Ich will und zwar jetzt!

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1 Ich will und zwar jetzt! Emotionale Kompetenzen und ihre Folgen Referat am St. Galler Forum in Gossau, Prof. Dr. Margrit Stamm Professorin em. der Universität Fribourg-CH Direktorin des Forschungsinstituts Swiss Education, Bern

2 Ausgangslage Frühere und intensivere Förderung: Akzeleriertes Wissen. Z.T. emotionale Schwierigkeiten: Warten können ohne Wutausbrüche, mit Kritik umgehen etc. Einseitige intellektuelle Förderung als wichtige Ursache. Eltern sind an allem Schuld! Vorherrschender «Elterndeterminismus»: Ursächliche Verknüpfung der Fähigkeiten des Kindes und der Anstrengungen der Eltern: Probleme des Kindes = Schuld der Eltern Gute Entwicklung des Kindes = Verdienst der Eltern

3 Weshalb Eltern nicht an allem Schuld sind

4 Es gibt keine ursächliche Verknüpfung Eltern-Kind! Eltern verhalten sich heute so, wie dies Bildungspolitik und Schule in den 1990er Jahren gefordert haben. Unsere Angst- und Sicherheitskultur zwingt Väter und Mütter dazu, perfekt zu sein und perfekte Kinder zu haben. Es gibt so etwas wie eine moralische Panikmache, v.a. auch in Erziehungsratgebern.

5 Aufbau des Referats Swiss Education Weshalb emotionale Kompetenzen zu wenig beachtet werden Welche Faktoren emotionale Kompetenzen beeinflussen Warum die Entwicklung von Frustrationstoleranz wichtig ist Wie emotionale Kompetenzen geschützt und gefördert werden können

6 Weshalb emotionale Kompetenzen wenig beachtet werden

7 Definition: Fähigkeiten, in der Interaktion mit anderen eigene Gefühle auszudrücken, mit ihnen angemessen umzugehen und Gefühle des Gegenübers zu erkennen. Einseitige Konzentration auf die Intelligenz: Intellektuelle und schulvorbereitende resp. schulbezogene Förderung. Geringschätzung der Bedeutung emotionaler Kompetenzen: z.b. mit entmutigenden Erfahrungen zurechtkommen oder Niederlagen verarbeiten können ohne dauerhafe Demotivation. Fazit: Emotionale Kompetenzen sind Lebenskompetenzen. Wer diese bei Kindern ebenso fördert wie intellektuelle Fähigkeiten, macht sie lebenstüchtig und ihnen damit ein grosses Geschenk!

8 Welche Faktoren emotionale Kompetenzen beeinflussen Swiss Education

9 Geschlecht*: Überlegenheit der Mädchen in der Regulation, nicht im Ausdruck von Emotion. Aber: Geschlechtsunterschiede auch a.g. unterschiedlicher Erwartungen: «Knaben weinen nicht» «Mädchen schlagen nicht.» Swiss Education Temperament: Beeinflussung der Emotionsregulierung; schwieriges vs einfaches Temperament. Wechselwirkungen! Grosse interindividuelle Unterschiede trotz gleichen Alters. *andere Faktoren: Sprache, soziale & kulturelle Herkunft

10 Ursachen mangelnder emotionaler Kompetenzentwicklung Genetische Anlagen Krankheiten Traumata Kind Familie Auffälligkeiten Problembelastungen Überbehütende Erziehung Keine Freunde Aussenseiter Clown-Verhalten Gspänli Kita Schule Unklare Regeln Verstärkung auffälligen Verhaltens Unterforderung Gesellschaftliche Entwicklung: Terminkindheiten, Sicherheitsangst, fehlende Freiräume

11 Die besondere Rolle von Überbehütung Mit wenig Beachtung erzogene Kinder Gefühle von Abgelehntund Ungeliebtsein Keine Berücksichtigung der kindlichen Bedürfnisse Hierarchische Angstbeziehung Dominanz von Angst Mit viel Beachtung erzogene Kinder Viel Aufmerksamkeit und Zuneigung Aus dem Weg geräumte Hindernisse Symbiose Eltern-Kind Dominanz von «Ich will»

12 Warum die Entwicklung von Frustrationstoleranz wichtig ist

13 Frustrationstoleranz: der Marshmallow-Test (Walter Mischel) Swiss Education Definition: Fähigkeit, Bedürfnisse aufschieben, mit Niederlagen umgehen zu können und sich von Misserfolgen nicht so schnell entmutigen zu lassen. Ergebnisse: Wer warten konnte, war 13 Jahre später erfolgreicher, entschlossener und konfliktfähiger. Frustrationstoleranz als überdauerndes und zu lernendes Merkmal. Priorität liegt nicht bei der Intelligenz, sondern beim Umgang mit Frustration und ihren vielen Facetten.

14 Wie emotionale Kompetenzen geschützt und gefördert werden können

15 Schutzfaktoren Das freie Spiel: Möglichkeiten zur Gefühlsregulation; Lernen von Regeln des Teilens und Aushandelns; Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung. Kinderfreundschaften: Kinder brauchen (selbst gewählte) Freunde. Ähnliche Lernmöglichkeiten wie beim Spiel, aber zusätzlich: Geheimnisse teilen, sich messen etc.). Freunde sind Entwicklungshelfer.

16 Förderung emotionaler Kompetenzen Wissen um Modellwirkung (positiv, negativ) Klare Regeln/klare Strukturen Widersprüche aushalten, Konflikte nicht scheuen Forderungen als etwas Positives verstehen Förderung von Frustrationstoleranz Alltagspflichten (Erfüllung ist kein Diskussionsthema) An etwas dran bleiben Ein Instrument lernen (üben, auch wenn man keine Lust hat) Im Spiel/Wettbewerb verlieren lassen/können Etwas selbst ausbaden (Eigenverantwortung) Umgang mit Enttäuschungen thematisieren Weg mit zu viel Lob (für Einsatz loben, nicht für eine Eigenschaft)

17 Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit. -> Forschung -> Publikationen -> Dossiers

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