Kapitalmarktbericht Euroland

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1 Kapitalmarktbericht Euroland Nr. 6 / Für den Kapitalmarkt Euroland stellen Ihnen unsere Experten zweimonatlich ihre Einschätzung zur Verfügung. Inhalte: Das Wichtigste in Kürze Konjunktur Die Wirtschaftsleistung in der Eurozone hat im dritten Quartal um 0,3% zugelegt, die Stimmungslage der Wirtschaftsteilnehmer deutet auf ein anhaltendes Wachstum in den kommenden Quartalen hin. Inflation Die Gesamtinflation ist im November wie bereits im Oktober um 0,1% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Vor allem sinkende Energiepreise verhinderten einen stärkeren Preisanstieg. Geldpolitik und Rentenmarkt Die EZB hat auf die schwache Preisentwicklung reagiert und im Dezember neue geldpolitische Maßnahmen beschlossen. Den Investoren gingen die Beschlüsse nicht weit genug, sie verkauften daher in der Folge festverzinsliche Wertpapiere. Insgesamt stiegen die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen im Berichtszeitraum von 0,59% auf 0,68%. Euro Trotz der aus Marktsicht unzureichenden Maßnahmen der EZB hat die Gemeinschaftswährung im Berichtszeitraum von 1,12 auf 1,09 USD/EUR abgewertet. Dr. Torsten Gruber Katharina Meidert Torben Riedel

2 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / Aktienmarkt In einem Umfeld besser werdender Konjunkturdaten und positiver saisonaler Effekte konnte der Euro Stoxx 50 im Berichtszeitraum um etwas mehr als 7% zulegen, der DAX 30 stieg um knapp 11%. Prognoseübersicht

3 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / Das Wichtigste in Kürze Die Wirtschaft der Eurozone ist im dritten Quartal um 0,3% im Vergleich zum Vorquartal gewachsen, nach zuvor +0,4%. In Deutschland legte die Wirtschaftsleistung ebenfalls um 0,3% zu, nachdem sich das Wachstum im Vorquartal auf 0,4% belaufen hatte. Die Stimmung der Wirtschaftsteilnehmer entwickelte sich im Berichtszeitraum erneut sehr erfreulich und erreichte dabei einen mehrjährigen Höchststand. Gemessen an den harten ökonomischen Daten scheint die Zuversicht von Konsumenten und Produzenten derzeit allerdings etwas zu ausgeprägt. Die anhaltende Nachfrageschwäche aus den Schwellenländern, eine nach wie vor relativ zurückhaltende Investitionstätigkeit der Unternehmen und eine weiterhin hohe Arbeitslosigkeit in der Eurozone sprechen aus unserer Sicht gegen eine deutlich Beschleunigung des Wachstums. Die Terroranschläge in Paris dürften unterdessen keine starke makroökonomische Wirkung entfalten. Wie bereits im Oktober stiegen die Preise in der Eurozone auch im November um 0,1% im Jahresvergleich, in Deutschland fiel die Teuerungsrate mit +0,3% etwas stärker aus. Hauptgrund für die schwache Preisentwicklung waren einmal mehr die Energiepreise, die im Jahresvergleich erneut deutliche Rückgänge aufwiesen. Verschiedene Frühindikatoren deuten darauf hin, dass sich die Inflation in den kommenden Monaten leicht beleben sollte, sofern die Energiepreise nicht erneut einbrechen. Ein deutlicher Preisauftrieb ist gleichwohl nicht zu erwarten, da die hohe Arbeitslosigkeit in der Eurozone und die Entschuldung der Haushalte bremsend auf die Teuerung wirken. Auch die jüngere Wechselkursentwicklung des Euro lässt nur noch moderat positive Impulse für die Preisentwicklung erwarten. Der Euro verlor aufgrund der auseinanderdriftenden Geldpolitiken im Euroraum und den USA in den vergangenen Monaten weiter an Wert. Trotz einer EZB, die mit ihren geldpolitischen Maßnahmen im Dezember die Investoren enttäuschte, fiel der Wert der Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar im Berichtszeitraum von 1,12 auf 1,09 USD/EUR. Die (erwartete) Geldpolitik in den beiden Währungsräumen wird bis auf Weiteres der bestimmende Faktor des Wechselkurspaares bleiben. Die anhaltend expansive Geldpolitik der EZB auf der einen und der bevorstehende Beginn des Leitzinsanhebungszyklus in den USA auf der anderen Seite sprechen aus unserer Sicht für eine weitere moderate Abwertung des Euro. Aufgrund der unzureichenden EZB-Maßnahmen stieg die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen im Berichtszeitraum von 0,54% auf 0,68% an, nachdem sie zwischenzeitlich auf ein neues Mehrmonatstief von 0,44% gefallen war. Die Renditen der meisten zehnjährigen Peripherieanleihen verzeichneten trotz des allgemeinen Zinsanstiegs im Anschluss an die Dezembersitzung der EZB für den Berichtszeitraum unter dem Strich einen leichten Rückgang. Dementsprechend fielen auch die Renditedifferenzen zwischen zehnjährigen deutschen Bundesanleihen und zehnjährigen Peripherieanleihen. Aufgrund des bevorstehenden Leitzinsanhebungszyklus in den USA, des anhaltenden Wachstums in der Eurozone und der einstweiligen Passivität der EZB sollten die Renditen zehnjähriger Bunds kurzfristig noch leichtes Anstiegspotential besitzen. Nach der deutlichen Kurskorrektur im Sommer verzeichneten die Aktienmärkte in Europa eine deutliche Erholung. Eine wieder attraktivere Bewertung der Aktien, positive

4 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / saisonale Effekte und die Erwartung weiterer geldpolitischer Maßnahmen der EZB waren die maßgeblichen Treiber hinter dieser Entwicklung. Nach der EZB- Entscheidung gaben die Aktienmärkte einen Teil ihrer Gewinne wieder ab, per Saldo wurde für den Berichtszeitraum dennoch ein Plus von mehr als 7% für den Euro Stoxx 50 und von rund 11% für den DAX 30 ausgewiesen. Saisonale Effekte stimmen mit Blick auf die kurzfristige Aktienmarktentwicklung weiterhin verhalten optimistisch und auch das anhaltende Niedrigzinsumfeld sollte im kommenden Jahr für eine fortgesetzte Nachfrage nach Aktien sorgen.

