1 life Report 9 Umfragen im Auftrag der Deutschen Telekom. Wie vorsichtig sind deutsche Onliner? Report

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1 1 life Report 9 Umfragen im Auftrag der Deutschen Telekom Wie vorsichtig sind deutsche Onliner? Report

2 02 life Report 9 61% der deutschen Internetnutzer sind täglich online. 48% der Internetnutzer hatten schon einmal einen Virus, Trojaner oder Computerwurm auf ihrem Rechner. 63% der deutschen Onliner sind in mindestens einem sozialen Netzwerk Mitglied. Wie vorsichtig sind deutsche Onliner? Trojaner, Viren, Phishing wer sich im Internet bewegt, muss sich mit dem Thema Sicherheit auseinandersetzen. Weil immer mehr Menschen das Internet auch mobil per Smartphone oder Tablet-PC nutzen, gilt das auch für unterwegs. TNS Infratest hat für die Deutsche Telekom im Rahmen der vorliegenden Umfrage Sicher surfen überall! nachgefragt, wie es um das Bewusstsein für dieses Thema hierzulande bestellt ist. Fazit: Zu Hause sind die Internetnutzer überwiegend vorsichtig, aber es besteht auch noch Nachholbedarf: bei der Sicherheit in der mobilen Nutzung

3 03 life Report So surft Deutschland immer mehr mobil und gern im WLAN Das Internet ist immer und überall, Begriffe wie ins Internet gehen oder im Internet surfen sind fester Bestandteil unseres täglichen Lebens. Viele Internet nutzer sind bereits always on, also permanent online. In Deutschland sagen drei von vier Internetusern (74 Prozent), dass sie mehrmals täglich das Internet nutzen, bei jungen Menschen unter 30 sind es sogar neun von zehn. Die tägliche Nutzung hat weiter zugenommen: Noch Ende des Jahres 2010 gaben erst sechs von zehn Onlinern hierzulande an, wenigstens einmal am Tag ins Netz zu gehen. Internet überall und mobil: Immerhin drei von zehn Befragten (28 Prozent) geben an, dass sie auch unterwegs häufig das Internet nutzen die Mehrheit jedoch geht noch von zu Hause ins World Wide Web. Und auch in den eigenen vier Wänden gilt: Mobilität ist Trumpf. Drei von fünf Befragten (64 Prozent) nutzen einen drahtlosen Zugang per WLAN. Die Devise lautet: je jünger, desto mobiler. Acht von zehn Befragten (84 Prozent) unter 30 Jahren surfen auch daheim kabellos. Kabellos aber offensichtlich überhaupt nicht sorg los: Das Bewusstsein für potenziellen Missbrauch von drahtlosen Netzwerken ist vorhanden 92 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland ist bekannt, dass sich Unbefugte ohne großen Aufwand Zugang in unge sicherte Heimnetze verschaffen können. Generell gibt es aber wenig Unbehagen beim Streif zug durch die virtuelle Welt: 85 Prozent der Onliner in Deutschland sagen, dass sie sich persönlich im eigenen Umgang in der virtuellen Welt sicher fühlen. Immer öfter via Smartphone mehrmals täglich ins Netz 96% 61% der deutschen Internetnutzer sind mindestens einmal täglich online. mehrmals täglich mehrmals täglich mehrmals täglich 78% 74% 44% Stationär/Kabel 89% mehrmals täglich 91% 93% 66% 58% Kabellos in der Wohnung Informationen zur Stichprobe und zum Studien-Set-up auf S. 9 Mobil per Notebook unterwegs Mobil per Smartphone

