Modul 7: Verkehr im alpinen Raum Bodensee S-Bahn Bodensee S-Bahn Florian HORNER Martin REISNER Michael WOLLFART

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2 Inhalt Die Region ÖPNV Organisation Das Schienenetz S-Bahn und Linienkonzepte Maßnahmen BODAN RAIL 2020 BMVIT Planungen Perspektiven für Vorarlberg Offene Fragestellungen

3 Die Region Ballungsräume Bregenz St. Gallen Feldkirch Konstanz Zürich Friedrichshafen

4 Die Region Ballungszentren Deutschland Baden- Württemberg Schweiz Sankt Gallen Österreich Vorarlberg Konstanz Rorschach 8433 Bregenz Singen Sankt Gallen Dornbirn Stockach Gossau Lustenau Überlingen St. Gallen gesamt: Hohenems Markdorf Thurgau Feldkirch Friedrichshafen Romanshorn 8818 Bludenz Baden-Württemberg gesamt: Amriswil Österreich gesaqmt: Bayern Kreuzlingen Lindau Thurgau gesamt: Deutschland gesamt: Schweiz gesamt Bodenseeraum gesamt: Quelle: eigene Berechnung: Datengrundlage: Google Earth

5 ÖPNV Organisation Nahverkehrszonen Euregio Bodensee Über 100 verschiedene Verkehrsbetriebe Vergünstigungen bei Ausflugszielen Innovationspreis vom VCS (Verkehrsclub der Schweiz) Quelle:Euregio Bodensee:

6 ÖPNV Organisation Schnellverbindungen Radolfzell Kopfbahnhof Umstellung auf Dieselbetrieb Lindau Kopfbahnhof Umstellung auf Dieselbetrieb

7 ÖPNV Organisation Überregionale Verbindungen Anschlüsse in Bregenz Feldkirch St. Gallen

8 Das Schienenetz Schienenetz nicht elektrifiziert elektrifiziert Quelle: Stefan Stern; Büro Stadt Land See; Lindau n.html

9 Plattform Zu(g)kunft Euregio Bodensee Vereinigung von Interessensvertretungen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein (Verkehrsclubs, Initiative Pro Bahn, etc) tritt für eine ökologisch verträgliche Verkehrspolitik ein Hauptforderungen der Plattform: Errichtung eines grenzüberschreitenden Schnellbahnnetzes rund um den Bodensee Schaffung eines internationalen Verkehrsverbundes in der Bodenseeregion Anlass: Internationale Gartenschau 2017

10 15 Linien 1 Ringlinie um den Bodensee 6 Linien in Vorarlberg Quelle: Plattform Zu(g)kunft Euregio Bodensee: n.html

11 Maßnahmen im Bereich der Infrastruktur Teil 1 Strecke (in alphabetischer Rheinfolge) Heutige Infrastruktur Ausbau Buchloe Geltendorf 2-gleisig Elektrifizierung Buchs Schaan/ Vaduz Feldkirch 1-gleisig Doppelspurinseln Bregenz-Hafen Lochau 1-gleisig Schließung Doppelspurlücke Bregenz St. Margrethen 1-gleisig Doppelspurinseln Friedrichshafen Lindau-HBf 1-gleisig Elektrifizierung, Doppelspurinseln Quelle: Stefan Stern; Büro Stadt Land See; Lindau

12 Maßnahmen im Bereich der Infrastruktur Teil 2 Friedrichshafen Ulm-HBf" 2-gleisig Elektrifizierung Hergatz Kempten Buchloe 2-gleisig Elektrifizierung Hergatz Lindau 2-gleisig Elektrifizierung Hergatz Memmingen Buchloe 1-gleisig Elektrifizierung, Doppelspurinseln Kisslegg Aulendorf 1-gleisig Kreuzungsbahnhof Konstanz/Kreuzlingen Romanshorn Rorschach 1-gleisig Doppelspurinseln Pfullendorf Altshausen 1-gleisig Wiederinbetriebnahme Radolfzell Friedrichshafen St. Gallen Rorschach 1-gleisig 1- bis 2- gleisig Elektrifizierung, Doppelspurinseln Durchgehende Doppelspur Stockach Mengen 1-gleisig Wiederinbetriebnahme Quelle: Stefan Stern; Büro Stadt Land See; Lindau ntation.html

