Riga im Prozeß der Modernisierung

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1 Sonderdruck aus Tagungen zur Ostmitteleuropa-Forschung 21 Riga im Prozeß der Modernisierung Studien zum Wandel einer Ostseemetropole im 19. und frühen 20. Jahrhundert Herausgegeben von Eduard Mühle und Norbert Angermann Verlag Herder-Institut Marburg 2004

2 Architektur als Symbol. Nation building in Nordosteuropa. Estland und Lettland im 20. Jahrhundert von Jörg H a c k man n Der 11. September 2001, an dem die Konferenz anläßlich des Rigaer Stadtjubiläums begann, hat die Rolle der Architektur für den symbolischen Entwurf kollektiver Identitäten in einer kaum zu steigernden Weise vor Augen geführt. Das hier zu behandelnde Thema bedarf daher weniger einer ausführlichen theoretischen Erörterung als des Hinweises, daß hier versucht werden soll, das Baugeschehen und die Architekturdiskussion in Estland 1 und Lettland zu betrachten und in einen nordosteuropäischen Zusammenhang einzubetten. * 1938 publizierte das estnische Verkehrsministerium einen Band mit dem Titel "Zwanzig Jahre Bauen in Estland", der 271 Photos von Gebäuden enthielt, die in der Zeit der unabhängigen Republik Estland errichtet oder umgebaut worden waren' Der einleitende Text stammte von dem bekanntesten estländischen Kunstkritiker der Zwischenkriegszeit, Hanno Kompus ( )3, der auch die Auswahl der Photos getroffen hatte. Ganz offensichtlich sollte diese Veröffentlichung einen allgemeinen Überblick über die Leistungen der estnischen Architektur seit 1918 geben. Der Bildband zeigt nur realisierte Gebäude, keine Projekte oder Zeichnungen; er richtet sich also nicht in erster Linie an Architekten oder Kunstwissenschaftler, sondern an die allgemeine Öffentlichkeit. Wenn man nun fragt, ob gewisse Architekturtendenzen in der Publikation besonders herausgestellt werden, dann fallt eine klare Antwort 2 Der estnischen Diskussion ist auch der Titel entnommen, siehe EDGAR KUUSIK: Arkitektuur kui sümbol [Architektur als Symbol], in: Eesti arkitektide almanak 1934, S. v-x. 20 aastat Ehitamist Eestis Teedeministeeriumi Ehitusosakonna Väljaanne [20 Jahre Bauen in Estland , hrsg. von der Bauabteilung des Verkehrsministeriums], Tallinn HANNO KOMPUS, in: 20 aastat (wie Anm. 2), S. 7-31; Auszüge auf deutsch: DERS.: Bauen in Estland, in: Revue Baltique 1 (1940), 1, S ; Kompus hatte sich auch bereits zuvor mit diesem Thema befaßt: DERS.: Eesti ehituskunsti teed [Wege der estnischen Baukunst], in: Eesti kunsti aastaraamat 2 (1926), S ; siehe auch allgemein zu diesem Thema die Nachweise in: Schrifttum zur Deutschen Kunst. Sonderheft: Bibliographie zur baltischen Bau- und Kunstgeschichte , bearb. von ERICH BÖCKLER u.a., Berlin

3 schwer. Was dem heutigen Betrachter auf den ersten Blick erstaunlich erscheinen mag, ist, daß eine große Zahl von privaten Wohnhäusern vorgestellt wird, aber nur wenige dörfliche oder bäuerliche Gebäude. 4 Die Abbildungen beginnen und enden mit Gebäuden von unverkennbarer politischer Relevanz: mit zwei Gemälden der umgebauten Residenzen des Staatsältesten bzw. Staatspräsidenten in Oru/Orro und Kadriorg/Katharinental zu Beginn und dem Denkmal für die Toten des Befreiungskriegs aufdem Militärfriedhofin Tallinn (von Edgar Kuusik von 1928) am Ende. Architektur, so zeigt diese Publikation, wurde nicht nur als eine Repräsentation des, estländischen Staates interpretiert und präsentiert, sondern als Ausdruck der gesamten Nation, die danach strebte oder streben sollte, in modemen und gesunden Verhältnissen zu wohnen. So finden sich unter den Abbildungen Bankgebäude, Krankenhäuser, Schulen, Versammlungshäuser, Stadien und Schwimmbäder, Wohnblöcke und Einfamilienhäuser, letztere vor allem aus Nörnme/Nömme und PärnulPernau. Die Hypothese, daß die Entwicklung der modemen Architektur - hier im zeitlichen Sinne, nicht als Stilepoche verstanden - nicht nur die gesellschaftliche Emanzipation der Esten von einer nicht-dominanten Ethnie zu einer Staatsnation begleitet, sondern eben diesen Prozeß reflektiert, diese Annahme drängt sich auch bei der Betrachtung von Untersuchungen und Diskussionen estnischer Wissenschaftler - vor allem von Kunsthistorikern - des letzten Jahrzehnts auf. Ihre Darstellungen zu den Traditionen der estnischen Modernität in der Architektur waren ein nicht unwichtiger Teil in der Bewegung für die Unabhängigkeit Estlands von der Sowjetunion und für die so oft beschworene "Rückkehr nach Europa". Ähnlich verhält es sich in Lettland. Hier ist vor allem der Rigaer Jugendstil, der als Ausweis des europäischen bzw. im Weltrnaßstab einmaligen Charakters der lettischen Hauptstadt gelesen wird. 5 Dieser Zusammenhang von Architektur und nation building soll im folgenden näher beleuchtet werden. Neben der Frage nach seiner materiellen Basis in der Architektur selbst, die hier im Vordergrund steht, stellt sich als zweite Frage die nach der Rezeption dieses Zusammenhangs als Teil des Unabhängigkeitsdiskurses. Ausgehend von einem ähnlichen Befund in Diskussionen über kulturellen Nationalismus und Architekturgeschichte in Finnland", läßt sich schließlich als dritte Frage formulieren, ob es sich hierbei um ein Phänomen handelt, das über Estland bzw. die baltischen Staaten hinausreicht. Zweifellos ist gerade Architektur für die symbolische Repräsentation des Selbstverständnisses von Institutionen wie von Gruppen und Einzelpersonen von großer 4 6 Vgl. dagegen etwa die Rolle ländlicher Architektur in der Darstellung der "kapitalistischen Periode" in: Eesti Arhitektuuri ajalugu [Estnische Architekturgeschichte), hrsg. von Eesti NSV Teaduste Akadeemia, Tallinn 1965, S Deutlich in: JÄNIS KRAST~S: Riga - Jugendstilmetropole, RIga 1996, ähnlich auch schon in dem zuerst 1988 auf russisch erschienenen Buch: DERS.: Jugendstil in der Rigaer Baukunst, Michelstadt 1992, S LOTHAR MACHTAN: KulturellerNationalismus? Die Inszenierung und Präsentation nationaler Identitätsmuster in Finnland um die Jahrhundertwende, in: Am Rande der Ostsee. Aufsätze vom IV. Symposium deutscher und finnischer Historiker in Turku, September 1996, hrsg. von EERO KUPARINEN, Turku 1998, S

