1 Fragen und Antworten zur SAP-Kalkulation

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1 1 Fragen und Antworten zur SAP-Kalkulation 1.1 Allgemeines zur Kalkulation Im Rahmen der Kalkulation geht es darum sehr schnell belastbare Kalkulationsergebnisse bezüglich der Herstell- und Selbstkosten zu erhalten. Im Zuge einer Angebotserstellung ist es manchmal nicht sinnvoll komplette Stammdaten aufwendig in SAP anzulegen, bevor es zum Auftrag kommt. In diesen Fällen ist die Einzelkalkulation und nicht die Erzeugniskalkulation angesagt. Bei der Erzeugniskalkulation werden die kalkulationsrelevanten Stammdaten (Materialstämme, Stücklisten und Arbeitspläne) in den SAP-Stammdaten angelegt und kalkuliert. Dazu müssen Kontenplan, Sachkonten, Kostenstellen, Kostenarten, Leistungsarten und Leistungstarife angelegt sein. Die Herstell- und Selbstkosten werden basierend auf der Kostenarten-/ Kostenstellenrechnung sowie den Mengengerüsten der Produktionsplanung (Stücklisten, Arbeitspläne) ermittelt. Die geplanten Kostensätze und die Preise aus der Materialbewegung werden genutzt um das Mengengerüst zu bewerten. Die Herstellkosten setzen sich zusammen aus Material- und Fertigungskosten und Gemeinkostenzuschlägen. Die Selbstkosten setzen sich zusammen aus Herstellkosten, Vertriebs- und Verwaltungsgemeinkosten. 1.2 Was ist der Materialstammsatz? Der Materialstammsatz beinhaltet alle kalkulationsrelevanten Informationen der Artikel und Teile. Ein Materialstammsatz setzt sich aus den unterschiedlichsten Informationen der folgenden Bereiche zusammen. Buchhaltung Disposition Einkauf Konstruktion Lagerung Prognose Vertrieb Der Materialstammsatz setzt sich aus werksspezifischen Datenanteilen zusammen. Zu einem Materialstammsatz gehören Daten mit einem beschreibenden sowie einem steuernden Charakter. Über die Kontenfindung wird jedes Material einem Sachkonto und somit auch einer primären Kostenart zugeordnet. 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation 1

2 1.3 Was ist die Stückliste? Bei der Stückliste handelt es sich grundsätzlich um ein Verzeichnis mit formalem Aufbau, das sämtliche Angaben zu einem Material, wie z.b. Menge, Bezeichnung, Mengeneinheit ausweist. Die jeweiligen Bestandteile werden als Position bezeichnet. In der Erzeugniskalkulation werden ausschließlich Materialstücklisten bearbeitet. Die Stücklistenpositionen sind standardmäßig als kalkulationsrelevant gekennzeichnet. Die Kalkulationsrelevanz kann pro Position ein- und ausgeschaltet werden. 1.4 Was ist der Arbeitsplan? Ein Arbeitsplan beschreibt einen Fertigungsablauf. Ein Arbeitsplan kann aus X Vorgängen bestehen, die jeweils Angaben zum Arbeitsplatz, zu den Rüst- und Fertigungszeiten etc. beinhalten. Die Fertigungskosten werden anhand der in den verschiedenen Arbeitsplanvorgängen hinterlegten Arbeitsplätzen, an denen die Vorgänge durchgeführt werden, die Kostenstellen, sowie die jeweils relevanten Leistungsarten ermittelt. Die Arbeitsplanpositionen sind standardmäßig als kalkulationsrelevant gekennzeichnet. Die Kalkulationsrelevanz kann pro Position ein- und ausgeschaltet werden. 1.5 Was sind Arbeitsplätze, Leistungsarten, Tarife? Die Arbeitsplätze müssen in den SAP-Stammdaten angelegt sein. Gleiches gilt für die Leistungsarten und Leistungstarife. Ein Arbeitsplatz ist ein räumlicher Bereich in dem ein bestimmter Arbeitsvorgang ausgeführt wird. Arbeitsplätze werden in Arbeitsplänen verwendet und sind immer einer Kostenstelle zugeordnet. Anhand der Arbeitsplatzart wird festgelegt welche Stammdatenanteile zu pflegen sind und welche Funktionen der Arbeitsplatz erfüllen soll (Einstellungen über Steuerschlüssel). Die verschiedenen Arten von Leistungen, die von einer Kostenstelle erbracht werden können, werden in Leistungsarten eingeteilt. Die Leistungsarten werden mit einem Verrechnungssatz (Tarif) bewertet, der sich aus einem fixen (arbeitsunabhängigen) und einem variablen (arbeitsabhängigen) Anteil zusammensetzt. Damit kann berechnet werden, mit welchen Kosten ein Produkt belastet wird, wenn es eine bestimmte Leistung der Kostenstelle in Anspruch nimmt. Jedem Vorgabewert kann im Arbeitsplatz eine Leistungsart als Vorschlagswert zugeordnet werden. 1.6 Was ist eine Kostenstelle? Eine Kostenstelle ist die organisatorische Einheit, in der Kosten entstehen. Ein Arbeitsplatz verweist auf genau eine Kostenstelle. 2 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation

3 Pro Kostenstelle wird u.a. geplant: welche Leistungen von der Kostenstelle erbracht werden mit welchen Kosten ein Produkt belastet wird, wenn es Leistungen der Kostenstelle in Anspruch nimmt Für die Vorlalkulation muss die zeitliche Gültigkeit der Kostenstelle mit dem Bewertungstermin der Kalkulation übereinstimmen. 1.7 Was sind Leistungsarten? Die Leistung der Kostenstelle wird in Leistungsarten ausgedrückt. Sie geben im Arbeitsplatz an, welche Leistungsarten zur Fertigung des Produkts in Anspruch genommen werden. Die Zuordnung von Leistungsarten zu Kostenstellen erfolgt über die Leistungartenplanung in der Kostenstellenrechnung. Leistungen werden durch Tarife bewertet, die Sie entweder politisch setzen, oder die aufgrund einer Kostenplanung im Rahmen einer iterativen Tarifermittlung vom System ermittelt werden. Dabei werden die den Leistungsarten zugeordneten Plankosten einer Kostenstelle durch die Planleistung (oder je nach Systemeinstellung auch durch die Kapazität) geteilt, um iterative Tarife zu erhalten Zusammenhang Kostenstelle, Leistungsarten, Arbeitsplatz und Arbeitsplan Kostenstelle (Fertigung) Leistungsarten / Tarife zur Kostenstelle RUE 70,00 PER 80,00 MAS 90,00 SON 50,00 RUE Arbeitsplatz 1234 mit Leistungsarten PER Arbeitsplan Vorgang 001 mit Arbeitsplatz 1234 Der Kostenstelle Fertigung sind vier Leistungsarten zugeordnet. Jede Leistungsart ist mit einem Verrechnungssatz (Tarif) bewertet, z.b. kostet eine Rüststunde (Leistungsart RUE) 70,00. Durch die Zuordnung zur Kostenstelle können im Arbeitsplatz die für die Kostenstelle zugelassenen Leistungsarten den Vorgabewerten zugeordnet werden, hier z.b. die Leistungsarten RUE und PER den Vorgabewerten Rüsten und Personal im Arbeitsplatz Diese Leistungsarten werden im Arbeitsplan Vorgang 001 vorgeschlagen, wenn der Arbeitsplatz 1234 dem Vorgang 001 zugeordnet ist. Außerdem kann im Arbeitsplatz jedem Vorgabewert eine Formel für die Kalkulation zugeordnet werden. Mit den Formeln werden aus den allgemeinen Vorgangsdaten und den Vorgabewerten im Vorgang die Leistungen für die Vorgangsmenge berechnet. Über die Leistungsarten können die Kosten für diese Leistungen berechnet werden. 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation 3

4 1.8 Wie wird ein Material im Materialstamm angelegt? Für jede Materialnummer die in einer Stückliste vorkommt, muß ein Materialstamm angelegt werden. Wenn das gleiche Material mehrfach in einer oder mehreren Stücklisten vorkommt, wird dieses Material trotzdem nur einmal im Materialstamm angelegt. 1.9 Welche Daten werden für ein Material, bei der Neuanlage aus einer Stückliste heraus, im Materialstamm automatisch angelegt? Kalkulations-Schlüssel Produktionswerk Materialnummer Bezeichnung Basis-Mengeneinheit Alle weiteren für eine Kalkulation relevanten Daten müssen manuell nachgepflegt werden. Das sind grundsätzlich: Materialart Sonderbeschaffungsschlüssel Preis (bei Fremdteilen) Preiseinheit Bewertungsklasse Weitere kalkulationsrelevante Daten können manuell nachgepflegt werden Wird ein Material im Materialstamm wieder gelöscht, wenn es in keiner Stückliste mehr vorkommt? Nein! Die Materialien bleiben im Materialstamm immer erhalten Wofür ist der Sonderbeschaffungsschlüssel notwendig? Normalerweise steuert die Materialart (Beschaffungsart) ob ein Material als Eigenfertigung oder als Fremdbeschaffung anzusehen ist. Für jedes Eigenfertigungs-Material muss dann in der Regel eine Stückliste und ein Arbeitsplan angelegt sein. 4 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation

5 Wenn keine Stückliste und nur ein Arbeitsplan vorhanden ist, kann im Sonderbeschaffungsschlüssel ein E eingegeben werden. (Setzt Customizing des Schlüssels voraus). Durch dieses E wird dann nur der Arbeitsplan kalkuliert. Wenn nur eine Stückliste und kein Arbeitsplan vorhanden ist, kann das Material über den Sonderbeschaffungsschlüssel als Dummy-Baugruppe gekennzeichnet werden. Bei der Kalkulation werden dann alle Materialkomponenten der Stückliste (Baugruppe) bewertet und der kalkulierte Wert der Stückliste (Baugruppe) im Materialstamm unter der Materialnummer der Stückliste (Baugruppe) abgelegt. Wenn ein Material über die Materialart als Eigenfertigung definiert ist und man das Material als Fremdbeschaffung kalkulieren möchte, muss nur der Sonderbeschaffungsschlüssel im Materialstamm entsprechend geändert werden. Der Sonderbeschaffungsschlüssel übersteuert die Materialart Wofür dient die Preissteuerung? Im SAP-Materialstamm (Buchhaltungsbild) können Materialien mit der Preissteuerung V (Gleitender Durchschnittspreis = GLD) oder S (Standardpreis) versehen werden. Diese Kennzeichnung wird für die Materialbewertung benötigt. Die beiden Arten der Preissteuerung unterscheiden sich durch die Bestandswertermittlung bei Wareneingang bzw. Rechnungseingang Bewertung zum Standardpreis Eine Bewertung zum Standardpreis (S) bedeutet, dass alle wertmäßigen Bestandsbuchungen zu einem im Materialstammsatz festgelegten Preis durchgeführt werden. Neuer Bewertungspreis = Alter Bewertungspreis Neuer Bestandswert = Bewertungspreis x Neue Bestandsmenge Die Differenz aus dem Einstandspreis und dem Bewertungspreis wird als Aufwand oder Ertrag verbucht. Der GLD wird auch bei einer Bewertung zum Standardpreis mitgeführt um einen Überblick zu haben, wie stark der Einstandspreis-Durchschnitt vom Standardpreis abweicht Bewertung zum Gleitenden Durchschnittspreis Eine Bewertung zum Gleitenden Durchschnittspreis (V) bedeutet, dass alle wertmäßigen Bestandsbuchungen zu dem zum Zeitpunkt der Buchung neu ermittelten GLD im Materialstammsatz durchgeführt werden. Der GLD wird zur Anpassung von Preisschwankungen beim Einstandspreis verwendet. 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation 5

