Stress und seine Folgen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Stress und seine Folgen"

Transkript

1 Stress und seine Folgen Neurowissenschaftliche Perspektive Inputreferat Bildungstag Jugend.gr, Chur lic.phil. Hans Jürg Casal Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP Leiter Mitinhaber & CTO Candit.com

2

3 Reaktionsphasen Reflexartiges Aufspringen Interesse/Überprüfung 0 Time (sec) 1

4 Stressablauf im Gehirn Sofortiges Ausschütten von Stresshormonen: Adrenalin Noradrenalin Corticoide

5 Ablauf einer Angstreaktion: Bereitstellung für fight or flight Aktivierung des autonomen Nervensystems Beschleunigter Herzschlag Blutdruck erhöht sich Pupillen weiten sich Atem erhöht sich Magentätigkeit wird eingestellt ZIEL: optimale Bereitstellung des Köpers auf fight or flight

6 Ablauf einer Angstreaktion: Low Road & High Road Bewusst = High Road (zeitlich versetzt): Langsam aber genau Korrektur der Stressreaktion durch bewusste Überprüfung (Gedächtnis, Kontextinformationen, etc.) Unbewusst = Low Road (unmittelbar): Schnell aber ungenau Unbewusste und überlebensnotwendige Reflexe

7 Reaktionsphasen Unbewusst Low Road Rasch/ungenau Bewusst High Road Langsam/reflektiert 0 Time (sec) 1

8 Wie reagiert der Körper auf Stress? Unter Stress bereitet sich der Körper auf Gefahrensituation ein: Ausschütten von u.a. Adrenalin, Noradrenalin und Corticoide Steigerung der Herzfrequenz und Körpertemperatur, Einschränkung der Magendarmtätigkeit, Einengung unserer Aufmerksamkeit, etc. Der Körper ist auf Aktivität, eine Flucht- oder Kampfsituation vorbereitet (FIGHT or FLIGHT). In der modernen Welt gibt es aber diese Situationen eigentlich nicht, so dass diese Reaktion meist inadäquat ist.

9 STRESS UND LEISTUNG C. Sandi, Trends Cogn. Sci. 34 (2011)

10 Stress und Gedächtnis Der Hippocampus ist u.a. stark involviert beim Lernen von neuen Fertigkeiten. Wenn er beeinträchtigt ist, ist Lernen stark beeinträchtigt. Dann greift man auf Routinen zurück. Man spult dann eingeübtes Verhalten ab. Chronisch gestresste Menschen sind weniger leistungsfähig, weniger produktiv, weniger kreativ.

11 Das Gehirn macht sich seine Realität? 90% der «Realität» findet in unserem Kopf statt. Erfahrung (Gedächtnis & emotionale Bewertung= Aufmerksamkeitssteuerung Etc.

12 Panik-Erinnerungen / Amygdala Hijacking Wahrnehmungen werden durch die Amygdala emotional bewertet: Die Amygdala drückt den Erinnerungen den Stempel wichtig! auf Bei Trigger-Reizen (z.b. Gerüche, Geräusche, etc.) werden gleiche unbewusste Ablaufschemata wie beim ursprünglichen Ereignis in Gang gesetzt wieder aktiviert. z.b. : Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) Depressionen Lernprobleme Etc.

13 Organische Auswirkungen von Dauerstress Hält der Stress über längere Zeit an, kann es sogar zum Absterben von Nervenzellen im Hippocampus kommen Wer sich Jahre lang viel Stress zumutet, wird dadurch also gewissermaßen dümmer. demenzähnlichen Symptomen, erhöhtes Risiko für Depressionen, etc.

14 Stress und Entwicklungsphasen Stress beschleunigt grundsätzlich den Altersprozess Bei jungen Menschen sind zunächst "nur" die kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt, sie können aber gut wiederhergestellt werden, wenn die Belastung abnimmt. Interventionen sind in diesem Alter sehr sinnvoll. Bei Älteren hingegen zeigt sich ein bereits signifikanter Verlust von Nervenzellen, der nicht mehr rückgängig zu machen ist.

15 Tod des Ehepartners Scheidung Trennung vom Ehepartner Haftstrafe Tod eines Familienangehörigen Eigene Verletzung oder Krankheit Heirat Verlust des Arbeitsplatzes Aussöhnung mit dem Ehepartner Pensionierung Änderung im Gesundheitszustand eines Schwangerschaft Sexuelle Schwierigkeiten Familienzuwachs Geschäftliche Veränderung Erhebliche Einkommensveränderung Tod eines nahen Freundes Berufswechsel Änderung in der Häufung der Auseinandersetzungen Aufnahme eines Kredites über $ Kündigung eines Darlehens Veränderung im beruflichen Verantwortungsbereich Kinder verlassen das Elternhaus Ärger mit der angeheirateten Verwandtschaft Großer persönlicher Erfolg Anfang oder Ende der Berufstätigkeit der Ehefrau Schulbeginn oder -abschluss Änderung des Lebensstandards Änderung persönlicher Gewohnheiten Ärger mit dem Vorgesetzten Änderung von Arbeitszeit und -bedingungen Wohnungswechsel Schulwechsel Änderung der Freizeitgewohnheiten Änderung der kirchlichen Gewohnheiten Änderungen der gesellschaftlichen Gewohnheiten Aufnahme eines Kredites unter $ Änderung der Schlafgewohnheiten Änderung der Häufigkeit familiärer Kontakte Änderung der Essgewohnheiten Urlaub Weihnachten Geringfügige Gesetzesübertretungen Stress Stress ist umso größer, je mehr Lebensbereiche den neuen Umständen angepasst werden müssen Holmes TH, Rahe RH: The Social Readjustment Rating Scale. In: Journal of Psychosomatic Research. Vol. 11, Nr. 2, 1967, S , doi: / (67) , PMID

16 Präfrontaler Cortex Aus den emotionalen Signalen subcortikaler Strukturen wird bewusstes Gefühl Planung, Entscheiden, Flexibilität Gedächtnis Regulation emotionaler Prozesse Affektsteuerung Anbindung erworbenen Wissens an Emotionen und Handlungsintensionen klar abgrenzbares und differenziertes neuronales System zur Kontrolle von Sozialund Affektverhalten Stress wirkt sich umso verheerender aus, je weniger frontale Strukturen bei Stresssituationen beteiligt sein können.

