Resilienz und Achtsamkeit
Resilienz
Die 7 Säulen der Resilienz
2. Vertiefung: 10 Tipps zur Steigerung der Resilienz 10 Tipps zur Steigerung der Resilienz 1. Regelmäßige Analyse der Stressbelastungen: Check-up (für sich selbst, MitarbeiterInnen und Unternehmen) 2. Vermeiden Sie Energie-Sauger. 3. Sorgen Sie für Energie-Tankstellen. 4. Anwendung von kurz- und langfristigen Entspannungstechniken (Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Yoga, Entspannungsmusik, ) 5. Sorgen Sie für ausreichend Bewegung und gute Ernährung. 6. Pflegen Sie Ihre privaten Beziehungen. 7. Mindestens1 Hobby pflegen. 8. Minipausen einbauen. 9. Lebensplanung verfolgen. 10. Vorbild sein!
Was erhält Menschen gesund? Menschen, die ein tief sitzendes Gefühl des Vertrauens in ihre Fähigkeit besitzen,... das, was um sie herum geschieht, zu verstehen Mittel und Wege zu finden, mit den unterschiedlichen Situationen fertig zu werden immer wieder Sinn zu konstituieren Verstehbarkeit Handhabbarkeit Sinnhaftigkeit... sind objektiv gesünder als Menschen, die dieses Vertrauensgefühl nicht entwickeln. BzgA, Antonovsky, 2000
Verstehbarkeit Salutogenese im Unternehmen Verlässliche Unternehmenspolitik Transparenz von Entscheidungen Klarheit von Kompetenz und Verantwortung Handhabbarkeit Ressourcen Soziale Unterstützung/ Kollegialität Führungsverhalten Anerkennung und Wertschätzung Qualifikation Sinnhaftigkeit Eigenverantwortung Partizipation Vermittelte Ziele Gefühl dass es Sinn macht sich aktiv zu beteiligen
Persönliche Balance
Der Mensch kann nicht in einem einzelnen Lebensbereich Recht tun, während er irgendeinem anderen Unrecht tut. Das Leben ist ein unteilbares Ganzes. Mahatma Ghandi
Persönliche Balance Balance im Umgang mit Emotionen Stimmigkeit, Sinnhaftigkeit der Arbeitssituation in Bezug auf persönliche Ziele Zeitmanagement gelingt Familienbeziehungen erfüllend Gezielte Entspannung und Meditation Balance zwischen Aktivitäten mit anderen und Alleinsein Handlungsmöglichkeiten sind Erhalten/ Ressourcen verfügbar Spannung und Stress balancieren Humor Kreativität Balance zwischen Arbeit und Privat Lauterbach 2008 Ernährung gesundheitsor. Bewegung gesundheitsorientiert
Achtsamkeit
Gehe, wenn du gehst Sehe, wenn du siehst Höre, wenn du hörst Spüre, was du bist Buddhistische Weisheit
Innehalten Achtsamkeit bedeutet Ganz bewusst von Augenblick zu Augenblick das wahrzunehmen, was gerade ist und was den gegenwärtigen lebendigen Moment zu einem einzigartigen macht Die ganze konzentrierte Aufmerksamkeit gilt dem, was man in diesem unmittelbaren Moment denkt, fühlt oder ausübt Sie ist gerichtet sowohl auf innere Prozesse als auch auf das jeweils äußere Umgebungsfeld Vgl: Dr. Evelin Fränzel
Wann/Wobei erleben Sie Momente der Achtsamkeit?
Besonderheiten Das Erleben wird weder bewertet, noch beurteilt Wir frieren uns weder rückblendend in Erinnerungen ein, noch verlieren wir und Pläne schmiedend in der Zukunft Gedanken und Gefühle, die uns begleiten, werden aufmerksam beobachtet
Achtsamkeitsmanagement
Folgen von Aufmerksamkeitsdefiziten Schlüsselinformationen für Entscheidungen fehlen Einfache Informationsabwicklung, anstatt planerischem Handeln Schwierigkeiten die Aufmerksamkeit anderer zu gewinnen und zu halten Fähigkeit zur gezielten Fokussierung ist vermindert Vgl. R. Stagen, 2009
dringend Modell der Aufmerksamkeitszonen Ablenkungszone Reaktive Zone Vergeudungszone Proaktive Zone wichtig
7 Tipps für vermehrte Achtsamkeit am Arbeitsplatz Zeitblöcke erstellen Wöchentlich Festlegung von Prioritäten Verabredungen mit sich selbst treffen Achtsamkeit im Umgang mit Kommunikationsmedien Bearbeitung einer Aufgabe zur Zeit Entwicklung eines realistischen Zeitmanagements Einbeziehung des beruflichen Umfelds Vgl. R. Stagen, 2009
Zeitdiebe erkennen Die Unfähigkeit Nein! zu sagen Keine Ziele Fehlende Prioritäten in der Tagesplanung Telefonische Unterbrechungen Ablenkungen Langwierige überflüssige Besprechungen Der ewige Papierkram Unangemeldete Besucher und externe Störungen Aufschieben unangenehmer Aufgaben Überperfektionismus Mangelnde Konsequenz und Selbstdisziplin Fehlerhafte Kommunikation Seiwert, 2001
Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, im nächsten Leben würde ich versuchen mehr Fehler zu machen. Ich würde nicht so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen, ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen, ich würde nicht so gesund leben, ich würde mehr riskieren, ich würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen. Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede freie Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten; freilich hatte ich auch Momente der Freude, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben. Falls du es noch nicht weißt, aus diesen bestehen nämlich das Leben. Nur aus Augenblicken; vergiss nicht den jetzigen. Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst barfuß gehen. Und ich würde mehr mit Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor mit hätte. Aber sehen Sie ich bin 85 Jahre alt und weiß, dass ich bald sterben werde. Jorge Luis Borges (argentinischer Dichter)
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit