Der Weg das Ziel? Eine Untersuchung über die Motivation zur Wallfahrt nach Santiago de Compostela.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Der Weg das Ziel? Eine Untersuchung über die Motivation zur Wallfahrt nach Santiago de Compostela."

Transkript

1 Hausarbeit im Rahmen der ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Institut für Praktische Theologie Prof. Dr. theol. Sabine Bobert Der Weg das Ziel? Eine Untersuchung über die Motivation zur Wallfahrt nach Santiago de Compostela. Cathrin Saamen Feldstraße Kiel Tel.: Matrikelnummer: (8.Semester)

2 In Liebe für Margarete!

3 Man muß wie Pilger wandeln, frei, bloß und wahrlich leer; viel sammeln, halten, handeln macht unser Gang nur schwer. Gerhard Tersteegen

4 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 1 A Einleitung... 3 B Das Pilger- und Wallfahrtswesen Begriffsbestimmung- Eingrenzung und Definition des Pilgerbegriffs Geschichte der Wallfahrt im Christentum Motive zur Wallfahrt im Mittelalter Phasen der Wallfahrt C Motivationspsychologie Gegenstand der Motivationspsychologie Begriffsbestimmung- Eingrenzung und Definition des Motivationsbegriffs Merkmale motivierten Verhaltens D Untersuchung über die Motivation zur Wallfahrt nach Santiago de Compostela Qualitativ-heuristische Sozialforschung Analyseverfahren- Einzelfallstudie Erhebungsverfahren- Schriftliche Befragung Fragebogenkonstruktion Auswertung der schriftlichen Befragung Zu den Befragten Hintergrund der Wallfahrt Ziele und Erwartungen an die Wallfahrt

5 5.4 Aus dem homogenen Raum in den heterogenen Raum- Antriebskräfte zum Pilgern Der Weg als Symbol des Suchens und der Reise Eigenwahrnehmung der eigenen Motivation Gründe für das Durchhalten bis zum Ziel Motivation durch bestimmte Orte oder Ereignisse Emotionen bei der Ankunft in Santiago de Compostela Abschied vom Pilgersein Erkenntnisse fürs Leben Schlussbetrachtung der Auswertung der schriftlichen Befragung E Schlussbetrachtung der Untersuchung zur Motivation zur Wallfahrt nach Santiago de Compostela Literaturverzeichnis Primärliteratur Sekundärliteratur Lexikonartikel Nachschlagewerke Elektronische Medien Erklärung Anhang

6 A Einleitung Namengeber des Jakobswegs ist Jakobus der Ältere ( ca 44 n. Chr.), Sohn des Zebedäus, einem Fischer von Bethsaida am See Genezareth. 1 Jakobus der Ältere gehört zusammen mit seinem jüngeren Bruder Johannes neben Petrus zu den erstberufenen zwölf Jüngern Jesu. 2 Jakobus bekommt, wie auch sein Bruder, von Jesus wegen seiner stürmischen Wesensart den Beinamen Sohn des Donners. 3 Die Apostelgeschichte überliefert, dass sich Jakobus nach der Auferstehung Jesu mit den anderen Aposteln in Jerusalem befindet, 4 wo er als erster der zwölf Apostel während der Herrschaft des Herodes Agrippa I. über ganz Judäa, nach Christus, den Märtyrertod im Zuge einer Christenverfolgung durch das Schwert erlitt. 5 Viele Legenden existieren, vorzugsweise in Spanien, um den Apostel Jakobus den Älteren. Die für den Jakobuskult in Santiago de Compostela grundlegende Legende besagt, dass Jakobus, vor der Enthauptung in Jerusalem durch Herodes Agrippa I., in den westlichen Ländern das Wort Gottes missioniert haben soll. 6 Nach Jakobus Tod sollen, der Legende zur Folge, seine Gebeine von den Jüngern Athanasius und Theodorus von Jerusalem nach Jaffa gebracht worden sein, um diese vor den Sarazenen zu retten. 7 Mit einem bereitliegenden Schiff ohne Besatzung wurden die Gebeine, der Legende nach, in den Hafen von Padrón, ehemals Iria Flavia, in Galicien geschifft 8 und schließlich im Landesinneren in Compostela beigesetzt Vgl. Mt 4, 10. Vgl. Mt 4, 21. Siehe Mk 3, 17. Vgl. Apg 1, 12f. Vgl. Apg 12, 2. Vgl. Herbers, Klaus, Jakobsweg. Geschichte und Kultur einer Pilgerfahrt. München 2006, S. 13. Vgl. Mühlek, Karl, Jakobus, in: BBKL Bd. 2 (1990), Sp Vgl. Herbers, Jakobsweg, S.13. 3

7 Mit zunehmender Zeit geriet das Grab in Vergessenheit, bis es Anfang des 9. Jahrhunderts von einem Eremiten namens Pelegius wiederentdeckt wurde. 9 Über dem Grab des Apostels wurde zunächst eine Kapelle und später eine Kirche errichtet. Letztendlich begann 1075 der Bau der heutigen Kathedrale, die im 12. Jahrhundert vollendet und im 18. Jahrhundert durch die barocke Westfassade, der Obradoiro, und die Türme erweitert wurde. 10 Nach heutigem Forschungsstand besteht historisch kein Indikator für die Vermutung, dass Jakobus der Ältere evident in Spanien vor Ort das Wort Gottes gepredigt hat. Die älteste Quelle, die einen Aufenthalt Jakobus in Spanien erwähnt, ist das Breviarium apostolorum, aus der Zeit um 600 nach Christus. In dieser Quelle wird behauptet, dass Jakobus der Ältere in Spanien und an westlichen Orten missioniert haben soll. Von verschiedenen Autoren, wie beispielsweise Isidor von Sevilla, wurde lediglich die Idee des in Spanien missionierenden Apostels aufgegriffen, jedoch nicht besonders betont. 11 Die Behauptung, dass die Gebeine Jakobus nach Spanien geschifft wurden, wird von der Forschung als nicht glaubwürdig betrachtet, da in der Spätantike und während der Westgotenherrschaft, die in Spanien bis 719 andauerte, in keiner Form die Rede von einem Begräbnis des Apostels Jakobus war. 12 Der Jakobstag, St. Jakob, kurz Jakobus oder Jakobi, wird am 25. Juli eines jeden Jahres gefeiert und ist seit dem 8. Jahrhundert nachweisbar. 13 In Hinblick auf St. Jakob spricht man in diesem Jahr von einem Heiligen Jahr, weil dieser Festtag auf einen Sonntag fällt. In der Ikonographie wird Jakobus der Ältere als sitzender Apostel, als Pilger mit Jakobsmuschel, Pilgerstab, Hut und Mantel sowie als Ritter und Maurentöter, zu Pferd und mit dem Schwert kämpfend, dargestellt. In Spanien und Portugal gilt Jakobus der Vgl. Herbers, Jakobsweg, S. 10. Vgl. Mühlek, Jakobus, Sp Vgl. Herwaarden, Jan van, The origins of the cult of St. James of Compostela, in: Journal of Medieval History 6 (1980), S Vgl. ebd., S Vgl. Mühlek, Jakobus, Sp

8 Ältere unter anderem als Schutzheiliger und Patron von Spanien, was erstmalig durch die Hymne O die verbum patris ore proditum aus dem späten 8. Jahrhundert beurkundet ist. 14 Vor allem ist Jakobus der Ältere aber das Emblem für die Pilger und Pilgerinnen nach Santiago de Compostela. 15 Jährlich pilgern viele Menschen nach Santiago de Compostela, um den Heiligen Jakobus zu ehren. Die Untersuchung dieser Hausarbeit zum Erlangen der ersten Staatsprüfung befasst sich genau mit dieser Tatsache und hinterfragt die Beweggründe zur Pilgerschaft nach Santiago de Compostela. Dies geschieht durch eine schriftliche Befragung von ehemaligen Pilgern bzw. Pilgerinnen nach Santiago de Compostela. Bevor allerdings die Untersuchung in dieser schriftlichen Ausarbeitung thematisiert wird, verschafft sie zuerst ein grundlegendes theoretisches Wissen über das Pilger- und Wallfahrtswesen im Allgemeinen und der Motivationspsychologie. Die Ausarbeitung über das Pilger- und Wallfahrtswesen hat ihren Schwerpunkt auf der Begriffbestimmung und der Geschichte der Wallfahrt. Über die Geschichte gelangt man schließlich zu den Motiven der Wallfahrt im Mittelalter. Um eine Wallfahrt nachvollziehen und sich mit einem Pilger bzw. einer Pilgerin identifizieren zu können, werden in diesem Teil der Hausarbeit noch die Phasen einer Wallfahrt nach Egon Mielenbrink aufgeführt. Neben dem theoretischen Wissen über das Pilger- und Wallfahrtwesen wird, wie oben erwähnt, die Motivationspsychologie erläutert. Hier liegt der Schwerpunkt auf den charakteristischen Merkmalen motivierten Verhaltens. Die Motivationspsychologie, im engeren Sinne die Motivation, zu thematisieren, basiert auf dem Hintergrund, den Untersuchungsgegenstand dem Leser näher zu bringen Vgl. Herwaarden, origins, S Vgl. Mühlek, Jakobus, Sp