17 Take Home Message Neurowissenschaftler unterscheiden zwischen Emotionen, also der körperlichen Reaktion auf einen äußeren Reiz hin, und Gefühlen, bei denen das Gehirn die Reaktionen des Körpers verarbeitet. Nur Emotionen, die in die Hirnrinde gelangen, werden als bewusste Gefühle wahrgenommen. Vernünftiges Handeln ohne Emotionen sind nicht möglich Kommt es insb. unter Stressbedingungen nicht zu Wechselwirkungen zwischen frontalen und Subcortikalen Strukturen ( nur low road), dann für dies zu Dauerstress und auch organiscen Auswirkungen Ratio und Emotio sind keine Gegensätze, sondern ergänzen sich. Dysfunktionen in den einzelnen beteiligten Strukturen oder in der Interaktion der Strukturen spielen eine wichtige Rolle bei vielen psychiatrischen Erkrankungen.

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontaktadresse: Kinder- und Jugendpsychiatrie Graubünden

Stress und seine Folgen

Stress und seine Folgen Stress und seine Folgen Neurowissenschaftliche Perspektive Inputreferat Bildungstag Jugend.gr, Chur 04.10.2016 lic.phil. Hans Jürg Casal Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP Leiter Mitinhaber & CTO

Mehr

Dieser Test wird verwendet zur Ermittlung des Risikos innerhalb der nächsten zwei Jahre aufgrund von Stressfaktoren ernsthaft zu erkranken.

Dieser Test wird verwendet zur Ermittlung des Risikos innerhalb der nächsten zwei Jahre aufgrund von Stressfaktoren ernsthaft zu erkranken. Stress Test Dieser Test wird verwendet zur Ermittlung des Risikos innerhalb der nächsten zwei Jahre aufgrund von Stressfaktoren ernsthaft zu erkranken. Er ermöglicht es einen Anhaltspunkt über die derzeitige

Mehr

Anhänge zur Selbstanalyse

Anhänge zur Selbstanalyse Anhänge zur Selbstanalyse Selbsteinschätzung Erlebter Stress Ja Nein Ich neige zu Muskelverspannungen. Ich habe Schwierigkeiten, mein Gewicht zu halten. Ich spüre manchmal mein Herz. Ich habe häufig Kopfschmerzen.

Mehr

Prof. Dr. med. Josef Beuth. Gesund durch Sport Körper und Geist stärken Belastungen richtig einschätzen Verletzungen vermeiden

Prof. Dr. med. Josef Beuth. Gesund durch Sport Körper und Geist stärken Belastungen richtig einschätzen Verletzungen vermeiden Prof. Dr. med. Josef Beuth Gesund durch Sport Körper und Geist stärken Belastungen richtig einschätzen Verletzungen vermeiden Inhalt EINLEITUNG Einleitung 8 Sport ist gesund! 11 KÖRPER UND GEIST Stressabbau

Mehr

Beck kompakt. Stressmanagement. So beugen Sie dem Burnout vor! Bearbeitet von Claudia Fiedler, Hans Plank. 2. Auflage Buch. 127 S.

Beck kompakt. Stressmanagement. So beugen Sie dem Burnout vor! Bearbeitet von Claudia Fiedler, Hans Plank. 2. Auflage Buch. 127 S. Beck kompakt management So beugen Sie dem Burnout vor! Bearbeitet von Claudia Fiedler, Hans Plank 2. Auflage 2016. Buch. 127 S. Kartoniert Format (B x L): 10,4 x 16,1 cm Wirtschaft > Wirtschaftswissenschaften:

Mehr

43% der Bachelor-Studierenden empfinden die Belastung im Studium als hoch. 18% empfinden die Belastung als zu hoch

43% der Bachelor-Studierenden empfinden die Belastung im Studium als hoch. 18% empfinden die Belastung als zu hoch Was ist Stress? Stress im Studium 43% der Bachelor-Studierenden empfinden die Belastung im Studium als hoch 18% empfinden die Belastung als zu hoch 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks 2010

Mehr

Allgemeine Psychologie: Emotion, Aggression und Stress. Sommersemester Thomas Schmidt

Allgemeine Psychologie: Emotion, Aggression und Stress. Sommersemester Thomas Schmidt Allgemeine Psychologie: Emotion, Aggression und Stress Sommersemester 2008 Thomas Schmidt Folien: http://www.allpsych.uni-giessen.de/thomas Zimbardo, Kap. 13 Literatur I. Emotionen Plutchik s (1994) Taxonomie

Mehr

Stressmanagement und Extremereignisse. Teil 1: Stressmanagement

Stressmanagement und Extremereignisse. Teil 1: Stressmanagement Stressmanagement und Extremereignisse Teil 1: Stressmanagement Agenda. Ú Vorstellungsrunde Ú Erwartungen Ú Einführung ins Thema Stressmanagement Ú Stress und seine Auswirkungen Ú Stressbewältigung Ú Erfahrungsaustausch

Mehr

Neuropsychologie: Angst - Störung

Neuropsychologie: Angst - Störung Neuropsychologie: Angst - Störung Dr.med.Dr.rer.nat.Reiner Beck Neuropsychologie:Angst -Störung Die nützliche Angst warnt, Gedanken fließen schneller vorsichtigeres Verhalten (überlegter reagieren) Kraftquelle

Mehr

Danach ist nichts mehr wie es war

Danach ist nichts mehr wie es war Danach ist nichts mehr wie es war -tische Erlebnisse und ihre Folgen- Dipl.Psych. Claudia Radermacher-Lamberty Caritas Familienberatung Reumontstraße 7a 52064 Aachen el.: 0241 /3 39 53 Auswirkungen auf

Mehr

Auswirkungen der traumatischen Erfahrung auf Gedanken, Gefühle und Verhalten

Auswirkungen der traumatischen Erfahrung auf Gedanken, Gefühle und Verhalten Auswirkungen der traumatischen Erfahrung auf Gedanken, Gefühle und Verhalten Beziehungen Werte Vorstellung von Sicherheit Vertrauen Selbstwertgefühl Selbstwertvertrauen/-wirksamkeitserwartung Zentrale

Mehr

Trauma und Traumafolgestörungen im Betrieb

Trauma und Traumafolgestörungen im Betrieb Trauma und Traumafolgestörungen im Betrieb Dr. med. Güde Nickelsen www.fklnf.de Traumakompetenzzentrum Nord Fachkliniken Nordfriesland ggmbh Gammeltoft 8-5, 25821 Breklum November 2015 Was ist ein psychisches