13 BODAN RAIL 2020 Bodenseeraum als ein Planungsraum Erschließung der Fläche bringt mehr Vorteile für die Region, als die Anbindung an eine Hochgeschwindigkeitsachse bis hin zum deutschen Hochgeschwindigkeitsnetz Verkehrsmäßige Anbindung der Ostschweiz and Deutschland und Österreich

14 BMVIT Planungen Aus und Neubauprojekte Neubau einer Bahnverbindung in die Schweiz Grenzübertritt bei St. Margrethen Sowie Umbauten der meisten Bahnhöfe Quelle: Österreichischer Generalverkehrsplan 2006 Abschnitt Vorarlberg; BMVIT

15 Perspektiven für Vorarlberg Bewertung Abbau von Grenzbarrieren, hinsichtlich der Fahrpläne als auch bei den unterschiedlichen Tarifsystemen Verbesserungen im Fernverkehr bringen nur einen geringen Nutzen für die Region, so lange der ÖPNV innerhalb der Region Barrieren aufweist. Der Nahverkehr sollte deshalb Priorität haben grenzüberschreitende Fahrzeug- und Personaleinsätze könnten auch betriebswirtschaftliche Vorteile bringen

16 Perspektiven für Vorarlberg Bewertung unterschiedliche Rechtsgrundlagen und in Österreich, Deutschland und der Schweiz (kein EU-Mitgliedsstaat!!!) führen zu äußerst komplizierten Ausschreibungs- und Genehmigungsverfahren Eine zeitlich begrenzte Großveranstaltung (konkret die IGA 2017) als Hauptargument für eine Infrastrukturinvestition dieser Größenordnung heranzuziehen, ist generell problematisch

17 Perspektiven für Vorarlberg Investitionen großteils nur im Bereich Planung, Koordinierung, Werbung, Rollmaterial, Bahnhofsadaptierung Trassen bereits vorhanden Somit einfachere Genehmigungsverfahren ÖBB und Bund als Partner und Kofinanzier Umfangreiche Planungen und Studien im Projektgebiet bereits vorhanden Zusätzliche Kapazitäten für den Fern und Güterverkehr

18 Perspektiven für Vorarlberg S-Bahn übernimmt die Grobverteilung im ÖPNV Bereich Die Busse übernehmen weitgehend die Feinverteilung von den Bahnhöfen aus Entlastung des Verkehrsträgers Bus Stauunabhängiges leistungsfähiges Transportmittel Ausnutzung bestehender Infrastrukturen und Eisenbahntrassen Verbesserte Anbindung an die Schweiz insbesondere nach St. Gallen

19 Perspektiven für Vorarlberg Ausnützen und fortführen von bereits beschlossenen Maßnahmen Chance Maßnahmen zu bündeln und als Maßnahmenpaket zu präsentieren ÖBB Bahnhofsoffensive schafft Aufmerksamkeit Diese gilt es mit Begleitmaßnahmen zu unterstützen und somit die Attraktivität der Bahn zu steigern BSP Taktverdichtung

20 Perspektiven für Vorarlberg Abstimmung der Fahrpläne untereinander Veränderung des Modal Splits zugunsten des ÖPNV und des nicht motorisierten Verkehrs Umwelt - Aspekte Reduzierung Lärm Schonung vorhandener Kapazitäten auf der Straße Politischer Spielraum erweitert sich hinsichtlich diverser Fördermaßnahmen Schülerfreifahrt, Ticketermäßigungen usw.

21 Offene Fragestellungen (Diplomarbeits- P3 Themen) Koordination und Organisation der über 100 Verkehrsbetriebe in der Region Machbarkeitsstudien einer (Analyse Pendlerströme, Modal Split, Kosten - Nutzen, Nutzwertanalyse usw. Rechtliche Rahmenbedingungen (Ausschreibungsrecht, Transportbestimmungen, Grenzüberschreitender Personaleinsatz, Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht udgl. im Vergleich mit Alternativen Analyse des Einflusses der auf Warenströme und den Güterverkehr

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