6 Neuer Bewertungspreis = (Alter Bestandswert + Zugangsmenge x Einstandspreis) / (Alte Menge + Zugangsmenge) Neuer Bestandswert = Neuer Bewertungspreis x Neue Bestandsmenge Beispiel Zugang Preissteuerung S Bestand Preissteuerung V Menge: 20 Einstandspreis: 30,00 Menge: 100 Menge: 100 Bewertungspreis: 20,00 Bewertungspreis: 20,00 Bestandswert: 2.000,00 Bestandswert: 2.000,00 Menge: 120 Menge: 120 Bewertungspreis: 20,00 Bewertungspreis: 21,67 Bestandswert: 2.400,00 Bestandswert: 2.600,40 Aufwand: 200, Änderung der Preissteuerung im Buchhaltungsbild Änderung von S nach V Dieses ist ohne Bedingungen möglich. Der GLD nimmt zum Start den Wert vom Standardpreis an. Änderung von V nach S Nur möglich wenn das Material nicht getrennt bewertet wird, also Teilbestände des Materials andere Bewertungen aufweisen. Nicht möglich wenn der Standardpreis aus einer Kalkulation stammt und ungleich dem GLD ist Was ist die Automatische Sachkontenfindung? Ziel der automatischen Sachkontenfindung ist das automatische Bebuchen von Konten der Finanzbuchhaltung und der Kostenrechnung entsprechend den jeweiligen Mengenbuchungen in der Materialwirtschaft. 6 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation

7 Nachdem man in der Kalkulation davon ausgeht, das ein Produkt gefertigt wird, handelt es sich bei den eingesetzten Materialien um Warenausgänge, die vom Lager für die Fertigung des Endprodukts abgezogen werden. Für die Vorgänge der Bestandsführung gibt es Vorgangsschlüssel. Für den Warenausgang den Vorgang BSX. Über die Bewegungsart 261 wird festgelegt, das es sich um einen Warenausgang für einen Fertigungsauftrag handelt. Wenn ein Halbfabrikat-Material aus dem Lager abgezogen wird, um es für die Herstellung eines anderen Materials zu verwenden, dann verwendet das System die Bewegungsart 261. Dieser Bewegungsart ist im Customizing der Materialwirtschaft (MM) in der Materialkontenfindung die Kontomodifikationskonstante VBR zugeordnet. In Verbindung mit der in der im Materialstammsatz hinterlegten Bewertungsklasse 7900 findet das System das Konto "Verbrauch Halbfabrikate". Zu diesem Konto ist eine Primärkostenart angelegt. Diese Kostenart können Sie als Basis zur Berechnung der Herstellkosten eines Materials verwenden, zu dessen Herstellung das Material ABC verbraucht wird Von der Bewertungsklasse zur Kostenart Bewertungsklasse Mit der Bewertungsklasse haben Sie die Möglichkeit, die automatische Kontenfindung materialabhängig zu definieren. Die Bewertungsklasse legt fest auf welches (Bestands-) Konto eine Warenbewegung gebucht wird. Die Bewertungsklasse ermöglicht synchron zur mengenmäßigen Bestandsbuchung in der Materialwirtschaft auch die wertmäßige Verbuchung. Wenn ein Benutzer ein Material anlegt, so muss er in den Buchhaltungsdaten die Bewertungsklasse des Materials eingeben. Das R/3-System prüft aufgrund Ihrer Einstellungen, ob die Bewertungsklasse für die Materialart zulässig ist. Die Bewertungsklasse ist eine Gruppierung von Materialien, die eine gemeinsame Kontenfindung haben. Wenn ein Vorgang je nach Bewertungsklasse auf unterschiedliche Konten gebucht werden soll, so legen Sie im Arbeitsschritt Automatische Buchungen einstellen eine Kontenfindung für jede Bewertungsklasse an. Die zulässigen Bewertungsklassen sind von der Materialart abhängig. Für eine Materialart sind in der Regel mehrere Bewertungsklassen zulässig. Eine Bewertungsklasse kann aber auch für mehrere Materialarten zulässig sein. Die Verbindung zwischen den Bewertungsklassen und den Materialarten wird über die Kontoklassenreferenz hergestellt. 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation 7

8 Materialart Die Materialart dient zur Gruppierung verschiedener Materialien die gleiche Eigenschaften aufweisen. Die Materialart ROH z.b. gruppiert Rohmaterialien. Rohmaterialien sind in der Regel fremdbeschafft und werden weiterverarbeitet Kontoklassenreferenz Die Kontoklassenreferenz ist eine Zusammenstellung von Bewertungsklassen. Einer Materialart wird genau eine Kontoklassenreferenz zugeordnet Kostenart Die Kostenart klassifiziert den betriebszweckbezogenen bewerteten Verbrauch von Produktionsfaktoren innerhalb eines Kostenrechnungskreises. Einer Kostenart entspricht eine kostenrelevante Kontenplanposition. Man unterscheidet zwischen primären Kosten- und Erlösarten sowie sekundären Kostenarten Primäre Kostenart Eine primäre Kostenart bzw. Erlösart ist eine kosten- bzw. erlösrelevante Position des Kontenplans, für die im Finanzwesen ein entsprechendes Sachkonto vorhanden ist. Sie kann nur dann angelegt werden, wenn sie zuvor im Kontenplan als Sachkonto verzeichnet und im Finanzwesen als Konto angelegt wurde. Beim Anlegen prüft das SAP-R/3-System, ob ein entsprechendes Konto im Finanzwesen angelegt wurde. Beispiele für primäre Kostenarten sind: Materialkosten Personalkosten Energiekosten Sekundäre Kostenart Sekundäre Kostenarten lassen sich ausschließlich in der Kostenrechnung anlegen und verwalten. Sie dienen der Abbildung des innerbetrieblichen Werteflusses z.b. bei innerbetrieblichen Leistungsverrechnungen, Zuschlagsrechnungen und Abrechnungsvorgängen. Beim Anlegen von sekundären Kostenarten prüft das System, ob das Konto bereits im Finanzwesen vorhanden ist. Ist dies der Fall, so kann die sekundäre Kostenart in der Kostenrechnung nicht angelegt werden. 8 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation

9 Beispiele für sekundäre Kostenarten sind: Kostenarten für die Umlage Kostenarten für die innerbetriebliche Leistungsverrechnung Kostenarten für die interne Auftragsabrechnung Bewertungsstruktur Daten eines Materials werden nach folgender Struktur bewertet: Bewertungskreis Bewertungsklasse Bewertungstyp Bewertungsart Materialart Bewegungsart Bewertungskreis Organisationsebene, auf der die Bewertung von Materialien durchgeführt wird. Ein Bewertungskreis kann wie folgt festgelegt sein: Bewertungskreis = Buchungskreis Zu jedem Material werden alle Bestände, die in diesem Buchungskreis vorhanden sind, einheitlich bewertet. Bewertungskreis = ein Werk Zu jedem Material wird der Bestand, der in diesem Werk vorhanden ist, bewertet. Die Bestände anderer Werke werden in diesem Bewertungskreis nicht berücksichtigt. Über das Customizing ist festgelegt, auf welcher Ebene Sie die Bewertung durchführen Was ist die Kalkulationsvariante? Eine Kalkulation wird immer mit Hilfe einer Kalkulationsvariante durchgeführt. In der Kalkulationsvariante sind sämtliche Steuerungsparameter zur Erlangung von Herstell- und Selbstkosten hinterlegt. Die Kalkulationsvariante enthält die Kriterien für die Kalkulation. Über die Kalkulationsvariante wird festgelegt, welche Preisfindungsstrategie das System für die Kalkulation verwendet und wie die Gemeinkostenzuschläge ermittelt werden. 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation 9

10 Die Höhe der Gemeinkostenzuschläge für die Plankosten werden über das Kalkulationsschema festgelegt. Das Kalkulationsschema wird im Einführungsleitfaden des Projektsystems definiert und der Kalkulationsvariante über die Bewertungsvariante zugeordnet. Die Kalkulationsvariante besteht aus einer Kalkulationsart und einer Bewertungsvariante Die Kalkulationsart legt fest, für welches Objekt die Kalkulation erstellt wird. Die Bewertungsvariante enthält die Wertansätze für die Materialien und Leistungsarten, die in der Kalkulation aufgeführt werden In der Bewertungsvariante wird auch das Kalkulationsschema für die Gemeinkosten- Zuschlagsberechnung hinterlegt Wozu dient die Bewertungsvariante? Die Bewertungsvariante gibt an, welcher Preis bei der Kalkulation für ein Material in der Stückliste aus dem Materialstammsatz übernommen wird welcher Plantarif für die Eigenleistungen verwendet wird welches Kalkulationsschema für die Ermittlung von Gemeinkosten verwendet wird ob und in welchem Umfang eine Stücklistenposition oder ein Vorgang des Arbeitsplanes kalkulationsrelevant ist 1.17 Was ist die Kostenschichtung? Die Ergebnisse der Kalkulation werden in Form von Kostenelementen, einer sogenannten Kostenschichtung, fortgeschrieben. Die Kostenschichtung stellt die kalkulierten Kosten der Kalkulation über alle Fertigungsstufen hinweg gegliedert nach Kostenelementen dar.. Die Kostenelemente gliedern die Kosten eines Materials über die gesamte Fertigungsstruktur z.b. in die Bereiche Materialkosten, Fertigungskosten, Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten und sonstige Kosten auf. Die Kosten für Eigenleistungen fließen i.d.r. unter sekundäre Kostenarten in die Kostenschichtung ein. Um die Primärkosten für Eigenleistungen darstellen zu können, kann eine alternative Gliederung der Kostenelemente in einer Primärkostenschichtung erfolgen. 10 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation

11 Mit der Kostenschichtung können Sie den Kostenursprung über mehrere Fertigungsstufen hinweg analysieren. Sie können die Wertschöpfung innerhalb einer mehrstufigen Fertigungsstruktur analysieren. Die Kosten der Hauptstufe bestehen aus den Eigenleistungen und den Gemeinkosten, die auf der betrachteten Stufe anfallen. Zu den Kosten der Vorstufe zählen die eingesetzten Materialien und Rohstoffe. Die Summe der Kosten für die Hauptstufe und Vorstufe entspricht den Gesamtkosten für die betrachtete Produktionsstufe. Durch die Elementesicht legen Sie fest, welche Kostenbestandteile im Bericht angezeigt werden. So können Sie z.b. die Herstellkosten, die Selbstkosten oder die bestandsbewertungsrelevante Kosten anzeigen. Sie können dazu unterschiedliche Elementesichten per Customizing anlegen. Pro Kostenelement entscheiden Sie, welcher Anteil der darin enthaltenen Kosten (fix, variabel, gesamt) in welcher Elementesicht angezeigt werden soll. Bei der Kalkulation schreibt das System eine Kostenschichtung für jedes kalkulierte Material aus den diversen Stücklisten automatisch fort. Hierfür müssen Sie vorher per Customizing ein Elementeschema definiert haben Was ist ein Elementeschema? Ein Elementeschema legt fest, welche Kosten die Kostenschichtung enthält. Sie legen in einem Elementeschema fest: nach welchen Kostenelementen die kalkulierten Kosten gegliedert werden sollen welche Kostenarten zu welchem Kostenelement zusammengefasst werden Das Elementeschema wird über die Organisationseinheiten Buchungskreis, Werk und Kalkulationsvariante selektiert. Wenn Sie mit einer bestimmten Kalkulationsvariante kalkulieren, ermittelt das System das Elementeschema zu dieser Kalkulationsvariante und bildet dementsprechend die Kostenschichtung für die Kalkulationsergebnisse Was ist ein Kostenelement? Die Zusammenfassung von Kostenarten mit oder ohne Herkunftsgruppen. Die Kosten, die bei einer Kalkulation ermittelt werden, werden Kostenarten und Kostenelementen zugeordnet. Herkunftsgruppen können Sie in den Materialstammsätzen verwenden, um die Materialkosten innerhalb einer Kostenart zu unterteilen. Herkunftsgruppen und auch Kostenelemente werden im Customizing eingestellt. 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation 11

