SelectLine Auftrag. Version 11. Ausführliche Beschreibung. der Änderungen und Neuerungen

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1 SelectLine Auftrag Version 11 Ausführliche Beschreibung der Änderungen und Neuerungen Copyright by SelectLine Software AG, CH-9016 St. Gallen Kein Teil dieses Dokumentes darf ohne ausdrückliche Genehmigung in irgendeiner Form ganz oder in Auszügen reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Wir behalten uns vor, ohne besondere Ankündigung, Änderungen am Dokument und am Programm vorzunehmen. Die im Dokument verwendete Soft- und Hardware-Bezeichnungen sind überwiegend eingetragene Warenbezeichnungen und unterliegen als solche den gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechtsschutzes. Version 1.1 / bl / 2010 Seite 1 von 42

2 Inhalt 1 Einleitung Vorgehensweise beim Update / Neustart Extrafelder, neue Felder und Adressmasken (Kunden, Interessenten, Lieferanten, CRM) neue Felder Kunden, Interessenten, Lieferanten Update Feld Name / Firma in Feld Name neue Felder CRM MaskEdit und Adressmasken SelectLine CRM-Modul eigenes Modul Skalierung Standard Skalierung Gold ( -client) Übersicht Adressmaske Modul Leistung eigenes Modul Leistungen erfassen Leistung verrechnen Auswertungen der Leistungspositionen neue Rabattmöglichkeiten im Beleg Belegrabatt mit umsatzabhängiger Staffel (Belegrabattstaffel) Umsatz- oder gewichtsabhängige Aufschlagsposition (Belegaufschlag) Der Aufschlagartikel im Beleg Die Berechnung des Aufschlagartikels Mindestumsatz im Kunden Referenzen im Artikelstamm Mandanteneinstellungen Seite Adresse Seite Belege Seite Werkaufträge Seite OP-Einstellungen Stammdaten Artikel Bestandsanzeige mit Null-Menge Kopierfunktion Langtexte beim Generieren von Variantenartikeln Lieferantenauswahl Verkauf Anzeige des Vorgabe-Lagers als Spalte in der Listenansicht neuer Menüpunkt Verträge Belege Listenansicht der Belege nun mit Positionsliste Auswahlliste für abweichende Lieferadressen erweitert Anzeige Kalkulationspreis, Gewicht in Belegpositionen Farblicher Status von Belegen Belegdatum und Fremdwährung ungültiger Steuerschlüssel Vorschlagsliste Wartungsbelege Verträge aus Vorschlagsliste erzeugen Artikelinformation F11 angepasst PC-Kasse Text für Barentnahmen in Zahlung übernehmen Sortierbare Auswahltabellen bei Storno und Druck von Kassenbelegen Elektronischer Zahlungsverkehr eigenes Modul wichtige Information zum Update und Datenkonvertierung EZ einlesen Eingangsrechnung EZ zuordnen EZ Zuordnung aufheben Formulareditor Formelplatzhalter Bestand() und Bestandpm() erweitert Seite 2 von 42

3 11.2 Format-Möglichkeit Barcode EAN Toolbox / Maskeneditor Sonstiges Auswertungen Auswertungen je Verband Sortierung in Gruppenauswertung Schnittstelle ecommerce Konfiguration Kundenadressen / Dublettenprüfung bei Belegimport Eigenes Modul Fibu-relevante Funktionen manuelle Zahlungen im Zahlungslauf Bankverbindung mit Spesenregelung Quickfilter in OP-Ausgleichsmaske Sammelzahlungsgrund auflösen Verwendungszweck-Definition je Zahlungslauf Berechnung Nachlass in Zahlungsposition D-A-CH eigenes Modul Skalierung Gold Skalierung Platin Mandant anlegen Update Bewegungsdaten Steuerland in Steuerschlüssel Monatsmittelkurse Anmerkung: Hinweise zu programmübergreifenden Funktionen finden Sie im Dokument Update Programmübergreifendes Version Seite 3 von 42

4 1 Einleitung Mit der Version 11 werden Microsoft Windows Server 2003, 2008 und 2008 R2 sowie die Microsoft- Betriebssysteme Windows 7 (Versionen Professional und Ultimate), Vista (Versionen Business und Ultimate) und Windows XP Professional unterstützt. Als Datenbanken können die BDE (nur Lohn) und die Microsoft SQL-Server 2005, 2008 und 2008 R2 verwendet werden. Der SQL Server 2000 wird nicht mehr unterstützt. Hinweis: Microsoft beendet(e) die Unterstützung für die Betriebssysteme Windows XP mit SP2 sowie Windows Vista ohne Servicepack (SP). Sie sollten bei Nutzung dieser Betriebssysteme die letzten Servicepacks (Vista mit SP2 und Windows XP mit SP3) installieren. Wir empfehlen, vor dem Update auf die Version 11 den letzten Servicepack-Stand der Version 10.1.x einzuspielen, zu reorganisieren und eine Mandanten- sowie Programmsicherung zu erstellen. Prüfen Sie die Mandantensicherung auf Wiederherstellbarkeit. In der Version 11 wurden neben Einzelfunktionalitäten für folgende zusammenhängende Themengebiete Neuerungen und Veränderungen implementiert: CRM- / Adress-Stammdaten Leistungserfassung Belegrabattstaffeln Belegaufschlagartikel elektronischer Zahlungsverkehr Felderweiterungen (siehe auch letzter Abschnitt Änderungen an Tabellen ) D-A-CH-Vereinheitlichung interner Umbau der Rechte-/Passwortverwaltung (siehe Dokument SelectLine Programmübergreifendes Version 11 ) Die Reihenfolge der weiteren nachfolgenden Einzelfunktionen ergab sich aus thematischen Bereichen und stellt keine Wertung der Funktionalitäten dar. Jeder Anwender hat für sich sicherlich eine andere Prioritätenliste. Das Thema PDF-Druck wurde vollkommen neu konzipiert. Es wird nun nicht mehr ein externer Druckertreiber (SelectLine PDF Printer / amyuni) verwendet, sondern eine programminterne Komponente. Damit erübrigt sich auch eine Treiberinstallation. 2 Vorgehensweise beim Update / Neustart Wir empfehlen, vor einem Update auf die Version 11 den letzten Servicepack-Stand der Version 10.1.x einzuspielen, zu reorganisieren und eine Mandanten- sowie Programmsicherung zu erstellen. Prüfen Sie die Sicherungen auf Wiederherstellbarkeit. Wird eine Netzwerkinstallation (Serverinstallation) upgedatet, so erkennen die Arbeitsplatz-Installationen auch weiterhin die höhere Version auf dem Server und führen auf Nachfrage das Arbeitsplatz-Update aus. Beachten Sie hierbei, wie bisher auch, die lokalen Rechte des Windows-Nutzers. Beim Update auf die Version 11 laufen für einige Tabellen umfangreichere Scripts ab, die etwas Zeit in Anspruch nehmen können. Hinzu kommen die Umstellungsroutinen für alle Tabellen auf den UNICODE. Beachten Sie, dass genügend freier Festplattenspeicherplatz für die Transaktionsprotokoll-Datei zur Verfügung steht und die Reorganisation beim Neustart nicht unterbrochen wird. Wir empfehlen, vorbeugend die Datenbanken (Mandanten) mit unserem Programm DBChecker zu kontrollieren. Beachten Sie hierzu bitte die Dokumentation zu DBChecker. Seite 4 von 42