4 Bedeutung. Aber wenn in dem hier interessierenden Fall die Verbindung zwischen nation building als sozialem Prozeß und der Entwicklung einer nationalen Architektur offensichtlich zu sein scheint, so entzieht sich dieser Zusammenhang doch einer eindeutigen Festlegung. Oft wird die Entwicklung einer nationalen Architektur als genauso "natürlich" wie die Entwicklung einer Nationalliteratur oder Nationalkultur betrachtet. Und so erörtern Kunsthistoriker normalerweise diese Architekturthemen als eine Frage eines "Nationalstils". Folglich befassen sich estnische Architekturhistoriker mit der "Suche nach einem Nationalstil" in Estland nicht nur als einem Epochenphänomen, sondern als einem Grundproblem estnischer Architektur.' Ähnliches ließe sich auch über die lettische Diskussion sagen." Eine solche Perspektive speist sich aus drei ~uellen: Zum einen sucht sie Bezüge in der bäuerlichen Volkskunst und -architektur, zum anderen greift sie historisierend auf Stilelemente zurück, die dem Kanon des nationalen Erbes zugerechnet werden. Krista Kodres erwähnt schließlich in diesem Zusammenhang noch einen dritten Punkt: die ethnische bzw. nationale Zugehörigkeit des Architekten, und hält fest, "throughout the [20 th ] centu?t;, the architect's ethnicity has also been a basis for defining,estonian' architecture". 0 Und ein weiterer Punkt ist hier zu nennen: die Nationalität des Bauherm, sei es als Institution, Verband oder Einzelperson. Folgt man diesen Überlegungen, dann wäre zu schließen, daß der nationale Charakter der Architektur im Nationalstil und in der Nationalität des Architekten oder Bauherm gelesen werden kann. Ein solcher Zugang wirft freilich auch Zweifel auf: Die Behauptung von Nationa- I lität als Kriterium, unabhängig von der Ausführung der Architektur, wird sich mit dem Vorwurf nationalistischer Einseitigkeit auseinanderzusetzen haben, und die Frage nach dem Nationalstil führt zu empirischen Problemen, die vor allem an der Architekturgeschichte im Bereich der Habsburgermonarchie zutage treten. So zeigt Michaela Marek am tschechischen Beispiel, daß öffentliche Gebäude, die die tschechische Nation repräsentieren sollen, wie etwa das Nationaltheater oder das Nationalmuseum am Wenzelsplatz, geradezu anational im Stil sind, obwohl sie zweifellos von zentraler nationaler Bedeutung waren. 11 Ein weiteres Beispiel in diesem Zusammen- 7 Siehe etwa KA1uN HALLAS: Suche nach einem nationalen Stil. Architektur in Estland um die Jahrhundertwende, in: Bauwelt 1994, S Vgl. KRASTIJ':IS: Jugendstil (wie Anm. 5), S. 121; als frühere Stellungnahme siehe P[ETE RIs] BERZKALNS: Näcionälais stils celtniecibä [Der nationale Stil im Bauwesen], in: Daugava 1938, S JOHN CZAPLICKA, dem ich für wichtige Hinweise zu diesem Thema danke, spricht in diesem Zusammenhang von.vemacular architecture"; so in einem unveröffentlichten Manuskript: The Vernacular in Place and Time: Relocating History in Post-Soviet Cities [2003]. 10 KRISTA KODRES: Sada aastat ehitamist Eestis. Ideid, probleeme ja lahendusi [Hundert Jahre Bauen in Estland. Ideen, Probleme, Lösungen], in: Ehituskunst (1999), S. 7-85, hier S. 33; zur modernen Architektur in Estland vgl. hier sowie für die folgenden Ausführungen stets auch: MART KALM: Eesti 20. sajandi arhitektuur. Estonian 20th century architecture, Tallinn MICHAELA MAREK: Bauen für die Nation (I), in: Nordost-Archiv N.F. 6 (1997), S ; grundlegend zum gesamten Thema: AKOS MORAVANSZKY: Competing Visions. Aes- 151

5 hang ist die Architektur von Joze Pleönik für die Prager Burg und in Ljubljana in der Zwischenkriegszeit, die sich trotz ihres nationalen Bedeutungsgehalts auf keine spezifisch nationalen Stilformen festlegen läßt.12 Akos Moravanszky spricht in seiner Studie über die Architektur in der Habsburgermonarchie von "competing visions", deren zentrale Differenz das Streben nach nationalen Ausdrucksformen der nichtdeutschen Nationen wal l3 Das Konzept des Nationalstils in der Architektur kann hier nicht aus einer kunsthistorischen Perspektive kritisch beleuchtet werden. 14 Daher soll an dieser Stelle nur angemerkt werden, daß die Einbindung von Architekturgeschichte in eine kulturgeschichtliche Betrachtung von nation building-prozessen einer vorsichtigen, kritischen Untersuchung bedarf. Dabei geht es weniger um die Klassifizierung nach Stilen generell als vielmehr um die Tatsache, daß die Feststellung von Nationalstilen - sofern sie auf die Zeit vor 1800 bezogen sind - problematischer ist als die von Zeit-, Regionaloder Individual-Stilen. Eine eindeutige Beziehung zwischen Ethnizität und Architektur wird höchstens für bäuerliche Architektur als eine produktive Hypothese dienen können. Für die städtische Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts steht man jedoch vor dem Problem, daß die Zuordnung ganz offensichtlich arbiträr ist. Mit anderen Worten: Die Nationalstile selbst sind supranationale Phänomene, die es nicht erlauben, auf der materialen Ebene von einer eindeutigen Beziehung zwischen Nationalität und Formensprache zu sprechen. Das Problem hat aber auch eine heuristische Seite und bezieht sich aufden Aspekt des Nationalen selbst. Die Beschränkung auf nationale Identität darf nicht apriori geschehen, sondern sie muß in Beziehung gesetzt werden zu anderen Identitätsmustern, seien sie lokal, sozial oder institutionell geprägt. Anderenfalls läuft man Gefahr, aus der Ähnlichkeit von Stilformen auf nationale Bedeutungsinhalte zu schließen, wo es doch auch um soziale und regionale Repräsentationen ging. Um konkreter zu sein: Zwar mag in der - noch zu erörternden - Nationalromantik in Finnland, Estland oder Lettland zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Bezug zwischen Nation und Architektur thetic Invention and Social Imagination in Central European Architecture, , Cambridge/MA 1998, vor allem S Vgl. FRIEDRICH ACHLEITNER: Pluralismus der Modeme: Zum architektonischen "Sprachenproblem" in Zentraleuropa, in: Mythos Großstadt. Architektur und Stadtbaukunst in Zentraleuropa , hrsg. von EVE BLAU u.a., München u.a. 1999, S , hier S. 103; sowie die Abbildungen zu Ljubljana ebenda, S ; ausführlich zu Pleönik auch: MORAVANSZKY (wie Anm. 11), S. 51, 277, MORAVANSZKY (wie Anm. 11), S. 10; er weist vor allem am Beispiel Pleöniks aber auch darauf hin, daß neben dieser nationalen Differenz weitere ästhetisch-konzeptionelle Unterschiede, etwa zwischen der orientalistischen Konzeption Ödön Lechners und der Orientierung an volkstümlichen Bauformen anderer ungarischer Architekten wie Karoly Kös, eine wichtige Rolle spielten, ebenda, S Vgl. dazu den instruktiven Aufsatz von LARS OLOF LARSSON: Nationalstil und Nationalismus in der Kunstgeschichte der zwanziger und dreißiger Jahre, in: Kategorien und Methoden der deutschen Kunstgeschichte , hrsg. von LORENZ DITIMANN, Stuttgart 1985, S

6 eindeutig und dominant erscheinen, blickt man jedoch auf den.heimatschutz" in Deutschland, so geht es dort bei ähnlichen Architekturformen in erster Linie um Regionalität und erst danach um Nationalität. 15 * Diese Befunde erfordern einige kurze theoretische Überlegungen zu Architektur und Sprache. Die Versuche, Architektur als Zeichensystem zu betrachten, das mit Hilfe des Instrumentariums der modemen Sprachwissenschaft analysiert werden kann, sind so zahlreich", daß sie hier nicht vorgeführt werden können. Es muß an dieser Stelle auch nicht erörtert werden, ob Architektur mit dem berühmten dreiseitigen Zeichenmodell (mit Zeichenträger, Bedeutung, Referenzobjekt) beschrieben werden kann o der nicht. 17 Statt dessen seien die semiotischen Instrumente benannt, die für die folgende Betrachtung von Bedeutung sind: erstens der Kode als ein System von bedeutungstragenden Differenzen; zweitens die Differenzierung von Denotation und Konnotation eines Zeichens'"; drittens die Unterscheidung von Signifikant und Signifikat l9. In diesem Zusammenhang muß auch die kunsthistorische Unterscheidung von Stil und Modus beachtet werden, letzterer setzt die Formensprache in Beziehung zur Funktion des jeweiligen Gebäudes, also etwa eines Bahnhofs, Postgebäudes oder Museums. Wenn Architektur und städtische Topographien als Ausdruck von nation building gelesen werden sollen, dann verlangt das also einen komplexeren Zugang als die Suche nach nationalen Motiven an den Fassaden. Eine solche semiotische Analyse gewinnt darüber hinaus an Tiefe, wenn sie von einer Analyse der zeitgenössischen Architekturrezeption begleitet wird. Unabhängig davon ist für die Frage des nation building die kulturgeschichtliche Seite interethnischer Beziehungen in der Betrachtung von Kulturtransfer und -rezeption von großem Interesse. Dieser Punkt muß hier freilich am Rande bleiben. * Der Schwerpunkt der folgenden Betrachtung liegt auf Estland. Die an diesem Fall festgestellten Befunde wären durch Beobachtungen aus anderen Nationen zu ergän- 15 Vgl. WOLFGANG HARDTWIG: Nationale und kulturelle Identität im Kaiserreich und der umkämpfte Weg in die Modeme. Der deutsche Werkbund, in: Nationales Bewußtsein und kollektive Identität, hrsg. von HELMUT BERDING, FrankfurtlMain 1994, S , und Mo RAVANSZKY (wie Anm. 11), S. 242, der allerdings den nationalen Charakter hervorhebt. 16 Siehe WINFRIED NÖTH: Handbuch der Semiotik, 2. Aufl., Stuttgart, Weimar 2000, S , und die dort angegebenen Querverweise. 17 Ebenda, S. 140; ablehnend dagegen UMBERTO Eco: Einführung in die Semiotik, München 1972, S Eco (wie Anm. 17), S Ebenda, S. 304, nach Ferdinand de Saussure; Eco identifiziert das Signifikat allerdings mit der architektonischen Funktion. 153

