Therapieansätze zu sozialer Kompetenz

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Therapieansätze zu sozialer Kompetenz"

Transkript

1 Therapieansätze zu sozialer Kompetenz Caroline UHRES Kognitiv verhaltenstherapeutische Gruppenprogramme für die Bereiche Wohnen, Arbeit und Freizeit (WAF) Mathieu WILKENS Metaanalyse von kontrollierten Studien zum Training der sozialen Kompetenz bei Schizophrenie Kognitiv verhaltenstherapeutische Gruppenprogramme für die Bereiche Wohnen, Arbeit und Freizeit (WAF) Ursula Keppler, Klaus Mayer, Volker Roder, Peter Zorn Caroline Uhres

2 Übersicht Einführung Teilnehmer Praktische Durchführung Manuale Wohnen Arbeit Freizeit Einführung Therapieverfahren zu sozialen Fertigkeiten für die Bereiche W, A und F Gruppen: 6 10 Patienten Geschlossene Halboffene Offene 1 Haupt- und 1 Cotherapeut Dauer: Doppelstunden

3 Teilnehmer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis Eine oder mehrere Krankheitsepisoden Relativ stabile Remissionsphase Zur Teilnahme motiviert sein Flexibel: Teilnahme möglich auch wenn Veränderung nicht als indiziert erscheint Teilnehmer F: Geringste Anforderungen Leistungsschwächere Patienten mit langer Erkrankungsdauer und Negativsymptomatik W + A: A: Patienten mit weniger ausgeprägten Residualsymptomatik Nach einer akuten Krankheitsepisode in Remissionsphase Patienten die leistungsstärker sind

4 Praktische Durchführung Gruppenintervention Selbständige Übungen Einzelintervention Externe Gruppenaktivitäten Manuale Jedes Manual: Programme 3 aufeinander aufbauende Themenbereiche: 1. Orientierungsphase 2. Umsetzungsphase 3. Problemlösephase

5 Wohnen (W) 1. Orientierungsphase: Vermittlung einer realistischen Wohnperspektive Verschiedene Wohnformen werden besprochen und Vor-und Nachteile besprochen Haushaltsfertigkeiten, Finanzierbarkeit und individuelle Wohnbehaglichkeit werden besprochen Einzelintervention um konkrete Wohnform zu entscheiden Hindernisse werden besprochen die einer realistischen Entscheidung im Wege stehen

6 Wohnen (W) 2. Umsetzungsphase: Teilnehmer sollen selbständig eine Wohnung suchen und Vorstellungsgespräche führen Vermittlung von Fertigkeiten: Wohnung nach eigenen Bedürfnissen einzurichten und einen Umzug zu organisieren Übung: Bewerbungen schreiben, Führen von telefonischen Abklärungs- und Bewerbungsgespräche, Vorstellungsgespräche Übung: benötigtes Inventar, Planung und Organisation des Umzugs Wohnen (W) 3. Problemlösephase: Therapeutische Bearbeitung von Schwierigkeiten bei der Suche nach oder beim Umzug in eine neue Wohnform Probleme: unangemessene Suchstrategien, Motivationseinbrüche, unzureichende Planung und Organisation des Umzugs Interventionen zum sozial kompetenten Umgang mit anderen Problemlösen, Rollenspiel, Entspannungstechniken Abschluss: Interventionen zur Bewältigung von individuellen Schwierigkeiten die im Rahmen der neuen Wohnsituation auftreten können

7 Arbeit (A) 1. Orientierungsphase: Realistische Planung individuell erforderlicher rehabilitativer Schritte Persönlich relevante Kriterien werden beachtet Übung zur Aktivierung von Ressourcen Übung zur kognitiven Aufarbeitung der bisherigen Arbeitsrehabilitation Erarbeitung von individuellen Kriterien welche für die angestrebte Arbeit wichtig sind Arbeit (A) 2. Umsetzungsphase: Förderung der praktischen Umsetzung von sozialen und instrumentellen Fertigkeiten Probleme werden bearbeitet die im Rahmen sozialer Interaktion auftreten können Übung: Vorstellungsgespräch Auseinandersetzung mit eigenem Krankheitsbild

8 Arbeit (A) 3. Problemlösephase: Viele Patienten können Belastungserlebnisse nicht bei sich selbst wahrnehmen Auftretensbedingungen möglicher Stresssymptome werden erläutert Übung zur Wahrnehmung von Frühwarnsymptomen & psychotischer Rückfall zu verhindern Progressive Muskelentspannung, kognitive Umstrukturierung Freizeit (F) 1. Orientierungsphase: Freizeitbeschäftigungen als Fertigkeiten zur Bewältigung von Belastungserleben im Alltag Besprechung der bisherigen Alltagsbelastung & Bewältigungsversuche Sammlung von Erfahrungen welche positiv sind Gestaltung der F Aufbau neuer oder Pflege alter Kontakte

9 Freizeit (F) 2. Umsetzungsphase: Fertigkeiten zur Planung der Freizeitbeschäftigungen Besprechung der Reihenfolge der organisatorischen Schritte Freizeitclub Freizeit (F) 3. Problemlösephase: Schwierigkeiten und Hindernisse der Ausübung der gewählten Freizeitbeschäftigung auftreten Probleme: konkrete Planung, Vorbereitung, Durchführung der Aktivitäten oder Aufrechterhaltung der Motivation Soziale Ängste, Befürchtungen oder Misserfolgserwartungen werden thematisiert

10 Übung Beispiel eines Stelleninserattextes Bibliographie Roder V., Zorn P., Pfammatter M., Andres K., Brenner H.D., Müller D.R. (2008), Praxishandbuch zur verhaltenstherapeutischen Behandlung schizophrenen Erkrankter, Verlag Hans Huber

11 Metaanalyse von kontrollierten Studien zum Training der sozialen Kompetenz bei Schizophrenie Kurtz & Mueser (2008) Übersicht Hintergrund Ziel der Metaanalyse Organisation der Messungen Aufnahmekriterien Studieneigenschaften Ergebnisse Diskussion

12 Hintergrund Ein schwaches psychosoziales Funktionieren ist eine Charakteristik der Schizophrenie Beinträchtigte soziale Kompetenz in beruflichen, sozialen und Freizeitsituationen sind stark mit schlechteren psychosozialen Anpassungen verbunden Beeinträchtigungen der sozialen Kompetenz : gehen oft dem Beginn der Schizophrenie voraus sind im ersten Abschnitt vorhanden sind andauernd ohne psychosoziale Behandlung bestehen bis ins hohe Alter Ziel der Metaanalyse Erforschen der Auswirkung der Trainingsvariabeln, des Ergebnisses des experimentellen Designs und der Charakteristiken der Teilnehmer beim Ausgang des Trainings Klassifizieren und Bewerten der Messungen auf einem Kontinuum von hypothetischen proximalen und distalen Effekten des Trainings