9 Die Untersuchung über die Motivation zur Wallfahrt nach Santiago de Compostela ist schließlich als Hauptteil dieser Ausarbeitung vorzufinden. Der Gegenstand der Untersuchung ist die Motivation zum Pilgern. Die Vorgehensweise der Untersuchung orientiert sich an Gerhard Kleinings qualitativer Sozialforschung. Erhoben werden die qualitativen Daten durch eine schriftliche Befragung, deren Aufbau sich erneut an Egon Mielenbrinks Phasen der Wallfahrt orientiert. Es handelt sich bei dieser Untersuchung um eine Einzellfallstudie. Die Struktur der Auswertung bezieht sich ebenfalls auf die Chronologie der Phasen der Wallfahrt von Mielenbrink. Um die Anonymität der UntersuchungsteilnehmerInnen zu wahren, werden in der Auswertung keine Namen genannt. Auch in den Fragebögen wird der Nachname nur durch den Anfangsbuchstaben angedeutet. Die Untersuchung steht unter der Fragestellung, welche Antriebskräfte die Menschen dazu bewegen, den homogenen Raum ihrer Umwelt zu verlassen und in den heterogenen Raum der Pilgerschaft nach Santiago de Compostela einzutreten. Dabei stellt sich auch die Frage, ob der Weg das Ziel oder das Ziel der Weg ist. Am Ende der Auswertung der schriftlichen Befragung wird eine Schlussbetrachtung durchgeführt, in der die zentralen Aussagen der Befragten noch einmal zusammengefasst werden und eine Schlussfolgerung gezogen wird. Das abschließende Schlusswort reflektiert schlussendlich die gesamte Ausarbeitung. Im Anhang befinden sich die beantworteten Fragebögen der UntersuchungsteilnehmerInnen. Auch die beiden Fragebögen, welche handschriftlich eingereicht wurden, sind abgetippt und befinden sich dort. Auf eine Vielzahl von Deckblättern und einleitenden Worten wurde verzichtet, so dass nur ein Deckblatt und eine Ausfertigung der einleitenden Worte anzutreffen ist, um den gesamten Fragebogen kennenzulernen. Die beantworteten Fragen wurden schließlich hintereinander weg abgeheftet. 6

10 B Das Pilger- und Wallfahrtswesen 1 Begriffsbestimmung- Eingrenzung und Definition des Pilgerbegriffs Die neuhochdeutsche Form des Wortes PilgerIn lässt sich über das mittelhochdeutsche Wort pilgerin und dem althochdeutschen Wort piligrim, auf das mittellateinische Wort peregrinus zurückführen. 16 Die klassisch lateinische Übersetzung von peregrinus ist der Fremde, Fremdling 17. Diese Bedeutung, welche die soziale Fremdheit zum Ausdruck bringt, ist wiederum auf das Lateinische peregre zurückzuführen. In diesem Verb steckt ein alter Lokativ von ager, agre, welcher mit auf dem Acker übersetzt wird. Gemeint ist jenseits des (eigenen, heimatlichen) Ackers, in der Ferne fern von Haus und Vaterland 18 zu sein. Peregrinatio bezeichnet demnach den Zustand des Fernseins. Als peregrinus wird somit letztlich derjenige bezeichnet, der sich fern von seiner Heimat befindet 19. Unrelevant ist dabei der Grund des Fernseins, ob erzwungenes Exil oder freiwilliges Fernsein. Im ersten Jahrtausend vor Christus war der Begriff peregrinus nicht in der religiös christlichen sondern in der juristischen Sprache ansässig. Entsprechend dem Römischen Recht, wurde der peregrinus als Nichtbürger bezeichnet, der nicht über das Bürgerrecht verfügte, und somit auch nicht dem jus civile, sondern dem jus gentium unterstand Vgl. Dudenverlag, Art. Pilger, in: DUDEN. Das Herkunftswörterbuch Bd. 7 (²1989), S Ebd. Siehe Tworuschka, Udo, Sucher, Pilger, Himmelsstürmer. Reisen im Diesseits und Jenseits, Stuttgart 1991, S. 80f. Ebd. Siehe Krüger, Oliver, Art. Wallfahrt/Wallfahrtswesen, in: TRE 35 (2003), S

11 Bis zur ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts bezeichnet peregrinus vor allem den Fremden, den im Exil Lebenden 21. Erst im Hochmittelalter identifizierte sich die/der im Exil lebende Fremde mit der/dem Reisenden, die/der heilige Stätte aufsucht 22. Nach Angaben des DUDEN-Verlags ist die ursprünglich kirchliche Bedeutung der/die nach Rom wallfahrende Fremde. 23 Heute apostrophiert den Pilger/die Pilgerin eine Person, die eine Wallfahrt vollzieht. 24 Wallfahrt, abgeleitet vom mittelhoch-deutschen wallen, von Ort zu Ort ziehen 25, definiert den individuellen oder kollektiven Besuch eines überregionalen Kulturortes 26. Dieser zeichnet sich, so glauben die PilgerInnen, durch die Präsenz einer Gottheit, einer göttlichen Macht oder eines Heiligen oder Propheten als göttlichen Mittler 27 aus. Der Begriff PilgerIn charakterisiert demnach eine weit verbreitete Erscheinung des aus religiösen Motiven zeitweise oder dauernd heimatlos Wandernden 28. Synonym zum Begriff Wallfahrt wird in der Umgangssprache der Begriff Pilgerfahrt, vom Lateinischen peregrinatio, verwendet. Die deutsche Wissenschaft ist sich jedoch nicht einig, ob die beiden Begriffe wirklich synonym sind oder ob sie voneinander abgegrenzt werden müssen. 29 Der DUDEN beispielsweise verwendet die beiden Wörter synonym 30, die TRE 31 dagegen grenzt die Wallfahrt von der Pilgerfahrt ab. Im Verständnis der TRE geht nämlich die Bedeutung der Pilgerfahrt über die der Wallfahrt hinaus, indem sie die Pilgerfahrt Siehe Herbers, Klaus, Deutsche Jakobspilger und ihre Berichte, Tübingen 1988, S. 3. Vgl. ebd. Siehe Dudenverlag, Pilger, S Vgl. Sauer, Joseph, Art. Pilger, in: LThK 8 (²1936), Sp. 278f. lemmode=lemmasearch&mode=hierarchy&textsize=600&onlist=& word=wallen&lemid=gw04896&query_start=1&totalhits=0&text word=&locpattern=&textpattern=&lemmapattern=&verspattern =#GW04896L0 (12. Juni 2010). Siehe Krüger, Wallfahrt, S. 408f. Siehe ebd., S Vgl. Herbers, Jakobspilger, S. 3. Vgl. Tworuschka, Sucher, S. 80. Vgl. Dudenverlag, DUDEN. Das Synonymwörterbuch, Mannheim ³2004, S Abkürzung für Theologische Realenzyklopädie. 8

12 als lebenslange Reise des Menschen fern von Gott definiert. 32 Dieser Sinngehalt ist auch im Codex Calixtinus 33 verbalisiert. In diesem Dokument wird der Begriff peregrinus wie folgt definiert: Als erster Pilger gilt Adam, weil er das göttliche Gesetz überschritt und in die Verbannung dieser Welt geschickt wurde, um durch das Blut und die Gnade Christi gerettet zu werden. Ebenso wird der Pilger, der von seinem Wohnort fortgeht, von seinem Priester wegen seiner Vergehen auf Pilgerfahrt und somit gleichsam ins Exil geschickt. Er wird durch die Gnade Christi gerettet, wenn er seine Sünden aufrichtig bekannt hat und durch die auferlegte Buße versöhnt sein Leben beenden wird. Auch der Patriarch Abraham war Pilger, weil er von seinem Vaterland in ein anderes ging, wie es ihm der Herr gesagt hatte: Ziehe fort aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft in das Land, das ich dir zeigen werde, und will dich zu einem großen Volk werden lassen. 34 [ ] Ebenso gilt der Patriarch Jakob als Pilger, weil er sein Vaterland verließ, nach Ägypten pilgerte und dort blieb. 35 So wie Jakob in Ägypten wohnt, d. h. in Trauer und Dunkelheit, so soll der Pilger, der seine Heimat verläßt, um die Fürbitte der Heiligen zu erlangen, in Erinnerung an seine Sünden in Trauer des Geistes und seiner Augen und in der Finsternis der Buße leben. Auch die Söhne Israels waren Pilger, als sie von Ägypten ins Gelobte Land zogen, geprüft durch verschiedene Mühen und schlimme Kriege. [ ] So war es auch unser Herr Jesus Christus nach seiner Auferstehung von den Toten der erste Pilger bei seiner Rückkehr nach Jerusalem, als die Jünger ihn trafen, ihm sagten: Du bist der einzige Fremdling Pilger in Jerusalem. 36 Die Apostel waren Pilger, weil der Herr sie ohne Geld und ohne Schuhwerk in die Fremde schickte. 37 Entsprechend wird die peregrinatio religiosa als Sinnbild für das irdische Dasein des Christen fern von Gott bezeichnet 38 und drückt Vgl. Krüger, Wallfahrt, S Der Codex Calixtinus ist ein zentrales Dokument des Jakobus-Kultes aus dem hohen Mittelalter. In der Forschung hat sich der Name Liber Sancti Jakobi integriert. Dieses Dokument, aus fünf Büchern bestehen, wird als Pilgerführer des Mittelalters angesehen. Vgl. Gen 12,1f. Siehe Herbers, Klaus, Der Jakobsweg. Ein Pilgerführer aus dem 12. Jahrhundert, Stuttgart 2008, S. 26. Lk 24, 18. Siehe Herbers, Jakobspilger, S. 2. Vgl. Brockhaus, Eberhard, Art. Pilger, Pilgrim, in: Der Große Brockhaus Bd. 9 ( ), S