7 zen oder zu modifizieren; auf den lettischen Fall wird aber zumindest stellenweise Bezug genommen. In gesellschaftsgeschichtlicher Perspektive entstand die Frage einer "estnischen" wie einer "lettischen" Architektur mit dem Prozeß der Urbanisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als viele Esten bzw. Letten Hausbesitzer wurden und schließlich die zahlenstärkste Bevölkerungsgruppe in den Städten stellten. Im Falle Tallinns/Revals kam 1904 auch die politische Mehrheit hinzu/" Man könnte nun untersuchen, wie ländliche Architekturformen in den Holzwohnhäusem der Vorstädte, wie etwa in der Revaler Vorstadt Kalamaja/Fischermai, mit urbanen Funktionen und Formen verschmolzen. Obwohl solche Interferenzen offensichtlich sind'", haben weder der bereits erwähnte Hanno Kompus noch der deutschbaltische Architekt Erich Kühnert ( ) in seiner Beschreibung Revals von 1909 diese Vorstädte in architektonischer Perspektive als ein nationales Problem betrachtet. Im Gegenteil, Kompus wandte sich 1938 ausdrücklich gegen die seiner Ansicht nach russisch beeinflußten Holzbauten. Der Beginn des architektonischen nation building muß also an anderer Stelle gesucht werden. In diesem Zusammenhang ist es nützlich, noch einen genaueren Blick auf Kühnerts Beschreibung von Reval zu werfen": Für ihn war Reval eine "nordische" Stadt mit vielen Beziehungen zu Norddeutschland. Estland und die Esten wurden gar nicht erwähnt und waren für ihn im architektonischen Kontext ganz offensichtlich bedeutungslos. Den Gipfel zeitgenössischer Architektur sah Kühnert in den neogotischen Bauten des Rigaer Architekten August Reinberg und in dem zaristischen Empire-Stil, der vor allem von den akademischen Einflüssen aus St. Petersburg geprägt wurde. Es mag heute erstaunen, aber Kühnert betrachtete auch die Aleksandr-Nevskij-Kathedrale aufdem Domberg als eine Bereicherung der Stadt. Nationale Oppositionen - als deutsch-estnische oder deutsch-russische - waren für Kühnert nicht existent; dagegen stellte er bei Kirchengebäuden eine konfessionelle Differenz zwischen Protestanten und Katholiken fest. Freilich blieb Kühnert das neue Element im aufkommenden sogenannten "finnischen" Stil des Arbeiterklubs in den Luther-Werken (von Gesellius, Lindgren, Saarinen 1904/05) nicht verborgen. Für ihn waren diese Architekturformen jedoch primitiv. Dabei war Kühnert keineswegs ein Traditionalist, aber sein Interesse galt eher dem Denkmal- und Heimatschutz. Wenn man Kühnerts Perspektive analysiert, lassen sich die Gründe für den Erfolg des noch näher zu betrachtenden finnischen Stils Anfang des 20. Jahrhunderts bereits destillieren : Seine vermeintliche Primitivität und die Wände von unbehauenem Naturstein kontrastierten sowohl mit der Istorija Tallina s na öala 60-ch godov XIX stoletija do 1970 goda [Geschichte Revals von Anfang der 1860er Jahre bis 1970], hrsg. von RAJMO PULLAT, Tallinn 1972, S. 41,45, 75. Eesti Puitarhitcktuur [Estnische Holzarchitektur], hrsg. von Eesti Arhitektuurimuuseum u.a., Tallinn 1999; jetzt auch Pi;TERIS BLÜMS: The Wooden Heritage of Riga, Riga 2001; Beispiele von Eizens Laube auch in: DERS.: Koka Riga! Ne jau koka metelitis [Hölzernes Riga! Kein hölzernes Mäntelchen], in: Latvijas Architektüra Nr. 6, September 1996, S. 4 13, hier S. 7. ERICHKüHNERT: Künstlerstreifzüge durch Reval, Reval

8 Neogotik, die als Rezeption deutscher Hansearchitektur gedeutet wurde, als auch mit der russischen Rezeption antiker Bauformen. Wenn wir noch einmal auf Hanno Kompus zurückkommen, dann war der Ausgangspunkt der "estnischen" Architektur das Haus des Vereins Studierender Esten (Eesti Üliöpilaste Selts) in TartulDorpat, das von Georg/Jüri Hellat ( ) 1902 errichtet wurde (Abb. 1). Ein weiteres Vereinshaus ließe sich hinzufügen: das des Sportvereins.Kalev" in PiritalBrigitten von Kar! Burman ( ) von 1912 (Abb. 2). Was ist nun das spezifisch national Estnische an diesen Gebäuden? Einerseits ist es im ersten Fall die nationale Funktion entsprechend der Rolle des Bauherrn im Prozeß der Nationsbildung, und andererseits ist es die Nationalität der Architekten, denn Hellat und Burman werden als die ersten estnischen Architekten betrachtet. Beide Punkte können jedoch kaum auf die architektonische Formensprache der Bauten selbst bezogen werden. Ohne hier eine genaue Baubeschreibung geben zu können, sei darauf hingewiesen, daß ihr Stil und Modus äußeren Einflüssen folgten: Hellats Gebäude ist vor allem geprägt von dem Kontrast zwischen rotem Backstein und weißen Putzflächen, einem Ausdrucksmittel, das ganz offensichtlich vom neo-hansischen Stil beeinflußt ist. Burmans Haus folgte Vorbildern des Jugendstils in Holzbauten, der in den Ferienorten um St. Petersburg an der Küste des finnischen Meerbusens verbreitet war. Tatsächlich waren nationale Merkmale in beiden Beispielen vor allem auf die dekorativen Elemente im Äußeren und Inneren beschränkt: auf Zickzack-Ornamente an der Fassade von Hellats Haus oder Wandfriese in Burmans Haus. Folglich wird man, abgesehen von der Dekoration, kaum von einer eindeutigen Beziehung zwischen "estnischen" Signifikaten und architektonischen Signifikanten zu Beginn des Zusammenhangs von Architektur und nation building sprechen können. Dieser Befund läßt sich auch mit Jakob Hurts Kommentar untermauern, der über Hellats Haus schrieb: "ein hübsches Haus ist fertig geworden'r", was kaum als Verständnis einer grundlegend neuen, nationalen Architektursprache zu werten ist. Tatsächlich blieb diese Formensprache auch ein Einzelfall, der in semiotischer Perspektive aus der mangelnden Differenz dieser "estnischen" Architektur zur "deutschen" zu deuten ist. Das benachbarte Haus der Studentenverbindung "Sakala" wurde 1911 von den finnischen Architekten Armas Lindgren ( ) und Wivi Lönn ( ) errichtet und zeichnete sich insbesondere durch seine Dimension wie auch durch die Jugendstilrezeption aus, die freilich nach der Restaurierung in den 1990er Jahren nicht mehr so deutlich zu erkennen ist. Die Entstehung einer estnischen Architektur ging von Assoziationen aus, die sich über die Nationalität definierten, aber ihr Produkt war mitnichten ein autochthon estnisches. Die Frage nach den Prägungen und äußeren Einflüssen soll hier auf die Frage nach der Rolle finnischer Architektur, oder exakter: finnischer Architekten und als finnisch gedeuteter Architekturformen zugespitzt werden. 23 KODRES: Sada (wie Anm. 10), S

