Symmetrietransformationen
|
|
|
- Ingeborg Dressler
- vor 8 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Kapitel 6 Symmetrietransformationen Besonders wichtig, nicht nur in der Quantenmechanik, sind zeitliche und räumliche Verschiebungen sowie Drehungen. Man bezeichnet sie auch als Symmetrietransformationen, weil das physikalische System darunter oft unverändert bleibt. Zu den Symmetrieoperationen gehört auch die räumliche Spiegelung (Kap ). 6.1 Zeittranslationen In Kapitel 3.1 haben wir den Zeitentwicklungsoperator Û(t, t 0) kennengelernt, der einen Zustandsvektor ψ(t) in der Zeit verschiebt: ψ(t) = Û(t, t 0) ψ(t 0 ) = e i t t 0 Ĥ τ dτ ψ(t 0 ). (6.1) Wenn der Hamiltonoperator nicht explizit von der Zeit abhängt, vereinfacht sich diese Beziehung zu ψ(t) = e i Ĥ (t t 0) ψ(t 0 ). (6.2) Man nennt den Hamiltonoperator deswegen den Erzeuger der Zeittranslation. Der Zeittranslationsoperator Û muss unitär sein, damit die Norm von ψ erhalten bleibt, d.h. damit sich die Gesamtwahrscheinlichkeit, ein Teilchen irgendwo zu finden, nicht ändert. Daraus folgt, dass Ĥ hermitesch sein muss. 189
2 6.2. Zu Lie-Gruppen Per Konstruktion ist die Operation der Zeittranslation linear im Zustandsvektor ψ, und sie hat die Struktur einer Gruppe: Û(t 2, t 1 ) Û(t 1, t 0 ) = Û(t 2, t 0 ). (6.3) Wenn der Hamiltoperator nicht explizit von der Zeit abhängt, dann ist kein Zeitpunkt gegenüber einem anderen ausgezeichnet. Das physikalische System verhält sich dann zu jedem Zeitpunkt gleichartig; es ist zeittranslationsinvariant. Wir haben in Kap. 3.4 gesehen, dass dann die Energie zeitlich erhalten ist: ψ(t) Ĥ ψ(t) = ψ(t 0) e i Ĥ (t t 0) Ĥ e i Ĥ (t t 0) ψ(t 0 ) = ψ(t 0 ) Ĥ ψ(t 0) Dies ist ein Spezialfall des Noetherschen Theorems: Zu jeder kontinuierlichen Invarianz eines Systems gehört eine Erhaltungsgröße (s.u.). 6.2 Zu Lie-Gruppen Wir werden im Folgenden räumliche Translationen und Drehungen behandeln. Wir werden sehen, dass die zugehörigen Operatoren genauso wie bei Zeittranslationen von der Gestalt Ĝ(c) = e i c  (6.4) sind, mit einem hermiteschen Erzeuger  und einem (oder mehreren) kontinuierlichen reellen Parameter(n) c. 1 Da  hermitesch ist, sind diese Operatoren unitär. Operatoren dieser Gestalt sind kontinuierlich mit dem Einheitsoperator verbunden (im Gegensatz zur räumlichen Spiegelung) und sie haben Gruppeneigenschaften. Die zugehörigen Gruppen nennt man Lie-Gruppen, und die Erzeuger sind Elemente der zugehörigen Lie- Algebra, mit jeweils charakteristischen Vertauschungsrelationen. Die Eigenschaften solcher Gruppen kann man schon an Hand von infinitesimalen Operationen ( c 1) Ĝ(c) = ˆ1 i c  (c Â) Die Namen Ĝ, Â, c sind hier frei gewählt; es gibt dazu keine allgemeine Konvention. 190
3 Kapitel 6. Symmetrietransformationen untersuchen, wobei es reicht, lediglich bis zur 2. Ordnung in c zu entwickeln. Auch die Rotation von Spins wird über einen solchen Operator beschrieben, nämlich e i ϕ n ˆ S (s.u.), mit der Lie-Gruppe SU(2), das ist die Gruppe der unimodularen (Determinante=1) unitären Operatoren in 2 Dimensionen. Räumliche Drehungen von normalen Vektoren gehören zu Symmetriegruppe SO(3) (s.u.). Weitere analoge Symmetriegruppen spielen in der Relativitätstheorie und in der Elementarteilchenphysik eine große Rolle, z.b. die Symmetriegruppe SU(3) in der Quantenchromodynamik. 6.3 Noethersches Theorem Wir nehmen im Folgenden an, dass weder der Hamiltonoperator Ĥ noch der Erzeuger  einer Transformation Ĝ(c) = e i c  explizit von der Zeit abhängen. Unter der Transformation Ĝ werden Zustände ψ gemäß ψ Ĝ ψ transformiert. Die physikalischen Matrixelemente wie ψ Ĝ ˆB Ĝ ψ bleiben dieselben, wenn man stattdessen die Zustände unverändert lässt und alle Operatoren transformiert (s. Gl. (A.52), Gl. (A.54)). Ein beliebiger Operator ˆB transformiert sich bei diesem Zugang gemäß ˆB ˆB = Ĝ ˆB Ĝ (6.5) = (ˆ1 + i c  +... ) ˆB (ˆ1 i c  +... ) = ˆB + i c [Â, ˆB] + O(c 2 ), (6.6) wobei in O(c 2 ) höhere Kommutatoren enthalten sind (Baker-Hausdorff- Formeln). Das betrachtete physikalische System ist durch seinen Hamiltonoperator charakterisiert. Es ist invariant unter der Transformation Ĝ, wenn sich der Hamiltonoperator bei der Transformation nicht ändert. Wegen Gl. (6.5) und (6.6) ist dies (mit der Wahl ˆB = Ĥ) äquivalent zu [Â, Ĥ] = 0, (6.7) 191
4 6.4. Räumliche Translationen d.h. der Hamiltonoperator vertauscht dann mit dem Erzeuger  der Transformation. Mit der Heisenbergschen Bewegungsgleichung Gl. (3.50) folgt dâ dt = i [Ĥ, Â] = 0 und man erhält das NOETHERSCHE THEOREM Wenn ein System unter Transformationen Ĝ = e i c  invariant ist, d.h. wenn sich der Hamiltonoperator unter dieser Transformation nicht ändert, dann kommutiert Ĥ mit dem Erzeuger Â, und  ist zeitlich erhalten, d.h. sein Erwartungswert und seine Matrixelemente ändern sich zeitlich nicht. Dies gilt auch umgekehrt: wenn [Â, Ĥ] = 0, dann ist das System unter der von  erzeugten Transformation invariant. Die wichtigsten Spezialfälle sind: Zeittranslations-Invarianz Energieerhaltung Translations-Invarianz Impulserhaltung Rotations-Invarianz Drehimpulserhaltung 6.4 Räumliche Translationen Translationsoperator Wir definieren den räumlichen Translationsoperator über seine Wirkung auf einen Zustand x : TRANSLATIONSOPERATOR ˆT a x := x + a. (6.8) 192
5 Kapitel 6. Symmetrietransformationen ψ ψ aktiv b b+a b+a x x Abbildung 6.1: Aktive Transformation eines Zustands und passive Koordinatentransformation. Er transformiert den Zustand eines Teilchens mit Position x in einen Zustand mit Position x + a, entspricht somit einer aktiven Transformation am Teilchen. Die Wellenfunktion ändert sich dabei wie folgt (der Einfachheit halber eindimensional): ψ (x) := ˆT a ψ(x) := x ˆT a ψ = dy x ˆT a y y ψ = dy x y + a y ψ }{{}}{{} δ(y+a x) ψ(y) = ψ(x a). (6.9) Wenn die Wellenfunktion ψ( x) ein Maximum an der Stelle x = b hat, dann hat die transformierte Wellenfunktion ψ ( x) ein Maximum bei x = b + a, entsprechend der aktiven Transformation um die Strecke a (siehe Abb.). (Im Gegensatz dazu wird bei einer passiven Transformation das Koordinatensystem verschoben, statt des Teilchens, d.h. x = x + a, und für die Wellenfunktion ψ nach der Transformation gilt ψ ( x ) = ψ( x).) Den Operator der räumlichen Translation kann man über die inverse Fou- 193
6 6.4. Räumliche Translationen riertransformation umschreiben (Notation eindimensional): ˆT a ψ(x) = ψ(x a) = 1 2π = 1 2π = 1 2π = e a i somit (wieder dreidimensional) i d dx e ik(x a) ψ(k) dk e ika e ikx ψ(k) dk e a d dx e ikx ψ(k) dk 1 2π e ikx ψ(k) dk = e i ˆP x a ψ(x), (6.10) ˆT a = e i ˆ P a e i ( ˆP xa x+ ˆP ya y+ ˆP za z) = e i ˆP xa x e i ˆP ya y e i ˆP za z (6.11) Die Exponentialfunktion faktorisiert hier, weil ˆP x, ˆP y, ˆP z alle miteinander vertauschen. Wir sehen: der Erzeuger der räumlichen Translationen ist der Impulsoperator! Er ist unitär, weil ˆ P hermitesch ist. Es gilt daher ˆT a 1 = ˆT a x ˆT a = x a. (6.12) Die letzte Beziehung folgt auch direkt aus ˆψ(x a) = T a ψ(x) x ˆT a ψ. Translationen bilden eine Gruppe und sie kommutieren miteinander. ˆT a ˆT b = ˆT a+ b (6.13) Die Eigenvektoren des Impulsoperators p sind im Ortsraum die Fourierkoeffizienten x p = e ikx /(2π ) 3/2 (ebene Wellen). Die Eigenwertglei- 194
7 Kapitel 6. Symmetrietransformationen chung lautet ˆ P e i k x (2π ) 3/2 = k e i k x. (6.14) (2π ) 3/2 Sie sind auch die Eigenfunktionen des Translationsoperators ˆT a e i k x (2π ) 3/2 = e i ˆ P a e i k x mit den Eigenwerten e i p a (und p = k). (2π ) 3/2 = e i p a e i k x (2π ) 3/2 (6.15) Ein durch einen Hamiltonoperator Ĥ beschriebenes physikalisches System ist translationsinvariant, wenn der Translationsoperator mit Ĥ kommutiert, d.h. genau dann, wenn Ĥ mit ˆP kommutiert. [Ĥ, ˆT a ] = 0 [Ĥ, ˆ P ] = 0. (6.16) Dann gibt es ein gemeinsames System von Eigenfunktionen von Ĥ und ˆP. Der Zeitentwicklungsoperator e i Ĥt ändert diese Eigenfunktionen nur um einen Phasenfaktor. In einem translationsinvarianten System ist daher der räumliche Impuls p eine Erhaltungsgröße! Blochsches Theorem Die Translationsinvarianz eines Systems hat auch dann physikalische Konsequenzen, wenn sie nicht für beliebige kontinuierliche Translationen gilt, sondern, wie in einem unendlich großen regelmäßigen Kristall, nur für Vielfache eines Gittervektors a. Wir betrachten der Einfachheit halber nur 1 Dimension. Ein Teilchen der Masse m befinde sich in einem gitterperiodischen Potential V (x) = V (x + a) mit dem Gitterabstand a > 0. 2 Behauptung: Der Hamiltonoperator Ĥ = ˆP 2 2m + ˆV vertauscht dann mit dem Operator der Translation um dem Abstand a (und ganzzahlige Vielfache davon): [Ĥ, ˆT a ] = 0. 2 Die Verwendung einer Funktion V (x) impliziert, dass der Operator ˆV der potentiellen Energie wie auch schon zuvor diagonal im Ortsraum ist, x ˆV y = V (x) δ(x y), d.h. durch ihn wird das Teilchen nicht im Ort verschoben. 195
