Zusammenfassung Mechatronik

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Transkript:

Zusammenfassung Mechatronk Inhaltsverzechns 1 WAS VERSTEHT MAN UNTER MECHATRONIK... 2 1.1 BESTANDTEILE DER MECHATRONIK (1)... 2 1.1.1 Mechatronsches System... 2 1.2 EBENENMODELL DER PROZESSDATENVERARBEITUNG... 2 1.3 TEILSYSTEME DER MECHATRONIK... 2 1.4 MECHANIK... 2 2 GRUNDBEGRIFFE... 3 2.1 GETRIEBELEHRE(2)... 3 2.1.1 Defnton Getrebe... 3 2.1.2 Zweck von Getreben... 3 2.1.3 Getrebelehre... 3 2.1.4 Bauelemente von Getreben... 3 2.2 GETRIEBESTRUKTUR (3)... 3 2.2.1 Frehetsgrad (Antrebe)... 3 2.2.2 Unfreheten... 4 2.2.3 Sonderfälle... 4 2.3 VIERGELENKGETRIEBE (6,7)... 4 2.3.1 Bezechnungen... 4 2.3.2 Demnach hessen Getrebe... 4 2.3.3 Unterschedung des Getrebetyps... 4 2.3.4 Schubkurbelgetrebe... 5 2.4 GRAFISCHE KONSTRUKTION(8,9,10)... 5 Sete 1 von 1 wm, 19.01.04

1 Was Versteht man unter Mechatronk 1.1 Bestandtele der Mechatronk (1) En mechatronsches System besteht aus: Mechank Elektrotechnk Informatonsverarbetung 1.1.1 Mechatronsches System Störungen Kräfte / Momente Stellgrössen Mechansches System Bewegung Messgrössen Aktoren Sensoren Stellsgnale Rückmeldung Rechner Mkrocontroller Messsgnale Führungsgrössen 1.2 Ebenenmodell der Prozessdatenverarbetung Letung Überwachung Regelung Mechanscher Prozess 1.3 Telsysteme der Mechatronk Informatonstechnologe Sensork Mensch Maschne Interface Scherhetstechnk Mechank / Knematk Aktortechnk / Energeversorgung 1.4 Mechank In der Mechank wrd folgendes spezfzert: - Bewegungsmöglchket / Achsen - Mobler- oder statonärer Betreb - Fre beweglch oder Bewegung auf vorgegebenen Bahnen - Antrebsart - Kräfte / Momente - Ensatzberech Sete 2 von 2 wm, 19.01.04

2 Grundbegrffe 2.1 Getrebelehre(2) 2.1.1 Defnton Getrebe Mechansche Enrchtung zum Übertragen von Bewegungen und Kräften oder Führen von Punkten enes Körpers auf bestmmten Bahnen Es besteht aus beweglch mtenander verbundenen Telen (Gledern) und Verbndungselementen (Gelenke) Merke: Enes der Gleder st stets das Gestell (fester Bezugspunkt). De Mndestanzahl der Gleder und Gelenke st dre. 2.1.2 Zweck von Getreben Umwandlung ener gegebenen n ene gewünschte Bewegung. (Führungsgetrebe) Übertragen von Kräften und Momenten (Übertragungsgetrebe) 2.1.3 Getrebelehre Es werden folgende Getrebearten unterscheden: - Führungsgetrebe - Übertragungsgetrebe - glechmässg übersetzende Getrebe (G Getrebe) - unglechmässg übersetzende Getrebe (U Getrebe) - ebene Getrebe (alle Drehachsen st parallel zuenander) - räumlche Getrebe (Achsen n mehreren Ebenen [wndschef]) - sphärsche Getrebe (alle Achsen schneden sch n enem Punkt) 2.1.4 Bauelemente von Getreben Drehgelenk eben Frehetsgrad f = 1 (gleten, drehen) Schubgelenk eben f = 1 (gleten, scheben) Wälzgelenk eben f = 1 (wälzen) Gletgelenk eben f = 2 (gleten, wälzen) Kurvengelenk eben f = 2 (gleten, wälzen) Schraubgelenk räumlch f = 1 (schrauben) 2.2 Getrebestruktur (3) 2.2.1 Frehetsgrad (Antrebe) Der Getrebefrehetsgrad [f] st glech der Anzahl unabhängg vonenander wrkenden Antrebe welche blockert werden müssen, um das Getrebe bewegungsunfähg zu machen. Er st ene Funkton von: Anzahl Getrebegleder n Anzahl Gelenke g Anzahl der Frehetsgrade f Formel: (räumlche Getrebe b=6, ebene und sphärsche Getrebe b=3) F = b( n 1) b g + f (F < 1: Getrebe snd dann m allgemenen bewegungsunfähg F < 0: Getrebe lassen sch ncht zusammenbauen) Sete 3 von 3 wm, 19.01.04

2.2.2 Unfreheten Das Verbnden der Gleder schränkt de Maxmalzahl der Frehetsgrade en. De Unfreheten berechnen sch zu: u = b f 2.2.3 Sonderfälle De Formel (2.2.1) erwetert sch zu: j ( 1) g = 1 j F = b n b g + f + S S = Anzahl der mtenander kämmenden Räderpaare auf dem Glechen Gled 2.3 Vergelenkgetrebe (6,7) Snd De häufgsten Getrebe m Maschnenbau. Mt den dre Gelenkarten (Dreh-, Schub-, Kurvengelenk) ergeben sch verschedene wchtge Getrebearten. 2.3.1 Bezechnungen Umlauffähge Gleder (Kurbeln) können komplett umlaufen 360 ; Symbol: Schwngende Gleder (Schwngen) pendeln zw. Zwe Grenzlagen; Symbol: Übrge Getrebegleder (Koppeln) verbnden An- und Abtrebsgleder 2.3.2 Demnach hessen Getrebe Umlauffähg, wenn en Gled relatv zu allen anderen belebg oft umlaufen kann Totalschwngfähg, wenn alle Gleder nur schwngende Bewegungen ausführen können. Durchschlagfähg, wenn n ener Getrebestellung zwe oder mehr Bewegungsmöglchketen bestehen, weter zu drehen. 2.3.3 Unterschedung des Getrebetyps + > + = Umlauffähg, wenn: klenste + grösste < der beden Anderen Totalschwngfähg, wenn: klenste grösste der beden Anderen Durchschlagfähg, wenn: klenste grösste der beden Anderen j S H SH = 2 l 1 Sete 4 von 4 wm, 19.01.04

2.3.4 Schubkurbelgetrebe Nur e K beenflusst de Übertragungsfunkton Umlauffähg, wenn: lmn + e < l Durchschlagfähg, wenn: lmn + e = l Totalschwngfähg, wenn: lmn + e > l 2.4 Grafsche Konstrukton(8,9,10) Ermttlung von Totlagen Darstellung enes Bewegungsablaufes Sete 5 von 5 wm, 19.01.04