13 Organisation der Messungen Proximal : Kenntnisprüfungen und Rollenspiele Mediational : Messungen der Ausführung von interpersonellen und Alltagsfähigkeiten Intermediate : Messungen des psychosozialen Funktionieren Intermediate : Messungen der negativen Symptome Distal : Messungen der anderen psychiatrischen Symtomen und des Rückfalls Aufnahmekriterien Interventionen, die als Training der sozialen Kompetenz definiert sind Nur randomisierte kontrollierte Studien zum Training der sozialen Kompetenz wurden berücksichtigt Nur die Studien mit einer Mehrzahl von Patienten mit der Diagnose von Schizophrenie oder schizoaffektiver Störung wurden eingebracht

14 Studieneigenschaften 23 randomisierte kontrollierte Studien 1599 Patiente Stichproben : von 16 bis 240 Teilnehmer Durchschnittsalter : 37,7 Jahre (SD = 6,9) Dauer der Behandlung : von 8 Stunden bis 312 Stunden, die innerhalb von 2 bis 104 Wochen erfolgten Ergebnisse Effekte des Trainings der sozialen Kompetenz bei proximalen Messungen : Prüfung der erlernten Kenntnisse, die beim Training vermittelt wurden Mittlere Effektstärke : d = 1.20; 95% CI = 0.96, 1.43 Starke Auswirkung des Trainings auf die erlernten Kenntnisse der Fähigkeiten

15 Ergebnisse Effekte des Trainings der sozialen Kompetenz bei der Ausführung von sozialen und Alltagsfähigkeiten Prüfung durch Rollenspiele von nachgebildeten sozialen Interaktionen Mittlere Effektstärke : d = 0.52; 95% CI = 0.34, 0.71 Mäßige Wirkung des Trainings Ergebnisse Effekte des Trainings der sozialen Kompetenz beim gemeinschaftlichen und institutionellen Funktionieren Mittlere Effektstärke : d = 0.52; 95% CI = 0.31, 0.73 Mäßige Wirkung des Trainings

16 Ergebnisse Effekte des Trainings der sozialen Kompetenz bei psychiatrischen Symptomen und Rückfällen Mittlere Effektstärke bei : Negativsymptomatik : d = 0.40; 95% CI = 0.34, 0.71 allgemeinen Symptomen : d = 0.15; 95% CI = -0.01, 0.31 (nicht signifikant) Rückfällen : d = 0.23; 95% CI = 0.04, 0.41 Mäßige Auswirkung des Trainings auf Negativsymptomatik und kleine Auswirkung auf Rückfälle Diskussion Die Ergebnisse haben das angenommene proximal-distal Kontinuum verifiziert Die Auswirkung der Intervention ist bei proximalen Bereichen am stärksten und bei distalen am schwächsten Die Ergebnisse beweisen den Nutzen des Trainings der sozialen Kompetenz : signifikante Auswirkungen auf das psychosoziale Funktionieren, die soziale Anpassung, das unabhängige Leben und auf die negativen Symptome

17 Diskussion Die eingeschränkten Effekte auf die Rückfälle oder auf die Symptome könnten dadurch erklärt werden, dass es viele Ursachen für diese Bereiche der Krankheiten gibt Diskussion In Zukunft wird diese Metaanalyse reproduziert werden müssen da : die Anzahl an Studien recht klein war und die Anzahl der Daten für jeden untersuchten Bereich noch kleiner oft wichtige Informationen nicht angegeben wurden (Alter beim Ausbruch der Krankheit, Medikation, usw.) man nicht weiß in welchem Ausmaße der publication bias, die Ergebnisse gefälscht hat

18 Bibliographie Kurtz, M. & Mueser, K. (2008). A Meta-Analysis of Controlled Research on Social Skills Training for Schizophrenia. Journal of Consulting and Clinical Psychology, Vol. 76, No. 3,

Abgrenzung Bundesteilhabegesetz SGB XI

Abgrenzung Bundesteilhabegesetz SGB XI Abgrenzung Bundesteilhabegesetz SGB XI Jahrestagung Dachverband Gemeindepsychiatrie e.v. Workshop 2 22.06.2017 Freiburg David Lesslauer Übersicht Kurzvorstellung David Lesslauer Kurze Einführung zum Thema

Mehr

Seminar: Schizophrenie: Intervention. Dr. V. Roder, FS 2009. Psychoedukation. Nadine Wolfisberg

Seminar: Schizophrenie: Intervention. Dr. V. Roder, FS 2009. Psychoedukation. Nadine Wolfisberg Seminar: Schizophrenie: Intervention Dr. V. Roder, FS 2009 Psychoedukation Nadine Wolfisberg 28. April 2009 Definition Psychoedukation Ziele der Psychoedukation Verschiedene Methoden Praktische Durchführung:

Mehr

Stellungnahme der Bundesärztekammer

Stellungnahme der Bundesärztekammer Stellungnahme der Bundesärztekammer zur Änderung der Psychotherapie-Richtlinie: Indikation Schizophrenie (Anfrage des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 17. April 2013) Berlin, 15.05.2013 Bundesärztekammer

Mehr

Das «Insight»-Phänomen in der Schizophrenie

Das «Insight»-Phänomen in der Schizophrenie Das «Insight»-Phänomen in der Schizophrenie Überblick Definition Prävalenz Folgekorrelate von Insight Insight als Prädiktor Studie Ätiologie Einige andere mit Insight verbundene Aspekte Definition des

Mehr

Familienbetreuung schizophrener Patienten. Theoretischer Hintergrund. Ziele der Familienbetreuung. Therapie-Inhalte. 1.