Mehr

Nervensystem Gliederung des Nervensystems der Wirbeltiere

Nervensystem Gliederung des Nervensystems der Wirbeltiere Nervensystem Gliederung des Nervensystems der Wirbeltiere Aufgaben Welche Aufgaben erfüllt das Nervensystem? - Welche Vorgänge laufen bei einer Reaktion ab? - Was ist das Ziel der Regulation? - Was ist

Mehr

Physiologische Komponente. Erlebenskomponente

Physiologische Komponente. Erlebenskomponente Emotion Physiologische Komponente Kognitive Komponente Konative Komponente Vegetative Reaktionen (z.b. EDA; Puls) Zentral nervöse Prozesse (z.b. Aktivierung d. Amygdala) Bewertung der Situation (z.b. gut

Mehr

Stress: Ursachen, Folgen und. Dipl.Psych. Dr. Jessica Schneider

Stress: Ursachen, Folgen und. Dipl.Psych. Dr. Jessica Schneider Stress: Ursachen, Folgen und Bewältigungsstrategien Dipl.Psych. Dr. Jessica Schneider Warum mit Stress beschäftigen? durch Stress bedingte psychische Störungen liegen an vierter Stelle bei den Ursachen

Mehr

DAS STRESSPROFIL. Ist auch Ihre Gesundheit gefährdet?

DAS STRESSPROFIL. Ist auch Ihre Gesundheit gefährdet? DAS STRESSPROFIL Ist auch Ihre Gesundheit gefährdet? WAS IST STRESS? Stress ist die Bezeichnung für eine körperliche und psychische Reaktion auf eine erhöhte Beanspruchung. Stress beginnt bei jedem unterschiedlich,

Mehr

Der Umgang mit Verlusttraumatisierungen. Markos Maragkos Überblick

Der Umgang mit Verlusttraumatisierungen. Markos Maragkos Überblick Staatliche Schulberatungsstelle für Oberfranken 16. Mai 2014 Irgendwie muss es weitergehen Der Umgang mit Verlusttraumatisierungen Markos Maragkos maragkos@psy.lmu.de Überblick Was ist ein traumatisches

Mehr

Erkenntnisse zu gesundheitlichen Folgen. World Health Organisation 2013

Erkenntnisse zu gesundheitlichen Folgen. World Health Organisation 2013 Erkenntnisse zu gesundheitlichen Folgen Hilde Hellbernd Koordinierungsstelle World Health Organisation 2013 WHO Bericht (2013): Globale und regionale Schätzungen zu Gewalt gegen Frauen: Prävalenz und gesundheitliche

Mehr

Was ist Lampenfieber überhaupt? Seite 9. Welche Ursachen hat Lampenfieber? Seite 12. Lampenfieber Lähmende Angst oder inspirierende Energie?

Was ist Lampenfieber überhaupt? Seite 9. Welche Ursachen hat Lampenfieber? Seite 12. Lampenfieber Lähmende Angst oder inspirierende Energie? Was ist Lampenfieber überhaupt? Seite 9 Welche Ursachen hat Lampenfieber? Seite 12 Lampenfieber Lähmende Angst oder inspirierende Energie? Seite 14 1. Diagnose Lampenfieber Es ist so weit: Sie wollen Ihr

Mehr

Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung. Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel

Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung. Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel Wie lernen wir Angst zu haben? Wie kann das Gehirn die Angst wieder loswerden? Angst und Entwicklung

Mehr

Stress. Was ist Stress? Wie entsteht Stress? Wie bewältigt man Stress? Dipl.-Psych. Heike Stüttgen

Stress. Was ist Stress? Wie entsteht Stress? Wie bewältigt man Stress? Dipl.-Psych. Heike Stüttgen Stress Was ist Stress? Wie entsteht Stress? Wie bewältigt man Stress? Was ist Stress? Was ist Stress? Stress ist eine Alarmreaktion des Körpers Stress stellt Energien bereit Stress dient zur Vorbereitung

Mehr

Entspannung, das Strandfit-Programm durchzuhalten: Regelmäßige Entspannung kann zum täglichen Ritual werden. Alte Gewohnheiten, wie zum Beispiel den

Entspannung, das Strandfit-Programm durchzuhalten: Regelmäßige Entspannung kann zum täglichen Ritual werden. Alte Gewohnheiten, wie zum Beispiel den Entspannung, das Strandfit-Programm durchzuhalten: Regelmäßige Entspannung kann zum täglichen Ritual werden. Alte Gewohnheiten, wie zum Beispiel den Snack zwischendurch, können Sie durch Entspannungsübungen

Mehr

Marcus Eckert. Gesunder Umgang mit Stress und negativen Emotionen im Schulalltag. SIS - Stark im Stress.

Marcus Eckert. Gesunder Umgang mit Stress und negativen Emotionen im Schulalltag. SIS - Stark im Stress. Marcus Eckert Gesunder Umgang mit Stress und negativen Emotionen im Schulalltag SIS - Stark im Stress www.sis-lehrer.de Ihr Referent Marcus Eckert Vita: Jahrgang 1974, Lehrer GHR und Psychologe Promotion

Mehr

Meditation ändert Hirnstrukturen

Meditation ändert Hirnstrukturen Meditation und Wissenschaft 2010 Meditation ändert Hirnstrukturen Ulrich Ott & Britta Hölzel Bender Institute of Neuroimaging Universität Gießen Massachusetts General Hospital Boston, MA Externe Forschungseinheit

Mehr

Die Führungskraft im Stress

Die Führungskraft im Stress Die Führungskraft im Stress Positiver Umgang im betrieblichen Alltag Ein Workshop mit Günter Diehl ca. 30% der Bevölkerung leiden unter Stress. 50-60% aller verlorenen Arbeitstage stehen mit Stressproblemen

Mehr

PTBS, Trigger und Dissoziation. Institut Trauma und Pädagogik Hedi Gies

PTBS, Trigger und Dissoziation. Institut Trauma und Pädagogik Hedi Gies Institut Trauma und Pädagogik PTBS, Trigger und Dissoziation Posttraumatische Belastungsstörung > Übererregung oft so nicht fühlbar, Impulsdurchbrüche, fehlende Affektsteuerung, Aggressionen > Intrusionen,

Mehr

Klassifikation

Klassifikation Emotionen Emotionen haben eine subjektive Komponente, gehen mit einem physiologischen Erregungszustand einher, und führen zu adaptiven Verhaltensweisen Emotionen haben eine wichtige kommunikative Rolle

Mehr

Entspannter Umgang mit Stress

Entspannter Umgang mit Stress Entspannter Umgang mit Stress Dr. Thorsten van Beeck-Stumpp Leiter Personalentwicklung / Ausbildung 14. März 2014 Inhalt 1. Bedeutung von Stress 2. Was ist Stress? 3. 4. Umgang mit Stress 2 1 Bedeutung

Mehr

Psychosoziale Auswirkungen bei chronischen Krankheiten. oder: Psychisch gesund trotz körperlich chronischer Krankheit

Psychosoziale Auswirkungen bei chronischen Krankheiten. oder: Psychisch gesund trotz körperlich chronischer Krankheit Alfred Künzler 1 Alfred Künzler 2 Psychosoziale Auswirkungen bei chronischen Krankheiten oder: Psychisch gesund trotz körperlich chronischer Krankheit Dr. phil. Alfred Künzler Fachpsychologe FSP für Gesundheitspsychologie

Mehr

Was ist Stress. was ist Burnout?

