Markt & Trend TREASURY. Einleitung Keine Sommerpause an den Finanzmärkten!

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1 TREASURY Markt & Trend Einleitung Keine Sommerpause an den Finanzmärkten! Konjunkturbarometer Eurozone: Ungleichgewicht innerhalb der EZ USA: Wagt die FED den Zinsschritt im September? China: Droht eine harte Landung der chinesischen Konjunktur? Kapitalmärkte China hustet, bekommt die Welt jetzt eine Erkältung? Aktienmärkte Talfahrt an allen Börsen Devisenmärkte EUR/USD: Aktienmärkte und USD im freien Fall EUR/PLN: Zloty neuerlich unter Druck Zahlenanhang Aktuelle Zahlen und Prognosen Indikatoren der Kalenderwoche 35 Ausgabe 17/ August 2015

2 Einleitung Keine Sommerpause an den Finanzmärkten! Sehr geehrte Finanzmarktteilnehmer, liebe Leserinnen und Leser, die Krise ist tot, es lebe die Krise! Kaum ist die Griechenland-Krise entschärft (letzte Woche konnte ein erster Teil des dritten Hilfspakets ausgezahlt werden), rückt die Wachstumsverlangsamung der Schwellenländer und der Börsencrash in China in den Fokus der Aufmerksamkeit. Die Talfahrt an den chinesischen Aktienmärkten setzte sich beschleunigt fort ungeachtet massiver staatlicher Interventionen (vgl. dazu China-Konjunkturbarometer auf Seite 5 bzw. Aktienmärkte auf Seite 8) haben mittlerweile viele Indizes ihre Gewinne seit Jahresanfang wieder abgeben müssen. Weltweit geraten immer mehr Börsen in den Abwärtssog, die Sorgenfalten der Anleger vertiefen sich. Keine Sommerpause also an den Finanzmärkten! Das globales Risk-off treibt die Kurse an den Rentenmärkten nach oben. Gegengleich fallen die Renditen jene der 10jährigen US-Staatsanleihen rutschten heute Morgen im asiatischen Handel unter die 2 %-Marke. Wie passt dies zusammen mit einer bevorstehenden Zinswende in den USA? Wir glauben weiterhin daran, dass die FED im Rahmen ihrer nächsten Zinssitzung am 16./17. September die erste Zinserhöhung seit 2006 bekanntgeben wird (vgl. US-Konjunkturbarometer auf Seite 4). Allerdings erhöhen die weiter fallenden Rohstoffpreise (Ölpreise mittlerweile auf 6 ½-Jahres-Tief!) und einbrechende Inflationserwartungen auch unsere Zweifel Totgesagte leben länger dies trifft auf Griechenland selbst wohl genauso zu wie auf die griechische Krise. Letztere scheint mit der Einigung auf ein drittes Hilfspaket zwar entschärft, allerdings könnte sie bald wieder aufleben: Nach der Abspaltung des linken, euro-kritischen Flügel von Syriza hat der griechische Ministerpräsident Tsipras seinen Rücktritt bekannt gegeben. Das Ergebnis der Neuwahlen (voraussichtlich am 20. September) könnte durchaus überraschen und für neue Verwerfungen sorgen. Wenn also schon der August für einige Aufregung sorgt der September verspricht besonders spannend zu werden! Sylvia Hofbauer Leiterin Volkswirtschaftliche Analyse / Treasury Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG Markt & Trend Seite 2 von 15

3 Eurozone-Konjunkturbarometer Ungleichgewicht innerhalb der EZ Deutschland zeigt sich solide Emerging Markets belasten Österreich Spanien zieht davon Die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone konnte im zweiten Quartal das Tempo vom Jahresanfang nicht halten und wuchs nur noch um 0,3 % gg. Vorquartal (zuvor: +0,4 %). Während der Anstieg im ersten Quartal von den vier großen Volkswirtschaften getragen wurde, zeichnete sich zuletzt wieder ein durchwachsenes Bild ab: So konnte zwar das deutsche Wachstum mit 0,4 % etwas an Schwung gewinnen und auch Spanien zeigte sich mit einem Plus von 1,0 % weiterhin von seiner starken Seite. Dagegen konnte das BIP in Italien nur noch gering wachsen, in Frankreich stagnierte die Wirtschaft sogar. Ein einheitlicher Konjunkturaufschwung in der Eurozone fehlt nach wie vor Frankreich und Italien befinden sich immer noch in einer Korrekturphase. Zwar ist die Stagnation Frankreichs in Relation zu dem starken Jahresstart zu sehen (die Wirtschaft wuchs im ersten Quartal um 0,7 %) und die Schwankung im BIP-Wachstum größtenteils auf den Auf- und Abbau der Lager zurückzuführen. Doch auch die Binnennachfrage entwickelte sich enttäuschend. In Italien kommt die Konjunktur ebenfalls nicht richtig in Schwung das Wirtschaftswachstum schwächte sich auf +0,2 % ab (nach 0,3 % im ersten Quartal), da vor allem die Industrieproduktion verhalten blieb. Deutschlands Wirtschaft wuchs dagegen um solide 0,4 %, getragen durch den Konsum und die Exporte. Die Anzeichen einer nachlassenden Dynamik in China lassen allerdings Abwärtsrisiken für die deutschen Ausfuhren aufkommen und trüben damit den Ausblick ein. Nach einem tiefen Konjunktureinbruch befindet sich Spaniens Wirtschaft nun in einem deutlichen Aufschwung: Die Wirtschaftsleistung legte um 1,0 % zu im Vgl. zum Vorquartal. Und auch die griechische Volkswirtschaft kann mit einem deutlichen Anstieg von 0,8 % aufwarten. Die österreichische Wirtschaft kommt seit Jahresbeginn nicht in Schwung und das bestätigt sich auch im zweiten Quartal. Das BIP konnte um 0,3 % zulegen und damit etwas stärker als in der Vorperiode, und gleich stark wie der gesamte Währungsraum wachsen. Die weitere Entwicklung der Binnennachfrage in der EU entscheidet über das Wachstumstempo der heimischen Wirtschaft. Aber auch die Schwellenländer sind ausschlaggebend: Chinas Dynamik lässt nach, Brasilien und Russland befinden sich in einer Krise. BIP-Wachstum im 2.Quartal verhalten Alles in allem wuchs die Eurozone im 2. Quartal eher verhalten. Die Nettoexporte dürften dank des schwachen Euros zwar unterstützend gewirkt haben. In vielen Ländern ist aber vor allem die Investitionstätigkeit, die für einen nachhaltigen Aufschwung notwendig ist, immer noch ein Belastungsfaktor für das Wirtschaftswachstum. Die Juli-Daten zu Industrieproduktion und Konsum deuten allerdings darauf hin, dass im 3. Quartal mit einer etwas stärkeren Dynamik zu rechnen ist. Autor: Sylvia Sailer Markt & Trend Seite 3 von 15

