Evaluierung von Innovationsprozessen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Evaluierung von Innovationsprozessen"

Transkript

1 Oberseminar zur Unternehmensführung: Ausgewählte Aspekte des Innovationsmanagements Evaluierung von Innovationsprozessen von Saskia Muth

2 Gliederung 1. Grundlagen der Evaluierung 1.1 Definition 1.2 Evaluierungsbereich und objekte 1.3 Evaluierungskriterien 1.4 Referenzgrößen 1.5 Evaluierungszeitpunkt 1.6 Evaluierungspersonen 1.7 Ablauf der Bewertung 2. Funktionen der Evaluierung Evaluierung von Innovationsprozessen 2

3 Gliederung 3. Methoden der Evaluierung 3.1 Bewertungsverfahren 3.2 Beispiel für ein qualitatives Verfahren: die Checkliste 3.3 Beispiel für ein quantitatives Verfahren: Wirtschaftlichkeitsrechnung 3.4 Beispiel für ein semi-quantitatives Verfahren: Nutzwertanalyse 3.5 Prozessbegleitende Bewertung 4. Probleme 5. Fazit Evaluierung von Innovationsprozessen 3

4 Gliederung 1. Grundlagen der Evaluierung 1.1 Definition 1.2 Evaluierungsbereich und objekte 1.3 Evaluierungskriterien 1.4 Referenzgrößen 1.5 Evaluierungszeitpunkt 1.6 Evaluierungspersonen 1.7 Ablauf der Bewertung 2. Funktionen der Evaluierung 3. Methoden der Evaluierung 4. Probleme 5. Fazit Evaluierung von Innovationsprozessen 4

5 1. Grundlagen der Evaluierung 1.1 Definition Evaluierung = kritische Bewertung der Ergebnisse eines Arbeitsprozesses (hier: Innovationsprozesses) Nach Hauschildt: förmlich, herausgehobene Kontrollaktivität? Controlling: Kontroll- und Planungsaktivitäten? Monitoring: erfolgt laufend Zweck: - Erfüllungsgrad vorgegebener Ziele ermitteln und beurteilen - Unterstützung bei Entscheidungen Evaluierung von Innovationsprozessen 5

6 1. Grundlagen der Evaluierung 1.2 Evaluierungsbereich und objekte (1) Bereiche: - Mikroebene: ein Innovationsprojekt - Makroebene: Zusammenfassung mehrerer Projekte - Semi-Mikroebene: Produkt-Familie? Synergien zwischen technisch gleichartigen Produktinnovationen werden berücksichtigt Evaluierung von Innovationsprozessen 6

7 1. Grundlagen der Evaluierung 1.2 Evaluierungsbereich und objekte (2) Objekte: - Innovationsideen - Ziel- und Aufgabenstellungen für Innovationsprojekte - Erreichte Zwischenergebnisse (z.b. Prototyp) - Die neuen Erzeugnisse oder Verfahren bei Produktionsund Markteinführung Evaluierung von Innovationsprozessen 7

8 1. Grundlagen der Evaluierung 1.3 Evaluierungskriterien (1) Ökonomische Kriterien: - Cash-Flow, Umsatz, Gewinn, Kosten, ROI, Kapitaleinsatz etc. Produkt- und verfahrenstechnische Kriterien: - Produktqualität, erforderliche Sachinvestitionen, Vertrautheit mit Produktionsprozess, Flexibilität, Zuverlässigkeit etc. Technologische Kriterien: - technologische Synergieeffekte, Integrationsfähigkeit in das vorhandene Innovation- und Produktprogramm etc. Absatzwirtschaftliche Kriterien: - Marktanteil, Marktwachstum, Wettbewerbssituation etc Evaluierung von Innovationsprozessen 8

9 1. Grundlagen der Evaluierung 1.3 Evaluierungskriterien (2) Strukturelle Kriterien: - zeitliche/ personelle/ räumliche Kapazitäten etc. Arbeitswissenschaftliche Kriterien: - Beanspruchung/ Belastung der Mitarbeiter, Qualifikation, Know-how etc Zeitliche Kriterien: - Dauer des Innovationsprozesses, Amortisationszeit, Länge des Produktlebenszyklus, Zeitpunkt der Markteinführung etc. Sonstige Kriterien: - gesetzliche Rahmenbedingungen, ökologische Folgewirkungen etc Evaluierung von Innovationsprozessen 9

10 1. Grundlagen der Evaluierung 1.4 Referenzgrößen Referenzgrößen für den Innovationserfolg: Vergleich mit alternativen Innovationen Vergleich mit angestrebtem Ziel Vergleich mit bestimmten Zuständen? zu früheren Zeitpunkten (Zeitvergleiche)? in anderen Betrieben (Betriebsvergleich) - Konkurrenz - andere Vergleichsbetriebe? mit fiktivem Zustand Evaluierung von Innovationsprozessen 10

11 1. Grundlagen der Evaluierung 1.5 Evaluierungszeitpunkt (1) Bewertung sollte kein einmaliger Vorgang sein! Evaluierung: 1. Vor Beginn des Projektes (ex-ante) 2. Während der Durchführung (ex-nunc)? Informationen zur Steuerung und Überwachung, sowie für Abbruch- oder Weiterführungsentscheidungen 3. Nach Abschluss des Projektes (ex-post)? Erfolgskontrolle Evaluierung von Innovationsprozessen 11

12 1. Grundlagen der Evaluierung 1.5 Evaluierungszeitpunkt (2) Evaluierungszeitpunkte: 1. Zu einem sehr frühen Zeitpunkt:? Idee, Entdeckung, Erstpublikation 2. Zu einem frühen Zeitpunkt:? Konstruktion, Erfindung 3. Zu einem zentralen Zeitpunkt:? Vorstellung des Prototyps, Patentierung 4. Zu einem späteren Zeitpunkt:? Einführung einer Innovation, Produktpräsentation 5. Zu einem sehr späten Zeitpunkt:? Erreichen/ Überscheiten eines Gipfels im Lebenszyklus Evaluierung von Innovationsprozessen 12

13 1. Grundlagen der Evaluierung 1.6 Evaluierungspersonen Insider: - Betroffene vs. nicht Betroffene - Spezialisten vs. Generalisten - Techniker vs. Kaufleute Outsider: - Sachverständige vs. Nicht-Sachverständige Gruppen (sowohl Insider und Outsider): - Mit einem strukturierten/ ohne einen strukturierten Beurteilungsprozess Evaluierung von Innovationsprozessen 13

14 1. Grundlagen der Evaluierung 1.7 Ablauf der Bewertung 6 Schritte: 1. Vorbereitung der Bewertung/ Analyse der Ausgangssituation 2. Festlegung der Bewertungskriterien 3. Ermittlung der Daten des Bewertungsobjektes 4. Ermittlung der Zielgrößen 5. Durchführung der Bewertung 6. Auswertung der Bewertungsergebnisse - detaillierte Einschätzung einzelner Bewertungsparameter - Gesamteinschätzung des Bewertungsobjektes Evaluierung von Innovationsprozessen 14

15 Gliederung 1. Grundlagen der Evaluierung 2. Funktionen der Evaluierung 3. Methoden der Evaluierung 4. Probleme 5. Fazit Evaluierung von Innovationsprozessen 15

16 2. Funktionen der Evaluierung (1) Evaluierung sichert den höchstmöglichen Innovationserfolg Steigerung von Effektivität und Effizienz Nach Abschluss: Erfahrung sammeln und lernen (kann aber Ergebnis nicht mehr beeinflussen) Während Prozess: Ergebnisse können für anschließende Teilprozesse verwendet werden Evaluierung von Innovationsprozessen 16

17 2. Funktionen der Evaluierung (2) 1. Rechenschaftslegung: - für externe Investoren (Prinzipal-Agenten-Theorie)? regelmäßige Berichterstattung (über Mitteleinsatz, Fortschritte und Ergebnisse) - für Kooperationspartner in der Wertschöpfungskette? Kunden/ Lieferanten beteiligen sich z.b. durch Mitarbeiter, Material, Maschinen - Top-Management Evaluierung von Innovationsprozessen 17

18 2. Funktionen der Evaluierung (3) 2. Kontrolle: - Vergleich der Ergebnisse mit angestrebten Zielen - Opportunismus verhindern (Prinzipal-Agenten-Theorie) z.b. Missbrauch des Budgets - Transparenz schaffen 3. Entscheidungsvorbereitung: - Die Evaluierungsergebnisse unterstützen die Entscheidungsfindung Evaluierung von Innovationsprozessen 18

19 2. Funktionen der Evaluierung (4) 4.Koordination: - Informationsfunktion (Feedback) - es muss ein abgestimmter Bericht vorgelegt werden, welcher gegenüber höheren Instanzen gerechtfertigt werden muss? Vereinheitlichung des Informationsstandes und Verringerung von Wissens- und Wahrnehmungskonflikten? Erhöhung der Objektivierbarkeit 5. Beeinflussungsfunktion: - Neue Ideen entstehen - Bestehende Innovationskonzepte/ Gestaltungslösungen werden beeinflusst Evaluierung von Innovationsprozessen 19

20 Gliederung 1. Grundlagen der Evaluierung 2. Funktionen der Evaluierung 3. Methoden der Evaluierung 3.1 Bewertungsverfahren 3.2 Beispiel für ein qualitatives Verfahren: die Checkliste 3.3 Beispiel für ein quantitatives Verfahren: Wirtschaftlichkeitsrechnung 3.4 Beispiel für ein semi-quantitatives Verfahren: Nutzwertanalyse 3.5 Prozessbegleitende Bewertung 4. Probleme 5. Fazit Evaluierung von Innovationsprozessen 20

21 3. Methoden der Evaluierung 3.1 Bewertungsverfahren (1) Anforderungen an die Bewertungsverfahren: Realitätsnähe Wirtschaftlichkeit Benutzerfreundlichkeit Evaluierung von Innovationsprozessen 21

22 3. Methoden der Evaluierung 3.1 Bewertungsverfahren (2) 1. Qualitative vs. quantitative Verfahren: qualitativ: Kriterien objektiv nicht messbar quantitativ: messbare Größen semi-quantitativ: Transformation von qualitativen Größen in rechenbare Größe 2. Eindimensionale vs. mehrdimensionale Verfahren: eindimensional: nur ein Ziel vorgegeben mehrdimensional: mehrere Ziele vorgegeben + Gesamteinschätzung möglich - bei großer Anzahl von Zielen und Kriterien nimmt Komplexität und Unübersichtlichkeit zu Evaluierung von Innovationsprozessen 22

23 3. Methoden der Evaluierung 3.1 Bewertungsverfahren (3) Bewertungsverfahren eindimensionale Verfahren traditionelle Verfahren der Investitionsrechnung - statisch - dynamisch neuere Ansätze: - Optionspreistheorie - Shareholder Value-Orientierung nicht-monetäre Verfahren: - Prioritätsregeln - Leistungsparameter - Produktivität mehrdimensionale Verfahren semi-quantitative Verfahre: - Nutzwertanalyse/Scoring-Modelle - Kosten-Nutzen-Analyse - Partialanalyse qualitative Verfahren: - Checklisten/ Prüflisten - Projekt-Profile - Portfoliomodell - Ganzheitliche Vergleiche - Komplexe Simulationsmodelle - Verbale Einschätzungen sonstige Verfahren: - Break-even-Analyse - Projektindizes Quelle: in Anlehnung an Ehlken (1999), S Evaluierung von Innovationsprozessen 23

24 3. Methoden der Evaluierung 3.2 Beispiel für ein qualitatives Verfahren: die Checkliste (1) Bewertung von nicht direkt messbaren Merkmalen Auswahl von Kriterien, die relevant für Bewertung sind In Form von Fragen oder tabellarischer Auflistung Kannkriterien: müssen nicht erfüllt sein Musskriterien: müssen zwingend erfüllt sein Evaluierung von Innovationsprozessen 24

25 3. Methoden der Evaluierung 3.2 Beispiel für ein qualitatives Verfahren: die Checkliste (2) Vorteile: + Einfache Anwendung + Relativ geringer Zeitaufwand + Zwang zu klaren Aussagen (ja/ nein) + Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten + individuell gestaltbar Nachteile: - Subjektive Einschätzungen - Relativ grobe, pauschale Ergebnisse - Nur qualitative Aussagen möglich? in relativ frühen Stadium der Bewertung sinnvoll Evaluierung von Innovationsprozessen 25

26 3. Methoden der Evaluierung 3.2 Beispiel für ein qualitatives Verfahren: die Checkliste (3) Beispiel für eine Checkliste Quelle: Vahs/ Burmester (2002), S Evaluierung von Innovationsprozessen 26

27 3. Methoden der Evaluierung 3.3 Beispiel für ein quantitatives Verfahren: Wirtschaftlichkeitsrechnung (1) Ziel: Wirkung auf Kosten- und Erlössituation feststellen Konkrete Aussagen über erwartete Zahlungsströme und Zahlungszeitpunkte müssen möglich sein Es lassen sich statische und dynamische Verfahren unterscheiden Evaluierung von Innovationsprozessen 27

28 3. Methoden der Evaluierung 3.3 Beispiel für ein quantitatives Verfahren: Wirtschaftlichkeitsrechnung (2) Statische Verfahren: - Betrachtung von Mittelzuflüssen und abflüssen einer durchschnittlichen Periode Dynamische Verfahren: - Berücksichtigung der tatsächlichen Zahlungszeitpunkte - Es werden die Kapitalzuflüsse und abflüsse detailliert berechnet und durch Diskontierung auf ihren heutigen Wert (Barwert) abgezinst Evaluierung von Innovationsprozessen 28

29 3. Methoden der Evaluierung 3.3 Beispiel für ein quantitatives Verfahren: Wirtschaftlichkeitsrechnung (3) Statische Verfahren: Kostenvergleichsrechnung: Betrachtung der Gesamtkosten pro Jahr oder der durchschnittlichen Stückkosten Problem: Erlöse werden nicht berücksichtigt Gewinnvergleichsrechnung: Berücksichtigung der voraussichtlichen Kosten und Erlöse Evaluierung von Innovationsprozessen 29

30 3. Methoden der Evaluierung 3.3 Beispiel für ein quantitatives Verfahren: Wirtschaftlichkeitsrechnung (4) Rentabilitätsrechnung: Die mit der Innovation verbundenen Investitionen werden ins Verhältnis zu den aus der Innovation erwarteten durchschnittlichen Kapitalzuwächse gesetzt Statische Amortisationsrechnung: Berechnung des Zeitpunktes, in dem das investierte Kapital über Erlöse wieder ins Unternehmen zurückfließt Evaluierung von Innovationsprozessen 30

31 3. Methoden der Evaluierung 3.3 Beispiel für ein quantitatives Verfahren: Wirtschaftlichkeitsrechnung (5) Vorteile der statischen Verfahren: + einfache Anwendbarkeit + relativ geringer Informationsstand notwendig Nachteile: - Einperiodige Durchschnittsrechnung - Unterschiedliche Charakteristika der Perioden? geringe Investitionen: Kosten-/ Gewinnvergleichsverfahren? hohe Investitionen: Rentabilitäts-/ Amortisationsrechnung Evaluierung von Innovationsprozessen 31

32 3. Methoden der Evaluierung 3.3 Beispiel für ein quantitatives Verfahren: Wirtschaftlichkeitsrechnung (6) Dynamische Verfahren: 1. Kapitalwertmethode: - Kapitalwert ergibt sich aus der Summe der auf den Entscheidungszeitpunkt abgezinsten Einnahmen und Ausgaben, sowie der Anfangsinvestition. - Ist der Kapitalwert größer oder gleich Null ist die Investition vorteilhaft Evaluierung von Innovationsprozessen 32

33 3. Methoden der Evaluierung 3.3 Beispiel für ein quantitatives Verfahren: Wirtschaftlichkeitsrechnung (7) 2. Interne Zinsfußmethode: - Ermittlung des Zinsfußes, der bei den erwarteten Einund Auszahlungen zu einem Kapitalwert von Null führt. - Liegt der interne Zinsfuß über dem Kalkulationszinsfuß ist die Investition vorteilhaft. 3. Annuitätenmethode: - Variante der Kapitalwertmethode - Der Kapitalwert wird in gleich hohe jährliche Zahlungen umgerechnet. Unter Berücksichtigung von Zinseszins wird der Jahresgewinn ermittelt Evaluierung von Innovationsprozessen 33