5 2.1 Extrafelder, neue Felder und Adressmasken (Kunden, Interessenten, Lieferanten, CRM) neue Felder Kunden, Interessenten, Lieferanten Durch die Einführung des CRM-Moduls und den damit verbunden Datenbankstrukturänderungen stehen im Bereich der Erfassung und Verwaltung von Kunden, Lieferanten und Interessenten neu folgende Felder zur Verfügung: Firma Zusatz 2 Zusatz Update Feld Name / Firma in Feld Name Da das Programm nicht zwischen natürlichen und juristischen Personen unterscheiden kann, wird beim Update der Eintrag aus dem Feld Name / Firma der Versionen bis 10.1.x in das Feld Name der Version 11 übertragen! Falls nun alle oder nur gewisse Daten ins Feld Firma übertragen oder so angewendet werden wollen, gibt es dafür zwei Möglichkeiten: Makrobefehl, der entweder alles oder mittels einer Bedingung nur die benötigten Daten überträgt Formelfunktionen im Mandanten, die im Kapitel 7.2 beschrieben sind neue Felder CRM Wenn zusätzlich, wie im nachfolgenden Kapitel 3 beschrieben, das Modul CRM lizenziert ist, stehen weiter folgende Felder NUR im CRM zur Verfügung (die bestehenden Kunden-, Interessenten und Lieferantenmasken bleiben in dieser Form bestehen): Telefon MaskEdit und Adressmasken Da zudem auch die Speicherung der Masken- und Toolboxeinstellungen in der MaskEdit -Tabelle optimiert wurde, kann es im Einzelfall nach dem Update Kollisionen und / oder Überlagerungen mit den kundenspezifisch konfigurierten Adressmasken auf der Seite Adressen geben! Prüfen Sie daher unbedingt die Ansicht und Funktionalität dieser Masken und passen Sie diese allenfalls an! Seite 5 von 42

6 3 SelectLine CRM-Modul Beachten Sie bitte auch die Dokumentation Update CRM Version 11 mit ausführlichen Hinweisen zur Konfiguration und Anwendung von CRM und -client. 3.1 eigenes Modul Ab der Version 11 besteht die Möglichkeit, CRM als eigenständiges Modul zu erwerben, was aber keine Auswirkung auf die bisherigen Kunden / Interessenten / Lieferanten hat: Zu beachten gilt lediglich, dass bei der Zustellung der neuen Lizenznummern für die Version 11 zur eigentlichen Auftragslizenz der Skalierungen Standard, Gold und Platin und den sonstigen erworbenen Modulen eine Lizenznummer für das CRM in den Ausprägungen Standard oder Gold dazukommt und auf dem Lizenzzertifikat entsprechend ersichtlich ist. Es empfiehlt sich, diese ebenfalls sofort zu lizenzieren, damit die Verwaltung der Adressen umgehend eingesetzt werden kann. Durch die Freischaltung ist es nun möglich zentral Adressdaten zu erfassen, bzw. bei der Erfassung bereits zu entscheiden ob es sich um einen neuen Kunden, Interessanten, Lieferanten, Ansprechpartner oder freie Adresse handelt. CRM bietet auch Pflege und Verwaltung von Kontaktinformationen, Stichwortverwaltung und zuweisungen, Recherchefunktionen für Serienbriefe sowie ab der Skalierung Gold einen -client Skalierung Standard Nach Freischaltung des Moduls CRM Standard erscheint in der Symbolleiste ein neuer Menüpunkt mit dem dazugehörigen Untermenü: Die Symbolleiste im Adressfenster sieht wie folgt aus: Seite 6 von 42

7 3.1.2 Skalierung Gold ( -client) Nach Freischaltung des Moduls CRM Gold erscheint in der Symbolleiste ein neuer Menüpunkt mit dem dazugehörigen Untermenü und dem Schalter s : Die Symbolleiste im Adressfenster sieht wie folgt aus und enthält zusätzlich die Icons für Serienmail und für Einzel- Zusätzlich ist in den Mandanteneinstellungen eine weitere Seite für die Definition der -konfigurationen ersichtlich: Seite 7 von 42

8 3.1.3 Übersicht Adressmaske In Form eines Moduls für die Auftragsbearbeitung bietet SelectLine ein integriertes CRM-Programm für die Grundfunktionalitäten an. Das Modul ist in allen Skalierungen der Auftragsbearbeitung verfügbar. Eine Nutzung in Verbindung mit dem Vertriebsmodul ist nicht möglich. Es können Adressen und Kontakte verwaltet werden sowie Dokumente (Brief, , Serienbrief, Serienmail) erstellt werden. Der -versand und Empfang wird durch ein SelectLine-eigenes -programm ermöglicht. Der CRM-Adressbereich stellt alle in der SelectLine Auftragsbearbeitung erfassten Kunden, Lieferanten und Interessenten sowie deren Ansprechpartner dar. Alternativ können nur im CRM-Modul auch sogenannte freie Adressen mit Ansprechpartner erfasst werden. Jeder Adresse können Kontakte unterschiedlicher Kontaktarten zugeordnet werden. Dies kann manuell oder als Folge einer Aktion (Telefonat, Serienbrief usw.) geschehen. Die Standardfunktionsleiste bietet die auch aus den anderen SelectLine-Masken bekannten Funktionalitäten. In der Leiste mit den CRM-Funktionen befinden sich Schaltflächen, um spezielle CRM- Programmaufrufe zum Suchen oder Markieren von Adressen und für Massenaktionen wie Serienmail und Serienbrief schnell zu erreichen. Das Empfangen und Versenden von s wird einzig über das SelectLine-eigene - Programm unterstützt. Dieses ist ein Bestandteil des CRM-Moduls. Bei Verwendung fremder - Programme erfolgt keine automatische Erzeugung von Kontakten. Seite 8 von 42

