Checkliste Hygienebegehung von Zahnarztpraxen und MKG-Praxen

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1 Checkliste Hygienebegehung von Zahnarztpraxen und MKG-Praxen Erstellt durch das Gesundheitsamt Düsseldorf und die Zahnärztekammer Nordrhein 1. Einrichtung/ Praxis Betreiber/ Inhaber der Einrichtung ggf. Name der Einrichtung/ Praxis Anschrift Betriebsform Datum der Inbetriebnahme / Übernahme Ansprechpartner für die Begehung Tel. Fax Internet Teilnahme an einer externen Qualitätssicherung (z.b. ISO 9001) Einzelpraxis Gemeinschaftspraxis Praxisgemeinschaft Name, Anschrift Seite 1 von 21

2 2. Begehung Datum Teilnehmer Praxis Gesundheitsamt Sonstige Letzte Begehung gemäß Infektionsschutzgesetz am Medizinproduktegesetz am 3. Beschäftigte Qualifikation Anzahl Zahnärzte/innen Zahnmedizinische Fachangestellte Zahnarzthelferinnen Dentaltechniker/in Auszubildende Verwaltungskräfte Reinigungskräfte Eigene Reinigungskraft Reinigungsunternehmen Name und Anschrift Sonstige (Qualifikation) z.b. Praktikanten Seite 2 von 21

3 4. Zuständigkeit für das Hygienemanagement Hygienebeauftragte Praxisbetreiber Zahnmedizinische Fachangestellte Zusätzliche externe Hygieneberatung Name und Anschrift 5. Eingriffsspektrum es werden keine operativen Eingriffe durchgeführt, die zahnärztlichen Leistungen beziehen sich ausschließlich auf: Kieferorthopädie konservierende Therapie prothetische Therapie es werden Eingriffe durchgeführt/ Einfaches chirurgisches Spektrum Einfache Extraktion Vorwiegend geschlossene Parodontaltherapie es werden Eingriffe durchgeführt/ Erweitertes chirurgisches Spektrum Osteotomien Implantationen Intraorale Inzision Seite 3 von 21

4 Sinuslifts Augmentation Offene Parodontaltherapie Extraorale Inzisionen Kiefer-Traumatologie Erweiterte Extraktion es werden plastisch-ästhetische und sonstige nichtzahnärztliche Eingriffe / Operationen durchgeführt Plastisch-ästhetische Operationen Gesichts-Traumatologie Operationen außerhalb des Kopfbereichs 6. Sedierung / Narkose Lachgassedierung Inhalationsnarkosen intravenöse Narkosen Name, Anschrift des Anästhesisten Seite 4 von 21

5 7. Besondere Verhaltensmaßnahmen zur Infektionsprävention Existieren besondere Verhaltensregeln bei Behandlung von Patienten, die mit den folgenden Krankheitserregern kolonisiert / infiziert sind, bzw. bei denen die unten genannten Krankheitszeichen vorliegen: Multiresistente Erreger (MRSA und andere multiresistente Erreger) HBV (Hepatitis B-Virus) / HCV (Hepatitis C-Virus) HIV (Humanes Immundefizienz-Virus) akute fieberhafte Erkrankung des Respirationstrakts / fieberhafte exanthematische Erkrankung (z.b. Masern, Röteln, Windpocken ) Sind hierzu Festlegungen im Hygieneplan getroffen? 8. Kleidung und Abdeckung bei operativen Eingriffen Eingriffe ohne speicheldichten Wundverschluss Eingriffe mit speicheldichten Wundverschluss Unsterile Handschuhe Sterile Handschuhe Sterile OP-Kleidung Sterile Abdeckung Mund-/Nasenschutz Schutzbrille Kopfhaube Seite 5 von 21

6 9. Antisepsis Orale Antisepsis bei Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko mit welchen Produkten Orale Antisepsis vor Eingriffen mit speicheldichtem Wundverschluss mit welchen Produkten Verwendung von sterilen Lösungen bei umfangreichen Eingriffen und immunsupprimierten Patienten (Spülung und Instrumentenkühlung z. B. mit physiologischer Kochsalzlösung) mit welchen Produkten Seite 6 von 21