34 3. Methoden der Evaluierung 3.3 Beispiel für ein quantitatives Verfahren: Wirtschaftlichkeitsrechnung (8) Vorteile der dynamischen Verfahren: + realistischer als statische Verfahren + berücksichtigen mehr Parameter als statische Verfahren? bessere Beurteilung der Innovationen möglich Nachteile: - Realitätsferne Prämissen - Kalkulationszinsfuß beruht auf subjektive Einschätzungen - Prognose/ Zuordnung der Zahlungsströme schwierig? Sinnvoll, wenn detaillierte, relativ sichere, zukunftorientierte Daten vorliegen Evaluierung von Innovationsprozessen 34

35 3. Methoden der Evaluierung 3.3 Beispiel für ein quantitatives Verfahren: Wirtschaftlichkeitsrechnung (9) Vorteile der Wirtschaftlichkeitsrechnung: + Berücksichtigung monetärer Größen + Informationsbedarf erfordert fundierte Analysen + wenig Interpretationsspielraum aufgrund quantitativer Aussagen Nachteile: - Relativ hoher Aufwand (vor allem bei dynamischen Verfahren) - Subjektive Einflussmöglichkeiten - Unsicherheit bei Schätzung der monetären Größen - Keine Berücksichtigung von qualitativen Aspekten Evaluierung von Innovationsprozessen 35

36 3. Methoden der Evaluierung 3.4 Beispiel für ein semi-quantitatives Verfahren: Nutzwertanalyse (1) Berücksichtigt qualitative sowie quantitative Daten Kriterien werden unterschiedlich gewichtet Vorgehen: 1.Schritt: Auswahl der Kriterien - technische, wirtschaftliche, soziale, ökologische Kriterien 2.Schritt: Festlegung der Gewichte - wichtige Kriterien bekommen hohe Gewichtungsfaktoren - Höhe der Gewichtungsfaktoren liegt zwischen 1 und 0, die Summe muss 1 ergeben 3. Schritt: Bewertung und Gesamtpunktzahl ermittelt Evaluierung von Innovationsprozessen 36

37 3. Methoden der Evaluierung 3.4 Beispiel für ein semi-quantitatives Verfahren: Nutzwertanalyse (2) Beispiel für eine Nutzwertanalyse Quelle: Vahs/ Burmester (2002), S Evaluierung von Innovationsprozessen 37

38 3. Methoden der Evaluierung 3.4 Beispiel für ein semi-quantitatives Verfahren: Nutzwertanalyse (3) Vorteile: + Notwendigkeit eines streng systematischen Vorgehens + Einbeziehung von qualitativen und quantitativen Größen + Gute Objektivierung durch Expertengruppen-Urteile? hohe Akzeptanz bei Entscheidungsträgern + hohe Transparenz, auch bei großer Komplexität Nachteile: - Relativ hoher Aufwand - Subjektive Einflüsse (z.b. Festlegung der Gewichte) Evaluierung von Innovationsprozessen 38

39 3. Methoden der Evaluierung 3.5 Prozessbegleitende Evaluierung (1) Innovationsprozess: Fortführungs- oder Abbruchentscheidungen Innovationsprozess besteht aus Teilleistungen? wurden diese Teilleistungen erbracht? Evaluierung nach den Meilensteinen des Prozessablaufes zu Beginn eher technische Kriterien, dann zunehmend ökonomische Kriterien Evaluierung von Innovationsprozessen 39

40 3. Methoden der Evaluierung 3.5 Prozessbegleitende Evaluierung (2) Produktidee Protokolle, Skizzen, Vorlagen Forschung und Entwicklung Konstruktionen, Prototypen, Versuchsanlagen Zwischenergebnisse als Ansatzpunkte für die prozessbegleitende Evaluierung Erfindung Patente, Publikationen, Preise Marktforschung Zielgruppen, Testverkäufe, Wettbewerber Investition, Fertigung Marktfähiges Produkt, realisierte Verfahren Einführung der Innovation in den Markt oder Betrieb Umsätze, Kostenersparnis, Gewinne, Deckungsbeiträge Laufende Bewertung Veränderung von Umsätzen, Marktanteilen, Kosten, Gewinne im Lebenszyklus Evaluierung von Innovationsprozessen 40 Zeit

41 Gliederung 1. Grundlagen der Evaluierung 2. Funktionen der Evaluierung 3. Methoden der Evaluierung 4. Probleme 5. Fazit Evaluierung von Innovationsprozessen 41

42 4. Probleme bei der Innovationsbewertung (1) Merkmale von Innovationen: - Neuheitsgrad - Unsicherheit erschwert Bewertung - Komplexität - Konfliktgehalt Merkmale von Bewertungen im Innovationsprozess: - Komplexität des Bewertungsobjektes - Notwendigkeit der ständigen Aktualisierung und Präzisierung - Unbestimmtheit der Voraussagen - Risiko der zu treffenden Entscheidungen Evaluierung von Innovationsprozessen 42

43 4. Probleme bei der Innovationsbewertung (2) Beispiele für Probleme bei der Evaluierung: Innovationsziele werden unvollständig oder ungenau formuliert Markt und seine Wirkungsmechanismen: Markt wird mit Modellen dargestellt, welche die Realität vereinfachen? Fehleinschätzungen Zukünftige Entwicklungen sind schwer einzuschätzen 2 Grundprobleme: 1. Problem der Modellkonzeption 2. Problem der Informationsverfügbarkeit Evaluierung von Innovationsprozessen 43

44 4. Probleme bei der Innovationsbewertung (3) 1. Problem der Modellkonzeption:? reale Strukturen werden nur unzureichend abgebildet - Auswahl der Zielgrößen - Komplexität der Modelle? hoher Arbeitsaufwand + schwer nachvollziehbar - Methoden berücksichtigen die Besonderheiten von Innovationen nicht ausreichend Evaluierung von Innovationsprozessen 44

45 4. Probleme bei der Innovationsbewertung (4) 2. Problem der Informationsverfügbarkeit:? benötigte Informationen sind nicht oder nicht in einer ausreichenden Qualität vorhanden - hoher Beschaffungsaufwand - Störungen/ Fehler bei Informationsübertragung - Zurechenbarkeit von Input-/ Outputinformationen Evaluierung von Innovationsprozessen 45

46 Gliederung 1. Grundlagen der Evaluierung 2. Funktionen der Evaluierung 3. Methoden der Evaluierung 4. Probleme 5. Fazit Evaluierung von Innovationsprozessen 46

47 5. Fazit Ausgesonderte Ideen/ Projekte/ Produkte Ideen (= 73%) 155 Ideen (= 8%) 193 Projekte (= 10%) 124 Flops ( = 6,5%) Anzahl der insgesamt generierten Ideen: (= 100%) Erste (Grob-) Bewertung 524 Ideen (=27%) Endbewertung vor Projektstart 369 Projekte (= 19%) Bewertung während der Umsetzungsphase 176 Projekte (= 9,2%) Bewertung in der Marktphase 52 marktfähige Produkte (= 2,7%) Studie? in Projekte wurden nur 19% der ursprünglichen Ideen umgesetzt? Auf den Markt wurden 9,2% der ursprünglichen Ideen gebracht 24 Verlustbringer (= 1,2%) 17 mittelmäßige Produkte (= 0,9%) 11 erfolgreiche Produkte (= 0,6%) Quelle: Wahren (2004), S Evaluierung von Innovationsprozessen 47

48 5. Fazit Es gibt eine große Anzahl von Evaluierungsverfahren Die besonderen Charakteristika von Innovationsprozessen erschweren die Evaluierung Evaluierungen erhöhen die Effizienz und Effektivität des Innovationsprozesses Da Innovationen Kapital und Personal beanspruchen, sowie mit hohen Investitionen verbunden sind, ist eine genaue Bewertung notwendig Evaluierung von Innovationsprozessen 48

49 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Evaluierung von Innovationsprozessen 49

Verfahren der Wirtschaftlichkeitsrechnung

Verfahren der Wirtschaftlichkeitsrechnung 178 Betriebswirtschaftliche Grundlagen Investition und Finanzierung Klassische Investitionsrechenverfahren Statische Verfahren Kostenwirksamkeitsanalyse Gewinnvergleichsrechnung Amortisationsrechnung Verfahren

Mehr

Investition. Unterscheidung der Investitionen nach der Art des beschafften Vermögens

Investition. Unterscheidung der Investitionen nach der Art des beschafften Vermögens Investition Allgemein versteht man unter Investition das Anlegen von Geldmitteln in Anlagegüter. In Abgrenzung hierzu bezeichnet man als Finanzierung die Beschaffung von Geldmitteln. Eine Investition ist

Mehr

IV. JAHRGANG. Finanzierungs und Investitionsentscheidungen

IV. JAHRGANG. Finanzierungs und Investitionsentscheidungen IV. JAHRGANG Finanzierungs und Investitionsentscheidungen Finanzplanung Einführung Auszahlungen zukünftiger Perioden werden der Zahlungskraft des Unternehmens gegenübergestellt. Auszahlungen Personalausgaben

Mehr

Grundlagen der Investitionsrechnung

Grundlagen der Investitionsrechnung Rechnungslegung und Prüfung II Schwerpunktfach Unternehmensprüfung Seminarreihe Unternehmensbewertung Grundlagen der Investitionsrechnung Klaus Wenzel, WP/StB Corporate Finance-/Unternehmensberatung Düsseldorf,

Mehr

Einführung. BWL III Finanzmanagement Teilmodul Investitionen 2. Semester

Einführung. BWL III Finanzmanagement Teilmodul Investitionen 2. Semester Einführung BWL III Finanzmanagement Teilmodul Investitionen 2. Semester Organisatorisches BWL III Finanzmanagement Teilmodul Investitionen Dozent: Prof. Dr. Wolfgang Patzig (wolfgang.patzig@hs-magdeburg.de)

Mehr

Lehrveranstaltung 4 Statische Investitionsrechnung

Lehrveranstaltung 4 Statische Investitionsrechnung Statische Investitionsrechnung 4-1 Lehrveranstaltung 4 Statische Investitionsrechnung Gliederung 1. Allgemeines zu statischen Verfahren 2. Kostenvergleichsrechnung 3. Gewinnvergleichsrechnung 4. Rentabilitätsrechnung

Mehr

Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. Benjamin Franklin, nordamerikanischer Staatsmann (* 17. 01. 1706 / 17. 04.

Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. Benjamin Franklin, nordamerikanischer Staatsmann (* 17. 01. 1706 / 17. 04. Investitionsrechnung Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. Benjamin Franklin, nordamerikanischer Staatsmann (* 17. 01. 1706 / 17. 04. 1790) Recht hat der Mann, aber letztlich

Mehr

Dynamisches Investitionsrechenverfahren. t: Zeitpunkt : Kapitalwert zum Zeitpunkt Null : Anfangsauszahlung zum Zeitpunkt Null e t

Dynamisches Investitionsrechenverfahren. t: Zeitpunkt : Kapitalwert zum Zeitpunkt Null : Anfangsauszahlung zum Zeitpunkt Null e t Kapitalwertmethode Art: Ziel: Vorgehen: Dynamisches Investitionsrechenverfahren Die Kapitalwertmethode dient dazu, die Vorteilhaftigkeit der Investition anhand des Kapitalwertes zu ermitteln. Die Kapitalwertverfahren

Mehr

Investition und Finanzierung

Investition und Finanzierung w w w. a c a d e m y o f s p o r t s. d e w w w. c a m p u s. a c a d e m y o f s p o r t s. d e Investition und Finanzierung L E SEPROBE online-campus Auf dem Online Campus der Academy of Sports erleben

Mehr

Großes gelingt, wenn s im Kleinen stimmt.

Großes gelingt, wenn s im Kleinen stimmt. Großes gelingt, wenn s im Kleinen stimmt. Maßgeschneiderte Lösungen für Sie. Herbsttagung 2012 Informationsveranstaltung am 8. November 2012 im Mercure Hotel Bielefeld City WIRTSCHAFTSPRÜFER STEUERBERATER

Mehr

Uwe Becher. Investitions-Finanzplanung Statische Verfahren Dynamische Verfahren Rating nach Basel II. Vorlesung Finanzrechnung (7 Termine)

Uwe Becher. Investitions-Finanzplanung Statische Verfahren Dynamische Verfahren Rating nach Basel II. Vorlesung Finanzrechnung (7 Termine) Büro: Thomasiusstrasse 2, D-04109 Leipzig Telefon: +49-(0)-341-30690507 Fax: +49-(0)-341-30690512 E-Mail: becher.u@innoways.de web: www.innoways.de Vorlesung Finanzrechnung (7 Termine) Finanzierung, Finanzierungsanlässe,

Mehr

Aufgabe 1: Investitionscontrolling. Dipl.-Kfm. Thomas Hahn

Aufgabe 1: Investitionscontrolling. Dipl.-Kfm. Thomas Hahn Aufgabe 1: Investitionscontrolling Dipl.-Kfm. Thomas Hahn Aufgabe 1 Die Morgengenuss GmbH plant die Anschaffung einer Produktionsanlage für die Herstellung neuer Kaffeeautomaten. Konrad Troller schlägt

Mehr

Statische Investitionsrechnung

Statische Investitionsrechnung Statische Investitionsrechnung - geeignet für Bewertung und Beurteilung für kurz- und mittelfristige Investitionsprojekte ins Anlagevermögen - Auswahl einer Investitionsalternative aus mehreren zur Verfügung

Mehr

B. Teil 1. Investition

B. Teil 1. Investition B. Teil 1 Investition A. Grundlegendes Zahlungsströme, Finanzwirtschaftliche Ziele Finanzplanung Beschaffung von Fremdkapital Kreditfinanzierung B. Investition Kapitalwertmethode IRR Beschaffung von Eigenkapital

Mehr

Die dynamische Verfahren der Investitionsrechnung

Die dynamische Verfahren der Investitionsrechnung Die dynamische Verfahren der Investitionsrechnung 1. Die Grundlagen (Buch S. 85) 2. Die Kapitalwertmethode (Buch S. 116) (Berechnung der Summe des Barwertes) Beispiel : In t 0 t 1 t 2 t 3 Investitionsobjekt

Mehr

Kommunale Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung

Kommunale Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung ÖFFENTLICHE BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE Kommunale Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung Fachbuch mit Beispielen und praktischen Übungen und Lösungen 17. vollständig überarbeitete Auflage von Bernd Klümper

Mehr

Investitionsrechenverfahren

Investitionsrechenverfahren B. Wicki Investitionsrechnung 1 Investitionsrechenverfahren Sämtliche Führungsprobleme können im Führungsmodell Zürcher Ansatz eingeordnet werden. Planung Entscheidungsvorbereit Kontrolle Vergleich Ist-

Mehr

Übungsaufgaben. zur Vorlesung ( B A C H E L O R ) Teil D Investitionsrechnung. Dr. Horst Kunhenn. Vertretungsprofessor

Übungsaufgaben. zur Vorlesung ( B A C H E L O R ) Teil D Investitionsrechnung. Dr. Horst Kunhenn. Vertretungsprofessor Übungsaufgaben zur Vorlesung FINANZIERUNG UND CONTROLLING ( B A C H E L O R ) Teil D Investitionsrechnung Dr. Horst Kunhenn Vertretungsprofessor Institut für Technische Betriebswirtschaft (ITB) Fachgebiet

Mehr

BWL. 1.Thema: Finanzierung

BWL. 1.Thema: Finanzierung BWL 1.Thema: Finanzierung 1. Darlehensarten: Fälligkeitsdarlehen Für die Rückzahlung des Darlehens wird ein fester Termin vereinbart an welchem die gesamte Summe zurückgezahlt wird. Das bedeutet, dass

Mehr

Anlage 6 zur Vorlage zu TOP 12, BVORST 8. (XI) Methodensammlung für Wirtschaftlichkeitsberechnungen

Anlage 6 zur Vorlage zu TOP 12, BVORST 8. (XI) Methodensammlung für Wirtschaftlichkeitsberechnungen Anlage 6 zur Vorlage zu TOP 12, BVORST 8. (XI) Methodensammlung Version 1.0 Stand: 24.10.2012 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis...2 Überblick...3 1. Ermittlung der Kosten...3 2. Vergleich von Preisinformationen