4 US-Konjunkturbarometer Inflation schwächer als erwartet Starker Dollar belastet Industrie Volatiler Empire State Index Im Juli zeigte sich die Preisentwicklung immer noch äußerst verhalten: Gegenüber dem Vormonat verteuerte sich der Warenkorb um lediglich 0,1 % (im Juni waren es noch 0,3 %). Im Jahresvergleich stieg die Inflationsrate auf 0,2 %. Die Kerninflation stagnierte mit 1,8 %. Die Erwartung, dass der Preisdruck von innerhalb der USA kommen wird als von außerhalb, hat sich im Juli damit nicht bestätigt. Die fallenden Rohstoffpreise, darunter vor allem Öl (WTI liegt um 58 % unter seinem Vorjahreswert), dürften in weiterer Folge wieder Abwärtsdruck auf die Inflationsraten ausüben. Die von der New York FED erhobene Stimmungsumfrage in der Industrie erlitt im August einen deutlichen Kollaps: Von einem Plus bei 3,9 Punkten fiel der Index auf Minus 14,9 dieses Niveau wurde zuletzt 2009 erreicht. Sowohl die Bewertung der Auftragslage als auch der Subindex zum Transport und den Lagerbeständen brachen ein. Offensichtlich hat die Dollar-Aufwertung der letzten Monate und die von den Schwellenländern ausgehende globale Konjunkturabkühlung doch ihre Spuren in der US-Wirtschaft hinterlassen. Dennoch ist anzumerken, dass diese Umfrage in der Regel äußerst volatile Ergebnisse erzielt. Unabhängig davon ist der Index zu den Aussichten für die nächsten sechs Monate neuerlich auf ein hohes Niveau angestiegen (siehe Chart). Wagt die FED den Zinsschritt im September? Die letztwöchige Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der FED von Ende Juli brachte neuerlich deutliche Bewegung in die Märkte, da die ersehnten konkreteren Hinweise auf den Zeitpunkt der ersten Zinsanhebung ausblieben. Der Dollar verlor gegenüber dem Euro, 10-jährige Renditen fielen deutlich nach unten. Aus unserer Sicht ist der Zinsschritt für September dennoch nicht vom Tisch. Im Protokoll fanden sich nämlich neuerlich Aussagen, die durchaus für einen baldigen Zinsschritt stehen. So sehen einige der FED-Mitglieder bereits die Voraussetzung für die Straffung der Geldpolitik als gegeben bzw. in Kürze erfüllt. Außerdem würde eine prompte Normalisierung der Geldpolitik das Vertrauen der FED in die wirtschaftliche Erholung der US-Wirtschaft unterstreichen. Anders formuliert würde eine weitere Verzögerung der Zinsanhebung bedeuten, dass die FED an der Konjunkturerholung zweifelt. Auch wenn die jüngsten oben zitierten Indikatoren nicht euphorisch zu bewerten sind, ist die Lage der US-Wirtschaft äußerst stabil. Ob sich die Notenbanker jedoch von den aktuellen Turbulenzen in China und an den Aktienmärkten beeindrucken lassen, bleibt offen. Eventuell zeigt sich die Haltung der Amerikaner diese Woche, wenn das alljährliche Treffen der Notenbanker in Jackson Hole stattfindet, wo auch der FED-Mitglied Fischer um eine Stellungnahme nicht umhin kommen wird. Autor: Michaela Dueñas Vega Markt & Trend Seite 4 von 15