13 sich im Satz Vita es peregrinatio 39 aus. Dieser Aufenthalt in der Fremde kann einzig durch die Erlösung des Gläubigen nach seinem Tod beendet werden. Diesen Gedanken eröffnet nicht minder schon der Apostel Paulus im 2. Korinther 5,6: So <sind wir> nun allezeit guten Mutes und wissen, daß wir, während einheimisch im Leib, wir vom Herrn >ausheimisch< sind 40. Entgegen dieser Diskussion über eine mögliche Synonymie der Begriffe Wallfahrt und Pilgerreise fasst die neuere religionsgeographische Forschung das religiös motivierte Reisen unter dem Begriff Religionstourismus zusammen. 41 Auf Grund der Kontroverse in der Wissenschaft hinsichtlich der Synonymie habe ich beschlossen, dass ich in der vorliegenden Hausarbeit die Begriffe Wallfahrt und Pilgerreise der Einfachheit halber synonym verwende, auch wenn ich der Unterscheidung, wie sie die TRE macht, zustimme. 2 Geschichte der Wallfahrt im Christentum Die christliche Wallfahrt rekurriert ältere Formen der Wallfahrt aus der griechischen Antike und des Judentums. Die Griechen verfügten über vielerlei Kulturorte, an denen sich die Gläubigen einem göttlichen Wesen besonders nahe glaubten. Diese Orte wurden aufgesucht, um durch Gebete und Opfer die Erfüllung der Wünsche zu erhalten 42. In jener Zeit wurden besonders die Wallfahrtsstätte Epidaurus, Delphi und Ephesus von PilgerInnen aus dem gesamten Mittelmeerraum konsultiert, was zu großer internationaler Bedeutung dieser Wallfahrtsorte führte Siehe Herbers, Jakobspilger, S. 2f. Siehe Brockhaus, Die Bibel. Elberfelder Übersetzung. Wuppertal , S Vgl. Krüger, Wallfahrt, S Siehe Mielenbrink, Egon, Beten mit den Füßen. Über Geschichte und Praxis von Wallfahrten, Kevelaer 2001, S. 19. Vgl. ebd., S

14 Den größten Einfluss auf die christliche Wallfahrt hatte aber das Judentum um das Volk Israel. Im Judentum fokussierte sich Jerusalem mit seinem, von König Salomon errichteten, Tempel zur einzigen Kultur- und Wallfahrtsstätte heraus. Jerusalem war der einzige Ort, an dem die Juden Opfer brachten, um die Erfüllung ihrer Wünsche zu bewirken. Im Judentum ist es eine heilige Verpflichtung, einmal in seinem Leben eine Wallfahrt nach Jerusalem zu unternehmen. 44 Durch die Ausbreitung des Christentums im Mittelmeerraum ging die Wallfahrt nach Jerusalem zurück. In den ersten beiden Jahrhunderten der christlichen Kirche wurde sie sogar ganz unterbunden. Die Wallfahrt nach Jerusalem setzte erst mit Beginn des 4. Jahrhunderts wieder ein, als man begann einzelne Orte aus dem Leben Jesu zu besuchen. Jesus selbst war zu Lebzeiten Pilger. Die Bibel überliefert, dass er eine Wallfahrt zum Tempel nach Jerusalem unternommen haben soll. 45 Neben dem Besuch der Wirkungsstätten Jesu suchten die Gläubigen auch Orte auf, die im Alten Testament von Bedeutung waren, zum Beispiel den Berg Sinai als Ort der Gesetzgebung. An diesen Plätzen, die voller Erinnerung waren, fühlte man sich Gott besonders nahe. Es war das gleiche Grundmotiv, welches auch in anderen Religionen zur Wallfahrt bewegte. Schließlich begann man die Gräber der Apostel, als Begründer der ältesten christlichen Gemeinden, und Märtyrer zu verehren. Rom wurde durch die Gräber der Apostel Paulus und Petrus zum Ziel vieler PilgerInnen und entwickelte sich zum Hauptwallfahrtsort des christlichen Abendlandes. 46 Angesichts der wachsenden Bedeutung des Papsttums im Mittelalter wurde Rom als Wallfahrtsort besonders protegiert. Bonifaz VIII. proklamierte 1300 das erste Jubiläumsjahr oder Heilige Jahr 47. Wer in diesem Jahr nach Rom pilgerte und eine Anzahl von Kirchen besuchte und in diesen betete, wurde der vollkommene Nachlass Vgl. Mielenbrink, Füßen, S Vgl. Lk Vgl. Mielenbrink, Füßen, S Siehe ebd., S

15 von Sündenstrafen gewährt. Die wesentliche Bedeutung der Wallfahrt lag demnach im Zeichen der Buße. Der Pilger nahm die Reise auf sich, um die Versöhnung mit Gott zu erbitten und schließlich die Herrlichkeit bei ihm zu erreichen. Gleichzeitig mit Rom war im Mittelalter das Grab des heiligen Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien das Ziel vieler PilgerInnen. 48 Charakteristisch für das Mittelalter war die Herausbildung des Reliquienkults. Der Reliquienkult zeichnete sich dadurch aus, dass die PilgerInnen zu Orten wallfahrten, an denen Reliquien präsent waren, wie beispielsweise Splitter vom heiligen Kreuz. Bei vielen dieser Reliquien ist die Echtheit bis heute nicht bewiesen, was für die Gläubigen auch nicht relevant war, denn für sie sind die Reliquien Zeichen und Symbole des Wirken Gottes und das zählt für sie. Weiter entstanden Wallfahrtsorte durch beobachtete Erscheinungen oder blutende Hostien. Schließlich suchten die PilgerInnen auch bei denjenigen Fürsprache, welche nicht während der großen Verfolgungen im Römischen Reich starben oder den Märtyrertod erlitten, sondern eines natürlichen Todes starben, aber deren Leben und Sterben ein Vorbild war, wie zum Beispiel Franziskus von Assisi. 49 Den Missbrauch des Ablasses durch die römisch-katholische Kirche, die in Luthers Augen übertriebene Verehrung von Reliquien und das mit alledem verbundene Wallfahrtswesen waren unter anderem Anlässe für Martin Luthers Thesenanschlag an die Schlosskirche in Wittenberg am 31.Oktober Es war der Tag vor dem Allerheiligenfest in Wittenberg, zu dem viele PilgerInnen erwartet wurden, um die in der Schlosskirche befindenden Reliquien zu verehren. Martin Luther und andere Reformatoren nahmen Abstand zur gegenwärtigen Fürsprache der Heiligen und verachteten die Reliquienverehrung. Ergo stellte sich die Wallfahrt mit dem Beginn des Protestantismus, bis auf die Jerusalemwallfahrt, im protestantischen Raum vollständig ein, so dass die Tradition der Siehe Mielenbrink, Füßen, S Vgl. ebd., S. 30f. 12

16 hat Die Nachreformatorische Zeit kann als Sternstunde der peregrinatio religiosa nur in katholischen Ländern bis heute überlebt Wallfahrt bezeichnet werden. Denn in den Augen des katholischen Volkes waren Eucharistielehre und Marienverehrung einer der wichtigsten Unterschiede zum Protestantismus. Die Wallfahrt wurde in der Zeit der Gegenreformation von den damaligen Landesherren nicht nur geduldet, sondern auch durch Orden, die sich neu gründeten, um die Organisation der Wallfahrten zu übernehmen, gefördert. Jedoch stand nicht mehr allein der Bußcharakter der Wallfahrt im Vordergrund; vielmehr sollte der alte Glaube gestärkt werden, um die Besonderheit der katholischen Kirche hervorzuheben. In dieser Zeit wurden viele Kirchen und Kapellen gebaut, in denen meist ein Marienbild verehrt wurde. Zu den Wallfahrtsorten pilgerte man nun auch nicht mehr zwingend allein, sondern vereinte sich zu großen Prozessionen. Der Höhepunkt dieser Entwicklung war zwischen Ende des 17. Jahrhunderts und der Mitte des 18. Jahrhunderts. 52 Die folgende Zeit, die Aufklärung, brachte andererseits das genaue Gegenteil für die Wallfahrt. Die bis dahin geförderten Pilgerreisen in andere Länder wurden von vielen Landesherren, vor allem von Kaiser Josef II. ( ), verboten. Der Aufklärungsgedanke war, dass man mit Arbeit Gott besser dient als mit wallfahren. Zudem sahen die Bischöfe der Aufklärung in den Wallfahrten die Gefahr, dass der Aberglaube gefördert und eine übertriebene Wundersucht geweckt wird. Infolgedessen kam es in der Zeit der Aufklärung zum Verbot von Wallfahrten. Dies führte zur Einstellung zahlreicher Wallfahrten, der Stilllegung mancher Wallfahrtsorte und einem Rückgang der Pilgerorden. 53 Ein erneutes Aufblühen der Wallfahrt fand schließlich wieder gegen Mitte des 19. Jahrhunderts statt, als das Mittelalter wieder Siehe Schmugge, Ludwig, Art. Pilger, in: LMA Bd. 6 (1993), Sp Vgl. Mielenbrink, Füßen, S. 34. Vgl. ebd., S Vgl. ebd., S. 36f. 13

