MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 09/2015 ABWERTUNG DES YUAN LÖST SCHWERE TURBULENZEN AUS AKTIENMÄRKTE SCHALTEN IN CRASHMODUS

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1 Ausgabe 09/2015 Editorial ABWERTUNG DES YUAN LÖST SCHWERE TURBULENZEN AUS AKTIENMÄRKTE SCHALTEN IN CRASHMODUS Im August war das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten durch eine Vielzahl von Belastungsfaktoren geprägt. Die Stimmung der Marktteilnehmer fiel auf einen Tiefpunkt und löste gegen Ende des Monats panikartige Aktienverkäufe aus, die teilweise die Charakteristik eines Börsencrashs annahmen. Im Mittelpunkt dieser Zerreißprobe stand China. Zunächst waren es schwache Wirtschaftsdaten aus dem Land der Mitte, die die Stimmung eintrübten und den Verfall der Rohstoffpreise fortsetzten. Als dann die chinesische Regierung den Yuan, der an den US-Dollar gebunden ist, an drei Tagen hintereinander abwertete, machten sich unter den Investoren Sorgen hinsichtlich einer deutlichen wirtschaftlichen Abschwächung in China breit. Während die chinesischen Börsen kräftige Einbrüche verzeichneten, bewegten sich die Kursverluste an den westlichen Aktienmärkten zunächst noch im Rahmen. Für den nächsten Dämpfer sorgten dann allerdings schwache europäische Wirtschaftsdaten. Das BIP-Wachstum lag im 2. Quartal hier nur bei 0,3 Prozent, was insbesondere im Hinblick auf die stark positiven Impulse des schwachen Euros in Kombination mit niedrigen Energiepreisen und einer äußerst expansiven Geldpolitik enttäuschte. Der Eindruck einer strukturellen Wachstumsschwäche der Eurozone verfestigte sich. Vor dem Hintergrund der aufziehenden Wachstumsschwäche in China machten sich Sorgen hinsichtlich der Auswirkungen auf die globale Konjunktur breit. Sollte China als weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft eine harte Landung bevorstehen, so könnte dies eine globale Rezession mit entsprechenden deflationären Tendenzen auslösen. Vor dem Hintergrund trennten sich die Marktteilnehmer massiv von ihren Aktienbeständen, so dass sich die Talfahrt auch an den westlichen Aktienmärkten beschleunigte und gegen Monatsende die Form eines crashartigen Ausverkaufs annahm. Hinzu kam die Unsicherheit der bevorstehenden Parlamentswahlen in Griechenland sowie das Rätsel um den Zeitpunkt der Leitzinswende in den USA, das ebenfalls nicht gerade zur Beruhigung der Marktteilnehmer beitrug. In der Spitze verlor der deutsche Aktienindex DAX im August zeitweise über Punkte und fiel zwischenzeitlich auf einen Stand von weniger als Punkten. Erst in den letzten Handelstagen des Monats konnte der Index dank einer kräftigen Gegenbewegung wieder die Marke von Punkten zurückerobern. Zur Marktberuhigung beigetragen hatte die chinesische Notenbank mit einer Leitzinssenkung um 0,25 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent. Zusätzlich wurde die Mindestreserveverpflichtung gelockert. Darüber hinaus kamen Hoffnungen auf, die amerikanische Notenbank Fed könnte aus Rücksicht vor Marktreaktionen und den Auswirkungen auf Emerging Markets ihre beabsichtigte Zinswende noch ein wenig aufschieben. Ein unerwarteter Anstieg des ifo-geschäftsklimas in Deutschland sowie