5 China-Konjunkturbarometer Droht eine harte Landung der chinesischen Konjunktur? Staatliche Maßnahmen gegen Aktiencrash Zeitenwende beim Yuan PBoC will künftig marktorientierte Fixierung Erfolg ungewiss, Nervosität bleibt Staat interveniert am Aktienmarkt, Notenbank am Währungsmarkt Yuan deutlich abgewertet Der Wachstumsmotor der mittlerweile zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stottert erheblich. Chinas Wachstum wird in diesem Jahr wohl deutlich unter 7 % liegen. Die Gründe dafür sind vielfältig, es treten zunehmend auch strukturelle Schwächen zutage. Ein großes Problem sind die seit einem Jahr auf breiter Front fallenden Immobilienpreise: Viele Jahre lang hat die Regierung in Peking auf Konjunktureinbrüche mit forcierten Investitions- und Bauprogrammen reagiert. Nun gibt es massive Überkapazitäten auf dem Wohnungsmarkt (und auch in der Schwerindustrie). Eine weitere Belastung für die Konjunktur ist die hohe Verschuldung des privaten Sektors. Die Privatschuldung ist in China in den letzten Jahren rasant gestiegen (sie hält nun bei 180 % des BIPs und ist damit eine der höchsten in den Schwellenländern). Mitte Juni setzte eine erhebliche Aktienmarktkorrektur ein: Der chinesische Leitindex Shanghai Composite verlor in kurzer Zeit mehr als ein Drittel seines Wertes. In der Folge ergriffen die Behörden drastische Maßnahmen: Unter anderem wurden geplante Aktienemissionen gestoppt; es wurde allen Staatsunternehmen ab sofort verboten, Aktien ihrer Gesellschaften zu verkaufen; immer mehr Papiere wurden vom Handel ausgesetzt (zwischenzeitlich waren 50 % aller Aktien eingefroren). Trotz neuer Interventionen übers Wochenende (die Regierung erlaubt Pensionsfonds ab 2016 Aktienkäufe) konnte die Abwärtsspirale zwar verlangsamt, aber noch nicht gestoppt werden. Nach bereits mehreren Leitzinssenkungen, die ohne Effekt verpufften, entschied sich die People's Bank of China (PBoC) Mitte August überraschend zu einer stärkeren Währungs-Flexibilisierung im Kampf gegen die wirtschaftlichen Probleme: Die chinesische Notenbank gab bekannt, dass sich der Wechselkurs des Yuan zukünftig stärker an der Angebots- und Nachfragesituation am Devisenmarkt orientieren werde. Die Referenzkurse für USD/CNY wurden am 11. August und den folgenden beiden Tagen deutlich angehoben in Summe ergab sich eine Abwertung um knapp 5 %, was an den Finanzmärkten für Verwerfungen sorgte. In einer Erklärung wurden weitere Maßnahmen angekündigt. Spekuliert wird, dass die Schwankungsbandbreite ausgewertet werden könnte derzeit ist eine Abweichung von +/-2 % vom Referenzkurs erlaubt. Mit der Flexibilisierung des Wechselkurses hat die chinesische Regierung zweifelsohne ein Instrument zur Belebung der Wirtschaft hinzugewonnen. Die Abwertung sorgte für Applaus unter den chinesischen Exporteuren, deren Produkte auf anderen Märkten nun billiger verfügbar sind. Allerdings dürfte diese Maßnahme die Kapitalflucht aus China verstärken und dies schon bevor die amerikanischen Notenbank die Zinswende einleitet. Nach allgemeiner Erwartung wird dies die globalen Anleger ohnehin schon zu Investitionen in der größten und stabilsten Volkswirtschaft, den USA, motivieren. Anhaltende Nervosität an den Finanzmärkten ist damit garantiert. Autor: Sylvia Hofbauer Markt & Trend Seite 5 von 15

6 Kapitalmärkte China hustet, bekommt die Welt jetzt eine Erkältung? Geschürt von schwachen Wirtschaftszahlen in China und der damit einhergehenden Angst um die globale Wirtschaft brachen die Aktienmärkte global um 15 % und mehr ein. Im Vergleich zu den Aktienmärkten hielt sich die Bewegung an den Zinsmärkten einigermaßen in Grenzen. Die Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen fiel innerhalb der letzten zwei Wochen um ca. 15 Basispunkte. Zu den Ängsten um China kommt hinzu, dass bei der nächsten Sitzung der FED die wichtige Entscheidung ansteht, ob der Zinserhöhungszyklus begonnen oder verschoben wird. Der Markt sah die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung vor ca. zwei Wochen noch bei knapp 50 %, jetzt ist sie nur mehr bei ca. 25 %. Unserer Meinung nach ist eine Zinserhöhung in den USA immer noch gerechtfertigt, da vor allem der letzte Arbeitsmarktbericht sehr stabil war. Auch zahlreiche andere wirtschaftliche Indikatoren zeigten eine robuste und vor allem wachsende Wirtschaft in den USA. Vollkommen unbeeindruckt vom Absturz an den Aktienmärkten blieben Creditspreads. Ob des Sommerlochs und eines allgemein sehr, sehr dünnen Marktes ist diese Entwicklung gut nachvollziehbar. Nur wenn die Aktienmärkte weiter einbrechen ist davon auszugehen, dass Creditspreads dieselbe Richtung einschlagen werden, ansonsten ist ob des laufenden QE der EZB von stabilen bis hin zu leicht einengenden Spread auszugehen. Bund Future (tägliche Bewegung sowie Widerstands- und Unterstützungslinien) Charttechnik Widerstände Unterstützungen 156,00 (Obergrenze Aufwärtstrend) 155,54 (kurzfr. Unterstützungszone) 156,21 (März Unterstützung, jetzt Widerstand) 155,04 (Aufwärtstrend) 156,32 (Hoch vom 24. August) 154,54 (Tief vom 19. August) Markt & Trend Seite 6 von 15