Mehr

Nutzwertanalyse und ihre Anwendbarkeit für das Energiemanagement in kleineren Kommunen

Nutzwertanalyse und ihre Anwendbarkeit für das Energiemanagement in kleineren Kommunen Nutzwertanalyse und ihre Anwendbarkeit für das Energiemanagement in kleineren Kommunen Heinz Dallmann Projektmanager ZAB-Energie EWE-Musterbericht zur Nutzwertanalyse Die Nutzwertanalyse ermittelt und

Mehr

Innovationsmanagement Vorgehensweise Innovationsprozess Ideengewinnung Bewertungs- und Selektionsmethoden Werkzeuge zur Zukunftsbetrachtung

Innovationsmanagement Vorgehensweise Innovationsprozess Ideengewinnung Bewertungs- und Selektionsmethoden Werkzeuge zur Zukunftsbetrachtung Wuppertal, 8.12.2005 Innovationsund Technologiemanagement Svend Herder, Alexander Jacob Gliederung Innovationsmanagement Vorgehensweise Innovationsprozess Ideengewinnung Bewertungs- und Selektionsmethoden

Mehr

UNIVERSITÄT HOHENHEIM

UNIVERSITÄT HOHENHEIM UNIVERSITÄT HOHENHEIM INSTITUT FÜR LANDWIRTSCHAFTLICHE BETRIEBSLEHRE FACHGEBIET: PRODUKTIONSTHEORIE UND RESSOURCENÖKONOMIK Prof. Dr. Stephan Dabbert Planung und Entscheidung (B 00202) Lösung Aufgabe 7

Mehr

Innovationscontrolling

Innovationscontrolling Innovationscontrolling Ertrag Woher kommt zukünftiger Profit? Heute Geschäft von Morgen Innovations Prozess Heutiges Geschäft Zeit Innovationscontrolling vs. F&E Controlling Idee Selektion Vorentwicklung

Mehr

Und rechnet sich das auch? Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von Investitionen in Neue Energien. Referent: Christian Müller-Elmau

Und rechnet sich das auch? Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von Investitionen in Neue Energien. Referent: Christian Müller-Elmau Und rechnet sich das auch? Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von Investitionen in Neue Energien Referent: Christian Müller-Elmau Wussten Sie, dass Kommunen circa 60% der öffentlichen Sachinvestitionen in

Mehr

Gewinnvergleichsrechnung

Gewinnvergleichsrechnung Gewinnvergleichsrechnung Die Gewinnvergleichsrechnung stellt eine Erweiterung der Kostenvergleichsrechnung durch Einbeziehung der Erträge dar, die - im Gegensatz zu der Annahme bei der Kostenvergleichsrechnung

Mehr

Dynamische Investitionsrechnung Umsetzung und Beispiele. Teil 3

Dynamische Investitionsrechnung Umsetzung und Beispiele. Teil 3 Dynamische Investitionsrechnung Umsetzung und Beispiele Teil 3 Eingrenzung: Es werden ausschliesslich die Methoden der Pflichtliteratur ab Seite 135 bis Beispiel 12 besprochen. Kapitalwertverfahren (NPV

Mehr

Controlling für die öffentliche Verwaltung

Controlling für die öffentliche Verwaltung Controlling für die öffentliche Verwaltung Von Professor Dr. Andre Tauberger Zentrum für Betriebswirtschaft an der Fachhochschule für Rechtspflege NRW Oldenbourg Verlag München Wien Verzeichnis der Abbildungen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Arno Alex Voegele, Lutz Sommer. Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung für Ingenieure. Kostenmanagement im Engineering

Inhaltsverzeichnis. Arno Alex Voegele, Lutz Sommer. Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung für Ingenieure. Kostenmanagement im Engineering Inhaltsverzeichnis Arno Alex Voegele, Lutz Sommer Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung für Ingenieure Kostenmanagement im Engineering ISBN (Buch): 978-3-446-42617-7 ISBN (E-Book): 978-3-446-42975-8

Mehr

Ak. OR Dr. Ursel Müller. BWL III Rechnungswesen/ Investition und Finanzierung

Ak. OR Dr. Ursel Müller. BWL III Rechnungswesen/ Investition und Finanzierung Ak. OR Dr. Ursel Müller BWL III Rechnungswesen/ Investition und Finanzierung Übersicht Methoden der Investitionsrechnung 3 klassische finanzmathematische Methoden der Investitionsrechnung Der Kapitalwert

Mehr

Herausforderungen der Bewertung von Ressourceneffizienz

Herausforderungen der Bewertung von Ressourceneffizienz Herausforderungen der Bewertung von Ressourceneffizienz Prof. Dr. Michael Nippa Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre speziell Unternehmensführung und Personalwesen r 3 -Kickoff 17./18.04.2013

Mehr

Realoptionstheorie Ein Instrument zur Bewertung der strategischen Flexibilität

Realoptionstheorie Ein Instrument zur Bewertung der strategischen Flexibilität Realoptionstheorie Ein Instrument zur Bewertung der strategischen Flexibilität Vortrag 3: Der Realoptionsansatz im kritischen Vergleich zur klassischen Unternehmensbewertung Datum: 14.12.2004 Andreas Bobka

Mehr

Aufgabe 1) 100.000 350.000

Aufgabe 1) 100.000 350.000 Aufgabe 1) Ausgangsdaten: Altanlage Ersatzinvestition Anschaffungskosten 500.000 (vor 4 Jahren) 850.000 Nutzungsdauer bisher 4 Jahre 8 Jahre ges. Geschätzte Restnutzungsdauer 5 Jahre erwartete Auslastung:

Mehr

1 Phase 1: Projektinitialisierung

1 Phase 1: Projektinitialisierung Phase : Projektinitialisierung Phase : Projektinitialisierung Wie können Sie sicherstellen, dass Ihre Projekte zum Unternehmenserfolg beitragen? Die Auswahl der richtigen Projekte ist hierfür von entscheidender

Mehr

Potenzialanalyse Kosteneinsparung durch Einsatz EAI

Potenzialanalyse Kosteneinsparung durch Einsatz EAI Potenzialanalyse einsparung durch Einsatz EAI Einsatz EAI-Plattform Punkt-zu-Punkt () Enterprise Application Integration (EAI) Nutzen? Zielstellung Zielstellung die Bewertung von möglichen Einsparpotentialen

Mehr

Wo kommen Projekte her? PROJEKTAUSWAHL. 02.04.2014 Projektmanagement - Projektauswahl

Wo kommen Projekte her? PROJEKTAUSWAHL. 02.04.2014 Projektmanagement - Projektauswahl Wo kommen Projekte her? PROJEKTAUSWAHL 02.04.2014 Projektmanagement - Projektauswahl 1 Projektauswahl als Teil der strategischen Planung Projekte dienen dem Erreichen von Zielen der strategischen Unternehmensplanung

Mehr

Der Projektmanager (nach GPM / IPMA) Fragen zur Selbsteinschätzung und für die Prüfungsvorbereitung. Kapitel E Einzelprojekt und Projektlandschaft

Der Projektmanager (nach GPM / IPMA) Fragen zur Selbsteinschätzung und für die Prüfungsvorbereitung. Kapitel E Einzelprojekt und Projektlandschaft Der Projektmanager (nach GPM / IPMA) Fragen zur Selbsteinschätzung und für die Prüfungsvorbereitung Kapitel E Einzelprojekt und Projektlandschaft Inhaltsverzeichnis 1 E1 Programm- und Multiprojektmanagement...

Mehr

Verfahren der Investitionsrechnung

Verfahren der Investitionsrechnung Aargauerstrasse 1 CH-8048 Zürich Sandra Irniger, Dr. Acél & Partner AG, Zürich 2007 Tel. + 4144 447 20 60 Fax + 4144 447 20 69 info@acel.ch www.acel.ch Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung.......................................................

