Auswirkung der sozialen Herkunft auf die schulische Leistung und Laufbahn. Biwi 2.4: Heterogenität Referenten: Katharina Wack & Francesca Koch

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1 Auswirkung der sozialen Herkunft auf die schulische Leistung und Laufbahn Biwi 2.4: Heterogenität Referenten: Katharina Wack & Francesca Koch

2 Inhalt 1. Allgemeines 2. Kompetenzen 3. Migrationshintergrund 4. Prozessbezogene Befunde 5. In den Studien skizzierte Entwicklungsperspektiven 6. Quelle

3 Allgemeines Studien: PISA, TIMSS, IGLU, etc. Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg SchülerInnen aus Elternhäusern mit höheren sozialen Status -> bessere Leistungen + höhere Bildungsabschlüsse Gründe: o o o o o geringerer Ressourcen, die ihre Familien zur Verfügung -> kaum Unterstützung (materieller Aspekt) unterschiedliche Erfolgserwartungen, Ziele, Werte selektive Empfehlungspraxis kulturelle Ressourcen: Kulturgüter, Bildungsabschlüsse, Handlungsschemata Kompositionseffekte

4 Lesekompetenz o Ende der GS, Kinder aus bildungsfernen Familien liegen ein Jahr zurück o Indikator Buchbesitz o In der Sekundarstufe I verschärft sich der Abstand o Legastheniker: < 2/3 Kinder aus Arbeitsklassen o soziale Disparitäten in Lesekompetenz in der Sekundarstufe verstärkt o Lesesozialisation in der Familie mit der Lesekompetenz der Kinder im Zusammenhang steht

5 Mathematikkompetenz o Enger Zusammenhang zw sozialer Herkunft und Kompetenz o Leistungsvorsprung von einem Schuljahr am Ende der GS o Voraussetzung für erfolgreiches Handeln im alltäglichen und beruflichen Lebens o mathematische Begriffe = Werkzeuge o Annahme: Einfluss des familialen Hintergrunds weniger stark Lesekompetenz eher aus Elternhaus o Kinder aus bildungsfernen Familien schlechtere Kompetenzen o Mathematische Kompetenzen -> Bildungsniveau + beruflicher Status der Eltern Kompetenzen in Deutsch und Englisch dagegen stärker durch kulturelle Besitztümer

6 Kompetenzen in Naturwissenschaften o Wissen flexibel, zielgerecht und reflektiert in realitätsnahen Kontexten anwenden o Lernrückstand sozial benachteiligter Kinder 1 Jahr o steht im direkten Zusammenhang mit der beruflichen Stellung der Eltern o Naturwissenschaftsinteresse in der Familie eine Rolle o (+) Flächenland Sachsen >< (-) Land Nordrhein- Westfalen -> bleibt ein Rückstand von etwa einem Schuljahr in den naturwissenschaftlichen Kompetenzen

7 Migrationshintergrund o tendenziell eher einen ungünstigeren sozioökonomischen Status o Leistungsrückstand - im Ausland geboren o Disparitäten in Lesekompetenzen besonders hoch -> zuhause gesprochene Sprache entscheidend o in Englisch als Fremdsprache von Vorteil o in Mathe schlechter o am Ende der Sekundarstufe I lassen sich ähnliche Interaktionen zwischen Migrationsstatus und sozialer Herkunft beobachten

8 04 Prozessbezogene Befunde: Welche Hinweise gibt es auf die Entstehung und Verstärkung von Ungleichheiten im Bildungsverlauf?

9 4.1 Unterschiedliche Bildungswege zeigen sich insbesondere beim Kindergartenbesuch

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11 4.2 Bildungschancen sind beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule ungleich verteilt - Übergang ist in jedem Bundesland durch spezifische rechtliche Rahmenbedingungen geregelt - Welche Schulform Elternwille und Grundschullehrerempfehlung - Bei der aktuellen IGLU-Studie 2011 ist z.b. bei gleicher Leistung und gleichen kognitiven Fähigkeiten die Chance auf eine Gymnasialpräferenz der Lehrkräfte für Kinder, deren Eltern der oberen Dienstklasse zuzuordnen sind, 3,41 mal so hoch wie für Kinder von Facharbeitern

12

13 4.3 Ungleichheit wird im Verlauf der Sekundarstufe I verstärkt

14 Auch in der Stichprobe der PISA-Studie von 2009 lassen sich vergleichbare Verteilungen feststellen. Nach EGP-Klassen differenziert ergibt sich folgendes Bild: Während Schülerinnen und Schüler aus den oberen beiden Dienstklassen am Gymnasium deutlich überrepräsentiert sind, finden sich Schülerinnen und Schüler aus den Arbeiterklassen (V, VI und VII) überproportional häufig an Hauptschulen, aber wesentlich seltener an Gymnasien Andererseits scheinen Schülerinnen und Schüler aus eher benachteiligten Elternhäusern vom Besuch des Gymnasiums zu profitieren

15 4.4 Übergang in die gymnasiale Oberstufe und in den Hochschulbereich Öffnung der gymnasialen Oberstufe für Absolventen anderer Schulformen kann zumindest theoretisch angenommen werden, dass sich die berichteten sozialen Ungleichheiten in der Teilhabe an höherer Bildung am Ende der Sekundarstufe I wenigstens teilweise korrigieren lassen vor allem Schülerinnen und Schüler mit eher bevorzugten sozioökonomischen und soziokulturellen Rahmenbedingungen bereits zum Ende der Sekundarstufe I am Gymnasium lernen und somit fast automatisch in die gymnasiale Oberstufe wechseln

16 4.5 Erklärungsansätze 1. Entscheidungsverhalten bei Bildungsübergängen 2. Entstehung und Verstärkung sozialer Ungleichheiten außerhalb der Schule 3. Differenzielle Lern- und Entwicklungsmilieus zwischen und innerhalb von Bildungsinstitutionen.

17 05 In den Studien skizzierte Entwicklungsperspektiven: Welche Handlungsansätze deuten sich an?

18 Fachliche Förderung in den Kompetenzbereichen, aber nicht nur im Fachunterricht Lebensweltorientierung und anspruchsvoller Bildungsbegriff Ganztagsangebote Spezielle Förderangebote Evaluation von Maßnahmen Schulstruktur Sozialräumliche Segregation Innovationsorientierung

19 Quelle Ackeren, I. van & Klein, E.D. (2014). Wohin und Woher. Soziale Herkunft und Bildungserfolg. Zentrale Grundlagen und Befunde der Schulleistungsvergleichsstudien. Eine Expertise von Prof. Dr. I. van Ackeren und Dr. E. D. Klein im Auftrag der Wübben Stiftung.

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