4 04 life Report Sicherheit im Internet und was wir zu Hause dafür tun Basisschutz zuhause ist weit verbreitet % 87% Der onliner haben ihren Pc bzw. ihr notebook mit einem Virenschutz- Programm ausgestattet. 77% 81% haben eine Firewall auf ihrem PC oder Notebook installiert. Gefahr erkannt Gefahr gebannt? In den eigenen vier Wänden scheinen Onliner in Deutschland zumindest auf einem guten Weg, was die Sicherheit im Netz angeht. Eine Mehrheit ergreift aktiv Maßnahmen, um sich und die eigenen Daten zu schützen. Fast neun von zehn Befragten mit WLAN-Zugang (86 Prozent) sichern das kabellose Netzwerk daheim per Verschlüsselung. Acht von zehn (77 Prozent) Onlinern haben eine Firewall installiert. Genauso viele aktualisieren wie von Experten empfohlen regelmäßig das Betriebssystem ihres Rechners und schließen damit bekannt gewordene Sicherheitslücken. Entsprechend hoch wird die eigene Kompetenz im Umgang mit dem Internet eingeschätzt: Mehr als neun von zehn der aktuell befragten Onliner (92 Prozent) sind überzeugt, dass sie sich kompetent im Internet bewegen. Bei den Maßnahmen, die über den Standard aus WLAN-Verschlüsselung, Firewall und regelmäßige Updates hinausreichen, zeigen sich deutliche Unterschiede. So löschen etwa nur drei von fünf Befragten (64 Prozent) regelmäßig den Verlauf der besuchten Seiten und die Cookies in ihrem Browser. Nur etwa die Hälfte (55 Prozent) nutzt eine Sicherheitssoftware, die bei Online- Banking und vor allem gegen Phishing schützen soll. Ebenfalls nur jeder Zweite (55 Prozent) aller Befragten sichert sich gegen einen Totalverlust der eigenen Daten durch regelmäßige Datensicherungen/Back-ups. Kompetente Surfer schützen sich besser Cookies/Verlauf löschen 66% 48% 79% 25% Der Online-Surfer nutzen eine WLAN Verschlüsselung. neutrale -Adresse 25% 7% 79% Sicherheitssoftware mit Browserschutz und Anti-Phishing-Programm 49% 34% Internetnutzer, die sich selbst eine hohe Internetkompetenz zuschreiben. 78% führen regelmässig Updates für Betriebssystem und Browser durch. Internetnutzer, die sich selbst keine/nur geringe Internetkompetenz zuschreiben.

5 05 life Report 9 Mobile Nachlässigkeit weniger Datenschutz unterwegs Sorge um Daten auf dem Smartphone: 51% MaSSnahmen: Updates Betriebssystem: 55% Löschen Cookies/Verlauf: 29% Firewall: 23% RegelmäSSige Datensicherung: 36% Gedanken zu Links: 47% Alternative Suchmaschine: 9% 3.0 Sorgloser mit dem Smartphone unterwegs Insgesamt weniger ausgeprägt ist das Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit dem mobilen Internet. Über die Hälfte der User zwischen 18 und 29 Jahren geben an, das Internet bereits mit einem Smartphone zu nutzen. Aber nur jeder Zweite dieser Smartphone-Nutzer (51 Prozent) macht sich Gedanken um die Sicherheit der eigenen Daten auf dem mobilen Gerät. Entsprechend sorgt auch nur gut die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland (55 Prozent) für regelmäßige Updates des Betriebssystems und schließt damit wenigstens die jeweils bekannten und aktuellen Sicherheitslücken. Nur drei von zehn Smartphone-Nutzern (29 Prozent) löschen Verlauf oder Cookies ihres Browsers regelmäßig, knapp ein Viertel nutzt eine Firewall fürs Smartphone (23 Prozent), alternative Suchmaschinen nutzt nicht einmal jeder Zehnte (9 Prozent). Während sich am heimischen Rechner immerhin drei von fünf (60 Prozent) Onlinern Gedanken machen, bevor sie einen fremden Link ansteuern, ist es bei den Smartphone-Nutzern nicht einmal die Hälfte der Befragten (47 Prozent). Was tun bei Verlust des Smartphones? Es gibt Programme, die das Smartphone orten können, falls man es mal versehentlich liegen lässt oder es gar geklaut wird und noch Aufholbedarf bei der Bekanntheit und Nutzung: Erst 18 Prozent der Smartphone-User geben an, eine entsprechende App installiert zu haben, die das Gerät aus der Ferne sperren und sogar alle Daten löschen kann. Vier von zehn Smartphone-Besitzern (41 Prozent) wissen hingegen gar nicht, dass es solche Programme gibt.

6 06 life Report 9 Verbreitete Vorsicht beim Einkauf im Netz 69% achten auf eine SSL-Verschlüsselung. 97% Der Deutschen internetnutzer Kaufen im Internet ein. 76% Der Deutschen internetnutzer machen Online-Banking. 59% achten beim Online- Shopping auf eine Bewertung des online- Shops. 6% der Onliner haben Geld durch Online-Betrug verloren. 74% Nutzen sichere Zahlsysteme. 76% Der internetnutzer Haben schon Spam-Phishing erlebt. *Genaue Quellenangaben auf S Augen auf beim Online-Kauf Dabei sind die Gefahren im Umgang mit dem Internet offenbar gut bekannt: Drei von vier Onlinern in Deutschland (76 Prozent) geben an, selbst schon einmal Ziel von Spam- oder Phishingattacken gewesen zu sein. Und sechs Prozent räumen ein, bei Online-Geschäften bereits einmal betrogen worden zu sein oder Geld verloren zu haben. Angesichts einer gesamten Online- Bevölkerung von 53 Millionen Menschen (vergleiche hierzu: (N)ONLINER ATLAS 2012 der Initiative D21) ist der Umfang des Online-Markts enorm in der vorliegenden Umfrage hat nahezu jeder der befragten Internetuser in Deutschland bereits im oder über das Internet eingekauft (97 Prozent). Drei von vier der Befragten (76 Prozent) nutzen die Services ihrer Bank online. Der Blick auf die Sicherheit zeigt: Immerhin drei von vier aller Befragten (74 Prozent) bevorzugen beim Online-Shopping zwar sichere Zahlungssysteme, wie Paypal o. ä., jedoch drei von zehn Befragten (31 Prozent) achten nicht einmal auf eine sichere Übertragung ihrer sensiblen Zahlungsdaten durch eine SSL-Verschlüsselung.

