Übungsprogramm zum Modul IT-Management

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1 Übungsprogramm zum Modul IT-Management Autor: Prof. Dr. Jürgen Propach Version 1.0

2 Kapitel 1 - Einführung in das IT-Management 1. Welche Ziele verfolgt der Einsatz rechnergestützter Informationssysteme? Erklärung Sie kurz folgende Begriffe aus der Welt des IT-Sourcing! Begriff Erläuterung Outsourcing Insourcing Backsourcing Single-Sourcing Offshore Sourcing1 Onshore Sourcing - 2 -

3 3. Ermitteln Sie die wesentlichen Vor- und Nachteile des Outsourcing von IT-Prozessen! Vorteile Nachteile - 3 -

4 Kapitel 2 - Geschäftsprozessmanagement 4. Wie lauten die Phasen des Geschäftsprozessmanagementkreislaufs? Nennen Sie jeweils 2 Instrumente die in den jeweiligen Phasen eingesetzt werden! Nennen Sie 5 Aufgaben des strategischen Geschäftsprozessmanagements!

5 6. Erläutern Sie das ARIS-Konzept (Definition, Sichten/Darstellungsmethoden, Notation) Definition ARIS-Konzept: Sichten/Darstellungsmethoden: Erläutern Sie folgende Symbole aus der ARIS-Notation! Erläuterung der Notation: XOR - 5 -

6 8. Erläutern Sie die wesentlichen Grundregeln der EPK-Modellierung!

7 9. Markieren Sie 10 Fehler in folgender EPK und erläutern Sie diese kurz! 1 XOR 2 3 XOR 4 V 5 6 XOR

8 10. Wegen des Aufbaus eines neuen Geschäftszweiges muss ein Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen. Dazu werden von der Personalentwicklungsabteilung Bewerbungsanzeigen aufgegeben. Diese Anzeigen basieren auf einer vorliegenden Stellenbeschreibung. Nach einer Grobdurchsicht der schriftlichen Bewerbungen werden interessante Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch mit dem Fachabteilungsleiter eingeladen. In Abhängigkeit des Verlaufs des Bewerbungsgesprächs erhält der Bewerber von der Personaladministration entweder eine Zusage oder eine schriftliche Absage. Im Falle der Zusage setzt die Personaladministration den Arbeitsvertrag auf. Erstellen Sie ein EPK- Diagramm für den Geschäftsprozess Einstellung eines neuen Mitarbeiters. Lösung: - 8 -

9 11. Modellieren Sie folgenden Geschäftsprozess mit Hilfe einer ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK): Gegeben sei folgender Ausschnitt aus dem Ablauf zur Beantragung und Abrechnung einer Dienstreise: Zunächst muss vom Antragsteller ein Kostenvoranschlag erstellt werden. Ausgangspunkt der weiteren Betrachtungen ist das Ausfüllen eines Dienstreiseantrages durch den Antragssteller. Dieser Antrag wird dann von dem direkten Vorgesetzten auf Vollständigkeit überprüft und weitergeleitet bzw. zur Nachbearbeitung an den Antragssteller zurück geschickt. Bei erwarteten Kosten von über 1000,- muss die Reise zusätzlich vom Hauptabteilungsleiter genehmigt werden. Nach vollständiger Genehmigung der Dienstreise besorgt das externe Reisebüro Flugtickets bzw. Fahrkarten und reserviert Hotelzimmer sowie evtl. Mietwagen. Nach Abschluss der Reise wird vom Antragsteller das Abrechnungsformular ausgefüllt und bei der Reisekostenstelle eingereicht. Der Abrechnung sind die Rechnungsbelege beizufügen. Der errechnete Betrag wird auf das Privatkonto des Angestellten überwiesen oder bar ausgezahlt. Lösung: - 9 -

10 12. Modellieren Sie folgenden logistischen Prozess unter Zuhilfenahme der EPK- Methode (Ereignisse, Funktionen, Orga-Einheiten, Daten): Ein Kundenauftrag geht in der Abteilung Verkauf ein. Es wird sofort geprüft, ob für die Autragspositionen das entsprechende Produkt verfügbar ist. Ist es verfügbar, so wird die Ware im Lager sofort kommissioniert und im Versand sofort Lieferschein und Rechnung gedruckt. Diese Belege werden dann gemeinsam mit der Ware verpackt. Ist das Produkt allerdings nicht verfügbar, so erhält der Kunde von einem Vertriebsmitarbeiter eine entsprechende Mitteilung. Ferner ist zu überprüfen, ob der Kunde eine Teillieferung wünscht. Im positiven Fall werden die verfügbaren Artikel im Lager kommissioniert, im Versand Lieferschein und Rechnung gedruckt und zur Ware ins Paket gepackt. Will der Kunde aber eine vollständige Lieferung, so wird gewartet, bis die Ware verfügbar ist (d.h. der Auftrag wird auf Wiedervorlage gelegt ). Erst bei Vorliegen einer vollständigen Verfügbarkeit der Ware werden die entsprechenden Artikel im Lager kommissioniert, im Versand Lieferschein und Rechnung gedruckt und zur Ware ins Paket gepackt. Das Paket wird in jedem Fall per DHL verschickt. Lösung:

