Ressourcenorientierte Kommunikation als zentrales Element im Case Management. wie die Frage nach Ausnahmen Ressourcen weckt

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1 Ressourcenorientierte Kommunikation als zentrales Element im Case Management oder wie die Frage nach Ausnahmen Ressourcen weckt Dipl. Sozialarbeiterin Psychodramaleiterin Case Management Ausbilderin Angelica Stietz Dipl. Sozialpädagogin Coach Case Management Ausbilderin 1

2 Ressourcenorientierte Kommunikation Wir möchten Sie heute einladen zu einem kleinen Ausflug in beraterische Kreativität sich durcheinander bringen zu lassen probeweise Kontrolle über Ergebnisse aufzugeben mit Lust in Beratungsgespräche zu gehen und mit frischen Ideen wieder hinaus zu gehen Schön, dass Sie da sind! 2

3 Ressourcenorientierte Kommunikation Ressourcenorientierte Kommunikation im Case Management Wenn Sie sich eine Skala von 0 10 vorstellen: An welchem Punkt sehen Sie sich mit Ihrem jetzigen Wissen zum Thema? Und Woran würden Sie merken, dass Ihnen dieser Vortrag etwas gebracht hat? 3

4 Inhalte Ressourcenorientierte Kommunikation Systemisches Denken Systemische Beratung Lösungsorientierung Ressourcenorientierung Fragen, die einen Unterschied machen 4

5 Ressourcenorientierte Kommunikation Jeder Mensch besitzt Stärken und Fähigkeiten zur Lösung seiner Probleme, er ist Experte für sich und seine Lebensgestaltung. In schwierigen Lebenssituationen neigen Menschen zu Problem-Fokussierung und sind oft nicht in der Lage, ihre eigenen Ressourcen wahrzunehmen. Ressourcenorientierte Kommunikation und Beratung ermöglicht, die Stärken und Fähigkeiten wieder aufzudecken und sie für den Betreffenden nutzbar zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei die respektvolle Haltung gegenüber dem Ratsuchenden 5

6 Systemisches Denken Systeme gibt es nicht, sie werden von uns konstruiert / erfunden. Lebende Systeme unterscheiden sich von Maschinen Autonomie: sie entscheiden selbst, wie sie auf Impulse von außen reagieren Unberechenbarkeit: es gibt eine scheinbar unbegrenzte Auswahl an Verhaltensweisen Überraschungen sind vorprogrammiert. Selbststeuerung: es ist unmöglich, lebende Systeme von außen zu steuern. Sie können angeregt, gestört, bedroht werden, aber die Entscheidung, wie sie reagieren, treffen sie selbst. 6

7 Systemische Beratung Arist von Schlippe, Virginia Satir, Jochen Schweitzer, Steve de Shazer u.a. Einige Grundannahmen: Menschen bewegen sich in komplexen, dynamischen Systemen Lebende Systeme sind in dauernder Veränderung Im Zentrum stehen Interaktionen zwischen Menschen und deren Kontexte In Systemen herrschen unterschiedliche Regeln und Vernetzungen, die deren Interaktion mit der Umwelt bestimmen Jedes System organisiert sich selbst und schafft seine eigene Wirklichkeit 7

8 Systemische Beratung Beratungstheorie: Im Mittelpunkt stehen die Regeln und Interaktionsmuster eines Systems Symptome tragen zur Stabilisierung und damit zum Überleben eines Systems bei Veränderungen von Einzelnen verändern die Spielregeln des gesamten Systems Beratung als Angebot zur veränderten Auseinandersetzung Weg von der Problemtrance hin zur Lösungsorientierung 8