Mehr

Berechnungen Modelle Investitionsrechnung V1

Berechnungen Modelle Investitionsrechnung V1 Berechnungen Modelle Investitionsrechnung V1 Statische Modelle zur Vorteilhaftigkeitsbeurteilung 2.1 Kostenvergleichsrechnung Abkürzungen A 0 DGK i L T U Z Anschaffungsauszahlung Durchschnittlich gebundenes

Mehr

Investition und Finanzierung

Investition und Finanzierung Investition und Finanzierung Klausuren, Aufgaben und Lösungen von Prof. Dr. Heiko Burchert FH Bielefeld Prof. Dr. Michael Vorfeld Hochschule Ruhr West Prof. Dr.Jürgen Schneider FH Bielefeld 2., überarbeitete

Mehr

Klausurentraining Weiterbildung 5 Vorwort 6 Benutzungshinweise 7

Klausurentraining Weiterbildung 5 Vorwort 6 Benutzungshinweise 7 Klausurentraining Weiterbildung 5 Vorwort 6 Benutzungshinweise 7 1. Finanzierung 15 1.1 Grundlagen der Finanzwirtschaft 15 Aufgabe 1: Liquiditätsbegriff 15 Aufgabe 2: Zielkonflikte in der Finanzwirtschaft

Mehr

Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) Wintersemester 2004/05 Fachbereich 5: Wirtschaftswissenschaften Klausur am 08.02.2005

Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) Wintersemester 2004/05 Fachbereich 5: Wirtschaftswissenschaften Klausur am 08.02.2005 Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) Wintersemester 2004/05 Fachbereich 5: Wirtschaftswissenschaften Klausur am 08.02.2005 Diplomvorprüfung GRUNDZÜGE DER BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE I Investition und

Mehr

Dynamische Investitionsrechnung

Dynamische Investitionsrechnung Dynamische Investitionsrechnung Sven Leudesdorff-Pfeifer Berater der Treuhand südwest und Geschäftsführer KomZent Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Dieburg e.g. Achim Weber Leiter Key Account

Mehr

Wirtschaftlichkeitsrechnung (SS 2009)

Wirtschaftlichkeitsrechnung (SS 2009) Wirtschaftlichkeitsrechnung (SS 2009) Amortisationsrechnung (2009-05-06) Veranstaltungskonzept Kostenarten-, Kostenstellenund Kostenträgerrechnung Wirtschaftlichkeitsrechnung Kurzfristige Erfolgsrechnung

Mehr

Betriebswirtschaftslehre II

Betriebswirtschaftslehre II Betriebswirtschaftslehre II Norddeutsche Akademie für Marketing + Kommunikation e.v. Dipl.Ök. Oliver Wruck Dievision Agentur für Kommunikation GmbH Sommersemester 004 Der betriebliche Transformationsprozess

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Klausurentraining Weiterbildung...5 Vorwort...7 Inhaltsverzeichnis...9

Inhaltsverzeichnis. Klausurentraining Weiterbildung...5 Vorwort...7 Inhaltsverzeichnis...9 Inhaltsverzeichnis Klausurentraining Weiterbildung...5 Vorwort...7 Inhaltsverzeichnis...9 Aufgaben 1 Finanzierung...19 1.1 Grundlagen der Finanzwirtschaft...19 01. Liquiditätsbegriff...19 02. Zielkonflikte

Mehr

Lehr- und Stoffverteilungsplan für die Angestelltenlehrgänge II (modulares System)

Lehr- und Stoffverteilungsplan für die Angestelltenlehrgänge II (modulares System) Lehr- und Stoffverteilungsplan für die Angestelltenlehrgänge II (modulares System) Aufbaustudium Generalist A. Betriebswirtschaftslehre (Stand 31.10.2009) Prüfung: eine Klausur aus dem Bereich A Gewicht

Mehr

Rentabilität als Entscheidungskriterium für Investitionen

Rentabilität als Entscheidungskriterium für Investitionen Rentabilität als Entscheidungskriterium für 2. Energieeffizienztisch des Netzwerkes Südbayern am 27. Juli 2011 Thomas Gobmaier Gefördert durch: Testveranstaltung in Karlsruhe, 16. Oktober 2009 kurz nach

Mehr

Investition und Finanzierung

Investition und Finanzierung Investition und Finanzierung - Vorlesung 3 29.10.2013 - Prof. Dr. Rainer Elschen Prof. Dr. Rainer Elschen - 37 - 2.1 Strategiewahl als Investitionsobjekt Prof. Dr. Rainer Elschen - 38 - Investitionsobjekte

Mehr

INVESTITION. Betriebswirtschaftslehre

INVESTITION. Betriebswirtschaftslehre INVESTITION : Investition Umwandlung von Zahlungsmittel in langfristig gebundene Produktionsfaktoren bzw. Vermögenswerte Sachvermögen, Finanzvermögen, immaterielles Vermögen Probleme: - langfristige Kapitalbindung

Mehr

Investitionsrechnung. 10. Auflage. Erwin Staehelin Rainer Suter Norbert Siegwart. Verlag Rüegger

Investitionsrechnung. 10. Auflage. Erwin Staehelin Rainer Suter Norbert Siegwart. Verlag Rüegger Investitionsrechnung 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. 10. Auflage Erwin Staehelin Rainer Suter Norbert

Mehr

2.6 Die Leistungsrechnung

2.6 Die Leistungsrechnung - Auszug aus dem Handbuch der Standard-KLR des Bundes, 999 publiziert im Rahmen des Online-Verwaltungslexikons olev.de, Online-Quelle: http://www.olev.de/l/leist-rechn.pdf - 2.6 In diesem Kapitel wird

Mehr

Einzelfragen der Investitionsrechnung

Einzelfragen der Investitionsrechnung Einzelfragen der Investitionsrechnung Unternehmensbewertung Seite 1 Grundprobleme der Investition Datenermittlung Voraussetzung für zielorientierte Bewertung der Investition ist hinreichend genaue Prognose

Mehr

Bewertung der Wirtschaftlichkeit energiesparender Maßnahmen im Baubereich - Methoden und Beispiele -

Bewertung der Wirtschaftlichkeit energiesparender Maßnahmen im Baubereich - Methoden und Beispiele - Bewertung der Wirtschaftlichkeit energiesparender Maßnahmen im Baubereich - Methoden und Beispiele - Dr. Andreas Enseling Umwelt, Darmstadt 17.06.2010 Jahrestagung Energieberatung Jena Umwelt GmbH Forschungseinrichtung

Mehr

Investition und Finanzierung

Investition und Finanzierung Aufgabe (Statische Kostenvergleichsrechnung) Ein Unternehmen plant die Anschaffung einer neuen Maschine. Zwei Angebote stehen zur Verfügung. Der Kalkulationszinssatz beträgt 10 %. Anschaffungskosten 45.000

Mehr

n a M lio rtfo o P Kurzbeschreibung

n a M lio rtfo o P Kurzbeschreibung Portfolio Management Kurzbeschreibung V11 1. IntraPRO INNOVATION (IPI) IntraPRO INNOVATION ist die XWS- Lösungsfamilie für webbasiertes Innovationsmanagement. Mit Hilfe dieser Produktfamilie steht Ihnen

Mehr

Investitionswirtschaft

Investitionswirtschaft Investitionswirtschaft (FH Hof ; WI IV ; Prof. Dr. Hechtfischer Version: 1.00 (SS 99) tobias.ott@suizide.de) Literatur: V. Drosse, Intensivtraining Investition, Wiesbaden 1997 Däumler, Grundlagen der D&I,

Mehr

Aufgabe 1: Investitionscontrolling Statische Verfahren der Investitionsrechnung Interne Zinsfuß-Methode. Dr. Klaus Schulte. 20.

