Statistische Methoden der Datenanalyse



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Transkript:

Statistische Methoden der Datenanalyse Vorlesung im Sommersemester 2002 H. Kolanoski Humboldt-Universität zu Berlin

Inhaltsverzeichnis Literaturverzeichnis iii 1 Grundlagen der Statistik 3 1.1 Wahrscheinlichkeit.................................. 3 1.1.1 Definition über die Häufigkeit........................ 3 1.1.2 Kombinatorische Definition......................... 3 1.1.3 Axiomatische Definition der Wahrscheinlichkeit.............. 4 1.2 Verteilungen von Zufallsvariablen.......................... 6 1.2.1 Eigenschaften von Verteilungen....................... 7 1.2.2 Erwartungswerte............................... 9 1.2.3 Wahrscheinlichster Wert und Median.................... 11 1.2.4 Stichproben und Schätzwerte........................ 11 1.3 Simulation von Verteilungen............................. 12 1.3.1 Umkehrung der Verteilungsfunktion..................... 13 1.3.2 Hit and Miss Methode........................... 14 2 Spezielle Verteilungen einer Variablen 17 2.1 Binomial-Verteilung.................................. 17 2.2 Multinomial-Verteilung................................ 22 2.3 Poisson-Verteilung.................................. 22 2.4 Gleichverteilung.................................... 24 2.5 Normalverteilung................................... 27 2.6 Zentraler Grenzwertsatz............................... 32 3 Verteilungen mehrerer Variablen 33 3.1 Eigenschaften von Verteilungen mehrerer Variablen................ 33 3.1.1 Wahrscheinlichkeitsdichte, Verteilungsfunktion, Randverteilung...... 33 3.1.2 Bedingte Wahrscheinlichkeitsdichten, Selektionsschnitte.......... 34 3.2 Erwartungswerte................................... 35 3.3 Kovarianzmatrix................................... 36 3.3.1 Definition und Eigenschaften der Kovarianzmatrix............. 36 3.3.2 Beispiel: Multi-dimensionale Gaussverteilung................ 36 3.3.3 Kovarianzmatrix unabhängigervariabler.................. 37 3.3.4 Korrelationen................................. 39 3.4 Lineare Funktionen von mehreren Zufallsvariablen................. 40 3.5 Nicht-lineare Funktionen von Zufallsvariablen................... 42 3.5.1 Eine Funktion von einem Satz von Zufallsvariablen............ 42 3.5.2 Mehrere Funktionen von einem Satz von Zufallszahlen.......... 43 i

3.6 Transformationen von Zufallsvariablen....................... 45 4 Stichproben und Schätzungen 49 4.1 Stichproben, Verteilungen und Schätzwerte..................... 49 4.2 Eigenschaften von Schätzwerten........................... 50 4.3 Stichproben aus Normalverteilungen; χ 2 -Verteilung................ 52 5 Die Maximum-Likelihood-Methode 59 5.1 Das Maximum-Likelihood-Prinzip.......................... 59 5.2 Fehlerbestimmung für ML-Schätzungen....................... 61 5.2.1 Allgemeine Methoden der Varianzabschätzung............... 62 5.2.2 Varianzabschätzung durch Entwicklung um das Maximum........ 62 5.2.3 Vertrauensintervalle und Likelihood-Kontouren.............. 63 5.3 Eigenschaften von ML-Schätzungen......................... 65 6 Methode der kleinsten Quadrate 67 6.1 Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate.................... 67 6.2 Lineare Anpassung.................................. 68 6.2.1 Anpassung der Messwerte an eine Gerade.................. 68 6.2.2 Anpassung einer allgemeinen linearen Funktion der Parameter...... 71 6.3 Anpassung nicht-linearer Funktionen der Parameter................ 75 7 Neuronale Netze zur Datenklassifikation 79 7.1 Einleitung....................................... 79 7.1.1 Attraktivität neuronaler Modelle...................... 79 7.2 Natürliche und künstlicheneuronalenetze..................... 80 7.2.1 Natürliche neuronale Netze.......................... 80 7.2.2 Künstliche neuronale Netze (KNN)..................... 84 7.3 Feed-Forward-Netzwerke............................... 86 7.3.1 Das einfache Perzeptron........................... 87 7.3.2 Das Mehrlagen-Perzeptron.......................... 90 7.3.3 Lernen..................................... 94 7.3.4 Typische Anwendungen fürfeed-forward-netze.............. 98 7.3.5 BP-Lernen und der Bayes-Diskriminator.................. 101 ii