Familienbetreuung schizophrener Patienten. Theoretischer Hintergrund. Ziele der Familienbetreuung. Therapie-Inhalte. 1. Familienbetreuung schizophrener Patienten Ein verhaltenstherapeutischer Ansatz zur Rückfallprophylaxe Hahlweg, K., Dürr H., Dose, M. & Müller, U. (2006) Seminar Schizophrenie: Kognitiv-behaviorale Interventionen

Mehr

SCIT Social Cognition & Interaction Training

SCIT Social Cognition & Interaction Training SCIT Social Cognition & Interaction Training Roberts, D.L., Penn, D.L. & Combs, D.R., 2006 Schizophrenie, FS 2008, 18. März 2008 annakatharina.heuberger@unifr.ch Einleitung Theoretischer Hintergrund Anwendung

Mehr

Inhalt. Teil I Störungsbild 15. Vorwort 12. Inhalt 7

Inhalt. Teil I Störungsbild 15. Vorwort 12. Inhalt 7 2012 Beltz Verlag, Weinheim Basel http://www.beltz.de/de/nc/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm.html?isbn=978-3-621-27934-5 Inhalt Vorwort 12 Teil I Störungsbild 15 1 Geschichte des Autismus 16 2 Definitionen

Mehr

Psychologische/Psychiatrische Begleitung und Coaching von jungen Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen in der Beruflichen Rehabilitation

Psychologische/Psychiatrische Begleitung und Coaching von jungen Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen in der Beruflichen Rehabilitation Psychologische/Psychiatrische Begleitung und Coaching von jungen Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen in der Beruflichen Rehabilitation Dr. med. Stefan Thelemann Kinder- und Jugendpsychiater, Betriebsarzt

Mehr

Hochfunktionaler Autismus im Erwachsenenalter

Hochfunktionaler Autismus im Erwachsenenalter Hochfunktionaler Autismus im Erwachsenenalter Verhaltenstherapeutisches Gruppenmanual. Mit Online-Materialien Bearbeitet von Astrid Gawronski, Kathleen Pfeiffer, Kai Vogeley Originalausgabe 2012. Buch.

Mehr

PSG I, II, III: Wie geht es der Pflege?

PSG I, II, III: Wie geht es der Pflege? PSG I, II, III: Wie geht es der Pflege? Versuch einer Abgrenzung zwischen den pflegerischen Betreuungsleistungen des SGB XI und den Assistenzleistungen der Eingliederungshilfe Fachtagung des Deutschen

Mehr

Integrierte Sucht-Psychose Station

Integrierte Sucht-Psychose Station Integrierte Sucht-Psychose Station Priv. Doz. Dr. Iris Maurer Friedrich-Schiller Schiller-Universität Jena Nomenklatur Substanzgebrauch mit psychischer Erkrankung Psychisch Kranke mit Substanzgebrauch

Mehr

Teil I - Psychoonkologie

Teil I - Psychoonkologie Teil I - Psychoonkologie Kapitel 1 Was Menschen mit Krebs empfinden 3 Die richtige Diagnose ist wichtig 3 Angst und Depression 5 Gestörte Beziehungen 8 Sexuelle Störungen 8 Akuter Verwirrtheitszustand

Mehr

Psychosomatische Grundversorgung

Psychosomatische Grundversorgung IPPP Institut für Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapie und Psychosomatik Düsseldorf e.v. * in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität

Mehr

Psychotherapie bei bipolaren Störungen - Erkenntnisstand

Psychotherapie bei bipolaren Störungen - Erkenntnisstand MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT Fachbereich Psychologie Psychotherapie bei bipolaren Störungen - Erkenntnisstand 17.09.2016, DGBS Tagung, Symposium W VIII, Dr. Dipl.-Psych. Raphael Niebler

Mehr

Roder/Zorn/Pfammatter/Andres/Brenner/Müller Praxishandbuch zur verhaltenstherapeutischen Behandlung schizophren Erkrankter

Roder/Zorn/Pfammatter/Andres/Brenner/Müller Praxishandbuch zur verhaltenstherapeutischen Behandlung schizophren Erkrankter Roder/Zorn/Pfammatter/Andres/Brenner/Müller Praxishandbuch zur verhaltenstherapeutischen Behandlung schizophren Erkrankter Seite II Vakat Volker Roder Peter Zorn Mario Pfammatter Karl Andres Hans Dieter

Mehr

SBT. Stressbewältigungstraining. Ein Gruppentrainingsprogramm für Menschen mit psychischer Erkrankung Dr. Matthias Hammer

SBT. Stressbewältigungstraining. Ein Gruppentrainingsprogramm für Menschen mit psychischer Erkrankung Dr. Matthias Hammer SBT Stressbewältigungstraining Ein Gruppentrainingsprogramm für Menschen mit psychischer Erkrankung Dr. Matthias Hammer Hammer@rrss.de Zielgruppe Das SBT wurde für psychisch kranke Menschen entwickelt,

Mehr

Psychoedukation bei Autismus Spektrum Störungen

Psychoedukation bei Autismus Spektrum Störungen Psychoedukation bei Autismus Spektrum Störungen ein besonders wichtiger Behandlungsbaustein Judith Sinzig Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie LVR-Klinik Bonn Definition

Mehr

Verhaltensmedizinische Schulung von Fibromyalgiepatienten

Verhaltensmedizinische Schulung von Fibromyalgiepatienten Universität Bremen Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Deutsche Rentenversicherung Rheumaklinik Bad Wildungen Verhaltensmedizinische Schulung von Fibromyalgiepatienten M. Lange, F. Petermann

Mehr

Psychoedukation bei Autismus Spektrum Störungen

Psychoedukation bei Autismus Spektrum Störungen Psychoedukation bei Autismus Spektrum Störungen Bell, Hannah Sinzig, Judith Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie LVR-Klinik Bonn Definition 1 Der Begriff Psychoedukation erstmalig

Mehr

Kinder brauchen Freunde Soziale Fertigkeiten fördern

Kinder brauchen Freunde Soziale Fertigkeiten fördern Kinder brauchen Freunde Soziale Fertigkeiten fördern Soziale Kontakte und gesunde Freundschaften sind für Kinder ein unermessliches Entwicklungspotenzial. Gemeinschaft fördert die Persönlichkeitsentwicklung

Mehr

zur beruflichen Rehabilitation

zur beruflichen Rehabilitation Gruppenangebote in Einrichtungen Gruppenangebote zur in beruflichen Einrichtungen Rehabilitation zur beruflichen Rehabilitation 7. Fachtagung des 10. - 11. Mai 2012 in Würzburg Dipl.-Psych. Roland Küffner

Mehr

Ambulante und teilstationäre psychiatrische Rehabilitation

Ambulante und teilstationäre psychiatrische Rehabilitation Ambulante und teilstationäre psychiatrische Rehabilitation Uwe Herwig Klinik für Soziale Psychiatrie und Allgemeinpsychiatrie ZH West Psychiatrische Universitätsklinik Zürich Psychiatrische Rehabilitation

Mehr

Zukunft und Chancen der RPK s in Deutschland:

Zukunft und Chancen der RPK s in Deutschland: Zukunft und Chancen der RPK s in Deutschland: Innovatives Potential im Lichte der S3-Leitlinie zur beruflichen Rehabilitation schwer psychisch kranker Menschen, beta-reha, Hannover 1 Zukunft und Chancen

Mehr

UMGANG DER PATIENTEN MIT SCHWEREN ERKRANKUNGEN ABLAUF EINSTIEG

UMGANG DER PATIENTEN MIT SCHWEREN ERKRANKUNGEN ABLAUF EINSTIEG UMGANG DER PATIENTEN MIT SCHWEREN ERKRANKUNGEN Sabine Degen Kellerhals Pflegeexpertin APN Hämatologie Universitätsspital Basel ABLAUF Einstieg Chronische Erkrankung und ihre Merkmale Sich Wissen aneignen

Mehr

Pflege- und Sozialdienst: zwei Berufe, eine Einheit?