5 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / Konjunktur Die Wirtschaft der Eurozone konnte im dritten Quartal 2015 ein Wachstum um 0,3% gegenüber dem Vorquartal verbuchen (+1,6% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal), was leicht unter den Markterwartungen von +0,4% lag. Gegenüber den beiden Vorquartalen, die einen Zuwachs um 0,4% bzw. 0,5% ausgewiesen hatten, stellte dies eine leichte Abschwächung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität dar. In Deutschland stieg das Bruttoinlandsprodukt wie allgemein erwartet ebenfalls um 0,3% im Quartalsvergleich, wobei einmal mehr der private Konsum den Löwenanteil zum Wachstum beisteuerte. Auch Frankreich konnte erwartungsgemäß ein Wachstum um 0,3% ausweisen, nachdem die Wirtschaft im Vorquartal stagniert hatte. Das Wirtschaftswachstum in Italien schwächte sich leicht auf 0,2% ab, während die Entwicklung in Spanien erneut positiv hervorstach. Von dort konnte für das zurückliegende Quartal ein dynamisches Wirtschaftswachstum von 0,8% vermeldet werden. Trotz des im historischen Vergleich nach wie vor nur durchschnittlichen Wirtschaftswachstums verzeichnete der Konjunkturoptimismus in der Währungsunion im Berichtszeitraum einen weiteren Anstieg. Auch die Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern allen voran China und der VW-Abgasskandal änderten daran nichts. Die monatliche Umfrage der EU-Kommission unter Konsumenten und Unternehmen in der Eurozone wies für November den zweiten Monat in Folge Wirtschaftsstimmung in der Eurozone lt. EU-Kommission (Indexwerte) Eurozone Deutschland Frankreich Italien Spanien einen Wert von 106,1 Punkten aus. Die Umfrageteilnehmer zeigten sich damit so zuversichtlich wie zuletzt im Mai Auf Einzelländerebene heruntergebrochen zeigt sich, dass der positive Stimmungstrend eine breite Basis hat. Die Spitzenposition in Sachen Optimismus hat mittlerweile Italien übernommen. Dort wurde für November ein Wert von 109,4 Punkten ermittelt, nachdem die Umfrage im Oktober mit 110,1 Punkten den höchsten Wert seit April 2007 ergeben hatte. In Spanien ist der Stimmungsindikator seit seinem Hoch im August mit 110,4 Punkten bis November zwar leicht auf 109 Punkte gefallen. Insgesamt hält sich der Umfragewert allerdings bereits seit einem dreiviertel Jahr konstant über 108 Punkten, was das Bild eines gefestigten Konjunkturoptimismus zeichnet. In Deutschland ergab die monatliche Befragung für November einen Wert von 106,9 Punkten, was eine geringfügige Verschlechterung gegenüber den 107 Punkten im Oktober darstellte. Mit einem Wert, der nach wie vor weit jenseits des historischen Durchschnitts von 100 Punkten liegt, ist aber auch hierzulande die wirtschaftliche Zuversicht sehr ausgeprägt. Auf einem niedrigeren Niveau befindet sich die Stimmungslage nach wie vor in Frankreich. Hier ergab das Stimmungsbarometer im November 102,8 Punkte, nach 103,4 Punkten im Oktober. Dennoch zeigt der Trend auch hier in die richtige Richtung: Seit drei Monaten sind in Frankreich nun mittlerweile Werte oberhalb des langfristigen Durchschnittswertes von 100 Punkten zu beobachten. In diesem Zusammenhang ist allerdings anzumerken, dass sich die Terroranschläge von Paris am in den Wirtschaft wächst etwas weniger stark. Stimmung auf Mehrjahreshoch

6 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / Umfrageergebnissen nur unvollständig widerspiegeln, da der größte Teil der Antworten vor diesem Datum bei der EU-Kommission einging Wirtschaftsstimmung in der Eurozone lt. nationalen Indikatoren (Indexwerte) Das positive Stimmungsbild wird auch durch die länderspezifischen Stimmungsindikatoren gestützt. So ist etwa der ifo-geschäftsklimaindex, Deutschlands bekanntestes Konjunkturbarometer, im November mit 109 Punkten auf den höchsten Stand seit Juni 2014 gestiegen und dies trotz der Terroranschläge von Paris, der Schwellenländerschwäche und des VW-Abgasskandals. In Italien ergab die von der nationalen Statistikbehörde ISTAT durchgeführte Erhebung im November einen Wert von 104,6 Punkten, nach 105,9 Punkten im Oktober, was immer noch dem zweithöchsten Stand seit Mai 2011 entspricht. Der vom französischen Statistikamt 80 INSEE ermittelte Stimmungsindikator ergab für November wie bereits für Oktober einen Eurozone Italien (ISTAT) Deutschland (ifo) Frankreich (INSEE) Wert von 102 Punkten, nach noch 100 Punkten im September. Zuletzt war hier das Umfrageergebnis im Juli 2011 besser ausgefallen. Für die INSEE-Umfrage gilt jedoch anders als für den ifo-index, dass die Mehrheit der Umfrageteilnehmer ihre Einschätzung vor den Pariser Terroranschlägen abgegeben hat. Wie wir bereits im letzten Eurolandbericht angemerkt haben, scheint die Abkopplung der Wirtschaftsstimmung in der Eurozone von der wirtschaftlichen Entwicklung anzuhalten. Legt man den langfristigen historischen Zusammenhang zwischen dem Stimmungsindikator der EU-Kommission und der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Euroraum zugrunde, dann sollte das Wachstum bereits seit geraumer Zeit höher ausfallen, als tatsächlich zu beobachten ist. Wir gehen davon aus, dass diese Diskrepanz zwischen der Stimmungslage einerseits und den harten wirtschaftlichen Daten andererseits bis auf Weiteres bestehen bleiben wird und das Wachstum sich auch in naher Zukunft nicht nennenswert beschleunigen wird. Für diese Einschätzung gibt es aus unserer Sicht mehrere Gründe: Zum einen dürfte die Unsicherheit, wie es wirtschaftlich in China und anderen wichtigen Schwellenländern weitergehen wird, auch in den nächsten Monaten noch anhalten. Zwar hat die chinesische Regierung bereits regulatorische, fiskal- und geldpolitische Maßnahmen ergriffen, um die wirtschaftliche Abschwächung abzufedern, jedoch ist eine Wirkung erst mit einigem Zeitverzug zu erwarten. In der Zwischenzeit dürfte die anhaltende Schwächephase Chinas wenngleich Diskrepanz zu harten Daten bestehen bleibt.

