Die Lebensversicherungsbesteuerung nach den großen Reformen der letzten Jahre

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Lebensversicherungsbesteuerung nach den großen Reformen der letzten Jahre"

Transkript

1 Die Lebensversicherungsbesteuerung nach den großen Reformen der letzten Jahre von: Dr. Christian von Oertzen Rechtsanwalt/Fachanwalt für Steuerrecht FLICK GOCKE SCHAUMBURG Partnerschaftsgesellschaft Büro Frankfurt am Main Platz der Einheit Frankfurt Tel: 069/ Fax: 069/

2 Gliederung A. Das ertragsteuerliche Nebeneinander der Besteuerungssysteme für Kapitallebensversicherungen B. Die Besteuerung von Altverträgen C. Die Besteuerung seit D. Die besondere Transparenzbesteuerung für vermögensverwaltende Lebensversicherungen E. Aktuelle Rechtslage beim Verkauf von Lebensversicherungen F. Übersicht zum Steuerabzug bei Versicherungserträgen G. Besteuerung von privaten Rentenversicherungen H. Überblick zu den ertragsteuerlichen Konsequenzen privater Lebensversicherungen I. Schenkungs- und erbschaftsteuerliche Aspekte J. Sonstiges - Zivilrecht 2

3 A. Das ertragsteuerliche Nebeneinander der Besteuerungssysteme für Kapitallebensversicherungen Verschiedene Phasen sind zu unterscheiden: (i) Versicherungsverträge, die vor dem abgeschlossen wurden (im Folgenden auch Altverträge ). (ii) Versicherungsverträge, die nach dem abgeschlossen wurden (im Folgenden: Neuverträge ). (iii) Versicherungsverträge, die nach dem abgeschlossen wurden (im Folgenden nicht mehr sanierungsfähige Verträge ). Ursachen des Nebeneinanders: - Alterseinkünftegesetz (2005) - Jahressteuergesetz Unternehmenssteuerreform Jahressteuergesetz diverse BMF-Schreiben (zuletzt vom ) 3

4 B. Die Besteuerung von Altverträgen Altes Recht bleibt anwendbar für vor dem abgeschlossene Verträge (maßgebender Zeitpunkt: Vertragsschluss; Versicherungsbeginn bis möglich) Grundsatz: Die rechnungsmäßigen (= garantierten) und außerrechnungsmäßigen (darüber hinaus erzielten) Zinsen auf die in den Beiträgen enthaltenen Sparanteile (nicht: Risiko- und Verwaltungskostenanteile) werden bei Fälligkeit des Versicherungsvertrags besteuert. Steuersatz: Abgeltungsteuersatz. 4

5 B. Die Besteuerung von Altverträgen Volle Steuerbefreiung im Todes- und Erlebensfall bei Vorliegen der folgenden Voraussetzungen gilt fort! - Steuerliches Privatvermögen - Es handelt sich nicht um entgeltlich erworbene oder gebrauchte Policen ( 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 3 EStG) - Keine Vergabe als Sicherheit für ein Darlehen oder zur Tilgung eines Darlehens - Versicherer ist ein Versicherungsunternehmen mit Sitz im Inland, in der EU und im Drittlandsgebiet (vgl. OFD Münster v , DB 2006, S. 1813) - Mindestlaufzeit von 12 Jahren - Laufende Beitragsleistungen von mindestens fünf Jahren - Eine ausreichende biometrische Risikotragung ist gegeben, wenn die Todesfallleistung mindestens 60 % der über die gesamte Vertragslaufzeit zu zahlenden Beträge beträgt. 5

6 B. Die Besteuerung von Altverträgen Damit waren nach altem Recht: Kapitalversicherungen gegen laufende Beitragsleistungen mit Sparanteil, wenn der Vertrag für die Dauer von mindestens zwölf Jahren abgeschlossen worden war und die Voraussetzungen des Mindesttodesfallschutz erfüllt waren, Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht gegen laufende Beitragsleistungen, wenn das Kapitalwahlrecht nicht vor Ablauf von zwölf Jahren seit Vertragsabschluss ausgeübt werden konnte, begünstigt. 6

7 B. Die Besteuerung von Altverträgen Nicht begünstigt nach altem Recht waren Kapitalversicherungen gegen Einmalbeträge Kapitalversicherungen mit einer Vertragsdauer von weniger als zwölf Jahren Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht gegen Einmalbeitrag Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht, bei denen das Kapitalwahlrecht vor Ablauf der Sperrfrist ausgeübt werden konnte Kapitallebensversicherungen ohne ausreichenden Mindesttodesfallschutz 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG Dies gilt für Altverträge weiterhin! 7

8 C. Die Besteuerung seit Gilt für nach dem abgeschlossene Verträge. Grundsätzlich steuerpflichtig ist der Unterschiedsbetrag zwischen der Versicherungsleistung und der Summe der auf sie entrichteten Beiträge (Erträge) im Erlebensfall oder bei Rückkauf des Vertrags ( 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 1 EStG). Steuersatz 25 % Erhebungsform: grundsätzlich im Kapitalertragsteuerverfahren 8

9 C. Die Besteuerung seit Steuerpflichtiger i.s.d. 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 1 EStG ist in der Regel der Versicherungsnehmer, ein Bezugsberechtigter nur, wenn er unwiderruflich eingesetzt worden ist und nicht nur für den Fall des Todes. Besteuert wird der Unterschiedsbetrag zwischen der Versicherungsleistung und der Summe der auf sie entrichteten Beiträge. Abzug der Prämien als Sonderausgaben nicht mehr möglich (aber Beiträge wirken sich durch Abzug bei der Berechnung des zu versteuernden Betrages steuermindernd aus). Werbungskosten können nicht mehr geltend gemacht werden, 20 Abs. 9 EStG. 9

10 C. Die Besteuerung seit Voraussetzung für 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 1 EStG: Vorliegen einer Versicherung i.s.d. Steuerrechts; vgl. BMF-Schreiben v , Tz. 2 und 3: Eine Versicherung i.s.d. 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG unterscheidet sich von einer Vermögensanlage ohne Versicherungscharakter dadurch, dass ein wirtschaftliches Risiko abgedeckt wird, das aus der Unsicherheit und Unberechenbarkeit des menschlichen Lebens für den Lebensplan des Menschen erwächst (biometrisches Risiko). Die durch die Lebensversicherung typischerweise abgedeckten Gefahren sind der Tod oder die ungewisse Lebensdauer. Es liegt kein Versicherungsvertrag vor, wenn der Vertrag keine nennenswerte Risikotragung enthält. Davon ist insbesondere dann auszugehen, wenn bei Risikoeintritt nur eine Leistung der angesammelten und verzinsten Sparanteile zzgl. einer Überschussbeteiligung vereinbart ist. In der Regel ist vom Vorliegen eines Versicherungsvertrags auszugehen, wenn es sich um eine Lebensversicherung oder Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung i.s.d. Versicherungsvertragsrechts handelt. Hat aber nur indizielle Bedeutung! Die alten Regelungen für Altverträge bzgl. des Todesfallsmindestschutzes gelten nicht mehr! 10

11 C. Die Besteuerung seit Der Lebensversicherungsanbieter muss seinerseits ein Versicherungsunternehmen sein. Eine Definition des Begriffs Lebensversicherungsunternehmen ist in 341 Abs. 1 S. 1 HGB enthalten und gilt auch grundsätzlich im Steuerrecht: Versicherungsunternehmen ist ein Unternehmen, das den Betrieb von Versicherungsgeschäften zum Gegenstand hat und nicht Träger der Sozialversicherung ist. Das Unternehmen hat das Versicherungsgeschäft geschäftsmäßig, d.h. unter Zugrundelegung einer auf dem Gesetz der großen Zahl beruhenden Kalkulation zu betreiben (Wagnisausgleich im Kollektiv, Prämienberechnung nach versicherungsmathematischen Grundsätzen). 11

12 C. Die Besteuerung seit Bei der Kalkulation der Beiträge und der Höhe der auszuzahlenden Versicherungssummen muss das Versicherungsunternehmen von Erfahrungen der Vergangenheit, bestimmten Wahrscheinlichkeitsannahmen oder statistischen Gefahrenmerkmalen ausgehen. Allein die aufsichtsrechtliche Einstufung eines Unternehmens sowie die rechtliche Genehmigung für den Betrieb der Versicherung im Inland sagt noch nichts über die maßgebende steuerliche Qualifikation aus (vgl. BFH, BStBl II 1991, 191). 12

13 C. Die Besteuerung seit Nicht unter 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 1 EStG fallen Leistungen aus reinen Risikoversicherungen! Generell nicht steuerbar. Sofern Nebenrisiken in Form einer Zusatzversicherung abgesichert werden (Berufsunfähigkeit-, Unfall/Tod-, Pflege- und Dead-Disease-Versicherung) und realisiert sich dieses echte Nebenrisiko, erfolgt ebenfalls keine Besteuerung nach 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG. Rentenzahlungen aus reinen Risikoversicherungen (z.b. Unfallrente, Erwerbsunfähigkeitsrente) sind nicht nach 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG, sondern nach 22 Nr. 1 Satz 3a bb EStG zu versteuern. 13

14 C. Die Besteuerung seit Die Halbbesteuerung - Halbbesteuerung, wenn die Versicherungsleistung nach Vollendung des 60. Lebensjahres des Steuerpflichtigen und nach Ablauf von zwölf Jahren seit Vertragsschluss ausgezahlt werden ( 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 2 EStG). Auf den steuerpflichtigen Teil wird der individuelle Steuersatz angewandt. Gilt auch für Policendarlehen. 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 2 EStG gilt auch bei Einmalleistungen in eine LV. Die eingeschränkten Verlustverrechnungsmöglichkeiten von 20 Abs. 6 EStG gelten nicht. Beim Kapitalertragsteuereinbehalt ist der hälftige Ansatz des Unterschiedsbetrages nicht zu berücksichtigen. Hinweis: Für Vertragsabschlüsse nach dem ist die Auszahlung der Versicherung erst nach Vollendung des 62. Lebensjahres steuerlich begünstigt ( 52 Abs. 36 Satz 9 EStG). 14