ein überraschend kräftiges Verbrauchervertrauen in den USA erfreuten die Märkte zusätzlich. Insgesamt nutzten die Anleger daraufhin das erreichte niedrige Kursniveau für Käufe von Risikoanlagen. Insgesamt blieb die Stimmung dennoch deutlich eingetrübt. STARTET CHINA EINEN WÄHRUNGSKRIEG? Nachdem die in den vergangenen Monaten durchgeführten geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen die Konjunktur nicht stützen konnten, entschied sich die chinesische Regierung im August zu einer unerwarteten Währungsabwertung. Damit sollen die Exporte angekurbelt und die eigene Wirtschaft gestützt werden. Folglich verbreiteten sich unter den Marktteilnehmern Ängste vor einem globalen Abwertungskrieg aus, weil auch andere Länder dem Schritt Chinas folgen könnten, um die eigene Wettbewerbsposition zu stärken. Bei genauerer Betrachtung bleibt allerdings festzustellen, dass die drei Abwertungsschritte Chinas gegenüber dem US-Dollar in der Summe noch nicht einmal 5 Prozent ausmachten. Berücksichtigt man, dass der Euro innerhalb der letzten 12 Monate um rund 16 Prozent gegenüber dem US-Dollar abwertete, relativiert sich die Maßnahme Chinas, sofern in Kürze nicht weitere Abwertungsschritte folgen. Die chinesische Regierung hat jedoch klar kommuniziert, dass man nicht an einem Währungskrieg interessiert sei. Dafür spricht auch die Tatsache, dass China mit der Bindung seiner Währung an den US-Dollar lange Zeit (gemeinsam mit den USA) die Last des weltweiten Abwertungswettlaufs getragen hat. Folglich hat die chinesische Regierung mit der jüngsten Abwertung nur einen Teil der vorherigen Aufwertung korrigiert.

2 FINANZMÄRKTE IM ÜBERBLICK 2 / 8 Finanzmärkte im Überblick GELDMARKTRENDITEN IN % (QUELLE: THOMSON REUTERS) Land Ende 2014 Veränderung in Basispunkten 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief EUR -0,03 0, ,21-0,03 GBP 0,59 0,56 3 0,59 0,55 CHF -0,72-0, ,02-0,96 USD 0,33 0,26 7 0,33 0,23 JPY 0,09 0,11-2 0,13 0,09 WÄHRUNGEN (QUELLE: THOMSON REUTERS) Ende 2014 Veränderung in % 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief EUR/GBP 0,73 0,78-6,4 0,81 0,69 EUR/CHF 1,08 1,20-10,0 1,21 0,86 EUR/USD 1,12 1,21-7,4 1,32 1,05 EUR/CAD 1,47 1,40 5,0 1,56 1,30 EUR/AUD 1,58 1,48 6,7 1,63 1,37 EUR/YEN , KAPITALMARKTRENDITEN IN % (QUELLE: THOMSON REUTERS) Ende 2014 Veränderung in Basispunkten 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief EUR 10 J 0,79 0, ,11 0,05 EUR 30 J 1,51 1, ,03 0,41 GBP 10 J 1,95 1, ,60 1,34 CHF 10 J -0,14 0, ,56-0,28 USD 10 J 2,21 2,17 4 2,66 1,64 USD 30 J 2,96 2, ,39 2,22 AKTIENMÄRKTE (QUELLE: THOMSON REUTERS) Ende 2014 Veränderung in % 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief DJ EURO STOXX , ,43 3, , ,63 Deutschland (DAX) , ,55 4, , ,97 Frankreich (CAC 40) 4.652, ,75 8, , ,11 England (FTSE 100 EOD) 6.247, ,09-4, , ,72 Schweiz (SMI) 8.824, ,37-1, , ,83 USA (Dow Jones) , ,07-7, , ,12 USA (S&P 500) 1.972, ,90-4, , ,66 Japan (Topix) 1.537, ,51 9, , ,22 MSCI World 1.645, ,67-3, , ,81 BASISPUNKT Einheit für die Kurs- oder Renditeänderung eines Finanzinstruments. Ein Basispunkt entspricht dem hundertsten Teil eines Prozentpunktes. Zum Beispiel entsprechen 53 Basispunkte 0,53 Prozentpunkten.