9 4 Modul Leistung 4.1 eigenes Modul Ab der Version 11 besteht die Möglichkeit Leistung als eigenständiges Modul zu erwerben, was aber keine Auswirkung auf die bisher erfassten Daten hat: Zu beachten gilt lediglich, dass bei der Zustellung der neuen Lizenznummern für die Version 11 zur eigentlichen Auftragslizenz der Skalierungen Standard, Gold und Platin und den sonstigen erworbenen Modulen eine weitere Lizenznummer für die Leistung in der Ausprägung Standard dazukommt und auf dem Lizenzzertifikat entsprechend ersichtlich ist. Es empfiehlt sich, diese ebenfalls sofort zu lizenzieren, damit mit der Erfassung von Leistungen umgehend begonnen werden kann. In die Auftragsbearbeitung wurde eine einfache Art der Erfassung von Leistungspositionen integriert. Zielgruppe sind dabei Anwender, die häufig kundenoder projektbezogene Leistungen wie Arbeitsstunden erbringen. Diese sollen einfach und unkompliziert eingegeben und später berechnet werden können. Zu diesem Zweck wurde im Beleg-Menü eine neue Gruppe Leistung erstellt. Diese besteht aus den zwei Punkten Leistungen erfassen und Verrechnungsassistent. Im Auswertungen -Menü befindet sich ebenfalls eine neue Gruppe Leistung mit der bisher einzigen Funktion Mitarbeiter Auslastungsstatistik Leistungen können allgemeiner Natur für einen Kunden oder schon speziell für ein bestimmtes Projekt erfasst werden. Bei der Erfassung können nur Artikel mit der aktiven Option Leistungsartikel verwendet werden. Die Option Leistungsartikel muss im Artikelstamm (Seite Artikel) aktiviert werden, wenn der Artikel kein Lagerartikel und keinen Stücklistentyp aufweist. Beachten Sie, ob der Artikel rabattfähig sein soll oder nicht. Seite 9 von 42

10 4.1.1 Leistungen erfassen Die Erfassungsmaske teilt sich in folgende drei Bereiche: Allgemein = Kopfdaten ähnlich dem Belegkopf Leistung = der Eingabebereich des konkreten Leistungsartikels, ähnlich dem Bearbeitungsbereich einer Belegposition Liste = bereits erfasste Leistungspositionen, ähnlich der Belegpositionsliste Die Felder Kunde und Artikel sind Pflichtfelder (durch ein blaues Dreieck rechts oben im Eingabefeld gekennzeichnet). Alle anderen Eingabefelder sind optional zu füllen. Unter Projekt können nur offene Projekte ausgewählt werden. Die Felder von / bis können bei Zeitangaben in Stunden benutzt werden. Die Menge wird dann aus den beiden Werten errechnet. Es reicht aber auch aus, wenn nur das Feld Menge gefüllt wird. Extern und intern dienen zur Unterscheidung der Preiserfassung für die Auswertung und die Verrechnung. Extern bezeichnet dabei den Einzelverkaufspreis der Leistung für den ausgewählten Kunden und wird später für die Verrechnung der Leistung im Verrechnungsassistenten oder für die Übernahme in einen Beleg übernommen. Bei der Erfassung kann ein prozentualer Rabatt auf den externen Einzelpreis vergeben werden, der bei einer späteren Verrechnung als Rabatt1 in die Belegposition übernommen wird. Mit Intern wird der Kalkulationspreis aus dem Artikelstamm als Vorschlagswert gefüllt. Beide Preise können manuell überschrieben werden. Ebenso kann die interne Menge von der externen Menge abweichen. Ist die Option Verrechenbar für eine Leistungsposition deaktiviert worden, so wird diese Position wie mit 100% rabattiert betrachtet. Diese Position ist weiterhin in Belege übernehmbar, weist dann aber einen Positionsrabatt von 100% auf. Sind alle Eingabefelder einmal durch <Enter> oder <Tab> durchlaufen worden, wird die Leistungsposition automatisch gespeichert. Eine Schnellspeicherung ist mittels der Plus -Taste auf dem Nummernblock möglich. Alle Eingabefelder, sowohl im Allgemein - wie auch im Leistung -Bereich, können festgehalten werden. So behalten diese Felder ihren letzten Wert bei einer neu angelegten Leistungsposition. Aufgerufen wird die Einstellungsmaske über den Menüpunkt Maske konfigurieren in den Zusatzfunktionen. Dort kann neben dem Festhalten auch das Überspringen die Reihenfolge von Eingabefeldern mittels Enter/Tab aktiviert werden. Eingabefelder, für die Wert festhalten aktiviert wurde, sind in der Eingabemaske durch ein zusätzliches Dreieck links oben gekennzeichnet. Seite 10 von 42

11 4.1.2 Leistung verrechnen Die erfassten und noch offenen Leistungen können auf verschiedenen Wegen in einen Beleg überführt werden. Als Beleg stehen alle verkaufsseitigen vorhandenen sowie eigene Umsatzbelege (ausser Gutschrift) zur Auswahl. In einem Beleg steht über das Zusatzfunktionen-Menü neu die Funktion Leistung übernehmen zur Verfügung. Damit können über eine Vorschlagsmaske eine oder mehrere noch offene Leistungen in den aktuellen Beleg übernommen werden. Die Anzeige ist bereits entsprechend Kunde und Projekt eingeschränkt. In der Auswahlmaske stehen die üblichen Möglichkeiten zum Markieren und Filtern zur Verfügung, wie Multiselect, Quickfilter und Trichterfilter. Eleganter und für die Massenbearbeitung ausgelegt ist der Verrechnungsassistent. Dieser ist in drei Arbeitsschritte gegliedert. 1. die Einstellungen für den zu erzeugenden Belegtyp und das Belegdatum. Die Möglichkeit der Belegnummernabfrage sowie das Zusammenfassen gleicher Leistungen. Die Anzeige der Leistungspositionen nur bestimmter Kunden und Filtereinstellungen. Seite 11 von 42

12 2. die Kundenauswahl (optional, wenn nicht alle offenen Leistungen verrechnet werden sollen) 3. die Auswahl der Leistungspositionen Mit dem Aktivieren des Schalters Verrechnung werden alle markierten Leistungspositionen in einen neuen Beleg übergeben und damit als verrechnet markiert. Solche Leistungen werden weiterhin in der Leistungserfassung aufgelistet und angezeigt, können aber nun weder gelöscht noch bearbeitet werden. Sobald verrechnete Leistungspositionen aus den erzeugten Belegen gelöscht werden, stehen diese als offene bzw. nicht verrechnete Leistungen wieder zur Bearbeitung im Erfassungsdialog zur Verfügung und können verrechnet werden. Seite 12 von 42

13 4.1.3 Auswertungen der Leistungspositionen Im Hauptmenü Auswertungen steht in der Gruppe Leistungen eine Auswertung Mitarbeiter-Auslastung bereit. Über den vorgeschalteten Filter können der betrachtete Zeitbereich, die Mitarbeiter, die Kunden und die Projekte eingegrenzt werden. Die Summierung der Leistungsmengen ist dabei täglich, wöchentlich oder monatlich möglich. Die Auswertung folgt dann als Ausdruck: Seite 13 von 42