7 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / Exporte der Eurozone (Veränd. ggü. Vorjahr in %) und vieler weiterer Schwellenländer vor allem den Außenhandel 40% 30% 20% der Eurozone belas- ten. Die geringere Nachfrage aus den aufstrebenden Volkswirtschaften 10% führte bereits 0% -10% -20% -30% dazu, dass die Dynamik der Exporte aus der Eurozone in die asiatischen Schwellenländer in der zweiten Jahreshälfte nach Asien restliche Welt ohne Asien deutlich abnahm und die Ausfuhren zuletzt sogar fielen. Gleichzeitig scheinen die übrigen Volkswirtschaften nicht in der Lage zu sein, diese Nachfrageschwäche zu kompensieren. Tatsächlich haben die Exporte dorthin ebenfalls deutlich an Schwung eingebüßt. Abzulesen ist die Auswirkung auf das Wirtschaftswachstum an den BIP- Zahlen für das dritte Quartal. In der Eurozone belastete der sogenannte Außenbeitrag (Exporte minus Importe) das Wachstum mit -0,3 Prozentpunkten so stark wie zuletzt vor zwei Jahren. Ähnliches gilt für Deutschland, wo der Außenbeitrag das Wachstum mit -0,4 Prozentpunkten belastete. Da im Moment mit einer baldigen Konjunkturbelebung in den Schwellenländern aus unserer Sicht nicht zu rechnen ist, dürfte vom Außenhandel auch in den kommenden Quartalen tendenziell mit Gegenwind zu rechnen sein. Ein weiterer Grund, der einer signifikanten Belebung des Aufschwungs in der Eurozone entgegenstehen dürfte, ist die nach wie vor relativ verhaltene Investitionstätigkeit der Unternehmen. Ihre Kreditversorgung hat sich dank Mithilfe der EZB zwar stetig verbessert, jedoch scheinen sie nach wie vor verunsichert zu sein, sowohl was die künftige Entwicklung der Eurozonen- als auch der Weltwirtschaft betrifft. Hinzu kommen die immer noch erheblichen Überkapazitäten. Erst wenn diese abgebaut sind, dürfte auch die Investitionstätigkeit an Stärke gewinnen. Da dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte, ist kurzfristig aus unserer Sicht nicht damit zu rechnen, dass Eurozone: Privater Konsum und Konsumstimmung EU-Konsumentenvertrauen Index (links) Privater Konsum Veränd. ggü. Vorjahr (rechts) die privaten Investitionen dem Wachstum spürbaren Schub verleihen werden. Damit dürfte für die nächsten Quartale als maßgeblicher Impulsgeber weiterhin nur der Privatkonsum in Frage kommen, der sich in den vergangenen Quartalen zur tragenden Säule des Aufschwungs entwickelt hat. Dieser hat zuletzt sogar noch einmal leicht an Dynamik gewonnen und dank niedriger Energiepreise, niedrigen Zinsen und einer anhaltenden Arbeitsmarkterholung dürfte das Umfeld für den privaten Konsum auch in den kommenden Quartalen günstig bleiben. Dennoch gibt es einige Faktoren, die fraglich erscheinen lassen, ob der private Verbrauch noch an Schwung zulegen kann. So scheint 2.0% 1.5% 1.0% 0.5% 0.0% -0.5% -1.0% -1.5% -2.0%

8 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / sich der Anstieg des Konsumentenvertrauens mittlerweile zu verlangsamen. Außerdem herrscht immer noch eine hohe Arbeitslosigkeit. Zwar ist die Arbeitslosenquote (nach Definition der Internationalen Arbeitsorganisation ILO) im November mit 10,7% auf den tiefsten Stand seit Ausbruch der Eurokrise gefallen. Das nach wie vor historisch sehr hohe Niveau der Arbeitslosenrate zeigt jedoch zugleich, dass die Entspannung am Arbeitsmarkt aufgrund des nur moderaten Wirtschaftswachstums in der Eurozone nur äußerst langsam vonstattengeht. Da wir nicht davon ausgehen, dass sich daran auf kurze Sicht etwas maßgeblich ändern wird, ist es aus unserer Sicht auch relativ unwahrscheinlich, dass der private Konsum noch zusätzliche Impulse erhalten wird. Die oben angeführten Argumente sprechen unserer Meinung nach zwar gegen eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums, einer fortgesetzten konjunkturellen Erholung in der Geschwindigkeit der vergangenen Quartale dürften sie gleichwohl nicht im Wege stehen. Kurzfristig gehen wir davon aus, dass das Wachstum in der Eurozone unter geringen Schwankungen in seiner derzeitigen Stärke anhalten wird, sofern die (Welt-)Wirtschaft nicht von neuen makroökonomischen oder (geo-)politischen Schocks getroffen wird. Im weiteren Verlauf des nächsten Jahres sollte das Wachstum dann etwas anziehen, sodass wir für 2016 für die Eurozone ein Wirtschaftswachstum von 1,75% erwarten. Da wir für Deutschland ebenfalls ein BIP-Wachstum von 1,75% erwarten, wäre dies das erste Mal seit 2005, dass sich die Konjunkturdynamik zwischen der gesamten Eurozone und Deutschland angleicht. Die Terroranschläge von Paris dürften weder die kurz- noch die mittelfristigen Wachstumsaussichten der Eurozone wesentlich negativ beeinflussen. Zwar ist nicht auszuschließen, dass sie sich mit etwas Verzögerung vor allem in Frankreich noch in einem Rückgang des Konjunkturoptimismus niederschlagen, die realwirtschaftlichen Auswirkungen werden sich aber in Grenzen halten. Einzelne Branchen wie die Tourismusindustrie oder die Fluggesellschaften werden die Auswirkungen der Attentate zu spüren bekommen, ihr Anteil an der Gesamtwirtschaft ist jedoch zu klein, um das Wirtschaftswachstum nennenswert zu belasten. Wachstum sollte in kommenden Quartalen anhalten. Das Wachstum in der Eurozone hielt auch im dritten Quartal an, wenngleich es etwas schwächer ausfiel als der Trend der vorangegangenen Quartale. Trotz der unsicheren Aussichten für die Weltwirtschaft hat sich die Stimmung der Wirtschaftsteilnehmer im Berichtszeitraum weiter verbessert. Der zunehmende Konjunkturoptimismus stimmt positiv für die kommenden Quartale, auch wenn er die realwirtschaftliche Entwicklung zu überzeichnen scheint. Vor allem aufgrund des Privatkonsums, der dank niedriger Energiepreise und einer anhaltenden Verbesserung am Arbeitsmarkt auf absehbare Zeit der zentrale Treiber des Aufschwungs bleiben sollte, dürfte die Wirtschaft der Eurozone weiterhin solide wachsen. Risiken für die Wachstumsaussichten bestehen nach wie vor in der unsicheren Wirtschaftsentwicklung der Schwellenländer, in der Eskalation (geo-)politischer Konflikte sowie in vermehrten Terroranschlägen.