Aufgabe 1: Investitionscontrolling Statische Verfahren der Investitionsrechnung Interne Zinsfuß-Methode. Dr. Klaus Schulte. 20. Aufgabe 1: Investitionscontrolling Statische Verfahren der Investitionsrechnung Interne Zinsfuß-Methode Dr. Klaus Schulte 20. Januar 2009 Aufgabe 1 a), 6 Punkte Die statischen Verfahren der Investitionsrechnung

Mehr

IT Wirtschaftlichkeit. Themenenabend 01.09.2009 der Gesellschaft für Informatik, Regionalgruppe Köln

IT Wirtschaftlichkeit. Themenenabend 01.09.2009 der Gesellschaft für Informatik, Regionalgruppe Köln IT Wirtschaftlichkeit Themenenabend 01.09.2009 der Gesellschaft für Informatik, Regionalgruppe Köln Wirtschaftlichkeit IT / Olaf Sprenger / IT Controlling T-Mobile Deutschland 01.09.2009 Agenda Herausforderungen

Mehr

Allgemeine Verwaltungsvorschriften zur Bundeshaushaltsordnung (VV-BHO) Auszug

Allgemeine Verwaltungsvorschriften zur Bundeshaushaltsordnung (VV-BHO) Auszug Allgemeine Verwaltungsvorschriften zur Bundeshaushaltsordnung (VV-BHO) Auszug (Beitrag im Online-Verwaltungslexikon olev.de) Übernommen am 02.06.2010 von http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_14032001_ii.htm

Mehr

Checkliste zur qualitativen Nutzenbewertung

Checkliste zur qualitativen Nutzenbewertung Checkliste zur qualitativen Nutzenbewertung Herausgeber Pentadoc Consulting AG Messeturm Friedrich-Ebert-Anlage 49 60308 Frankfurt am Main Tel +49 (0)69 509 56-54 07 Fax +49 (0)69 509 56-55 73 E-Mail info@pentadoc.com

Mehr

Definition Gegenwartswert (Barwert) Der Wert des Geldes ist, über den man in der Gegenwart verfügen kann, ist grösser als der Wert des Geldes, den man in der Zukunft erhalten/zahlen wird. Diskontierung

Mehr

Marketing. Kapitel 3. Marketinginformationen

Marketing. Kapitel 3. Marketinginformationen Fakultät Informatik, Professur Wirtschaftsinformatik, insb. Multimedia Marketing Marketing Kapitel 3 Marketinginformationen Inhalte Kapitel 3 3 Marketinginformationen 3.2 Absatzprognosen Lernziele: Aufgaben

Mehr

0 1 2 T. - Annuitäten, die den gleichen Barwert wie ein in t=t gegebener Geldbetrag haben

0 1 2 T. - Annuitäten, die den gleichen Barwert wie ein in t=t gegebener Geldbetrag haben 2.4 Die Annuität 1.Annuität 2.Annuität T. Annuität 0 1 2 T Bei der Ermittlung der Annuität wird eine beliebige Zahlungsreihe in eine uniforme, äquidistante Zahlungsreihe umgeformt, die äquivalent zur Ausgangszahlungsreihe

Mehr

Fragestellungen des IeP

Fragestellungen des IeP Kurzpräsentation 1 Fragestellungen des IeP Das InnovationserfolgsPanel (IeP ) bietet Ihnen wichtige Hilfestellungen bei Fragen zum Innovationsmanagement in Ihrem Unternehmen. Schöpfen wir das Wachstumspotential

Mehr

Die [Re]form der handschriftlichen Datenerfassung. Für den Einsatz des CT-PEN Digital Pen & Paper Systems

Die [Re]form der handschriftlichen Datenerfassung. Für den Einsatz des CT-PEN Digital Pen & Paper Systems Die [Re]form der handschriftlichen Datenerfassung BUSINESS CASE BEISPIEL Für den Einsatz des CT-PEN Digital Pen & Paper Systems Berechnungsbasis: 3 verschiedene Formulare 90 Stifte für User in verschiedenen

Mehr

Investitionsrechnung. Brückenkurs. Rechnungslegung/Unternehmenssteuerung. Prof. Dr. Uwe Götze. Franziska Schreyer. Neue Folie einfügen.

Investitionsrechnung. Brückenkurs. Rechnungslegung/Unternehmenssteuerung. Prof. Dr. Uwe Götze. Franziska Schreyer. Neue Folie einfügen. Rechnungslegung/Unternehmenssteuerung Investitionsrechnung Franziska Schreyer Gliederung 1. Einführung 1.1 Begriffserklärungen 1.2 Fragestellungen in der Investitionsrechnung 2. Statische Verfahren 2.1

Mehr

What gets measured gets done Michael Quinn Patton

What gets measured gets done Michael Quinn Patton Erfolgs und Wirkungsmessung Präsentation und kritische Betrachtung Begriffsklärungen und mögliche Zugänge Indikatorenset für LEADER zur Steuerung und Qualitätssicherung System TIROL LEADER TIROL Vom Sinn

Mehr

Mergers & Acquisitions Unternehmenskauf

Mergers & Acquisitions Unternehmenskauf Mergers & Acquisitions Unternehmenskauf Agenda 1. Ausgangssituation Seite 3 2. Grundlagen Unternehmenskauf Seite 5 3. Ablauf Unternehmenskauf Seite 9 4. Unterstützung durch Berater Seite 17 Unternehmenskauf

Mehr

Grundlagen der Finanzierung und Investition

Grundlagen der Finanzierung und Investition Grundlagen der Finanzierung und Investition Mit Fallbeispielen und Übungen von Prof. Dr. Ulrich Pape ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin Lehrstuhl für Finanzierung und Investition www.escpeurope.de/finanzierung

Mehr

Supply Chain Controlling & Reporting

Supply Chain Controlling & Reporting Supply Chain Controlling & Reporting Kurzanleitung zur Umsetzung www.gs1.ch Zusammen Werte schaffen Inhaltsverzeichnis Einführung 1 Rahmenbedingungen 2 Aufgaben und Zielsetzung 3 Bewertungskriterien 4

Mehr

Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... IV 1 Einleitung...1 2 Konstruieren von technischen Erzeugnissen...4

Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... IV 1 Einleitung...1 2 Konstruieren von technischen Erzeugnissen...4 I Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... IV 1 Einleitung...1 1.1 Problemstellung...1 1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit...2 2 Konstruieren von technischen Erzeugnissen...4 2.1 Inhalte des Konstruierens...4

Mehr

Finanzielle Grundlagen des Managements Übung

Finanzielle Grundlagen des Managements Übung Finanzielle Grundlagen des Managements Übung Agenda 1. Übung 1: Der Jahresabschluss und die Jahresabschlussanalyse 2. Übung 2: Die Analyse der Gewinnsituation und Profitabilität 3. Übung 3: Die Bewertung

Mehr

Investitionsrechnung: Übungsserie II

Investitionsrechnung: Übungsserie II Thema Dokumentart Theorie im Buch "Integrale Betriebswirtschaftslehre" Investitionsrechnung: Übungsserie II Lösungen Teil: D1 Finanzmanagement Kapitel: 3 Investition Investitionsrechnung: Übungsserie II

Mehr

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 0 Seite 0 von 20 03.02.2015 1 Ergebnisse der BSO Studie: Trends und Innovationen im Business Performance Management (BPM) bessere Steuerung des Geschäfts durch BPM. Bei dieser BSO Studie wurden 175 CEOs,

Mehr

Projektmanagement. Ablauforganisation. Dortmund, Oktober 1998

Projektmanagement. Ablauforganisation. Dortmund, Oktober 1998 Projektmanagement Ablauforganisation Dortmund, Oktober 1998 Prof. Dr. Heinz-Michael Winkels, Fachbereich Wirtschaft FH Dortmund Emil-Figge-Str. 44, D44227-Dortmund, TEL.: (0231)755-4966, FAX: (0231)755-4902

Mehr

Liechtenstein Venture Cooperative Code of Conduct

Liechtenstein Venture Cooperative Code of Conduct 1/5 R EG IER U N G FÜ R STEN TU M LIEC H TEN STEIN M IN IS TER IU M FÜ R P R Ä S ID IA LES U N D FIN A N Z EN Liechtenstein Venture Cooperative Code of Conduct Datum 16.11.2015 Version 1.0 Der Einfachheit

Mehr

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! Institut für Organisation und Unternehmenstheorien Lehrstuhl für Organisation, Technologie- und Lehrveranstaltungsprüfung: Technologie- und Name, Vorname: Matrikelnummer: E-Mail-Adresse: Bitte beachten

Mehr

Zielorientiertes Projektmanagement

Zielorientiertes Projektmanagement Zielorientiertes Projektmanagement Dr. Daniela De Ridder Hochschulkurs Hochschulmanagement für Gleichstellungsbeauftragte www.che-consult.de Inhalt Methoden des der Projektmanagements Projektklärung Methoden

Mehr

Investitionsrechnung. c) Dynamische Investitionsrechnung. II. Annuitätenmethode. Kapitel 75