Was ist Stress. was ist Burnout? Was ist Stress. was ist Burnout? Stress/Burnout - www.menntherapie.de 1 Inhalt 1. Was ist Stress? 2. Auswirkung von Stress 3. Was ist Burnout? 4. Ursachen von Burnout 5. Verlauf von Burnout Stress/Burnout

Mehr

FUNKTIONELLE STÖRUNGEN UND HYPOCHONDRIE

FUNKTIONELLE STÖRUNGEN UND HYPOCHONDRIE LINDAUER PSYCHOTHERAPIEWOCHEN 2015 KLINISCHE VORLESUNG (2. WOCHE) FUNKTIONELLE STÖRUNGEN UND HYPOCHONDRIE ULRICH T. EGLE www.researchgate.net/profile/ulrich_egle SOMATOFORME BESCHWERDEN www.researchgate.net/profile/ulrich_egle

Mehr

Psychotherapeutische Praxis und Institut für Supervision und Weiterbildung. Trauma und Bindung

Psychotherapeutische Praxis und Institut für Supervision und Weiterbildung. Trauma und Bindung Psychotherapeutische Praxis und Institut für Supervision und Weiterbildung Trauma und Bindung Auswirkungen erlebter Traumatisierung auf die Mutter-Kind-Beziehung Trauma Was kennzeichnet ein Trauma? Ausgangspunkt:

Mehr

Achtsamkeit in der Schule

Achtsamkeit in der Schule Achtsamkeit in der Schule Pro Juventute Tagung Achtsamkeit Salzburg, 4.4.2014 Prof. Dr. phil. Dr. habil. med. Niko Kohls Hochschule Coburg Bereich Integrative Gesundheitsförderung Samueli Scholar Brain,

Mehr

RAINBOW The shift from international and intercultural towards interpersonal

RAINBOW The shift from international and intercultural towards interpersonal SIETAR Konferenz Jena, 3.10.2014 RAINBOW The shift from international and intercultural towards interpersonal Joanna Sell Interkulturelle Trainerin & Coach + Ich sehe was, was du nicht siehst D.I.E. Methode

Mehr

Sexuelle Erregung bei Pädophilen auf neuronaler Ebene

Sexuelle Erregung bei Pädophilen auf neuronaler Ebene Sexuelle Erregung bei Pädophilen auf neuronaler Ebene Pedophilia is linked to reduced activation in hypothalamus and lateral prefrontal cortex during visual erotic stimulation (Walter et al., 2007) Annika

Mehr

Wann und warum ist eine Fluchtgeschichte traumatisierend?

Wann und warum ist eine Fluchtgeschichte traumatisierend? Wann und warum ist eine Fluchtgeschichte traumatisierend? Traumatisiert arbeiten? Eingliederung von traumatisierten Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt Netzwerk InProcedere Bleiberecht durch Arbeit 2. Oktober

Mehr

INNERE SICHERHEIT UND KONTROLLE WIEDERERLANGEN DIE THERAPIE VON SEXUELL TRAUMATISIERTEN KLIENTINNEN UND KLIENTEN

INNERE SICHERHEIT UND KONTROLLE WIEDERERLANGEN DIE THERAPIE VON SEXUELL TRAUMATISIERTEN KLIENTINNEN UND KLIENTEN INNERE SICHERHEIT UND KONTROLLE WIEDERERLANGEN DIE THERAPIE VON SEXUELL TRAUMATISIERTEN KLIENTINNEN UND KLIENTEN TAGUNG EABP, ZÜRICH, 23. JANUAR 2016 REGULA SCHWAGER ABSICHT TUT WEH Eine vorsätzliche Ohrfeige

Mehr

Kein Hinweis für eine andere Ursache der Demenz

Kein Hinweis für eine andere Ursache der Demenz die später nach ihm benannte Krankheit. Inzwischen weiß man, dass die Alzheimer-Krankheit eine sogenannte primär-neurodegenerative Hirnerkrankung ist. Das bedeutet, dass die Erkrankung direkt im Gehirn

Mehr

Kurs Portfolio - Inhouse-Seminare werden auf den Bedarf Ihres Unternehmens zugeschnitten und methodisch und didaktisch abwechslungsreich vermittelt.

Kurs Portfolio - Inhouse-Seminare werden auf den Bedarf Ihres Unternehmens zugeschnitten und methodisch und didaktisch abwechslungsreich vermittelt. Kurs Portfolio - Inhouse-Seminare werden auf den Bedarf Ihres Unternehmens zugeschnitten und methodisch und didaktisch abwechslungsreich vermittelt. Anke Schiwy www.reset4life.de Inhalt Stressmanagement

Mehr

Gehirnfunktionstraining am Schnittpunkt von Körper und Geist Vom Wollen zum Tun

Gehirnfunktionstraining am Schnittpunkt von Körper und Geist Vom Wollen zum Tun Gehirnfunktionstraining am Schnittpunkt von Körper und Geist Vom Wollen zum Tun Praxis für Neurofeedback, Hypnose und MORA-Bioresonanztherapie BEI MEINER ARBEIT steht der Mensch in seiner Gesamtheit im

Mehr

Spitzenleistung entsteht im Gehirn Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Optimierung unserer Leistungsfähigkeit

Spitzenleistung entsteht im Gehirn Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Optimierung unserer Leistungsfähigkeit Spitzenleistung entsteht im Gehirn Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Optimierung unserer Leistungsfähigkeit AFNB-Quartalsmeeting 02/2012 Schaltzentrale unseres Organismus Höchstleistungsorgan Nahezu