15 C. Die Besteuerung seit Der qualifizierte Todesfallschutz für Satz 2 - Neue Mindestanforderungen durch Satz 6 für die Anwendung der Halbbesteuerung. Bei Kapitallebensversicherungen mit laufenden Beitragszahlungen in mindestens gleichbleibender Höhe muss der Todesfallschutz während der gesamten Vertragslaufzeit mindestens 50 % der Beitragssumme betragen, um in die Halbbesteuerung zu kommen (Typ A). Ausnahme: Kapitallebensversicherungen, bei denen die Todesfallssumme mindestens der Erlebensfallsumme entspricht. In diesen Verträgen ist die Festlegung eines Mindesttodesfallschutzes nicht erforderlich. Die Regelung meint den Fall, dass das Versicherungsunternehmen eine Mindesttodesfallleistung garantiert. Mit Erlebensfallsumme kann daher nur eine garantierte Erlebensfallleistung zum Ablauf des Vertrags gemeint sein (vgl. Goverts, DB 2009, 2455, 2457). 15

16 C. Die Besteuerung seit Der qualifizierte Todesfallschutz für Satz 2 - Bei Verträgen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer sowie Verträgen gegen Einmalbetrag muss der Todesfallschutz spätestens fünf Jahre nach Vertragsbeginn mindestens dem Deckungskapital oder Zeitwert zzgl. 10 % des Deckungskapitals, des Zeitwerts oder der gezahlten Beiträge entsprechen. Sodann darf er in gleichmäßigen jährlichen Schritten gegenüber der Laufzeit auf Null absinken (Typ B). Der Versicherungsvertrag muss durchgehend entweder den Mindesttodesfallschutz nach Typ A oder B erfüllen. Ein Wechsel zwischen beiden Varianten ist unzulässig. Wenn ein Versicherungsvertrag die Anforderungen der Typen A und B dergestalt miteinander verbindet, dass bei Risikoeintritt jeweils die Variante anzuwenden sei, die zu einer niedrigeren Leistung führt, ist dies unzureichend. Betroffene Versicherungen sind insbesondere - Kapitallebensversicherungen gegen Einmalbetrag - Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer und - Fondgebundene Lebensversicherungen. 16

17 C. Die Besteuerung seit Der qualifizierte Todesfallschutz für Satz 2 - Rechtsfolge des 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 6 EStG: Die steuerliche Vergünstigung des Satzes 2 wird nicht gewährt. Es verbleibt aber bei der nachgelagerten Besteuerung der gesamten Differenz aus Versicherungsleistung und der daraus entrichteten Beiträge, aber unter Anwendung des Abgeltungsteuersatzes von 25 %, wenn im Übrigen eine Versicherung vorliegt. Die Voraussetzungen des qualifizierten Todesfallschutzes sind für alle Versicherungsverträge anzuwenden, die nach dem 31. März 2009 abgeschlossen werden oder bei denen die erstmalige Beitragsleistung nach dem 31. März 2009 erfolgt. Unklar bleibt aber, wann ein ausreichender Todesfallrisikoschutz vorliegt, um generell als Versicherung i.s.d. 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 1 EStG zu qualifizieren. Genügt wie bisher 101 % (so früher z.b. bei Wealth Master Noble Police (OFD Düsseldorf)? Generelle Kritik an der Regel: 10 % war bisher kein Industriestandard. 17

18 C. Die Besteuerung seit Teilleistungen teilweise vor und teilweise nach dem 60. Lebensjahr: Anwendbarkeit des 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG ist jeweils gesondert zu prüfen. Der anteilig entrichtete Beitrag ist zu berücksichtigen. Beispiel: Laufzeit 20 Jahre, nach 10 Jahren: Teilauszahlung i.h.v , Alter: 55 Jahre, geleistete Beiträge zum Auszahlungszeitpunkt: , Zeitwert der Versicherung: Nach 20 Jahren: Restauszahlung i.h.v , geleistete Beiträge insgesamt:

19 C. Die Besteuerung seit Lösung: 1. Auszahlung: EUR Versicherungsleistung: anteilig geleistete Beiträge (50.000/ x )./ Ertrag gem. 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 1 EStG Auszahlung: Versicherungsleistung: geleistete Beiträge ( ,33)./ Ertrag gem. 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 1 EStG Davon anzusetzen gem. 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 2 EStG:

20 C. Die Besteuerung seit Hälftiger Unterschiedsbetrag bei Versicherung auf verbundene Leben: Bei jedem Beteiligten ist gesondert zu prüfen, inwieweit in seiner Person die Voraussetzungen des 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 2 EStG vorliegen. Beispiel: Die Eheleute M und F haben Lebensversicherungen auf verbundene Leben abgeschlossen. Laufzeit: 20 Jahre, Versicherungsleistung , geleistete Beiträge , Alter zum Zeitpunkt der Auszahlung: M = 65, F = 58 Jahre. Versicherungsleistung: geleistete Beiträge:./ Unterschiedsbetrag: Auf M und F entfallen je 50 % = Anzusetzen: M: gem. 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 2: 50 %: F: gem. 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 1: voller Betrag:

21 C. Die Besteuerung seit Enthält der Versicherungsvertrag einen Anspruch auf Gewährung eines Darlehens des VU s an den Steuerpflichtigen, ohne dass sich das VU eine freie Entscheidung über das Ob der Darlehensgewährung vorbehält, ist von einer steuerpflichtigen Erlebens-leistung auszugehen. Behält sich das VU das Ob vor, so ist dennoch von einer Erlebensleistung auszugehen, wenn insbesondere - der Versicherungsschutz aufgrund der Auszahlung abgesenkt wird oder - keine oder offensichtlich marktunübliche Darlehenszinsen zu entrichten sind oder - die Höhe der Darlehenszinsen oder die Höhe des zurück zu zahlenden Kapitals an die Höhe der Verzinsung oder Wertentwicklung des Versicherungsvertrag gekoppelt sind. 21

22 D. Die besondere Transparenzbesteuerung für vermögensverwaltende Lebensversicherungen Fixiert im JStG 2009 in 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 5 EStG - Anwendbar auf: (i) alle Neuverträge ab (ii) alle Altverträge, die nach dem abgeschlossen worden sind, für die Erträge, die dem Versicherungsunternehmen nach dem zufließen. (iii) gilt nicht für Altverträge aus der Zeit vor dem Aber: Auch vermögensverwaltende Altlebensversicherungen können über 39 AO (Treuhandverhältnis) bzw. 42 AO z.b. in einer AP unter Transparenzgesichtspunkten angegriffen werden. (iv) Eine steuerliche Sanierung durch Vertragsänderungen ließ die Finanzverwaltung bis zum zu. Ab gelten für Vertragssanierungen die allgemeinen Grundsätze über die Vertragsänderung Zuflussthematik. 22

23 D. Die besondere Transparenzbesteuerung für vermögensverwaltende Lebensversicherungen Rechtsfolge der Annahme eines vermögensverwaltenden Lebensversicherungsvertrags: (i) (ii) (iii) (iv) (v) 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 1 4 EStG gelten nicht, d.h. keine Steuerpause bis zur Fälligkeit des Vertrags. Keine Halbbesteuerung i.s.d. S. 2 (bei zwölfjähriger Laufzeit und Fälligkeit des Vertrags, wenn der Steuerpflichtige das 60. Lebensjahr erreicht hat). Stattdessen sofortige Besteuerung des Steuerpflichtigen bei Zufluss der Erträge aus den Anlagen beim Versicherungsunternehmen nach allgemeinen Vorschriften, die für das jeweilige Anlagegut gelten. Leistungen im Zeitpunkt des Todes oder bei Vertragsfälligkeit sowie bei Rückkauf des Vertrages sind einkommensteuerlich unbeachtlich, soweit die Erträge, die in den Vergütungen enthalten sind, schon der Transparenzbesteuerung unterlegen haben. Die Übertragung von Anlagegütern auf das Versicherungsunternehmen im Zeitpunkt der Begründung eines vermögensverwaltenden Versicherungsvertrags sowie deren Auskehrung im Zeitpunkt der Beendigung sind steuerrechtlich unbeachtlich. 23

24 D. Die besondere Transparenzbesteuerung für vermögensverwaltende Lebensversicherungen Drei Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt werden: (i) Versicherungsvertrag, in dem eine gesonderte Verwaltung von speziell für diesen Vertrag zusammengestellte Kapitalanlagen vereinbart ist - Es muss sich um einen Versicherungsvertrag handeln. Er muss aber nicht gleichzeitig den neuen qualifizierten Todesfallschutz für Satz 2 erfüllen. Handelt es sich ohnehin um einen atypischen Sparvertrag, gilt 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG. - Von einer gesonderten Verwaltung ist auszugehen, wenn die Sparleistung nicht für eine unbestimmte Vielzahl von Versicherten gemeinschaftlich, sondern separat für den Einzelnen angelegt wird. - Starkes Indiz: Die Kapitalanlage erfolgt auf einem Konto oder Depot bei einem vom Kunden frei wählbaren Kreditinstitut. 24