7 10. Antibiotikaprohylaxe Erfolgt eine Antibiotikaprophylaxe auf Empfehlung des behandelnden Arztes nach eigener Indikationsstellung: Indikation bei welchen Indikationen und mit welchen Antibiotika Eingriffsdauer > Stunden Endokarditisrisiko bei Patienten mit rekonstruierten Klappen innerhalb der ersten 6 Monate mit abgelaufener Endokarditis mit zyanotischen Herzfehlern mit operierten Herzfehlern mit Implantaten nach Herztransplantation mit Valvulopathie hohes allgemeines Infektionsrisiko bei suboptimale Blutzuckereinstellung bei Diabetes mellitus reduzierter Infektabwehr aufgrund immunsuppressiver Therapie Patienten mit Gelenkprothesen Indikationsstellung generell innerhalb der ersten 2 Jahre nach Prothesenimplantation nach Risikoeinschätzung durch den behandelnden Facharzt Patienten mit gestörtem Knochenstoffwechsel Radiatio im Kopf-Hals-Bereich Biphosphonatherapie in der Anamnese weitere Indikationen Primär eingesetztes Antibiotikum Seite 7 von 21

8 Werden die oben genannten Indikationen im Rahmen der allgemeinen Anamneseerhebung erfragt? teilweise 11. Arzneimittel Werden kühlpflichtige Arzneimittel gelagert? Lagerung in separatem Kühlschrank Min.-Max. Thermometer im Kühlschrank Arbeitstägliche Dokumentation des eingehaltenen Temperaturbereichs Regelmäßige Überwachung der Verfallsdaten Verwendung von Arzneimitteln zur Mehrfachentnahme (z.b. Wasserstoffperoxid, Lokalanästhetika, welche Produkte ) Dokumentation des Anbruchdatums Umfüllung von Haut- oder Händedesinfektionsmittel welche Produkte Seite 8 von 21

9 12. Baulich-funktionelle Strukturen Zur Veranschaulichung wird eine aussagekräftig beschriftete Grundrisszeichnung der Praxis erbeten. Räume zutreffend OP Anzahl : Eingriffe Anzahl : Behandlung Anzahl : Röntgen Anzahl : Röntgen in Behandlung Anzahl : Dentallabor Anzahl : Aufwachen / Ruhezone Anzahl : Instrumenten-Aufbereitung Anzahl : Lager Anzahl : Putzmittel Anzahl : Wäscheaufbereitung Anzahl : Aufenthalt / Teeküche Anzahl : Personalumkleide Anzahl : Personal-WC Anzahl : Büro Anzahl : Warten Anzahl : Patienten-WC Anzahl : Seite 9 von 21

10 13. Be- und Entlüftung / Klimageräte / Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) Natürliche Lüftung (Fensterlüftung) OP Eingriffsraum Behandlungsraum Klimageräte (Anlagen ausschließlich zur Kühlung der Raumtemperatur) Aufbereitung Fliegengitter vor Fenster für in welchen Räumen letzte Wartung am: RLT-Anlage (Anlage zur Regulierung des gesamten Raumklimas) zentral dezentral für welche Räume letzte Wartung am: Seite 10 von 21

11 14. Hygieneplan Hygieneplan vorhanden In schriftlicher Form In elektronischer Form Stand (Datum) Dokumentierte Einweisung neuer Mitarbeiter/innen bei Einstellung Dokumentierte Schulungen der Mitarbeiter/innen in Folge wie häufig (z.b. jährlich) Auf Grundlage des Rahmenhygieneplans der Bundeszahnärztekammer / Zahnärztekammer Nordrhein für die Praxis individuell abgestimmt erstellt. Wurde der Hygieneplan in Zusammenarbeit mit externer Beraterfirma erstellt? wenn ja und abweichend von Pkt. 4: Name und Anschrift 15. Reinigung- und Desinfektionsplan Desinfektions- und Reinigungsplan vorhanden mit Verfahrensbeschreibung für Hände Haut Geräte Einrichtungen Flächen Kleidung / Wäsche Seite 11 von 21

12 16. Baulich-strukturelle Voraussetzungen zur Händehygiene Handwaschbecken Spender für Flüssigseife Spender für Einmalhandtücher Spender für Händedesinfektionsmittel Behandlung Eingriff OP Aufbereitung Dentallabor Personaltoilette Röntgen Sonstige Räume (bitte benennen): Ausstattung Wasserarmatur ohne Handkontakt zu bedienen Fließend kaltes und warmes Wasser Technische Details Regelmäßige Reinigung/ Wechsel der Wasserstrahlregler (Perlatoren) Wasserstrahl direkt in den Abfluss Waschbecken ohne Überlauf Seite 12 von 21