Mehr

Definition Frühgeburt

Definition Frühgeburt Trauma Frühgeburt Definition Frühgeburt Frühgeburt: weniger als 37 Wochen Geburtsgewicht unter 2500 g Sehr kleines Frühgeborenes: weniger als 32 Wochen Geburtsgewicht unter 1500 g Extrem kleines Frühgeborenes

Mehr

Dr. med. Ralf Künzel: Körperkunst Positive Auswirkung von Sport auf die Psyche

Dr. med. Ralf Künzel: Körperkunst Positive Auswirkung von Sport auf die Psyche Körperkunst Positive Auswirkung von Sport auf die Psyche Dr. med. Ralf Künzel Berlin (13. September 2011) - Mens sana in corpore sano - der Jahrtausende alte Glaube an den Zusammenhang zwischen einem gesunden

Mehr

Übersicht Referat. Bedeutung von Krebs. Bedeutung von Krebs. Todesursachen. Psychologische Unterstützung bei Krebs (leider) ein Zukunftsfeld

Übersicht Referat. Bedeutung von Krebs. Bedeutung von Krebs. Todesursachen. Psychologische Unterstützung bei Krebs (leider) ein Zukunftsfeld Übersicht Referat Psychologische Unterstützung bei Krebs (leider) ein Zukunftsfeld Dr. phil. Alfred Künzler Fachpsychologe FSP für Gesundheitspsychologie und Psychotherapie, zert. Onko-Psychologie Onko-Psychologie

Mehr

Medizinische Stresstherapie bei Bluthochdruck

Medizinische Stresstherapie bei Bluthochdruck Medizinische Stresstherapie bei Bluthochdruck Dr. Johannes Koepchen Harenberg-Center Dortmund, 26.9.2007 Warum haben so viele Menschen (40-50% der Deutschen) einen erhöhten Blutdruck? Früher war medizinische

Mehr

Komplexe Traumafolgestörungen Vom Erkennen zum Handeln. Trier, den 11. Juni 2014 Referentin: Dr. med. Brigitte Bosse

Komplexe Traumafolgestörungen Vom Erkennen zum Handeln. Trier, den 11. Juni 2014 Referentin: Dr. med. Brigitte Bosse Komplexe Traumafolgestörungen Vom Erkennen zum Handeln Trier, den 11. Juni 2014 Referentin: Dr. med. Brigitte Bosse Häufigkeit einer PTSD Abhängigkeit von der Art der Traumatisierung: 10% nach schweren

Mehr

Univ.-Prof. Dr. Henri Julius. Schädigung durch Beziehungsabbrüche

Univ.-Prof. Dr. Henri Julius. Schädigung durch Beziehungsabbrüche Univ.-Prof. Dr. Henri Julius Schädigung durch Beziehungsabbrüche Entwicklung vollzieht sich in Beziehungen psychosoziale, emotionale und kognitive Entwicklung Entwicklung O X Y T O C I N Flight- & Fight-System

Mehr

Angsterkrankungen Wann ist Lavendelöl eine Alternative zu synthetischen Präparaten?

Angsterkrankungen Wann ist Lavendelöl eine Alternative zu synthetischen Präparaten? Angsterkrankungen Wann ist Lavendelöl eine Alternative zu synthetischen Präparaten? München, 03. Dezember 2014 Gunther Essinger KFN-Pressekonferenz, 03.12.2014 1 Angst (physiologisch) Biologisch genetisch

Mehr

Kinder erleben Gewalt

Kinder erleben Gewalt Kinder erleben Gewalt Wenn die Wunde verheilt ist, schmerzt die Narbe Alexander Korittko, Dipl. Sozialarbeiter, Paar- und Familientherapeut, Bereich Jugend und Familie Hannover Traumatischer Stress? 2

Mehr

Erinnerung kritischer Lebensereignisse in der älteren Generation Subjektives Coping, aktuelles Wohlbefinden und die Bedeutung der Religiosität

Erinnerung kritischer Lebensereignisse in der älteren Generation Subjektives Coping, aktuelles Wohlbefinden und die Bedeutung der Religiosität Erinnerung kritischer Lebensereignisse in der älteren Generation Subjektives Coping, aktuelles Wohlbefinden und die Bedeutung der Religiosität 1 Methodisches: Mündliche Befragung (CAD-gestützt) Quotenstichprobe

Mehr

Gewalterfahrungen und Trauma bei Flüchtlingen

Gewalterfahrungen und Trauma bei Flüchtlingen Gewalterfahrungen und Trauma bei Flüchtlingen Dr. med. Barbara Wolff Frankfurter Arbeitskreis Trauma und Exil e. V. Gewalterfahrung und Trauma Durch die Erlebnisse im Heimatland und auf der Flucht leidet

Mehr

Neugier braucht Sicherheit

Neugier braucht Sicherheit Neugier braucht Sicherheit Die Bedeutung der Bindungsqualität für die Entwicklungschancen Vortrag beim Fachtag der Frühförderstellen Mecklenburg-Vorpommern am 3.9.2011 Bindungen und ihre Entwicklungen

Mehr

JEDER DRITTE DEUTSCHE UNTER DAUERDRUCK

JEDER DRITTE DEUTSCHE UNTER DAUERDRUCK JEDER DRITTE DEUTSCHE UNTER DAUERDRUCK gelegentlich gestresst 50 häufig gestresst 22 nie gestresst 17 ständig gestresst 10 weiß nicht / keine Angabe 1 0 10 20 30 40 50 60 Ausmaß der Stressbelastung in

Mehr

Wächst etwas zusammen, was früher nicht zusammen gehörte?

Wächst etwas zusammen, was früher nicht zusammen gehörte? Wächst etwas zusammen, was früher nicht zusammen gehörte? Prof. Dr. Lutz Jäncke Universität Zürich Psychologisches Institut Lehrstuhl für Neuropsychologie International Normal Aging and Plasticity Imaging

Mehr

Gerhard Roth Fühlen, Denken, Handeln

Gerhard Roth Fühlen, Denken, Handeln Gerhard Roth Fühlen, Denken, Handeln Wie das Gehirn unser Verhalten steuert Neue, vollständig überarbeitete Ausgabe Suhrkamp Inhalt Vorwort zur überarbeiteten Auflage n Vorwort 15 Einleitung 18 1. Moderne

Mehr

Veränderungen und Auswirkungen im Rahmen einer Demenzerkrankung. bei Menschen mit geistiger Behinderung. Dr. Sinikka Gusset-Bährer

Veränderungen und Auswirkungen im Rahmen einer Demenzerkrankung. bei Menschen mit geistiger Behinderung. Dr. Sinikka Gusset-Bährer Veränderungen und Auswirkungen im Rahmen einer Demenzerkrankung bei Menschen mit geistiger Behinderung Dr. Sinikka Gusset-Bährer Überblick Symptome im frühen Stadium der Demenzerkrankung mittleren und

Mehr

Habe ich einen freien Willen?