11 13. Was sind die 3 Bereiche einer so genannten Enterprise-Resource-Planning- Systems? Nennen Sie aus jedem dieser Bereiche mindestens zwei betriebswirtschaftliche Geschäftsprozesse! Bereich Funktionsbereich Erläutern Sie das Vorgehensmodell (ASAP-Modell) zur Einführung eines ERP- Systems indem Sie die Phasen dieses Modells korrekt benennen. Ordnen Sie den Phasen insgesamt fünf Aktivitäten korrekt zu! ASAP-Phasen (5 Punkte): I. IV. II. V. III. Aktivitäten

12 Kapitel 4 IT-Service-Management 15. Nennen Sie 5 Aufgaben des klassischen IT-Managements! Nennen Sie jeweils 5 klassische ITIL-Prozesse aus den Bereichen IT-Service- Support und IT-Service-Delivery! IT-Service-Support IT-Service-Delivery

13 17. Erläutern Sie anhand einer Skizze das Zusammenspiel zwischen dem Incident- Management und dem IT-Service-Desk beim Prozess der Beseitigung von Störungen! Skizze: 18. Erläutern Sie kurz die IT-Service-Prozesse Incident Management und Problem Management. Worin besteht der wesentliche Unterschied?

14 19. Worin besteht der wesentliche Unterschied zwischen ITIL V2 und ITIL V3? 20. Wie lauten die 5 Phasen des Servicelebenszyklus nach ITIL V3? Erläutern Sie kurz deren Zielsetzung!

15 21. Nennen Sie 5 neue ITIL-V3-Prozesse und erläutern Sie diese kurz!

16 22. Modellieren Sie einen ITIL-Prozess Ihres Unternehmens nach Wahl durch eine schlanke ereignisgesteuerte Prozesskette! Lösung:

17 Kapitel 5 Strategisches IT-Management 23. Erläutern Sie die beiden Möglichkeiten der wechselseitigen Beeinflussung zwischen Unternehmensstrategie und IT-Strategie! Erläutern Sie die wesentlichen Inhalte einer IT-Strategie!

18 25. Beschreiben Sie die Vorgehensweise zur Auswahl von Alternativen anhand einer Nutzwertanalyse bzw. eines Scoring-Modells! Nennen Sie die 4 Kriterien zur Bewertung eines IT-Portfolios! Ermitteln Sie jeweils zwei Teilkriterien!

19 27. Definieren Sie den Begriff IT-Governance! Beschreiben Sie die 5 Kernbereiche des IT-Governance kurz! Definition IT-Governance Kernbereiche des IT-Governance

20 28. Was versteht man unter dem Begriff Compliance Management? Nennen Sie 4 relevante Regelwerke und beschreiben Sie kurz deren Zweck! Definition Compliance Management Regelwerke des Compliance Management Welche Hauptaufgabe erfüllt das Risikomanagement? Nennen Sie die 4 Phasen des Risikomanagementprozesses! Definition Risikomanagement Phasen des Risikomanagements

21 Kapitel 6 IT-Controlling 30. Erstellen Sie mit der Tabellenkalkulation Excel eine Nutzwertanalyse zur Bewertung von IT-Portfolien. Nutzen Sie dazu folgende Bewertungskriterien mit folgenden Gewichtungsfaktoren: Risiko 20% Nutzen 40% Strategie-Fit 25% Bebauungsplan-Fit 15% Zerlegen Sie jedes Kriterium in 5 Subkriterien (siehe Folien im Skript) die jeweils gleich gewichtet werden. Bei der Durchführung einer exemplarischen Bewertung berücksichtigen Sie die Möglichkeit des Vergleichs von 2 alternativen Projektportfolien. Arbeiten Sie mit einer Notenskala von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft) und führen Sie mit beispielhaften Noten eine Bewertung durch. 31. Ermitteln Sie jeweils 3 Kennzahlen für die Controlling-Objekte Software, Hardware und Mitarbeiter! 1 Controlling der Software 2 Controlling der Hardware 3 Controlling der Mitarbeiter

22 32. Ermitteln Sie zu einem ITIL-Prozess Ihrer Wahl 5 geeignete Key-Performance- Indikatoren und erläutern Sie diese kurz! KPI Erläuterung 33. Nennen Sie die Arbeitsschritte bei der Durchführung einer Prozesskostenrechnung!