Pflege- und Sozialdienst: zwei Berufe, eine Einheit? Pflege- und : zwei Berufe, eine Einheit? Sinnvolle Vernetzung der verschiedenen Qualifikationen 24.10.2014 Kurze Definition der Berufsbilder 24.10.2014 Gesundheits- und Krankenpfleger/innen Gesundheits-

Mehr

Mythos Psychiatrische Pflege

Mythos Psychiatrische Pflege Mythos Psychiatrische Pflege >Ein bequemer Job, ohne große körperliche Anstrengung?< oder >Lebensgefährliche Arbeit hinter verschlossenen Türen?< Realität der Psychiatrischen Pflege Kein Buch mit sieben

Mehr

Psychoedukationsgruppe für Patienten mit Psychose im SRT

Psychoedukationsgruppe für Patienten mit Psychose im SRT Psychoedukationsgruppe für Patienten mit Psychose im SRT Konzeptvorstellung Gliederung Entstehung Vorstellung des Arbeitsbereiches Projektidee Ziele Fachliche Hinterlegungen Inhalt der Gruppe Prozessbeschreibungen

Mehr

Zwangsstörungen bewältigen

Zwangsstörungen bewältigen Michael J. Kozak Edna B. Foa Zwangsstörungen bewältigen Ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Manual Aus dem Amerikanischen übersetzt und herausgegeben von Wolf Lauterbach Verlag Hans Huber Bern Göttingen

Mehr

Rehabilitative Psychiatrie und Psychotherapie. Foto

Rehabilitative Psychiatrie und Psychotherapie. Foto Foto HELIOS Rehakliniken Bad Berleburg Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapie und psychiatrische Rehabilitation Rehabilitative Psychiatrie und Psychotherapie Patienteninformation Verständnis der

Mehr

Schnittstellenproblematik: Alternativen und Ergänzungen zur Eingliederungshilfe

Schnittstellenproblematik: Alternativen und Ergänzungen zur Eingliederungshilfe Schnittstellenproblematik: Alternativen und Ergänzungen zur Eingliederungshilfe Fortbildung für die Begutachtung in Verbindung mit dem Gesamtplanverfahren nach 58 Sozialgesetzbuch (SGB) XII Schnittstellenproblematik:

Mehr

Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung

Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung Behandlung von Psychosen Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung Berlin (19. Januar 2016) - Patienten mit Psychosen profitieren von einer ambulanten Verhaltenstherapie. Das zeigt eine klinische

Mehr

Angehörigenarbeit in der. Psychiatrie

Angehörigenarbeit in der. Psychiatrie Angehörigenarbeit in der Psychiatrie Inhalte Geschichte der Angehörigen in der Psychiatrie Angehörigen gruppe im Krankenhaus zum Guten Hirten Belastungen der Angehörigen Landesverband und Bundesverband

Mehr

Kunsttherapeutische Aspekte in der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen

Kunsttherapeutische Aspekte in der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen Geisteswissenschaft Birgitta Bernhardt Kunsttherapeutische Aspekte in der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen Studienarbeit Katholische Fachhochschule Freiburg Hochschule für Sozialwesen, Religionspädagogik

Mehr

Rehabilitationseinrichtungen für psychisch kranke und behinderte Menschen (RPK)

Rehabilitationseinrichtungen für psychisch kranke und behinderte Menschen (RPK) Rehabilitationseinrichtungen für psychisch kranke und behinderte Menschen (RPK) Patienten mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen können im Rahmen einer Rehabilitation die Leistungen von Rehabilitationseinrichtungen

Mehr

Inhaltsübersicht. Vorwort

Inhaltsübersicht. Vorwort sübersicht Vorwort XV 1 Motivierende Gesprächsführung lernen, anwenden und vertiefen 1 2 Integration der motivierenden Gesprächsführung in die Behandlung der Angststörungen 29 3 Verbesserung der Veränderungsmotivation

Mehr

Schizophrenie. Krankheitsbild und Ursachen

Schizophrenie. Krankheitsbild und Ursachen Schizophrenie Krankheitsbild und Ursachen Inhalt Definition Zahlen und Daten Symptomatik Positivsymptome Negativsymptome Ursachen Diagnostik Klassifikation Verlauf und Prognose 2 Schizophrenie - Krankheitsbild

Mehr

7 ANHANG ZUM GUTACHTEN: FORMULARE FÜR GESONDERTE PRÄVENTIONS- UND REHABILITATIONSEMPFEHLUNG

7 ANHANG ZUM GUTACHTEN: FORMULARE FÜR GESONDERTE PRÄVENTIONS- UND REHABILITATIONSEMPFEHLUNG ANHANG ZUM GUTACHTEN 7 ANHANG ZUM GUTACHTEN: FORMULARE FÜR GESONDERTE PRÄVENTIONS- UND REHABILITATIONSEMPFEHLUNG 7.1 Präventions- und Rehabilitationsempfehlungen für Erwachsene auf der Basis der Informationen

Mehr

Institutionen im Verbund Qualitätsbefragung Angehörigenberatung

Institutionen im Verbund Qualitätsbefragung Angehörigenberatung Qualitätsbefragung Angehörigenberatung Auswertung 214 / 21 1 Institutionen im Verbund Qualitätsbefragung Angehörigenberatung Psychiatriezentrum Münsingen Psychiatrische Dienste Aargau AG Psychiatrischer

Mehr

Onkologische Schulung

Onkologische Schulung Onkologische Schulung Workshop Fachtagung Patientenschulung Erkner 2011 Konzept und Manual Curriculum der DRV Autoren: C. Derra, H. Schäfer Reha-Zentrum Bad Mergentheim der n, Klinik Taubertal Reha-Zentrum

Mehr

Ausbildungsinhalte zum Arzt für Allgemeinmedizin. Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin

Ausbildungsinhalte zum Arzt für Allgemeinmedizin. Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin Ausbildungsinhalte zum Arzt für Allgemeinmedizin Anlage 1.B.6 Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin 1. Akut- und Notfallmedizin absolviert 1. Kenntnisse und Erfahrungen im Erkennen und Vorgehen

Mehr

Qualitätsindikatoren in der Psychiatrie VKD-Jahrestagung der Fachgruppe Psychiatrie, , Göttingen

Qualitätsindikatoren in der Psychiatrie VKD-Jahrestagung der Fachgruppe Psychiatrie, , Göttingen Qualitätsindikatoren in der Psychiatrie // VKD-Jahrestagung der Fachgruppe Psychiatrie, 22.10.15, Göttingen Reinhard Belling Geschäftsführer GmbH Inhaltsverzeichnis // Einführung Qualitätsmerkmale bei

Mehr

Aufgaben und Möglichkeiten der Wohnberatung. Dipl. Soz. Wiss. Annette Brümmer

Aufgaben und Möglichkeiten der Wohnberatung. Dipl. Soz. Wiss. Annette Brümmer Aufgaben und Möglichkeiten der Wohnberatung Dipl. Soz. Wiss. Annette Brümmer Wohnberatung Anpassung der Wohnsituation an die sich verändernden Fähigkeiten und Bedürfnisse älterer oder behinderter Menschen

Mehr

Betreuungsstrukturen für CMA mit schweren Verhaltensstörungen

Betreuungsstrukturen für CMA mit schweren Verhaltensstörungen Betreuungsstrukturen für CMA mit schweren Verhaltensstörungen FA "Komplementäre Einrichtungen"- Fachtagung 23.04.2013 - W&N Lebensräume ggmbh 1 Agenda 1. Zielgruppe und deren Besonderheiten 2. Unser Betreuungsansatz

Mehr

Verhaltens-Einzelpsychotherapie von Depressionen im Alter (VEDIA)

Verhaltens-Einzelpsychotherapie von Depressionen im Alter (VEDIA) Verhaltens-Einzelpsychotherapie von Depressionen im Alter (VEDIA) Ein standardisiertes Programm Bearbeitet von Georg Adler 1. Auflage 2005. Taschenbuch. 167 S. Paperback ISBN 978 3 7945 2403 7 Format (B

Mehr

Praktikumsbericht Mein Praktikum in der RPK-Karlsbad

Praktikumsbericht Mein Praktikum in der RPK-Karlsbad Universität Ulm Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie Institut für Psychologie und Pädagogik Praktikumsbericht Mein Praktikum in der RPK-Karlsbad Vorgelegt von: Rebecca Kunz

Mehr

Frühe Diagnose Demenz

Frühe Diagnose Demenz Esme Moniz-Cook Jill Manthorpe Frühe Diagnose Demenz Rechtzeitige evidenzbasierte psychosoziale Intervention bei Menschen mit Demenz Aus dem Englischen von Sabine Umlauf-Beck Verlag Hans Huber Inhaltsverzeichnis

Mehr

Deutsche Multicenter-Studien erforschen die Wirksamkeit der Psychotherapie chronischer Depression und ihre neurobiologischen Wirkmechanismen

Deutsche Multicenter-Studien erforschen die Wirksamkeit der Psychotherapie chronischer Depression und ihre neurobiologischen Wirkmechanismen UniversitätsKlinikum Heidelberg Heidelberg, den 31. Juli 2012 PRESSEMITTEILUNG Deutsche Multicenter-Studien erforschen die Wirksamkeit der Psychotherapie chronischer Depression und ihre neurobiologischen

Mehr

Anlage zur Vereinbarung gemäß 118 Abs. 28GB V vom

Anlage zur Vereinbarung gemäß 118 Abs. 28GB V vom Anlage zur Vereinbarung gemäß 118 Abs. 28GB V vom 30.04.2010 Spezifizierung der Patientengruppe gemäß 3 der Vereinbarung: 1. Einschlusskriterien für die Behandlung Erwachsener in der Psychiatrischen Institutsambulanz

Mehr

Eike Fittig, Johannes Schweizer & Udo Rudolph Technische Universität Chemnitz/ Klinikum Chemnitz. Dezember 2005

Eike Fittig, Johannes Schweizer & Udo Rudolph Technische Universität Chemnitz/ Klinikum Chemnitz. Dezember 2005 Lebenszufriedenheit bei chronischen Erkrankungen: Zum wechselseitigen Einfluss von Strategien der Krankheitsbewältigung, Depression und sozialer Unterstützung Technische Universität Chemnitz/ Klinikum

Mehr

Weiterbildung für Approbierte PP/KJP. Zusatzbezeichnung Systemische Therapie. Baustein. Theorie

Weiterbildung für Approbierte PP/KJP. Zusatzbezeichnung Systemische Therapie. Baustein. Theorie Baustein Theorie Die theoretische Weiterbildung setzt sich aus insgesamt 240 Stunden zusammen, deren Themen Systemisches Basiswissen, Systemische Diagnostik, Therapeutischer Kontrakt und Systemische Methodik

Mehr

Konzeption der dem Psychosozialen Wohnheim angegliederten Trainingswohnungen für psychisch Kranke

Konzeption der dem Psychosozialen Wohnheim angegliederten Trainingswohnungen für psychisch Kranke Deutsches Rotes Kreuz Trainingswohnung für psychisch Kranke Angegliedert an das Psychosoziales Wohnheim Kosmonautenweg 5 18528 Bergen auf Rügen Tel:.03838/209756 Fax:03838/202664 Konzeption der dem Psychosozialen

Mehr

1.1 Soziale Kompetenzen Soziale Kompetenzprobleme Soziale Kompetenzen als Ressourcen 10

1.1 Soziale Kompetenzen Soziale Kompetenzprobleme Soziale Kompetenzen als Ressourcen 10 Vorwort Teil I Grundlagen 1 Soziale Kompetenzen und Kompetenzprobleme 2 1.1 Soziale Kompetenzen 2 1.2 Soziale Kompetenzprobleme 6 1.3 Soziale Kompetenzen als Ressourcen 10 2 Ein Erklärungsmodell sozialer

Mehr

pkn Tagung Psychotherapeutische Behandlung schizophren erkrankter Patienten

pkn Tagung Psychotherapeutische Behandlung schizophren erkrankter Patienten pkn Tagung Psychotherapeutische Behandlung schizophren erkrankter Patienten 22. Februar 2013 in Hannover Kontinuität in den therapeutischen Beziehungen durch Verzahnung stationärer, teilstationärer und