3 WIRTSCHAFTSDATEN IM ÜBERBLICK 3 / 8 Wirtschaftsdaten im Überblick WACHSTUM WELTWEIT IN % (QUELLE: THOMSON REUTERS, EIGENE BERECHNUNGEN) Region / Land Q Q Q2 Eurozone -0,4 0,9 0,3 0,4 0,3 USA 1,5 2,4 0,5 0,2 0,9 Japan 1,6-0,1 0,3 1,1-0,4 INFLATIONSRATE, JÄHRLICH IN % (QUELLE: MOODY S ANALYTICS) Region / Land 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Mai 2015 Juni 2015 Juli Eurozone 0,8-0,2 0,3 0,2 0,2 USA 1,5 0,8 0,0 0,1 0,2 Japan 1,6 2,4 0,5 0,4 0,3 ARBEITSLOSENRATE IN % (QUELLE: MOODY S ANALYTICS) Region / Land 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Mai 2015 Juni 2015 Juli Eurozone 11,9 11,3 11,1 11,1 10,9 USA 6,7 5,6 5,5 5,3 5,3 Japan 3,7 3,4 3,3 3,4 3,3 EINZELHANDELSUMSÄTZE, REAL (SAISONAL BEREINIGT, ÄNDERUNG IN % GEGENÜBER VORJAHRESMONAT; QUELLE: THOMSON REUTERS, EIGENE BERECHNUNGEN) Region / Land 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Mai 2015 Juni 2015 Juli Eurozone 0,2 3,2 2,6 1,3 n.a. USA 1,7 2,1 2,5 1,6 2,2 Japan 0,9-2,2 2,5 0,6 1,3 INDUSTRIEPRODUKTION (ÄNDERUNG IN % GEGENÜBER VORJAHRESMONAT; QUELLE: THOMSON REUTERS) Region / Land 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Mai 2015 Juni 2015 Juli Eurozone 1,5 0,6 1,4 1,3 n.a. USA 2,3 4,6 1,5 1,1 1,3 Japan 5,6-1,9-2,3 0,7 0,2 IFO-WELTWIRTSCHAFTSKLIMA (QUELLE: IFO-INSTITUT) Region / Land 2013 Q Q Q Q Q3 Weltwirtschaftsklima 98,6 95,0 95,9 99,5 95,9 - Lagebeurteilung 84,1 91,6 91,6 95,3 87,9 - Erwartungen 112,3 98,2 100,0 103,5 103,5 Asien 98,2 93,9 90,4 93,0 87,7 Europa 109,7 101,0 108,7 120,4 116,5 Eurozone 114,7 102,3 112,7 129,2 124,0 Nordamerika 88,7 101,3 107,1 97,9 96,2

4 WÄHRUNGEN 4 / 8 Währungen US-DOLLAR Der Euro profitierte im August gegenüber den meisten bedeutenden Währungen von den Turbulenzen, die durch die Abwertung des chinesischen Renminbi ausgelöst wurde. Folglich gab auch der US-Dollar gegenüber dem Euro nach. Zeitweise waren die Schwankungen massiv. Dabei startete der Euro zum Monatsanfang schwach bei weniger als 1,10 US-Dollar, um in der Spitze bis auf 1,17 US-Dollar zu steigen. Erst mit dem Stabilisierungsschritt der chinesischen Notenbank sowie positiven US-Wirtschaftsdaten verringerte sich die Risikoaversion. Folglich erholte sich der US-Dollar wieder, auch weil die Zuversicht in eine baldige US-Zinswende zunahm. Per saldo verlor der US-Dollar gegenüber dem Euro um 2,1 Prozent. Die europäische Gemeinschaftswährung stieg um 2,2 US-Cents auf 1,1211 US-Dollar. Dennoch dürfte der US-Dollar zunächst wieder zu seiner grundsätzlichen Stärke zurückfinden. In den kommenden Monaten ist von einer Festigung des Konjunkturaufschwungs auszugehen. Auf Sicht von 9 bis 12 Monaten dürfte sich das Bild dann jedoch eintrüben. Die erste Zinserhöhung durch die amerikanische Zentralbank wird dann vollzogen sein und der Fokus wird sich vermehrt auf die EZB verschieben. Das sollte den US-Dollar tendenziell schwächen. US-DOLLAR 1,60 1,50 1,40 1,30 1,20 1,10 1,00 Sep 10 Sep 11 Sep 12 Sep 13 EUR in USD JAPANISCHER YEN 150,00 Sep ,00 JAPANISCHER YEN Der japanische Yen beendete den Handel im Berichtszeitraum gegenüber dem Euro kaum verändert. Dies kann nur wenig