PFLEGESACHLEISTUNGEN 36 SGB XI

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1 GESTERN UND HEUTE Häusliche Pflegeleistungen Angebote zur Unterstützung im Alltag stundenweise Verhinderungspflege zusätzliche Betreuung- und Entlastung niedrigschwellige B- & E- Leistungen Grundpflege häusliche Betreuung Hauswirtschaft pflegefachliche Anleitung Pflegebedürftiger und personen Körperbezogene Pflegemaßnahmen Pflegerische Betreuungsmaßnahmen Hilfen bei der Haushaltsführung stundenweise Verhinderungspflege Betreuungsangebote Entlastung von Pflegenden Entlastung im Alltag Privatleistung Privatleistung PFLEGESACHLEISTUNGEN 36 SGB XI Bis PflegebedürOige haben bei häuslicher Pflege Anspruch auf Grundpflege und hauswirtschaoliche Versorgung als Sachleistung (häusliche Pflegehilfe). ( 36 (1) SGBXI) Ab PflegebedürOige der Pflegegrade 2 bis 5 haben bei häuslicher Pflege Anspruch auf körperbezogene Pflegemaßnahmen und pflegerische Betreuungsmaßnahmen sowie auf Hilfen bei der Haushaltsführung als Sachleistung (häusliche Pflegehilfe). Der Anspruch umfasst pflegerische Maßnahmen in den in 14 Absatz 2 genannten Bereichen ( 36 (1) SGBXI) und pflegefachliche Anleitung PflegebedürOiger und Personen ( 36 (2) 2 1

2 DER NEUE PFLEGEBEDÜRFTIGKEITSBEGRIFF Bis Ab Personen, die wegen einer körperlichen, geis[gen oder seelischen Krankheit oder Behinderung... der Hilfe bedürfen. ( 14 (1) SGBXI)... Personen, die gesundheitlich bedingte BeeinträchXgungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. ( 14 (1) SGBXI) Fokus auf Ausgleich von Defiziten Fokus auf Stärkung individueller Ressourcen 3 LEISTUNGEN AB Sachleistungen PS Pers.Zahl 2014 Betrag PG Betrag Dif. Dif. % 1 * , , ,00 I , ,00 47 I+EAK , , ,00 II , ,00 13 II+EAK , , ,00 III ,00 0,00 0 III+EAK , , ,00 24 Härtefälle ,00 5 0,

3 * LEISTUNGEN IM PFLEGEGRAD 1 ü Pflegeberatung ( 7a,b, 37.3) ü 214 Pauschalzuschlag in ambulant betreuten Wohngruppen ( 38a) ü Pflegehilfsmi^el ( 40) ü Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen ( 40) ü Zusätzliche Betreuung und AkXvierung in staxonären Pflegeeinrichtungen ( 43b) ü Zusätzliche Leistungen bei Pflegezeit und kurzzeixger Arbeitsverhinderung ( 44a) ü Pflegekurse ( 45) ü Entlastungsbetrag ( 45b) 5 LEISTUNGEN AB Geldleistungen PS Pers.Zahl 2014 Betrag PG Betrag Dif. Dif. % 1 0, , , ,00 I , ,00 30 I+EAK , , ,00 II , ,00 19 II+EAK , , ,00 III ,00 0,00 III+EAK , , ,

4 ENTLASTUNGSBETRAG 45B Pro Monat 125,- Euro (Kostenersta^ung) Für Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von 1. Leistungen der Tages- und Nachtpflege 2. Leistungen der Kurzzeitpflege 3. Leistungen der ambulanten Pflegedienste im Sinne des 36 (PG 2-5) Außer Selbstversorgung (Modul 4, bisher Grundpflege) 4. Angebote zur Unterstützung im Alltag ( 45a) Ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger sowie zur Förderung der Selbstständigkeit und Selbstbes[mmtheit der PflegebedürOigen bei der Gestaltung des Alltags Kann ins Folgehalbjahr übertragen werden Leistungen der Verhinderungspflege können ebenfalls für die vier Bereiche eingesetzt werden. ( 45b) 7 ENTLASTUNGSBETRAG 45B - PSG III (BESCHLUSSVORLAGE ) (2) Der Anspruch auf den Entlastungsbetrag entsteht, sobald die in Absatz 1 Satz 1 genannten Anspruchsvoraussetzungen vorliegen, ohne dass es einer vorherigen Antragstellung bedarf. Kostenerstaeung gegen Vorlage entsprechender Belege über entstandene Eigenbelastungen. (Abs.2, Satz 1) (4) Die für die Erbringung von Leistungen nach Absatz 1 Satz 3 Nummern 1 bis 4 verlangte Vergütung darf die Preise für vergleichbare Sachleistungen von zugelassenen Pflegeeinrichtungen nicht übersteigen. b Näheres zur Ausgestaltung einer entsprechenden Begrenzung der Vergütung, die für die Erbringung von Leistungen durch nach Landesrecht anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag verlangt werden darf, können die Landesregierungen in der Rechtsverordnung nach 45a Absatz 3 bes[mmen. 8 4

5 VON PFLEGESTUFEN IN PFLEGEGRADE ZUM Überleitungs-Regel ( 140, 141) 95 % aller Sachleistungs- und 97% aller Geldleistungsempfänger erhalten Leistungserhöhungen PS III und Härtefälle keine Änderung Ca. 17 % aller neuen Antragsteller (Pflegesachleistung) nach dem neuen System werden im Vergleich zu heute schlechter abschneiden (Prof. Rothgang, Uni Bremen) = Rechnerische Mehrausgaben in Höhe von 1,3 Mrd. Euro = Mehrerlös in Höhe von ,- pro Pflegedienst p.a. Cito Aufenacker = Mögliches Potenzial: Bei einer Ausschöpfungsquote von 60-65% ist eine Verbesserung der Erträge um 15% bis 25% möglich 9 BERATUNGSBESUCH 37.3 Auch Sachleistungskunden können halbjährlich einen Beratungsbesuch in Anspruch nehmen. Verbindliche Empfehlungen zur Qualitätssicherung liegen bis vor Beratung ohne pflegefachliche Kompetenz ( 37 (3 und 7 jwl. letzte Sätze) sind ab 2017 nicht mehr zugelassen Die PflegebedürOigen und die häuslich Pflegenden sind bei der Beratung auch auf die AuskunOs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote des für sie zuständigen Pflegestützpunktes sowie auf die Pflegeberatung nach 7a hinzuweisen ( neu ab Abs.3 Satz 2) Die Beratungsbesuche können auch von Pflegeberater/innen im Sinne des 7a oder von Beratungspersonen der Kommunen, die die erforderliche pflegefachliche Kompetenz aufweisen, durchgeführt werden. 10 5

6 PFLEGEGELD / BERATUNGSBESUCH 37.3 Mit dem Pflegegeld sind zusätzlich die pflegerischen Betreuungsmaßnahmen sicher zu stellen PG1 ½ jährlich freiwillig 23 Geldleistungskunden PG 2 und 3 ½ jährlich müssen 23 Geldleistungskunden PG 4 und 5 ¼ jährlich müssen 33 Kombi-und/oder Sachleistungskunden Kombi-und/oder Sachleistungskunden PG 2 und 3 ½ jährlich freiwillig 23 PG 4 und 5 ½ jährlich freiwillig

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