für den Fachbereich IK der FH Hannover Virtuelles Lernen- Nationale und internationale Weichenstellung Marika Spruch

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1 Evaluationsprojekt zu Lernsoftware für den Fachbereich IK der FH Hannover Virtuelles Lernen- Nationale und internationale Weichenstellung Marika Spruch

2 Medieneinsatz in der Lehre Einsatz der IuK-Technologie hat Hochschullandschaft verändert Seit 1996 Stellungnahmen und Empfehlungen zu Fragen der Hochschulentwicklung internationaler Organisationen 2

3 Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Grundformen des Medieneinsatzes!"Zugriff auf Wissensbestände #"Telekommunikation, computergestützte Lernumgebung $"Verbesserung der Qualität der Lehre 3

4 Zielsetzung % Verbesserung der Qualität % Steigerung der Effektivität der Lehre > veränderte Rollenverteilung im Lehr-Lern-Prozess 4

5 Forderung der HRK % Ausbau Infrastruktur mit Hochgeschwindigkeitsnetzen % Überblick und Transparenz über verfügbare Software % Neue Dienstleistung von RZ, Medienzentren, Bibliotheken % Softwareentwicklung vom Bund % FB für Einführung der Medien in Lehre und Qualitätssicherung 5

6 Die Umsetzung % Kooperation RZ, MedienZ, Bibliothek % Bereitstellung Palette von Standardlernprogrammen % Fachbereiche mehrerer HS bilden Netzwerk oder Verbünde % Lernhilfe von einzelnen Hochschullehrern und Fachbereichen 6

7 Ständige Konferenz der Kultusminister (KMK) 1996 % Überregionales Förderprogramm für Pilotprojekte % Länder eigene Fonds für Softwareentwicklung % Neue Studiengänge als Kombination herkömmlicher mit neuem Medienprofil % Zusammenarbeit Fachwissenschaftler mit Didaktikern und Designern unter Nutzung der zentralen Einrichtungen 7

8 Kompetenzzentren % Entwicklung aus zentralen Einrichtungen, RZ, AV-Medienzentren, Hochschuldidaktischen Zentrum und Bibliothek 8

9 KMK 1997 % Im Vordergrund stehen Schulen, Bildungund Weiterbildung % Neue Medien sollen als Hilfsmittel für Gestaltung und Durchführung von Lehr- und Lernprozessen Beachtung finden % Methode: Wechsel von Selbstlern- und Sozialphasen -> Steigerung Lernmotivation Ziel: Bereitschaft zum Selbständigen und lebenslangen Lernen 9

10 Dearing Commission (NCIHC) 1997 % Planung für UK % Mehrere Zielsetzungen für Neue Medien Qualitätsverbesserung in der Lehre Flexibilisierung des Studiums Effektivierung der Lehre (Kostenreduzierung > Investoren erforderlich) 10

11 Motivation UK % Verbesserung der Managementstruktur % Betonung pädagogische Zielsetzung % Wirtschaftsfaktor Wissensökonomie 11

12 UNESCO 1998 % Notwendigkeit der Netzwerkbildung % Entwicklung neuer Lernumgebungen % Hinweis auf Gründung virtueller Unis 12

13 Bedeutung Neue Medien % Offenheit und Gleichheit in der Ausbildung % Qualität und Internationalisierung der Bildung 13

14 Problemstellung % Entstehung Wissensgesellschaft > Kluft zwischen arm und reich 14

15 Der Wissenschaftsrat (WR) 1998 % Dominierendes Modell: Vollzeitstudium % Vorbereitung der Absolventen auf Arbeitsmarkt % Rücksichtnahme auf Teilzeitstudium 15

16 WR % Multimedia als Qualitätsverbesserung und Aufhebung von Präsenz- und Fernstudium % Hochschulwettbewerb, aber Absprache zur Übernahme von Multimedia- Modellen anderer HS > kostengünstigeres Wirtschaften 16

17 Hochschuldidaktische Zielsetzung % Systematische Verbesserung von Lehre und Studium % Klare pädagogische Vorstellung (Multimedia in einem soz. Prozess des Lehrens und Lernen einführen) % Medien-Mischformen 17