7 Quer gedacht - Lässt sich die FED von China beeindrucken und wartet mit der ersten Zinsanhebung noch ab? - Ist die Lage in China wirklich so schlecht wie sie aktuell an den Aktienmärkten dargestellt wird? - Kurioserweise war die letzte Renminbi-Abwertung (1994) genau einen Monat vor dem Beginn eines Zinsanhebungszyklus in den USA. Wobei damals natürlich das globale Umfeld ein anderes war. - Oder ist das jetzt einfach nur ein äußerst günstiger Einstiegszeitpunkt in europäische Aktien, die ja vom QE der EZB profitieren sollten? EUR-Zinskurve Zinskurven (Quelle: Bloomberg) , 10:00 Uhr 1J 2J 3J 4J 5J 6J 7J 8J 9J 10J Swap (gg. 6M) 0,046 0,083 0,152 0,247 0,354 0,473 0,597 0,716 0,825 0,923 Österr. Bund -0,221-0,199-0,131-0,006 0,080 0,250 0,441 0,564-0,883 Deutsche Bund -0,238-0,264-0,217-0,146-0,015 0,058 0,172 0,284 0,433 0,558 Autor: Florian Klinkgenschmid Markt & Trend Seite 7 von 15

8 Aktienmärkte Talfahrt an allen Börsen Eigentlich hätte dies der Beginn eines ruhigen Sommers werden sollen, aber die Schwäche an den chinesischen Börsen überschattet derzeit vieles: Erneut haben Shanghai und Shenzen Composite drastische Verluste hinnehmen müssen. Die Talfahrt in China setzte sich fort, obwohl die Regierung angekündigt hatte, den chinesischen Pensionsfonds zu erlauben in den Aktienmärkten zu investieren. Kein bedeutender Aktienmarkt konnte sich von den negativen Vorgaben abkoppeln. Die Zeichen stehen nun wieder einmal auf Risikoaversion: Der Rücktritt der griechischen Regierung mitsamt den bevorstehenden Neuwahlen, die anstehenden Neuwahlen in der Türkei, Rohstoffpreise im freien Fall, die Abwertung des Yuan und die sich abschwächenden Einkaufsmanagerumfragen in China, verbunden mit schwachen Produktionsdaten aus den USA: All dies ergibt eine Gemengelage, welche die eigentlich guten Unternehmensergebnisse und die sich stabilisierende Konjunktur in Europa vergessen lässt. Schwer zu sagen wann sich das Sentiment wieder dreht. Derzeit sieht es so aus als könnten die Bewegungen noch einige Tage weitergehen. Aktienmärkte aktuell Indexstand Performance seit Jahresstart ATX INDEX VIENNA 2.316,18 7,23% XETRA DAX INDEX ,52 3,25% CAC 40 INDEX 4.630,99 8,38% EURO STOXX ,26 3,20% FTSE 100 INDEX 6.187,65-5,76% SWISS MARKET INDEX 8.798,57-2,06% S&P ,89-4,27% DOW JONES INDU ,75-7,65% MICEX INDEX (Moskau) 1.663,31 19,10% NIKKEI 225 INDEX ,83 11,38% HANG SENG ,62-5,06% SHANGHAI Composite 3.507,74 8,44% Stand DAX: Deutliche Konsolidierung Lange Zeit sah es so aus als könnte der DAX seinen Aufwärtstrend wieder aufnehmen. Mit dem Kursrutsch in China wurde den Anlegern aber schmerzlich bewusst: Bedeutende Teile der deutschen Unternehmensgewinne werden in China generiert, vor allem bei den bedeutenden Autobauern. Bei schwachen Aktienmärkten sinkt auch der Konsum nicht zuletzt wären die Kfz-Absätze betroffen. Nach dem Rutsch unter die 200-Tage- Linie (ca ) stürzte der DAX ungebremst in Richtung der sehr wichtigen er-Marke. Die Kursverluste der Handelstage seit dem Zwischenhoch (am ) summieren sich auf beinahe 20 % (heute Uhr), nachdem die genannte Marke heute Morgen dynamisch durchbrochen wurde. Im schlechtesten Fall geht es weiter abwärts: In diesem Fall könnte auf mittlere Sicht der seit 2009 bestehende langfristige Aufwärtstrend einem Test unterzogen werden. Diese Linie verläuft derzeit bei ca Punkten. Dieses Szenario halten wir allerdings für wenig wahrscheinlich, zumal bereits bei rund eine ganze Reihe von Unterstützungen beginnen. Wir halten es für gut möglich, dass bereits auf diesem Level eine Erholung einsetzen kann. Markt & Trend Seite 8 von 15