überraschen, zählt doch der Yen als sicherer Hafen und konnte deshalb ebenso von den jüngsten Währungsturbulenzen profitieren wie der Euro. Letztendlich gab die europäische Gemeinschaftswährung um 0,1 Prozent oder 0,18 auf 135,90 japanische Yen nach. Mittelfristig sollte die japanische Währung weiter an Wert einbüßen. Ein starker Yen passt derzeit nicht in das Konzept der Zentralbank. Eine Aufwertung des Yen, in Kombination mit fallenden Rohstoffpreisen und einer angeschlagenen Konjunktur in China, wäre Gift für Japans Wirtschaft. Folglich wächst in den kommenden Monaten der Druck auf die japanische Notenbank, aktiv gegenzusteuern. 130,00 120,00 110,00 100,00 90,00 EUR in JPY SCHWEIZER FRANKEN Der Schweizer Franken konnte im August trotz der Währungsturbulenzen weder von Sicherer-Hafen-Umschichtungen noch von respektablen Wirtschaftsdaten profitieren und fiel erneut gegenüber dem Euro. Es scheint, als ob das strukturelle Abwärtsrisiko des Euro gegenüber dem Franken mittlerweile deutlich geringer ist als früher. Insgesamt sank die eidgenössische Währung gegenüber dem Euro um 2,2 Prozent. Die europäische Gemeinschaftswährung legte um 2,29 Rappen auf 1,0844 Schweizer Franken zu. Längerfristig könnte der Schweizer Franken noch etwas an Wert verlieren. SCHWEIZER FRANKEN 1,50 1,40 1,30 1,20 1,10 1,00 0,90 EUR in CHF

5 ANLEIHEN 5 / 8 Anleihen STAATSANLEIHEN An den internationalen Rentenmärkten nahmen die Kursschwankungen im August zu. Letztendlich kam es dabei zu einem Anstieg der Renditen. Zunächst profitierte der Rentenmarkt als sicherer Hafen von den Turbulenzen an den Aktienmärkten sowie den fallenden Rohstoffpreisen. Entsprechend sanken die Renditen. Gegen Ende des Monats kam es mit abnehmender Risikoaversion dann zu dem erwähnten Renditeanstieg. Per saldo erhöhten sich die Renditen der langlaufenden Staatsbonds in Deutschland und den USA um vierzehn bzw. zwei Basispunkte auf 0,79 und 2,21 Prozent. In Italien und Spanien stieg das Renditeniveau um 0,18 bzw. 0,26 Prozentpunkte auf 1,95 sowie 2,10 Prozent. In den nächsten Monaten werden die Kapitalmarktrenditen in der Eurozone angesichts der anhaltenden Anleihekäufe der EZB niedrig bleiben. In den USA ist wegen der sich nähernden Leitzinswende mittelfristig von steigenden Zinsen auszugehen. RENDITEN VON STAATSANLEIHEN VON EUROLÄNDERN 8,0% 7,0% 6,0% 5,0% 4,0% 3,0% 2,0% 1,0% 0,0% Deutschland Frankreich Italien Spanien PFANDBRIEFE UND UNTERNEHMENSANLEIHEN Der August war für gedeckte Anleihen und Unternehmensanleihen schwierig und die Wertentwicklung war demzufolge auch negativ. Gedeckte Anleihen und Unternehmensanleihen waren zum einen durch einen Anstieg der Staatsanleihenrenditen belastet. Zum anderen hat sich aber auch die Ausweitung der Bonitätsaufschläge negativ bemerkbar gemacht. Diese Ausweitung war bei den Unternehmensanleihen am größten, da diese unter dem Anstieg der Risikoaversion litten. Trotz der negativen Wertentwicklung im August liegt die Wertentwicklung von nachrangigen Anleihen und Anleihen aus dem Non-Investmentgrade in diesem Jahr noch im Plus, diejenige von Investmentgrade-Anleihen liegt dagegen im Minus. Wegen des