17 entdeckt wurde und der katholische Glaube eine neue Bedeutung erhielt. Gefördert wurde das Aufblühen der Wallfahrt durch zwei Ereignisse, welche die Marienfrömmigkeit belebten. Einerseits wurde 1854 die Lehre von der unbefleckten Empfängnis Marias durch Papst Pius IX. dogmatisiert und andererseits offenbarte sich 1858 Maria als die unbefleckte Empfängnis dem Mädchen Bernadette Soubirous in Lourdes. Als diese Erscheinung von der Kirche als echt anerkannt wurde, entwickelte sich Lourdes zum wichtigsten Wallfahrtsort in Europa. 54 Diese Entwicklung der Wallfahrtsfrömmigkeit hielt über beide Weltkriege hinweg an. Auch als die Nationalsozialisten die Wallfahrt verboten, trafen sich PilgerInnen zu bestimmten Terminen heimlich an Wallfahrtsorten, um Trost zu finden. Den Höhepunkt der Wallfahrtsbewegung in der Nachkriegszeit wurde durch Papst Pius XII. eingeleitet, indem er 1954 das Marianische Jahr ausrief, was in der ganzen Welt von den Gläubigen begangen wurde. 55 Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962 bis 1965) befand sich das Wallfahrtswesen erneut in der Regression. Denn trotz des Versuchs, den alttestamentlichen Begriff vom Volk Gottes auf dem Weg wieder in das Bewusstsein der Gläubigen zu rufen, wurden viele Traditionen der katholischen Volksfrömmigkeit, wie beispielsweise das Rosenkranzgebet, von den Gläubigen vernachlässigt bzw. ganz abgeschafft. Viele Wallfahrten gingen in den darauffolgenden Jahren verloren. 56 Der Rückgang der Wallfahrt in den siebziger Jahren war nur kurzweilig, denn heute ist vor allem die Anzahl an Fußpilgern wieder enorm gestiegen und die Wallfahrt vielfach beliebt. 57 Aktuelle Pilgerzahlen bestätigen diesen Trend gingen beispielsweise den Weg nach Santiago de Compostela nur Gläubige, Vgl. Mielenbrink, Füßen, S. 37f. Vgl. ebd., S. 38f. Vgl. ebd., S. 39f. Vgl. ebd., S. 39ff. 14

18 zwanzig Jahre später, im Jahr 2009, stieg die Zahl auf Pilger und Pilgerinnen. 58 Wie sich gezeigt hat, ist die Geschichte der Wallfahrt vielseitig - es gibt Höhen und Tiefen. Das Hauptaugenmerk meiner Arbeit liegt auf dem Pilgerwesen der heutigen Zeit, dennoch erläutere ich im folgenden Abschnitt die Motive der Wallfahrt im Mittelalter, um einen Vergleichswert mit den Motiven der heutigen Zeit zu erhalten. 3 Motive zur Wallfahrt im Mittelalter Im Rechtsbuch Siete Partidas des Alfons des Weisen werden die Typen der Wallfahrt wie folgt voneinander abgegrenzt: a) aus freiem Willen, b) aufgrund eines Gelöbnisses und c) aus Buße. 59 Die Wallfahrt aus freiem Willen kann sowohl religiös als auch nicht religiös motiviert sein. Reiselust, Fernweh, Sorgen in der Heimat oder auch wirtschaftliche Gründe sind nur einige mögliche Motive, die die PilgerInnen im Mittelalter motiviert haben könnten. Auch die Hoffnung auf Hilfe in seelischer und körperlicher Not ermutigte den Pilger/die Pilgerin die Reise zu einer heiligen Wallfahrtsstätte zu vollziehen. 60 Neben der Hoffnung auf Hilfe in der Not, motivierten sich die PilgerInnen auch mit der Vorstellung, dass am Ziel der Wallfahrt ein Gelübde erfüllt wird, von dem ausschließlich der Papst sie entbinden konnte. 61 Die Buß- und Strafpilgerfahrten hatten ihren Höhepunkt vor allem im Früh- bis Hochmittelalter. Die Bußpilgerfahrt wurde zur Sühne schwerer Vergehen 62 unternommen, die auch freiwillig stattfinden konnte. Die Strafpilgerfahrt wurde hingegen von kirchlichen Institutionen oder weltlichen Gerichten verordnet. 63 Zur Vgl. (16. Juni 2010). Vgl. Herbers, Jakobsweg, S. 34. Vgl. ebd., S Vgl. Sauer, Pilger, Sp Siehe ebd. Vgl. Herbers, Jakobsweg, S

19 Expansion der Buße gingen die PilgerInnen vielfach barfuß oder in Ketten bzw. mit schweren Kreuzen. Das Motiv der Bußpilgerfahrt legalisierte sich allerdings schon im Spätmittelalter, als die Buße für schwere Vergehen oft in eine Geldbuße oder in eine Stiftung umgewandelt werden konnte. 64 Wer nicht selbst pilgern wollte oder konnte, schickte einen Stellvertreter/eine Stellvertreterin, zum Beispiel als Mietpilger 65. Dies geschah beispielsweise auf Grund testamentarischer Verfügungen. Legt man das Leben als Pilgerfahrt zur ewigen Heimat aus, stellt das Ziel, das Erreichen des Heils, eine weitere Motivation zur Pilgerfahrt dar. Der Ausdruck Vita es peregrinatio, der auf das menschliche Erdenleben als Unterwegssein zu himmlische Freuden zielt, kommt der Denkweise der Theologen gleich. Dieses Denken, welches programmatisch zu verstehen war, wurde unter anderem vom frühen Mönchtum im Osten oder den irischen Wandermönchen, die besonders im 6. und 8. Jahrhundert um der Nachfolge Christi willen auf dem Kontinent umherzogen, umgesetzt. 66 Es ist festzustellen, dass es im Mittelalter viele Gründe gab, eine Wallfahrt zu unternehmen, doch die wohl häufigste Motivation war der Bußgedanke. Auf die Gesellschaft bezogen, war die Quintessenz der Wallfahrt eine Förderung der Volksfrömmigkeit Phasen der Wallfahrt Jeder ist, vom ersten Augenblick seines Daseins an, gerufen, einen Weg zu gehen. 68 Wie die Phasen dieses Gehens aussehen können, wird nun anhand von Egon Mielenbrinks vier Phasen der Wallfahrt in Vgl. Sauer, Pilger, Sp Siehe Schmugge, Ludwig, Art. Pilger, in: LMA Bd. 6 (1993), Sp Vgl. Herbers, Jakobsweg, S. 34. Ebd. Siehe Mielenbrink, Füßen, S

20 diesem Abschnitt dargestellt. In Mielenbrinks Werk Beten mit den Füßen 69 wird die Wallfahrt in die Phase Aufbruch, Weg, Ankunft und Abschied eingeteilt. Der Aufbruch ist nach Mielenbrink der erste Schritt, die erste Phase der Wallfahrt. Schon das Wort Aufbruch sagt aus, dass etwas durchbrochen wird. Es ist das Alltägliche, das Gewohnte, was der Pilger/die Pilgerin zu Beginn der Reise durchbricht. Der Alltag, das Gewohnte, das ist, was dem Menschen Sicherheit gibt. Im ersten Schritt tritt der Pilger bzw. die Pilgerin aus dieser Sicherheit in das Neue, das Unbekannte. Doch diesen Schritt geht der Pilger/die Pilgerin nicht allein, denn wer als Pilger [bzw. Pilgerin, eigene Anmerkung] aufbricht, liefert sich Gott aus, begibt sich ganz in seine Hand und vertraut sich seiner Führung an. [ ] Nur wer sich im Vertrauen ganz Gott öffnet, kann sicher an ein Ziel kommen 70. Doch der Pilger/die Pilgerin begibt sich beim Aufbruch zur Reise nicht nur in die Obhut Gottes, sondern auch in die der Gemeinschaft der MitpilgerInnen, er tritt in Solidarität mit ihnen ein. Es ist also das Vertrauen in die Menschen, in Gott und in sich selbst, das ein Pilger/eine Pilgerin zu Beginn der Reise haben muss, um dem Ziel näher kommen. 71 Die meisten Wege führen an ein Ziel, manche laufen ins Nichts. 72 Auch bei der Wallfahrt beschreitet der Pilger/die Pilgerin einen Weg, der über viele Wege zum Ziel führt. So ist die zweite Phase auf der Reise zum Ziel der Weg selbst. Der Weg ist ein uraltes Symbol des menschlichen Lebens, bei dem es um die Probleme des Suchens, der Reise nach Innen und Außen und der Flucht geht. 73 Auf einem Weg kann der Pilger/die Pilgerin schon einmal vom rechten Weg abkommen oder in die falsche Richtung gehen, dann ist es die Kunst wieder zurück zu gehen und den rechten Weg wieder aufzunehmen. Dabei hilft auch wiederum die Siehe Mielenbrink, Egon, Beten mit den Füßen. Über Geschichte und Praxis von Wallfahrten, Kevelaer Siehe Mielenbrink, Füßen, S. 51. Vgl. ebd, S Siehe ebd., S. 52. Vgl. Becker, Udo, Lexikon der Symbole, Köln 2007, S

WESEN UND WIRKEN DES HEILIGEN GEISTES

WESEN UND WIRKEN DES HEILIGEN GEISTES WESEN UND WIRKEN DES HEILIGEN GEISTES 1 Einleitung Der christliche Glaube bekennt sich zum Heiligen Geist als die dritte Person der Gottheit, nämlich»gott-heiliger Geist«. Der Heilige Geist ist wesensgleich

Mehr

Katholische Priester finden die Wahrheit

Katholische Priester finden die Wahrheit Katholische Priester finden die Wahrheit Luis Padrosa Luis Padrosa 23 Jahre im Jesuitenorden Ich habe entdeckt, dass es in den Evangelien keine Grundlage für die Dogmen der römischkatholischen Kirche gibt.