9 S&P 500: Auf dem Rückzug Nikkei 225: statt Punkten Internationale Aktienmärkte Fokus China Der S&P 500 schloss am Freitag aufgrund weiterer Anzeichen für einen wirtschaftlichen Rückgang in China und schwachen US-Produktionsdaten mit 3,2 % im Minus. Somit rutschte der Index in der abgelaufenen Woche unter die Tiefs vom Juli und April bei 2.044/40 Punkten: Dies wird vielfach als deutliches Verkaufssignal gesehen. Aufgrund des beschriebenen Kursrückgangs ist nicht nur der seit November 2011 bestehende Hausse-Trend Geschichte, sondern gleichzeitig wurde die an dieser Stelle oft beschriebene Seitwärts-Tradingrange nach unten durchbrochen. Begleitet wird diese negative Weichenstellung von synchronen Ausstiegssignalen seitens technischer Indikatoren. Kurzum: Chart- und Markttechnik gehen Hand in Hand und lassen weitere schwache Tage befürchten. Der Bereich um Punkte scheint ein erster Zielbereich zu sein. Nur noch 54 Punkte haben gefehlt, als der Nikkei vor 1 ½ Wochen in Richtung der Punktemarke stieg. Seitdem hat der Nikkei 225 allerdings den Rückwärtsgang eingelegt. Neben den Vorgaben aus China sind die Probleme hausgemacht: Das Bruttoinlandsprodukt sank im zweiten Quartal mit einer Jahresrate von 1,6 %. Zu Jahresbeginn war Japan noch um 4,5 % gewachsen. Die privaten Konsumausgaben - die mehr als 60 % der Wirtschaftsleistung ausmachen - fielen um 0,8 %. Das war der erste Rückgang seit einem Jahr. Charttechnisch ist die erste Unterstützung erst im Bereich um Punkten auszumachen. Eine weitere Schwäche ist demnach nicht auszuschließen. Die Aktienbörsen in China haben zum Wochenauftakt drastische Verluste hinnehmen müssen beim Shanghai Composite sind die Kursgewinne des ganzen Jahres verloren. Die Chinesen versuchen allerdings verzweifelt gegenzusteuern: Chinas Zentralbank erwägt nach einem Bericht des "Wall Street Journal", den Mindestreservesatz für Banken zu senken, um die Konjunktur zu stützen und neue Liquidität zu schaffen. Der Schritt soll zum Monatsende oder zu Septemberbeginn erfolgen. Dabei würde der Mindestreservesatz um einen halben Punkt gesenkt werden, was 678 Mrd. Yuan (93 Milliarden Euro) für Kredite freisetzen würde. Zuvor wurde den chinesischen Pensionsfonds erlaubt, von nun an in chinesische Aktientitel zu investieren. Insgesamt verfügen diese Fonds staatlichen Medien zufolge über mehr als zwei Billionen Yuan (rund 270 Mrd. Euro). Nach den neuen Richtlinien dürfen Pensionsfonds, welche von Kommunen verwaltet werden, nun 30 % ihrer Einlagen in einheimische Aktien investieren. Zuvor waren sie auf Bankeinlagen und Staatsanleihen beschränkt. Die Regierung hofft, durch die nun zusätzlich zur Verfügung stehenden ca. 650 Mrd. Yuan den Markt stützen. Autor: Christian Schaefer Markt & Trend Seite 9 von 15

10 Devisenmärkte EUR/USD: Aktienmärkte und USD im freien Fall EUR/JPY: Relativ enge Range Nachdem EUR/USD am das wichtige Level von 1,1200 durchbrochen hatte, kam es im Verlauf der letzten Woche und heute Morgen zu weiteren Stopp/Loss-Käufen. EUR/USD handelte heute bis zu einem Hoch von 1,1711. Grund dafür war zum einen die massive Verkaufswelle von Aktien in China als auch die reduzierte Erwartung einer Zinserhöhung im September in den USA. Charttechnisch befindet sich der nächste Widerstand bei 1,2000. Unterstützung sollte EUR/USD bei 1,1200 finden. Da alle Augen im Moment auf den USD gerichtet sind, handelte der Cross EUR/JPY in einer vergleichsweise engen Range. Solange der Markt weiterhin vom USD beeinflusst wird, erwarten wir in EUR/JPY keine größeren Kursschwankungen. Intraday verlief die Bewegung im heutigen Handelstag dennoch beachtlich: Das Tief lag bei 136,04, das Hoch bei 138,93. Der erste Widerstand befindet sich bei 139,00, die Unterstützung bei 133,00. Kurzfristige Range: 1,1200 1,2000 EUR/CHF: Franken schwächt sich weiter ab EUR/CHF tendierte in den letzten beiden Wochen fester und handelte bis zu einem Hoch von 1,0960 ( ). Die Positionierung des Marktes war dafür eher ausschlaggebend als fundamentale Gründe. Dementsprechend kam es im Verlaufe der letzten Tage auch wieder zu leichten Kursrückgängen und EUR/CHF handelt im Moment bei 1,0850. Unterstützung befindet sich bei 1,0700 (das Tief der letzten Woche), der erste Widerstand befindet sich bei dem Hoch der letzten 2 Wochen bei 1,0960. FX aktuell USD CHF JPY 1 EUR = 1, , ,95 Schlusskurs Kurzfristige Range: 133,00 139,00 Kurzfristige Range: 1,0700 1,1000 Autor: Dirk Haschke Markt & Trend Seite 10 von 15