Literaturverzeichnis [1] S. Brandt: Datenanalyse, 4. Auflage, 1999, Spektrum Akademischer Verlag. [2] R.J. Barlow, Statistics: A Guide to the Use of Statistic al Methods in the Physical Sciences, Wiley, 1989. [3] V. Blobel und E. Lohrmann, Statistische und numerische Methoden der Datenanalyse, Teubner Studienbücher, 1998. Zu Neuronale Netze : [4] D.E.Rumelhart and J.L.McClelland: Parallel Distributed Processing, MIT Press 1984 (9.Aufl. 1989). [5] J.Hertz, A.Krogh and R.G.Palmer: Introduction to the Theory of Neural Computation, Addison-Wesley Publishing Company, 1991. [6] R.Brause: Neuronale Netze, Teubner Verlag 1991. [7] R.Hecht-Nielsen: Neurocomputing, Addison-Wesley Publishing Company, 1987. [8] H.Ritter, T.Martinetz und K.Schulten: Neuronale Netze. Eine Einführung in die Neuroinformatik selbstorganisierender Netze, Addison-Wesley Publishing Company, 1991. [9] G.E.Hinton: Wie Neuronale Netze aus Erfahrung lernen, Spektrum der Wissenschaft, Nov. 1992. [10] T.Kohonen: Self-Organization and Associative Memory, Springer Verlag, 3.Auflage 1989. [11] A.Zell: Simulation Neuronaler Netze, Addison-Wesley, 1.Auflage 1994. [12] Scientific American: The Brain, Vol. 241, Sept. 1979. [13] Spektrum der Wissenschaft, Nov. 1992. iii

1.15 (31619) Statistische Methoden der Datenanalyse Lehrende(r): Prof. Dr. H. Kolanoski Art der Veranstaltung: Vorlesung + Übung Umfang: VL: 1 SWS UE: 1 SWS Zielgruppe: Diplom und Lehramt Physik, Grundstudium ab 3. Semester oder Hauptstudium Einordnung: Die Vorlesung vermittelt das Grundwissen auf dem Gebiet der statistischen Behandlung von Daten, das jede/r Experimentalphysiker/in (spätestens) bei Anfertigung der Diplom- oder Studienarbeit benötigt. Fakultative Lehrveranstaltung bzw. wahlfreier Kurs im WPF Elementarteilchenphysik. Voraussetzung: Mathematische Grundkenntnisse wie sie in den ersten Semestern des Grundstudiums erworben werden, insbesondere Vektor- und Matrizenrechnung, Diff.- und Integralrechnung. Erfahrung im Programmieren und dem Umgang mit Computern ist wünschenswert. Grobgliederung: Æ Grundbegriffe Æ Wahrscheinlichkeitsverteilungen Æ Fehlerfortpflanzung Æ Simulation nach der Monte-Carlo-Methode Æ Anpassungsrechnung Æ Test von Hypothesen Æ Mehrdimensionale Wahrscheinlichkeitsverteilungen und Korrelationen Æ Entfaltungsalgorithmen Æ Multidimensionale Datenanalyse Literatur: S. Brandt: Datenanalyse, BI Wissenschaftsverlag R.J. Barlow: Statistics: A Guide to the Use of Statistical [NEWLINE] Methods in the Physical Sciences, Wiley, 1989 H.Kolanoski: Stat.Methoden der Datenanalyse (Vorlesung SS 2000), http://eeh01.physik.huberlin.de/stat/statistics.html Leistungsnachweis: Bedingungen für Leistungsnachweis (nicht erforderlich!): 1) mindestens 50 Prozent der Gesamtpunkte in den Übungsaufgaben, iv