insgesamt positiven Konjunkturbildes und der expansiven Geldpolitik der EZB erscheinen gedeckte Anleihen und Unternehmensanleihen unverändert attraktiv. WERTENTWICKLUNG VON GEDECKTEN ANLEIHEN UND UNTERNEHMENSANLEIHEN 35,0% 30,0% 25,0% 20,0% 15,0% 10,0% 5,0% 0,0% -5,0% Gedeckte Anleihen Unternehmensanleihen SCHWELLENLÄNDERANLEIHEN Schwellenländeranleihen waren im August unter Druck und haben an Wert verloren. Ursache hierfür war der Anstieg der Risikoaversion im Zuge der Konjunktursorgen in China. Schwellenländeranleihen in Hartwährung konnten sich hierbei noch relativ gut halten. Schwellenländeranleihen in Lokalwährung verzeichneten deutlichere Verluste, da die Lokalwährungen gegenüber dem US-Dollar bzw. dem Euro abwerteten. Mittelfristig bleiben Schwellenländeranleihen angesichts solider Fundamentaldaten nach wie vor attraktiv. Zudem weisen sie im Niedrigzinsumfeld noch attraktive Renditen auf. RENDITEN VON SCHWELLENLÄNDERANLEIHEN 7,5% 7,0% 6,5% 6,0% 5,5% 5,0% 4,5% 4,0% Emerging Markets (Lokalwährungen) Emerging Markets (USD)

6 AKTIEN 6 / 8 Aktien USA Im August schalteten die internationalen Aktienbörsen, ausgehend von Kurseinbrüchen an den chinesischen Börsen, in den Crashmodus. Der S&P-Index fiel zeitweise unter die Marke von Punkten und damit aus der seit mehreren Monaten bestehenden Handelsbreite. Gegen Monatsende konnte sich der Index dann von seinem Tief erholen, nachdem sich Hoffnungen unter den Marktteilnehmern ausbreiteten, die Fed könnte wegen den Marktturbulenzen die erwartete Zinserhöhung verschieben. Letztendlich beendete der S&P-500-Index den August bei einem Schlussstand von 1.972,18 Punkten, was einem Rückgang von 6,3 Prozent entsprach. China dürfte nur der Auslöser für die Korrektur gewesen sein. Der bedrohlich überbewertete US-Aktienmarkt hat nach langer Zeit endlich damit begonnen, sich der Realität zu stellen. Mit weiteren Turbulenzen ist zu rechnen. Das Ausbalancieren eines neuen tragfähigen Kursniveaus dürfte noch mehrere Wochen dauern und der Wall Street somit ein heißer Herbst bevorstehen. Wir empfehlen deshalb allenfalls selektive Engagements. S&P-500-INDEX S&P 500 EUROZONE In der Eurozone fielen die Kursverluste der Aktien gemessen am Euro-STOXX-50-Index sogar noch stärker aus. Insbesondere die Kurse der exportstarken Automobilwerte gerieten kräftig unter Druck, da diese von einer chinesischen Wachstumschwäche besonders betroffen wären. Daher fiel der durchschnittliche Performance-Rückgang mit einem Minus von 9,2 Prozent auf 3.269,63 Punkte gemessen am Euro-STOXX-50-Index wesentlich deutlicher als in den USA aus. Trotz der aktuell starken Verwerfungen sollte man sich gegenwärtig noch nicht von den europäischen Finanzmärkten verabschieden, zumal die Alternativen rar sind. Auf dem aktuellen Bewertungsniveau sind europäische Aktien vor dem Hintergrund eines weitgehend intakten Konjunkturbildes interessant. DJ-EURO-STOXX-50-INDEX DJ Euro Stoxx 50 JAPAN Auch der japanische Aktienmarkt wurde von den jüngsten Turbulenzen an den internationalen Börsen stark in Mitleidenschaft gezogen. Gemessen am Topix beendete der Aktienmarkt den Handel im August mit einem