8 6.4. Räumliche Translationen Beweis: Es gilt [ ˆP 2, ˆT l ] = 0 für beliebige Abstände l, weil ˆP der Erzeuger von ˆT ist. Zur Berechnung des verbleibenden Kommutators [ ˆV, ˆT a ] wenden wir ihn auf einen beliebigen Zustand ψ an und werten das Ergebnis im Ortsraum aus: x [ ˆV, ˆT a ] ψ = x ˆV ˆT a ψ x ˆT a ˆV ψ = dy x ˆV y + a y ψ x a ˆV ψ = V (x) ψ(x a) V (x a) }{{} =V (x) ψ(x a) = 0. Es gibt daher gemeinsame Eigenfunktionen zu Ĥ und ˆT a. Die Eigenfunktionen von ˆT a sind die sogenannten Bloch-Funktionen Φ q (x) = e iqx f(x) (6.17) mit einer beliebigen periodischen Funktion f, die f(x + a) = f(x) erfüllt. Die zugehörigen Eigenwerte von ˆT a sind e iqa. Den Wertebereich von q kann man auf einen Bereich der Länge 2π, z.b. [ π, π ] einschränken, da sich a a a sonst die Funktion Φ q (x) wiederholen würde. Es gilt daher das Blochsche Theorem: In einem gitterperiodischen Potential V (x) = V (x + a) können alle Eigenfunktionen des Hamiltonoperators durch die kontinuierliche Gitterwellenzahl q [ π, π ] gekennzeichnet werden (äquivalent: durch den Gitterimpuls p = k), und die Wellenfunktion a a erfüllt Φ q (x + na) = e iqna Φ q (x), n Z. (6.18) Die Gitterwellenzahl beschreibt, wie sich die Phase der Wellenfunktion bei Translation um a ändert Kronig-Penney-Modell Eine einfache Anwendung findet das Blochsche Theorem im Kronig-Penney- Modell, einem extrem vereinfachten Modell für einen Festkörper. Es wird 196
9 Kapitel 6. Symmetrietransformationen ein einzelnes, als unabhängig angenommenes Elektron betrachtet. Das Elektron spürt lediglich ein periodisches Delta-Potential am Ort der Atome: V (x) = D 2 2m n= δ(x + na). (6.19) Das Potential kann man als attraktiv oder repulsiv annehmen. Zwischen den Atomen spürt das Elektron keine Kraft. In jedem Intervall (na, (n + 1)a) hat daher die Wellenfunktion die Gestalt ψ(x + na) = A n e ikx + B n e ikx, 0 < x < a, mit k 2 = 2mE/ 2. Ohne das Blochsche Theorem hätte man unendlich viele Konstanten A n und B n zu bestimmen. Aufgrund des Blochschen Theorems weiß man aber, dass man die Eigenfunktionen von Ĥ nach der Gitterwellenzahl q klassifizieren kann, so dass ψ(x + na) = e iqna ψ(x) (6.20) gilt. In diesen Eigenfunktionen unterscheidet sich somit die Wellenfunktion in jedem Intervall nur um einen bekannten Phasenfaktor von der Wellenfunktion im Intervall 0 < x < a. Deswegen bleiben nur die zwei Konstanten A 0 und B 0 im Intervall (0, a) zu bestimmen. Die Stetigkeitsbedingungen bei x = 0 reichen dann aus, um die Konstanten in Abhängigkeit von k und q festzulegen. Dazu benötigt man ψ(0 ) = e iqa ψ(a ). Das Gleichungssystem hat aber nur dann eine Lösung, wenn die entsprechende Koeffizienten-Determinante verschwindet, woraus nach kurzer Rechnung a 0 a 2a Abbildung 6.2: Kronig-Penney-Modell. 197
10 6.4. Räumliche Translationen cos(qa) (ka) 2 Abbildung 6.3: Kronig-Penney-Modell: cos(qa) als Funktion von (ka) 2 Energie, bei Da = 10. Es sind nur diejenigen Energien möglich, für die cos(qa) zwischen den Linien 1 und 1 liegt. Als Funktion der Gitterwellenzahl q betrachtet, erhält man so die möglichen Energiebänder. folgt cos ka + Da Da sin ka = cos qa cos ka + sin ka 1. (6.21) 2ka 2ka Hier tauchen nur die dimensionslosen Größen qa, ka, und Da auf. Gl. (6.21) bedeutet eine Einschränkung für die möglichen Werte von ka und damit für die möglichen Energien E = 2 k 2 /2m. Wenn man k variiert, variiert auch cos qa in Gl. (6.21). Als Funktion von q ergibt sich so ein Energieband E = 2 k(q) 2 /2m. Für manche Bereiche von k ergäbe sich aber cos qa > 1, so dass diese Wellenzahlenbereiche nicht möglich sind. Es gibt daher erlaubte und verbotene Energiebereiche, so wie in realen Festkörpern. Dies ist in Abb. 6.3 dargestellt. Wenn man k weiter vergrößert, gelangt man wieder in einen erlaubten Bereich, usw. Zu jeder Gitterwellenzahl q gibt es daher unendlich viele diskrete Lösungen für k. Als Funktion von q haben sie die Form von Energiebändern. 198
5. Raum-Zeit-Symmetrien: Erhaltungssätze
5. Raum-Zeit-Symmetrien: Erhaltungssätze Unter Symmetrie versteht man die Invarianz unter einer bestimmten Operation. Ein Objekt wird als symmetrisch bezeichnet, wenn es gegenüber Symmetrieoperationen
7 Diracs Bracket-Notation
7 Diracs Bracket-Notation 71 Entwicklungen nach Eigenfunktionen 711 Oszillator-Eigenfunktionen Die Oszillator-Eigenfunktionen Φ n (x), Φ n (x) = N n H ( x) n e x 2 /2a 2, N n = a 1 2 n n! πa (n = 0, 1,
Quantentheorie für Nanoingenieure Klausur Lösung
07. April 011 PD Dr. H. Kohler Quantentheorie für Nanoingenieure Klausur Lösung K1. Ja Nein Fragen (8P) Jede richtige Antwort liefert einen Punkt, jede falsche Antwort liefert einen Minuspunkt. Eine nicht
Einführung in den Symmetriebegriff und gruppentheoretische Grundlagen
Einführung in den Symmetriebegriff und gruppentheoretische Grundlagen Stephanie Artmeier WS 0/ Inhaltsverzeichnis Einführung... Gruppen.... Beispiel gleichseitiges Dreieck... 3. Darstellung von Gruppen...
Es kann günstig sein, Koordinatentransformationen im Phasenraum durchzuführen. V.3.4 a
V.3.4 Kanonische Transformationen Es kann günstig sein Koordinatentransformationen im Phasenraum durchzuführen. V.3.4 a Koordinatentransformation im Phasenraum Wir betrachten eine allgemeine Koordinatentransformation
Irreduzible Darstellungen von SU 2 (C)
Irreduzible Darstellungen von SU 2 (C) Alessandro Fasse Email: [email protected] WS14/15 - Universität zu Köln 26.01.2015 1 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 2 Darstellungstheorie
Theoretische Physik II: Quantenmechanik
Theoretische Physik II: Quantenmechanik Hans-Werner Hammer Marcel Schmidt ([email protected]) Wintersemester 2016/17 Probeklausur 12./13. Januar 2017 Name: Matrikelnummer: Studiengang:
Theoretische Physik II Quantenmechanik
Michael Czopnik Bielefeld, 11. Juli 014 Fakultät für Physik, Universität Bielefeld Theoretische Physik II Quantenmechanik Sommersemester 014 Lösung zur Probeklausur Aufgabe 1: (a Geben Sie die zeitabhängige
Eindimensionale Potentialprobleme
Kapitel 4 Eindimensionale Potentialprobleme Wir werden nun die Schrödingergleichung in der Ortsdarstellung für einige einfache Potentialprobleme lösen. Wir betrachten ein spinloses Teilchen der Masse m,
Quasi-exakt lösbare quantenmechanische Potentiale
Quasi-exakt lösbare quantenmechanische Potentiale Ausarbeitung zum Seminar zur Theorie der Atome, Kerne und kondensierten Materie vom.10.014 Philipp Marauhn [email protected] Inhaltsverzeichnis
Ferienkurs Quantenmechanik. Grundlagen und Formalismus
Ferienkurs Quantenmechanik Sommersemester 203 Seite Daniel Rosenblüh und Florian Häse Fakultät für Physik Technische Universität München Grundlagen und Formalismus In der Quantenmechanik werden Zustände
Symmetrie von Naturgesetzen - Galilei-Transformationen und die Invarianz der Newton schen Gesetze
Symmetrie von Naturgesetzen - Galilei-Transformationen und die Invarianz der Newton schen Gesetze Symmetrie (Physik) (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie) Symmetrie ist ein grundlegendes Konzept der
Rotationssymmetrie und Drehimpuls in der Quantenmechanik
Theoretische Physik V QM II Projekt 13 Rotationssymmetrie und Drehimpuls in der Quantenmechanik Präsentation von Nikolas Rixen, Pawel Mollenhauer und Madeleine Nuck Einleitung http://www.quantumdiaries.org/2011/06/19/helicity-chirality-mass-and-the-higgs/
Bewegung im elektromagnetischen Feld
Kapitel 6 Bewegung im elektromagnetischen Feld 6. Hamilton Operator und Schrödinger Gleichung Felder E und B. Aus der Elektrodynamik ist bekannt, dass in einem elektrischen Feld E(r) und einem Magnetfeld
1 Lagrange-Formalismus
Lagrange-Formalismus SS 4 In der gestrigen Vorlesung haben wir die Beschreibung eines physikalischen Systems mit Hilfe der Newton schen Axiome kennen gelernt. Oft ist es aber nicht so einfach die Kraftbilanz
Elektronen im Magnetfeld Seminar zur Theorie der Atome, Kerne und kondensierten Materie
Elektronen im Magnetfeld Seminar zur Theorie der Atome, Kerne und kondensierten Materie Institut für theoretische Physik Institut für Festkörpertheorie Betreuer: Prof. Dr. Krüger Mark Stringe 04. Dezember
7 Zwei- und Dreidimensionale Probleme in kartesischen Koordinaten
7 Zwei- und Dreidimensionale Probleme in kartesischen Koordinaten 7.1 Das Teilchen im -Dimensionalen Kasten Slide 119 Das Teilchen im Kasten Das Teilchen soll sich zwischen = 0 und = L und = 0 und = L
Kapitel 6. Der Lagrange-Formalismus. 6.2 Lagrange-Funktion in der relativistischen Feldtheorie. 6.1 Euler-Lagrange-Gleichung
92 Teilchenphysik, HS 2007-SS 2008, Prof. A. Rubbia (ETH Zurich) 6.2 Lagrange-Funktion in der relativistischen Felheorie Kapitel 6 Der Lagrange-Formalismus 6.1 Euler-Lagrange-Gleichung In der Quantenmechanik
Musterlösungen Blatt Mathematischer Vorkurs. Sommersemester Dr. O. Zobay. Matrizen
Musterlösungen Blatt 8 34007 Mathematischer Vorkurs Sommersemester 007 Dr O Zobay Matrizen Welche Matrixprodukte können mit den folgenden Matrizen gebildet werden? ( 4 5 A, B ( 0 9 7, C 8 0 5 4 Wir können
(Man sagt dafür auch, dass die Teilmenge U bezüglich der Gruppenoperationen abgeschlossen sein muss.)
3. Untergruppen 19 3. Untergruppen Nachdem wir nun einige grundlegende Gruppen kennengelernt haben, wollen wir in diesem Kapitel eine einfache Möglichkeit untersuchen, mit der man aus bereits bekannten
4.1. Vektorräume und lineare Abbildungen
4.1. Vektorräume und lineare Abbildungen Mengen von Abbildungen Für beliebige Mengen X und Y bezeichnet Y X die Menge aller Abbildungen von X nach Y (Reihenfolge beachten!) Die Bezeichnungsweise erklärt
I.1.3 b. (I.7a) I.1 Grundbegriffe der Newton schen Mechanik 9
I. Grundbegriffe der Newton schen Mechanik 9 I..3 b Arbeit einer Kraft Wird die Wirkung einer Kraft über ein Zeitintervall oder genauer über die Strecke, welche das mechanische System in diesem Zeitintervall
ν und λ ausgedrückt in Energie E und Impuls p
phys4.011 Page 1 8.3 Die Schrödinger-Gleichung die grundlegende Gleichung der Quantenmechanik (in den bis jetzt diskutierten Fällen) eine Wellengleichung für Materiewellen (gilt aber auch allgemeiner)
WKB-Methode. Jan Kirschbaum
WKB-Methode Jan Kirschbaum Westfälische Wilhelms-Universität Münster Fachbereich Physik Seminar zur Theorie der Atome, Kerne und kondensierten Materie 1 Einleitung Die WKB-Methode, unabhängig und fast
Das Delta-Potential. Gruppe PLANCK. Anton Hörl Thomas Kloiber Bernd Kollmann Miriam Mutici Jakob Schwarz. Quantenmechanik Projekt 2
Das Delta-Potential Quantenmecanik Projekt Gruppe PLANCK Anton Hörl Tomas Kloiber Bernd Kollmann Miriam Mutici Jakob Scwarz Max Planck (1858 1947) 4.4 Delta-Potential Ist die räumlice Ausdenung eines Potentials
3.6. BLOCH WELLEN 151
3.6. BLOCH WELLEN 151 3.6 Bloch Wellen Das Thema dieses Abschnittes sind die stationären Lösungen der Schrödinger Gleichung für Teilchen, also im Fall der Festkörper Elektronen, die sich in einem periodischen
Ferienkurs Quantenmechanik I WKB-Näherung und Störungstheorie
Ferienkurs Quantenmechanik I WKB-Näherung und Störungstheorie Sebastian Wild Freitag, 6.. Inhaltsverzeichnis Die WKB-Näherung. Grundlegendes............................. Tunnelwahrscheinlichkeit.......................