25 D. Die besondere Transparenzbesteuerung für vermögensverwaltende Lebensversicherungen (ii) Die zusammengestellten Kapitalanlagen sind nicht auf öffentlich vertriebene Investmentfondanteile oder Anlagen, die die Entwicklung eines veröffentlichten Indexes abbilden, beschränkt. - Speziell zusammengestellte Kapitalanlagen liegen vor, wenn die Anlage ganz oder teilweise gemäß den individuellen Wünschen des Versicherungsnehmers erfolgt. - Indiz: Der Versicherungsnehmer bringt ein vorhandenes Wertpapierdepot als Versicherungsbeitrag ein. - Die ausschließliche Auswahl von im Inland oder Ausland öffentlich vertriebenen Investmentfondanteilen schließt die Annahme eines vermögensverwaltenden Versicherungsvertrags aus. Die Verwendung von versicherungsinternen Fonds beeinträchtigt nicht die Charakterisierung als öffentlich vertriebenen Investmentfondanteil, vorausgesetzt, dass diese internen Fonds die Anlagen von einem oder mehreren öffentlich vertriebenen Investmentfonds widerspiegeln. 25

26 D. Die besondere Transparenzbesteuerung für vermögensverwaltende Lebensversicherungen (iii) Der wirtschaftlich Berechtigte kann unmittelbar oder mittelbar über die Veräußerung der Vermögensgegenstände und die Wiederanlage der Erlöse bestimmen (Dispositionsmöglichkeit). - Ist immer unschwer gegeben, wenn der Versicherungsnehmer gegenüber dem Versicherungsunternehmen oder dem beauftragten Vermögensverwalter ein Weisungsrecht hat. - Eine mittelbare Dispositionsmöglichkeit ist gegeben, wenn die Anlageentscheidung von einem Vermögensverwalter getroffen wird, der durch den wirtschaftlich Berechtigten beauftragt wurde, der wirtschaftlich Berechtigte einen Wechsel in der Person des Vermögensverwalters verlangen kann oder eine individuelle Anlagestrategie zwischen dem Versicherungsunternehmen oder dem Vermögensverwalter und dem wirtschaftlich Berechtigten vereinbart wird. - Schadlos sind die Auswahlmöglichkeiten aus standardisierten Anlagestrategien, die einer unbestimmten Vielzahl von Versicherungsnehmern angeboten werden, also die allgemeinen Grundsätze des Switchens und Shiftens gelten. - Starkes Indiz für mittelbare Dispositionsmöglichkeit: Depotführung und Vermögensverwaltung erfolgt beim bisherigen Kreditinstitut oder Vermögensverwalter. M.E. ist schon eines von beiden schädlich. 26

27 D. Die besondere Transparenzbesteuerung für vermögensverwaltende Lebensversicherungen Entfällt nur eines der drei genannten Kriterien, kommt es nicht nach 20 Abs. 1 Nr. 6 S. 5 EStG zur Transparenzbesteuerung. Die allgemeinen Vorschriften ( 39 AO, 42 AO) bleiben aber selbstverständlich unberührt! Voraussichtliche Anlageformen steuerkonformer Lebensversicherungen (vgl. Hetzer/Götzenberger, BB 2010, 223 ff.) (i) (ii) (iii) Investition ausschließlich in öffentlich vertriebene Investmentfondsanteile Standardisierte Anlagestrategien auf Basis eines anteilgebundenen internen Fonds (ein Depot pro Anlagestrategie) Standardisierte Anlagestrategie auf Basis eines Versicherungsdepotkontos (ein Depot pro Kunde). 27

28 E. Aktuelle Rechtslage beim Verkauf von Lebensversicherungen Ab gibt es einen generellen Veräußerungstatbestand für die Veräußerung einer kapitalbildenden Lebens- oder Rentenversicherung vor Vertragsablauf. Der Verkauf von steuerpflichtigen Altverträgen sowie generell der Verkauf von Neuverträgen jeder Art unterliegt ab der Abgeltungsteuer. Für steuerfreie Altverträge erfolgt keine Besteuerung der Veräußerung nach dem Der Verkauf sämtlicher Neuverträge ist in vollem Umfang abgeltungsteuerpflichtig. Der Veräußerungstatbestand gilt auch für die Lebensversicherungen, die bereits vor dem (aber nach dem ) abgeschlossen wurden. Eine Vertrauensschutzregelung wie bei anderen Kapitalanlagen (Schutz für vor dem angeschaffte Kapitalanlagen) gibt es nicht. Bemessungsgrundlage: Differenz zwischen dem Kaufpreis sowie den Anschaffungskosten. Als Anschaffungskosten gelten die vor der Veräußerung entrichteten Beiträge. Das Versicherungsunternehmen ist ab verpflichtet, Veräußerungsfälle dem für den Steuerpflichtigen zuständigen Veranlagungsfinanzamt anzuzeigen, sobald es von diesen Kenntnis erlangt. 28

29 E. Aktuelle Rechtslage beim Verkauf von Lebensversicherungen Steuerfreie Altverträge Steuerpflichtige Altverträge Begünstigte Neuverträge Nicht begünstigte Neuverträge Rechtsgrundlage (steuerfrei) 20 Abs. 2 Nr. 6 EStG n.f. 20 Abs. 2 Nr. 6 EStG n.f. 20 Abs. 2 Nr. 6 EStG n.f. Bemessungsgrundlage Kaufpreis./. AK (Beiträge)./. Kosten Kaufpreis./. AK (Beiträge)./. Kosten Kaufpreis./. AK (Beiträge)./. Kosten Einbehalt KapSt. Nein Nein Nein Anwendung Abgeltungsteuer Ja ( 32d Abs. 3 EStG) Ja ( 32d Abs. 3 EStG) Ja ( 32d Abs. 3 EStG) Anwendungsregel Verkauf nach ( 52a Abs. 10 EStG) Verkauf nach ( 52a Abs. 10 EStG) Verkauf nach ( 52a Abs. 10 EStG) 29

30 F. Übersicht zum Steuerabzug bei Versicherungserträgen Mit Abgeltungswirkung Vertragsabschluss/Auszahlungsmodalitäten Vertragsabschluss vor dem und steuerschädliche Auszahlung bzw. Abtretung des Vertrags Vertragsabschluss nach dem und Auszahlung vor Vollendung des 60. Lebensjahres oder Nichteinhaltung der 12-Jahresfrist Vertragsabschluss nach dem und Auszahlung nach Vollendung des 60. Lebensjahres Steuerabzug von 25 % Ja Vorauszahlung, Tarifbesteuerung Ja Ja, Steuerabzug aber vom vollen Differenzbetrag Kein Steuerabzug 30

31 F. Übersicht zum Steuerabzug bei Versicherungserträgen Mit Abgeltungswirkung Vertragsabschluss/Auszahlungsmodalitäten Veräußerung/Abtretung des Versicherungsvertrages Vertragsabschluss vor dem und Verkauf nach dem Vertragsabschluss nach dem und Verkauf nach dem Steuerabzug von 25 % Vorauszahlung, Tarifbesteuerung Kein Steuerabzug Ja, Veräußerungsgewinn muss erklärt werden Ja, Veräußerungsgewinn muss erklärt werden 31

32 G. Besteuerung von privaten Rentenversicherungen Beachte: Rentenversicherungen sind steuerlich attraktiv, weil die Erträge der Ansparphase nicht besteuert werden, wenn es zur Auszahlung einer Leibrente kommt. Denn der Ertragsanteil des 22 hängt allein vom Alter des Bezugsberechtigten ab und wird errechnet mit einem fiktiven Zinssatz von 3 % auf das dann geltende Kapital. Es ist deswegen zu prüfen, ob es sich um ein Produkt einer Kapitallebensversicherung mit Rentenoption oder um eine echte Rentenversicherung handelt (ggf. mit Kapitalwahlrecht). Rente: Laufende Erträge werden mit dem Ertragsanteil nach amtlicher Tabelle ( 22 Abs. 1 S. 3a bb EStG) mit individuellem Steuersatz bestimmt. 32

33 G. Besteuerung von privaten Rentenversicherungen Bei Beginn der Rente vollendetes Lebensjahr des Rentenberechtigten Ertragsanteil in % Bei Beginn der Rente vollendetes Lebensjahr des Rentenberechtigten Ertragsanteil in % 0 bis 1 2 bis 3 4 bis 5 6 bis 8 9 bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis

34 G. Besteuerung von privaten Rentenversicherungen Bei Beginn der Rente vollendetes Lebensjahr des Rentenberechtigten Ertragsanteil in % Bei Beginn der Rente vollendetes Lebensjahr des Rentenberechtigten Ertragsanteil in % bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis 96 ab

35 G. Besteuerung von privaten Rentenversicherungen Kein Unterschied, ob es sich um Alt- oder Neuverträge handelt. Die laufenden Zahlungen müssen dabei als Leibrente qualifizieren (gleichbleibende Bezüge auf Dauer der Lebenszeit, unbedeutende Schwankungen). Leibrenten mit einer vertraglich vereinbarten Höchstlaufzeit qualifizieren nicht für die 22er Besteuerung. Der Rentenversicherungsbegriff erfordert, dass bereits bei Beginn der Vertragslaufzeit ein Langlebigkeitsrisiko übernommen wird, d.h. bereits bei Vertragsabschluss muss die Höhe der garantierten Leibrente in Form eines konkreten Geldbetrages festgelegt sein oder ein konkret bezifferter Faktor garantiert werden, mit dem die Höhe der garantierten Leibrente die Multiplikation mit dem am Ende der Anspar- bzw. Aufschubphase vorhandenen Fondvermögen bzw. Deckungskapital errechnet wird (Rentenfaktor). Dies gilt für alle ab dem abgeschlossenen Verträge. 35

