TOP - Teamorientierte Personalentwicklung

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1 TOP - Teamorientierte Personalentwicklung Projekt im Rahmen der Sozialpartnerrichtlinie 2

2 Personalsituation in der Pflege In der Altenpflege wird ab 2011 die Gruppe der über 50jährigen größer sein als die der unter 35jährigen In der Krankenpflege hat es seit 2000 einen Verlust von fast unter 35jährigen gegeben In der Krankenpflege wird ab 2014 die Gruppe der über 50jährigen größer sein als die der unter 35jährigen Die Nachfrage nach Pflegekräften steigt Die Ausbildungskapazitäten sind abgebaut worden Die Bewerberzahlen für Pflegeausbildungen sinken Wachsender Ärztemangel Quelle: Isfort/Pflegethermometer Ausgangslage Anpassungs- und Veränderungsfähigkeit in alternden Belegschaften zu erhalten ist Schlüsselaufgabe für das Personalmanagement Personalentwicklung, muss die Lern- und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen Attraktivität als Arbeitgeber für die Personalgewinnung und bindung muss erhöht werden 4

3 Ziel der Sozialpartnerrichtlinie Förderung von Aktivitäten der Sozialpartner im Hinblick auf die Steigerung der Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Arbeitnehmer und Unternehmen: 1. Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für betriebliche Weiterbildung 2. Weiterbildungsmaßnahmen im Betrieb 5 Ziele des Projekts Erstellung von Kompetenzprofilen auf Einrichtungsund Abteilungsebene Weiterentwicklung der Kompetenzen zur Personalentwicklung auf der unteren und mittleren Führungsebene Durchführung von Qualifizierungsbedarfsanalysen Entwicklung und Durchführung arbeitsplatznaher Fortund Weiterbildungsangebote Evaluation und Verstetigung der Personalentwicklung 6

4 Projektstruktur Kompetenzprofile Coaching Weiterbildung Personalentwicklung QualiBedarf Arbeitsplatznahe Fortbildung Evaluation Verstetigung 7 Kompetenzprofile ermitteln Workshops: Kompetenzen einschätzen und mit Kundenbedarfen und bedürfnissen abgleichen Teilnehmer: Einrichtungsleitung, PDL, 2-3 WBL, Sozialdienst, Hauswirtschaft, 1-2 Pflegefachkräfte Ergebnisse der Workshops bilden die Basis für die Kompetenzprofile 8

5 Weiterbildung zur Personalentwicklung für Team- und Wohnbereichsleitungen Grundlagen PE: Wissen, Qualifikation, Kompetenz Grundlagen des Lernens am Arbeitsplatz Lernkompetenz bei älteren Mitarbeitern Verfahren der aufgabenbezogenen Qualifizierungsbedarfsanalyse (QBA) Qualifizierungsbedarfsanalysen interpretieren und auswerten Lern- und Fortbildungsplanung für Mitarbeiter und Team 9 Organisation der Weiterbildung 2 Tage zu je 8 Unterrichtsstunden zu jedem Thema (Baustein) Praxisauftrag zu jedem Baustein Erster Tag: Informationsvermittlung und Vorbereitung des Praxisauftrags. Zweiter Tag: 2-3 Wo. später, Auswertung und Nachbereitung des Praxisauftrags 10

6 Aufgabenbezogene Qualifizierungsbedarfsanalysen 1. Aufgabenbeschreibung 4. Qualifizierungsbedarf 2. Selbsteinschätzung 3. Ergebnisbewertung 11 Arbeitsplatznahe Fort- und Weiterbildung Grundlage: Ergebnisse der QBA und Anforderungen der Kompetenzprofile Qualifizierung von Pflegehilfskräften Lerntandems zwischen jüngeren und älteren Beschäftigten teaminterne Kurzfortbildungen Trainings zur Förderung der Lernkompetenz Lern- und Kompetenzcoaching 12

7 Evaluation und Verstetigung der Personalentwicklung Durchführung der QBA als regelmäßiger Prozess einmal jährlich QBA-basierte Fortbildungsplanung Erfahrungen der WBL und Teamleitungen, die PE auf Teamebene umzusetzen werden evaluiert Kollegiale Beratung zur PE auf WBL und Teamleitungsebene Lern- und Kompetenzcoaching als kontinuierliches Angebot 13 Zuständigkeiten im Projekt AH MG und APH W Erstellung der Kompetenzprofile Auswertung der Bestandsaufnahmen und Qualifizierungsbedarfsanalysen Planung, Organisation und Durchführung der Fort- und Weiterbildungen Organsiation und Durchführung des Lernund Kompetenzcoachings Integration und Verstetigung der PE in alle Einrichtungen 14

8 Zuständigkeiten im Projekt BiG Vorbereitung, Durchführung und Ergebnissicherung der Workshops zur Erstellung der Kompetenzprofile Konzeption, Planung und Durchführung der Weiterbildung PE Beratung und Unterstützung bei der Implementierung der QBA`s Unterstützung bei der Konzeption, Planung und Durchführung arbeitsplatznaher Fortbildungen Unterstützung beim Angebot des Lern- und Kompetenzcoaching Evaluation des Projekts Kommunikation der Projektergebnisse in die Fachöffentlichkeit 15 Projektpersonal AH MG und APH W Je 1 VK Projektkoordination und 1 VK Lernund Kompetenzcoach BiG 1 VK Gesamtkoordination ½ VK Verwaltung 16

9 Zeitplanung 2011 Erstellung Kompetenzprofile, Weiterbildung PE, Durchführung QBA, Lern- und Kompetenzcoaching 2012 Fortsetzung: Weiterbildung PE, Durchführung QBA, Lern- und Kompetenzcoaching arbeitsplatznahe Fort- und Weiterbildung 2013 Fortsetzung: arbeitsplatznahe Fort- und Weiterbildung Evaluation Fachtagung, Veröffentlichung Verstetigung Personalentwicklung in AH MG und APH W 17 Zum Schluss... Eine älter werdende Belegschaft ist kein Problem, sondern eine Chance in Arbeitskleidung... Vielen Dank für Ihr Interesse! 18

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