14 5 neue Rabattmöglichkeiten im Beleg 5.1 Belegrabatt mit umsatzabhängiger Staffel (Belegrabattstaffel) Der bisher bekannte Belegrabatt bleibt unangetastet. Dieser Belegrabatt verarbeitet wie bisher nur die rabattfähigen Positionen im Beleg. Eine Belegrabattstaffel bezieht sich immer auf die übriggebliebene Belegsumme nach Abzug des Belegrabattes. Sie berücksichtigt für die Ermittlung des Umsatzes immer alle Positionen; auch die nicht rabattfähigen. Einzige Ausnahme bilden Versandpositionen (Zeilentyp E) und Belegaufschlagpositionen (Zeilentyp F), diese werden nicht zur Berechnung des Umsatzes herangezogen. Es sind mehrere Staffeln in einem Beleg möglich. Bei mehreren Staffeln beziehen sich diese auch immer auf denselben Umsatzwert (Umsatz minus Belegrabatt). Belegrabattstaffeln beachten einander nicht gegenseitig. Die Belegrabattstaffeln können in den Stammdaten angelegt und bearbeitet werden. Jeder Belegrabattstaffel können beliebig viele Staffelungen zugeordnet werden. Die Staffelung setzt sich aus einem Umsatzwert und einem Prozentwert zusammen, dabei gilt die Berechnung immer ab dem Umsatzwert. In den Mandanteneinstellungen kann man Belegrabattstaffeln für Verkaufsbelege hinterlegen. Diese werden dann in jeden neuen Verkaufs- Beleg automatisch eingefügt. Seite 14 von 42

15 Weiterhin können Belegrabattstaffeln auch im Kunden, Lieferanten oder Interessenten zugeordnet werden. Die Belegrabattstaffeln aus dem Kunden- und Interessentenstamm sind dominant gegenüber den Mandanten-Belegrabattstaffeln und ersetzen diese im Belegkopf. Eine Vermischung von Mandanten- und Kunden-/Interessenten-Belegrabattstaffeln wird nicht unterstützt. Seite 15 von 42

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17 Die Belegrabattstaffeln werden immer in der Reihenfolge in den Belegkopf eingefügt, wie im Mandanten oder Kunde/Lieferanten/Interessenten hinterlegt. Im Beleg selbst können natürlich bereits vorhandene Belegrabattstaffeln entfernt oder neu hinzugefügt werden. Im folgenden Beispiel ergeben alle Auftragspositionen einen Umsatz von CHF Die Belegrabattstaffel Grosskundenrabatt berechnet damit einen Rabatt von 10.00%. Dies entspricht der Umsatzstufe ab CHF mit einem vorgegebenen Rabatt von 10.00%. Der nächstmögliche Rabatt ist beim Überschreiten eines Umsatzes von CHF beträgt 12.00%. Nun werden im Beispielbeleg zusätzlich 10.00% Belegrabatt vergeben. Der Umsatz sinkt durch den Belegrabatt von CHF auf CHF Damit wird der vorherige Schwellenwert von CHF nicht mehr überschritten. Der Rabatt ist nun nur noch 0.00%, was der Umsatzstufe ab 0.00 entspricht. Der nächste Prozentwert von 10.00% ist beim Überschreiten des Umsatzes von CHF möglich. Seite 17 von 42

18 Die Belegrabattstaffeln werden bei Änderungen des Beleges ständig ohne Nachfrage aktualisiert. Wird eine Belegübergabe durchgeführt, werden die Belegrabattstaffeln mit den Rabattprozenten in den Zielbeleg übergeben, auch wenn nur Teilmengen übergeben werden und der Umsatz im Zielbeleg damit geringer ausfällt. Im Zielbeleg erfolgt keine automatische Neuberechnung der Belegrabattstaffeln mehr, wenn mindestens eine Belegposition aus einem Vorgängerbeleg stammt. Dann frieren die Belegrabattstaffeln mit ihrem letzten Prozentwert ein (das Rabattfeld wird rot). Auch wenn es weitere Änderungen im Beleg gibt, die zu einem anderen Staffelwert führen würden, erfolgt nun keine Neuberechnung mehr. In diesem Fall steht es dem Anwender immer noch offen, die Belegrabattstaffeln durch die Zusatzfunktion Alle Rabatte neu berechnen zu aktualisieren. Am Beispielauftrag wurde eine Teilmenge an einen Lieferschein übergeben: Im Zielbeleg beträgt der Umsatz nun nur noch CHF Nun werden im Lieferschein weitere Positionen hinzugefügt, die zur Erhöhung des Umsatzes über die bisherige Berechnungsschwelle von CHF führen. Der Rabatt von 0.00% wird rot und signalisiert damit, dass der aktiv zur Berechnung herangezogene Rabatt (0.00%) nicht dem aktuelle Umsatz und der damit verbundenen Rabattstufe (10.00%) entspricht. Dieser Fall sollte vorrangig in Belegen mit Vorgängerpositionen auftreten. Soll der Rabatt neu berechnet und damit aktualisiert werden, muss die Zusatzfunktion Alle Rabatte neu berechnen ausgeführt werden. Seite 18 von 42

19 Sonderfälle führen im Allgemeinen immer zur Aktualisierung und Neuberechnung der Belegrabattstaffeln. Erwähnt sei zum Beispiel das Wechseln eines Kunden/Lieferanten/Interessenten im Belegkopf. Dabei werden die bisherigen Belegrabattstaffeln entfernt und durch die neuen Belegrabattstaffeln der Adresse oder des Mandanten ersetzt. Die Komplettbestellung eines Auftrags führt zum Heranziehen der Lieferanten- Belegrabattstaffeln. 5.2 Umsatz- oder gewichtsabhängige Aufschlagsposition (Belegaufschlag) Ziel war es, einen absoluten Geldbetrag in Abhängigkeit von der Belegsumme (Staffelung) automatisch in einen Beleg einzufügen und zu berechnen (klassisches Beispiel: Zuschlag bei Unterschreitung eines Mindestumsatzes). Der Automatismus gilt nur für reservierende Belegtypen. Mit der weiter oben beschriebenen Belegrabattstaffel gibt es die Möglichkeit der automatischen, prozentualen Staffelung, nun mit dem Belegaufschlagartikel die Möglichkeit der absoluten Staffelung. Im Artikelstamm kann nun ein neuer Stücklistentyp = Belegaufschlag ausgewählt und zugewiesen werden. Ein solcher Artikel hat natürlich Funktionseinschränkungen (kein Lagerartikel, nicht rabattfähig, keine Verkaufspreise, kein Zubehör möglich). Auf der Seite Belegaufschlag wird dann die Staffelung und der Auswahltyp nach Gewicht oder nach Umsatz ausgewählt. Die Staffelwerte beziehen sich dann auf den gewählten Aufschlagstyp. Der Aufschlag selbst gilt in Mandantenwährung. Seite 19 von 42