36 G. Besteuerung von privaten Rentenversicherungen Höchst zulässige Aufschubphase: Die maximale Aufschubdauer einer Rentenversicherung darf künftig nicht mehr als 90 % der mittleren Lebenserwartung der versicherten Person bei Vertragsabschluss betragen. Beispiel: Die versicherte Person ist bei Vertragsschluss 30 Jahre alt und hat eine mittlere Lebenserwartung von 82 Jahren. Die verbleibende Lebenserwartung beträgt 52 Jahre, davon 10 % = 5,2 Jahre. Ein vereinbarter Rentenbeginn mit 77 Jahren wäre nicht zu beanstanden. Für bis zum abgeschlossene Verträge reicht die Zusage hinreichend konkreter Grundlagen für die Berechnung der Rentenhöhe oder des Rentenfaktors. Für Altverträge ist dies z.b. der Fall, wenn der maßgebende Rentenfaktor am Ende der Aufschubphase mind. 75 % des Wertes des Rentenfaktors beträgt, der sich nach den bei Vertragsabschluss verwendeten Rechnungsgrundlagen ergeben würde. Goverts, DB 2009, 2455, 2459: Es sollte niemals ein Rentenbeginn nach Alter 84 vereinbart werden, weil der Gesetzgeber dieses Alter auch für die Riester-Rente- Produkte als spätesten Beginn definiert. 36

37 G. Besteuerung von privaten Rentenversicherungen Die Aufnahme weiterer Personen in den Schutz des Rentenversicherungsvertrags gilt als Austausch der versicherten Person. Dies bedeutet Beendigung des Vertrags mit Zufluss (steuerbar) und gleichzeitige Einzahlung in einen neuen Rentenvertrag. Existiert eine Kapitalversicherung mit Rentenwahlrecht und wird die Rentenzahlung gewählt, sollen nach Auffassung der Finanzverwaltung die Erträge in dem Zeitpunkt zufließen, in dem die Kapitalleistungen im Erlebensfall zu leisten wären. Lediglich das nach Abzug von Kapitalertragsteuer vorhandene Kapital steht zur Verrentung zur Verfügung. Die Rentenzahlungen, wenn im Übrigen die Voraussetzungen vorliegen, qualifizieren unter 22 Nr. 1 Satz 3a bb EStG. Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht unterfallen soweit die Rentenzahlungen gewählt werden der Ertragsanteilsbesteuerung. Wird umgewandelt, greift 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG. 37

38 G. Besteuerung von privaten Rentenversicherungen Erfüllt eine Rentenversicherung nicht die materiellen Voraussetzungen für das Langlebigkeitsrisiko, liegt ein nach allgemeinen Vorschriften zu besteuernder Sparvorgang mit einer steuerlich unbeachtlichen Aufschubphase vor. Nur wenn in einem derartigen Vertrag in der Ansparphase ein relevantes Todesfallrisiko übernommen ist, ist subsidiär von einer Kapitalversicherung und von einem Zufluss der Erträge erst am Ende der Ansparphase auszugehen. Die regelmäßige Auszahlung von Fondanteilen aus einer fondgebundenen Rentenversicherung stellt keine lebenslängliche Leibrente dar. 38

39 G. Besteuerung von privaten Rentenversicherungen Rentenversicherungen unterfallen den Bestimmungen nach 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG, wenn - einmalige Kapitalauszahlungen erfolgen (Umwandlungsfälle) - mehrere Teilauszahlungen - wiederkehrende Bezüge, die nicht als Leibrente i.s.d. 22 EStG qualifizieren (abgekürzte Leibrente) 39

40 H. Überblick zu den ertragsteuerlichen Konsequenzen privater Lebensversicherungen Lebensversicherungsverträge Kapitalleistungen Veräußerungserlöse Vollbesteuerung mit Abgeltungsteuersatz Rentenleistungen Leistung im Todesfall Keine Besteuerung andere Rentenversicherungen Lebensversicherungen ohne qualifizierten Todesfallschutz Erlebensfall und Rückkaufsfall Besteuerung des Unterschiedsbetrags zwischen Leistung und Beiträgen nach 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG n.f. Vollbesteuerung mit Fälligkeit zum Abgeltungsteuersatz Vermögensverwaltende Lebensversicherungen Sofortige transparente Besteuerung Rentenversicherungen i.s.d. 10 Abs. 1 Buchst. b EStG Nachgelagerte Besteuerung nach 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG n.f. Wenn qualifizierter Todesfallschutz: Halbbesteuerung zum normalen Steuersatz, wenn Zahlung nach 60. (62.) Lebensjahr und nach Ablauf von 12 Jahren Besteuerung des Ertragsanteils nach 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. bb EStG n.f. 40

41 I. Schenkungs- und erbschaftsteuerliche Aspekte - Erwerb von Todes wegen - VN ist versicherte Person, ein BB ist nicht benannt Erwerb durch die Erben des VN beim Tode gem. 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG, Bemessungsgrundlage: Ablaufleistung. VN ist versicherte Person, ein BB ist benannt Erwerb durch den BB beim Tode des VN gem. 3 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG, Bemessungsgrundlage: Ablaufleistung. VN ist bezugsberechtigt, versicherte Person ist ein anderer. VN hat die Prämien selbst gezahlt. Beim Tode der versicherten Person erwirbt VN die Versicherungssumme erbschaftsteuerfrei ( und einkommensteuerfrei) unechte Erbschaftsteuerversicherung. 41

42 I. Schenkungs- und erbschaftsteuerliche Aspekte - Erwerb von Todes wegen - Finanzverwaltung aktuell (gleichlautender Erlass betreffend steuerpflichtiger Erwerb nach 3 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG bei Zahlung der Versicherungsprämie durch die Bezugsberechtigten (R 10 Abs. 2 ErbStR) vom : (i) (ii) (iii) R 10 Abs. 2 S. 2 ErbStR 2003 ist nicht mehr anzuwenden. Danach sollte die Steuerpflicht grundsätzlich nicht dadurch entfallen, dass der BB die Prämien anstelle des VN ganz oder teilweise gezahlt hat. Stattdessen: Zahlt der BB eines LV-Vertrages die Prämien ganz oder teilweise selbst, ist die Versicherungsleistung nach dem Verhältnis der vom VN/Erblasser gezahlten Versicherungsbeiträge zu den insgesamt gezahlten Beiträgen aufzuteilen. Nur dieser Teil unterliegt der ErbSt. Diese Grundsätze gelten in gleicher Weise, wenn ein Anspruch aus einer noch nicht fälligen LV lebzeitig übertragen wird, bei der der Erwerber die Versicherungsbeiträge bisher ganz oder teilweise gezahlt hat. 42

AXER PARTNERSCHAFT. Die Besteuerung privater Rentenversicherungen

AXER PARTNERSCHAFT. Die Besteuerung privater Rentenversicherungen AXER PARTNERSCHAFT Köln Düsseldorf Uerdinger Str. 12 40474 Düsseldorf Fon 0211 / 43 83 56 0 Fax 0211 / 43 83 56 11 Eine Einheit der axis-beratungsgruppe Inhaltsverzeichnis Die Besteuerung privater Rentenversicherungen

Mehr

HAUSANSCHRIFT TEL +49 (0) 1888 682- FAX +49 (0) 1888 682- E-MAIL TELEX 886645 DATUM

HAUSANSCHRIFT TEL +49 (0) 1888 682- FAX +49 (0) 1888 682- E-MAIL TELEX 886645 DATUM Posta nschr ift Ber lin: Bund es mini steriu m der Fina nzen, 110 16 Be rlin - Entwurf - Anlage 1 Unterabteilungsleiter IV C POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste

Mehr

Garantie-Investment-Rente: Verschenkung lebenslanger Leibrenten. Gestaltungsmöglichkeiten und Vertriebschancen. Juni 2013

Garantie-Investment-Rente: Verschenkung lebenslanger Leibrenten. Gestaltungsmöglichkeiten und Vertriebschancen. Juni 2013 Flexibler Kapitalplan: Duo-Option Garantie-Investment-Rente: Verschenkung lebenslanger Leibrenten Gestaltungsmöglichkeiten und Vertriebschancen Juni 2013 Agenda 1 beteiligte Personen am Vertrag 2 Auswirkungen

Mehr

AXER PARTNERSCHAFT. Steuergünstige Nachlassplanung mit Lebensversicherungen bis Ende 2004

AXER PARTNERSCHAFT. Steuergünstige Nachlassplanung mit Lebensversicherungen bis Ende 2004 AXER PARTNERSCHAFT Köln Düsseldorf Fon 0221/47 43 440 Fax 2001/47 43 499 Uerdinger Str. 12 40474 Düsseldorf Fon 0211 / 43 83 56 0 Fax 0211 / 43 83 56 11 Steuergünstige Nachlassplanung mit Lebensversicherungen

Mehr

Herzlich Willkommen zu BCA OnLive!

Herzlich Willkommen zu BCA OnLive! Herzlich Willkommen zu BCA OnLive! Steuerliche Möglichkeiten der privaten Rentenversicherung in der strategischen Vermögensplanung. Interviewpartner : Marcus Stephan (BCA Leiter Versicherung) und Joachim

Mehr

Die Motive sollten vor Vertragsabschluss sorgfältig durchdacht werden, um Fehler in der Vertragsgestaltung zu vermeiden.

Die Motive sollten vor Vertragsabschluss sorgfältig durchdacht werden, um Fehler in der Vertragsgestaltung zu vermeiden. Die Kapitallebensversicherung ist eine Versicherung auf den Todesfall einer ->versicherten Person wie bei der ->Risikolebensversicherung sowie den Erlebensfall in einem vertraglich festgelegten Zeitraum

Mehr

Versicherungsüberblick

Versicherungsüberblick Versicherungsüberblick I. Versicherungsüberblick Tarifbeschreibung: PLUS.invest private (Tarif 62) Fondsgebundene Rentenversicherung mit Absicherung bei Tod durch Beitragsrückgewähr/ und einer flexiblen

Mehr

- Entwurf - (Stand: 29. Mai 2009)

- Entwurf - (Stand: 29. Mai 2009) P ostan sc hrift Berlin: Bu ndesmin is te riu m der Finanze n, 1 1016 Be rlin - Entwurf - (Stand: 29. Mai 2009) Anlage 1 Unterabteilungsleiter IV C POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin

Mehr

Merkblatt. Kapitallebensversicherung. Inhalt. 4 Neue Regeln durch die Erbschaftsteuerreform

Merkblatt. Kapitallebensversicherung. Inhalt. 4 Neue Regeln durch die Erbschaftsteuerreform Kapitallebensversicherung Inhalt 1 Allgemeines 2 Besteuerung von Neupolicen 2.1 Volle Erfassung zum Abgeltungstarif 2.2 Halbierte Erfassung mit der Progression 2.3 Verkauf einer Versicherung 3 Neue Kontrollen

Mehr

Private Rentenversicherung

Private Rentenversicherung Private Rentenversicherung 1. Was ist eine Private Rentenversicherung? Eine private Rentenversicherung wendet sich insbesondere an Alleinstehende (Singles), die etwas für die Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards

Mehr

über steuerpflichtige Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag oder aus einer betrieblichen Altersversorgung ( 22 Nr.