9 Abb. 1: Jüri Hellat, Haus des Vereins Studierender Esten (Eesti Üliöpilaste Selts). Dorpat/Tartu, Estnisches Nationalmuseum Abb.2: Kar! Burman, Haus des Sportvereins.Kalev". Reval/Pirita, Estnisches Architekturmuseum 156

10 Der Erfolg der finnischen Architektur vor 1914 in Estland war vor allem mit dem Büro von Herman Gesellius ( ), Armas Lindgren and Eliel Saarinen ( ) verbunden, die den finnischen Pavillon auf der Weltausstellung in Paris 1900 gebaut und den Wettbewerb für das Finnische Nationalmuseum 1902 gewonnen hatten. 24 Wichtige Kennzeichen des nationalromantischen Stils waren die Verwendung von rustizierten Steinquadern (aus Granit oder Sandstein), die zusammen mit Elementen wie Spitz- oder Rundbögen und gedrungenen höhlenartigen Eingängen den Betrachter an archaische, massive Zufluchtsorte erinnern sollten. Nicht selten sind außerdem Türme oder Erker, die an eine Burgarchitektur anspielten (Abb. 3). Zusätzliche symbolische Bedeutung erhielten die Gebäude durch dekorative Elemente aus der Folklore, die eine mythische Vergangenheit anklingen ließen. Dieser Stil war allerdings keineswegs ein Phänomen, das allein in Finnland entstand, denn ähnliche Tendenzen lassen sich in der schottisch en and amerikanischen Architektur - bei Charles Rennie Mackintosh und, eine Generation früher, bei Henry Hobson Richardson - erkennen. Diese archaisch-mythischen Konnotationen können als Ausdruck der Geschichtlichkeit von nationalen Gemeinschaften gelesen werden; in den mythischen Bezügen spiegelt sich dabei eine Überhöhung oder auch eine gewisse Abkehr von der schriftlich verbürgten Geschichte. Ein solches Modell konnte gerade für.junge" Völker oder Nationen ohne Reichstraditionen von besonderem Interesse sein. Abgesehen von dieser geschichtsphilosophischen Überlegung war freilich ein konkreter, politisch-sozialer Kontext für die Wahl der Formensprache im finnischen Fall entscheidend, denn die Nationalromantik produzierte die ästhetischen Mittel, die geeignet waren, politische und soziale Opposition auszudrücken. Der finnische Kampf gegen die Russifizierung um die lahrhundertwende verstärkte die Ansätze, die eigene finnische kulturelle Identität (auch in Abgrenzung von der schwedischen Kultur) zu stärken.f Die Nationalromantik grenzte sich also vom schwedischen wie zaristischen Klassizismus ab. Da die kulturelle Emanzipation kleiner Nationen ebenfalls ein wichtiges Motiv in anderen Regionen Ostmitteleuropas war, ließen sich die Grundlagen der finnischen Nationalromantik auch auf Riga oder Budapest übertragen. In ästhetischer Hinsicht war es die Opposition zum imperialen Klassizismus oder zur "deutschen" neo-gotischen Architektur, die den finnisch en Stil für Estland wie für Lettland attraktiv erscheinen ließ. In Lettland wurde die finnische Nationalromantik aufmerksam rezipiert und von dem Künstler Jänis Rozentals für die lettischen Verhältnisse adaptiert. 26 Architekten wie Aleksandrs Vanags ( ) und Eizens Laube ( ) unternahmen 1904 eine Reise nach Finnland MARIKA HAUSEN u.a.: Eliel Saarinen. Projects , Helsinki Eine zentrale Rolle bei der Entstehung der finnischen Nationalromantik Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts spielte außerdem Lars Sonck ( ); vgl. MALCOLM QUANTRILL: Finnish Architecture and the Modemist Tradition, London u.a MACHTAN (wie Anm. 6), S KRASTI~S : Jugendstil (wie Anm. 5), S Ebend a, S. 137; Biographien lettischer Architekten in: O. BUKA u.a.: Latvijas arhitektüras meistari [Meister der lettischen Architektur], Riga

11 Abb. 3: Eliel Saarinen, Gebäude der Pohjola-Feuerversicherungsgesellschaft. Helsinki, , in: HAUSEN u.a. (wie Anm. 24), S