Habe ich einen freien Willen? Habe ich einen freien Willen? Wie Unterbewusstsein und Wahrnehmung mich leiten Dr. Alexander Jatzko Psychosomatische Abteilung Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern Auszüge aus dem Vortrag vom 15.11.2014 in

Mehr

Charles Figley, 1989

Charles Figley, 1989 Posttraumatische Symptombildung in Familien und systemtherapeutische Lösungswege Traumatischer Stress Post-traumatische Interaktion Typologien familiärer Traumatisierung Systemtherapeutische Lösungswege

Mehr

Posttraumatische Belastungsstörung - Auswirkung auf das Alltagsleben von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Mag.

Posttraumatische Belastungsstörung - Auswirkung auf das Alltagsleben von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Mag. Posttraumatische Belastungsstörung - Auswirkung auf das Alltagsleben von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund Mag. Edita Causevic Übersicht Trauma PTBS Definition Arten Kriterien (DSM-IV

Mehr

Missbrauch und Life - events

Missbrauch und Life - events Missbrauch und Life - events Gertrude Bogyi, Petra Sackl-Pammer, Sabine Völkl-Kernstock Curriculumdirektion Humanmedizin Medizinische Missbrauch und Life events Missbrauch an Kindern und Jugendlichen kann

Mehr

Was ist ein Verschleiß der. Wirbelsäule?

Was ist ein Verschleiß der. Wirbelsäule? Was ist ein Verschleiß der Wirbelsäule? Was ist ein Verschleiß der Wirbelsäule? Der Verschleiß der Wirbelsäule ist ein degenerativer Prozess, der sich mit der Zeit verschlimmern kann. Wenn er nicht entdeckt

Mehr

Nie mehr Stress-Esser

Nie mehr Stress-Esser astrid schobert Nie mehr Stress-Esser Heißhunger zähmen Einfach schlank werden Was passiert bei Stress im Körper? 13 Die normale Stressreaktion, die noch in unseren Genen verankert ist, finden Sie in Phase

Mehr

Traumagerechtes Vorgehen in der systemischen Arbeit

Traumagerechtes Vorgehen in der systemischen Arbeit Traumagerechtes Vorgehen in der systemischen Arbeit 12. DGSF-Tagung Freiburg 04.10.2012 Nikola v. Saint Paul, Dipl.-Psych., PP, KJP Praxis für Psychotherapie und Traumabehandlung 79098 Freiburg, Poststr.

Mehr

Psychosomatik: Schnittstelle zwischen Pädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie

Psychosomatik: Schnittstelle zwischen Pädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie Psychosomatik: Schnittstelle zwischen Pädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie Dr. med. Michael Buob Arzt für Kinder- und Jugendmedizin Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Ärztlicher Direktor

Mehr

IBO Initiative Burnout

IBO Initiative Burnout IBO Initiative Burnout IBO-Info-Treff www.burnout-ibo.de IBO Initiative Burnout Herzlich Willkommen zum IBO-Info-Treff in Calw Vortrag: Wenn Arbeit krank macht Burnout-Vortrag Dipl.-Psychologin Sigrun

Mehr

B I L D U N G A R B E I T I N T E G R A T I O N

B I L D U N G A R B E I T I N T E G R A T I O N Herzlich Willkommen zu diesem kurzen Vortrag Ressource Selbstwert des IBZ Beruf Nord der Anderwerk Gmbh Henry Ford Egal, ob Sie glauben, Sie schaffen es oder ob Sie glauben, Sie schaffen es nicht, Sie

Mehr

2. Prophylaxe-Seminar des KNS. Arno Villringer. Stress Risikofaktoren - Schlaganfall

2. Prophylaxe-Seminar des KNS. Arno Villringer. Stress Risikofaktoren - Schlaganfall Stress 2. Prophylaxe-Seminar des KNS Risikofaktoren Schlaganfall ...und sie/er hatte so viel Stress in letzter Zeit ...und sie/er hatte so viel Stress in letzter Zeit 2. Prophylaxe-Seminar des KNS Stimmt

Mehr

AUTONOM TALENT Referenzen

AUTONOM TALENT Referenzen Mag. Andrea Ristl, SAP HR Transformation Day, März 2016 AUTONOM TALENT Referenzen 3 Mag. Andrea Ristl, SAP HR Transformation Day, März 2016 P E R S N A E N T W I C K L U N G O R G A N S A T I O N S E

Mehr

Was ist Angst? Panikattacken und Vermeidungsverhalten sind mit klinisch-psychologischen Verfahren gut behandelbar!

Was ist Angst? Panikattacken und Vermeidungsverhalten sind mit klinisch-psychologischen Verfahren gut behandelbar! Was ist Angst? Panikattacken und Vermeidungsverhalten sind mit klinisch-psychologischen Verfahren gut behandelbar! Prof. Dr. Thomas Fydrich Dipl.-Psych. Christiane Janßen Arbeitsbereich Psychotherapie

Mehr

Das hochbegabte ehirn Gehirn Dr. Dominik Gyseler 21.. Mai Mai

Das hochbegabte ehirn Gehirn Dr. Dominik Gyseler 21.. Mai Mai Das hochbegabte Gehirn PHSG Dr. Dominik Gyseler 21. Mai 2011 Ablauf 1. Neuropädagogik 2. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Hochbegabung 3. Was ist der Erkenntnisgewinn? 4. Schulische en Hochbegabter

Mehr

Erfolgreicher Widerstand. Alarmreaktion Widerstandsphase Erschöpfungsphase

Erfolgreicher Widerstand. Alarmreaktion Widerstandsphase Erschöpfungsphase Was ist Stress? ab: Stress ist die Antwort des Organismus auf jede Beanspruchung. Für H. Selye ergab sich, dass die Reaktionen immer die gleichen sind, egal ob es sich bei einer Beanspruchung um eine große

Mehr

Akuter und chronischer Stress und berufliche Aspekte

Akuter und chronischer Stress und berufliche Aspekte Akuter und chronischer Stress und berufliche Aspekte Peter Angerer und Mechthild Heinmüller 1 Harald Gündel und Heribert Limm 2 Jürgen Glaser 3 1 Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin,