Historisches zur Gruppentheorie
Historisches zur Gruppentheorie Dipl.-Inform. Wolfgang Globke Institut für Algebra und Geometrie Arbeitsgruppe Differentialgeometrie Universität Karlsruhe 1 / 20 Gruppen: Abstrakte Definition Eine Gruppe
1.4. Die Wahrscheinlichkeitsinterpretation
1.4. Die Wahrscheinlichkeitsinterpretation 1.4.1. Die Heisenbergsche Unschärferelation Wie kann der Welle-Teilchen-Dualismus in der Quantenmechanik interpretiert werden? gibt die Wahrscheinlichkeit an,
10. Das Wasserstoff-Atom Das Spektrum des Wasserstoff-Atoms. im Bohr-Modell:
phys4.016 Page 1 10. Das Wasserstoff-Atom 10.1.1 Das Spektrum des Wasserstoff-Atoms im Bohr-Modell: Bohr-Modell liefert eine ordentliche erste Beschreibung der grundlegenden Eigenschaften des Spektrums
Viele wichtige Operationen können als lineare Abbildungen interpretiert werden. Beispielsweise beschreibt die lineare Abbildung
Kapitel 3 Lineare Abbildungen Lineare Abbildungen sind eine natürliche Klasse von Abbildungen zwischen zwei Vektorräumen, denn sie vertragen sich per definitionem mit der Struktur linearer Räume Viele
Identische Teilchen. Kapitel Das Pauli-Prinzip (Ausschlussprinzip) System von zwei Teilchen: Ψ( r 1, r 2,t) Schr. Gl. i Ψ t = HΨ.
Kapitel 5 Identische Teilchen 5.1 Das Pauli-Prinzip (Ausschlussprinzip) System von zwei Teilchen: Schr. Gl mit W keit Normierung Ψ( r 1, r 2,t) i Ψ t = HΨ H = h2 2m 1 2 1 h2 2m 2 2 2 +V( r 1, r 2,t) Ψ(
Übungsblatt
Übungsblatt 3 3.5.27 ) Die folgenden vier Matrizen bilden eine Darstellung der Gruppe C 4 : E =, A =, B =, C = Zeigen Sie einige Gruppeneigenschaften: a) Abgeschlossenheit: Berechnen Sie alle möglichen
IV.2 Kanonische Transformationen
IV.2 Kanonische Transformationen 79 IV.2 Kanonische Transformationen IV.2.1 Phasenraum-Funktionen Die verallgemeinerten Koordinaten q a t) und die dazu konjugierten Impulse p a t) bestimmen den Bewegungszustand
III.3 Lösung der freien Dirac-Gleichung
III.3 Lösung der freien Dirac-Gleichung Dieser Abschnitt geht auf die Lösungen der Gleichung III.6 und einige deren Eigenschaften ein, beginnend mit ebenen Wellen Abschn. III.3.. Dann wird die zweite Quantisierung
Seminar zur Theorie der Teilchen und Felder Supersymmetrie
Alexander Hock [email protected] Seminar zur Theorie der Teilchen und Felder Supersymmetrie Datum des Vortrags: 28.05.2014 Betreuer: Prof. Dr. J. Heitger Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Deutschland
Quantenmechanische Probleme in drei Raumdimensionen
KAPITEL VI Quantenmechanische Probleme in drei Raumdimensionen VI. Dreidimensionaler Kastenpotential Der Vollständigkeit halber... VI. Teilchen in einem Zentralpotential In diesem Abschnitt werden die
Lineare Algebra II 8. Übungsblatt
Lineare Algebra II 8. Übungsblatt Fachbereich Mathematik SS 11 Prof. Dr. Kollross 1./9. Juni 11 Susanne Kürsten Tristan Alex Gruppenübung Aufgabe G1 (Minitest) Sei V ein euklidischer oder unitärer Vektorraum.
Zeichnen Sie qualitativ jeweils das dahinter und das seitlich aufgenommene Spektrum im Vergleich zum Spektrum der Quelle für die Fälle, dass i) die
UNIVERSITÄT KONSTANZ Fachbereich Physik Prof. Dr. Elke Scheer (Experimentalphysik) Raum P 1007, Tel. 4712 E-mail: [email protected] Prof. Dr. Guido Burkard (Theoretische Physik) Raum P 807, Tel.
Ferienkurs Quantenmechanik. Grundlagen und Formalismus. 1 Hilberträume & Dirac-Notation
Seite 1 Ferienkurs Quantenmechanik Sommersemester 2014 Fabian Jerzembeck und Christian Kathan Fakultät für Physik Technische Universität München Grundlagen und Formalismus Der erste Tag des Ferienkurses
Fourier-Reihen und Fourier-Transformation
Fourier-Reihen und Fourier-Transformation Matthias Dreÿdoppel, Martin Koch, Bernhard Kreft 25. Juli 23 Einleitung Im Folgenden sollen dir und die Fouriertransformation erläutert und mit Beispielen unterlegt
Probestudium der Physik 2011/12
Probestudium der Physik 2011/12 Karsten Kruse 2. Mechanische Schwingungen und Wellen - Theoretische Betrachtungen 2.1 Der harmonische Oszillator Wir betrachten eine lineare Feder mit der Ruhelänge l 0.