Mehr

Wege in den Alltag Psychiatrische Akut-Tagesklinik Kreuzlingen

Wege in den Alltag Psychiatrische Akut-Tagesklinik Kreuzlingen Wege in den Alltag Psychiatrische Akut-Tagesklinik Kreuzlingen Psychiatrie Inhaltsverzeichnis Wege in den Alltag 3 Abklärung - Beratung - Therapie 5 Anmeldung / Eintritt 7 EInleitung Wege in den Alltag

Mehr

Curriculum des Fachspezifikums Verhaltenstherapie an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien

Curriculum des Fachspezifikums Verhaltenstherapie an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien Curriculum des Fachspezifikums Verhaltenstherapie an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien Das Curriculum bietet eine Ausbildung, die eine umfassende Behandlung ( 1 des Psychotherapiegesetzes) eines

Mehr

Subtypen DSM IV: generalisierte soziale Phobie und spezifische soziale Phobie

Subtypen DSM IV: generalisierte soziale Phobie und spezifische soziale Phobie Soziale Phobie Eckdaten: Subtypen DSM IV: generalisierte soziale Phobie und spezifische soziale Phobie Lebenszeitprävalenz 13 %; dritthäufigste psych. Störung nach Alkohol und Depression, Frauen 1,5x häufiger.

Mehr

GSK. Gruppentraining sozialer Kompetenzen BEL1ZPVU. Rüdiger Hinsch Ulrich Pfingsten. Grundlagen, Durchführung, Anwendungsbeispiele

GSK. Gruppentraining sozialer Kompetenzen BEL1ZPVU. Rüdiger Hinsch Ulrich Pfingsten. Grundlagen, Durchführung, Anwendungsbeispiele Rüdiger Hinsch Ulrich Pfingsten Gruppentraining sozialer Kompetenzen GSK Grundlagen, Durchführung, Anwendungsbeispiele 5., vollständig überarbeitete Auflage BEL1ZPVU Vorwort Teil I Grundlagen I Soziale

Mehr

Schizophrenie I. Stefan Kaiser

Schizophrenie I. Stefan Kaiser Schizophrenie I Stefan Kaiser Was ist Schizophrenie? Keine einheitliche Definition Komplexes Krankheitsbild mit Veränderungen von Wahrnehmung, Denken und Affektivität Häufig mit dauerhafter Beeinträchtigung

Mehr

Manualisierte und empirisch überprüfte Interventionen: wichtige Ansatzpunkte für eine moderne Arbeitstherapie!

Manualisierte und empirisch überprüfte Interventionen: wichtige Ansatzpunkte für eine moderne Arbeitstherapie! Manualisierte und empirisch überprüfte Interventionen: wichtige Ansatzpunkte für eine moderne Arbeitstherapie! 1 Frank Zamath // 60. DVE-Kongress Bielefeld 2015 // A-698-0014-00089 Manualisierte und empirisch

Mehr

Übersicht. Training sozialer Fertigkeiten und Basic Conversation Skills Module von SILS. Seminar: Schizophrenie, Kognitiv-behaviorale.

Übersicht. Training sozialer Fertigkeiten und Basic Conversation Skills Module von SILS. Seminar: Schizophrenie, Kognitiv-behaviorale. Training sozialer Fertigkeiten und Basic Conversation Skills Module von SILS Seminar: Schizophrenie, Kognitiv-behaviorale Interventionen FS 2009 07.04.2009 Laura Bonetti (laura.bonetti@unifr.ch( laura.bonetti@unifr.ch)

Mehr

TAR Training of Affect Recognition

TAR Training of Affect Recognition TAR Training of Affect Recognition Schizophrenie, FS 2008, 22.04.08 Arlette S. Bär arlette.baer@unifr.ch Überblick Einleitung Theoretischer Hintergrund Training of Affect Recognition (TAR) TAR / Schizophrenie

Mehr

Der behinderte Patient im Spital

Der behinderte Patient im Spital Der behinderte Patient im Spital Lösungsansätze - Kommunikation ist (fast) alles SAGB Jahrestagung 26.05.2016 Bern Andrea Ratzinger Bildung & Entwicklung EPI WohnWerk Inhalt des Beitrags Einführung / Ausgangslage

Mehr

1.2.1 Kategoriales vs. dimensionales Konzept der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung 5

1.2.1 Kategoriales vs. dimensionales Konzept der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung 5 VII 1 Narzissmus: Psychopathologie und Psychologie 3 1.1 Der Begriff»Narzissmus«: Geschichte und heutige Verwendung 3 1.2 Klassifikation und Diagnostik 4 1.2.1 Kategoriales vs. dimensionales Konzept der

Mehr

Institut für klinische Psychologie Patienteninformation

Institut für klinische Psychologie Patienteninformation Institut für klinische Psychologie Patienteninformation 2 Institut für klinische Psychologie Institut für klinische Psychologie 3 Betroffene und Angehörige sehen ihren normalen Alltag massiv beeinträchtigt,

Mehr

Experten-Statement. Die Qualität in der Versorgung muss neu definiert werden

Experten-Statement. Die Qualität in der Versorgung muss neu definiert werden Experten-Statement Prof. Dr. med. Wolfgang Maier Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Bonn, Sprecher der Leitlinien-Steuerungsgruppe für die Deutsche

Mehr

Alt werden wollen alle aber alt sein?

Alt werden wollen alle aber alt sein? Alt werden wollen alle aber alt sein? Beitrag der Altersmedizin zum «gesunden» Alter Dr. med. Roland Kunz Chefarzt Akutgeriatrie Alt werden wollen alle aber nur im chronologischen, nicht im biologischen

Mehr

Der AOK-Fachtag Reha

Der AOK-Fachtag Reha Der AOK-Fachtag Reha REHABILITATION: KEINE FRAGE DES ALTERS! ERGEBNISSE DER STUDIE ORBIT ORGANISATION DER REHABILITATION FÜR BEWOHNER IM PFLEGEHEIM ZUR VERBESSERUNG DER SELBSTSTÄNDIGKEIT UND TEILHABE Studie

Mehr

Psychosen bei Jugendlichen

Psychosen bei Jugendlichen Psychosen bei Jugendlichen Prof. Dr. Tobias Renner Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter Universitätsklinik Tübingen Wintersemester 2016/2017 24.10.2017 Psychosen im Kindes-

Mehr

Schizophrenie. Symptomatik

Schizophrenie. Symptomatik Schizophrenie Symptomatik Diagnostik Krankheitsverlauf Ätiologie Prävention und Intervention von Christoph Hopfner Symptomatik Fundamentale Störung des Denkens, Wahrnehmens, Handelns und Affekts Positive

Mehr

«Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht»

«Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht» Forensisch Psychiatrische Klinik Basel «Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht» Ralph Mager 1 ÜBERSICHT: 1. Definitionen 2. Determinanten der Leistungsfähigkeit 3. Vorgehen 2 1 Definition

Mehr

Für ein WIR. Workshop: Stärkung der Erziehungskompetenz psychisch kranker Eltern. Ein Training für Eltern mit einer psychischen Erkrankung

Für ein WIR. Workshop: Stärkung der Erziehungskompetenz psychisch kranker Eltern. Ein Training für Eltern mit einer psychischen Erkrankung Workshop: Stärkung der Erziehungskompetenz psychisch kranker Eltern Tag der Seelischen Gesundheit, Wolfsburg 08. Oktober 2010 Gliederung Begrüßung Einige Daten und Fakten Unser Angebot Projektvorstellung

Mehr

Modellversuch Nutzung und Weiterentwicklung von Förderinstrumenten und Ausbildungspraxis in KMU im Altenburger Land

Modellversuch Nutzung und Weiterentwicklung von Förderinstrumenten und Ausbildungspraxis in KMU im Altenburger Land Modellversuch Nutzung und Weiterentwicklung von Förderinstrumenten und Ausbildungspraxis in KMU im Altenburger Land Instrument: Qualifizierungsbaustein 2 Erfolgreich lernen im Betrieb 1 Vorbemerkungen

Mehr

Mobile Begleitetes Wohnen

Mobile Begleitetes Wohnen Mobile Begleitetes Wohnen Wohn- und Begleitungsangebote für blinde und sehbehinderte Menschen auf ihrem Weg zur grösstmöglichen Selbständigkeit Wohnen im «Mobile» Sehbehinderten und blinden Menschen,

Mehr

Skintact 2014 Beratung-welche Hürden gibt s im Alltag? Barbara Seitzinger-Mäder Wundexpertin SAfW, Binningen

Skintact 2014 Beratung-welche Hürden gibt s im Alltag? Barbara Seitzinger-Mäder Wundexpertin SAfW, Binningen Skintact 2014 Beratung-welche Hürden gibt s im Alltag? Übersicht Hürdenlauf-> Ziel Voraussetzungen -> Analyse welche Hindernisse gibt es ->Widerstände Wie kann ich sie überwinden -> Umsetzung Wie erreiche

Mehr

eine Hochrisikopopulation: Biographien betroffener Persönlichkeiten

eine Hochrisikopopulation: Biographien betroffener Persönlichkeiten Kinder psychisch kranker Eltern eine Hochrisikopopulation: p Biographien betroffener Persönlichkeiten Susanne Schlüter-Müller Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Fürstenbergerstr.

Mehr

Die Wirksamkeit einer Intervention zur Förderung der Gesundheitskompetenz bei Patienten mit chronischen muskuloskelettalen Erkrankungen

Die Wirksamkeit einer Intervention zur Förderung der Gesundheitskompetenz bei Patienten mit chronischen muskuloskelettalen Erkrankungen Farin-Glattacker, E., Schöpf, A. & Ullrich, A. Die Wirksamkeit einer Intervention zur Förderung der Gesundheitskompetenz bei Patienten mit chronischen muskuloskelettalen Erkrankungen Die Intervention Farin-Glattacker

Mehr

Gruppentraining sozialer Kompetenzen CSK

Gruppentraining sozialer Kompetenzen CSK Rüdiger Hinsch Ulrich Pfingsten Gruppentraining sozialer Kompetenzen CSK Grundlagen, Durchführung, Anwendungsbeispiele 4., völlig neu bearbeitete Auflage BEUZPVU Vorwort Teil I Theoretischer Hintergrund

Mehr

Heilpraktiker Psychotherapie

Heilpraktiker Psychotherapie Band 1 Lernkarten zur Prüfungsvorbereitung Heilpraktiker Psychotherapie Lernkarten Elementarfunktionen und die drei Säulen der psychiatrischen Therapie Frage 1 Band 1 Welche Elementarfunktionen kennen

Mehr

Skillstraining- Reasoning & Rehabilitation 2 (R&R 2)

Skillstraining- Reasoning & Rehabilitation 2 (R&R 2) Skillstraining- Reasoning & Rehabilitation 2 (R&R 2) Robert R. Ross Kognitiv- behaviorales Behandlungsprogramm zur Verminderung der Rückfallrate von Straftätern Problembereiche von Straftätern» Selbstkontrolle

Mehr

Konzeption Soziales Training

Konzeption Soziales Training GutsMuths - Grundschule SINGERSTR. 8 10179 BERLIN BEZIRK MITTE 2408 386 FAX: 2408 3888 www.gutsmuths-grundschule.de Konzeption Soziales Training Für die Klassenstufen 1-6 zur selbständigen Durchführung

Mehr

Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen Fachtagung 17.09.2008, Luzern Alles too much! Stress, Psychische Gesundheit, Früherkennung und Frühintervention in Schulen Barbara Fäh, Hochschule für

Mehr

1 Gebrauchsanweisung. Sie für Ihr Leben und für Ihren Umgang mit der Erkrankung die Verantwortung.

1 Gebrauchsanweisung. Sie für Ihr Leben und für Ihren Umgang mit der Erkrankung die Verantwortung. 1 Gebrauchsanweisung 1.1 Gebrauchsanweisung für Betroffene Wenn Sie dieses Buch aufgeschlagen haben und diesen Abschnitt lesen, haben Sie bereits einen sehr wichtigen Schritt getan: Sie haben begonnen,

Mehr

Thema / Inhalt allgemeine Leistungsziele spezifische Leistungsziele Lehrmittel: Kapitel Semester

Thema / Inhalt allgemeine Leistungsziele spezifische Leistungsziele Lehrmittel: Kapitel Semester Schullehrplan Behindertenbetreuung 3-jährige Grundbildung Bereich: Betreuen und Begleiten Thema / Inhalt allgemeine Leistungsziele spezifische Leistungsziele Lehrmittel: Kapitel Semester Alltagsgestaltung

Mehr

1 Einleitung: Emotionen und emotionsbezogene Psychotherapie 3

1 Einleitung: Emotionen und emotionsbezogene Psychotherapie 3 Inhalt Theorie 1 1 Einleitung: Emotionen und emotionsbezogene Psychotherapie 3 1.1 Bedeutung von Emotionen 3 1.2 Emotionen und psychische Erkrankungen 6 1.3 Emotionen und psychotherapeutische Schulen 11

Mehr

Der Zusammenhang zwischen funktionellem Status und Krankheitseinsicht nach Schädel- Hirn-Trauma: Eine Längsschnittstudie