12 . Kostenelemente werden in einem Elementeschema gruppiert. Sie können maximal 40 Kostenelemente in einem Elementeschema gruppieren. Wenn die Kostenelemente sowohl fixe als auch variable Kosten enthalten, können Sie maximal 20 Kostenelemente in einem Elementeschema gruppieren Was ist die Kostenwälzung? Zweck der Kostenwälzung ist, die Herstellkosten für alle Materialien in einer mehrstufigen Fertigungsstruktur in der Kalkulation des übergeordneten Materials zu berücksichtigen. Die Kostenwälzung erfolgt anhand der Kalkulationsstufen automatisch. Zuerst werden die Kosten für die Materialien in der untersten Kalkulationsstufe ermittelt und den Kostenelementen zugeordnet. Dann werden die Kosten für alle Materialien in der nächsthöheren Kalkulationsstufe ermittelt. Die Kosten für die zuerst kalkulierten Materialien werden nach oben gewälzt und bilden einen Teil der Herstellkosten in der nächst höheren Kalkulationsstufe. Dieser Prozess wiederholt sich, bis die Kalkulationsergebnisse des obersten Materials die Herstellkosten für jedes Material in der Fertigungsstruktur enthalten. Für die Kalkulation ordnen Sie im Customizing die Kosten verschiedenen Kostenelementen zu. Die Kostenelemente gliedern die Kosten eines Materials. Bei der Kostenwälzung werden die Daten für diese Kostenelemente in den Kalkulationsergebnissen zum übergeordneten Material weitergegeben. Es kann innerhalb einer mehrstufigen Fertigungsstruktur auch Kosten geben, die nicht nach oben gewälzt werden sollen. Im Customizing legen Sie pro Kostenelement fest, ob die zugeordneten Kalkulationsergebnisse gewälzt werden sollen. Materialien in einer Stückliste nennt man Stücklistenkomponenten. Dabei kann es sich um ein Material ohne eigene Stückliste (Einsatzmaterial, Kaufteil, Rohstoff) oder ein Material mit einer eigenen Stückliste (Baugruppe) handeln. Wenn das Erzeugnis eine mehrstufige Struktur hat, werden die Kosten für die Einsatzmaterialien ermittelt und bei der Kalkulation der nächsthöheren Baugruppe berücksichtigt. Die Struktur der Stückliste legt fest, in welcher Reihenfolge die Materialien kalkuliert werden. Das System löst die Stückliste von oben nach unten auf, vergibt Kalkulationsstufen und kalkuliert dann von unten nach oben. Die Stücklistenkomponenten mit der niedrigsten Kalkulationsstufe werden als erstes kalkuliert, dann die Stücklistenkomponenten (die Baugruppen) mit der nächsthöheren Kalkulationsstufe, usw. bis hin zum obersten Material. Die ermittelten Kosten werden dabei nach oben gewälzt. 12 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation

13 Für jede kalkulierte Stücklistenkomponente wird eine Kostenschichtung erzeugt, die die Kosten nach z.b. Materialkosten, Fertigungskosten, und Kosten für Fremdbezug unterscheidet. Das Kostenelement Materialkosten für die oberste Stückliste enthält somit alle Materialeinsatzkosten der untergeordneten Stücklistenkomponenten. Die Struktur dieser Kostenschichtung wird im Customizing über ein Elementeschema festgelegt. Die Kalkulation kann die Herstellkosten auch für Materialien ermitteln, die in einem anderen Werk gefertigt werden, solange die zwei Werke demselben Kostenrechnungskreis zugeordnet sind und die Buchungskreise der Werke dasselbe Elementeschema verwenden. In diesem Fall muss die Struktur der Kostenschichtung in beiden Werken gleich sein Was ist der Einzelnachweis? Ein Bericht, der die kalkulierten Kosten gliedert und detaillierte Informationen über Kostenursprung und Zusammensetzung der Kosten enthält. Bei der Kalkulation wird für jede kalkulierte Stückliste ein Einzelnachweis aufgebaut. Diese Einzelnachweise werden gesichert und lassen sich jederzeit aufrufen und analysieren. Die Herkunftsgruppe gibt Detailinformationen zur Quelle der Materialkosten oder zur Herkunft der Gemeinkostenzuschläge. Bei Materialkosten wird die Herkunftsgruppe im Materialstammsatz eingetragen. Bei den Gemeinkosten wird die Herkunftsgruppe im Entlastungsschlüssel des Kalkulationsschemas eingetragen und bietet nähere Informationen über die Herkunft der Gemeinkostenzuschläge. Die Materialkosten, Fremdleistungen und Nichtlagermaterialien werden primären Kostenarten zugeordnet und in dieser Darstellung unter der vom System ermittelten Kostenart ausgewiesen. Die Kosten für Eigenleistungen werden unter der Verrechnungskostenart der Leistungsart ausgewiesen, die im Stammsatz der Leistungsart hinterlegt wurde. Gemeinkostenzuschläge werden ebenfalls unter sekundären Kostenarten ausgewiesen. Standardmäßig wird der Einzelnachweis mit Layout Positionstypen (gruppiert) angezeigt. Hier sind die Kalkulationspositionen nach Positionstypen gegliedert dargestellt. Die Positionstypen geben z.b. an, ob es sich um ein Material (M), eine Eigenleistung (E) oder Gemeinkostenzuschläge (G) handelt. Die Kalkulationsposition für ein Material (M) gibt das Werk, die relevante Materialnummer, den Text im Materialstammsatz, den Wert des Materials und die eingesetzte Menge an. Die Kalkulationsposition für eine Eigenleistung (E) gibt die Kostenstelle, den Arbeitsplatz, die Leistungsart, einen Text, den Wert der Leistung und die eingesetzte Menge an. Für Arbeitsvorgänge in den Arbeitsplänen, werden die Kosten mit Hilfe der Kostenstellenrechnung ermittelt. Gemeinkostenzuschläge werden prozentual auf Basis der Einzelkosten (Material oder Fertigung) oder der Herstellkosten ermittelt. Die Bedingungen für die Ermittlung dieser Zuschläge werden in einem Kalkulationsschema hinterlegt, das im Customizing definiert wird. 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation 13