11 Devisenmärkte Osteuropa EUR/PLN: Zloty neuerlich unter Druck Der polnische Zloty geriet in den vergangen zwei Wochen wieder unter Druck und handelt in einem volatilen Markt über der wichtigen Marke von 4,2000 bei 4,2400. Grund dafür ist die Abwertung des chinesischen Yuan und der damit verbundenen Verkaufswelle auf den weltweiten Aktienmärkten. Der nächste Widerstand befindet sich aktuell bei ca. 4,2500. Unterstützung sollte das Währungspaar bei 4,2000 finden. EUR/HUF: Forint ebenfalls unter Druck Auch der ungarische Forint kam in den letzten beiden Wochen deutlich unter Druck und handelt im Moment bei ca. 314,00/315,00. Auch hier waren die massiven Verkäufe an den internationalen Aktienmärkten der Grund für die Kursverluste des ungarischen Forints. Unterstützung findet EUR/HUF bei dem alten Widerstand bei 313, den ersten nennenswerte Widerstand bei 318. Kurzfristige Range: 4,1400 4,2300 EUR/CZK: Krone bleibt nahe des Floors Der relativ lustlose Handel der Wochen zuvor setzte sich fort. Dafür sorgt der Floor bei 27,00, der gemäß der Zentralbank bis mindestens Mitte 2016 aufrechterhalten bleibt. Auch die die überraschend stärkeren Wachstumsdaten aus dem zweiten Quartal hatten keinen Einfluss auf den Wechselkurs: Das BIP legte um 0,9 % gg. Vorquartal zu, damit liegt die Wirtschaft bereits um 4,4 % über dem Vorjahresniveau. Kurzfristige Range: 307,00 318,00 FX aktuell PLN HUF CZK 1 EUR = 4, ,71 27,04 Schlusskurs Kurzfristige Range: 27,00 27,20 Autor: Dirk Haschke Markt & Trend Seite 11 von 15

12 Aktuelle Zahlen und Prognosen Konjunktur aktuell Eurozone USA * * Bruttoinlandsprodukt 1 1,6-0,8-0,4 0,9 1,6 2,3 2,2 2,4 Privater Konsum 1 0,2-1,3-0,7 1,0 2,3 1,8 2,4 2,5 Investitionen 1 1,7-3,7-2,5 1,1 3,7 5,3 2,7 3,7 Exporte i.w.s. 1 6,6 2,5 2,1 3,8 6,9 3,3 3,0 3,1 Inflationsrate 2,7 2,5 1,4 0,4 3,1 2,1 1,5 1,6 Arbeitslosenquote 2 10,1 11,4 12,0 11,6 8,9 8,1 7,4 6,2 Leistungsbilanzsaldo in % des BIP 3 0,5 1,9 2,5 3,0-3,1-3,0-2,5-2,6 Budgetsaldo in % des BIP -4,1-3,6-2,9-2,4-10,6-8,9-5,6-4,9 Quelle: EU-Kommission, Mai ) Reale Veränderung gegen Vorjahr in %, 2) in % der Erwerbstätigen, 3) Saldo für Eurozone bereinigt, *) vorl. Werte/Prognose Konjunkturprognosen im Eurozone USA Überblick BIP real Inflationsrate BIP real Inflationsrate Prognosen von vom ausgewählten Banken RBI ,4 1,9 0,2 1,2 2,4 3,0 0,0 2,3 Commerzbank ,2 1,3 0,2 1,2 2,3 2,8 0,2 2,0 UniCredit ,4 1,8 0,2 1,2 2,3 2,7 0,5 2,6 Deutsche Bank ,4 1,6 0,3 1,4 2,3 2,9 0,4 2,6 DekaBank ,5 1,7 0,1 1,5 2,5 2,9 0,3 2,5 Helaba ,5 1,5 0,2 1,4 2,4 3,0 0,0 0,0 HSBC Trinkaus ,3 1,4 0,1 0,8 2,2 2,5 0,2 1,8 Credit Suisse ,5 2,0 0,3 1,3 2,4 2,8 0,2 1,7 Prognosen von ausgewählten Institutionen EZB Jun ,5 1,9 0,3 1,5 n.v. n.v. n.v. n.v. IWF Juli ,5 1,7 0,1 1,0 2,5 3,0 0,1 1,5 EU-Kommission Mai ,5 1,9 0,1 1,5 3,1 3,0 0,4 2,2 OECD Jun ,4 2,1 0,6 1,0 2,2 3,2 0,2 2,5 Institut für Weltwirtschaft Jun ,3 1,7 0,3 1,3 3,0 3,5-0,1 2,7 Niedrigster Prognosewert 1,2 1,3 0,1 0,8 2,2 2,5-0,1 0,0 Median Höchster Prognosewert 1,4 1,7 0,2 1,3 2,4 3,0 0,2 2,3 1,5 2,1 0,6 1,5 3,1 3,5 0,5 2,7...Prognose nach oben revidiert Prognose nach unten revidiert Markt & Trend Seite 12 von 15