12 In Reval lassen sich die architektonischen Oppositionen und ihre nationalen Konnotationen an der Gegenüberstellung zweier Bankgebäude beobachten. Das Gebäude des Estländischen Adligen Güter-Kredit-Vereins von August Reinberg von 1904 (Abb. 4) war ganz neo-hansisch gestaltet, während das Gebäude des (Estnischen) Revaler Gegenseitigen Kredit-Vereins (Tallinna Wastastikune Kredit-Ühisus) 1912 von Eliel Saarinen in Formen des späten Jugendstils errichtet wurde (Abb. 5), die damals ebenfalls als finnischer Stil gelesen wurden, gewissermaßen als seine urban domestizierte Form. 28 In Riga waren es vor allem die Wohn- und Geschäftshäuser jenseits des alten Festungsrings, die sich solcher nationalromantischen Formen bedienten, die dann aufdie lettische Folklore bezogen wurden, etwa bei dem Mietshaus Gertrüdes iela 26 von Aleksandrs Vanags Besonders deutlich wird der Zusammenhang von Mythisierung und nation building an der Gewerbe-Schule von Atis ~enij;ls (Terbatas iela 15/17) (Abb. 6), die 1905 von Konstantins Peksens ( ) und Eizens Laube errichtet wurde: Der Tuffstein in der Fassade entstammte dem Staburags, einem mythisch verehrten Felsen der Letten an der Düna. 3o Wenn diese "finnischen" Einflüsse in der estnischen und lettischen Architektur vor dem Ersten Weltkrieg deutlich dominierten, so gibt es jedoch auch für die Erörterung dieses Themas signifikante Abweichungen. In Estland zeigen die Theaterbauten jener Jahre als Bauwerke mit explizit nationaler Funktion, daß man zwischen "finnischem" Stil und finnischen Architekten unterscheiden muß. Zu nennen sind hier die estnischen Theater.Wanemuine" in Dorpat",.Endla" in Pemau'f und schließlich.estonia" in Revae 3 sowie andererseits das Deutsche Theater in Revae 4 und in Dor- 28 KARIN HALLAS: Das Tallinner Mietshaus: Vom Historismus bis zum Jugendstil, in: Architektur und bildende Kunst im Baltikum um 1900, hrsg. von ELITA GROSMANE u.a., Frankfurt/Main u.a. 1999, S KRAST~S: Riga (wie Anm. 5), S. 238 f.; weitere Beispiele in: DERS.: Jugendstil (wie Anm. 5), S ; vgl. auch EDUARDS I4AV~S: Die Kunst in Riga um Ein Überblick, in: Architektur und bildende Kunst im Baltikum (wie Anm. 28), S Zur Architektur Rigas allgemein siehe auch die Nachweise in der zweibändigen Bibliographie: Rigas celtniecibas un tölniecibas pieminekli no gotikas lidz jügenstilam (13. gs.lidz 1914 g.). Bibliogräfiskais rädltäjs, Denkmäler der Bau- und Bildhauerkunst der Stadt Riga von [sie] Gotik bis Jugendstil (13. Jh ). Bibliographisches Verzeichnis, hrsg. von CrLDA CAUNE, Riga 1997; Rlgas celtniecfba un telnieciba Bibliogräfiskais rädltäjs, Rigasche Bau- und Bildhauerkunst Bibliographisches Verzeichnis, hrsg. von CILDA CAUNE u.a., RIga KRAST~S: Riga (wie Anm. 5), S. 90 f.; DERS.: Jugendstil (wie Anm. 5), S. 126 f von Armas Lindgren von Alfred Jung und Georg Hellat von Armas Lindgren und Wivi Lönn; siehe H. PEETS:.Estonia" teatri- ja kontserthoone ajalugu [Geschichte des Theater- und Konzertgebäudes.Estonia''], Tallinn 1938; LEOGENS:.Estonia" teater, Tallinn von Nikolaj V. Vasil'ev und Aleksej F. Bubyr'. 159

13 Abb.4: August Reinberg, Gebäude des Estländischen Adligen Güter-Kredit-Vereins. Reval/Tallinn, Estnisches Architekturmuseum Abb.5: Eliel Saarinen, Gebäude des Revaler Gegenseitigen Kredit-Vereins. RevallTallinn, Estnisches Architekturmuseum 160

14 Abb. 6: KonstantIns Peksäns, Eizens Laube, Schule von Atis l}.enij,ls. Riga, 1905, in: KRASTINS: Rlga (wie Anrn. 5), S

15 pae 5 Mit Blick auf die bisherigen Ausfiihrungen ist es kaum überraschend, daß die Theater.Wanemuine" und.endla" in "finnischen" Formen errichtet wurden. Die Situation änderte sich jedoch, als diese Formensprache auch von den Deutschbalten in dem Wettbewerb für das Deutsche Theater in Reval 1906 aufgegriffen wurde. Gewonnen wurde der Wettbewerb von Aleksej F. Bubyr' ( ) und Nikolaj V. Vasil'ev (1875-?), Architekten aus St. Petersburg, die einen "finnischen" Entwurf mit rustizierten Kalksteinfassaden und archaischen, unregelmäßigen Formen eingereicht Abb.7: Aleksej F. Bubyr', Nikolaj V. Vasil'ev, Deutsches Theater in Revalffallinn Estnisches Architekturmuseum hatten.i" Obwohl der Entwurf bis zur Realisierung deutlich überarbeitet wurde (Abb. 7), nicht zuletzt nach den Vorbildern des Berliner Hebbel-Theaters (1908, von Otto Kaufmann) und des Lübecker Stadttheaters (1906, von Martin Dülfer), läßt sich im 35 Ein Wettbewerb wurde 1909 durchgeführt, der 2. Preis ging an Vasil'ev und Bubyr'; errichtet wurde das Theater 1918 von Arved Eichhorn nach Plänen der I. Preisträger Hoffman und Schulze aus Berlin. 36 LEO GENS: Tallinna Saksa teatri konkursist ja arhitektuurivöistlusest sajandivahetusel [Das Preisausschreiben für das Revaler Deutsche Theater und Architekturwettbewerbe um die Jahrhundertwende], in: Kunstiteadus, Kunstikriitika 4 (1981), S ; die wichtigsten Entwürfe bei: KARIN HALLAS: Eesti Draamateater. Ehituslugu ja arhitektuur [Das estnische Dramentheater. Baugeschichte und Architektur], Tallinn 1991, o.s.; zu den Architekten siehe Architektory-stroiteii Sankt-Peterburga serediny XIX - naöala xx veka [St. Petersburger Architekten und Baumeister, Mitte 19. bis Anfang 20. Jahrhundert], hrsg. von Bo RlS M. KnuKov, Sankt-Peterburg 1996, S. 62,