9 Systemische Beratung Klienten sind die Experten für ihr Leben - BeraterInnen sind die Experten für den Prozess 9

10 Die Haltung Ein wesentliches Merkmal in der ressourcenorientierten Beratung ist die Haltung der Beraterin 10

11 Lösungsorientierung Immer Problem sondern Ziel Ausnahmen Weg 11

12 Lösungsorientierung Problemorientierung Lösungsorientierung Blick zurück Blick nach vorn Was war falsch? Wo läuft etwas richtig? Und wie haben Sie das geschafft? Schuldzuweisung Anerkennung von Verbesserung/ Veränderung Defizite hervorheben Ressourcen finden Analysen Handlungen: was tun Sie demnächst anderes? Warum? Wie ändern Sie es? Betonung von Fehlern Frage nach Ausnahmen: In welchen Situationen tritt das Problem nicht auf? 12

13 Ressourcenorientierte Fragen Wie haben Sie es geschafft, dass - es nicht schlimmer wurde? - sich etwas verbessert hat? - sich Ansätze für Lösungen gezeigt haben? 13

14 Systemische Fragen Ressourcenorientierte Fragen lenken den Fokus von einem Mangel auf das bereits Vorhandene, das Grundlage für Verbesserungen und Lösungen sein kann. Diese Fragen enthalten oft Implikationen / Annahmen: Was wäre das erste Anzeichen dafür, dass es Ihnen besser geht? (Annahme, dass es eine Verbesserung gibt) Was nützt Ihnen besonders? (Annahme, dass etwas nützt) Was ist in diesen Situationen anders? (Annahme, dass es Ausnahmen gibt) 14

15 Systemische Fragen Klassifikations- und Skalenfragen fragen nach Unterschieden zwischen Systemmitgliedern und klassifizieren Veränderungen konkretisieren innere Zustände und verbinden diese mit verschiedenen äußeren Bedingungen Wie groß ist der Handlungsbedarf auf einer Skala zwischen 0 und 10 0= schwierigste Situation, 10= alles ist gelöst Angenommen, Sie wären bei 7 woran würden Sie das merken? Was wäre dann anders? Zeigt Lösungsschritte nach vorne, was noch benötigt wird Woran würden Sie merken, dass der Skalenwert von auf sinkt? 15

16 Systemische Fragen Zirkuläre Fragen lassen den Antwortenden die Position anderer einnehmen und können auch nicht Anwesende mit einbeziehen Wenn ich jetzt XY fragen würde, was Sie am meisten beeinträchtigt/ blockiert, was würde sie antworten? Woran würden Ihre Kinder bemerken, dass es eine Veränderung gegeben hat? Diese Frageformen können ein wichtiger Türöffner sein: Sie vermitteln, dass unterschiedliche Antworten möglich sind. So werden auch Spekulationen genannt, die die Befragte sich selbst nicht zu eigen machte möchte, die aber dennoch eine Rolle für alle Beteiligten spielen. 16

17 Systemische Fragen Die Zukunft projizierende Fragen veranlassen den Antwortenden, sich mit der künftig möglichen Verbesserung mit einer Als-ob -Vorstellung auseinander zu setzten. Möglichkeiten werden ausgesprochen. Woran genau merken Sie nach (3,6,12 Wochen/ Monaten) dass sie schon gut unterwegs sind? Was ist dann konkret anders? Was wären erste Hinweise auf eine erfolgreiche Entwicklung? wenn das Problem plötzlich weg wäre Angenommen das Problem wäre bereits gelöst, was wäre dann anders? Was würden Sie am meisten vermissen, wenn das Problem plötzlich weg wäre? 17

18 Systemische Fragen Das "Verflüssigen" von Eigenschaften Zuschreibungen werden dynamisch und erscheinen als veränderbar. Der Klient kann selbst darauf Einfluss nehmen. Zeitliche Perspektive: War das schon immer so? Räumliche Perspektive: Wie ist das, wenn sie woanders sind? Beziehungsperspektive: Sind in Ihrer Familie noch mehr, die...? 18

19 Ressourcenorientierte Kommunikation Wenn Sie jetzt an unsere ersten Fragen denken Wo würden Sie sich auf der Skala von 0 10 jetzt einschätzen? Und Woran merken Sie das? 19

20 Vielen Dank für Ihr Dabeisein 20

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