13 Aktuelle Zahlen und Prognosen Zinssätze aktuell EUR USD CHF GBP JPY Leitzinsen 0,05 0-0,25-1, ,25 0,50 0-0,10 3 M-Euribor/Libor -0,031 0,329-0,727 0,584 0, Y-Swap 0,831 2,089 0,170 1,952 0,523 Schlusskurs EUR - Zinsprognosen im Überblick EZB Leitzins Prognosen von ausgewählten Banken vom aktuell* in 3 M in 6 M in 12 M RBI ,05 0,05 0,05 0,05 Commerzbank ,05 0,05 0,05 UniCredit ,05 0,05 0,05 Deutsche Bank ,05 0,05 0,05 DekaBank ,05 0,05 0,05 HSBC Trinkaus ,05 0,05 0,05 Credit Suisse ,05 0,05 0,05 Minimum 0,05 0,05 0,05 Median 0,05 0,05 0,05 Maximum 0,05 0,05 0,05 Raiffeisenlandesbank Niederösterreich/Wien 0,05 0,05 0,05 Q: Hauptszenario Zinsmeinung aus dem Aktiv-Passiv-Komitees der RLB Nö/W vom EUR - Zinsprognosen im Überblick 3 Monats - EURIBOR 10 Jahres-Rendite - Bund (DE) Prognosen von ausgewählten Banken vom aktuell* in 3 M in 6 M in 12 M aktuell* in 3 M in 6 M in 12 M RBI ,032 0,00 0,00 0,00 0,545 0,80 0,90 1,30 Commerzbank ,00 0,00 0,00 0,90 1,00 1,20 UniCredit ,05-0,05-0,05 0,70 0,90 1,40 Deutsche Bank ,00-0,10-0,10 0,80 1,00 1,20 DekaBank ,03-0,03-0,04 0,90 1,05 1,30 Helaba ,00 0,00 0,00 0,80 1,00 1,25 Minimum -0,05-0,10-0,10 0,70 0,90 1,20 Median 0,00-0,02-0,02 0,80 1,00 1,28 Maximum 0,00 0,00 0,00 0,90 1,05 1,40 Raiffeisenlandesbank Niederösterreich/Wien -0,05-0,00-0,05-0,00-0,05-0,00 Sw apsätze: 0,80-1,20 0,90-1,30 1,20-1,60 Q: Hauptszenario Zinsmeinung aus dem Aktiv-Passiv-Komitees der RLB Nö/W vom * , 15:30 Uhr...Prognose nach oben revidiert Prognose nach unten revidiert Markt & Trend Seite 13 von 15

14 Indikatoren der Woche KALENDERWOCHE 35 Land Indikator / Event Periode Einheit Montag, 24. August 2015 Reuters- Consensus Wert Vorperiode US Chicago Fed National Activity Index Juli Index n.v. 0,08 FED Lockhart (21.55 Uhr) Dienstag, 25. August 2015 DE BIP, Details Q2 % Vq 0,4 0,4 (p) 1,6 1,6 (p) ifo-geschäftsklimindex 107,8 108,0 Aug. Index aktuelle Lage/Erwartungen 113,9/102,0 113,9/102,4 US FHFA-Hauspreisindex Juni % Vm 0,4 0,4 n.v. 5,7 S&P/Case-Shiller-Hauspreisindex f. 20 Städte Juni % Vm 0,1-0,2 5,1 4,9 Einkaufsmanagerindex DL (Markit), vorl. Aug. Index 56,0 55,7 Konsumentenvertrauen Conference Board Aug. Index 93,3 90,9 Verkauf von Hausneubauten Juli Tsd./% Vm 510/6,0 482/-6,8 Mittwoch, 26. August 2015 US Auftragseingänge langl. Güter/ex Transport Juli % Vm -0,5/0,4 3,4/0,6 Donnerstag, 27. August 2015 DE Importpreise Juli % Vm -0,4-0,5-1,4-1,4 FR Geschäftsklimaindex Aug. Index 102,0 102,0 ES BIP, Details Q2 % Vq 1,0 1,0 (p) 3,1 3,1 (p) EZ Geldmenge M3 Juli 5,0 5,0 Kreditvergabe an den privaten Sektor Juli 0,8 0,6 US BIP, vorl. Q2 % Vq ann 3,2 2,3 (p) BIP-Deflator Q2 % 2,0 2,0 Schwebende Hausverkäufe Juli % Vm 1,0-1,8 9,0 11,1 Erstanträge Arbeitslosenunterstützung KW 34 Tsd. n.v. 277 Symposium der FED in Jackson Hole (bis Samstag) Freitag, 28. August 2015 DE Einzelhandelsumsätze Juli % Vm 1,2-2,3 1,9 5,1 HVPI, vorl. Aug. % Vm -0,1 0,3 0,1 0,1 IT Geschäftsklimaindex Aug. Index 103,8 103,6 Konsumentenvertrauen Aug. Index 107,3 106,5 UK BIP, Details Q2 % Vq 0,7 0,7 (p) 2,6 2,6 (p) EZ Economic Sentiment Index 103,9 104,0 Aug. Index Industrie/DL/Konsumentenvertrauen -3,1/8,7/-6,9-2,9/8,9/-7,1 US Konsumausgaben/Einkommen Juli % Vm 0,4/0,4 0,2/0,4 PCE-Kernrate Juni % Vm 0,1 0,1 1,3 1,3 Konsumentenvertrauen Uni Michigan, final Aug Index 93,0 92,9 % Vm prozentuelle Änderungen gegenüber dem Vormonat prozentuelle Änderungen gegenüber der Vorjahresperiode % Vq prozentuelle Änderungen gegenüber dem Vorquartal ann annualisiert, Jahresrate Tsd Tausend / Mio Million / Mrd Milliarde n.v. nicht verfügbar vorl. vorläufige Werte aus 1. Berechnung Markt & Trend Seite 14 von 15