Mehr

Petrus und die Kraft des Gebets

Petrus und die Kraft des Gebets Bibel für Kinder zeigt: Petrus und die Kraft des Gebets Text: Edward Hughes Illustration: Janie Forest Adaption: Ruth Klassen Deutsche Übersetzung 2000 Importantia Publishing Produktion: Bible for Children

Mehr

Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 6

Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 6 Unterrichtsvorhaben A Die Zeit Jesu kennen lernen Die Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt (IF4); Bibel Aufbau, Inhalte, Gestalten (IF 3) identifizieren und erläutern den Symbolcharakter religiöser

Mehr

Auferstehung und Erhöhung Jesu als Zentrum unserer Hoffnung (Apg 2,22-36; 3,12-21)

Auferstehung und Erhöhung Jesu als Zentrum unserer Hoffnung (Apg 2,22-36; 3,12-21) 1 Auferstehung und Erhöhung Auferstehung und Erhöhung Jesu als Zentrum unserer Hoffnung (Apg 2,22-36; 3,12-21) Gliederung 1. Die Grundlage der Hoffung (Apg 2,23-24; 3,14-15.18) 2. Die gegenwärtige Auswirkung

Mehr

predigt am 5.1. 2014, zu römer 16,25-27

predigt am 5.1. 2014, zu römer 16,25-27 predigt am 5.1. 2014, zu römer 16,25-27 25 ehre aber sei ihm, der euch zu stärken vermag im sinne meines evangeliums und der botschaft von jesus christus. so entspricht es der offenbarung des geheimnisses,

Mehr

Religionen oder viele Wege führen zu Gott

Religionen oder viele Wege führen zu Gott Religionen oder viele Wege führen zu Gott Menschen haben viele Fragen: Woher kommt mein Leben? Warum lebe gerade ich? Was kommt nach dem Tod? Häufig gibt den Menschen ihre Religion Antwort auf diese Fragen

Mehr

Der Heilige Stuhl BENEDIKT XVI. GENERALAUDIENZ. Aula Paolo VI Mittwoch, 16. Januar 2013. [Video]

Der Heilige Stuhl BENEDIKT XVI. GENERALAUDIENZ. Aula Paolo VI Mittwoch, 16. Januar 2013. [Video] Der Heilige Stuhl BENEDIKT XVI. GENERALAUDIENZ Aula Paolo VI Mittwoch, 16. Januar 2013 [Video] Jesus Christus, "Mittler und Fülle der ganzen Offenbarung" Liebe Brüder und Schwestern! Das Zweite Vatikanische

Mehr

HGM Hubert Grass Ministries

HGM Hubert Grass Ministries HGM Hubert Grass Ministries Partnerletter 12/14 Gott hat dir bereits alles geschenkt. Was erwartest du von Gott, was soll er für dich tun? Brauchst du Heilung? Bist du in finanzieller Not? Hast du zwischenmenschliche

Mehr

Christentum, Judentum Hinduismus, Islam

Christentum, Judentum Hinduismus, Islam Christentum, Judentum Hinduismus, Islam Christentum Judentum Das Christentum ist vor ca. 2000 Jahren durch Jesus Christus aus dem Judentum entstanden. Jesus war zuerst Jude. Das Judentum ist die älteste

Mehr

26. November 2014 Universität Zürich. Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen

26. November 2014 Universität Zürich. Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen 26. November 2014 Universität Zürich Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen Aktuelle Lage und Hintergrund Gott eine Person oder eine Energie? Gottes Weg zum Menschen Der Weg des Menschen zu Gott

Mehr

Die ersten Christen, die das Heilige Land etwa seit der

Die ersten Christen, die das Heilige Land etwa seit der Zu dieser Stunde erschien ein Stern am Himmel und wanderte über den Ort, wo das Kreuz war. Und solange das Kreuz angebetet wurde, stand er über ihm. Und es wurde Öl in gewöhnlichen Flaschen zur Weihe dargebracht.

Mehr

dieses Buch hier ist für mich das wertvollste aller theologischen Bücher, die bei mir zuhause in meinen Bücherregalen stehen:

dieses Buch hier ist für mich das wertvollste aller theologischen Bücher, die bei mir zuhause in meinen Bücherregalen stehen: Predigt zu Joh 2, 13-25 und zur Predigtreihe Gott und Gold wieviel ist genug? Liebe Gemeinde, dieses Buch hier ist für mich das wertvollste aller theologischen Bücher, die bei mir zuhause in meinen Bücherregalen

Mehr

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger:

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger: Seelsorger: HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg Die Heilige Taufe Häfliger Roland, Pfarrer Telefon 062 885 05 60 Mail r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Sekretariat: Telefon 062

Mehr

Spaziergang zum Marienbildstock

Spaziergang zum Marienbildstock Maiandacht am Bildstock Nähe Steinbruch (Lang) am Freitag, dem 7. Mai 2004, 18.00 Uhr (bei schlechtem Wetter findet die Maiandacht im Pfarrheim statt) Treffpunkt: Parkplatz Birkenhof Begrüßung : Dieses

Mehr

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder 1 2 3 Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder die Forschungsziele. Ein erstes Unterscheidungsmerkmal

Mehr

1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung

1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung Michael Nagenborg Medizin in der Antike Struktur 1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung 2. Die antike Medizin 2.1 Allgemein 2.2 Psychiatrische Erkrankungen 3. Schluss und

Mehr

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG Lesung aus dem Buch Sacharja So spricht der Herr: Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt

Mehr

HGM Hubert Grass Ministries

HGM Hubert Grass Ministries HGM Hubert Grass Ministries Partnerletter 2/12 Die Kraft Gottes vermag alles. Wir leben mit einem großen und allmächtigen Gott, der allezeit bei uns ist. Seine Liebe und Kraft werden in uns wirksam, wenn

Mehr

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort Johannes 14,23-27 Wer mich liebt, der wird mein Wort halten. Liebe Gemeinde, 24. Mai 2015 Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes

Mehr

irdischen Pilgerschaft in die Herrlichkeit der Auferstehung folgen, wo sie nun mit ihm am Herzen des Vaters ruht.

irdischen Pilgerschaft in die Herrlichkeit der Auferstehung folgen, wo sie nun mit ihm am Herzen des Vaters ruht. 1 Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Gottesdienst zum Weihnachtsfest am 25. Dezember 2011 im Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern Unser heutiges Weihnachtsevangelium beginnt mit

Mehr

Gott in drei Beziehungen

Gott in drei Beziehungen Gott in drei Beziehungen Predigt zum Dreifaltigkeitsfest 2011 Jeder von uns hat im Alltag ganz unterschiedliche Rollen zu erfüllen. Die Frauen mögen entschuldigen: Ich spiele die Sache für die Männer durch

Mehr

Eine starke Gemeinde (2)

Eine starke Gemeinde (2) Eine starke Gemeinde (2) Taufe und Nachfolge Radikal und voller Freude Taufgottesdienst, 23.08.2015 Taufe bedeutet: Gott sieht seine Menschen. Denn Taufe ist ein Ausdruck der Beziehung von Gott und Mensch.

