Anja Lüthy, Berlin, den

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1 EMPLOYER BRANDING FÜHRUNG DER ARBEITGEBERMARKE NACH INNEN UND AUßEN Anja Lüthy, Berlin, den

2 GLIEDERUNG 1. Ausgangssituation 2. Besonderheiten des Personals in Gesundheitseinrichtungen 3. Employer Branding 4. Aufbau einer Unternehmenskultur 5. Praxisbeispiel 6. Fazit & Ausblick 1. AUSGANGSSITUATION Demografischer Wandel & Fachkräftemangel Vier Altersgruppen arbeiten miteinander (20-70 J.) Personal ist knapp geworden Kliniken wollen attraktive Arbeitgeber sein 2

3 Bereits im Jahr 2025 werden 6 Millionen Arbeitskräfte weniger zur Verfügung stehen. 2. BESONDERHEITEN DER VIER GENERATIONEN Vier Generationen arbeiten heute in Unternehmen zusammen 3

4 Nachkriegsgeneration heute im Vorstand oder Geschäftsführung Work-Life-Balance: Nur arbeiten Freizeit: fast keine Freizeit Führungsstil: autoritäre Führung Viel Erfahrung und Weisheit Gesundheit: lässt nach, wenig Sport Anteil: 2%, geboren circa 1943 verlassen die Unternehmen bald Babyboomer - heute Abteilungsleiter - in der Geschäftsführung Work-Life-Balance: Arbeit & Urlaub Freizeit: wenig Freizeit Führungsstil: bemüht kooperativ Erfahrung und Wissen Gesundheit: Hohe Burnout-Rate Anteil: 44% geboren circa 1963 sind auf der Spitze ihrer Karriere 4

5 Generation X heute in Führungspositionen Work-Life-Balance: Arbeiten & Karriere Freizeit: Freizeit & Elternzeit Führungsstil: partizipative Führung weiß alles, sehr ehrgeizig Gesundheit: Fitness hat hohen Stellenwert Anteil: 38% geboren circa 1978 sind sehr ehrgeizig Generation Y heute Studenten oder frische Berufseinsteiger Work-Life-Balance: Leben & Arbeiten Freizeit: Feierabend ist wichtig Führungsstil: wollen mitbestimmen Gesundheit: topfit, sehr selbstbewusst Digital Natives 16% der Arbeitnehmer heute 75% der Arbeitnehmer im Jahr 2025 geboren ab

6 Und morgen Generation Z heute Schülerinnen und Schüler Digital Natives geboren circa % besitzen ein Smartphone kommen 2020 auf den Arbeitsmarkt The use of modern media is as natural as breathing. 6

7 Generation Y: Heute die Zielgruppe bei der Personalgewinnung Was sich junge Ärzte von ihrem Arbeitplatz Krankenhaus wünschen eine zielstrebige berufliche Karriere gute Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten motivierende, professionelle Führungskräfte abwechslungsreiche Tätigkeiten, wenig Bürokratie familienfreundliche Arbeitszeiten, d.h. Freizeit ab 17 Uhr eine angemessene Bezahlung ein angenehmes Betriebsklima mit netten Kollegen Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(37): A : Studie von Prof. Dr. H. Buxel, FH Münster 14 7

8 Was sich die Pflege von ihrem Arbeitplatz Krankenhaus wünscht bessere Verdienstmöglichkeiten gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben mehr persönlichen Kontakt zu Patienten/ Zeit für den Menschen, bessere Personaldecke bzw. Schichtbesetzung Wertschätzung von Leistung/ Anerkennung durch Vorgesetzte Stellenwert und Wertschätzung des Pflegepersonals im Krankenhaus adäquate Positionierung der Pflege in Entscheidungsgremien Deutsches Ärzteblatt 2011; 108(17): A-946 Studie von Prof. Dr. H. Buxel, FH Münster Generation Y sucht coole Auf der Arbeitgeber Krankenhäuser müssen attraktive Über Arbeitgeber Social werden Dazu brauchen sie eine Unternehmenskultur Auf der 8

9 3. EMPLOYER BRANDING Arbeitgebermarkenbildung bzw. Personalmarketing, eine strategische Maßnahme, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben. Was ist der Nutzen von Employer Branding? Reduziert Zeit & Kosten bei Personalrekrutierung Bindet die Mitarbeiter stärker an das Unternehmen Erhöht Bekanntheit bei der Zielgruppe Sorgt für Interesse, im Markenunternehmen zu arbeiten Employer Branding setzt aber eine Unternehmenskultur voraus, die überhaupt vermarktet werden kann 9

10 1. Unternehmens- und Arbeitsplatzkultur im Dialog erarbeiten 2. Strategische Personalplanung 3. Kreative Angebote im Dialog entwickeln und umsetzen Babysitterservice, Kitas, Horte, Kinderferienangebote Karrieremöglichkeiten Mentoringprogramme für Frauen Coachings / Trainings für alle, die es brauchen 4. Als Vorgesetzter wertschätzend und großzügig sein 5. Employer Branding/ Personalmarketing als MARKE 10

11 Kommunikation der Unternehmenskultur über SOCIAL MEDIA 1. Facebook 2. Twitter 3. YouTube 4. Blogs 5. Apps 6. Portale 7. XING 8. Instagramm Beispiel: Kununu.com Mitarbeiter bewerten ihren Arbeitgeber Unternehmen können Stellung nehmen mehr als Mitarbeiter haben rund Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz bewertet 11

12 Krankenhaus Waldfriede, Berlin Interessante Aufgaben: Viel Freiraum um gute und neue Ideen einzubringen. Man achtet darauf, dass die Arbeit fair aufgeteilt wird. Arbeitsatmosphäre: Die Arbeit ist hier kein lästiges Muss sondern macht meistens sehr viel Freude. Kommunikation: Regelmäßige Treffen in der Arbeitsgruppe, aber auch Abteilungsleitersitzungen und auch zwischendurch Raum für Besprechungen. Gleichberechtigung: Kein Unterschied gemacht, besonders auch punkto Religion! Ist ja ein konfessionelles Haus. Pro: Ich habe das Gefühl, dass man wirklich bemüht ist, nicht nur eine Arbeitsstelle, sondern auch einen Ort zum Leben für Menschen zu bieten. Die meisten Mitarbeiter können sich gut mit dem Haus identifizieren. Jung und Alt. 5. PRAXISBEISPIEL 470 Betten seit 2009 Social Media Facebook ( > likes ) Twitter (jeden Tag ein Tweet) YouTube Kanal Blogs 12

13 Blog: 13

14 YouTube: Das MSKCC hat einen eigenen Kanal bei Youtube mit zahlreichen Filmclips Vermittlung der Unternehmenskultur über Facebook 14

15 6. FAZIT & AUSBLICK Krankenhäuser müssen attraktive Arbeitgeber werden und sich branden Dazu ist eine gute Unternehmenskultur Voraussetzung Die Generation Z kommt in wenigen Jahren auf den Arbeitsmarkt und ist noch anspruchsvoller als Generation Y Social Media helfen, die Unternehmenskultur nach außen zu kommunizieren Die Folien finden Sie als pdf Download unter VIELEN DANK! 15

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