16 Falle Revals argumentieren, daß der Deutsche Theaterverein ebenfalls daran interessiert war, Nationalität mit dem Gebäude zu signalisieren. Daß man sich eines ähnlichen Signifikanten bediente wie etwa im Fall des "Wanemuine", war offensichtlich weniger ausschlaggebend als die zentrale Differenz zu klassizistischen oder historistischen Formen; entscheidend war also die Opposition national-anational und nicht etwa deutsch-estnisch. In dem Wettbewerb für das Theater.Estonia" erhielt das Projekt von Bubyr' and Vasil'ev dagegen nur den zweiten Preis; der erste ging an die finnischen Architekten Armas Lindgren und Wivi Lönn, obwohl der erste Entwurf "finnischer" war als jener der finnländischen Architekten (Abb. 8-9). Erklären läßt sich dieser Befund zum einen mit dem Hinweis aufden Gebäudemodus: Bei 'dem estnischen Theater ging es um ein monumentales Doppelgebäude mit Theater und Konzertsaal, für das der Rückgriff auf klassische Formen eher geeignet schien. Zum anderen führt eine Analyse der städtebaulichen Strukturen zu weiteren Aufschlüssen. So verlieh die Tatsache, daß das.estonia" genau neben dem Deutschen Theater errichtet wurde, einer neo-klassizistischen Formensprache als Differenz Bedeutung. Unterstützt wurde der Gegensatz zwischen beiden Gebäuden aber auch dadurch, daß das Deutsche Theater zur Altstadt hin orientiert war, während die Hauptfassade des.estonia" aufdie östlichen Vorstädte gerichtet war, die als zentrales Areal für die Ausdehnung Groß-Revals galten. Eine ähnlich explizite Abkehr von nationalromantischen Formen begegnet in Riga am Gebäude des Lettischen Vereins (Latviesu Biedriba). Hier hatte der Architekt Eizens Laube seine ursprünglich nationalromantischen Pläne von 1908 rut den Neubau des Vereinshauses neoklassizistisch modifiziert", und die explizit nationalen Elemente an der Fassade reduzierten sich nun auf die Dekorationen des Malers Jänis Rozentäls. Eine detaillierte Deutung muß hier unterbleiben, statt dessen sei darauf hingewiesen, daß Nationalität mit verschiedenen Mitteln repräsentiert werden konnte und daß die Abkehr von einer nationalromantischen Formensprache dem Modus des Gebäudes entsprach. Diese Feststellung läßt sich noch schärfer fassen durch eine Beobachtung von Jänis Lejnieks zu dem mißlungenen Einbau eines "lettischen Zimmers" im Gutshaus der Familie Benjamin durch Laube." 37 KRAST~S: Jugendstil (wie Anm. 5), S. 241 f.; DERS. u.a.: Latvijas Architektüra no senatnes lidz müsdienäm [Die Architektur Lettlands vom Altertum bis zur Gegenwart], Riga 1998, S. 150 f. 38 JÄNIS LEJNIEKS: Lettische Architektur von 1934 bis 1940, in: Architektur und bildende Kunst von 1933 bis 1945, hrsg. von BRIGITTE HARTEL u.a., FrankfurtlMain u.a. 1997, S , hier S

17 Abb. 8: Aleksej F. Bubyr', Nikolaj V. Vasil'ev, Überarbeiteter Entwurffür das Theater.Estonia" in Revalffallinn. 1909, in: Jahrbuch für bildende Kunst in den Ostseeprovinzen 3 (1909), S. 101 Abb.9: Arrnas Lindgren, Wivi Lönn, Theater "Estonia" in RevallTallinn Estnisches Architekturrnuseum Tatsächlich muß noch eine andere Denkfigur als Interpretationsrahmen in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden. Mit Bezug auf den nationalen Wandel in Reval vor 1914 läßt sich argumentieren, daß auch der Rathauswettbewerb von 1912 und der Groß-Reval-Wettbewerb 1913 als Beiträge zur Repräsentation regionaler und nationaler Identität zu sehen sind, obwohl hier nicht mehr finnische national romantische Einflüsse dominant waren, sondern es sich um Aneignungen bzw. Parallelen des 164

18 Großstadt-Konzepts von Otto Wagner handelte." Das wird mit Blick auf die Funktion der Projekte verständlich. Tatsächlich hatten Bubyr' and Vasil'ev noch einmal einen "finnischen" Vorschlag für das Rathaus in Tallinn vorgelegt, der nun aber als Wiederholung des Deutschen Theaters verstanden werden mußte und damit dysfunktional war. Nach dem Rathaus-Wettbewerb war der Wettbewerb für den Generalplan für Reval von Anfang an in enger Zusammenarbeit mit Elie! Saarinen entworfen worden, der dann auch den Wettbewerb gewann. Er sah das neue Zentrum an der Stelle des heutigen Kesklinn vor und rückte damit die Altstadt an den Rand. 40 In diesen beiden Projekten bildete offensichtlich nicht die Entwicklung nationaler Formen den interpretatorischen Bezugsrahmen, sondern die Europäisierung der Peripherie durch die Rezeption neuester Strömungen in Architektur und Städtebau. Diese Tendenz ließe sich in den Kontext einer Charakteristik kleiner Völker in Europa stellen, die sich nicht über politische Macht, sondern über kulturelle Leistungen definieren", und entsprach der Formulierung: "Laßt uns Esten und zugleich Europäer sein", die der Wortführer der Jungesten (Noor Eesti), Gustav Suits, geprägt hatte. * Nach 1918, als Estland und Lettland selbständige Staaten wurden, wandelte sich die Situation jedoch fundamental. Zum einen, da nun der staatliche Rahmen in der Ausbildung wie in den Berufsorganisationen der Architekten wichtiger wurde, zum anderen weil auch die Architektur-Wettbewerbe in Estland vor allem von einheimischen Architekten bestritten wurden. Schließlich änderten sich auch die Bauaufgaben, in denen nun staatliche Institutionen einen größeren Platz einnahmen. Wenn man die Frage nach dem Verhältnis von Architektur und nation building nach 1918 betrachtet, dann muß allerdings auch die Knappheit staatlicher Mittel berücksichtigt werden, die wichtige Projekte unrealisiert ließ. Das prägnanteste Beispiel, um diesen Zusammenhang zu analysieren, ist jedoch der Umbau des Schlosses aufdem Toompea/Domberg in Reval zum Sitz des estländischen Parlaments, der 1920 bis 1922 zu einer unikaien expressionistischen Lösung durch Eugen Habermann und Herbert Johanson führte. Die Wahl einer expressionistischen Formensprache kann aus der Tatsache erklärt werden, daß es keine unmittelbaren historischen Bezüge gab, an die das Parlament angebunden werden konnte. Die Ausführung ist jedoch nicht nur als explizit modeme Lösung, sondern auch als Entscheidung für einen denkmalpflegerischen Umgang mit dem Bauwerk zu sehen, denn die Fenster im Parlamentssaal wie auch die Treppe vom 39 OITO WAGNER: Die Groszstadt. Eine Studie über diese, Wien 1911; vg1. Mythos Großstadt (wie Anm. 12), S IGOR DJOMKIN: Eliel Saarinen ja "Suur-Tallinn" [Elie1 Saarinen und Groß-Reval], Tallinn GüNTHER STÖKL: Die kleinen Völker und die Geschichte, in: Historische Zeitschrift 212 (1971), S ; siehe dazu JÖRG HACKMANN: From Object to Subject. The Contribution of Small Nations to Region-building in North Eastem Europe, in: Journal of Baltic Studies 33 (2002),4, S