9 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / Inflation Die Verbraucherpreise in der Eurozone entwickelten sich auch in den beiden vergangenen Monaten schwach. Nachdem die europäische Statistikbehörde Eurostat für September zum ersten Mal seit März wieder einen Preisrückgang (-0,1% im Jahresvergleich) Eurozone: Preisentwicklung im Jahresvergleich (in %) ermittelt hatte, war für Oktober zwar kein weiterer Preisrückgang vermeldet worden, der Anstieg fiel mit +0,1% im Vergleich zum Vorjahr jedoch denkbar schwach aus. Die erste Schätzung für November ergab ebenfalls nur ein leichtes Plus von 0,1%, -0.5 was wie in den vergangenen Monaten hauptsächlich am Kerninflationsrate Gesamtinflationsrate anhaltenden Fall der Preise Deutschland: Preisentwicklung im Jahresvergleich (in %) für Energie (-7,3%) lag. Rechnet man die volatilen Energiepreise sowie die ebenfalls schwankungsintensiven Preise für Alkohol, Tabak und Lebensmittel heraus, dann stellt sich das Bild positiver dar. Die unter Ausschluss dieser Gütergruppen ermittelte -0.5 Kernrate stieg im Oktober Kerninflationsrate Gesamtinflationsrate mit +1,1% so stark wie seit August 2013 nicht mehr. Im November ist sie der ersten offiziellen Schätzung zufolge wieder leicht auf 0,9% zurückgegangen, insgesamt ergibt sich dadurch aber immer noch das Bild eines fortgesetzten moderaten Aufwärtstrends. In Deutschland lag die Inflation im November mit +0,3% nach zuvor +0,2% im Jahresvergleich etwas höher als im Eurozonendurchschnitt. Auch die Kernrate zeigt sich hierzulande stabiler als in der Währungsunion als Ganzes. Im Oktober stand sie bei +1,4%, nach +1,1% im September (Zahlen für November lagen bei Fertigstellung des Berichtes noch nicht vor). Preise steigen nur schwach. Trotz der nach wie vor sehr niedrigen Gesamtinflationsrate scheint sich die Lage an der Preisfront etwas aufzuhellen. So erholen sich die Preise auf einer zunehmend breiten Front, wie ein Blick auf die Teuerungsraten der einzelnen Gütergruppen zeigt. Im Oktober sind die Preise für 78% aller Güter und Dienstleistungen, die für die Berechnung der offiziellen Teuerungsrate herangezogen werden, gestiegen. Dieser Wert war zuletzt im Juli 2013 erreicht worden.

10 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / Zudem machen einige Frühindikatoren Hoffnung, dass die (Kern-)Inflationsrate in den kommenden Monaten weiter anziehen wird. Der Wirtschaftsstimmungsindikator der EU-Kommission etwa, der eine Vorlaufeigenschaft gegenüber der Entwicklung der Kernpreisrate besitzt, deutet darauf hin, dass mittelfristig mit einer weiter steigenden Kernrate zu rechnen ist. In eine ähnliche Richtung deutet die Entwicklung der breit gefassten Geldmenge M3, die in der Vergangenheit der (Kern- Eurozone: Preisentwicklung der Gütergruppen 100% 90% 80% 70% )Preisentwicklung ebenfalls 60% 50% oftmals vorauslief. Auf diese historischen Zusammenhänge will sich die EZB jedoch nicht verlassen, zumal sich die Gesamtinflationsrate nach wie 40% 30% 20% 10% 0% Gütergruppen mit Preisanstieg vor gefährlich nahe an der Nulllinie bewegt, sodass ein erneutes Abgleiten in eine Phase von Preisrückgängen jederzeit möglich ist. Um dieses Szenario zu vermeiden, votierten die Notenbankvertreter bei ihrer Dezembersitzung dafür, den negativen Einlagenzins für Geschäftsbanken erneut abzusenken und die Dauer des Anleihekaufprogramms zu verlängern (s. unter Geldpolitik und Rentenmarkt). Auf diese Weise sollen zusätzliche positive Impulse für die Preisentwicklung entstehen Eurozone Kerninflation zwölf Monate versetzt (Veränd. ggü. Vorjahr in %, links) EU-Wirtschaftsklima (Indexpunkte, rechts) Eurozone: Wirtschaftsstimmung & Preisentwicklung Die zentrale Größe, die kurzfristig die Inflationsentwicklung bestimmen wird, sind jedoch die Energiepreise, die außerhalb des Einflussbereichs der EZB liegen. Sollten diese sich in der Nähe ihres derzeitigen Niveaus stabilisieren, dann würden die negativen Effekte der rückläufigen Energiekosten auf die Gesamtinflationsrate im kommenden Jahr kontinuierlich abnehmen und in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich sogar wieder zu einem Preisanstieg beitragen (sog. Basiseffekt ). Tatsächlich gibt es aus unserer Sicht die berechtigte Hoffnung, dass sich die Energiepreise allmählich stabilisieren werden. In China, als weltgrößtem Energienachfrager, dürfte sich der konjunkturelle Abschwung nicht zuletzt dank staatlicher Stützungsmaßnahmen zunehmend verlangsamen und auch das Wachstum in den USA dürfte im kommenden Jahr robust ausfallen. Kurzfristig besteht jedoch eine anhaltende Überversorgung am Ölmarkt, sodass die Ölpreise und damit auch die Gesamtinflationsrate in der Eurozone weiter unter Druck bleiben werden Indikatoren deuten auf anhaltenden Preisanstieg hin, der jedoch nur langsam erfolgen dürfte. Auch für den Fall, dass sich die Energiepreise stabilisieren bzw. erholen sollten, ist jedoch aller Voraussicht nach nicht mit einer deutlichen Belebung der Inflation zu rechnen. Ein Hindernis dafür ist die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Mitgliedsländern, die