Minus von 7,2 Prozent auf 1.537,05 Punkte. Die Tokioter Börse leidet unter der Nähe zu China und dem zuletzt wieder festeren Yen gegenüber dem US-Dollar, der die Exportaussichten japanischer Unternehmen beeinträchtigt. Auf die Exportwerte entfällt rund die Hälfte der Marktgewichtung. Dennoch sollten die staatlichen Konjunkturprogramme und die weiter expansive Geldpolitik den Markt begünstigen. Auch dürfte eine US-Zinswende den Yen wieder schwächen. Der Aufbau von Beständen in japanischen Standardwerten bietet sich während Schwächephasen somit an. TOPIX-INDEX Topix

7 ANDERE ANLAGEN 7 / 8 Andere Anlagen GOLD Der Goldpreis konnte sich im August von seinem Jahrestief aus dem Vormonat erholen. Die Feinunze stieg um 3,6 Prozent bzw. 39,53 auf 1.134,93 US-Dollar. Im Wesentlichen führten zwei Ereignisse zu der verbesserten Stimmung beim Gold. Einerseits zeigten veröffentlichte Daten, dass China tonnenweise Gold gekauft hat. Andererseits setzte sich unter den Marktteilnehmern zunehmend die Meinung durch, die amerikanische Notenbank könne wegen der Marktturbulenzen die Leitzinswende verschieben. Die dadurch geringeren Opportunitätskosten der Goldhaltung sowie der schwächere US-Dollar ließen Gold wieder attraktiver erscheinen. Tendenziell ist die zweite Jahreshälfte durch eine positive Saisonalität gekennzeichnet. Mittelfristig bleiben jedoch die Belastungsfaktoren für Gold bestehen. Hierzu gehören die Leitzinswende in den USA, die wenn auch verspätet kommen wird, ein wieder stärkerer US-Dollar sowie geringe Inflationssorgen. GOLDPREIS Gold (USD je Feinunze) KUPFER Angesichts des Crashs am chinesischen Aktienmarkt und der Konjunktursorgen aus China setzte der Kupferpreis seine Talfahrt auch im August weiter fort. Stärkster Belastungsfaktor ist die Sorge um das chinesische Nachfragewachstum. Daneben belastet die erwartete Angebotszunahme. Insgesamt gab der Tonnenpreis des Industriemetalls um 1,6 Prozent auf US-Dollar nach. Der Verfall beim Kupferpreis scheint mittlerweile übertrieben. Sollte sich die wirtschaftliche Situation in China stabilisieren, können bei einer sich verbessernden Nachfrage dann Angebotsstörungen zu einer Verschlechterung der Versorgungslage und somit mittelfristig zu Kupferpreisaufschlägen führen. KUPFERPREIS ROHÖL Nachdem sich die Rohölpreise seit dem Frühjahr im freien Fall befanden, konnte dieser im August erstmals gestoppt werden. Zwar markierte die europäische Mischsorte Brent im Verlauf des Monats ein neues Jahrestief, ausgelöst durch die Wachstumssorgen in China bei gleichzeitiger Ankündigung des Irans, die Produktion weiter hochzufahren. Mit dem Zinsschritt Chinas kam es jedoch zu deutlichen Short-Eindeckungen, die zuvor den höchsten Stand seit fünf Jahren erreicht hatten. Per saldo verbesserte sich der Preis für das Barrel um 1,3 Prozent auf 54,32 US-Dollar. Die Erholung ist technisch bedingt. Auf mittlere Sicht sollte der Rohölpreis wieder unter 50 US-Dollar fallen. NYME-Kupfer-Future (USD je Tonne) ROHÖLPREIS (BRENT) 120,00 110,00 100,00 90,00 80,00 70,00 60,00 50,00 40,00 Brent-Rohöl (USD je Barrel)

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