Mehr

Ä8QGLFKELQQLFKWZLGHUVSHQVWLJJHZHVHQ³*RWWHV6WLPPHK UHQOHUQHQ

Ä8QGLFKELQQLFKWZLGHUVSHQVWLJJHZHVHQ³*RWWHV6WLPPHK UHQOHUQHQ Ä8QGLFKELQQLFKWZLGHUVSHQVWLJJHZHVHQ³*RWWHV6WLPPHK UHQOHUQHQ Ist es dir beim Lesen der Bibel auch schon einmal so ergangen, dass du dich wunderst: Warum wird nicht mehr darüber berichtet? Ich würde gerne

Mehr

HEILIGER ARNOLD JANSSEN, Priester, Ordensgründer Hochfest

HEILIGER ARNOLD JANSSEN, Priester, Ordensgründer Hochfest 15. Januar HEILIGER ARNOLD JANSSEN, Priester, Ordensgründer Hochfest ERÖFFNUNGSVERS (Apg 1, 8) Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird, und ihr werdet meine Zeugen

Mehr

Ein und dieselbe Taufe

Ein und dieselbe Taufe 1 Ein und dieselbe Taufe Eph. 4,5 Nach V. 3 geht es um die Einheit des Geistes. In diesem Zusammenhang nennt Paulus sieben Aspekte der geistlichen Einheit: Ein [geistlicher] Leib Ein Geist Eine Hoffnung

Mehr

Was ist Bekehrung? Die Bekehrung als der Anfang eines neuen Lebens

Was ist Bekehrung? Die Bekehrung als der Anfang eines neuen Lebens Was ist Bekehrung? Die Bekehrung als der Anfang eines neuen Lebens 1 Einleitung Für viele Christen ist es selbstverständlich, von Bekehrung zu sprechen. Stellt sie doch den Beginn des neuen Lebens im Glauben

Mehr

Arbeitsblatt 7: Verbindung nach oben zum 10. Textabschnitt

Arbeitsblatt 7: Verbindung nach oben zum 10. Textabschnitt Kontakt: Anna Feuersänger 0711 1656-340 Feuersaenger.A@diakonie-wue.de 1. Verbindung nach oben Arbeitsblatt 7: Verbindung nach oben zum 10. Textabschnitt Hier sind vier Bilder. Sie zeigen, was Christ sein

Mehr

DIE SPENDUNG DER TAUFE

DIE SPENDUNG DER TAUFE DIE SPENDUNG DER TAUFE Im Rahmen der liturgischen Erneuerung ist auch der Taufritus verbessert worden. Ein Gedanke soll hier kurz erwähnt werden: die Aufgabe der Eltern und Paten wird in den Gebeten besonders

Mehr

ERSTE LESUNG Jes 66, 10-14c

ERSTE LESUNG Jes 66, 10-14c ERSTE LESUNG Jes 66, 10-14c Wie ein Strom leite ich den Frieden zu ihr Lesung aus dem Buch Jesaja Freut euch mit Jerusalem! Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt. Seid fröhlich mit ihr, alle, die

Mehr

E L T E R N R O S E N K R A N Z

E L T E R N R O S E N K R A N Z E L T E R N R O S E N K R A N Z Welche Eltern möchten nicht, dass ihre Kinder glücklich sind, eine gute Schule absolvieren und in der Zukunft eine interessante, gut bezahlte Stelle finden? Wir alle wünschen

Mehr

Maria Mutter der Menschen

Maria Mutter der Menschen Maiandacht mit eigenen Texten und Texten aus dem Gotteslob Maria Mutter der Menschen (Hinweis zur Durchführung: Die Maiandacht kann auch gekürzt werden, in dem das Rosenkranzgebet entfällt. Außerdem können

Mehr

Jahreslosung 2014 - Psalm 73, 28 Gott nahe zu sein, ist mein Glück

Jahreslosung 2014 - Psalm 73, 28 Gott nahe zu sein, ist mein Glück Jahreslosung 2014 - Psalm 73, 28 Gott nahe zu sein, ist mein Glück Für jedes Jahr wird ein Bibelvers als Losungsvers für das kommende Jahr ausgewählt. Ausgewählt wird dieser Vers übrigens nicht von den

Mehr

1. Bibel verstehen Zugänge zum ersten Testament

1. Bibel verstehen Zugänge zum ersten Testament 07.05.15 1. Bibel verstehen Zugänge zum ersten Testament Welches ist das höchste, erste, wichtigste Gebot? Mk 12,28-34 par Mt 22,34-40; Lk 10,25-28 Wie kommt Jesus zu dieser Antwort? Der ganze Abschnitt,

Mehr

ERSTE LESUNG Jes 22, 19-23

ERSTE LESUNG Jes 22, 19-23 ERSTE LESUNG Jes 22, 19-23 Ich lege ihm den Schlüssel des Hauses David auf die Schulter Lesung aus dem Buch Jesaja So spricht der Herr zu Schebna, dem Tempelvorsteher: Ich verjage dich aus deinem Amt,

Mehr

Beweise für die Auferstehung

Beweise für die Auferstehung Beweise für die Auferstehung Die Auferstehung ist ein sehr wesentlicher Teil des christlichen Glaubens. Jesus selbst hat vorausgesagt, dass er am dritten Tag von den Toten auferweckt würde. Wenn Jesus

Mehr

Michael Diener Steffen Kern (Hrsg.) Ein Impuls für die Zukunft der Kirche

Michael Diener Steffen Kern (Hrsg.) Ein Impuls für die Zukunft der Kirche Michael Diener Steffen Kern (Hrsg.) Ein Impuls für die Zukunft der Kirche Inhalt Vorwort... 7 Zeit zum Aufstehen Ein Impuls für die Zukunft der Kirche... 11 These 1: Jesus Christus ist der Sohn Gottes.

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

Jahreslosungen seit 1930

Jahreslosungen seit 1930 Jahreslosungen seit 1930 Jahr Textstelle Wortlaut Hauptlesung 1930 Röm 1,16 Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht 1931 Mt 6,10 Dein Reich komme 1932 Ps 98,1 Singet dem Herr ein neues Lied,

Mehr

Auferstehung der Toten und ewiges Leben

Auferstehung der Toten und ewiges Leben 1 Auferstehung der Toten und ewiges Leben Zum Jahr des Glaubens IX Das Jahr des Glaubens lädt uns ein, den Glauben von neuem zu entdecken und zu leben als lebendige Beziehung zu Gott, als persönliche Freundschaft

Mehr

Das Neue Testament 6.Klasse

Das Neue Testament 6.Klasse Das Neue Testament 6.Klasse 1 Erstbegegnung...durch dick und dünn... Gruppenarbeit - Auswertung: Umfangvergleich AT / NT und Evangelien, grobe Einteilung => Gruppenarbeitsblatt 2 Die Entstehung des NT

Mehr

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben 1. Einleitendes Kapitel 1.1.1 Einen Text einleiten und zum Thema hinführen In der vorliegenden Arbeit geht es um... Schwerpunkt dieser Arbeit ist...

Mehr

32. SONNTAG IM JAHRESKREIS C / EINGANG:

32. SONNTAG IM JAHRESKREIS C / EINGANG: 32. SONNTAG IM JAHRESKREIS C /11.11.2007 EINGANG: GL262, 1+3 Der Herr, der uns ewiges Leben verheißt, sei mit euch. Ewiges Leben was ist das? Wir denken an ein Leben nach dem Tod, das nie zu Ende geht.

Mehr

Rätsel und Spiele rund um Paulus

Rätsel und Spiele rund um Paulus Rätsel und Spiele rund um Paulus Lernimpulse 1. Bibelquiz Material Laufzettel und Spielkarten zum Bibelquiz, S. 69-70 Ablauf Setzt euch in 3er-Gruppen zusammen und spielt gemeinsam das Bibelquiz. in/e

Mehr

Christentum. Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso. Christentum 1

Christentum. Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso. Christentum 1 Christentum Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso. Ingrid Lorenz Christentum 1 Das Christentum hat heute auf der Welt ungefähr zwei Milliarden Anhänger. Sie nennen

Mehr

31. Sonntag im Markusjahr

31. Sonntag im Markusjahr 31. Sonntag im Markusjahr Erste Lesung Dtn 6, 2-6 Zweite Lesung Hebr 7, 23-28 Evangelium Mk 12, 28b-34 Erste Lesung Mose sprach zum Volk: Wenn du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, indem du auf alle seine

Mehr

9 Gründe für die Vorentrückung

9 Gründe für die Vorentrückung 9 Gründe für die Vorentrückung 1.) Die Imminenz der Entrückung Die Entrückung muss imminent sein. Imminent heisst, dass die Entrückung jederzeit stattfinden kann, ohne jegliche Vorankündigungen oder Zeichen.

Mehr

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Zu Beginn des Jahres ist es ganz gut, auf einen Berg zu steigen und überblick zu gewinnen. Über unser bisheriges Leben und wohin es führen könnte. Da taucht oft die Suche nach

Mehr

Ostern ist mehr. Das Geheimnis vom Kreuz und dem leeren Grab. Mehr! Basiswissen Christentum Herausgeber: Steffen Kern und Roland Werner

Ostern ist mehr. Das Geheimnis vom Kreuz und dem leeren Grab. Mehr! Basiswissen Christentum Herausgeber: Steffen Kern und Roland Werner Steffen Kern Ostern ist mehr Das Geheimnis vom Kreuz und dem leeren Grab Mehr! Basiswissen Christentum Herausgeber: Steffen Kern und Roland Werner 00307_Kern.indd 3 21.12.2007 13:40:19 Inhalt Zweifeln

Mehr

KAPITELZUSAMMENSTELLUNG IM NEUEN TESTAMENT

KAPITELZUSAMMENSTELLUNG IM NEUEN TESTAMENT KAPITELZUSAMMENSTELLUNG IM NEUEN TESTAMENT MARKUS EVANGELIUM 16 KAPITEL 7 % MATTHÄUS EVANGELIUM 28 KAPITEL 11 % LUKAS EVANGELIUM APOSTELGESCHICHTE 24 KAPITEL 28 KAPITEL 20 % JOHANNES EVANGELIUM 21 KAPITEL

Mehr

Katholisch Evangelisch. Was uns noch trennt. Ökumene

Katholisch Evangelisch. Was uns noch trennt. Ökumene Katholisch Evangelisch Was uns noch trennt Ingrid Lorenz Ökumene In vielen Fragen, die einst zur Spaltung geführt haben, gibt es heute kaum noch wirklich trennende zwischen der en und der en Kirche. Heute

Mehr

Theorie qualitativen Denkens

Theorie qualitativen Denkens Theorie qualitativen Denkens Vorbetrachtungen - vor den 70er Jahren standen vor allem quantitative Forschungen im Mittelpunkt - qualitative Wende in den 70er Jahren in der BRD - seit dem setzt sich qualitatives

Mehr

[Luther]Kapitel 6 {1 Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde?