20 Als Vorbelegung kann in den Mandanteneinstellungen ein einziger Belegaufschlagartikel für Ausgangsbelege definiert werden. Ebenso kann ein einzelner Aufschlagartikel im Kunden als Vorgabe definiert werden. Im Lieferantenstamm besteht diese Möglichkeit der Vorbelegung nicht. In den Mandanteneinstellungen kann ein Artikel für den Belegaufschlag für Verkaufsbelege hinterlegt werden. Dieser wird dann in den Verkaufsbelegen entsprechend verwendet. Sollte für gewisse Kunden andere Artikel für den Belegaufschlag gelten als derjenige in den Mandanteneinstellungen, kann hier der gewünschte hinterlegt werden. Seite 20 von 42

21 5.2.1 Der Aufschlagartikel im Beleg In einen Beleg können beliebig viele Aufschlagartikel vorhanden sein, jeder Artikel jedoch nur einmal. Der Belegaufschlagartikel wird nur in reservierenden Belegen automatisch beim ersten Speichern des Beleges als letzte Position eingefügt und dann fortlaufend aktualisiert. Die Aktualisierung erfolgt ohne Nachfrage. Wurde bereits ein Teil des reservierenden Beleges an einen Nachfolgebeleg übergeben, wird nicht mehr automatisch aktualisiert. Neben dem automatischen Einfügen über die Kunden- oder Mandantenvorgabe (Kundenvorgabe übersteuert Mandantenvorgabe) besteht auch die Möglichkeit, über das Zusatzfunktionsmenü den Punkt Aufschlag einfügen/aktualisieren aufzurufen und aus einer Auswahl aller Belegaufschlagartikel weitere hinzuzufügen. Dies kann bei allen Ausgangs- und Eingangsbelegen erfolgen. Ebenso dient diese Funktion zum Aktualisieren und damit neu berechnen der bereits vorhandenen Aufschlagartikel. (Achtung Doppelfunktionalität: Ist der Artikel bereits als Belegposition vorhanden, wird er neu berechnet. Ist er noch nicht vorhanden, wird er als letzte Position neu eingefügt und dabei berechnet). Der Aufschlagartikel hat als Belegposition einen neuen, speziellen Zeilentyp F. Die Menge ist immer 1 und nicht änderbar oder variabel. Ein Positionsrabatt kann nicht vergeben werden und die Position ist nicht rabattfähig Die Berechnung des Aufschlagartikels Ist der Aufschlagsartikel vom Typ Gewicht, wird das Beleggesamtgewicht zur Berechnung laut Staffel herangezogen. Wurde dagegen der Typ Umsatz gewählt, gestalten sich die Möglichkeiten der Berechnung vielfältiger. Als Umsatz wird der Gesamtpreis aller rabattfähigen und -unfähigen Positionen ermittelt. Ausgeschlossen sind Aufschlagsartikel (Zeilentyp F) und Versandartikel (Zeilentyp E). Von dieser Summe wird ein vorhandener Belegrabatt abgezogen. (Nichtberücksichtigt werden Rabatte aufgrund von Belegrabattstaffeln!) Das ist der Umsatzwert für die Staffelung. Anhand dieses Umsatzwertes wird in der Staffel der Aufschlagswert ermittelt und der Aufschlagsposition als Einzelpreis zugewiesen. Seite 21 von 42

22 5.3 Mindestumsatz im Kunden Als Light -Variante zum Belegaufschlag wurde das Feld Mindestumsatz im Kundenstamm neu hinzugefügt. Bisher war ein Mindestbestellwert nur bei Lieferanten hinterlegbar. Nun kann die Lieferanten -Funktionalität auch bei Kunden genutzt werden. Ist ein Mindestumsatz im Kunden eingetragen, wird beim Speichern eines Kundenbeleges gegen diesen Umsatzwert geprüft. Fällt der Belegumsatz geringer als der hinterlegte Mindestumsatzwert aus, erscheint eine Information auf dem Bildschirm. Diesen Hinweis kann der Anwender bestätigen und ohne Einschränkungen den Beleg weiterbearbeiten. Seite 22 von 42

23 6 Referenzen im Artikelstamm Im Artikelstamm wurde eine neue Zuordnungsmöglichkeit geschaffen. In der Baumstruktur wurde Referenzen neu hinzugefügt. Es können nunmehr zu einer Artikelnummer weitere EANNummern und sogenannte Suchbegriffe definiert werden. Die Referenz muss eindeutig sein. Das bedeutet, dass ein Suchbegriff oder eine EANNummer nur einmal als Referenz definiert werden kann, egal für welchen Artikel. Der Versuch, dieselbe EANNummer oder denselben Suchbegriff ein zweites Mal zuzuordnen, wird unterbunden. Eine Referenz kann vom Typ EANNummer oder Suchbegriff sein. Der Suchbegriff kann maximal 30 Zeichen enthalten. Eine Eingabe als Typ EANNummer sollte 8- oder 13-stellig sein und kann auf Gültigkeit geprüft werden. Optional kann jeder Referenz eine Mengeneinheit zugeordnet werden. So können unterschiedlichen Gebindeformen eines Artikels verschiedene EANNummern / Suchbegriffe zugeordnet werden. Es sollten in diesem Fall dann auch die entsprechende Mengenumrechnungen zum Artikel definiert werden. Seite 23 von 42

24 Die Referenz eines Artikels kann dann beim Anlegen einer Position genutzt werden. Bisher konnte neben der Artikelnummer auch die EANNummer, eine Seriennummer oder eine Bestellnummer eingegeben werden und wurde dann in die SelectLine-Artikelnummer umggewandelt. Nun kommt hier die Referenz hinzu. In der Reihenfolge wird nun zuerst nach der Artikelnummer, dann nach der (Haupt-) EANNummer und anschliessend weiter in den Referenzen gesucht. Erst dann folgt die Suche in den Seriennummern. Wurde für die Referenz optional eine Mengeneinheit vergeben, wird diese mit in die Belegposition übernommen. Für den Import von Daten gelten folgende Regelungen in Bezug auf eine Referenz: Belegimport CSV berücksichtigt Referenzen - aber NICHT die dazu passenden Mengeneinheiten; in der CSV müssen die abweichende Mengeneinheit und die Preisberechnung bereits enthalten sein Textimport Belegpositionen berücksichtigt die abweichende Mengeneinheiten einer Referenz; Ausnahme: beim optionalen Zusammenfassen wird pro Artikelnummer, Lager und abw. Mengeneinheit zusammengefasst Textimport Inventur; die Mengeneinheit bezieht sich auf die eingetragene Menge und diese wird danach in Menge für Standardmengeneinheit umgerechnet. Mit Textdatei einlagern; die Menge und der Preis werden bei Nichtpreismengenartikeln entsprechend der Mengeneinheit angepasst. Seite 24 von 42