14 1.22 Was sind Gemeinkosten Gemeinkosten sind die Kosten, die dem Produkt nur indirekt zugerechnet werden können, wie z.b. Stromkosten oder allgemeine Lagerkosten. Diese Gemeinkosten können mit Hilfe von Gemeinkostenzuschlägen verrechnet werden. Bei der klassischen Zuschlagsberechnung werden die Gemeinkosten über prozentuale bzw. mengenbezogene Zuschläge auf das Bezugsobjekt verrechnet. Die Verrechnung erfolgt über Kalkulationsschemata. Folgende Schritte sind notwendig: im Customizing ein Kalkulationsschema anlegen im Customizing das Kalkulationsschema der Bewertungsvariante zuordnen im Einstiegsbild der Kalkulation eine Kalkulationsvariante eingeben, die auf diese Bewertungsvariante verweist Um besondere Zuschlagsbedingungen für bestimmte Bezugsobjekte festzulegen, müssen Sie zusätzlich eine Gemeinkostengruppe im Materialstammsatz eintragen im Kalkulationsschema einen Zuschlagsschlüssel eintragen, der im Customizing der Kalkulation mit dieser Gemeinkostengruppe verknüpft ist. Die Gemeinkostenzuschläge werden auf Basis der Informationen im Einzelnachweis zum kalkulierten Material ermittelt. Weil das System einen Einzelnachweis für jede Elementesicht fortschreibt, können Sie Gemeinkostenzuschläge für eine bestimmte Elementesicht ermitteln. Gemeinkosten werden nur auf eine Basis gerechnet, z.b. Herstell- oder Selbstkosten. In der Regel bilden die Herstellkosten die Basis für die Zuschlagsberechnung. Diese Zuordnung treffen Sie in der Kalkulationsart im Customizing. Das System fügt bei der Berechnung des Zuschlags eine Kalkulationsposition vom Typ G ein. Die Gemeinkostenzuschläge werden unter den Kostenarten fortgeschrieben, die Sie im Kalkulationsschema im Customizing der Produktkosten-Controlling festgelegt haben. In der Kalkulation werden die Zuschläge vom System automatisch ermittelt, wenn Sie die Kalkulation durchführen Was ist ein Kalkulationsschema? Ein Kalkulationsschema verbindet alle Teile der Zuschlagsrechnung. Im Kalkulationsschema legen Sie fest: welche Einzelkosten bezuschlagt werden (Berechnungsbasis) unter welchen Bedingungen ein Zuschlag berechnet wird (Abhängigkeit) ob ein prozentualer oder ein mengenbezogener Zuschlag verrechnet wird wie hoch der prozentuale Zuschlag ist bzw. welcher Betrag pro Mengeneinheit erhoben wird (Zuschlag) für welchen Zeitraum der Zuschlag gelten soll welche Kostenstelle unter welcher Kostenart (bei Istbuchungen) entlastet wird (Entlastungsschlüssel) Das Kalkulationsschema enthält folgende Teile: 14 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation

15 Berechnungsbasis Die Berechnungsbasis bezeichnet eine Gruppe von Kostenarten, die nach denselben Bedingungen (Konditionen) bezuschlagt werden sollen. Dies geschieht durch die Zuordnung einzelner Kostenarten oder Kostenartenintervalle pro Kostenrechnungskreis zu einer Berechnungsbasis. Sie können die fixen und variablen Kostenanteile der gleichen Basiskostenart unterschiedlich bezuschlagen. Außerdem können Sie die Höhe der Gemeinkostenzuschläge nicht nur von den Einzelkosten abhängig machen, sondern auch vom Material selbst. Sie können materialspezifische Berechnungsbasen definieren, indem Sie in den Materialstammsatz Herkunftsgruppen eintragen und diese in den Berechnungsbasen angeben Zuschlagssätze Über den Zuschlag legen Sie fest, ob es ein mengenabhängiger oder prozentualer Zuschlag auf die Berechnungsbasis sein soll. Sie legen außerdem die zeitliche Gültigkeit und die Bedingungen, unter denen der Zuschlag berechnet werden soll, fest. Das System errechnet den Zuschlagsbetrag aus einem Zuschlagsprozentsatz bzw. einer Zuschlagsmenge. Die Bedingungen, unter denen ein Zuschlag gerechnet wird, werden über Konditionstabellen festgelegt. Die Standardkonditionstabellen verweisen auf einen Kostenrechnungskreis, eine Zuschlagsart (Plan oder Ist) und ein weiteres Feld des Objektstammsatzes (z.b. Werk, Zuschlagsschlüssel). Die Bedingungen für die Zuschlagsrechnung können sich daher entweder auf alle Bezugsobjekte einer Organisationseinheit oder einen Zuschlagsschlüssel beziehen Entlastungsschlüssel Die Zuschlagszeilen enthalten auch einen Entlastungsschlüssel. Die Entlastung legt fest, unter welcher (Gemein-)Kostenart der Zuschlag fortgeschrieben wird und welche Kostenstelle dabei entlastet wird. Sie können außerdem festlegen, welcher Anteil der Gemeinkosten als fixe Kosten ausgewiesen werden sollen Summenzeilen Diese Zeilen dienen als Zwischensummen Zuschlagsschlüssel Der Zuschlagsschlüssel legt fest, mit welchem Zuschlag ein Bezugsobjekt (z.b. Material) bezuschlagt wird, und stellt so die Verbindung her zwischen bestimmten Zuschlagskonditionen und einem bestimmten Materialstammsatz. 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation 15