Mehr

Autismus. Fachstelle Autismushilfe Ostschweiz Frongartenstrasse St.Gallen. Sara Grunder lic. phil. Pädagogik Autismusberaterin

Autismus. Fachstelle Autismushilfe Ostschweiz Frongartenstrasse St.Gallen. Sara Grunder lic. phil. Pädagogik Autismusberaterin Autismus Fachstelle Autismushilfe Ostschweiz Frongartenstrasse 16 9000 St.Gallen Sara Grunder lic. phil. Pädagogik Autismusberaterin beratung@autismushilfe.ch Autistisches Spektrum Frühkindlicher Autismus

Mehr

Aktivierung ist nur die eine Seite der Medaille

Aktivierung ist nur die eine Seite der Medaille Neurobiologie Neuropsychologie Neurodidaktik Zum Einstieg: Die Erkenntnisse der Neurobiologie sind nicht dergestalt, dass sie die gesamten bildungswissenschaftlichen Erkenntnisse quasi über den Haufen

Mehr

DID eine Herausforderung für alle Beteiligten. Mainz, den 25.Nov Referentin: Dr. med. Brigitte Bosse

DID eine Herausforderung für alle Beteiligten. Mainz, den 25.Nov Referentin: Dr. med. Brigitte Bosse DID eine Herausforderung für alle Beteiligten Mainz, den 25.Nov. 2015 Referentin: Dr. med. Brigitte Bosse Man sieht nur was man weiß Strukturelle Dissoziation Strukturelle Dissoziation nach Nijenhuis Primäre

Mehr

Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle

Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle Zentrales Kontrollsystem Reiz- Verarbeitung Ziele Reiz- Verarbeitung Handlungsauswahl Reizinput Handlung Probleme der Idee einer zentralen Steuerinstanz

Mehr

PSYCHIATRISCHE ANSÄTZE DER KUNSTTHERAPIE KARL-HEINZ MENZEN

PSYCHIATRISCHE ANSÄTZE DER KUNSTTHERAPIE KARL-HEINZ MENZEN PSYCHIATRISCHE ANSÄTZE DER KUNSTTHERAPIE KARL-HEINZ MENZEN Psychose Psychose Die Grenzen innerhalb der eigenen Person und der Person und Aussenwelt werden unklar. Die Wahrnehmung der Dinge und Personen

Mehr

ASS. Autismus Spektrum Störung

ASS. Autismus Spektrum Störung Begin Scherm Begin Scherm ASS Autismus Spektrum Störung Jeder hat schon Mal von ASS gehört, aber was beinhaltet das nun wirklich? Das Bild das man von ASS hat, stimmt nicht immer. Kurze Ursachenerklärung

Mehr

Angst und Atemnot in der Palliativpflege

Angst und Atemnot in der Palliativpflege Angst und Atemnot in der Palliativpflege Qualitätszirkel Pallium, Bühl, 16.03.2011, Psychoonkologin (DKG), Atemtherapeutin (AFA), Körperpsychotherapeutin Inhaltsverzeichnis Angst im palliativmedizinischen

Mehr

Kursangebot RelaxKids

Kursangebot RelaxKids Kursangebot RelaxKids Ein Anti-Stressprogramm für 8 10 jährige (3. und 4. Klasse) AOK Bayern Die Gesundheitskasse Überblick Was ist RelaxKids Stress bei Kindern Trainingsbausteine Was Eltern tun können

Mehr

Arbeitsstress und Gesundheit: Stand der Forschung. Nico Dragano Institut für Medizinische Soziologie Universitätsklinikum Düsseldorf

Arbeitsstress und Gesundheit: Stand der Forschung. Nico Dragano Institut für Medizinische Soziologie Universitätsklinikum Düsseldorf Arbeitsstress und Gesundheit: Stand der Forschung Nico Dragano Institut für Medizinische Soziologie Universitätsklinikum Düsseldorf Agenda 1. Grundlagen Stress: Funktion, Folgen 2. Arbeit und Stress 3.

Mehr

TRAUMAHILFE NETZWERK SCHWABEN AUGSBURG. Umgang mit Trauma in der Asylarbeit Basisinformationen Maria Johanna Fath 2015 Prof.Dr.

TRAUMAHILFE NETZWERK SCHWABEN AUGSBURG. Umgang mit Trauma in der Asylarbeit Basisinformationen Maria Johanna Fath 2015 Prof.Dr. TRAUMAHILFE AUGSBURG NETZWERK SCHWABEN Umgang mit Trauma in der Asylarbeit Basisinformationen 2015 Maria Johanna Fath 2015 Prof.Dr.Andrea Kerres 0 Definition - Trauma Trauma (griechisch) = Verletzung Allgemein

Mehr

Soul Food SOUL FOOD. Wenn Schüchternheit im Weg steht

Soul Food SOUL FOOD. Wenn Schüchternheit im Weg steht Wenn Schüchternheit Shüht hitim Weg steht tht Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe Soul Food Wenn Schüchternheit im Weg steht Schüchternheit kennen Viele Viele Mensch sind in bestimmten Situationen unsicher,

Mehr

Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium

Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium Heute: STRESS Herausforderung oder Belastung? Dipl.-Psych. Janina Weyland Ablauf Definition: Stress Stressoren Stressreaktionen Bewältigungsmöglichkeiten

Mehr

Was ist Komplizierte Trauer? Aeternitas - Service - Reihe: Trauer

Was ist Komplizierte Trauer? Aeternitas - Service - Reihe: Trauer Was ist Komplizierte Trauer? Aeternitas - Service - Reihe: Trauer Gliederung Ein Syndrom oder viele unterschiedliche? Ein Definitionsversuch Unterscheidungsmerkmale Ein diagnostischer Vorschlag Häufigkeit

Mehr

STRATEGIEN GEGEN BURNOUT

STRATEGIEN GEGEN BURNOUT STRATEGIEN GEGEN BURNOUT DEM ALLTAGSSTRESS WIRKSAM BEGEGNEN DURCH ACHTSAMEN UMGANG MIT SICH SELBST SEMINARREIHE RESILIENZ Stress Was ist Stress? Symptome Wie man Stress noch schlimmer machen kann Dauerstress

Mehr

Schwerpunkt der Woche 2 - Die Natur des Geistes; Training für das Gehirn

Schwerpunkt der Woche 2 - Die Natur des Geistes; Training für das Gehirn Schwerpunkt der Woche 2 - Die Natur des Geistes; Training für das Gehirn Für viele von uns wird das Leben durch zu viel Denken, Hektik und Zeitmangel dominiert... Das Gehirn verstehen Beim Versuch, das