11 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / sich oft noch im zweistelligen Prozentbereich bewegt (z.b. Frankreich 10,8%, Spanien 21,6%, Italien 11,5%). Die nach wie vor angespannte Arbeitsmarktlage schwächt die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer, sodass diese oft nur moderate Lohnerhöhungen durchsetzen können. Hinzu kommt, dass viele Haushalte nach der Eurokrise nach wie vor dabei sind, ihre Verschuldung zu verringern, was ebenfalls auf die private Nachfrage und damit letztlich die Inflationsrate drückt. Auch scheint der Beitrag des Euro zur Inflationsentwicklung perspektivisch mit einem Fragezeichen versehen zu 5 30 sein. Zwar lässt die EZB Eurozone: Gesamtinflation & Energiepreise im Jahresvergleich (in %) Gesamtinflation (links) Energieinflation (rechts), Dezember 2015 bis Dezember 2016 unter der Annahme konstanter Energiepreise nichts unversucht, die Gemeinschaftswährung zu schwächen, jedoch hat sich zuletzt gezeigt, dass immer stärkere geldpolitische Dosen erforderlich zu sein scheinen, um den Euro zu schwächen. Außerdem hat der weitere Abwertungsspielraum des Euro vor allem gegenüber dem US-Dollar unserer Einschätzung zufolge deutlich abgenommen. Da auch die US-Notenbank (Federal Reserve, Fed) die Währungsentwicklung als eine wichtige Determinante für das Wirtschaftswachstum betrachtet ist nicht damit zu rechnen, dass diese einer weiteren ungebremsten Abwertung des Euro bzw. einer Aufwertung des US-Dollar tatenlos zusehen wird Wir rechnen in den kommenden Monaten mit einer langsam anziehenden Inflationsrate, sofern die Weltwirtschaft nicht durch unerwartete Schocks getroffen wird. Das robuste Wachstum in den USA und die Stabilisierung der Konjunktur in China sollten die Entwicklung der Energiepreise unterstützen, sodass von dieser Seite die negativen Effekte auf die Inflation allmählich abnehmen sollten. Zudem dürfte auch die anhaltende konjunkturelle Erholung in der Eurozone weiter positiv auf die Preisentwicklung wirken. Gleichwohl sprechen die generell noch hohe Arbeitslosigkeit, der anhaltende Entschuldungsprozess der Haushalte sowie eine abnehmende Unterstützung der Preisentwicklung durch den Außenwert des Euro gegen einen raschen Inflationsanstieg. Daher gehen wir davon aus, dass die Teuerungsrate 2016 die meiste Zeit noch deutlich von der Zielmarke der EZB von 2% entfernt sein wird. Euro Insgesamt wertete der Euro gegenüber dem US-Dollar im Berichtszeitraum von 1,12 auf 1,09 USD/EUR ab, wobei die Entwicklung in drei Phasen eingeteilt werden kann. In der ersten Phase, die sich von Anfang bis Mitte Oktober erstreckte, konnte die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar zunächst von 1,12 auf fast 1,15 US- Dollar aufwerten. Maßgeblich für diese Stärkephase des Euro war die wirtschaftliche Entwicklung in den USA und deren Auswirkungen auf die dortige Geldpolitik. Anfang Oktober enttäuschte der US-Arbeitsmarktbericht für September die Erwartungen der Marktteilnehmer, was am Markt schnell zu der Einschätzung führte, dass die US- Notenbank ihre erste Leitzinserhöhung seit der Finanzkrise wohl ins kommende Jahr verschieben werde. Hinzu kamen eine Reihe weiterer schwacher US-Daten und die Teuerung wohl noch lange unter 2%. Euro wertet leicht ab.

12 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung Chinas und anderer wichtiger Schwellenländer, was die Anleger in ihrer Erwartung einer späteren Leitzinsanhebung bestärkte. Diese reduzierten daraufhin ihre US-Dollarpositionen und schichteten in Euro um. Auch gegenüber den meisten anderen wichtigen Währungen wertete der Euro auf, wenngleich nicht ganz so stark wie gegenüber dem US-Dollar. In der Folge änderte sich dann das Bild. Zunächst beendeten besser als erwartete Inflationsdaten aus den USA den Aufwertungstrend des Euro. Dann war es einmal mehr EZB-Präsident Draghi, der eine erneute Schwächephase des Euro einleitete. In der Pressekonferenz im Anschluss an die Zinssitzung der Europäischen Zent Euro-Wechselkurs ralbank (EZB) am 22. Oktober 110 sagte dieser mit Blick auf die Inflationsentwicklung, dass die EZB in der Lage und willens sei, alle im Rahmen ihres Mandates verfügbaren geldpolitischen Instrumente zu nutzen, um ein angemessenes geldpolitisches Umfeld aufrecht zu erhalten. Mit dieser Aussage festigte Draghi US-Dollar je Euro (links) Euro ggü. 20 wichtigsten Handelspartnern (rechts, Index) an den Finanzmärkten die Erwartungshaltung, dass die EZB bei ihrer nächsten Sitzung Anfang Dezember geldpolitisch noch einmal nachlegen werde. Verschiedene weitere EZB-Vertreter taten im Anschluss daran alles, um diese Erwartungshaltung in der Öffentlichkeit zu zementieren. Der Euro wertete daraufhin bis Anfang Dezember deutlich auf 1,05 US-Dollar ab. Verstärkt wurde diese Entwicklung durch den US-Arbeitsmarktbericht für Oktober, der alle Erwartungen deutlich übertraf, sodass eine erste Leitzinsanhebung in den USA noch in diesem Jahr plötzlich wieder als ausgemachte Sache galt. Bei ihrer Dezembersitzung wurde die EZB dann Opfer der von ihr geschürten Erwartungen. Die Beschlüsse, die den Kapitalmarktteilnehmern nach den vollmundigen Ankündigungen nicht weit genug gingen, führten dazu, dass Investoren den US-Dollar zugunsten des Euro verkauften und die Gemeinschaftswährung innerhalb eines Tages gegenüber dem US-Dollar um fast vier Prozent aufwertete. Die wichtigste Determinante für die weitere Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses wird auf absehbare Zeit die unterschiedliche Geldpolitik in den beiden Währungsräumen bleiben. Da die EZB trotz der schwachen Inflationsentwicklung für ihre Verhältnisse zuletzt eher passiv blieb, dürfte wohl auch kurzfristig nicht mit weiteren geldpolitischen Maßnahmen ihrerseits zu rechnen sein. Gleichzeitig gehen die Investoren fest von einer Leitzinsanhebung der US-Notenbank im Dezember aus. Insofern besteht von beiden Seiten zumindest bis über den Jahreswechsel hinaus eher wenig Überraschungsspielraum. Wir gehen zwar weiter davon aus, dass der Euro noch etwas abwerten sollte auch weil die jüngste Aufwertung sehr stark und schnell ausgefallen ist jedoch sollte dies eher langsam erfolgen. Erst im nächsten Jahr, wenn sich abzeichnen dürfte, dass die Verfassung der US-Wirtschaft weitere Zinsschritte der US- Notenbank möglich macht, während die EZB hierzulande die Geldschleusen offen hält, sollte der Euro noch einmal unter Druck kommen. trotz enttäuschender EZB- Beschlüsse. Weitere moderate Euro-Abwertung im neuen Jahr zu erwarten.