23 34. Im Rahmen einer innerbetrieblichen Leistungsrechnung werden die auf IT- Kostenstellen gebuchten Kosten durch Einsatz von Bezugsgrößen innerbetrieblich verrechnet. Nennen Sie 5 Beispiele für IT-Kostenstellen und ordnen Sie diesen jeweils eine mögliche Bezugsgröße zu! IT-Kostenstelle Mögliche Bezugsgröße 35. Sie erstellen eine Balanced-Scorecard für den Bereich Green-IT! Ermitteln Sie 3 Ziele der Green-IT und ordnen Sie die Ziele der jeweiligen BSC-Perspektive zu. Ermitteln Sie ferner für diese Ziele relevante Kennzahlen, Zielwerte und geeignete Maßnahmen! Perspektive Ziel Kennzahl Zielwerte Maßnahmen

24 36. Lösen Sie folgende Wirtschaftlichkeitsberechnungsprobleme mit den einfachen finanzmathematischen Funktionen in Excel! Nr Aufgabe 1 Die IT-Consult GmbH möchte ,-- genau 4 Jahre lang festlegen. Welcher Betrag wird der Firma ausgezahlt, wenn sie diesen Geldbetrag mit einer konstanten jährlichen Verzinsung in Höhe von 5% festlegt? Funktion 2 Die IT-Consult GmbH möchte wissen, mit welchem Barwert zu rechnen ist, wenn über einen Zeitraum von 48 Monaten monatlich für ein Darlehen als Rate bezahlt wird. Rechnen Sie mit einem Nominalzins in Höhe von 6% pro Jahr! 3 Die IT-Consult GmbH möchte wissen, wie lange sie für ein Darlehen in Höhe von zurückzahlen muss, wenn die Firma monatlich 500 zurückzahlt und der Nominalzins 10% beträgt. 4 Die IT-Consult GmbH möchte wissen, wie hoch die monatliche Rate für ein Darlehen in Höhe von ist, wenn der Nominalzins 8% und die Finanzierungsdauer 5 Jahre beträgt! 5 Die IT-Consult GmbH möchte eine neuen Server im Wert von kaufen und durch einen Kredit finanzieren lassen. Für monatliche Raten stehen 48 Monate lang 500 zur Verfügung. Wie hoch darf der Zinssatz des Kreditangebotes höchstens sein, damit dieser Betrag nicht überstiegen wird? 37. Lösen Sie folgende Wirtschaftlichkeitsberechnung durch Einsatz dynamischer Wirtschaftlichkeitsberechnungsverfahren! Die IT-Consult GmbH steht im Rahmen der Evaluierung von IT-Projekten vor dem Problem der Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Gegeben sind die alternativen Projektansätze A bis D, die durch folgende Zahlungsreihen gekennzeichnet sind: Nr A , , , , , , ,00 B , , , , , ,00 C , , , , , , ,00 D , , , ,00 Ermitteln Sie das jeweils vorteilhafteste Projekt anhand des Kapitalwertkriteriums und durch Einsatz der internen Zinsfußmethode! Führen Sie Ihre Berechnungen bitte mit einem Kalkulationszins in Höhe von 25% durch!

25 Aufgabenstellung: Rechercheaufgabe IT-Management (Kapitel 4 - IT-Service-Management) Als Berater im Bereich ITIL-basiertes IT-Management sollen Sie den hilflosen IT-Leiter eines mittelgroßen Unternehmens bezüglich der Gestaltung ITIL-konformer IT-Prozesse beraten. Hierzu gehört insbesondere die Vorstellung einzelner IT-Prozesse nach folgendem Muster: Prozessbezeichnung und Einordnung in das ITIL-Framework V3 Version 2011 Erläuterung der Ziele des Prozesses Inhalte des Prozesses (eventuell Funktionshierarchiebaum) Modellierung eines groben Prozessablaufs (eventuell durch eine EPK, Beispiel aus einem Unternehmen) Zusammenspiel mit anderen ITIL-Prozessen (eventuell Prozesslandkarte) Ableitung von KPIs (Key Performance Indicators) für das Prozess-Controlling Erstellen Sie nach diesem Muster eine Kurzpräsentation im Umfang von Folien zu dem zugewiesenen ITIL-Prozess. Nutzen Sie dabei die Folienvorlage aus dem Online- Campus. In dieser Vorlage finden Sie auch das ITIL-Framework V3 als Grafik! Bearbeiteter Prozess: Hilfreiche Online-Quellen:

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