über steuerpflichtige Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag oder aus einer betrieblichen Altersversorgung ( 22 Nr. Datum der Absendung (Bezeichnung und Anschrift des Anbieters) (Bekanntgabeadressat) Wichtiger Hinweis: Diese Mitteilung informiert Sie über die Höhe der steuerpflichtigen Leistungen aus Ihrem Altersvorsorgevertrag

Mehr

Newsletter Schiedermair Rechtsanwälte Lebensversicherungen, Erbrecht und Steuern

Newsletter Schiedermair Rechtsanwälte Lebensversicherungen, Erbrecht und Steuern Newsletter Schiedermair Rechtsanwälte Lebensversicherungen, Erbrecht und Steuern Dezember 2013 Begriffe Versicherungsnehmer, das ist diejenige Person, die den Versicherungsvertrag mit dem Versicherer abgeschlossen

Mehr

Auszüge Alterseinkünftegesetz; Gesetzestext ab 1.1.2005

Auszüge Alterseinkünftegesetz; Gesetzestext ab 1.1.2005 1 ANLAGE 2 Auszüge Alterseinkünftegesetz; Gesetzestext ab 1.1.2005 EStG 3 Nr. 63, Fassung ab 1.1.2005 63. Beiträge des Arbeitgebers aus dem ersten Dienstverhältnis an einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse

Mehr

ALFONDS KURZÜBERSICHT ZUM VORSCHLAG

ALFONDS KURZÜBERSICHT ZUM VORSCHLAG Anlage zur ALFONDS KURZÜBERSICHT ZUM VORSCHLAG Versicherungsnehmer Erika Mustermann Versicherter Erika Mustermann, geboren am 01.01.1960 Eintrittsalter 50 Jahre Versicherungsbeginn 01.05.2010 Rentenbeginn

Mehr

Die Bedeutung der Lebensversicherung im Erbfall

Die Bedeutung der Lebensversicherung im Erbfall 32 2.3 Erbrecht und Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken Mit einer kann man einen Teil der Vermögensnachfolge etwas anders gestalten als über ein Testament. Häufig stellt sich für einen allein verdienenden

Mehr

Private Rentenversicherung

Private Rentenversicherung Private Rentenversicherung 1. Was ist eine Private Rentenversicherung? Eine private Rentenversicherung wendet sich insbesondere an Alleinstehende (Singles), die etwas für die Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards

Mehr

Mitteilung. für das Kalenderjahr. Grund für die Mitteilung:

Mitteilung. für das Kalenderjahr. Grund für die Mitteilung: Datum der Absendung (Bezeichnung und Anschrift des Anbieters) Wichtiger Hinweis: Diese Mitteilung informiert Sie über die Höhe der steuerpflichtigen Leistungen aus Ihrem Altersvorsorgevertrag oder aus

Mehr

Beispiel:* Vorteile einer Rentenschenkung. Vorgehensweise

Beispiel:* Vorteile einer Rentenschenkung. Vorgehensweise Beratungsblatt Nr. 47 Schenkung: Rente versus Geldbetrag Beispiel:* Mann (65 J.) möchte seiner Lebenspartnerin (60 J.) einen Betrag in Höhe von schenken. Sollte er den Geldbetrag oder eher eine Rente (ca.

Mehr

Allianz Pensionskasse AG

Allianz Pensionskasse AG Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.2012 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung gilt für

Mehr

Swiss Life Vorsorge-Know-how

Swiss Life Vorsorge-Know-how Swiss Life Vorsorge-Know-how Thema des Monats: Sofortrente Inhalt: Sofortrente, Ansparrente Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Sofortrente nach Maß Verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Sofortrente und

Mehr

AXER PARTNERSCHAFT. Kapitallebensversicherungen: Besteuerung ab 2009

AXER PARTNERSCHAFT. Kapitallebensversicherungen: Besteuerung ab 2009 AXER PARTNERSCHAFT Köln Berlin Düsseldorf koeln@axis.de Schlüterstraße 41 10707 Berlin Fon 030/40 50 29 50 Fax 030/40 50 29 599 berlin@axis.de Eine Einheit der axis-beratungsgruppe Heinrichstraße 155 40239

Mehr

Besteuerung von Versicherungserträgen im Sinne des 20 Absatz 1 Nummer 6 EStG

Besteuerung von Versicherungserträgen im Sinne des 20 Absatz 1 Nummer 6 EStG Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Vorab per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Bundeszentralamt

Mehr

BLLW Braun Leberfinger Ludwig Weidinger. Merkblatt zur Besteuerung von Lebensversicherungsverträgen

BLLW Braun Leberfinger Ludwig Weidinger. Merkblatt zur Besteuerung von Lebensversicherungsverträgen B L L W Partnerschaftsgesellschaft Joseph W. Braun, RA Prof. Dr. Stefan Leberfinger, StB WP Dr. Christoph Ludwig, StB Jörg Weidinger, StB WP Ulrich Thiele, StB Keine Partner i. S. d. PartGG: Bärbel Götzhaber,

Mehr

Versicherungskonsortium Presse-Versorgung Federführender Versicherer Allianz Lebensversicherungs-AG

Versicherungskonsortium Presse-Versorgung Federführender Versicherer Allianz Lebensversicherungs-AG Versicherungskonsortium Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.2012 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung

Mehr

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Leistungsmitteilung zur Einkommenssteuererklärung nach 22 Nr. 5 Satz 7 EStG

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Leistungsmitteilung zur Einkommenssteuererklärung nach 22 Nr. 5 Satz 7 EStG Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Leistungsmitteilung zur Einkommenssteuererklärung nach 22 Nr. 5 Satz 7 EStG Inhalt: 1. Warum versendet die DRV KBS eine Leistungsmitteilung nach 22 Nr. 5

Mehr

Die Lebensversicherung im Erbfall Schenkung der Lebensversicherung im Jahr 2008 - sichern Sie sich die günstige steuerliche Bewertung!

Die Lebensversicherung im Erbfall Schenkung der Lebensversicherung im Jahr 2008 - sichern Sie sich die günstige steuerliche Bewertung! Die Lebensversicherung im Erbfall Schenkung der Lebensversicherung im Jahr 2008 - sichern Sie sich die günstige steuerliche Bewertung! von Agnes Fischl Rechtsanwältin, Steuerberaterin, Fachanwältin für

Mehr

STEUERLICHE BEHANDLUNG VON BEITRÄGEN UND LEISTUNGEN ZUR

STEUERLICHE BEHANDLUNG VON BEITRÄGEN UND LEISTUNGEN ZUR Mit Erlass vom 28.10.2009 hat das Bundesministerium für Finanzen (BMF) die einkommen- / lohnsteuerrechtliche Behandlung von Unfallversicherungen für Arbeitnehmer neu geregelt. Je nach Rechtsverhältnis

Mehr

Bayerisches Landesamt für Steuern 20 ESt-Kartei Datum: 24.11.2009 Karte 14.2 S 2252.1.1-4/2 St32/St33

Bayerisches Landesamt für Steuern 20 ESt-Kartei Datum: 24.11.2009 Karte 14.2 S 2252.1.1-4/2 St32/St33 Bayerisches Landesamt für Steuern 20 Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird das BMF-Schreiben vom 22. Dezember 2005 (BStBl I 2006. S. 92) wie folgt gefasst (Änderungen gegenüber

Mehr

Beispiel:* Vorteile einer Rentenschenkung

Beispiel:* Vorteile einer Rentenschenkung Beratungsblatt Nr. 47 Schenkung: Rente versus Geldbetrag Beispiel:* Vater (65 J.) möchte seinem Sohn (40 J.) einen Betrag in Höhe von 900.000 EUR schenken. Sollte er den Geldbetrag oder eher eine Rente

Mehr

Lebensversicherung im Erbrecht

Lebensversicherung im Erbrecht Lebensversicherung im Erbrecht Lebensversicherung im Erbrecht Auswirkungen auf Pflichtteil, Pflichtteilsergänzung und Ausschlagung Im Rahmen der Nachlassplanung, aber auch im Erbfall, spielen Lebensversicherungen

Mehr

Maxxellence Invest. Vermittlerinformation Deutschland. Definitionen, Werte und Limits Basisvorsorge

Maxxellence Invest. Vermittlerinformation Deutschland. Definitionen, Werte und Limits Basisvorsorge Definitionen, Werte und Limits Basisvorsorge Das Produkt Aufgeschobene fondsgebundene Rentenversicherung ohne Kapitalwahlrecht. Im Todesfall der versicherten Person vor Rentenbeginn erfolgt eine Verrentung

Mehr

Neuregelung der Besteuerung der Erträge aus nach 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG steuerpflichtigen Versicherungen durch das Alterseinkünftegesetz

Neuregelung der Besteuerung der Erträge aus nach 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG steuerpflichtigen Versicherungen durch das Alterseinkünftegesetz BMF v. 22.12.2005 - IV C 1 - S 2252-343/05 Neuregelung der Besteuerung der Erträge aus nach 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG steuerpflichtigen Versicherungen durch das Alterseinkünftegesetz Bezug: BMF-Schreiben vom

Mehr

Altersvorsorge-Konzept

Altersvorsorge-Konzept Altersvorsorge-Konzept Beigesteuert von Monday, 14. April 2008 Letzte Aktualisierung Wednesday, 7. May 2008 Das WBA-AltersVorsorgeKonzept Jetzt säen, später die Früchte ernten Im Jahr 2030 werden nur noch

Mehr

Herzlich Willkommen. steuerlich vorteilhafte Gestaltungsmöglichkeiten bei der Vermögensübertragung. Kölner Vorsorgetag. Köln, 09.