7 07 life Report 9 Unsere Daten in sozialen Netzwerken 63% der Deutschen Onliner sind in mindestens einem Sozialen Netzwerk Mitglied. 5.0 Soziale Netzwerke was wir preisgeben Was wir preisgeben: Realer Name 47% 39% Geschlecht 63% 49% Wohnort 19% 13% 42% der Mitglieder machen sich Sorgen um möglichen Missbrauch. Die steigende Popularität sozialer Netzwerke zeigt sich auch unter den Nutzern der vorliegenden Umfrage: Rund 63 Prozent der befragten Onliner sind Mitglied in wenigstens einem sozialen Netzwerk im Netz. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar fast neun von zehn der Befragten (88 Prozent). Was nur Freunde wissen dürfen und was niemanden etwas angeht, wird von den Altersgruppen ganz unterschiedlich bewertet: So geben nur 5,7 Prozent der unter 30-Jährigen ihre Mailadressen an, während 21,5 Prozent der über 60-Jährigen ihre elektronische Adresse offen im Netz kommunizieren. Ganz anders bei der Angabe des richtigen Namens. Hier sind die über 60-Jährigen vorsichtiger. Nur 38,6 Prozent der Senior-Surfer geben ihren realen Namen an. Die Jugend ist da mit 46,6 Prozent deutlich offener. Beim Gehalt sind sich alle Social- Networker einig: Praktisch niemand (weniger als 1 Prozent der Befragten) würde sein Einkommen im sozialen Netzwerk posten, auch sehr wenige geben dort die eigene Telefonnummer an. Den eigenen Namen im Internet zu lesen, finden dagegen viele Befragte ganz normal (42 Prozent), genauso viele sorgen sich allerdings bei so viel Offenheit um möglichen Missbrauch. Mailadresse 6% 22% Telefonnummer Aufenthaltsort 4% 3% Alter 19% 21% Beruf 12% 12% Einkommen 1% 4% Private Fotos 4% 5% Vorlieben 14% 4% Jahre 60 +

8 08 life Report Kinderschutz mit Datenschutz Das Thema Sicherheit beschäftigt natürlich auch Eltern Grund genug, in der aktuellen Umfrage nachzufragen, welche sicherheitstechnischen Maßnahmen Familien in Deutschland ergreifen, um sicherzustellen, dass Kinder ausschließlich auf kindgerechte Inhalte im Internet zugreifen. Das eindeutige Ergebnis: Wie bei der Sicherheit in der mobilen Internetnutzung besteht noch viel Nachholpotenzial. Nur rund ein Viertel der befragten Eltern nutzt die möglichen Schutzvorrichtungen: 27 Prozent haben eine Kinderschutzsoftware installiert, 25 Prozent aktivieren die Routersperre, und bei 22 Prozent der Befragten sind Altersbeschränkungen des Mobilfunkunternehmens im Einsatz. Wie Eltern ihren Nachwuchs schützen Kinderschutzsoftware installiert 27% Routersperre aktiviert 25% Altersbeschränkung des Mobilfunkunternehmens 22%

9 09 life Report 9 Methodik Die Befragung wurde von TNS Infratest im Auftrag der Deutschen Telekom im Juli 2012 durchgeführt. Grundgesamtheit waren Privathaushalte mit Online-Zugang in der Bundesrepublik Deutschland. Die Stichprobe ist für diese Gruppe repräsentativ. Insgesamt wurden 2401 Internetnutzer über computergestützte, web-basierte Interviews befragt. Impressum Sicher surfen überall Wie vorsichtig sind deutsche Onliner? c/o Deutsche Telekom AG Friedrich-Ebert-Allee Bonn Amtsgericht Bonn HRB 6794, Sitz der Gesellschaft Bonn USt-IdNr. DE WEEE-Reg.-Nr. DE Alle Rechte vorbehalten. Copyright 2012 by Deutsche Telekom AG Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustimmung der Deutschen Telekom AG unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Übersetzungen, Vervielfältigungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Konzeption/Erhebungen: TNS Infratest GmbH Alexandra Dusel Fabio Maglieri Redaktion: Björn Muscheid Thomas Hamann Gestaltung und Konzeption: G+J Corporate Editors GmbH Mareike Krause Illustration: Thomas Kappes

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