Liegruppen und Liealgebren
Literatur Liegruppen und Liealgebren Vortrag im Rahmen des Proseminars zur Quantenmechanik II von Hannes Zechlin (1. Teil) und Sandra Flessau (2. Teil) Universität Hamburg, 20. Dezember 2006 [1] M. Chaichian
Übungen zur Vorlesung Theoretische Chemie II Übungsblatt 1 SoSe 2015 Lösungen Ĥ Ψ = E Ψ (1) c b
Übungen zur Vorlesung Theoretische Chemie II Übungsblatt SoSe 205 Lösungen. H 2 + Molekülion a) Konstruieren Sie die Schrödingergleichung in Matrixdarstellung. Zunächst geht man von der stationären Schrödinger-Gleichung
Mathematik II Frühjahrssemester 2013
Mathematik II Frühjahrssemester 213 Prof. Dr. Erich Walter Farkas Kapitel 7: Lineare Algebra Kapitel 7.5: Eigenwerte und Eigenvektoren einer quadratischen Matrix Prof. Dr. Erich Walter Farkas Mathematik
5 Lineare Algebra (Teil 3): Skalarprodukt
5 Lineare Algebra (Teil 3): Skalarprodukt Der Begriff der linearen Abhängigkeit ermöglicht die Definition, wann zwei Vektoren parallel sind und wann drei Vektoren in einer Ebene liegen. Daß aber reale
Lineare Algebra. Mathematik II für Chemiker. Daniel Gerth
Lineare Algebra Mathematik II für Chemiker Daniel Gerth Überblick Lineare Algebra Dieses Kapitel erklärt: Was man unter Vektoren versteht Wie man einfache geometrische Sachverhalte beschreibt Was man unter
Physik V Einführung: Kern und Teilchenphysik
Syetrien und Physik V Einführung: Kern und Teilchenphysik Georg Steinbrück Dieter Horns Universität Haburg Winter-Seester 7/8 Inhalt Syetrien und Syetrien und WS 7/8 Steinbrück Horns: Physik V Syetrien
Denition eines Orthonormalsystems (ONS) Eine Teilmenge M eines Prähilbertraums V mit dim(m) = n dim(v ) = m heiÿt Orthonormalsystem, wenn gilt:
Hilbertraum Durch Verallgemeinerung der aus der Linearen Algebra bekannten Konzepte wie Basis, Orthogonalität und Projektion lassen sich die Eigenschaften des Hilbertraumes verstehen. Vorweg eine kurze
Darstellungstheorie. Vortag von Heiko Fischer - Proseminar QM
Darstellungstheorie Vortag von Heiko Fischer - Proseminar QM Wir haben uns in den vergangenen Vorträgen intensiv mit den Eigenschaften abstrakter Gruppen beschäftigt. Im physikalischen Kontext sind Gruppen
Ferienkurs Theoretische Mechanik 2009 Hamilton Formalismus und gekoppelte Systeme
Fakultät für Physik Technische Universität München Michael Schrapp Übungsblatt 3 Ferienkurs Theoretische Mechanik 009 Hamilton Formalismus und gekoppelte Systeme Hamilton-Mechanik. Aus Doctoral General
Mathematische Erfrischungen III - Vektoren und Matrizen
Signalverarbeitung und Musikalische Akustik - MuWi UHH WS 06/07 Mathematische Erfrischungen III - Vektoren und Matrizen Universität Hamburg Vektoren entstanden aus dem Wunsch, u.a. Bewegungen, Verschiebungen
X.4 Elektromagnetische Wellen im Vakuum
X.4 Elektromagnetische Wellen im Vakuum 173 X.4 Elektromagnetische Wellen im Vakuum In Abwesenheit von Quellen, ρ el. = 0 j el. = 0, nehmen die Bewegungsgleichungen (X.9) (X.11) für die elektromagnetischen
3 Geometrische Klassifikation der Bewegungen im R 2 und R 3
3 Geometrische Klassifikation der Bewegungen im R 2 und R 3 Sei f : R n R n eine Bewegung Sie kann beschrieben werden in der Form Dabei ist T (f)(x) = A x f(x) = Ax + b mit A O(n) und b R n Definition:
Darstellungstheorie. der. Lorentzgruppe
Darstellungstheorie der Lorentzgruppe 1.) Lorentztransformationen: Die zwei grundlegenden Postulate der Speziellen Relativitätstheorie sind das Relativitätsprinzip, welches besagt, dass alle Naturgesetze
44 Orthogonale Matrizen
44 Orthogonale Matrizen 44.1 Motivation Im euklidischen Raum IR n haben wir gesehen, dass Orthonormalbasen zu besonders einfachen und schönen Beschreibungen führen. Wir wollen das Konzept der Orthonormalität
Lösbarkeit linearer Gleichungssysteme
Lösbarkeit linearer Gleichungssysteme Lineares Gleichungssystem: Ax b, A R m n, x R n, b R m L R m R n Lx Ax Bemerkung b 0 R m Das Gleichungssystem heißt homogen a A0 0 Das LGS ist stets lösbar b Wenn
Lineare Algebra und analytische Geometrie II
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS 2016 Lineare Algebra und analytische Geometrie II Vorlesung 34 Die Diagonalisierbarkeit von Isometrien im Komplexen Satz 34.1. Es sei V ein endlichdimensionaler C-Vektorraum
Seminar zur Theorie der Atome, Kerne und kondensierten Materie. Kohärente Zustände des harmonischen Oszillators. Thomas Biekötter
Seminar zur Theorie der Atome, Kerne und kondensierten Materie Kohärente Zustände des harmonischen Oszillators Thomas Biekötter 16.11.011 QUANTENMECHANISCHER HARMONISCHER OSZILLATOR 1 Klassischer harmonischer
1 Lineare Algebra. 1.1 Matrizen und Vektoren. Slide 3. Matrizen. Eine Matrix ist ein rechteckiges Zahlenschema
1 Lineare Algebra 1.1 Matrizen und Vektoren Slide 3 Matrizen Eine Matrix ist ein rechteckiges Zahlenschema eine n m-matrix A besteht aus n Zeilen und m Spalten mit den Matrixelementen a ij, i=1...n und
Topologie und Differentialrechnung mehrerer Veränderlicher, SS 2009 Modulprüfung/Abschlussklausur. Aufgabe Punkte
Universität München 22. Juli 29 Topologie und Differentialrechnung mehrerer Veränderlicher, SS 29 Modulprüfung/Abschlussklausur Name: Aufgabe 2 3 4 Punkte Gesamtpunktzahl: Gesamturteil: Schreiben Sie unbedingt
L5.6 Symmetrische, hermitesche, orthogonale und unitäre Matrizen (Abbildungen, die reelles bzw. komplexes Skalarprodukt invariant lassen)
L5.6 Symmetrische, heresche, orthogonale und unitäre Matrizen (Abbildungen, die reelles bzw. komplexes Skalarprodukt invariant lassen) In diesem Kapitel kommen Matrizen in Zusammenhang Skalarprodukt vor.