25 7 Mandanteneinstellungen 7.1 Seite Adresse Auf der Seite Adresse werden als neue Information das Mandantenland und die Mandantenwährung angezeigt. Diese können in einem bestehenden Mandanten nicht geändert werden. Beide Einstellungen werden beim Erzeugen einen neuen Mandanten abgefragt. Mehr Informationen dazu im Kapitel D-A-CH. 7.2 Seite Belege Die Adressfelder im Kunden- / Interessenten- sowie Lieferantenstamm wurden um das Feld Firma und um Postfachfelder erweitert. Nicht erweitert wurden hingegen die Beleg-Adressfelder. In den Mandanteneinstellungen kann man nun sowohl für die Ausgangsbelege als auch für die Eingangsbelege einstellen, welches Stammdatenfeld in welches Belegkopf-Adressfeld übertragen wird. Die hier gewählten Einstellungen werden bei der Belegadresse, der abweichenden Lieferanschrift und auch bei der abweichenden Rechnungsempfänger-Anschrift verwendet. Es kann die gesamte Syntax des Formulareditors verwendet werden, wie z.b. auch if-anweisungen. In der Vorgabe werden die neuen Postfachfelder verwendet, wenn das Feld Ort leer ist. Seite 25 von 42

26 7.3 Seite Werkaufträge Damit beim Anlegen mehrerer Werkaufträge (Vorschlagsliste, Anlegen von auftragsbezogenen Werkaufträgen in Aufträgen und Werkaufträgen) nur die erste Belegnummer abgefragt wird, kann die entsprechende Mandantenoption auf der Seite Werkaufträge benutzt werden. 7.4 Seite OP-Einstellungen Der Text für einen OP, der aus einem Beleg erstellt wurde, kann jetzt unter Mandanteneinstellungen / OP- Einstellungen konfiguriert werden. Bisher konnten diese Einstellungen nur für den Export auf der Seite Fibuexport konfiguriert werden. Seite 26 von 42

27 8 Stammdaten 8.1 Artikel Bestandsanzeige mit Null-Menge Für die Bestandsanzeige im Artikelstamm, Seite Lager, werden jetzt programmintern Bestände je Lagerplatz ausgewertet. Bisher wurde die Bestandssumme je Lager gebildet und Zeilen mit Bestand = 0.00 nicht dargestellt. Die Anzeige selbst summiert auch weiterhin nach Lager auf. Dadurch kann bei einem Lager mit Lagerplätzen nun eine 0.00-Zeile entstehen, wenn die Summe der negativen Abgänge sowie der aktuellen Bestände aufsummiert = 0 ergibt. Bei Lägern mit Lagerplätzen kann dann über die Lagerplatzauskunft die Belegung mit positivem und negativem Bestand angezeigt und nachvollzogen werden Kopierfunktion Langtexte beim Generieren von Variantenartikeln In den Einstellungen zur Variantenerzeugung kann jetzt festgelegt werden, dass der Langtext des Hauptartikels in alle Varianten übernommen wird Lieferantenauswahl Verkauf Filter- und Sortiermöglichkeiten für die Lieferantenauswahl zum aktuellen Einstandspreis im Artikel ( Artikel / Verkauf / Preiskalkulation ) ergänzt Anzeige des Vorgabe-Lagers als Spalte in der Listenansicht In der Artikelauswahlliste und in der Listenansicht Stammdaten Artikel kann das Lager des Vorgabestandortes (Mandanteneinstellungen Seite Lager) angezeigt werden, wenn die Option Lager für Vorgabestandort anzeigen in den Mandanteneinstellungen(Seite Artikel) aktiviert ist. Dies entspricht dann der Darstellung des ehemaligen Standardlagers aus der Tabelle ART, das in der Version 10 entfernt wurde. Seite 27 von 42

28 8.2 neuer Menüpunkt Verträge Die Verträge im Kundenstamm werden jetzt über einen eigenen Dialog Stammdaten / Verträge verwaltet. In diesem Fall muss im Gegensatz zur Eröffnung über den Kundenstamm, der Kunde manuell ausgewählt werden. Es besteht aber nach wie vor die Möglichkeit, Verträge herkömmlich über den Kundenstamm zu eröffnen und/oder zu bearbeiten. Weiter wurden die Verträge um die Seite Notizen erweitert, was erlaubt, für den Vertrag spezifische Notizen und dazugehörige Anhänge und Termine zu hinterlegen. Seite 28 von 42

29 9 Belege 9.1 Listenansicht der Belege nun mit Positionsliste 9.2 Auswahlliste für abweichende Lieferadressen erweitert In der Belegerfassung wurde die Auswahlliste für abweichende Lieferadressen um Filter, Sortierung und Gruppenanzeige erweitert. Seite 29 von 42

30 9.3 Anzeige Kalkulationspreis, Gewicht in Belegpositionen In den Belegen wird innerhalb der Positionstabelle der Kalkulationspreis mit ausgewiesen. Analog dem Eingabefeld für den Kalkulationspreis richtet sich die Anzeige nach der Passwortoption "Deckungsbeitrag ausweisen". Weiterhin wird neu auch das Feld Gewicht mit ausgewiesen. 9.4 Farblicher Status von Belegen In der Statusanzeige der Belege werden OPs und Mahnungen mit überschrittenem Datum und Belege mit zu geringem Erlös farblich hervorgehoben. 9.5 Belegdatum und Fremdwährung Beim Ändern des Belegdatums werden bei Fremdwährungsbelegen neue Währungskurse erst auf Nachfrage in den Beleg übernommen. 9.6 ungültiger Steuerschlüssel Werden im Beleg Steuerschlüssel eingetragen, die zum Belegdatum nicht mehr gültig sind, erfolgt ein Hinweis. Auch beim Ändern des Belegdatums erfolgt die Überprüfung auf Gültigkeit der Steuerschlüssel. 9.7 Vorschlagsliste Wartungsbelege Mit der Vorschlagsliste Wartungsbelege können jetzt alle Kunden-Ausgangsbelege angelegt werden. Bisher waren nur die Belege ab Belegtyp Lieferschein auswählbar. Damit wurde die Auswahl der Wartungsbelege an die Auswahl bei den Verträgen angeglichen. 9.8 Verträge aus Vorschlagsliste erzeugen Neue Funktion Nur erste Belegnummer abfragen für das Erstellen von Belegen aus der Vorschlagsliste Verträge. Die für die Belegerstellung benötigten Angaben werden jetzt nicht mehr im Filterdialog, sondern in einem separaten Dialog vor dem Erzeugen der Zielbelege abgefragt. 9.9 Artikelinformation F11 angepasst In den Artikelinformationen im Beleg (Zusatzmenü / Artikelinformationen - F11) werden in der Tabellenanzeige zur Historie alle Felder der Tabelle BELEGP aufgeführt. Bisher wurden nur ausgewählte Felder angeboten PC-Kasse Text für Barentnahmen in Zahlung übernehmen Der Text für Barentnahmen/-einlagen sowie für das Bezahlen einer Rechnung wird in die daraus resultierende Zahlung übernommen Sortierbare Auswahltabellen bei Storno und Druck von Kassenbelegen In den Dialogen zum Stornieren von Kassenbelegen, Kassenbelegpositionen und zum wiederholten Ausdruck von Kassenquittungen kann jetzt in der Tabelle umsortiert und gefiltert werden. Seite 30 von 42