16 Um einzelne Materialien mit bestimmten Zuschlagskonditionen zu verknüpfen, müssen Sie: eine Gemeinkostengruppe in der Kalkulationssicht des Materialstammsatzes eintragen im Kalkulationsschema einen Zuschlagsschlüssel eintragen, der im Customizing der Kalkulation Produktkosten-Controllings mit dieser Gemeinkostengruppe verknüpft ist Mit dem Zuschlagsschlüssel wird einem bestimmten Material über die Gemeinkostengruppe in der Kalkulationssicht des Materialstammsatzes die Höhe der Gemeinkosten zugeordnet. Gemeinkostengruppe und Zuschlagsschlüssel werden in der Kalkulation berücksichtigt 1.24 Was sind Kalkulationstermine? Folgende Termine sind für die Kalkulation und den Kalkulationslauf von Bedeutung: Auflösungstermin Bewertungstermin Im Customizing der Kalkulation bestimmen Sie über die Terminsteuerung welche Termine vorgeschlagen werden ob der Anwender die vorgeschlagenen Termine ändern darf Die Terminsteuerung wird einer Kalkulationsvariante zugeordnet Auflösungstermin Der Auflösungstermin bestimmt, wie das gültige Mengengerüst aus den SAP- Stammdaten selektiert wird. Auf Basis dieses Termins werden die entsprechenden Stücklisten und die entsprechenden Arbeitspläne selektiert und kalkuliert Bewertungstermin Der Bewertungstermin bestimmt welche Tarife für Leistungsarten aus der Kostenstellenplanung genommen werden Infos zu Einkaufsstammdaten Der Einkauf enthält Informationen für die Beschaffung eines Materials oder einer Dienstleistung bei einem bestimmten Lieferanten, z.b. die mit dem Lieferanten ausgehandelten Konditionen. Im Rahmen der Kalkulation können Sie auf diese Informationen zugreifen für die Bewertung von Materialien 16 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation

17 Rohstoffkalkulation Bewertung von lohnbearbeiteten Materialien Bewertung von Fremdbearbeitung Um bei der Datenladung auf Preise aus dem Einkauf (Einkaufsinfosatz oder Bestellung) zugreifen zu können, müssen Sie im Customizing der Kalkulation in der Bewertungsvariante für die Materialbewertung die Strategie L (Preis aus Einkaufsinfosatz) hinterlegen für die Bewertung der Lohnbearbeitung und Fremdbearbeitung eine Strategie hinterlegen in der Kalkulationsvariante, die Sie für die Kalkulation verwenden wollen, diese Bewertungsvariante hinterlegen Im Einkauf wird die Verbindung zwischen Material/Leistung und Lieferant hergestellt. Der Einkauf verwaltet die Informationen über einen Lieferant und die Materialien und Leistungen, die von diesem Lieferanten bezogen werden, z.b. Angaben über Mengen, Preise, Preisänderungen und sonstige Kosten. Sie können auf folgende Preise zugreifen: auf den Preis aus dem Arbeitsvorgang im Arbeitsplan aus dem Einkaufsinfosatz (Angebot) auf den Effektivpreis aus Angebot Effektivpreis aus Angebot ohne Fixkosten Nettoangebotspreis Bruttoangebotspreis aus der Bestellung auf den Effektivpreis aus Bestellung Effektivpreis aus Bestellung ohne Fixkosten Nettobestellpreis Bruttobestellpreis Sie legen im Customizing der Kalkulation fest, welcher Preis selektiert wird, indem Sie eine Bewertungsvariante definieren und diese der Kalkulationsvariante zuordnen. Die Bewertungsvariante enthält eine Suchfolge, die maximal drei Preise in Betracht ziehen kann. Sie definieren z.b. folgende Strategiefolge für die Bewertung der Fremdleistungen: Nettoangebotspreis Nettobestellpreis Preis aus Vorgang Wenn ein Nettoangebotspreis im Einkaufsinfosatz vorhanden ist, übernimmt das System diesen Preis. Wenn das System keinen Nettoangebotspreis findet, übernimmt das System den Nettobestellpreis aus der Bestellung. Wenn keine Bestellung für den Vorgang erfasst wurde, übernimmt das System den im fremdbearbeiteten Vorgang des Arbeitsplanes hinterlegten Preis 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation 17