[Luther]Kapitel 6 {1 Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? Die Lesepredigt 6. Sonntag nach Trinitatis 18.7.2004 Nummer 45 2. Reihe Römer 6,3-8 [9-11] [Luther]Kapitel 6 {1 Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger

Mehr

Barmherzig wie der Vater. Hirtenbrief zur Fastenzeit 2016 von Msgr. Dr. Vitus Huonder Bischof von Chur

Barmherzig wie der Vater. Hirtenbrief zur Fastenzeit 2016 von Msgr. Dr. Vitus Huonder Bischof von Chur Barmherzig wie der Vater Hirtenbrief zur Fastenzeit 2016 von Msgr. Dr. Vitus Huonder Bischof von Chur Der Hirtenbrief ist am ersten Fastensonntag, 14. Februar 2016, in allen Gottesdiensten zu verlesen.

Mehr

von Mark Hitchcock, dem Autor des von mir empfohlenen Buches Könnte die Entrückung heute stattfinden? - Siehe Buchempfehlungen

von Mark Hitchcock, dem Autor des von mir empfohlenen Buches Könnte die Entrückung heute stattfinden? - Siehe Buchempfehlungen Bist Du ein wahres Kind Gottes? Ein Test in 12 Teilen von Mark Hitchcock, dem Autor des von mir empfohlenen Buches Könnte die Entrückung heute stattfinden? - Siehe Buchempfehlungen Das umstrittenste Thema,

Mehr

JAHRESPLANUNG Schulstufe 1

JAHRESPLANUNG Schulstufe 1 JAHRESPLANUNG Schulstufe 1 INHALT / THEMEN Themenschwerpunkte Wer bin ich? Wer ich für andere bin LP / Kompetenzen 1 Das eigene Selbst- und Weltverständnis sowie den persönlichen Glauben wahrnehmen und

Mehr

tun. ist unser Zeichen.

tun. ist unser Zeichen. Das Leitbild der DiakonieVerband Brackwede Gesellschaft für Kirche und Diakonie mbh (im Folgenden Diakonie genannt) will Orientierung geben, Profil zeigen, Wege in die Zukunft weisen. Wir in der Diakonie

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Präsente Vergangenheit erinnerte Zukunft

Präsente Vergangenheit erinnerte Zukunft Präsente Vergangenheit erinnerte Zukunft Zeit und Geschichte im Alten Testament Semester-Eröffnung für Gasthörende am 30. März 2010 an der CvO Universität Oldenburg Prof. Dr. Kim Strübind 1. Bibel und

Mehr

5 Entwicklungspsychologie

5 Entwicklungspsychologie 5 Entwicklungspsychologie 5.1 Grundlagen Entwicklungspsychologie ist eine Grundlagendisziplin der Psychologie (vgl. Kap. 1). Sie kann auf eine etwa hundertjährige Geschichte zurückblicken. 5.1.1 Begriffsklärung

Mehr

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen. Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge, Gottesdienst auf dem Jahrestreffen der Gemeinschaft Evangelischer Zisterzienser-Erben, 26. April 2015,

Mehr

EIN KIND, AUSSERHALB DER HEILIGEN MESSE. in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes

EIN KIND, AUSSERHALB DER HEILIGEN MESSE. in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes EIN KIND, AUSSERHALB DER HEILIGEN MESSE in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes nach der zweiten authentischen Ausgabe auf der Grundlage der Editio typica altera 1973 Katholische Kirchengemeinde

Mehr

»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19

»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19 Ostergottesdienst 23. März 2008 Hofkirche Köpenick Winfried Glatz»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19 Heute geht es um»leben«ein allgegenwärtiges Wort, z.b. in der Werbung:»Lebst du noch oder

Mehr

Das Heilige Jahr in Einsiedeln

Das Heilige Jahr in Einsiedeln Das Heilige Jahr in Einsiedeln Jubiläum der Barmherzigkeit 8. Dezember 2015 20. November 2016 Grusswort Was ist ein Heiliges Jahr? hat am 13. März 2015 die Feier eines ausserordentlichen Heiligen Jahres

Mehr

Erkenne die unermessliche Grösse und Liebe Gottes 1767

Erkenne die unermessliche Grösse und Liebe Gottes 1767 Erkenne die unermessliche Grösse und Liebe Gottes 1767 Einleitung/Ueberblick Der Epheserbrief lässt sich in zwei Teile unterteilen. Kapitel 1-3 und Kapitel 4- Schluss. Die Verse der heutigen Predigt bilden

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

in diesem Fragebogen finden Sie eine Reihe von allgemeinen Aussagen. Ein Beispiel: Gutmütige Menschen lassen sich leicht schikanieren.

in diesem Fragebogen finden Sie eine Reihe von allgemeinen Aussagen. Ein Beispiel: Gutmütige Menschen lassen sich leicht schikanieren. Sehr geehrte Teilnehmerin, sehr geehrter Teilnehmer unserer Untersuchung, in diesem Fragebogen finden Sie eine Reihe von allgemeinen Aussagen. Ein Beispiel: Gutmütige Menschen lassen sich leicht schikanieren.

Mehr

Der Ablauf Eine Bestattung der katholischen Kirche hat in der Regel einen Ablauf, der zwei Stationen vorsieht: in der Kirche und am Grab.

Der Ablauf Eine Bestattung der katholischen Kirche hat in der Regel einen Ablauf, der zwei Stationen vorsieht: in der Kirche und am Grab. Verschiedene Bestattungszeremonien Die katholische Bestattung Die römisch-katholische Kirche ist in Deutschland nach wie vor die größte christliche Religionsgemeinschaft. Im Trauerfall ist für Gemeindemitglieder

Mehr

Warum. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden.

Warum. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden. Zeit, Gott zu fragen. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden. Warum? wer hätte diese Frage noch nie gestellt. Sie kann ein Stoßseufzer, sie kann ein Aufschrei sein. Es sind Leid, Schmerz und Ratlosigkeit,

Mehr

Predigt für einen Sonntag in der Trinitatiszeit (20.)

Predigt für einen Sonntag in der Trinitatiszeit (20.) Predigt für einen Sonntag in der Trinitatiszeit (20.) Kanzelgruß: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. ::egngemeg.. nngm

Mehr

Warum braucht es Blutvergiessen für r die Sündenvergebung, wenn doch alles Gnade ist? wenn doch alles Gnade ist?

Warum braucht es Blutvergiessen für r die Sündenvergebung, wenn doch alles Gnade ist? wenn doch alles Gnade ist? Warum braucht es Blutvergiessen für r die ündenvergebung, Warum braucht es Blutvergiessen für r die ündenvergebung, Die Frage ergibt sich aus folgender telle: Auf was geht diese Aussage zurück? 1 Warum

Mehr

5. Treffen 13.04.11 Kommunion. Liebe Schwestern und Brüder,

5. Treffen 13.04.11 Kommunion. Liebe Schwestern und Brüder, 5. Treffen 13.04.11 Kommunion Liebe Schwestern und Brüder, der Ritus der Eucharistie ist ein Weg der Wandlung. Nach dem großen Hochgebet, dem Wandlungsgebet in der letzten Woche geht es nun konkret darum,

Mehr

Zeichen des Heils - Die Sakramente verstehen II BnP am

Zeichen des Heils - Die Sakramente verstehen II BnP am Zeichen des Heils - Die Sakramente verstehen II BnP am 17.4.2016 Mt 28:16-20 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm

Mehr

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll GK Psychologie 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50 Stundenprotokoll 1. Was ist Psychologie? Psychologie ist nicht... Seelenspionage, Gläser rücken, Psycho von Hitchcock, der Kummerkasten für alle...

Mehr

«Selig sind die Toten»

«Selig sind die Toten» «Selig sind die Toten» Tod und Ewiges Leben in Brahms Ein Deutsches Requiem JOHANNES ZACHHUBER «Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.» Mit diesen Worten aus der Bergpredigt

Mehr

NACHFOLGE... BIBELTEXT PETRUS BEGANN UND SAGTE ZU IHM: SIEHE, WIR HABEN ALLES VERLASSEN UND SIND DIR NACHGEFOLGT.