31 10 Elektronischer Zahlungsverkehr Beachten Sie bitte auch die Dokumentation Update Elektronischer Zahlungsverkehr Version 11 mit ausführlichen Hinweisen zur Anwendung der neuen Funktionen des elektronischen Zahlungsverkehrs! 10.1 eigenes Modul Neu wird der elektronische Zahlungsverkehr in der Version 11 als eigenständiges Modul geführt, was aber keine Auswirkung auf die bisherige Anwendung hat. Die Bedienung und Funktionalitäten bleiben erhalten. Zu beachten gilt lediglich, dass bei der Zustellung der neuen Lizenznummern für die Version 11 zur eigentlichen Auftragslizenz der Skalierung Gold und Platin und den sonstigen erworbenen Modulen eine Lizenznummer für den Elektronischen Zahlungsverkehr dazukommt und auf dem Lizenzzertifikat entsprechend ersichtlich ist. Es empfiehlt sich, diese ebenfalls sofort zu lizenzieren, damit keine unangenehmen Verzögerungen bei Erstellung oder Empfang von Zahlungsdaten entstehen wichtige Information zu Update und Datenkonvertierung Aufgrund der im obenerwähnten Dokument beschriebenen Änderungen bzw. Erweiterungen kann es vorkommen, dass Ihre aktuellen Bankverbindungsdaten in Bezug auf die Zahlungsart nicht 1:1 konvertiert werden konnten! Dies stellen Sie aber erst beim Einlesevorgang von Einzahlungsscheinen mittels Belegleser fest und können ggf. dort gleich die entsprechende Korrektur anbringen. Seite 31 von 42

32 10.3 EZ einlesen Die bereits bestehende Funktion um Einzahlungsscheine einzulesen wurde ebenfalls überarbeitet und erweitert. Die Möglichkeit für den Einlesevorgang besteht nach wie vor mit den beiden Menüpunkten Offene Posten / EZ einlesen Belege Eingangsrechnung unter den Einstellungen und Zusatzfunktionen Eine detaillierte Erklärung über den gesamten Einlesevorgang entnehmen Sie bitte der Dokumentation Update Elektronischer Zahlungsverkehr Version 11. Nachfolgend finden Sie einige spezifische Informationen über die Handhabung der Einzahlungsschein innerhalb der Auftragsbearbeitung. Seite 32 von 42

33 10.4 Eingangsrechnung Die Belegart Eingangsrechnung wurde unterhalb der Notizen um die Seite EZ-Schein erweitert. Desweiteren finden sich unter den Einstellungen und Zusatzfunktionen ergänzend zur bestehenden Funktion EZ einlesen neu die beiden Menüpunkte EZ zuordnen und EZ Zuordnung aufheben EZ zuordnen Diese Funktion dient dazu, bereits über Offene Posten / EZ einlesen erfasste Einzahlungsscheine diesem Beleg zuzuordnen. Somit besteht die Möglichkeit, losgelöst von der Eingangsrechnung Einzahlungsscheine einzulesen bzw. so eine Vorerfassung abzudecken und diese zu einem beliebigen Zeitpunkt der Eingangsrechnung zuzuweisen. Natürlich besteht nach wie vor über die Funktion EZ einlesen die Möglichkeit Einzahlungsscheine direkt in der Eingangsrechnung einzulesen. Bei der Anwahl des Menüpunktes EZ zuordnen öffnet sich weiter dieses Fenster, worin sämtliche einem Lieferanten zugeordneten ESR-Einzahlungsscheine ersichtlich sind und ausgewählt werden können. Seite 33 von 42

34 Danach ist die vollständig auszuführende Zahlung in Form des Einzahlungsscheines der Zahlungsart Belegnummer (aufgrund Format Referenznummer) Kreditor Datum Teilnehmernummer Aufwandsartikel ersichtlich und kann nicht mehr mutiert werden! EZ Zuordnung aufheben Sollte irrtümlich ein falscher Einzahlungsschein zugeordnet worden sein, kann dieser mit der Funktion EZ Zuordnung aufheben wieder entfernt werden. Wichtig! Wird die Eingangsrechnung an solches gelöscht, wird auch der entsprechende VESR-Datensatz mit gelöscht und muss neu erfasst werden! Entsprechend empfehlen wir unbedingt diese Funktion zu nutzen. Danach ist auf der Seite wieder der Hinweis: Referenznummer: kein Einzahlungsschein zugeordnet ersichtlich. Seite 34 von 42

35 11 Formulareditor Beachten Sie bitte auch die Dokumentation Update Programmübergreifendes Version 11 mit den Hinweisen zum Formulareditor! 11.1 Formelplatzhalter Bestand() und Bestandpm() erweitert Die beiden Sonderfunktionen für Formelplatzhalter "bestand()" und "bestandpm() wurden so angepasst, dass nun Lagerplätze abgefragt werden können. Anstelle des Lager-Parameters wird die komplette Lagerplatzdefinition durch Komma getrennt angegeben (z.b. Lager 100, Regal1, Ebene 1, Platz1= bestand({artikelnummer};"1";"100, 1, 1, 1")) Format-Möglichkeit Barcode EAN128 Für Spezialfälle ist es notwendig, in einem Barcode mehrere Informationen normiert unterzubringen. Das neue Format EAN128 richtet sich dabei nach dem GS-1 Standard mit einem Steuerzeichen FNC1 als Trenner. Auf eine detaillierte Beschreibung der Handhabung wird an dieser Stelle verzichtet. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf für weitere Informationen unbedingt an den SelectLine Support. 12 Toolbox / Maskeneditor Beachten Sie bitte auch die Dokumentation Update Programmübergreifendes Version 11 mit den Hinweisen zur Toolbox! 13 Sonstiges Beachten Sie bitte auch die Dokumentation Update Programmübergreifendes Version 11 mit den Hinweisen zu den Thematiken Protokollierung, Notizen, Suchfunktionen, Filterfunktionen, Drucken, Mehrfachsortierung! 13.1 Auswertungen Auswertungen je Verband In den Auswertungen Ausgangsseite/Ausgangsbuch und Ausgangsseite/Offene Belege bzw. Eingangsseite/Eingangsbuch und Eingangsseite/Offene Belege kann jetzt die Option "Verband berücksichtigen" gesetzt werden, damit die Auswertung für Verbandsmitglieder über den Verbandsregulierer erfolgt Sortierung in Gruppenauswertung Die Artikel-, Kunden- und Lieferantengruppenauswertungen werden innerhalb der Gruppen nach Artikelnummer, Kundennummer bzw. Lieferantennummer sortiert. Seite 35 von 42