13 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / Geldpolitik und Rentenmarkt Der Rentenmarkt verzeichnete von Anfang Oktober bis Anfang Dezember einen leichten Anstieg von 0,59% auf 0,68%. Anfang Oktober fiel die 10J-Bundrendite zunächst noch von 0,59% auf 0,44% den tiefsten Stand seit Mai dieses Jahres. Grund dafür war zum einen die infolge enttäuschender US-Konjunkturdaten erst für 2016 erwartete Leitzinsanhebung in den USA, was allgemein die Nachfrage nach Staatsanleihen zunehmen ließ. Hinzu kamen ernüchternde Daten zur Preisentwicklung aus der Eurozone, woraufhin EZB-Präsident Draghi auf die Abwärtsgefahren für die Inflationsentwicklung in der Eurozone und Euro-Rentenmarkt: Bundesanleihen- & Swaprendite (in %) auf den möglichen geldpolitischen Handlungszwang der Zentralbank hinwies. Anfang November stiegen die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen dann relativ rasch wieder 1.5 an, auf bis zu 0,7% in der Spitze. Auslöser dafür war der Anstieg der Kerninflationsrate im Euroraum im Oktober auf Zehnjährige Bundesanleihe Zehnjäriger EUR-Swap EZB-Leitzins den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Zudem erholten sich die Inflationserwartungen der Marktteilnehmer infolge einer Stabilisierung der Rohölpreise. Dies führte am Markt zu der Einschätzung, dass eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die EZB doch noch etwas weiter in der Zukunft liegen könnte als zunächst angenommen. Auch ein überraschend guter US-Arbeitsmarktbericht für September trug zu den steigenden Renditen bei. Nach dessen Veröffentlichung rechnete eine Mehrheit der Investoren mit einem ersten Zinsschritt der Fed noch in diesem Jahr. Die Folge waren steigende Langfristrenditen in den USA, was auch den Aufwärtsdruck auf die Bundrenditen erhöhte. Bundrenditen steigen leicht. Dass die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen bis Ende November erneut auf 0,47% fiel war in erster Linie das Werk der EZB-Vertreter, allen voran von EZB-Präsident Draghi. Sie ließen keine Gelegenheit aus zu betonen, dass sich die Inflation nach wie vor nicht wie gewünscht entwickle und deshalb weitere geldpolitische Maßnahmen nicht auszuschließen seien. Da diese Einschätzung öffentlich von einer Vielzahl von EZB-Vertretern geteilt wurde, interpretierten die Marktteilnehmer diese Aussagen dahingehend, dass innerhalb der EZB eine Mehrheit für eine deutliche Anpassung der geldpolitischen Ausrichtung im Dezember stimmen würde. Eine Anpassung wurde im Dezember dann tatsächlich von der EZB vorgenommen, für den Geschmack der Investoren fiel sie allerdings zu gering aus. Eine Aufstockung des monatlichen Volumens des Anleihekaufprogramms wurde nicht beschlossen, während am Markt über eine Erhöhung von 5 bis 20 Mrd. Euro pro Monat spekuliert worden war. Lediglich den zeitlichen Horizont des Programms erweiterte die EZB von mindestens bis September 2016 auf nun mindestens bis März Zudem wurde festgelegt, dass die Mittel aus fällig werdenden Anleihen reinvestiert werden sollen. Darüber hinaus wurde der Einlagenzinssatz für Geschäftsbanken von -0,2% auf -0,3% gesenkt ein Schritt der

14 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / vielen ebenfalls nicht weit genug ging. Die Enttäuschung über diese Beschlüsse manifestierte sich in einem raschen Zinsanstieg. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg nach der EZB-Pressekonferenz rasch an und beendete den Berichtszeitraum bei 0,68%. 40 Zehnjährige Peripherieanleihen hatten im Vorfeld der Renditedifferenz zehnjähriger Euro-Staatsanleihen zu zehnjährigen Bundesanleihen (in Prozentpunkten) 35 EZB-Sitzung größtenteils 30 stark von den Erwartungen an 25 eine erneute signifikante Ausweitung der Geldpolitik der EZB profitiert, so dass ihre 10 Kurse stiegen und die Renditen entsprechend zurückgin- 5 0 gen. Obwohl auch ihre Renditen nach der EZB Portugal Italien Spanien Griechenland Entscheidung stiegen, war für den Berichtszeitraum unter dem Strich letztlich ein leichter Renditerückgang für die meisten Peripherieländer festzustellen. Italienische Anleihen zehnjähriger Laufzeit rentierten zum Ende der Woche nach der EZB-Sitzung zu 1,65% (-7 Basispunkte), spanische Staatsanleihen zu 1,74% (-16 BP) und irische zu 1,2% (-4 BP). Zehnjährige griechische Staatstitel wiesen zum gleichen Zeitpunkt eine Rendite von 8,24% aus (-5 BP), für portugiesische Staatsanleihen gleicher Laufzeit war hingegen ein leichter Renditeanstieg von 10 BP auf 2,49% zu verzeichnen. Ursache hierfür war in erster Linie die innenpolitische Entwicklung. Die Aussicht, dass das Land in Zukunft durch eine Koalition (extrem) linker Parteien regiert werden wird, weckte am Markt die Befürchtung, Portugal könne Kurs auf eine griechische Entwicklung nehmen. Da der Anstieg der 10J-Bundrenditen im Anschluss an die EZB-Entscheidung im Dezember stärker ausfiel als für die Peripherieanleihen, engten sich deren Renditedifferenzen zu den deutschen Staatsanleihen ( Spreads ) leicht ein. Italiens Spread schrumpfte um 16 BP auf 0,98 Prozentpunkte, für Spanien ging er um 25 BP auf 1,06 Prozentpunkte zurück, für Irland um 13 BP auf 0,52 Prozentpunkte und für Griechenland um 14 BP auf 7,56 Prozentpunkte. Lediglich für portugiesische Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von 10 Jahren blieb der Spread aus oben genannten Gründen mit 1,81 Prozentpunkten konstant. Bis Jahresende dürften sich die langfristigen Bundrenditen unter Schwankungen seitwärts bewegen, da kurzfristig von Seiten der Geldpolitik keine signifikanten Impulse auf die Renditen zu erwarten sind. Da die EZB im Dezember von weiteren größeren geldpolitischen Maßnahmen abgesehen hat, ist aus unserer Sicht auch auf kurze Sicht nicht mit neuen Maßnahmen zu rechnen ist. Auf der anderen Seite des Atlantiks wird die Fed wohl noch im Dezember die erste Leitzinsanhebung beschließen, allerdings dürfte dies am Markt mittlerweile eingepreist sein. Die anhaltend niedrigen Energiepreise und eine nach wie vor sehr expansive Geldpolitik sprechen für die kommenden Monate noch gegen einen deutlichen Zinsanstieg. Erst im Laufe des nächsten Jahres sollten die fortschreitende Normalisierung der Geldpolitik in den USA und eine allmähliche Erholung der Inflation in der Eurozone für zunehmenden Aufwärtsdruck auf die Renditen langlaufender deutscher Bundesanleihen sorgen. Peripherierenditen fallen leicht, ebenso wie die Spreads. Bis Jahresende Seitwärtsbewegung erwartet.

