Südtirol. WIFO Wirtschaftsforschungsinstitut der Handelskammer Bozen

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1 Südtirol

2 Südtirol: Natürliche Vielfalt im Herzen der Alpen Höhenlagen > m 37,2% m 48,9% < 400 m m 10,8% 3,1% Quelle der Daten: ASTAT/ISTAT

3 LÄNDLICHER RAUM: < als Einwohner Städte und Umland Ländlicher Raum

4 Südtirol: wirtschaftsgeschichtliche Meilensteine vor 1919 Gleiche Rahmenbedingungen für den Gesamttiroler Wirtschaftsraum 1919 Südtirol wird an Italien angeschlossen 1935 Erzwungene Industrieansiedlung in Bozen 1939 Option: wirtschaftlicher Ruin für viele Südtiroler Beginn des 21. Jahrhunderts Offene Märkte, Herausforderung mit kleinbetrieblicher Struktur dem Wettbewerb standzuhalten 80er, 90er Jahre Wirtschaftlicher Aufschwung, vorausblickende Wirtschaftspolitik 50er, 60er Jahre Neubeginn und Umbruch, Landflucht, Abwanderung Konsolidierung und wirtschaftliche Stabilisierung 70er, 80er Jahre

5 Erfolgsfaktoren der Südtiroler Wirtschaft Bis in die 90er-Jahre negativer Wanderungssaldo, aber immer positive Geburtenrate junge Bevölkerung Starke finanzielle Unterstützung durch Deutschland und Österreich (Investitionen in Bildung und Schulen) Starker dezentraler Tourismus: Kapitalbildung auch in Peripherie, in vielen kleinen Unternehmen Nachfrage für andere Sektoren Neue dezentralisierte Industriebetriebe Starke Landwirtschaft, ausgeglichener Sektorenmix Autonomiestatut und Finanzautonomie (Haushalt: 5 Mrd. Euro)

6 Südtirol: Statistische Eckdaten BIP 18,6 Mrd. Euro Bevölkerung: Beschäftigung: Arbeitslosenquote: 3,3 % Inflationsrate: 3,6 % Unternehmen: (davon landwirtschaftliche Betriebe); 65% Einzelunternehmen Touristische Nächtigungen: 29,4 Millionen Quelle der Daten: ISTAT, ASTAT

7 BIP pro Kopf: Südtirol im Vergleich Euro pro Einwohner bis bis bis über Südtirol: Euro Quelle der Daten: Eurostat, ISTAT

8 Güterverkehr durch die Alpen (Mio. Tonnen, Jahr 2005) Brenner St. Gotthard Tarvisio Tauern Schoberpass Ventimiglia Semmering Frejus Wechsel Simplon Montblanc Mont Cenis Reschen San Bernardino Felbertauern Montegenevre Großer St. Bernhard Mio. Tonnen Quelle: Schweizerische Eidgenossenschaft Bundestransportamt (BTA)

9 Güterverkehr auf der Brennerlinie in Mio. Tonnen Jahr 2011: LKW: Bahn: Insgesamt 28,2 Mio. Tonnen 14,1 Mio. Tonnen 42,3 Mio. Tonnen GESAMT 30 LKW Bahn 0 Jahre Quelle der Daten: Amt für Gesamtverkehrsplanung - Tirol

10 Die Verflechtung mit dem Ausland Exporte (3.222 Mio. - Jahr 2008) Importe (3.903 Mio. - Jahr 2008) 20,9% 34,2% 16,5% 0,9% 7,9% 46,3% 4,7% 30,4% Quelle der Daten: ISTAT 9,8% 28,4% Deutschland Österreich Sonstige EU27 Länder Schweiz Sonstige Länder (außerhalb der EU)

11 Exportorientierung 2008 nach Sektoren Umsatzanteil nach Absatzgebiet (bzw. Herkunft der Kunden) 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Ausland Italien (ohne Südtirol) Südtirol Quelle: WIFO, eigene Erhebung

12 Beweggründe für die Niederlassung von ausländischen Unternehmen in Südtirol Brückenfunktion zwischen Italien und Deutschland bzw. Österreich Interesse für den Südtiroler Markt bzw. Südtiroler Kunden oder Lieferanten sonstige Gründe Quelle: WIFO, eigene Erhebung 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Anteil an den befragten Unternehmen in % (Mehrfachnennungen möglich)

13 Beschäftigung und der Wertschöpfung nach Sektoren Prozent 35% 30% Beschäftigung Wertschöpfung 29% 25% 20% 15% 10% 5% 8% 4% 14% 14% 9% 8% 17% 16% 13% 12% 12% 22% 20% 0% Quelle der Daten: ISTAT 2008

14 Anteil der Produktionswerte in der Landwirtschaft Angaben in % dazugehörige Ackerbau Dienste 1,3% 3,0% Weinbau 12,2% Obstbau 47,5% Viehwirtschaft 36,1% Quelle der Daten: Landwirtschaftszählung 2000 Quelle der Daten: ASTAT 2005; INEA-RICA 2002

15 Tourismus Nächtigungsentwicklung Anzahl der Nächtigungen in Quelle der Daten: ASTAT

16 Tourismus: Marktanteile der Herkunftsländer (2012) 2,9% 3,6% 4,5% 7,5% 33,3% Nächtigungen: 29,4 Mio. 48,2% Deutschland Italien Andere Länder Schweiz und Liechtenstein Beneluxstaaten Österreich

17 Standort Südtirol Stärken Günstige geografische Lage Hohe Lebensqualität, sozialer Friede Zweisprachigkeit Intakte Umwelt Qualität Nahversorgung Stabile Konjunktur Vollbeschäftigung Hohes Pro-Kopf-Einkommen Herausforderungen Steigendes Verkehrsaufkommen Konstruktive Zusammenarbeit Fremdsprachen, Weltoffenheit Wenig Gewerbeflächen Produktivität Konzentrationstendenz Export und Innovation Fachkräftemangel Hohe Lebenshaltungskosten

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