Auswertung zum Fragebogen Bildungsförderung Kärnten Befragung zur Zufriedenheit über Bildungsmaßnahme und Förderung

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1 Auswertung zum Fragebogen Bildungsförderung Kärnten Befragung zur Zufriedenheit über Bildungsmaßnahme und Förderung Ausgangssituation zur Befragung Die Abwicklung des Bildungsförderungsprogrammes des Landes Kärnten erfolgt seit 2011 online. Von jenen Personen, die im Rahmen dieses Förderprogramms Förderanträge gestellt haben bzw. gefördert wurden, gab es aber bis dato noch keine Informationen. Die Abteilung 6 LLL initiierte aus diesem Grund eine Befragung, um auf diesem Weg die Meinungen der FörderwerberInnen einzuholen. Die Ergebnisse daraus sollen als Anregungen in der Weiterentwicklung der Förderrichtlinie und des Förderprozesses berücksichtigt werden. Ziele Das erhobene Stimmungsbild der FörderteilnehmerInnen am Kärntner Bildungsförderungs-programm soll den Verantwortlichen Rückschlüsse auf die Wirkungsweise zur Verfügung stellen. Methode Die relevanten Fragen entstanden in Zusammenarbeit mit der Unterabteilung Arbeitsmarkt und Lehrlingswesen und in Abstimmung mit den anerkannten Bildungsträgern des Landes Kärnten. Für die Befragung wurde die Methode des Online-Fragebogens ausgewählt. Der Online-Fragebogen (42 Fragen), der vorwiegend geschlossen formuliert war, wurde den zu Befragenden auf der regionalen Weiterbildungsdatenbank Wissensland-karte ( zur Verfügung gestellt. Der Link dafür wurde per mail ausgesandt. Zielgruppe Alle FörderantragstellerInnen, deren Förderansuchen genehmigt oder abgelehnt wurden. Inhalte der Fragestellungen Demografische Daten wie Geschlecht, Alter, Kinder Bildungsweg Art der Beschäftigung Weiterbildungsverhalten Kosten der Bildungsmaßnahmen (Fremdanteil, Eigenanteil) Künftige Bildungsvorhaben Information über Weiterbildung 1

2 Ablauf der Befragung Personen wurden per über den Online-Fragebogen informiert und ersucht, ihn auszufüllen. Diese Möglichkeit haben 251 Personen genutzt. Dies ergibt eine Teilnahmequote von 13,2 %. Die Teilnahmequote ist unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es bei den potentiellen TeilnehmerInnen überwiegend um Geförderte des Landes Kärnten handelt, eher gering. Einzelne Fragebögen konnten wegen fehlender Antworten nicht vollständig ausgewertet werden. Ergebnis Nachstehend die detaillierte Darstellung der Ergebnisse der Befragten (Fragebogen) im Vergleich mit den GesamtantragstellerInnen (Gesamt) vom Jahr Geschlecht Gesamt Prozent Fragebogen Prozent Weiblich ,5 % ,5 % Männlich ,5 % 71 28,5 % Die in der Bildungsszene häufig getroffene Aussage Bildung ist weiblich wird durch die Teilnahmequote bei den GesamtantragstellerInnen (ca. zwei Drittel weibliche AntragstellerInnen) bestätigt und die Quote der BefragungsteilnehmerInnen (fast drei Viertel weibliche Teilnehmerinnen) sogar noch verstärkt. Altersstruktur Gesamt Prozent Fragebogen Prozent bis 20 J ,7 % 6 2,4 % J ,4 % 89 35,5 % J ,3 % 98 39,0 % J ,4 % 45 17,9 % ,2 % 13 5,2 % Die bei den AntragstellerInnen stärkste Zielgruppe der 21- bis 30jährigen mit ca. 50 %, wird bei der Befragung von der Zielgruppe der 31- bis 40jährigen, mit einer Teilnahmequote von 39 %, mit großem Abstand vom 1. Platz verdrängt. Die Beteiligung der 21- bis 30jährigen sank von ca. 50 % auf 35,5 %. Einer der Gründe dafür könnte auf den ersten Blick in dem Nichterkennen des Informationswertes einer solchen Befragung liegen. 2