15 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / Aktienmarkt EWU-Aktienmärkte (Indexpunkte) Euro Stoxx 50 (links) DAX 30 (rechts) Nachdem die Aktienmärkte in Europa im vorangegangenen Berichtszeitraum aufgrund der Konjunktursorgen um China deutliche Kurseinbrüche zu verzeichnen hatten, war für den aktuellen Berichtszeitraum eine gegenläufige Entwicklung zu beobachten. Von Anfang Oktober bis zum Ende des Berichtszeitraums am 4. Dezember konnte der Euro Stoxx 50, der 50 große Unternehmen aus der gesamten Eurozone umfasst, um knapp 7% auf Punkte zulegen. Der DAX 30, der 30 wichtige deutsche Unternehmen abbildet, stieg im gleichen Zeitraum sogar um etwas mehr als 11% auf Punkte, er hatte zuvor allerdings auch deutlicher nachgegeben. Die Gründe für die signifikante Erholung an den Aktienmärkten waren vielfältig. Zunächst dürfte die Erholung nach den deutlichen Kursrückgängen im August und September technisch getrieben gewesen sein. Die Investoren dürften nach einer ersten Panikreaktion auf die Nachrichtenlage aus China mit zunehmender Zeit zu der Einschätzung gelangt sein, dass sich am Bild der (Welt-)Wirtschaftslage fundamental nicht allzu viel geändert hatte. So ist die Abschwächung der Wachstumsraten in China auch Ausdruck eines Umbaus des Wirtschaftssystems zu einem langfristig tragfähigeren Modell, welches mehr Gewicht auf den Privatkonsum legt. Dass darunter das bisherige, auf Investitionen und Exporten basierende Wirtschaftsmodel temporär leidet, ist eine zwangsläufige Folge. Zudem ergriff die chinesische Regierung in den vergangenen Wochen und Monaten verschiedene geld- und fiskalpolitische Maßnahmen, um der Wachstumsschwäche im Land entgegenzuwirken. Dies schien das Vertrauen der Marktteilnehmer in die realwirtschaftliche Entwicklung der Schwellenländer wieder zu stärken, so dass die Nachfrage nach Aktien stieg. Maßgeblichen Anteil an der Kurserholung hatten aber auch die Spekulationen, dass die EZB ihre Geldpolitik im Dezember noch weiter lockern werde. Zudem dürften auch saisonale Effekte ( Jahresendrallye ) eine Rolle gespielt haben. Hätte die EZB den Markt mit ihren Entscheidungen in der Dezembersitzung nicht enttäuscht, dann wäre das Plus noch größer ausgefallen. Die aus Sicht der Marktteilnehmer unzureichenden geldpolitischen Beschlüsse führten aber stattdessen dazu, dass Anleger Kasse machten und sowohl der Euro Stoxx 50 als auch der DAX 30 vom Tag der EZB-Entscheidung am bis zum jeweils rund 4% verloren. Für den Rest des Jahres sind wir für die Aktienkursentwicklung in Europa verhalten optimistisch. Nachdem die erste Enttäuschung über die neuesten Maßnahmen der EZB verflogen sind, sprechen saisonale Effekte dafür, dass sich die Aktienkurse wieder etwas erholen sollten. Eine potentielle Gefahr stellen noch die Parlamentswahlen in Spanien am 20. Dezember 2015 dar. Sollten dort Protestparteien Stimmenzuwächse in einem Ausmaß erzielen, welches ihnen eine Regierungsbeteiligung ermöglichen würde, könnte dies von Investoren mit Blick auf die politische Stabilität der Eurozone negativ aufgefasst werden. Im neuen Jahr rechnen wir dann mit einem positiven Auftakt für Aktien, da Anleger dann wieder über neue Risikobudgets verfügen Deutliche Kurserholungen. Umfeld für Aktien dürfte günstig bleiben.

16 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / und die saisonalen Effekte zum Jahresauftakt in der Regel ebenfalls günstig sind. Zudem besteht in einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld nach wie vor erheblicher Anlagedruck, sodass viele Investoren zunächst auch weiterhin bei Aktien zugreifen werden. Ausblick Die Stimmung der Wirtschaftsteilnehmer erreichte im Berichtszeitraum einen mehrjährigen Höchststand. Das nur mäßige Wirtschaftswachstum im dritten Quartal sowohl in der Eurozone als auch in Deutschland lässt die Zuversicht im Moment allerdings ein wenig zu ausgeprägt erscheinen. Da die Volkswirtschaften der Eurozone auf absehbare Zeit weiterhin mit einer anhaltenden Nachfrageschwäche aus den Schwellenländern, einer nur moderaten Investitionstätigkeit der Unternehmen und einer historisch hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben dürften, scheint eine signifikante Beschleunigung des Wachstumstempos unwahrscheinlich. Gleichwohl sollte das Wachstum der vergangenen Quartale, in erster Linie gestützt durch einen robusten Privatkonsum, auch in den kommenden Quartalen anhalten. Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung stellen unter anderem eine anhaltende Abkühlung der Konjunktur in den Schwellenländern, eine weitere Eskalation geopolitischer Konflikte und vermehrte Terroranschläge dar. Die Preise in der Eurozone sind im Oktober und November mit jeweils +0,1% im Jahresvergleich nur leicht gestiegen, in Deutschland fiel die Teuerungsrate mit +0,3% etwas stärker aus. Vor allem der anhaltende Rückgang der Energiepreise sorgte dafür, dass die Teuerung kaum anzog. Grundsätzlich deuten mittlerweile unterschiedliche Indikatoren darauf hin, dass sich die Preise in den kommenden Monaten weiter leicht beleben sollten. Der große Unsicherheitsfaktor in dieser Hinsicht bleiben die Energiepreise, die im Falle erneuter Preisrückgänge die Gesamtinflationsrate wieder in den negativen Bereich treiben könnten. Auch wenn sich die Energiepreise allmählich stabilisieren sollten, sprechen eine weiterhin hohe Arbeitslosigkeit in der Eurozone und die anhaltende Entschuldung der Haushalte gegen eine deutliche Belebung der Inflation, sodass die Teuerungsrate noch bis weit ins Jahr 2016 deutlich von der Zielmarke der EZB von 2% entfernt bleiben sollte. Trotz der aus Investorensicht unzureichenden neuen geldpolitischen Maßnahmen der EZB wertete der Euro gegenüber dem US-Dollar im Berichtszeitraum von 1,12 auf 1,09 USD/EUR ab. Die Wechselkursentwicklung in den kommenden Monaten wird in erster Linie durch die unterschiedliche geldpolitische Ausrichtung in den beiden Währungsräumen bestimmt werden. Aufgrund der anhaltend expansiven Geldpolitik der EZB und einer bevorstehenden Straffung der Geldpolitik in den USA erwarten wir eine weitere moderate Abwertung des Euro. Durch die Entscheidung, das Anleihekaufprogramm nicht auszuweiten, sorgte die EZB im Dezember dafür, dass die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen den Berichtszeitraum knapp 10 Basispunkte höher, bei 0,68% schlossen. Die Renditen der meisten zehnjährigen Peripherieanleihen fielen hingegen leicht, sodass sich die Renditedifferenzen zwischen zehnjährigen deutschen Staatsanleihen und zehnjährigen Peripherieanleihen einengten. Der beginnende Leitzinsanhebungszyklus in den USA, das anhaltende Wachstum in der Eurozone und eine im Moment eher passive EZB sprechen