13 17. Flächendesinfektion Frequenz/ Häufigkeit Patientennahe Flächen nach jedem Patienten Flächen bei sichtbarer Kontamination Arbeitstägliche Flächendesinfektion Verfahren Sprühdesinfektion wenn zutreffend: Produkt Hersteller Konzentration VAH-Listung Wischdesinfektion wenn zutreffend: Produkt Hersteller Konzentration VAH-Listung Herstellerseitig gebrauchsfertig vorgetränkte Tücher Produkt Konzentration Einwirkzeit Wiederbefüllbare Tuchspendersysteme Gebrauchsanweisung vorhanden Verfahrensanweisungen zur Aufbereitung der Behälter vor erneuter Befüllung vorhanden Verwendung eines automatischen Desinfektionsmitteldosiergeräts letzte technische Überprüfung am: Seite 13 von 21

14 Manuelle Herstellung von Desinfektionsmittelgebrauchslösungen Dosiertabelle vorhanden Dosierhilfe vorhanden Ansatz der Gebrauchslösung entsprechend der Herstellerangaben Aufbereitung der Reinigungsutensilien (z.b. Wischtücher zur Desinfektion) (s. Punkt 21. Wäsche) Verwendung von Einwegmaterial 18. Trinkwasserinstallation und wasserführende Systeme 18.1 Ortsfeste Behandlungseinheiten mit Anschluss an die Trinkwasserinstallation ohne Wasserentkeimungsanlage Anzahl: mit Wasserentkeimungsanlage Anzahl: Setzen Sie dem Wasser ständig ein Desinfektionsmittel zu (Dauerentkeimung)? Wenn ja, welches Desinfektionsmittel zur Wasserentkeimung setzen Sie ein? (bitte näher bezeichnen) Desinfizieren Sie am Ende der Arbeitswoche die wasserführenden Leitungen Ihrer Behandlungseinheit (Intensiventkeimung)? Wenn ja, welches Desinfektionsmittel zur setzen Sie ein? (bitte näher bezeichnen) Trennung der wasserführenden Systeme von der Trinkwasserinstallation über einen Systemtrenner gem DIN EN 1717 bzw. DVGW-Prüfung belegt Letzte Wartung am: Ja Nein Produktname Hersteller Ja Nein Produktname Hersteller nicht bekannt Seite 14 von 21

15 Hygienisch-mikrobiologische Prüfung der Wasserführenden Systeme Koloniezahl 36 C Legionella Spezies zuletzt am: Bitte Untersuchungsbefunde beifügen Probenahme erfolgte durch mit der Untersuchung beauftragtes Labor Spülung des Systems am Beginn des Arbeitstages für mind. 2 Min. Spülung des Systems nach jeder Behandlung für mind. 20 s Desinfektion und Reinigung der Absaugung am Ende des Arbeitstages mind. 1 x tgl. gemäß Herstellerangaben Produkt Konzentration äußerliche Desinfektion der Schläuche und Kupplungen der Absauganlage im Griffbereich nach jedem Patienten Produkt Konzentration Austausch der Absaugkanülen nach jedem Patienten Desinfektion und Reinigung der Absaugung vor Nutzung nach längeren Behandlungspausen wie Urlaubszeiten gemäß Herstellerangaben Praxisbetreiber Praxismitarbeiter andere Person: 18.2 Ortsfeste Behandlungseinheiten ohne Anschluss an die Trinkwasserinstallation ohne Wasser Anzahl: Seite 15 von 21

16 mit Wasservorratsbehälter ( Bottle-System ) Welches Wasser verwenden Sie? Anzahl: Leitungswasser Tafelwasser / stilles Mineralwasser Setzen Sie dem Wasser ständig ein Desinfektionsmittel zu? Wenn ja, welches Desinfektionsmittel zur Wasserentkeimung setzen Sie ein? (bitte näher bezeichnen) Desinfizieren Sie am Ende der Arbeitswoche die wasserführenden Leitungen Ihrer Behandlungseinheit? Ja Seite 16 von 21 Nein Produktname Hersteller Ja Nein Wenn ja, welches Desinfektionsmittel zur setzen Sie ein? (bitte näher bezeichnen) Produktname Hersteller Desinfizieren Sie am Ende der Arbeitswoche Ja Nein die Druckflasche? Wenn ja, welches Desinfektionsmittel zur setzen Sie ein? (bitte näher bezeichnen) Produktname Hersteller Letzte Wartung der Behandlungseinheiten am: Hygienisch-mikrobiologische Prüfung der Wasserführenden Systeme zuletzt am: Bitte Untersuchungsbefunde beifügen Koloniezahl 36 C Legionella Spezies Probenahme erfolgte durch mit der Untersuchung beauftragtes Labor Praxisbetreiber Praxismitarbeiter andere Person: Spülung des Systems am Beginn des kürzer Arbeitstages für mind. 2 Min. Spülung des Systems nach jeder Behandlung für mind. 20 s

