13. Jahrestagung der Aargauischen Schulpflegen. Eltern machen Druck. Bernhard Beutler, Rektor

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1 13. Jahrestagung der Aargauischen Schulpflegen Eltern machen Druck Bernhard Beutler, Rektor

2 Steckbrief: Bernhard Beutler Kaufmännische Lehre Fachhochschule Studium zum Wirtschaftsfachlehrer Ausbildung zum Schulpraxisberater/Supervisor Privatwirtschaft (Bank) Privatschule Berufsfachschulen Schweizerschulen im Ausland

3 Inhaltsverzeichnis: 1. Leistungserfolg des Kindes: Auf was kommt es an? Verantwortung der Schule/der Lehrperson betr. Leistungserfolg 2. Sorgen der Eltern 3. Kooperation/Zusammenarbeit 4. Kommunikation/Notwendigkeit des Gesprächs 5. Prävention - Lösungsmöglichkeiten

4 Was sollen die Kinder in der Schule lernen? Siehe Flipchart

5 1. Leistungserfolg der Kinder auf was kommt es an? Kooperation ist notwendig der folgenden 6 Bereiche (Quelle: Klaus Zierer/Hattjes Studie): Kinder Elternhaus Schule Stundenplan Lehrperson Unterricht Die Bereiche Lehrperson und Unterricht haben zusammen den grössten Einfluss.

6 1. Leistungserfolg der Kinder auf was kommt es an? (Quelle: Schweer/Thies 2004/Hattjes Studie) Ohne Respekt und Wertschätzung, Fürsorge und Vertrauen kann Unterricht nicht gelingen. Positive Beziehungen sind das Fundament für eine gelingende Klassenführung sowie für einen produktiven Umgang mit Unterrichtsstörungen. Kultur des Feedbacks: Rückmeldungen sollen neutral erfolgen. Fehler gelten als eigentliche Treiber allen Lernens. Das gilt auch für den Lehrer selbst (Hattie).

7 2. Eltern: Neue Studie in Deutschland Eltern 2015 (Quelle: "Eltern 2015" Studie, Meinungsforschungsinstitut Forsa/Deutschland) Frage: Was hat sich in den vergangenen dreissig Jahren verändert? 60 % der Mütter und Väter:.. dass die Erwartungen heute höher seien bezüglich gesellschaftliche Veränderungen (62 %) andere Erziehungsmethoden (43 %).

8 2. Sorgen der Eltern (Quelle: "Eltern 2015" Studie, Meinungsforschungsinstitut Forsa/Deutschland) Rund 50 % der befragten Männer und ca. 75 % der Frauen sprechen von sehr hohen Ansprüchen und Anforderungen an sich selbst. So sagen 75 % der befragten Frauen, dass sie mit sich als Mutter häufig oder gelegentlich unzufrieden sind. Bei den Männern glauben zwei Drittel, dass sie ihrer Vaterrolle nicht genug gerecht werden.

9 2. Eltern: Neue Studie in Deutschland Eltern 2015 (Quelle: "Eltern 2015" Studie, Meinungsforschungsinstitut Forsa/Deutschland) Das gefühlte Ungleichgewicht bei der Verteilung der Elternarbeit bleibt bestehen: So glauben zwei Drittel der Väter, dass beide Elternteile gleichermassen erziehen. Bei den Frauen glaubt das nur ein Drittel und sieht den Hauptteil weiter bei den Müttern.

10 2. Sorgen der Eltern (Quelle: "Eltern 2015" Studie, Meinungsforschungsinstitut Forsa/Deutschland) Stress und Druck im Alltag sind riesig: gesellschaftliche Veränderungen und neue Erziehungsmethoden sind Gründe dafür aber auch die viel zu hohen Ansprüche an sich selbst. Der Druck ist gross vor allem der selbst gemachte

11 Was macht eine gute Kooperation aus? Siehe Flipchart

12 3. Kooperation ist wichtig Eltern und Lehrperson/Schule Zusammenfassung/Erkenntnisse: Beziehung/Vertrauen Emotionen wenn es gelingt, eine Beziehung zu erarbeiten. Fundament der Zusammenarbeit in der Pädagogik!

13 3. Kooperation Eltern und Lehrperson/Schule Eltern so nehmen, wie sie sind Röhrenblick nicht versuchen wollen, sie zu ändern!. Auf der Sachebene nicht machbar = künstliche Beziehung Eltern reagieren emotional ist ihr Kind!

14 3. Kooperation Eltern und Lehrperson/Schule Zum Wohle des Kindes ist es wichtig, dass Lehrer und Eltern an einem Strang ziehen. Eltern und Lehrer sind Kooperationspartner und tragen gemeinsam die Verantwortung für Kinder und Jugendliche.

15 Was ist notwendig bei der Kommunikation? Siehe Flipchart

16 4. Kommunikation Ansprechen auf: Gegenseitige Erwartungen formulieren - reflektieren? Wie würde es für Sie stimmen? Wie kommen wir gemeinsam dorthin?. Was kann jede Partei dazu beitragen? Störungen haben Vorrang Sich gegenseitig anzuerkennen, bedeutet aber nicht, immer gleicher Meinung zu sein (aushalten).

17 4. Kommunikation Wenn notwendig, auf Dienstweg aufmerksam machen Verhalten - Haltung Sprache beeinflussen die Kommunikation: Bedürfnisse des anderen erkennen anstatt sein Verhalten bewerten. Gesamtperspektive erkennen - Gestalter als "Partner" bleiben. Die menschliche Ebene ist wichtiger als die sachliche Ebene

18 4. Kommunikation Besonders achten auf: Transparenz - Ehrlichkeit! Unangenehmes ansprechen Keine Überraschungen produzieren Kontakt halten es steht und fällt mit der Beziehung (Vertrauen) verbindliches Nachgespräch! Kritik sachlich vortragen (mindestens als Lehrperson sind geschult, oder müssen geschult werden) Verbindlichkeit!

19 5. Lösungsmöglichkeiten Bei gravierenden Problemen (Eklat) - nicht aufgeben! Eltern sind Anwalt der Kinder. (Früh genug) Hilfe holen: Fachliche Unterstützung: Mediation, Case Management (Kanton) Innerhalb der Schule, Klassenlehrer, Schulleitung Ev. Arzt, Psychologe, Logopädin usw.

20 In welcher Form kann Prävention betrieben werden? Flipchart

21 5. Lösungsmöglichkeiten Prävention wertschätzende Haltung: an Beziehung arbeiten, auch mal etwas Positives sagen (anrufen) Information/Transparenz/Klarheit Eltern von Anfang an als Kooperationspartner sehen: Es geht nicht darum, wer Recht hat und wer nicht.

22 Was sollen die Kinder in der Schule lernen? Siehe Flipchart

23

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