36 13.2 Schnittstelle ecommerce Konfiguration Kundenadressen / Doublettenprüfung bei Belegimport Für den Belegimport kann die Behandlung von Kundenadressen detailliert konfiguriert werden (z.b. Aktualisierung der Stammdaten aus dem XML-Beleg). Weiterhin kann eine Doublettenprüfung eingestellt werden (Suche nach bereits vorhandenen Kunden mit gleicher/ähnlicher Adresse) Eigenes Modul Neu wird ecommerce in der Version 11 als eigenständiges und kostenpflichtiges Modul geführt, was aber keine Auswirkung auf die bisherige Anwendung hat. Die Bedienung und Funktionalitäten bleiben gleichwohl erhalten. Zu beachten gilt lediglich, dass bei der Zustellung der neuen Lizenznummern für die Version 11 zur eigentlichen Auftragslizenz der Skalierungen Standard, Gold und Platin und den sonstigen erworbenen Modulen eine Lizenznummer für ecommerce dazukommt und auf dem Lizenzzertifikat entsprechend ersichtlich ist. Es empfiehlt sich, diese ebenfalls sofort zu lizenzieren, damit ecommerce umgehend wieder eingesetzt werden kann Fibu-relevante Funktionen manuelle Zahlungen im Zahlungslauf Manuelle Zahlungen aus einem Zahlungslauf erzeugen nun Datensätze in der Zahlungstabelle Bankverbindung mit Spesenregelung Die Spesenregelung ist jetzt separat für jede einzelne Bankverbindung einstellbar Quickfilter in OP-Ausgleichsmaske In der Ausgleichsmaske der Offenen Posten steht jetzt der Quickfilter zur Verfügung Sammelzahlungsgrund auflösen Der Verwendungszweck für Sammelzahlungsgrund wird in den Zwischensummen des Zahlungslaufes aufgelöst und dargestellt. Seite 36 von 42

37 Verwendungszweck-Definition je Zahlungslauf Der Verwendungszweck kann pro Zahlungslauf gespeichert werden. Dazu werden die unter Funktionen zur Verfügung stehenden Ersetzungstexte verwendet. Werden die Verwendungszwecke angepasst, erfolgt nach Bestätigung des Dialogs eine Abfrage, ob die Angaben in die Zahlungslaufpositionen übernommen werden sollen Berechnung Nachlass in Zahlungsposition Per Schalter kann die automatische Skontoberechnung in den Zahlungslaufpositionen beeinflusst werden. Bei deaktiviertem Schalter (getrennte Kette) errechnet sich der Nachlass nicht mehr automatisch, wenn der Zahlbetrag verändert wird. Bei aktiviertem Schalter (Kettenglieder verbunden) steht Ihnen die bisher bekannte Funktionalität zur Verfügung. Diese ist auch standardmässig gesetzt. Bei einem Wechsel vom inaktiven auf den aktiven Modus, erfolgt eine sofortige Ermittlung des Nachlasses aus dem angegebenen Betrag. Seite 37 von 42

38 14 D-A-CH Beachten Sie bei Bedarf bitte auch die Dokumentation Update Rechnungswesen Version 11 mit einigen weiteren Hinweisen und Erklärungen aus finanzspezifischer Hinsicht zur D-A-CH eigenes Modul Ab der Version 11 besteht die Möglichkeit, DACH als eigenständiges Modul zu erwerben, was aber keine Auswirkungen auf die bestehenden Daten hat. Die DACH-Lizenz ermöglicht es, in einer Schweizer Version ein abweichendes Mandantenland (D, A) zu wählen und / oder den Mandanten in einer anderen Währung zu führen. DACH wird als eigenständiges Modul geführt. Zu beachten gilt lediglich, dass bei der Zustellung der neuen Lizenznummern für die Version 11 zur eigentlichen Auftragslizenz der Versionen Gold und Platin und den sonstigen erworbenen Modulen eine Lizenznummer für DACH in den Skalierungen Gold und Platin dazukommt und auf dem Lizenzzertifikat entsprechend ersichtlich ist. Es empfiehlt sich, diese ebenfalls sofort zu lizenzieren, damit der Funktionsumfang umgehend genutzt werden kann. D-A-CH ist infolge der Fremdwährungen erst ab der Skalierung Gold im Rechnungswesen verfügbar Skalierung Gold Die Skalierung Gold beinhaltet: Führen des Mandanten in einer abweichenden Währung Import der Monatsmittelkurse für die abweichende Währung des Mandanten Skalierung Platin Die Skalierung Platin beinhaltet zusätzlich: Führen von länderbezogenen Konten Führen von länderbezogenen Steuerschlüsseln Vorlagemandanten Deutschland und Österreich Länderbezogene Auswertungen im Bereich Mehrwertsteuer Länderbezogene Schnittstellen Seite 38 von 42

39 14.2 Mandant anlegen Bei der Mandanteneröffnung kann festgelegt werden, um welches Land (D, A, CH) es sich für die neue Firma handeln soll und in welcher Währung der Mandant geführt werden soll. Das Mandantenland ist dabei vom gewählten Vorlagemandanten abhängig, d.h. wird der österreichische Kontenrahmen RLG als Vorlagemandant gewählt, dann muss der Mandant auch zwingend mit Land Österreich erstellt werden. Es werden Ihnen die Vorlagemandanten VKMU (Schweiz) SKR03 und SKR04 (beide Deutschland), RLG (Österreich) standardmässig mitgeliefert. Je nach gewähltem Mandantenland wird Ihnen auch der entsprechende Vorlagemandant vorgeschlagen. Die Währung kann unabhängig vom Mandantenland beliebig eingestellt werden. Bei der Auswahl einer Fremdwährung werden die Einträge der Währungstabelle entsprechend umgerechnet, so dass die Fremdwährung als Leitwährung gilt. Seite 39 von 42

40 Wie bereits im Kapitel 3.3 und nachfolgend in 8.2 erwähnt, werden hier frühere bzw. Vor-Euro-Währungen eliminiert und nur noch aktuell gebräuchliche angezeigt und zur Verwendung vorgeschlagen Update Bewegungsdaten Im Zuge dessen wurden die Betragsfelder vereinheitlicht und DM-Werte verabschiedet. Dazu durchläuft jeder Mandant ein Update, wobei das Feld Betrag, in dem bisher der DM-Wert stand, mit dem EUR-Betrag aktualisiert wird. Die D-Mark Werte werden vorübergehend in das Feld BetragAlt gespeichert. In alten DM-Jahren wird D-Mark daher als Fremdwährung behandelt und zusätzlich als Fremdwährungsbetrag übernommen. Diese alten Jahre dienen jedoch nur noch zur Ansicht, es kann nicht mehr damit gearbeitet bzw. gebucht werden. Die Jahre vor 2002 werden daher mit Hilfe eines Periodenabschlusses automatisch komplett gesperrt. Aufgrund dieses umfangreichen Updates ist es ratsam, vor der Aktualisierung auf Version 11 eine Datensicherung aller Mandanten dauerhaft abzulegen. Seite 40 von 42

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