NACHFOLGE... BIBELTEXT PETRUS BEGANN UND SAGTE ZU IHM: SIEHE, WIR HABEN ALLES VERLASSEN UND SIND DIR NACHGEFOLGT. BIBELTEXT Foto: A.Zarodov, fotolia.com NACHFOLGE... PETRUS BEGANN UND SAGTE ZU IHM: SIEHE, WIR HABEN ALLES VERLASSEN UND SIND DIR NACHGEFOLGT. JESUS SPRACH: WAHRLICH, ICH SAGE EUCH: DA IST NIEMAND, DER

Mehr

RESURRECTIO MORTUORUM

RESURRECTIO MORTUORUM GISBERT GRESHAKE JACOB KREMER RESURRECTIO MORTUORUM Zum theologischen Verständnis der leiblichen Auferstehung WISSENSCHAFTLICHE.'BUCHGESELLSCHAFT DARMSTADT INHALTSVERZEICHNIS Vorwort Hinweise IX XI Zur

Mehr

Lektorenpredigt zu Lukas 7, 11-16. Liebe Gemeinde,

Lektorenpredigt zu Lukas 7, 11-16. Liebe Gemeinde, Lektorenpredigt zu Lukas 7, 11-16 Liebe Gemeinde, ich weiß nicht, wann Sie zum letzten Mal einen Leichenzug gesehen haben. Das gab es früher eigentlich überall; heute kennt man diese Sitte nur noch in

Mehr

Ökumenische Partnerschaftserklärung für Bad Dürkheim

Ökumenische Partnerschaftserklärung für Bad Dürkheim Ökumenische Partnerschaftserklärung für Bad Dürkheim gegeben zum Pfingstfest 2006 Präambel Im Wissen um das Wort Jesu: Alle sollen eins sein: Wie du, Vater in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie

Mehr

Grundbildung im Fach Katholische Religionslehre am Hans-Carossa-Gymnasium. Grundwissensheft 6. Jahrgangsstufe

Grundbildung im Fach Katholische Religionslehre am Hans-Carossa-Gymnasium. Grundwissensheft 6. Jahrgangsstufe Grundbildung im Fach Katholische Religionslehre am Hans-Carossa-Gymnasium Grundwissensheft 6. Jahrgangsstufe Zwischen Leistungserwartungen und Erlebniswelten: eigene Orientierung finden (6.1) Über christl.

Mehr

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St.

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St. 1 Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St. Michael Unser Jubiläum führt uns weit zurück 1200 Jahre. Eine Urkunde

Mehr

Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken?

Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken? Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken? 1) Indem wir den Trägern der verschiedenen Dienste vertrauen, dass sie sich so einbringen, wie es ihren

Mehr

Der Tod ist besiegt! Predigt zu Jes 25,8+9 (Ostern 2013) Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Der Tod ist besiegt! Predigt zu Jes 25,8+9 (Ostern 2013) Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Der Tod ist besiegt! Predigt zu Jes 25,8+9 (Ostern 2013) Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Liebe Gemeinde, an Ostern schauen wir immer wieder zunächst

Mehr

Liebe Gemeinde ich nehme das letzte Wort dieser unglaublichen Geschichte auf. Der

Liebe Gemeinde ich nehme das letzte Wort dieser unglaublichen Geschichte auf. Der Predigt Gottesdienst in Bolheim 22.1.2012 Genesis G esis 50, 15-20 15 Die Brüder Josefs aber fürchteten sich, als ihr Vater gestorben war, und sprachen: Josef könnte uns gram sein und uns alle Bosheit

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I

Sozialwissenschaftliche Methoden I Sozialwissenschaftliche Methoden I 4. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Wintersemester 2008/09 Jr.-Prof. Dr. Thomas Behrends Internationales Institut für Management ABWL, insb. Personal und Organisation

Mehr

Das Problem mit der Heilsgewissheit

Das Problem mit der Heilsgewissheit Einleitung Das Problem mit der Heilsgewissheit Heilsgewissheit: Gewissheit, dass ich in den Himmel komme. Kann man das wissen? Was sagt die Bibel dazu? Bibelseminar Prof. Dr. Jacob Thiessen www.sthbasel.ch

Mehr

Marktforschung. Prof. Dr. Fritz Unger. Oktober 2015

Marktforschung. Prof. Dr. Fritz Unger. Oktober 2015 Prof. Dr. Fritz Unger Marktforschung Oktober 2015 MASTER OF BUSINESS ADMINISTRATION IM FERNSTUDIENGANG BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE Modul 1 Marketing 1.1 Marketing als marktorientierte Unternehmensführung

Mehr

Predigt am Sonntag Miserikordias Domini 14. April 2013 in der Versöhnungskirche Dresden-Striesen von Pfarrer Dr. Hans-Peter Hasse

Predigt am Sonntag Miserikordias Domini 14. April 2013 in der Versöhnungskirche Dresden-Striesen von Pfarrer Dr. Hans-Peter Hasse 1 Predigt am Sonntag Miserikordias Domini 14. April 2013 in der Versöhnungskirche Dresden-Striesen von Pfarrer Dr. Hans-Peter Hasse Predigttext: Johannes 21, 15-19 Als sie nun das Mahl gehalten hatten,

Mehr

Die heilige Cäcilia. OHP-Folien, Projektor. Thema

Die heilige Cäcilia. OHP-Folien, Projektor. Thema Wortgottesdienst 22. November Die heilige Cäcilia Material: Thema OHP-Folien, Projektor Heute darf ich euch eine ganz besondere Frau aus der Kirchengeschichte vorstellen. Sie hiess Cäcilia und lebte um

Mehr

BERUFEN UM IN DEINER HERRLICHKEIT ZU LEBEN

BERUFEN UM IN DEINER HERRLICHKEIT ZU LEBEN Seite 1 von 9 Stefan W Von: "Jesus is Love - JIL" An: Gesendet: Sonntag, 18. Juni 2006 10:26 Betreff: 2006-06-18 Berufen zum Leben in deiner Herrlichkeit Liebe Geschwister

Mehr

"Durch Leiden werden mehr Seelen gerettet, als durch die glänzenste Predigt."

Durch Leiden werden mehr Seelen gerettet, als durch die glänzenste Predigt. FEBRUAR 18. Aschermittwoch - Fast- u. Abstinenztag Mt 6,1 6.16 18 19. Do nach Aschermittwoch Lk 9,22 25 20. Fr nach Aschermittwoch Mt 9,14 15 21. Sa nach AMi, Hl. Petrus Damiani Lk 5,27 32 "Durch Leiden

Mehr

Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A.

Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A. Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A. Hanna Nicolai Liebe Gemeinde, da habe ich Ihnen heute ein Seil mitgebracht

Mehr

Bibelgeschichten im Quadrat: Weihnachten

Bibelgeschichten im Quadrat: Weihnachten Bibelgeschichten im Quadrat: Weihnachten Bilder: Miren Sorne Text: Eleonore Beck außer S. 14: KIRCHE IN NOT Bibelgeschichten im Quadrat: Weihnachten 1 Der Engel des Herrn Gott schickte den Engel Gabriel

Mehr

Nützliche Webadressen: www.annopaolino.org www.dbk-paulusjahr.de www.paulusjahr.info www.paulusjahr2008.de

Nützliche Webadressen: www.annopaolino.org www.dbk-paulusjahr.de www.paulusjahr.info www.paulusjahr2008.de Nützliche Webadressen: www.annopaolino.org www.dbk-paulusjahr.de www.paulusjahr.info www.paulusjahr2008.de Menschwerden heißt Wege finden Hochfest der Gottesmutter Maria Maria steht am Beginn des Neuen

Mehr

Immer auf Platz zwei!

Immer auf Platz zwei! Immer auf Platz zwei! Predigt am 02.09.2012 zu 1 Sam 18,1-4 Pfr. z.a. David Dengler Liebe Gemeinde, ich hab s Ihnen ja vorher bei der Begrüßung schon gezeigt: mein mitgebrachtes Hemd. Was könnt es mit

Mehr

zu einem unverweslichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, welches in den Himmeln aufbewahrt ist für euch,

zu einem unverweslichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, welches in den Himmeln aufbewahrt ist für euch, 1.Petrus 1,3-9 *3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergezeugt hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi

Mehr

Zehn Gründe, als Christ zu leben Was Christen vom Glauben haben

Zehn Gründe, als Christ zu leben Was Christen vom Glauben haben 1 Zehn Gründe, als Christ zu leben Was Christen vom Glauben haben Klaus Richter Viele Menschen sind davon überzeugt, dass der Glaube an Gott als den Schöpfer und Erlöser ihre Freiheit in unerträglicher

Mehr

Mit Ostern steht und fällt alles. Predigt über 1. Korintherbrief 15,12-20 Ostermontag Er ist wahrhaftig auferstanden! 2016

Mit Ostern steht und fällt alles. Predigt über 1. Korintherbrief 15,12-20 Ostermontag Er ist wahrhaftig auferstanden! 2016 Mit Ostern steht und fällt alles. Predigt über 1. Korintherbrief 15,12-20 Ostermontag Er ist wahrhaftig auferstanden! 2016 Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferstanden ist, wie

Mehr

Die Schöpfung: Engel

Die Schöpfung: Engel ? Die Schöpfung: Engel Engel faszinierende, mächtige Wesen 1. Ursprung der Engel 2. Arten von Engeln 3. Auftreten der Engel Eine Arbeit des AUC Arbeitskreis für Unterrichtsmedien www.auc-online.net 1.

Mehr

Keine Aufforderung zur Kindersegnung Segen im Alten Testament

Keine Aufforderung zur Kindersegnung Segen im Alten Testament 1 Keine Aufforderung zur Kindersegnung An vielen Stellen in der Bibel kommen die Worte Segen oder segnen vor. Gottes Segen war Bestandteil dieser Welt fast von Begin an. Zum ersten Mal hören wir von Gottes

Mehr