11. Vorlesung Wintersemester
11. Vorlesung Wintersemester 1 Ableitungen vektorieller Felder Mit Resultat Skalar: die Divergenz diva = A = A + A y y + A z z (1) Mit Resultat Vektor: die Rotation (engl. curl): ( rota = A Az = y A y
9 Eigenwerte und Eigenvektoren
92 9 Eigenwerte und Eigenvektoren Wir haben im vorhergehenden Kapitel gesehen, dass eine lineare Abbildung von R n nach R n durch verschiedene Darstellungsmatrizen beschrieben werden kann (je nach Wahl
9 Eigenwerte und Eigenvektoren
92 9 Eigenwerte und Eigenvektoren Wir haben im vorhergehenden Kapitel gesehen, dass eine lineare Abbildung von R n nach R n durch verschiedene Darstellungsmatrizen beschrieben werden kann (je nach Wahl
Mathematik II Frühlingsemester 2015 Kapitel 8: Lineare Algebra 8.5 Eigenwerte und Eigenvektoren
Mathematik II Frühlingsemester 215 Kapitel 8: Lineare Algebra 8.5 Eigenwerte und Eigenvektoren www.math.ethz.ch/education/bachelor/lectures/fs215/other/mathematik2 biol Prof. Dr. Erich Walter Farkas http://www.math.ethz.ch/
Theorie der Kondensierten Materie I WS 2016/2017
Krlsruher Institut für Technologie Institut für Theorie der Kondensierten Mterie Theorie der Kondensierten Mterie I WS 06/07 Prof. Dr. A. Shnirmn Bltt PD Dr. B. Nrozhny, M.Sc. T. Ludwig Lösungsvorschlg.
Quantentheorie I. (Kompendium) Herausgegeben von. Jeffrey Kelling Felix Lemke Stefan Majewsky
Quantentheorie I (Kompenium) Herausgegeben von Jeffrey Kelling Felix Lemke Stefan Majewsky Stan: 23. Oktober 2008 1 Inhaltsverzeichnis Grunlagen er Quantentheorie 3 Kommutatorrelationen 3 Statistische
Betrachte zwei physikalische Grössen, die von den Koordinaten, Impulsen und der Zeit abhängen:
Poisson-Klammern Betrachte zwei physikalische Grössen, die von den Koordinaten, Impulsen und der Zeit abhängen: Def: "Poisson-Klammer von F und G": Einfachste Beispiele: im Hamilton-Formalismus sind p,
Wahrscheinlichkeitsrechnung und Quantentheorie
Physikalische Chemie II: Atombau und chemische Bindung Winter 2013/14 Wahrscheinlichkeitsrechnung und Quantentheorie Messergebnisse können in der Quantenmechanik ganz prinzipiell nur noch mit einer bestimmten
Eindimensionale Potentialprobleme
Kapitel 3 Eindimensionale Potentialprobleme 3.1 Problemstellung Fragestellung. Es soll die quantenmechanische Beschreibung eines Teilchens in einer Dimension, das ein Potential V sieht (Abbildung 3.1),
EXKURS: MATRIZEN UND LINEARE GLEICHUNGSSYSTEME
EXKURS: MATRIZEN UND LINEARE GLEICHUNGSSYSTEME In diesem Abschnitt wiederholen wir zunächst grundlegende Definitionen und Eigenschaften im Bereich der Matrizenrechnung, die wahrscheinlich bereits in Ansätzen
TC1 Grundlagen der Theoretischen Chemie
TC1 Grundlagen der Theoretischen Chemie Irene Burghardt ([email protected]) Praktikumsbetreuung: Sarah Römer ([email protected]) Simona Scheit ([email protected]) Juanma
Eigenwerte und Diagonalisierung
Eigenwerte und Diagonalisierung Wir wissen von früher: Seien V und W K-Vektorräume mit dim V = n, dim W = m und sei F : V W linear. Werden Basen A bzw. B in V bzw. W gewählt, dann hat F eine darstellende
7 Lineare Abbildungen und Skalarprodukt
Mathematik II für inf/swt, Sommersemester 22, Seite 121 7 Lineare Abbildungen und Skalarprodukt 71 Vorbemerkungen Standard Skalarprodukt siehe Kap 21, Skalarprodukt abstrakt siehe Kap 34 Norm u 2 u, u
Kleine Schwingungen vieler Freiheitsgrade
Kleine Schwingungen vieler Freiheitsgrade Betrachte System mit f Freiheitsgraden: (z.b. N Teilchen in 3 Dim.: ) Koordinaten: Geschwindigkeiten: Kinetische Energie: "Massenmatrix" Nebenbemerkung: Bei fortgeschrittenen
6. Normale Abbildungen
SKALARPRODUKE 1 6 Normale Abbildungen 61 Erinnerung Sei V ein n-dimensionaler prä-hilbertraum, also ein n-dimensionaler Vektorraum über K (R oder C) versehen auch mit einer Skalarprodukt, ra K Die euklidische
10. und 11. Vorlesung Sommersemester
10. und 11. Vorlesung Sommersemester 1 Die Legendre-Transformation 1.1 Noch einmal mit mehr Details Diese Ableitung wirkt einfach, ist aber in dieser Form sicher nicht so leicht verständlich. Deswegen
Das Noethertheorem in der Quantenmechanik und die SO(4)-Symmetrie des Wasserstoffatoms
Das Noethertheorem in der Quantenmechanik und die SO(4)-Symmetrie des Wasserstoffatoms Matthias Jacobi und Hendrik Spahr 13.12.2006 1 Inhaltsverzeichnis 1 Das Noethertheorem in der Quantenmechanik 3 1.1
Theoretische Physik 1, Mechanik
Theoretische Physik 1, Mechanik Harald Friedrich, Technische Universität München Sommersemester 2009 Mathematische Ergänzungen Vektoren und Tensoren Partielle Ableitungen, Nabla-Operator Physikalische
(a) Transformation auf die generalisierten Koordinaten (= Kugelkoordinaten): ẏ = l cos(θ) θ sin(ϕ) + l sin(θ) cos(ϕ) ϕ.