18 Entwicklungstrends an HS % Verstärkung Selbststudium durch interaktive Lernmaterialien % Speziell multimediagestützte Veranstaltungen mit Visualisierung % Komplette virtuelle Studiengänge und HS % Reform traditioneller Studiengänge 18

19 Reform der HS von innen % Förderung zur Softwareentwicklung % Selbstheilungsprozess" HS % Multimedia = Lehrbücher % Medienkompetenz regulärer Bestand der Qualifizierung zum Hochschullehrer 19

20 Bund-Länder-Kommission (BLK) % Schwerpunkt: Umsetzung der Maßnahmen % Ziele: lebenslanges Lernen Kommunikationstechnologie als neue Kulturtechnik Erwerb von Orientierungswissen und Vermittlung überfachlicher Kompetenzen 20

21 Defizit Online-Didaktik % Fehlende Kompetenzzentren % HS benötigen didaktisches Leitkonzept % Soziale Infrastruktur für netzbasiertes Lernen 21

22 Gemeinsame Arbeitsgruppe von DBV, AMH, ZKI 1998 % 10 Göttinger Thesen" % Vorschläge Aufbau Infrastruktur Neuer Medien % Aufbau von Kompetenzzentren für Multimedia 22

23 HS-Kompetenzzentren % RZ, MedienZ, Bibliotheken in kooperativen Verbünden % RZ > Inforationstechnologie und Verarbeitung % Bibliotheken > Informationsversorgung und Vermittlung % Medienzentren > Medienkonzepte und Produktion 23

24 Ziel % Ressourcen und Kompetenzen bündeln (Synergieeffekt) % Dienstleistung durch Vernetzung bedarfsorientiert ausrichten 24

25 Bertelsmann-Stiftung 1999 Empfehlungen zur Erneuerung des Bildungswesen % Internetnutzung als Qualitätsfaktor für Bildung und Ausbildung % Steigerung der Effizienz des Bildungsbetriebes durch Kommunikationstechnik 25

26 Ziel Medieneinsatz % Interaktives, projektorientiertes, eigenständiges Lernen 26

27 Defizit % Pädagogik im Informationszeitalter 27

28 E-Europe - Initiative der Europäischen Kommission % Internet für Bildung und Forschung % Ausbau schneller Netzwerke (xdsl) % Einsatz Multimedia % Anschluss aller Studierenden an das Netz 28

29 Ziel Bis Ende 2000: - Ausbau Internet-Infrastruktur o Anwendung für Lehre und Forschung - Unterstützende Dienste Bis Ende 2001: - Min. 1 Uni/Fakultät aller Mitgliedsländer verfügt über Campus-Netzwerk - Ausweitung auf alle HS, Forschungsstätten, Weiterbildungsinstitute - Zugang alle Studierende zu interaktiven- und multimedialen Online-Kursen 29

30 Bundesministerium für Bildung und Forschung Förderprogramm Neue Medien in der Bildung % Einführung neuer modularisierter Studienabschlüsse mit Leistungspunktesystem % Lernsoftware mit hoher didaktischer Qualität 30

31 Gemeinsame Positionen % Lebenslanges Lernen Anforderung Arbeitsmarkt Beschleunigung Technologie Internationalisierung/Globalisierung der Wirtschaft Wandel Industriein Wissensgesellschaft % Wettbewerb Hochschulen Einführung neuer Technologien als Vorteil % Effizienzsteigerung Kosteneffizienz durch Ressourcenteilung Mehrfachnutzung = Einspareffekt breiter Bildungszugang Flexibilisierung Studium % Didaktische Ziele Wunschkatalog? Verbesserung der Lehr- und Lernqualität oder Entwicklung Ausbildungsmarkt 31

32 Gemeinsame Ziele % Ausbau der Netze % Mediendidaktische Qualität des Lehrkörpers % Aufbau Kompetenzzentren für Multimedia % Ausschreibung regionaler und überregionaler Förderprogrammen 32

33 Quelle Schulmeister, Rolf: Virtuelle Universität - Virtuelles Lernen / von Rolf Schulmeister. - Oldenburg, 2001 % Kontakt: % Pia Halim: % Monika Dudzinski: 33

34 Kontakt Marika Spruch: 34

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