Herzlich Willkommen. steuerlich vorteilhafte Gestaltungsmöglichkeiten bei der Vermögensübertragung. Kölner Vorsorgetag. Köln, 09. Herzlich Willkommen steuerlich vorteilhafte Gestaltungsmöglichkeiten bei der Vermögensübertragung Kölner Vorsorgetag Köln, 09. März 2015 Peter Stracke Themen steuerlich vorteilhafte Gestaltungsmöglichkeiten

Mehr

DNotI. Dokumentnummer: 2r27_07 letzte Aktualisierung: 31.3.2010 BFH, 7.10.2009 - II R 27/07. ErbStG 9 Abs. 1

DNotI. Dokumentnummer: 2r27_07 letzte Aktualisierung: 31.3.2010 BFH, 7.10.2009 - II R 27/07. ErbStG 9 Abs. 1 DNotI Deutsches Notarinstitut Dokumentnummer: 2r27_07 letzte Aktualisierung: 31.3.2010 BFH, 7.10.2009 - II R 27/07 ErbStG 9 Abs. 1 Bei Erbfall entsteht nicht betagter Anspruch auf Lebensversicherungssumme;

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Feldkirch Senat 1 GZ. RV/0417-F/08, miterledigt RV/0555-F/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen des Bw., G., U.M., vom 8. April 2008 und vom 22. November

Mehr

Stand: 21. August 2009. Einkommen-(lohn-)steuerliche Behandlung von freiwilligen Unfallversicherungen der Arbeitnehmer

Stand: 21. August 2009. Einkommen-(lohn-)steuerliche Behandlung von freiwilligen Unfallversicherungen der Arbeitnehmer Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin Anlage Stand: 21. August 2009 POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Unterabteilungsleiter Oberste Finanzbehörden

Mehr

Skizzieren Sie Grund und Voraussetzung, die zu einem Rücktritt und/oder einer Anfechtung führen können.

Skizzieren Sie Grund und Voraussetzung, die zu einem Rücktritt und/oder einer Anfechtung führen können. Aufgabe 1 Sie sind in der Leistungsabteilung der PROXIMUS Versicherung AG tätig und haben die Aufgabe, eine Arbeitsanweisung zu den Leistungsverweigerungsrechten zu erarbeiten. a) Ein Leistungsverweigerungsrecht

Mehr

Kapitalanlage und Steuern Themenbrief 14/2011 Steuerregime bei Kapitallebensversicherungen

Kapitalanlage und Steuern Themenbrief 14/2011 Steuerregime bei Kapitallebensversicherungen Kapitalanlage und Steuern Themenbrief 14/2011 Steuerregime bei Kapitallebensversicherungen 14.04.2011 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung... 3 2. Checkliste der aktuellen Steuertatbestände... 3 2.1. Sichtweise

Mehr

Maxxellence Invest Basisvorsorge

Maxxellence Invest Basisvorsorge Definitionen, Werte und Limits Basisvorsorge Das Produkt Aufgeschobene fondsgebundene Rentenversicherung ohne Kapitalwahlrecht. Im Todesfall der versicherten Person vor Rentenbeginn erfolgt eine Verrentung

Mehr

Neuregelung der Besteuerung der Erträge aus nach 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG steuerpflichtigen Versicherungen durch das Alterseinkünftegesetz

Neuregelung der Besteuerung der Erträge aus nach 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG steuerpflichtigen Versicherungen durch das Alterseinkünftegesetz Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Vorab per E-Mail HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin Oberste Finanzbehörden

Mehr

Themenschwerpunkt Sofortrente

Themenschwerpunkt Sofortrente Themenschwerpunkt Sofortrente Inhalt: Sofortrente, Ansparrente Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Sofortrente nach Maß Verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Sofortrente und Steuern Über die Besteuerung

Mehr

Die 3. Säule und Lebensversicherungspolicen

Die 3. Säule und Lebensversicherungspolicen Die 3. Säule und Lebensversicherungspolicen 1.+2. Säule decken 60% des Einkommens Einkommen und Vermögen sichern - Einkommen und Lebensstandart trotz Erwerbsunfähigkeit, Invalidität oder Unfall erhalten

Mehr

Lebensversicherungen Stand: 1. Januar 2016

Lebensversicherungen Stand: 1. Januar 2016 Lebensversicherungen Stand: 1. Januar 2016 1) Wer ist begünstigt?... 2 2) Pflichtteilsrecht Versicherungen... 4 3) Schenkungs- und Erbschaftsteuer Versicherungen... 4 4) Leistungsausschluss... 7 Ziel von

Mehr

OFD Frankfurt am Main 22. ESt-Kartei Karte 13. Rdvfg. vom 04.08.2006 S 2255 A - 23 St 218 II/1600

OFD Frankfurt am Main 22. ESt-Kartei Karte 13. Rdvfg. vom 04.08.2006 S 2255 A - 23 St 218 II/1600 OFD Frankfurt am Main 22 ESt-Kartei Karte 13 Rdvfg. vom 04.08.2006 S 2255 A - 23 St 218 Verteiler FÄ: II/1600 Besteuerung von Rentennachzahlungen Die Besteuerung von Rentennachzahlungen richtet sich nach

Mehr

Auswirkungen der Abgeltungsteuer auf Kapitalanlage- und Altersvorsorgeprodukte

Auswirkungen der Abgeltungsteuer auf Kapitalanlage- und Altersvorsorgeprodukte Auswirkungen der Abgeltungsteuer auf Kapitalanlage- und Altersvorsorgeprodukte I. Abgeltungsteuer im Überblick: Die Einführung der neuen Abgeltungsteuer für Privatanleger ist Teil der Unternehmensteuerreform

Mehr

vereinfachte Gegenüberstellung Riester-Rente - Rürup-Rente

vereinfachte Gegenüberstellung Riester-Rente - Rürup-Rente vereinfachte Gegenüberstellung Riester-Rente - Rürup-Rente 1 / 1 Inhaltsverzeichnis: Seite Was ist das?... 2 Wer kann eine Riester-Rente abschließen?... 2 Für wen ist es besonders geeignet?... 2 Ansprüche

Mehr

VII. Sonstige EinkÅnfte

VII. Sonstige EinkÅnfte VII. Sonstige EinkÅnfte 22, 23 EStG 1. EinkÅnfte aus wiederkehrenden BezÅgen 22 Nr. 1 EStG a) Allgemeines Die Vorschrift des 22 Nr. 1 EStG umfasst EinkÅnfte aus wiederkehrenden BezÅgen, soweit sie nicht

Mehr

AXER PARTNERSCHAFT. Neue Details zur Besteuerung von Lebensversicherungen aus Sicht der Finanzverwaltung

AXER PARTNERSCHAFT. Neue Details zur Besteuerung von Lebensversicherungen aus Sicht der Finanzverwaltung AXER PARTNERSCHAFT Köln Düsseldorf Uerdinger Str. 12 40474 Düsseldorf Fon 0211 / 43 83 56 0 Fax 0211 / 43 83 56 11 Eine Einheit der axis-beratungsgruppe Neue Details zur Besteuerung von Lebensversicherungen

Mehr

Kapital bildende Lebensversicherung

Kapital bildende Lebensversicherung Kapital bildende Lebensversicherung 1. Was ist eine Kapital bildende Lebensversicherung? Die Kapital bildende Lebensversicherung verbindet die Vorteile der Risikolebensversicherung mit zusätzlicher Altersvorsorge.

Mehr

Merkblatt. Inhaltsverzeichnis. Swiss Life Basisplan Plus FRV ( Rürup-Rente ) Stand: 04.2008 (MER_FR_FRU_2008_04)

Merkblatt. Inhaltsverzeichnis. Swiss Life Basisplan Plus FRV ( Rürup-Rente ) Stand: 04.2008 (MER_FR_FRU_2008_04) Merkblatt Swiss Life Basisplan Plus FRV ( Rürup-Rente ) Stand: 04.2008 (MER_FR_FRU_2008_04) Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, um das Verständnis der Versicherungsbedingungen zu erleichtern, erhalten

Mehr

AXER PARTNERSCHAFT. Renaissance der Lebensversicherungen

AXER PARTNERSCHAFT. Renaissance der Lebensversicherungen AXER PARTNERSCHAFT Köln Düsseldorf Heinrichstraße 155 40239 Düsseldorf Fon 0211 / 43 83 56 0 Fax 0211 / 43 83 56 11 is.de Eine Einheit der axis-beratungsgruppe Inhaltsverzeichnis Renaissance der Lebensversicherungen

Mehr

Besteuerung der 1., 2. und 3. Säule Graubünden

Besteuerung der 1., 2. und 3. Säule Graubünden Prämienabzüge 1. Säule Beiträge der 1. Säule können vollumfänglich vom Einkommen abgezogen werden. 2. Säule Beiträge der 2. Säule können vollumfänglich vom Einkommen abgezogen werden. Von den Einkünften

Mehr

Ergänzende Vertragsbedingungen für die Basisrentenversicherung gemäß 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b) EStG ( Fondsgebundene Basisrente )

Ergänzende Vertragsbedingungen für die Basisrentenversicherung gemäß 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b) EStG ( Fondsgebundene Basisrente ) Ergänzende Vertragsbedingungen für die Basisrentenversicherung gemäß 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b) EStG ( ) nach Anpassung in Sehr geehrter Vorsorge-Kunde, Sehr geehrter Vorsorge-Kunde, Sie haben eine Anfrage

Mehr

Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.

Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12. Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.2012 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung gilt für

Mehr

MAXXELLENCE BASIC ist: 18 Jahre. 80 Jahre

MAXXELLENCE BASIC ist: 18 Jahre. 80 Jahre Definitionen, Werte und Limits MAXXELLENCE BASIC Das Produkt: Aufgeschobene fondsgebundene Rentenversicherung ohne Kapitalwahlrecht. Der Versicherungsnehmer kann aus 17 verschiedenen Fonds wählen. Bei

Mehr

2.2 Erbrecht und Lebensversicherung Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken

2.2 Erbrecht und Lebensversicherung Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken 27 2.2 Erbrecht und Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken Mit einer kann man einen Teil der Vermögensnachfolge etwas anders gestalten als über ein Testament. Häufig stellt sich für einen allein verdienenden

Mehr

infobrief 5/08 Stichwörter Sachverhalt Stellungnahme Alte Rechtslage Montag, 4. Februar 2008 Lebensversicherungsverträge, Rückkaufswert, VVG-Novelle

infobrief 5/08 Stichwörter Sachverhalt Stellungnahme Alte Rechtslage Montag, 4. Februar 2008 Lebensversicherungsverträge, Rückkaufswert, VVG-Novelle infobrief 5/08 Montag, 4. Februar 2008 CR Stichwörter Lebensversicherungsverträge, Rückkaufswert, VVG-Novelle A Sachverhalt Die VVG-Reform hat zu erheblichen Änderungen in der Kapitallebensversicherung

Mehr

Lebenslange Leibrente oder Kapitalabfindung?

Lebenslange Leibrente oder Kapitalabfindung? Private Vermögensplanung Lebenslange Leibrente oder Kapitalabfindung? von StB Dirk Klinkenberg, Lohmar Im Laufe der Jahre haben die Lebensversicherer die einmalige Kapitalabfindung gegenüber der lebenslangen

Mehr

Besteuerung der 1., 2. und 3. Säule St. Gallen

Besteuerung der 1., 2. und 3. Säule St. Gallen 0BPrämienabzüge 1. Säule Beiträge der 1. Säule können vollumfänglich vom Einkommen abgezogen werden. 2. Säule Beiträge der 2. Säule können vollumfänglich vom Einkommen abgezogen werden. 6BSäule 3b Von

Mehr

Kapitel 2. Besteuerung von Altersvorsorgeprodukten. Dr. Alexander Kling apl. Prof. Dr. Jochen Ruß. www.ifa-ulm.de

Kapitel 2. Besteuerung von Altersvorsorgeprodukten. Dr. Alexander Kling apl. Prof. Dr. Jochen Ruß. www.ifa-ulm.de Kapitel 2 Besteuerung von Altersvorsorgeprodukten Dr. Alexander Kling apl. Prof. Dr. Jochen Ruß www.ifa-ulm.de Vorbemerkung Die Besteuerung von Altersvorsorgeprodukten in Deutschland ist extrem komplex.

Mehr

Annahmerichtlinien der Gothaer Perikon als arbeitgeberfinanzierte Versicherung im Rahmen eines Kollektivvertrages

Annahmerichtlinien der Gothaer Perikon als arbeitgeberfinanzierte Versicherung im Rahmen eines Kollektivvertrages Annahmerichtlinien der Gothaer Perikon als arbeitgeberfinanzierte Versicherung im Rahmen eines Kollektivvertrages Zugangsvoraussetzungen für Kollektivverträge Die folgenden Voraussetzungen und Grenzen

Mehr

6. Hamburger Fondsgespräch. Dividenden und Veräußerungsgewinne Ende der Steuerfreiheit (?!) Hamburg, 7. November 2013 Dr.

6. Hamburger Fondsgespräch. Dividenden und Veräußerungsgewinne Ende der Steuerfreiheit (?!) Hamburg, 7. November 2013 Dr. 6. Hamburger Fondsgespräch n und Veräußerungsgewinne Ende der Steuerfreiheit (?!) Hamburg, 7. November 2013 Dr. Peter Möllmann Gesetzgebungsinitiativen zu 8b Abs. 4 und Abs. 7 KStG Streubesitzdividenden:

Mehr

Die Lebensversicherung im Steuerrecht

Die Lebensversicherung im Steuerrecht Die Lebensversicherung im Steuerrecht Von Rechtsanwalt Dr. Hans-Peter Reuter Fachanwalt für Steuerrecht 6., geänderte Auflage Juristische GesamtWbfiathfl* der Technischen Hochschute Darm HA VERLAG NEUE

Mehr

Kapitalversicherungen

Kapitalversicherungen Kapitalversicherungen Birgit Scharwitzl 10. Dezember 2008 Inhaltsverzeichnis 1 Begriffe und wichtige Definitionen 2 1.1 Prämie................................................... 2 1.2 Gewinnbeteiligung............................................

Mehr

Einkommen-(lohn-)steuerliche Behandlung von freiwilligen Unfallversicherungen

Einkommen-(lohn-)steuerliche Behandlung von freiwilligen Unfallversicherungen Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL Wilhelmstraße 97, 10117

Mehr

Kurzübersicht zum Vorschlag für Herrn Max Mustermann

Kurzübersicht zum Vorschlag für Herrn Max Mustermann Kurzübersicht zum Vorschlag für Herrn Max Mustermann Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie sämtliche Daten und Informationen zu der von Ihnen gewünschten Versorgung. Alle dabei verwendeten Begriffe,

Mehr

Maximale Möglichkeiten für Ihr Vermögen.

Maximale Möglichkeiten für Ihr Vermögen. SAARLAND Tresor + GenerationenDepot Maximale Möglichkeiten für Ihr Vermögen. Sicher, renditestark und vererbbar. Zwei lukrative Kapitalanlagen der SAARLAND Wir sind für Sie nah. Die Zukunft Ihres Vermögens.

Mehr

Kurzbeschreibung zur (rückgedeckten) Unterstützungskasse

Kurzbeschreibung zur (rückgedeckten) Unterstützungskasse Kurzbeschreibung zur (rückgedeckten) Unterstützungskasse Inhalt I. Arbeitgeberfinanzierte (rückgedeckte) Unterstützungskasse 1. Wie funktioniert eine arbeitgeberfinanzierte (rückgedeckten) Unterstützungskasse?

Mehr

Besteuerung von auf dem Zweitmarkt erworbenen deutschen Lebensversicherungen

Besteuerung von auf dem Zweitmarkt erworbenen deutschen Lebensversicherungen Europäische Hochschulschriften. Reihe 2: Rechtswissenschaft 5013 Besteuerung von auf dem Zweitmarkt erworbenen deutschen Lebensversicherungen Bearbeitet von Sebastian Böhm 1. Auflage 2010. Taschenbuch.

Mehr

Die Zukunft im Griff. RentAL, die flexible Rente der ALTE LEIPZIGER. Private Altersvorsorge FLEXIBLE RENTE. Viel Spielraum für mehr Rente.

Die Zukunft im Griff. RentAL, die flexible Rente der ALTE LEIPZIGER. Private Altersvorsorge FLEXIBLE RENTE. Viel Spielraum für mehr Rente. Private Altersvorsorge FLEXIBLE RENTE Optionale Sicherheitsbausteine: n Berufsunfähigkeitsschutz n Hinterbliebenenschutz Die Zukunft im Griff. RentAL, die flexible Rente der ALTE LEIPZIGER. Viel Spielraum

Mehr

Merkblätter. Merkblatt. Kapitallebensversicherung. Inhalt

Merkblätter. Merkblatt. Kapitallebensversicherung. Inhalt ZertifiziertnachQM DINENISO 9001-2008 Merkblätter SteuerberaterPfulendorf Steuerberater ChristophRimmek ausgeschiedenseit1.1.2006 Dipl.Vw.WolfgangObert Dipl.Bw.(FH)HerbertHaas ÜberlingerStraße38 88630Pfulendorf

Mehr

Sofern der Ausgleichswert weniger als 1.000 EUR beträgt, findet eine externe Teilung gem. 14 VersAusglG statt (vgl. Ziffer 6).

Sofern der Ausgleichswert weniger als 1.000 EUR beträgt, findet eine externe Teilung gem. 14 VersAusglG statt (vgl. Ziffer 6). Ordnung für die Teilung von fondsgebundenen Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.2012 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung

Mehr

Erben und Schenken mit mylife Invest

Erben und Schenken mit mylife Invest Allgemeines Grundwissen zu Erbschaft- und Schenkungsteuer (ErbSt) und Anwendungsbeispiele 24.03.2016 1 Erbschaft-/Schenkungsteuer Wer erbt oder geschenkt bekommt, muss Steuern zahlen Die Höhe der Steuer

Mehr

Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.09.

Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.09. Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.09.2009 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung gilt für

Mehr

Vermögen anlegen und dabei Steuervorteile genießen mit dem SV Vermögenskonzept.

Vermögen anlegen und dabei Steuervorteile genießen mit dem SV Vermögenskonzept. SV VERMÖGENSKONZEPT Vermögen anlegen und dabei Steuervorteile genießen mit dem SV Vermögenskonzept. Was auch passiert: Sparkassen-Finanzgruppe www.sparkassenversicherung.de Für alle, die ihr Vermögen vermehren

Mehr

0306/2005. An die Vorstände der Lebensversicherungsunternehmen. Vorstände der Pensionsfonds. Vorstände der Pensionskassen

0306/2005. An die Vorstände der Lebensversicherungsunternehmen. Vorstände der Pensionsfonds. Vorstände der Pensionskassen 0306/2005 An die Vorstände der Lebensversicherungsunternehmen Vorstände der Pensionsfonds Vorstände der Pensionskassen Mitglieder und Gäste des Ausschusses für Steuerfragen der Lebensversicherung/Pensionsfonds

Mehr

Überblick. 1 Die Besteuerung der Kapitalerträge nach der Unternehmensteuerreform. 2 Wer ist von der Neuregelung betroffen?

