Standortbestimmung. Übertritt vom Kindergarten in das 1. Schuljahr der Unterstufe / Primarstufe

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1 Standortbestimmung Übertritt vom Kindergarten in das 1. Schuljahr der Unterstufe / Primarstufe Name : Schulort : Kindergartenjahr : Schuljahr : Bericht : Die Standortbestimmung enthält Angaben zur Entwicklung der Selbst-, Sozial- und Sachbzw. Fachkompetenz und orientiert sich an den Zielen des Lehrplans für den Kindergarten bzw. die Elementarstufe. Die Angaben informieren über das Verhalten, die Fähigkeiten und Lernfortschritte des Kindes im Verlaufe des Besuchs des Kindergartens und zeigen Konsequenzen für die Weiterarbeit auf. Die Standortbestimmung dient den Eltern als Rückmeldung und der Klassenlehrkraft zur Begründung ihres Antrags für den weiteren Verlauf der Schullaufbahn. Der Kompetenzbogen für den Kindergarten bzw. die Elementarstufe ist von der Koordinationsstelle Elementarpädagogik in der Arbeitsgemeinschaft der Rudolf Steiner Schulen Schweiz und Liechtenstein herausgegeben worden. 1

2 Selbstkompetenz Verhalten und Fähigkeiten, Lernfortschritte (Bewegungsverhalten, Wahrnehmungsfähigkeit, Ausdrucksfähigkeit, Selbständigkeit und Selbstvertrauen, Entscheidungsfähigkeit, Umgang mit Erfolg und Misserfolg, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit) kann Grobmotorik hüpfen rennen galoppieren einen Purzelbaum die Beine und Arme koordinieren (z. B. Klettern) das Gleichgewicht halten (z. B. Balancieren) Seilspringen rückwärts gehen einen Ball fangen und werfen ruhig sitzen Feinmotorik einen Stift locker halten den Pinzettengrif seine Kraft dosieren / Druck in die Stiftführung legen nähen Fingerhäkeln binden Umgang mit Schere Umgang mit Messer ein Getränk in eine Tasse giessen Sprechmotorik deutlich artikulieren alle Laute bilden ganze Sätze formulieren fliessend sprechen singen Konzentration und Wahrnehmung bei der Sache bleiben eine frei gewählte Tätigkeit oder ein Spiel ausdauernd verfolgen eine vorgegebene Tätigkeit ausdauernd verfolgen zuhören einer Geschichte zuhören den Blickkontakt halten kein 2

3 kann Aufträge mit 2 3 Aufgaben erfassen und erledigen Bewegungsabläufe nachahmen gegenständlich malen Selbständigkeit einfache Aufgaben übernehmen (z. B. Ämtli) seine Sachen erkennen (z. B. Kleider) Spielsachen aufräumen sich vom Elternhaus ablösen sich an- und ausziehen selbständig Zähneputzen Spielverhalten und freies Spielen Spielvornahmen Spielvornahmen planen Spielvornahmen durchführen Spielvornahmen verwandeln Fazit : kein 3

4 Sozialkompetenz Verhalten und Fähigkeiten, Lernfortschritte (Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme, Verhalten in der Gemeinschaft, Kommunikationsfähigkeit, Umgang mit Konflikten, Umgang mit Werten, Verständnis für die Verschiedenheit für Menschen) kann sich am Vorbild orientieren die Persönlichkeit des andern achten und respektieren Verständnis für andere Kinder im Spiel oder Gespräch zeigen Begeisterung oder Freude zeigen sprechenden Personen zuhören und redet nicht dazwischen andere Meinungen anhören und respektieren sich als Teil der Gruppe erleben Regeln annehmen warten und auf andere Rücksicht nehmen sich gegenüber (fremden) Erwachsenen verbal ausdrücken sich gegenüber (fremden) Kindern verbal ausdrücken Hilfe erbitten eigene Bedürfnisse ausdrücken für seine Bedürfnisse einstehen mit Wut und Enttäuschung umgehen sich in Konfliktsituationen angemessen einbringen Kontakt zu andern aufnehmen sorgfältig mit der Natur umgehen (z. B. Pflanze, Tier, Nahrung) sorgfältig mit Gegenstände oder Spielmaterial umgehen Fazit : kein 4

5 Fachkompetenz / Sachkompetenz Verhalten und Fähigkeiten, Lernfortschritte (Umgang mit Materialien, Umgang mit Werkzeugen, Geräten und Musikinstrumenten, Kulturelle Erfahrungen, Wahrnehmung von Naturvorgängen, Entwicklung von Begriffen, Sprachverhalten, Problemlösungsverhalten, Erfassen von Beziehungen und Gesetzmässigkeiten, Merk- und Wiedergabefähigkeit) kann sich in der näheren Umgebung orientieren Gegenstände erkennen und benennen, auch nur tastend Farben erkennen und benennen Tätigkeiten erkennen und benennen Experimentierfreude mit Materialien, Werkzeugen oder Instrumenten zeigen kein einfache Formen oder Zeichen erkennen und benennen (z. B. Viereck, Kreis Dreieck) einen altersgemässen Zahlenbegriff bis Fünf nachweisen bis Zehn zählen die Muttersprache verstehen und sich altersgemäss ausdrücken einen differenzierten Wortschatz nachweisen Experimentierfreude mit der Sprache zeigen (z. B. Verse, Reime) eine Geschichte wiedergeben oder im Spiel umsetzen singen und musikalische Kreativität zeigen Zeitphasen differenzieren, z. B. gestern, heute, morgen Tageszeiten auffassen und benennen jahreszeitliche Veränderungen wahrnehmen und beschreiben einfache Zusammenhänge erfassen Informationen aufnehmen und merken Neugier und Entdeckungsfreude zeigen Fazit : 5

6 Gesamtsicht, Bemerkungen und Ergänzungen Konsequenzen und Massnahmen Welches Ziel soll erreicht werden? Welche Schritte unterstützen die Zielerreichung? Wie wird die Zielerreichung überprüft? Schullaufbahnentscheid : Antrag der Lehrperson Übertritt ins 1. Schuljahr der Unterstufe / Primarstufe anderer Antrag Begründung : Das Elterngespräch : hat stattgefunden Datum : wurde von den Eltern nicht gewünscht Datum : Lehrperson : Die Standortbestimmung und der Antrag für die weitere Schullaufbahn wurde von den Eltern zur Kenntnis genommen und sie sind damit einverstanden nicht einverstanden Begründung : Datum : Die Eltern / Erziehungsberechtigten : Schullaufbahnentscheid der Schulleitung / des Aufnahmegremiums Übertritt ins 1. Schuljahr der Unterstufe / Primarstufe anderer Entscheid Begründung : Weiteres Vorgehen : Datum : Die Schulleitung / Vertretung Aufnahmegremium : Abwesenheiten : entschuldigte Halbtage : unentschuldigte Halbtage : Diese werden am Ende des Schuljahres eingefügt. 6

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