Der Zusammenhang zwischen funktionellem Status und Krankheitseinsicht nach Schädel- Hirn-Trauma: Eine Längsschnittstudie Der Zusammenhang zwischen funktionellem Status und Krankheitseinsicht nach Schädel- Hirn-Trauma: Eine Längsschnittstudie Michael Schönberger, Ph.D, Dipl.-Psych. Jennie Ponsford, Adam McKay, Dana Wong,

Mehr

Unterstützung von Familien mit psychisch kranken Eltern in Basel Erfolgsfaktoren und Stolpersteine

Unterstützung von Familien mit psychisch kranken Eltern in Basel Erfolgsfaktoren und Stolpersteine Unterstützung von Familien mit psychisch kranken Eltern in Basel Erfolgsfaktoren und Stolpersteine Workshop-Tagung Kinder psychisch kranker Eltern 04.02.2016 Alain Di Gallo 1 Risikofaktoren Genetik Krankheits-

Mehr

Der Schweizer Beitrag zur europäischen Multicenterstudie EQOLISE

Der Schweizer Beitrag zur europäischen Multicenterstudie EQOLISE Der Schweizer Beitrag zur europäischen Multicenterstudie EQOLISE Bettina Bärtsch Psychiatrische Universitätsklinik Zentrum für Psychiatrische Rehabilitation Inhalt Studie EQOLISE Inhalt und Ablauf Resultate

Mehr

Diagnose Schizophrenie ein Schock, aber endlich auch Gewissheit.

Diagnose Schizophrenie ein Schock, aber endlich auch Gewissheit. Infokarte 1 Diagnose Schizophrenie S Eigentlich bin ich sehr aufgeschlossen, aber als bei mir erstmals eine Schizophrenie diagnostiziert wurde, erzählte ich meinen Freunden, ich wäre in Rehabilitation.

Mehr

ADHS und Persönlichkeitsentwicklung

ADHS und Persönlichkeitsentwicklung ADHS und Persönlichkeitsentwicklung Basel 31.10.2013 Klaus Schmeck Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel www.upkbs.ch

Mehr

Eltern stark machen- Pädagogische Elternrunden als eine Möglichkeit zur Intensivierung der Elternarbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Eltern stark machen- Pädagogische Elternrunden als eine Möglichkeit zur Intensivierung der Elternarbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Eltern stark machen- Pädagogische Elternrunden als eine Möglichkeit zur Intensivierung der Elternarbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Juni 2009- Ilonka Moser Eltern als Partner im Therapieprozess

Mehr

... Berlin Psychiatrie als Psychotherapeutische Disziplin. Presse-Round-Table DGPPN BVDN BVDN. Dr. med. Frank Bergmann

... Berlin Psychiatrie als Psychotherapeutische Disziplin. Presse-Round-Table DGPPN BVDN BVDN. Dr. med. Frank Bergmann Presse-Round-Table DGPPN Berlin 2008 Psychiatrie als Psychotherapeutische Disziplin Dr. med. 1. Vorsitzender Berufsverband Deutscher Nervenärzte Vorstand DGPPN Neurologisch-psychiatrische Gemeinschaftspraxis

Mehr

Logopädie in der Geriatrie

Logopädie in der Geriatrie Logopädie in der Geriatrie Kommunikations- und Schluckstörungen Bearbeitet von, 1. Auflage 2017. Buch inkl. Online-Nutzung. 296 S. Softcover ISBN 978 3 13 175401 1 Format (B x L): 17 x 24 cm Weitere Fachgebiete

Mehr

Forschungsgruppe THICS Entwicklung und Evaluation des Therapieprogramms für Kinder und Jugendlichen mit Tic-Störungen

Forschungsgruppe THICS Entwicklung und Evaluation des Therapieprogramms für Kinder und Jugendlichen mit Tic-Störungen Forschungsgruppe THICS Entwicklung und Evaluation des Therapieprogramms für Kinder und Jugendlichen mit Tic-Störungen Mitglieder der Forschungsgruppe: Katrin Woitecki, Dr. Dipl.-Psych. (AKiP) Manfred Döpfner,

Mehr

Psychosomatische Rehabilitation

Psychosomatische Rehabilitation Psychosomatische Rehabilitation bei Sehbehinderung oder Erblindung MediClin Klinik für Akutpsychosomatik MediClin Reha-Zentrum am Hahnberg Bad Wildungen Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie

Mehr

Fatigue - die ständige Müdigkeit

Fatigue - die ständige Müdigkeit Fatigue - die ständige Müdigkeit Fatigue seit 1970 wird die Fatigue als Erschöpfungszustände im Zusammenhang mit der Tumorerkrankung- und Therapie in Verbindung gebracht in den letzte zwei Dekaden auch

Mehr

Konzept zur Rehabilitation von Patienten mit Burn-Out-Syndrom

Konzept zur Rehabilitation von Patienten mit Burn-Out-Syndrom Konzept zur Rehabilitation von Patienten mit Burn-Out-Syndrom > Basisbausteine > Individuelle Behandlungsbausteine nach spezieller Verordnung Zu unserer Klinik Die Mittelrhein-Klinik ist eine moderne Rehabilitationklinik

Mehr

Clubs der PSZ GmbH C L U B K O N Z E P T

Clubs der PSZ GmbH C L U B K O N Z E P T C L U B K O N Z E P T 2 0 1 0 CLUBKONZEPT... 3 1. Definiton: was ist ein Club?... 3 2. Rahmenbedingungen... 3 3. Zielgruppe... 4 4. Zielsetzungen des Clubs... 4 5. Angebote... 6 Clubkonzept, Version 2010

Mehr

Einführung. Dr. Günther Wienberg

Einführung. Dr. Günther Wienberg Einführung Dr. Günther Wienberg P E G A S U S = Psycho- = edukative = Gruppen- = arbeit mit = schizophren = und = schizoaffektiv erkrankten Menschen Ziele: Krankheitsverständnis fördern Selbsthilfe- und

Mehr

Biografische Sammlung. Lebenslinie. Klarheit über Umfang und Aufwand persönlichen Nutzen abschätzen. zusammenstellen

Biografische Sammlung. Lebenslinie. Klarheit über Umfang und Aufwand persönlichen Nutzen abschätzen. zusammenstellen Damit ich weiß, was ich kann Prozessablauf im Überblick Symbol Phase / Nr Aufgaben Ziele, Aktivitäten Materialien Einstieg / 1 Instrument vorstellen Vorstellen des Ablaufs Klarheit über Umfang und Aufwand

Mehr