17 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / mittelfristig für ein weiteres, moderates Anstiegspotential der zehnjährigen Bundrenditen. Die Aktienmärkte in Europa verzeichneten nach der Kurskorrektur im Sommer zuletzt wieder deutlich steigende Kurse. Eine durch den Rückgang attraktivere Bewertung der Aktien, positive saisonale Effekte und die Spekulation auf weitere geldpolitische Maßnahmen der EZB sorgten für eine erhöhte Nachfrage nach Aktien. Obwohl die Aktienmärkte nach der EZB-Entscheidung einen Teil ihrer zuvor erzielten Gewinne wieder abgaben, stand für den Euro Stoxx 50 im Berichtszeitraum ein Gewinn von mehr als 7% zu Buche, der DAX 30 gewann sogar rund 11%. Das positive saisonale Umfeld sollte auch über den Jahreswechsel hinaus anhalten und auch das weiterhin bestehende Niedrigzinsumfeld dürfte im kommenden Jahr für eine anhaltende Nachfrage nach Aktien sorgen. Daher rechnen wir mit weiter moderat steigenden Aktienkursen in den kommenden Monaten.

18 KAPITALMARKTBERICHT Nr. 6 / Prognoseübersicht G3 (+UK) Konjunkturindikatoren und Wechselkurse Reales BIP Wachstum (%) Inflation (CPI) 1 Arbeitslosenquote (%) e 2016e e 2016e e 2016e EWU -0,8-0,5 0,9 1,5 1,75 2,5 1,3 0,4 0,0 1,25 11,4 12,0 11,6 11,3 10,6 - Deutschland 0,4 0,1 1,6 1,5 1,75 2,1 1,5 0,8 0,25 1,25 6,8 6,9 6,7 6,4 6,3 UK 0,7 1,7 2,8 2,25 2,0 2,8 2,6 1,5 0,0 1,5 8,0 7,6 6,3 5,7 5,5 USA 2,3 2,2 2,4 2,5 2,25 2,1 1,5 1,6 0,1 2,0 8,1 7,4 6,2 5,3 4,6 Japan 1,8 1,6 0,0 0,7 1,0 0,0 0,4 2,7 0,8 0,8 4,4 4,0 3,6 3,5 3,5 Leistungsbilanz (% des BIP) Budgetsaldo (% des BIP) Wechselkurs (US$) e 2016e e 2016e e 2016e EWU 1,2 1,8 2,0 3,2 3,0-3,6-2,9-2,4-2,0-1,7 1,32 1,38 1,13 1,08 1,03 - Deutschland 6,8 6,4 7,4 8,5 8,0 0,1 0,1 0,3 0,5 0, UK -3,7-4,5-5,9-4,7-4,3-7,8-5,7-5,7-4,2-2,8 1,62 1,66 1,51 1,50 1,52 USA -2,8-2,3-2,3-2,6-3,0-7,9-4,7-4,1-3,8-3,6 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 Japan 1,0 0,8 0,5 3,0 3,0-8,8-8,5-7,3-5,9-4, Jahresdurchschnitt 2 US$ gg. Währung, Japan: JP gegen US$, jeweils zum Jahresende Quelle: Für historische Daten Bloomberg. Prognosen für Leistungsbilanz und Budgetsaldo vom IWF, sonstige Prognosen von W&W Asset Management GmbH. G3 (+UK) Zinsen Leitzinsen 10 Y (Government) e 2016e e 2016e EWU 0,75 0,25 0,05 0,05 0,05 1,3 1,9 0,5 0,75 1,25 UK 0,5 0,5 0,5 0,5 1,0 1,8 3,0 1,8 2,0 2,5 USA 0-0,25 0-0,25 0-0,25 0,5 1,25 1,8 3,0 2,2 2,5 3,0 Japan 0-0,1 0-0,1 0-0,1 0-0,1 0-0,1 0,8 0,7 0,3 0,4 0,5 (Angaben jeweils zum Jahresende) Quelle: Für historische Daten Bloomberg. Prognosen von W&W Asset Management GmbH. Rohstoffe Q2 13 Q3 13 Q4 13 Q1 14 Q2 14 Q3 14 Q4 14 Q1 15 Q2 15 Q CRB-Index 1 275,6 285,5 280,2 304,7 308,2 278,5 230,0 211,9 227,2 193,8 182,5 Ölpreis (Brent) 1 * 102,2 109,2 110,8 107,0 112,1 93,2 55,8 53,3 61,4 47,1 42,8 1 Angaben jeweils zum Jahres- bzw. Quartalsende * Oil Brent Physical Del, US$/Barrel Diese Publikation dient ausschließlich Ihrer Information und stellt keine Anlageempfehlung dar. Sie soll Ihnen lediglich Ihre selbstständige Anlageentscheidung erleichtern. Auch kann sie ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet. Die hierin enthaltenen Einschätzungen entsprechen der bestmöglichen Beurteilung zum jeweiligen Zeitpunkt. Auch können sie sich ohne Mitteilung hierüber ändern. Für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Daten/Informationen übernehmen wir keine Haftung oder Garantie. Die W&W Asset Management behält sich auch das Recht vor, Änderungen oder Ergänzungen der bereitgestellten Informationen vorzunehmen.

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