Herzlich Willkommen. Gordana Martinovi

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1 Herzlich Willkommen Fit bleiben in der Führung Ideen, Impulse, Instrumente Ergebnisse einer Umfrage Gordana Martinovi Dipl. Pflegewirtin, Mitglied der Zentralen Arbeitsgruppe ZAG Stations-/Wohnbereichsleitung des DBfK Bundesverbandes 1

2 Veränderungen der Arbeitssituation Rationalisierungs- und Strukturierungsprozesse verursachen kürzere Verweildauern, höheres Arbeitstempo, höheren Leistungsdruck, vermehrten Dokumentationsaufwand, Veränderung des Berufsfeldes Sorge um den Arbeitsplatz, Abnahme der Arbeitszufriedenheit 2

3 Problemdarstellung Beschäftigte in stationärer Krankenpflege gehören zu den gesundheitlich besonders stark belasteten Arbeitnehmern Überdurchschnittlich stark von Krankheiten und Gesundheitsstörungen betroffen Pflegeberuf bringt hohe körperliche und psychische Belastungen mit sich Für die SL/WBL bedeutet das, zwischen Effizienz und Menschlichkeit zu agieren Ein schwer auflösbares Spannungsfeld Fehlender Rückhalt der Kollegen und Vorgesetzten Mangelnde Lob-Kultur Organisationsbedingte psychische Belastungen 3

4 Folgen Stress Innere Kündigung Psychosomatische Auswirkungen Burn-out Depressionen Psychische Erkrankungen, Tendenz steigend (psychische Störungen haben seit 1991 um 33% zugenommen) Langzeiterkrankungen (durchschnittlich 28,5 Tage nach DAK-Bericht) 4

5 Relevante Daten des Fragebogens Angaben zur Einrichtung Angaben zur Person Fragestellung: Welche Strategien nutzen Sie persönlich zum Erhalt und/oder zur Wiederherstellung Ihrer psychischen oder physischen Ressourcen? - fachliche - persönlichkeitsbezogene - sonstige Welche Unterstützungsangebote wünschen Sie sich? Rücklauf von 205 Fragebögen: 120, davon flossen 117 in die Datenanalyse, keine repräsentative Streuung 5

6 Trägerschaft 6

7 Einrichtungsgröße 7

8 Tätigkeitsbereich 8

9 Funktion 9

10 Berufsjahre in Leitungsfunktion 10

11 Fachliche Strategien 11

12 Persönlichkeitsbezogene Strategien 12

13 Beziehung zw. Position und Strategie 13

14 Trägerschaft und Fortbildung 14

15 Organisationsbedingte Psychische Belastungen (2004) 2,4 0,0% 10,0% 20,0% 30,0% 40,0% 50,0% 60,0% 70,0% 80,0% 90,0% 100,0% Zeitdruck 16,2 43,5 38 zu hohe Verantwortung 25,6 35,4 25,9 13,1 Leistungsdruck 16 29,3 34,8 19,9 fehlende Pausen 13,2 27,6 30,6 28,6 Informationsmangel 53,1 31,3 11,6 4,1 Unterbrechungen 8,4 23,8 39,5 28,4 fachliche Überforderung 75,6 20,8 1,2 2,5 unklare Zuständigkeit 41,1 36,2 16,4 6,3 sehr selten/selten manchmal oft sehr oft Quelle: DAK-BGW Gesundheitsreport 2005 Stationäre Krankenpflege 15

16 Die acht wichtigsten Beschwerden (2004) 0,0% 10,0% 20,0% 30,0% 40,0% 50,0% 60,0% 70,0% 80,0% 90,0% 100,0 % Kreuz- oder Rückenschmerzen 8 18,1 39,3 34,6 Nacken- und Schulterschmerzen 14 16,9 36,1 33 Übermäßiges Schlafbedürfniss 24,3 25,4 30,3 19,9 Grübelei 26,9 26,8 28,6 17,7 Reizbarkeit 20,8 35,5 33,4 10,4 Schweregefühl i.d. Beinen 28,8 26, ,3 Mattigkeit 26,3 31,2 33 9,4 Innere Unruhe 36,5 27,5 25,2 10,7 gar nicht kaum mäßig stark Quelle: DAK-BGW Gesundheitsreport 2005 Stationäre Krankenpflege 16

17 Strategierangliste 17

18 Persönliche Stressbewältigungsstrategien Zeitmanagement Arbeitsorganisation Kommunikation Konfliktbearbeitung Ausgleich im privaten Umfeld 18

19 Betriebliche Stressbewältigungsstrategien Betriebliche Organisation (Transparenz, Schnittstellen) Abbau von entstandenem Druck Entscheidungsspielräume Anerkennung Definition von Aufgabenbereichen Zusammenarbeit und Kooperation 19

20 Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben; aber es ist zu viel, die wir nicht richtig nutzen. Seneca 20

21 Vielen Dank Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe DBfK Bundesverband e.v. Salzufer 6 in Berlin Telefon: Netzwelt: / Mail: 21

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