15 Ihre AnsprechpartnerInnen Gerne steht Ihnen Ihr/e persönliche/r Kundenbetreuer/in aus der Raiffeisenlandesbank, aus dem Filialbereich bzw. Ihrer Raiffeisenbank bei Fragen zur Verfügung. Ihre AnsprechpartnerInnen im Treasury der Raiffeisenlandesbank erreichen Sie unter: Volkswirtschaft/ Redaktion Newsletter Treasury Consulting und Sales Michaela Dueñas Vega Sylvia Hofbauer Sylvia Sailer Detlef Völlger Monika Assfall Verena Gerstmayr Werner Hochrainer Andreas Körbl Gabriella Musso Gernot Nagl Helene Schafleitner Disclaimer Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, F.-W.-Raiffeisen-Platz 1, A-1020 Wien, Tel.: , FAX: , Redaktion: Mag. Michaela Dueñas Vega, DVR: , Firmensitz: Wien, Registergericht: Handelsgericht Wien, FN s HG Wien. Stichtag für die Erstellung der Unterlage: Diese Publikation wurde von der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG ( RLB NÖ-WIEN ) zu unverbindlichen Informationszwecken erstellt. Sie ist keine Finanzanalyse und wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Publikation oder die darin enthaltenen Informationen dürfen ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der RLB NÖ- WIEN weder ganz noch teilweise reproduziert, veröffentlicht oder an andere Personen weiter gegeben werden. Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen, die von der Redaktion als zuverlässig erachtet wurden, für die aber keine Gewähr übernommen wird. Es wird kein Anspruch erhoben, dass die Informationen korrekt und vollständig sind. Insbesondere wird auf die Möglichkeit von Datenfehlern bei den Tabellen und Grafiken verwiesen. Die RLB NÖ-WIEN übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen. Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieser Publikation betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Die RLB NÖ-WIEN behält sich vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die RLB NÖ-WIEN ist jedoch nicht verpflichtet, die hier enthaltenen Informationen nach Redaktionsschluss zu aktualisieren oder allfällige Fehler zu korrigieren. Die Daten zu den Tabellen und Grafiken sind, soweit nicht direkt etwas anderes vermerkt ist, für den Bereich Centropa aus der Informationsquelle Bloomberg sowie für sämtliche andere Bereiche aus Reuters entnommen. Diese Publikation enthält Informationen über frühere Wertentwicklungen. Diese Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Es wird darauf hingewiesen, dass die frühere Wertentwicklung kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse ist. Die Angaben zu Wertentwicklungen von Finanzinstrumenten beruhen auf der Bruttowertentwicklung. Eventuell anfallende Ausgabeaufschläge, Depotgebühren und andere Kosten und Gebühren sowie Steuern werden nicht berücksichtigt und würden die Performance reduzieren. Diese Publikation enthält weiters Prognosen und andere zukunftsgerichtete Aussagen. Es wird darauf hingewiesen, dass solche Prognosen und andere zukunftsgerichtete Aussagen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung darstellen. Die Angaben in dieser Publikation sind unverbindlich und dienen ausschließlich der Information. Diese Publikation ist weder ein Angebot noch eine Aufforderung zu einem Anbot noch eine Empfehlungen, die darin erwähnten Währungen, Finanzinstrumente, Veranlagungen oder sonstigen Produkte zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Publikation kann eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Währungsschwankungen bei Veranlagungen in anderer Währung als EUR können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die RLB NÖ-WIEN oder mit ihr verbundene Unternehmen sowie deren Mitarbeiter haben möglicherweise Positionen in den in dieser Publikation erwähnten Währungen, Finanzinstrumente, Veranlagungen oder sonstigen Produkte, oder führen Transaktionen mit ihnen durch. Auch können die RLB NÖ-WIEN oder mit ihr verbundene Unternehmen Bankleistungen für in dieser Publikation erwähnte Unternehmen durchführen oder danach streben, diese durchzuführen. Die RLB NÖ-WIEN weist darauf hin, dass bedeutende finanzielle Interessenskonflikte seitens der RLB NÖ-WIEN bestehen können. Die RLB NÖ-WIEN wird sich bemühen, allfällige Interessenkonflikte entsprechend den Bestimmungen des Wertpapieraufsichtsgesetzes und sonstiger anwendbarer Aufsichtsgesetze zu lösen. Offenlegungspflichten gem. 25 Mediengesetz: Markt & Trend Seite 15 von 15

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