18 1.26 Infos zu Arbeitsplätzen Der Arbeitsplatz ist die organisatorische Einheit, an der ein Vorgang ausgeführt wird. Ein Arbeitsplatz verweist auf genau eine Kostenstelle und verschiedene Leistungsarten. In der Kalkulation wird der Arbeitsplatz über den Arbeitsplan berücksichtigt. Folgende Daten sind für die Kalkulation relevant: Arbeitsplatzart Die Arbeitsplatzart bestimmt, welche Daten Sie im Arbeitsplatz pflegen können und welche Werte vorgeschlagen werden. Sie definieren die Arbeitsplatzart im Customizing der Produktion Vorgabewertschlüssel Dieser Schlüssel bestimmt, wie viele Vorgabewerte (maximal sechs) Sie pflegen können, und ordnet den Vorgabewerten eine Bedeutung (z.b. Rüstzeit, Maschinenzeit, Personalzeit) und eine Dimension (z.b. Minuten) zu. Vorgabewerte werden in Formeln zur Ermittlung der Durchführungszeit, des Kapazitätsbedarfes und der Fertigungskosten verwendet. Sie definieren den Vorgabewertschlüssel im Customizing der Produktion Zeitgradschlüssel Der Zeitgrad ist das Verhältnis zwischen vorgegebener Sollzeit und erzielter Istzeit. In der Kalkulation können Sie die Vorgabewerte über den Zeitgradschlüssel korrigieren. Sie definieren den Zeitgradschlüssel im Customizing der Produktion. Beispiel: Der Zeitgrad ist 150% und die Vorgabezeit beträgt 120 Minuten für einen Vorgang. Der Tarif für die Leistungsart ist 60 /h. Die Plankosten zum Vorgang werden auf folgende Weise ermittelt: 120min/150% x 100% = 80min (Planzeit) Die Plankosten für den Vorgang betragen 80 Euro. Im Arbeitsplatz können Sie Vorschlagswerte für den Arbeitsplan hinterlegen. Wenn Sie einen Vorgang im Arbeitsplan diesem Arbeitsplatz zuordnen, werden diese Vorschlagswerte in den Vorgang übernommen. Für die Kalkulation sind folgende Vorschlagswerte von Bedeutung: 18 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation

19 Steuerschlüssel Der Steuerschlüssel gibt an, ob der Vorgang in der Kalkulation berücksichtigt wird der Vorgang eigen- oder fremdbearbeitet wird rückgemeldet wird und in welcher Form Referenzkennzeichen Wenn Sie dieses Kennzeichen setzen, verhindern Sie, dass der Steuerschlüssel im Arbeitsplan geändert wird Infos zu Kostenstellen und Leistungsarten Die Kostenstellenrechnung ermittelt die in den einzelnen Kostenstellen entstandenen oder entstehenden Kosten nach Art und Höhe. Die Produkte werden in dem Maße mit diesen Kosten belastet, wie sie die Leistungen der Kostenstellen in Anspruch genommen haben. In der Kalkulation wird die Kostenstelle über den Arbeitsplatz berücksichtigt. Die Kostenstelle ist die organisatorische Einheit, in der Kosten entstehen. Der Arbeitsplatz verweist auf genau eine Kostenstelle. Pro Kostenstelle wird u.a. geplant: welche Leistungen von der Kostenstelle erbracht werden mit welchen Kosten ein Produkt belastet wird, wenn es Leistungen der Kostenstelle in Anspruch nimmt Für die Kalkulation muss die zeitliche Gültigkeit der Kostenstelle mit dem Bewertungstermin übereinstimmen. Die Leistung der Kostenstelle wird in Leistungsarten ausgedrückt. Sie geben im Arbeitsplatz an, welche Leistungsarten zur Fertigung des Produkts in Anspruch genommen werden. Die Zuordnung von Leistungsarten zu Kostenstellen erfolgt über die Leistungsartenplanung in der Kostenstellenrechnung. Leistungen werden durch Tarife bewertet, die Sie entweder politisch setzen, oder die aufgrund einer Kostenplanung im Rahmen einer iterativen Tarifermittlung vom System ermittelt werden. Dabei werden die den Leistungsarten zugeordneten Plankosten einer Kostenstelle durch die Planleistung (oder je nach Systemeinstellung auch durch die Kapazität) geteilt, um iterative Tarife zu erhalten. Maßgebend für die Kalkulation sind: Leistungsartentyp Der Leistungsartentyp bestimmt, ob die Leistungsart bei der Kalkulation berücksichtigt werden soll. 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation 19

20 Kostenart Die Leistungsart muss einer sekundären Kostenart zugeordnet sein, damit die Kosten für diese Leistungsart in die Kalkulation unter dieser Kostenart einfließen können. Diese Kostenart muss den Kostenartentyp 43 (innerbetriebliche Leistungsverrechnung) haben. Die zeitliche Gültigkeit der Kostenart muss mit dem Bewertungstermin der Kalkulation übereinstimmen Bewertungen Materialbewertung Die Herstellkosten eines Produktes setzen sich zusammen aus Material-, Fertigungsund Gemeinkosten. Die Materialkosten werden im Einzelnachweis als Positionen vom Typ M ausgewiesen in der Kostenschichtung im Kostenelement Materialkosten ausgewiesen Um die Materialkosten zu ermitteln, müssen die zur Fertigung benötigten Materialien ermittelt und mit einem Preis bewertet werden. Bei der Kalkulation werden Materialien automatisch über die Auflösungssteuerung ermittelt. Sie können zur Bewertung eines Materials auf den Preis im Materialstammsatz zugreifen Bewertung der Fertigungsleistungen Die Herstellkosten eines Produktes setzen sich zusammen aus Material-, Fertigungsund Gemeinkosten. Die Fertigungskosten werden im Einzelnachweis als Positionen vom Typ E (Eigenleistung) ausgewiesen und können in der Kostenschichtung z.b. dem Kostenelement Fertigungskosten zugeordnet werden. Um die Fertigungskosten zu ermitteln, müssen die zur Fertigung in Anspruch genommenen Leistungen mit einem Tarif bewertet werden. Sie legen im Customizing der Kalkulation fest, welcher Tarif selektiert wird, indem Sie eine Bewertungsvariante definieren und diese der Kalkulationsvariante zuordnen. Die Kosten für die Eigenleistungen werden über folgende Einträge ermittelt: die Formel und den Zeitgradschlüssel im Arbeitsplatz die Vorgabewerte zum Vorgang im Arbeitsplan die Tarife für die Leistungsarten in der Kostenstellenrechnung 20 4K-Consulting SAP-Erzeugniskalkulation

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