19 Hof in die Eingangshalle wurden nach ikonographischen Befunden rekonstruiert.f (Abb. 10) Die Tatsache, daß das estländische Parlament in der Tat im Vergleich zu anderen Parlamentsgebäuden eine Sonderstellung einnimmt, wirft die Frage auf, ob es als explizites Zeichen für die moderne estländische Nation intendiert war oder ob die Architektur eher vor dem professionellen Hintergrund der Architekten gesehen werden muß. Johanson hatte in Riga und Darmstadt studiert und bis 1920 in Lettland gearbeitet, während Habermann ebenfalls das Polytechnikum in Riga absolviert hatte und dann einige Jahre bei Fritz Schumacher in Dresden tätig gewesen war. Daher ist es vermutlich nicht möglich, das Gebäude als eine originär estnische Lösung zu interpretieren, sondern eher ist es als Rezeption mittelalterlicher Architektur zu lesen, die nicht so weit entfernt war von einem deutsch geprägten Expressionismus einerseits und der finnischen Nationalromantik andererseits. Die Geschichte der Restauration des Gebäudes in den 1990er Jahren eröffnet eine weitere Interpretation, auf die unten noch einzugehen ist. Das zentrale Thema in dem Zusammenhang von Architektur und nation building in der Zwischenkriegszeit in Estland ist jedoch der Funktionalismus und der "international style", der freilich nicht nur international, sondern auch von nationalen Diskursen geprägt war. 43 Die methodologisch wichtigste Frage ist hier, ob der "weiße Funktionalismus" mit Flachdächern auch dort, wo er nicht an öffentlichen Gebäuden, sondern an Privathäusern als Architektursprache eingesetzt wurde, als ein öffentliches Phänomen im Zusammenhang von nation building gesehen werden kann. Tatsächlich scheint es am estländischen Fall inadäquat, würde man sich nur auf die Betrachtung staatlicher oder öffentlicher Gebäude oder allein auf die Architekturentwicklung der Hauptstadt beschränken. Wenn man diesen Punkt berücksichtigt, lohnt es sich, noch einmal auf den eingangs erwähnten Text von Hanno Kompus von 1938 zurückzukommen. Dort argumentiert er, daß der estländische Staat nur über minimale finanzielle Mittel verfüge; die Architekturentwicklung geschehe daher weniger in repräsentativen Gebäuden als vielmehr in Schulen, Bankgebäuden und Krankenhäusern. Und wenn man auf die Ikonen der internationalen Moderne 44 blickt, dann müssen auch die Strandgebäude, vor allem in Pernau von Anton Soans and Olav Siinmaa (Abb. 11), mit einbezogen werden. Eine Beschränkung auf staatliche Gebäude allein ERICH KÜHNERT: Der Neubau für die estländische Staatsversammlung im Schloß zu Reval, in: Deutsche Bauzeitung 60 (1926), 51 ( ), S ; auch aufestnisch erschienen unter dem Titel: Riigikogu hoone uusehis Tallinna Toompää lossis, in: Eesti kunsti aastaraamat 2 (1926), S HANS LANGE: Bauen für die Nation. Strategien in der Selbstdarstellung junger/kleiner Völker in der urbanen Architektur zwischen Identität und sozialer Ambition, in: Bohemia 38 (1997), S , hier S ANDRZEJ TuROWSKI: Architektur im Umkreis des Modernismus und Universalismus, in: Europa, Europa. Das Jahrhundert der Avantgarde in Mittel- und Osteuropa, Bonn 1994, Bd. 2, S

20 Abb. 10: Herbert Johanson, Eugen Habermann, Sitzungssaal des Estnischen Riigikogu. Revalffallinn, Tallinner Stadtmuseum hätte ein deutlich anderes Resultat zur Folge und würde ein wesentlich stärkeres Gewicht von neoklassizistischen und monumentalen Projekten an den Tag bringen, insbesondere wenn man die nicht realisierten Entwürfe für den Freiheitsplatz und das Kunstmuseum in Tallinn berücksichtigt." Wenn man diese Tendenzen der klassischen Modeme und des Neoklassizismus abwägt, dann ist in Estland wie in Lettland und Finnland jeweils beides zu sehen: Tendenzen zu neoklassizistischen und eklektischen wie monumentalen Gebäuden neben einer Fortentwicklung der Modeme. So ließen sich für Estland der Umbau des Schlosses Kadriorg in die Residenz des Staatsältesten (von August Vladovski) mit dem Neubau des Präsidentenamtes von Alar Kotli 1937/38 nach Einflüs sen von Speers Reichskanzlei 46 und der.kalksteinfunktionalisrnus" von Herbert Johanson, 45 Siehe dazu DMITRI BRUNS: Tallinn. Linnaehitus Eesti Vabariigi aastai [Tallinn. Städtebau in den Jahren der Estnischen Republik ], Tallinn 1998, S , MART KALM: Arhitekt Alar Kotli. Monograafia [Der Architekt Alar Kotli. Eine Monographie], Tallinn

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