TAGUNG 2007 Patientensicherheit Schweiz. Parallelsession A4 Kultur messen und entwickeln Donnerstag, 13. September :30 16:55

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1 TAGUNG 2007 Patientensicherheit Schweiz Parallelsession A4 Kultur messen und entwickeln Donnerstag, 13. September :30 16:55 TAGUNG 2007 Patientensicherheit Schweiz MUSICAL ANNA Ein Beitrag zur Unternehmenskulturund Qualitätsentwicklung, Inselspital Bern Dr. med. S. Otto, R. Schneider 1

2 Übersicht Die Unternehmenskultur Ausganglage Projektziel Projektverlauf Nutzen 3 Die Unternehmenskultur St. Galler Managementmodell

3 Die Unternehmenskultur Bright and Parkin, 1997 So machen wir das hier. This is how we do things around here. Die Unternehmenskultur McLean and Marshall, 1985 Organisationskultur ist die Sammlung von Traditionen, Werten, Regeln, Glaubenssätzen und Haltungen, die einen durchgehenden Kontext für alles bilden, was wir in dieser Organisation tun und denken." 3

4 Die Unternehmenskultur Edgar Schein, 1999 "Kultur ist die Summe aller gemeinsamen, selbstverständlichen Annahmen, die eine Gruppe in ihrer Geschichte erlernt hat." Die Unternehmenskultur Edgar Schein Kultur ist tief Erkennbar bis tief verborgen Kultur ist breit Alle Aspekte der äussere und inneren Beziehungen Kultur ist stabil... weil Kultur Sinn stiftet und das Leben berechenbar macht 4

5 Ausgangslage - Ziele Das Qualitätsmanagement ist laut Umfrage im Haus ungenügend verankert. Förderung der Qualitäts- und Unternehmenskultur durch einen anderen, unkonventionellen Ansatz Projektgrundsätze Möglichst hoher Beteiligungsgrad interner Mitarbeiter in verschiedensten Funktionen Einbezug von Profis Teamarbeit, Teamerlebnis Ein Stück: Mit kritischem Realismus und Humor Das betroffen macht Wo man über sich selbst und andere lachen kann Das positive Gedanken lang weiterklingen lässt 5

6 Musical Inhalt Die Stifterin Anna Seiler betrachtet in 5 Zeitfenstern die Entwicklung des Spitals 1404 Die Bürger haben das Sagen 1582 Die Ärzte haben das Sagen 1912 Machbarkeitseuphorie 2000 Der Patient im Zentrum? 2054 Technik über Alles? Projektverlauf Organisatorisch: Projektantrag formulieren (Ausgangslage, Ziel, Projektorganisation, Meilensteine, Budget etc.) Auftrag (Spitalleitung) Budget aufstellen Planung/Durchführung der Audition Verträge externe Darsteller Proberäume organisieren Sponsoren suchen Presse einbinden Ticketverkauf organisieren Programmheft u.a. 6

7 Künstlerisch: Textbuch/Songtexte Komposition Audition Kostüme Bühnenbild Proben Choreographie Maske Licht-/Tontechnik Aufführungen u.a. Projektverlauf Nutzen Sie machen Betroffene zu Beteiligten und machen Beteiligte betroffen Sie werden versteckten Emotionen einen Namen geben und darüber kommunizieren Sie werden gegenseitiges Verständnis schaffen Sie werden etablierte Machtverhältnisse aufweichen Sie werden ein festgefahrenes System irritieren Sie werden eine neue Plattform für Veränderungen schaffen Sie werden verborgene Potentiale entdecken Sie werden den Wert der horizontalen Abstimmungs- und Kooperationsbeziehungen in der Gruppe erleben Sie werden die Laune Ihrer betrieblichen nicht-trivialen Black-Box beeinflussen 7

8 Nutzen Sie werden Horizonte erweitern Sie werden Werte vermitteln und Ziele zusammen erreichen Sie werden die Identifikation mit dem Unternehmen, die Motivation und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter fördern Sie sind innovativ und tragen zur Imageförderung Ihres Betriebes bei Sie werden organisationsbezogene Veränderungsprozesse unterstützen Sie werden mit einer konstruktiven Kritik die Fehlerkultur sensibilisieren und weiterentwickeln Sie werden Synergien aufdecken und Allianzen eine Chance geben Take Home Message gemeinsam neue Wege gehn ist die Hoffnung und aller Gewinn aus Anna s Vision von Dr. med. S. Otto 8

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