3 Bildungsstand Gesamt Prozent Fragebogen Prozent Pflichtschule 171 9,0 % 3 1,2 % Lehre ,6 % 77 30,8 % Mittlere Schule ,5 % 44 17,6 % Höhere Schule ,0 % 82 32,8 % Hochschule ,9 % 44 17,6 % Ein ähnliches Phänomen tritt auch bei der Kategorie Bildungsstand auf. Der Quotenführer bei den FörderantragstellerInnen ist mit großem Abstand die Lehre (45,6 %) zweiter Rang die Höheren Schulen mit 18 %. Bei der Befragungsteilnahme rangieren die Höheren Schulen mit 32,8 % an erster Stelle. Die Quote der Lehre -TeilnehmerInnen verringert sich auf 30,8 %. Auch bei dieser Kategorie scheint die Information über den Wert dieser Befragung nicht angekommen zu sein. Arbeitsplatz Gesamt Prozent Fragebogen Prozent Lehrlinge 88 4,6 % 4 1,7 % Hilfskräfte ,6 % 3 1,2 % Fachkräfte ,6 % ,7 % Leitende Angestellte 61 3,2 % 10 4,1 % Arbeitslos 130 6,8 % 17 7,1 % Wiedereinsteiger 109 5,7 % 18 7,5 % Bildungskarenz 63 3,3 % 9 3,7 % Pensionist 4 0,2 % 0 0 % Auffällig und interessant bei diesem Ergebnis sind die Antrags- und Befragungsquoten der Zielgruppen Hilfskräfte und Fachkräfte. Sinkt bei der Zielgruppe Hilfskräfte die Quote im Vergleich von Antrag und Befragung um mehr als 11 %, so steigt diese bei der Zielgruppe Fachkräfte um ca. 11 %. Über die Gründe dafür könnte es sich lohnen nachzudenken. 3

4 Bildungsträger Gesamt Prozent Fragebogen Prozent Berufliche Weiterbildung Wifi, bfi, HTL, etc. Allgemeine Bildung VHS, Sprachen, Humbold, Berlitz, etc. Konfessionelle Bildung Caritas, Diakonie, SOB, etc. Hochschule Uni, FH Branchenbezogene Weiterb. ISYS Akademie, promente Akademie, MAZ Kärnten, aromainfo ingrid karner,etc ,6 % 99 52,4 % 111 5,9 % 10 5,3 % 176 9,2 % 17 9,0 % 89 4,7 % 12 6,3 % ,6 % 51 27,0 % Hier entspricht das Ergebnis den Erwartungen. Arbeitsplatzbezogene Qualifizierung hat überwiegend mit beruflicher Bildung zu tun. Kostenübernahme Bund/Land/Gemeinde Fragebogen Prozent zur Gänze 30 12,4 % teilweise ,9 % gar nicht 4 1,7 % Unternehmer/Arbeitgeber Fragebogen Prozent zur Gänze 28 11,7 % teilweise ,3 % gar nicht 12 5,0 % 4

5 TeilnehmerIn Fragebogen Prozent zur Gänze 1 0,4 % teilweise ,9 % gar nicht 21 8,7 % Die Befragungsergebnisse Kostenübernahme sind mit den Ergebnissen andere Studien durchaus vergleichbar. Informationsbedarf Fragebogen Prozent Ja % Nein % Siehe Vergleich mit dem Ergebnis Online-Informationen. Kenntnisse über Online-Informationen Ja Prozent Nein Prozent ,7 % ,3 % 7 3,0 % ,0 % ,8 % ,2 % 8 3,5 % ,5 % ,3 % ,7 % ,2 % ,8 % Das Ergebnis zeigt, dass die Informationsdatenbanken der Weiterbildung, die unbestritten hohen Informationswert haben und auch vermitteln können, noch einen beschwerlichen Weg der Öffentlichkeitsarbeit vor sich haben. In diesem Zusammenhang ist das Ergebnis Informationsbedarf interessant. 88 % der Befragten geben einen Informationsbedarf an. 5

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