Karlsruher Institut für Technologie Institut für Theorie der Kondensierten Materie Theoretische Physik B - Lösungen SS 10 Prof. Dr. Aleander Shnirman Blatt 5 Dr. Boris Narozhny, Dr. Holger Schmidt 11.05.010
Ferienkurs Quantenmechanik. Zeitabhängige Schrödingergleichung und der harmonische Oszillator
Seite 1 Ferienkurs Quantenmechanik Sommersemester 015 Fabian Jerzembeck und Sebastian Steinbeisser Fakultät für Physik Technische Universität München Zeitabhängige Schrödingergleichung und der harmonische
3.3. Drehungen und Spiegelungen
3.3. Drehungen und Spiegelungen Drehungen und Spiegelungen in der Ebene Die Multiplikation einer komplexen Zahl z = x + i y (aufgefaßt als Punkt oder Ortsvektor der Ebene) mit der Zahl w = e ( ) = i φ
Poisson-Klammern. Betrachte zwei physikalische Grössen, die von den Koordinaten, Impulsen und Zeit abhängen: Def: "Poisson-Klammer von F und G":
Poisson-Klammern Betrachte zwei physikalische Grössen, die von den Koordinaten, Impulsen und Zeit abhängen: Def: "Poisson-Klammer von F und G": Einfachste Beispiele: im Hamilton-Formalismus sind p, q,
2.3.4 Drehungen in drei Dimensionen
2.3.4 Drehungen in drei Dimensionen Wir verallgemeinern die bisherigen Betrachtungen nun auf den dreidimensionalen Fall. Für Drehungen des Koordinatensystems um die Koordinatenachsen ergibt sich 1 x 1
D-MATH, D-PHYS, D-CHEM Lineare Algebra II SS 011 Tom Ilmanen. Musterlösung 12. a ij = v i,av j (A ist symmetrisch) = Av i,v j
D-MATH, D-PHYS, D-CHEM Lineare Algebra II SS 0 Tom Ilmanen Musterlösung 2. Falls b := (v,,v n ) eine Orthonormalbasis von V ist, dann lassen sich die Komponenten von einem Vektor v = n i= t i v i bezüglich
Übungen zur Ingenieur-Mathematik III WS 2011/12 Blatt Aufgabe 25: Berechnen Sie den kritischen Punkt der Funktion
Übungen zur Ingenieur-Mathematik III WS 11/1 Blatt 8 3.11.11 Aufgabe 5: Berechnen Sie den kritischen Punkt der Funktion fx, y 3x 5xy y + 3 und entscheiden Sie, ob ein Maximum, Minimum oder Sattelpunkt
und Unterdeterminante
Zusammenfassung: Determinanten Definition: Entwicklungssätze: mit und Unterdeterminante (streiche Zeile i & Spalte j v. A, bilde dann die Determinante) Eigenschaften v. Determinanten: Multilinearität,
Lineare Algebra für Physiker 11. Übungsblatt
Lineare Algebra für Physiker 11. Übungsblatt Fachbereich Mathematik SS 01 Prof. Dr. Matthias Schneider./. Juli 01 Dr. Silke Horn Dipl.-Math. Dominik Kremer Gruppenübung Aufgabe G1 (Minitest) (a) Welche
Klausur HM I H 2005 HM I : 1
Klausur HM I H 5 HM I : 1 Aufgabe 1 4 Punkte): Zeigen Sie mit Hilfe der vollständigen Induktion: n 1 1 + 1 ) k nn k n! für n. Lösung: Beweis mittels Induktion nach n: Induktionsanfang: n : 1 ) 1 + 1 k
Lagrange-Formalismus
KAPITEL II Lagrange-Formalismus Die im letzten Kapitel dargelegte Formulierung der Mechanik nach Newton ist zwar sehr intuitiv: man zählt alle auf das zu studierende System wirkenden Kräfte auf, schreibt
1 Einführung, Terminologie und Einteilung
Zusammenfassung Kapitel V: Differentialgleichungen 1 Einführung, Terminologie und Einteilung Eine gewöhnliche Differentialgleichungen ist eine Bestimmungsgleichung um eine Funktion u(t) einer unabhängigen
Quantenchemie WS 2008/2009 Zusammenfassung 1. Teil
Quantenchemie WS 2008/2009 Zusammenfassung 1. Teil 1. Grundlagen der Quantenmechanik (a) Wellenfunktion: Die Wellenfunktion Ψ(x, t) beschreibt den quantenmechanischen Zustand eines Teilchens am Ort x zur
Lineare Algebra und analytische Geometrie I
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 0/06 Lineare Algebra und analytische Geometrie I Vorlesung... und ein guter Lehrer kann auch einem schlechten Schüler was beibringen Beziehung zwischen Eigenräumen Wir
Die Schrödingergleichung
Die Schrödingergleichung Wir werden in dieser Woche die grundlegende Gleichung der Quantenmechanik kennenlernen, die Schrödingergleichung. Sie beschreibt das dynamische Verhalten von Systemen in der Natur.
8.6.1 Erwartungswert eines beliebigen Operators O 8.6.2 Beispiel: Erwartungswert des Impulses eines freien Teilchens
phys4.013 Page 1 8.6.1 Erwartungswert eines beliebigen Operators O 8.6.2 Beispiel: Erwartungswert des Impulses eines freien Teilchens phys4.013 Page 2 8.6.3 Beispiel: Orts- und Impuls-Erwartungswerte für
Kapitel 1: Die Mathematik der Quantenmechanik
Kapitel 1: Die Mathematik der Quantenmechanik Übersicht: 1.1 Die lineare Algebra der Quantenmechanik 1.2 Bracket-Notation 1.3 Matrixdarstellung von Operatoren Literatur: K. Nipp, D. Stoffer, Lineare Algebra,