17 Desinfektion und Reinigung der Absaugung mind. 1 x tgl. gemäß Herstellerangaben (z.b. am Ende des Arbeitstages) Wenn ja, Produkt Konzentration äußerliche Desinfektion der Schläuche und Kupplungen der Absauganlage im Griffbereich nach jedem Patienten Wenn ja, Produkt Konzentration Austausch der Absaugkanülen nach jedem Patienten Desinfektion und Reinigung der Absaugung vor Nutzung nach längeren Behandlungspausen wie Urlaubszeiten 18.3 Mobile Behandlungsgeräte Mobile Behandlungsgeräte (z.b. Chirurgie-Geräte, Implantations-Geräte, Koffergeräte für Alten- und Behindertenheime) Anzahl Typ / Hersteller Seite 17 von 21

18 19. Abfallmanagement Abfallart Entsorgung von spitzen und scharfen Gegenstände (AS ) in stich- und bruchfesten Einwegbehältnissen Werden bei mit Blut, Sekreten oder Exkreten behafteten Abfälle (z.b. Tupfer, Handschuhe, Drainagestreifen AS ) die Anforderungen der kommunalen Abfallentsorgungsatzung beachtet? Werden Röntgenchemikalien der Entsorgung durch ein entsprechend zertifiziertes Unternehmen mit Entsorgungsnachweis zugeführt? Werden amalgamhaltige Abfälle der Entsorgung durch ein entsprechend zertifiziertes Unternehmen mit Entsorgungsnachweis zugeführt? entfällt Seite 18 von 21

19 20. Personalschutz Betriebsärztliche/ arbeitsmedizinische Betreuung vorhanden? Name und Anschrift Gibt es Mitarbeiter, welche die folgenden Impfungen ablehnen? Hepatitis B nicht bekannt Tetanus nicht bekannt Diphtherie nicht bekannt Pertussis nicht bekannt Poliomyelitis nicht bekannt Masern nicht bekannt Influenza nicht bekannt Tragen von Berufskleidung Getrennte Aufbewahrung von Berufs- und Privatkleidung Wird persönliche Schutzkleidung bedarfsorientiert getragen? Sind im Hygieneplan Festlegungen getroffen zum Tragen von Mund-Nasenschutz Atemschutzmaske zum Schutz von aerogen übertragenen Infektionserregern (FFP2 Maske) Schutzbrillen untersterilen Schutzhandschuhen sterilen Schutzhandschuhen doppelten Schutzhandschuhen (z.b. bei infektiösen Patienten) Desinfektionsmittelbeständige Schutzhandschuhen (z.b. bei der Instrumentenaufbereitung) Seite 19 von 21

20 Flüssigkeitsdichte Schutzschürzen Kopfhauben Ist bekannt, wann Tätigkeitsbeschränkungen z.b. bei HIV-, HBV- oder HCVpositiven Personal erforderlich sind? Ist dem Personal bekannt, an wen es sich im Falle einer Nadelstichverletzung und der Frage einer unverzüglichen Indikationsüberprüfung zu einer postexpositionellen Prophylaxe wenden kann? (z.b. Aushang mit Notfall-Nummern, Durchgangsarzt, Krankenhaus, ) 21. Wäsche Einmalartikel durch Fremdfirma in der Praxis im privaten Bereich Aufbereitung von Berufskleidung Aufbereitung von Wischtüchern für die Desinfektion Aufbereitung von Wischtüchern für die Reinigung falls die Aufbereitung durch Fremdfirma erfolgt Ist die Wäscherei darüber informiert, dass es sich um möglicherweise kontaminierte Wäsche handelt? Liegt ein Wirksamkeitsnachweis für das verwendete Waschverfahren vor? (z.b. gem. RKI-/VAH-Listung) (verwendetes Produkt und Temperatur angeben): Seite 20 von 21

21 falls die Aufbereitung in der Praxis / im privaten Bereich erfolgt Liegt ein Wirksamkeitsnachweis für das verwendete Waschverfahren vor? (z.b. gem. RKI-/VAH-Listung) Kochwäsche andere (verwendetes Produkt und Temperatur angeben): Werden Tücher / Möppe, die für Desinfektionszwecke verwendet werden, getrennt von solchen aufbereitet, die zur Reinigung eingesetzt werden? entfällt Bearbeitung der Checkliste Datum Beantwortet von Funktion in der Praxis Unterschrift Seite 21 von 21

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