Investitionsrechnung. c) Dynamische Investitionsrechnung. II. Annuitätenmethode. Kapitel 75 Kapitel 75 Investitionsrechnung c) Dynamische Investitionsrechnung II. Annuitätenmethode Zweck Ermittlung der Bevorzugung einer Investitionsvariante aufgrund des Vergleichs des Überschusses des jährlichen

Mehr

Leseprobe. Investition und Finanzierung

Leseprobe. Investition und Finanzierung Investition und Finanzierung Kapitel 2 - Investitionsrechnung 2.1 Methoden der Investitionsrechnung 2.2 Statische Investitionsrechnung - Kosten- und Gewinnvergleichsverfahren 2.2.1 Kostenvergleichsverfahren

Mehr

Innovationen: Ohne die Mitarbeiter funktioniert es nicht

Innovationen: Ohne die Mitarbeiter funktioniert es nicht Innovationen: Ohne die Mitarbeiter funktioniert es nicht 1. Zukunftsforum Agrobusiness Niederrhein Workshop am 20. Mai 2010 Markus Schroll (ms@innowise.eu) Dr. Michael Krause (mk@innowise.eu) Kontakt:

Mehr

Unternehmensbewertung

Unternehmensbewertung Unternehmensbewertung 2 Die Ermittlung des Unternehmenswertes In der Höhe des Kaufpreises liegt häufig ein Grund für Differenzen zwischen dem Altinhaber und dem Unternehmensnachfolger. Die Ermittlung des

Mehr

Entsprechenserklärung: Berichtsjahr Berichtsstandard Kontakt

Entsprechenserklärung: Berichtsjahr Berichtsstandard Kontakt Entsprechenserklärung: Berichtsjahr Berichtsstandard Kontakt Strategische Analyse 1. Das Unternehmen legt offen, wie es für seine wesentlichen Aktivitäten die Chancen und Risiken im Hinblick auf eine nachhaltige

Mehr

Umsetzungskompetenz im Ideen- und Innovationsmanagement

Umsetzungskompetenz im Ideen- und Innovationsmanagement Umsetzungskompetenz im Was wir von innovativen Unternehmen lernen können INSTITUT FÜR MANAGEMENT-INNOVATION PROF. DR. WALDEMAR PELZ Inhalt Kernproblem: Wissensriesen und Umsetzungszwerge Von den Besten

Mehr

Strategieentwicklung und deren Umsetzung

Strategieentwicklung und deren Umsetzung entwicklung und deren Umsetzung MUK IT 29.04.2004 in München 1 Agenda! Was ist?! baum! entwicklungsprozess! Beispiel! Erfolgsfaktoren (Ergebnisse der Gruppenarbeiten vom 29.04.2004) " -Entwicklung " -Umsetzung

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort...XV

Inhaltsverzeichnis. Vorwort...XV Inhaltsverzeichnis Vorwort...XV 1 Einleitung...1 1.1 Der Hintergrund Worin begründet sich dieses Buch?...1 1.2 Das Anliegen Welches Ziel verfolgt das Buch?...2 1.3 Der Inhalt Was wird in diesem Buch vermittelt?...3

Mehr

das agile.agreement Agile Projekte bedürfen agiler Vertragsmechanismen Thomas Molitor (Consultant)

das agile.agreement Agile Projekte bedürfen agiler Vertragsmechanismen Thomas Molitor (Consultant) das agile.agreement Agile Projekte bedürfen agiler Vertragsmechanismen Thomas Molitor (Consultant) Dr. Pascal AG Was ist der Nutzen des agile.agreements? Das agile.agreement, als ein praxistaugliches Vertragsmodell

Mehr

c) Rentabilitätsvergleichrechnung (Im Buch ab Seite 71)

c) Rentabilitätsvergleichrechnung (Im Buch ab Seite 71) a) KVR (Kostenvergleichsrechnung) b) Gewinnvergleichsrechnung (Im Buch ab Seite 69) (1)Vorgehensweise bei Gewinnvergleichsrechnung Gewinn = Leistungen Kosten (Erlöse) (Kostenvergleichsrechnung) Durchschnittsgewinn

Mehr

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre S c r i p t

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre S c r i p t 1 Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre S c r i p t 2 ( Teil 7 ) [ Dr. Lenk ] 10.2 Dynamische Verfahren...4 10.2.1 Finanzmathematische Begriffe...4 10.2.1.1 Barwert...4 10.2.1.2 Endwert...10 10.2.1.3

Mehr

Investitionsentscheidungen vorbereiten und treffen

Investitionsentscheidungen vorbereiten und treffen Kapitelübersicht Investitionsprozess 1. Anregung 2. Zielfestlegung 3. Suche nach Alternativen 4. Bewertung von Alternativen 5. Entscheidung für eine Alternative 6. Durchführung 7. Kontrolle Investitionsentscheidungen

Mehr

Hinweise zur Anwendung der Bewertungsmatrix für Ausschreibungen von LED-Straßenleuchtpunkten

Hinweise zur Anwendung der Bewertungsmatrix für Ausschreibungen von LED-Straßenleuchtpunkten Hinweise zur Anwendung der Bewertungsmatrix für Ausschreibungen von LED-Straßenleuchtpunkten Die LED-Technologie stellt eine vergleichsweise junge Technologie dar und verfügt aktuell über ein sehr dynamisches

Mehr

Grundlagen der Finanzierung und Investition

Grundlagen der Finanzierung und Investition Grundlagen der Finanzierung und Investition Mit Fallbeispielen und Übungen von Prof. Dr. Ulrich Pape 3., überarbeitete und erweiterte Auflage De Gruyter Oldenbourg Berlin 2015 Verlag C.H. Beck im Internet:

Mehr

Investitionsrechnung

Investitionsrechnung Investitionsrechnung Vorlesung Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Wissenschaftszentrum Weihenstephan Sommersemester 2008 Technische Universität München Univ.-Prof. Frank-Martin Belz Inhaltsübersicht Teil

Mehr

Angestelltenlehrgang II (Modulares System) Schwerpunktstudium Generalisten

Angestelltenlehrgang II (Modulares System) Schwerpunktstudium Generalisten AII-Modular KLR 1/ 5 Stand: 19. Juni 2012 Angestelltenlehrgang II (Modulares System) Schwerpunktstudium Generalisten Fach BWL Teilbereich KFM 1. Teilbereich KFM 24 Einzelstunden 2. Teilbereich rechnergestützte

Mehr

3. Netzwerktreffen Energie & Kommune Vollkostenbetrachtung und wirtschaftliche Bewertung von Einsparinvestitionen

3. Netzwerktreffen Energie & Kommune Vollkostenbetrachtung und wirtschaftliche Bewertung von Einsparinvestitionen 1. Allgemeines zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung 2. Amortisationsrechnung 3. Äquivalenter Energiepreis 4. Barwertmethode 5. Annuitätischer Gewinn 7. Vergleichende Betrachtung der Vollkosten Investitionsentscheidung

Mehr

Angebot MS KMU-Dienste Kurzbeschreibung Bedürfnisse des Kunden Dienstleistungen MS KMU-Dienste

Angebot MS KMU-Dienste Kurzbeschreibung Bedürfnisse des Kunden Dienstleistungen MS KMU-Dienste September 2015 / 1 1. Beratung Management- Systeme Prozess-Management Identifizieren, Gestalten, Dokumentieren, Implementieren, Steuern und Verbessern der Geschäftsprozesse Klarheit über eigene Prozesse

Mehr

Effizienzsteigerung im Vertrieb. TEIL 1: Marktdruck und Marktqualität. Seite 0

Effizienzsteigerung im Vertrieb. TEIL 1: Marktdruck und Marktqualität. Seite 0 Effizienzsteigerung im Vertrieb TEIL 1: Marktdruck und Marktqualität Seite 0 Inhalte 1. Methodik 2. Erhöhung des Marktdruckes 3. Erhöhung der Kontaktqualität Seite 1 1. Methodik Zusammenhang zwischen Marktdruck,

Mehr

IV.2 Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen i. d. öffentl. Verwaltung

IV.2 Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen i. d. öffentl. Verwaltung Gliederung I. Begriffe, Grundsätze und Methoden (Verfahren) 1. Begriffe und Grundsätze 2. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen als Planungsinstrument 3. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen als Instrument der

Mehr