Basal. einfachste, elementarste Möglichkeiten, einen Menschen zu erreichen. Ein Zurückgreifen auf die Basis auf das Fundament menschlichen Handelns

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2 Basal einfachste, elementarste Möglichkeiten, einen Menschen zu erreichen Ein Zurückgreifen auf die Basis auf das Fundament menschlichen Handelns

3 Stimulation Anregen, Ermuntern Dem Menschen in seiner Situation werden positive Angebote gemacht, mit anderen Personen und der Umwelt in Kontakt zu treten

4 Basale Stimulation ist ein Konzept zur Förderung von Menschen in krisenhaften Lebenssituationen, in denen ihre Austausch- und Regulationskompetenzen deutlich vermindert, eingeschränkt oder dauerhaft behindert sind. Fröhlich, Nydahl (2008): Positionspapier zur Haltung, Kompetenz, Technik

5 Dabei stehen Fähigkeiten zur Wahrnehmung, Kommunikation sowie zur Bewegung im Zentrum des Konzeptes.

6 Durch einfache und grundlegende Austauschangebote und hilfen sollen Kompetenzen erhalten, gesichert und aufgebaut werden. Fröhlich, Nydahl (2008): Positionspapier zur Haltung, Kompetenz, Technik

7 Basale Stimulation ist eine Form ganzheitlicher, körperbezogener Kommunikation für Menschen mit wesentlichen Einschränkungen.

8 frühgeborenen Kinder, die intensivmedizinischer Behandlung und Pflege bedürfen, schwer mehrfachbehinderten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, durch Krankheit oder Unfall schwer beeinträchtigen Menschen (z. B. im Wachkoma) pflegebedürftigen Menschen im Alter oder im Sterben.

9 im Zusammenhang mit einer (schweren) kognitiven Behinderung herausfordernde Verhaltensweisen zeigen oder bei einer (schweren) kognitiven Behinderung (chronisch) erkrankt sind

10

11 Schulversuch Pr. Fröhlich Auch schwerstbehinderte Menschen sind wahrnehmungs- und erlebnisfähig haben psychosoziale Kompetenz haben das Bedürfnis nach Wahrnehmung- Bewegung und Kommunikation Haben Lust und Freude am Lernen

12

13 Entwicklungsförderung durch Körpergrenzen spüren Sich in Bewegung erleben Lageveränderung im Raum spüren Körpertiefe spüren (Vibrationen)

14 Prinzipielle Bedürfnisse Anregung, Abwechslung, Bewegung Bindung, Angenommensein, Zärtlichkeit Anerkennung, Selbstachtung Unabhängigkeit, Selbständigkeit, Selbstbestimmung

15 Prinzipielle Bedürfnisse Anregung, Abwechslung, Bewegung Bindung, Angenommensein, Zärtlichkeit Anerkennung, Selbstachtung Unabhängigkeit, Selbständigkeit, Selbstbestimmung

16 Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren, dass man für andere Menschen etwas sein kann. Dietrich Bonhoeffer

17 Berührungsqualität Zu vermeiden sind Punktuelle, oberflächliche, streifende Berührungen Hastige Arbeitsweise Abgehackte, zerstreute Berührungen Gleichzeitige Berührungen an verschiedenen Orten Berührungen in Intimgegenden ohne Kontaktaufnahme Basale Stimulation Frank Kirsch

18 Berührungsqualität Berührung muss Eindeutig sein Einen klaren Anfang und Abschluss haben Ruhig und flächig sein Einen konstanten, gleichmässigen Druck haben Basale Stimulation Frank Kirsch

19 Berührung erst nach Ankündigung Von GRÜN nach ROT Im Kontakt bleiben Deutliche, kräftige Berührungen sind leichter nachvollziehbar Berührung als Kommunikation/ Dialog Individuelles Vorgehen

20 Lagerung die Bevorratung von Gegenständen ein Gebäude zur Aufbewahrung, siehe Speicher die Aufbewahrung von konservierten oder nicht konservierten Lebensmitteln

21 Lagerung "Lagerung" fördert eine passive Perspektive Positionsunterstützung von bettlägerigen Patienten Bewegungsplan Nachvollziehbarkeit der Bewegungen

22 Wahrnehmung fördern Dekubitusprophylaxe Scherkräfte zu vermeiden die Bequemlichkeit beim Ruhen zu fördern Schmerzen zu lindern (Schonatmung) physiologische Bewegung Kontrakturenprophylaxe

23 Unterstützung um eine optimale Körperhaltung zu gewährleisten, z. B. Unterstützung bei alltäglichen Bedürfnissen Hilfestellung beim Essen und Trinken Aspirationsprophylaxe durch Oberkörperhochlagerung Selbständigkeit

24 Basale Stimulation Frank Kirsch

25 Basale Stimulation Frank Kirsch

26 Basale Stimulation Frank Kirsch

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