Mehr

Stress Burnout Depression eine Begriffsbestimmung

Stress Burnout Depression eine Begriffsbestimmung Stress Burnout Depression eine Begriffsbestimmung GeFa Fachtag 2013 Prof. Dr. med. Richard Mahlberg Institut für Psychogerontologie Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Praxen für seelische

Mehr

GEW Tag der beruflichen Bildung Forum Ausbrennen im 45-Minuten-Takt Burnout am Arbeitsplatz Schule (Dr. Barbara Breidenbach)

GEW Tag der beruflichen Bildung Forum Ausbrennen im 45-Minuten-Takt Burnout am Arbeitsplatz Schule (Dr. Barbara Breidenbach) GEW Tag der beruflichen Bildung 11.03.2013 Forum Ausbrennen im 45-Minuten-Takt Burnout am Arbeitsplatz Schule (Dr. Barbara Breidenbach) Es ist Zeit, den Hebel endlich umzulegen... Fragestellungen/Themen

Mehr

(Psycho)soziale Diagnosen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen am Beispiel MBOR

(Psycho)soziale Diagnosen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen am Beispiel MBOR Bundeskongress DVSG 10.10.2013 (Psycho)soziale Diagnosen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen am Beispiel MBOR Regina Menzel Klinische Sozialarbeit Neurologische Klinik Heidelberg Arbeitsschritte der

Mehr

Firstbeat Health-Berichte

Firstbeat Health-Berichte Firstbeat Health-Berichte Aada McMahohoundi 09 Sep 2010 STRESS- UND ERHOLUNGSBERICHT 1(1) Aada McMahohoundi Alter (Jahre) Größe (cm) Gewicht (kg) Ruhepuls (Schläge/min) Maximale Herzfrequenz (Schläge/min)

Mehr

Diakonische Einrichtungen Wendland gemeinnützige GmbH REHA-Dannenberg

Diakonische Einrichtungen Wendland gemeinnützige GmbH REHA-Dannenberg DiaWend-F-DiaWendRE-402rev003(0215) Diakonische Einrichtungen Wendland gemeinnützige GmbH REHA-Dannenberg Am Dömitzer Damm 6 29451 Dannenberg (Elbe) REHA-Dannenberg Am Dömitzer Damm 6 29451 Dannenberg

Mehr

RESSOURCENUNGLEICHGEWICHT und STRESS - gesundheitsorientierter Umgang mit Asylbewerbern und Flüchtlingen

RESSOURCENUNGLEICHGEWICHT und STRESS - gesundheitsorientierter Umgang mit Asylbewerbern und Flüchtlingen RESSOURCENUNGLEICHGEWICHT und STRESS - gesundheitsorientierter Umgang mit Asylbewerbern und Flüchtlingen Gisela Perren-Klingler, Basel iptsperren@rhone.ch www.institut-psychotrauma.ch SICHTWECHSEL ZIEL

Mehr

Entscheidungshilfe Psychose: Schritt 1: Was ist eine Psychose? Was ist eine Psychose?

Entscheidungshilfe Psychose: Schritt 1: Was ist eine Psychose? Was ist eine Psychose? Entscheidungshilfe Psychose: Schritt 1: Was ist eine Psychose? Was ist eine Psychose? Menschen mit einer Psychose steigen vorübergehend aus der Realität aus. Bei einer Psychose können das Denken, die Gefühle,

Mehr

neurologische Grundlagen Version 1.3

neurologische Grundlagen Version 1.3 neurologische Version 1.3 ÜBERBLICK: Überblick: Steuersystem des menschlichen Körpers ZNS Gehirn Rückenmark PNS VNS Hirnnerven Sympathicus Spinalnerven Parasympathicus 1 ÜBERBLICK: Neurone = Nervenzellen

Mehr

Arbeit neu denken Glück und Zufriedenheit als kritische Faktoren für Gesundheit und Erfolg. Judith Mangelsdorf

Arbeit neu denken Glück und Zufriedenheit als kritische Faktoren für Gesundheit und Erfolg. Judith Mangelsdorf Arbeit neu denken Glück und Zufriedenheit als kritische Faktoren für Gesundheit und Erfolg Judith Mangelsdorf manglesdorf@dgpp-online.de Worum soll es gehen? Glück und Zufriedenheit am Arbeitsplatz Zeitverschwendung

Mehr

Suchtgedächtnis. Selbsthilfethemennachmittag FSHG 23.April 2010. Bezirksverband Potsdam e.v.

Suchtgedächtnis. Selbsthilfethemennachmittag FSHG 23.April 2010. Bezirksverband Potsdam e.v. Selbsthilfethemennachmittag FSHG 23.April 2010 Suchtgedächtnis Suchtgedächtnis 1. Definitionen 2. Grundlagen 3. Gedächtnis & Lernen 4. Neurobiologisches Belohungssystem 5. Besonderheiten des Suchtgedächtnisses

Mehr

Beruf (Beschwerden im Bereich der Arbeit) Gesamtwert Intensität 2 48 Breite

Beruf (Beschwerden im Bereich der Arbeit) Gesamtwert Intensität 2 48 Breite Seite 1 von 13 Rohwert Norm BOSS - Burnout-Screening-Skalen - (BOSS I) Beruf (Beschwerden im Bereich der Arbeit) 0.6 45 Gesamtwert 1.5 46 Intensität 2 48 Breite Eigene Person (Beschwerden, die das Individuum

Mehr

Verhalten beginnt im Gehirn. Wie entsteht unser Bewusstsein? Nehmen und Geben Wie stark ist unser Egoismus?

Verhalten beginnt im Gehirn. Wie entsteht unser Bewusstsein? Nehmen und Geben Wie stark ist unser Egoismus? Forschungsfeld Gehirn Impulsvorträge zu den neuesten Erkenntnissen aus dem Bereich der Neurowissenschaften (60 Minuten) Mag. Gisela C. Polli Die Themen: Tatort Gehirn Auf den Spuren des Verbrechens wieweit

Mehr

neurologische Grundlagen Version 1.3

neurologische Grundlagen Version 1.3 neurologische Grundlagen Version 1.3 ÜBERBLICK: Neurone, Synapsen, Neurotransmitter Neurologische Grundlagen Zentrale Vegetatives Peripheres Überblick: Steuersystem des menschlichen Körpers ZNS Gehirn

Mehr