Überblick. 1 Die Besteuerung der Kapitalerträge nach der Unternehmensteuerreform. 2 Wer ist von der Neuregelung betroffen? A Überblick 1 Die Besteuerung der Kapitalerträge nach der Unternehmensteuerreform 2008 und dem Jahressteuergesetz 2008 Als Teil des Unternehmensteuerreformgesetzes wurde auch die Besteuerung der Kapitalerträge

Mehr

AXER PARTNERSCHAFT. Kapitallebensversicherungen: Neuregelungen ab 2009

AXER PARTNERSCHAFT. Kapitallebensversicherungen: Neuregelungen ab 2009 AXER PARTNERSCHAFT Köln Berlin Düsseldorf koeln@axis.de Schlüterstraße 41 10707 Berlin Fon 030/40 50 29 50 Fax 030/40 50 29 599 berlin@axis.de Eine Einheit der axis-beratungsgruppe Heinrichstraße 155 40239

Mehr

Ordnung für die. interne und externe Teilung. von Lebensversicherungsverträgen. aufgrund des. Gesetzes über den Versorgungsausgleich

Ordnung für die. interne und externe Teilung. von Lebensversicherungsverträgen. aufgrund des. Gesetzes über den Versorgungsausgleich Ordnung für die interne und externe Teilung von Lebensversicherungsverträgen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) Fassung vom 01.01.2015 Teilungsordnung ZDHL vom 01.01.2015

Mehr

Betriebliche Altersversorgung: Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung

Betriebliche Altersversorgung: Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung Betriebliche Altersversorgung: Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung Eine Entscheidung für die Zukunft Ihres Unternehmens VERSICHERUNGEN Die Einrichtung einer betrieblichen Altersversorgung bietet

Mehr

Individueller Vorschlag zu Ihrer FREELAX aufgeschobene Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht

Individueller Vorschlag zu Ihrer FREELAX aufgeschobene Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht Individueller Vorschlag zu Ihrer überreicht durch: (Vermittler-Nr. 686434) Verm#genswelt GmbH Lessingstr. 12 b 69239 Neckarsteinach Die Rahmendaten Ihrer Versicherte Person Herr Max Mustermann Geburtsdatum

Mehr

Ergänzende Vertragsbedingungen für die Basisrentenversicherung gemäß 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b) EStG ( Fondsgebundene Basisrente )

Ergänzende Vertragsbedingungen für die Basisrentenversicherung gemäß 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b) EStG ( Fondsgebundene Basisrente ) Ergänzende Vertragsbedingungen für die Basisrentenversicherung gemäß 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b) EStG ( ) nach Anpassung in Sehr geehrter Vorsorge-Kunde, Sehr geehrter Vorsorge-Kunde, Sie haben eine Anfrage

Mehr

Kennen Sie schon die "Vervielfältigungsregelungen"?

Kennen Sie schon die Vervielfältigungsregelungen? Kennen Sie schon die "Vervielfältigungsregelungen"? Wer aus einem Unternehmen ausscheidet und sich abfinden lässt, bekommt leicht den Eindruck, dass auch das Finanzamt abgefunden sein will. Arbeitnehmer

Mehr

Merkblatt Rentenversicherung

Merkblatt Rentenversicherung Merkblatt Rentenversicherung Von einer privaten Rentenversicherung ist besonders jungen Leuten abzuraten. Allenfalls für Ältere um die 60 Jahre kann sich eine Rentenversicherung per Einmalzahlung lohnen,

Mehr

Private Rentenversicherung

Private Rentenversicherung Private nversicherung 1. Was ist eine Private nversicherung? Eine private nversicherung wendet sich insbesondere an Alleinstehende (Singles), die etwas für die Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards im

Mehr

BMF Schreiben 1.10.2009 [22]: Die Todesfall-Leistung einer Rentenversicherung gehört nicht zu den Einnahmen aus 20 Absatz 1 Nummer 6 EStG.

BMF Schreiben 1.10.2009 [22]: Die Todesfall-Leistung einer Rentenversicherung gehört nicht zu den Einnahmen aus 20 Absatz 1 Nummer 6 EStG. Beratungsblatt Nr. 1! Hinweis: Die Todesfallleistung aus einer Rentenversicherung ist einkommensteuerfrei! BMF Schreiben 1.10.2009 [22]: Die Todesfall-Leistung einer Rentenversicherung gehört nicht zu

Mehr

Es gibt zahlreiche Anlageformen, die verschiedene Chancen und Risiken bieten, aber keine kann die Vorteile die eine Renten versicherung aufweisen.

Es gibt zahlreiche Anlageformen, die verschiedene Chancen und Risiken bieten, aber keine kann die Vorteile die eine Renten versicherung aufweisen. ERBEN & SCHENKEN DUO OPTION IM FLEXIBLEN KAPITALPLAN STRATEGISCHE VERMÖGENSPLANUNG Es gibt zahlreiche Anlageformen, die verschiedene Chancen und Risiken bieten, aber keine kann die Vorteile die eine Renten

Mehr

Fondsgebundene Rentenversicherung

Fondsgebundene Rentenversicherung Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) Verbraucherservice Wilhelmstraße 43 / 43 G 10117 Berlin Beratungshotline: 0800-3399399 (kostenlos) Bestellhotline: 0800-7424375 (kostenlos)

Mehr

Besteuerung der 1., 2. und 3. Säule Luzern

Besteuerung der 1., 2. und 3. Säule Luzern Prämienabzüge 1. Säule Beiträge der 1. Säule können vollumfänglich vom Einkommen abgezogen werden. 2. Säule Beiträge der 2. Säule können vollumfänglich vom Einkommen abgezogen werden. Von den Einkünften

Mehr

Steuerfreie Zukunftssicherung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Universität Wien

Steuerfreie Zukunftssicherung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Universität Wien Aus eins mach zwei Steuerfreie Zukunftssicherung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Universität Wien Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter! Wir haben mit der Wiener Städtischen Allgemeine

Mehr

Deutsch-Italienische Erbschaften

Deutsch-Italienische Erbschaften Deutsch-Italienische Erbschaften 5. Internationaler Deutscher Steuerberaterkongress - Italien 2010 Florenz, 30.9./1.10.2010 Dr. Marc Jülicher Rechtsanwalt/Fachanwalt für Steuerrecht Nachvermächtnis contra

Mehr

Steuer Allgemein. Versicherteninformation mylife Steuer Allgemein. www.mylife-leben.de

Steuer Allgemein. Versicherteninformation mylife Steuer Allgemein. www.mylife-leben.de Steuer Allgemein Versicherteninformation mylife Steuer Allgemein www.mylife-leben.de Merkblatt Steuerinformation allgemein Steuerrechtliche Rahmenbedingungen Die folgenden Informationen geben Ihnen einen

Mehr

Checkliste Abgeltungssteuer

Checkliste Abgeltungssteuer Checkliste Abgeltungssteuer Die Beantwortung der nachfolgenden Fragen soll den Anwender durch die komplizierte Materie der Abgeltungsteuer führen und schließlich klären, ob die Kapitaleinkünfte wirklich

Mehr

5,5 % p.a. in den letzten 10 Jahren*

5,5 % p.a. in den letzten 10 Jahren* UWP 2014 : Gute Rendite für unseren Klassiker 5,5 % p.a. in den letzten 10 Jahren* Neues von Unitised-With-Profits *Stand 31.03.2014, nach Abzug der Fondsverwaltungsgebühren UWP-Fonds UWP-Prinzip der Canada

Mehr

Die Lebensversicherung im Erb- und Erbschaftsteuerrecht

Die Lebensversicherung im Erb- und Erbschaftsteuerrecht Die Lebensversicherung im Erb- und Erbschaftsteuerrecht Bearbeitet von Birgit Eulberg, Michael Ott-Eulberg, Raymond Halaczinsky überarbeitet 2011. Taschenbuch. 247 S. Paperback ISBN 978 3 89952 467 3 Format

Mehr

AXER PARTNERSCHAFT. Steuerschädliche Vertragsveränderungen bei Lebensversicherungen

AXER PARTNERSCHAFT. Steuerschädliche Vertragsveränderungen bei Lebensversicherungen AXER PARTNERSCHAFT Köln Düsseldorf Uerdinger Str. 12 40474 Düsseldorf Fon 0211 / 43 83 56 0 Fax 0211 / 43 83 56 11 Eine Einheit der axis-beratungsgruppe Steuerschädliche Vertragsveränderungen bei Lebensversicherungen

Mehr

Finanzgericht Köln. Aktenzeichen: 1 K 1518/02. Urteil des Senats vom 25.10.2005

Finanzgericht Köln. Aktenzeichen: 1 K 1518/02. Urteil des Senats vom 25.10.2005 Finanzgericht Köln Aktenzeichen: 1 K 1518/02 Urteil des Senats vom 25.10.2005 Unter Änderung des Einkommensteuerbescheids für 1992 vom 18.3.1994 wird die Einkommensteuer 1992 in der Weise herabgesetzt,

Mehr

Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen. RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015

Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen. RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015 Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015 Programm: I. Rechtliche Möglichkeiten zum Widerruf von Lebens- und Rentenversicherungen II.

Mehr

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer Die Sicherung der dauernden Erfüllbarkeit der Verträge mit garantierten Leistungen machen vorsichtige Annahmen bezüglich der versicherten Risiken und der Zinserwartung

Mehr