W 3.5 Personalentwicklung als Eckpfeiler der Gesundheitsförderung -Erfahrungen der Universität Oldenburg

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1 W 3.5 Personalentwicklung als Eckpfeiler der Gesundheitsförderung -Erfahrungen der Universität Oldenburg 14. Fachtagung Betriebliche Gesundheitsförderung und Suchtprävention an Hochschulen und Universitätskliniken Dr. Carolin Schöbel-Peinemann Leiterin Personal-und Organisationsentwicklung Alexandra Baumkötter Koordinatorin Gesundheitsmanagement

2 Entwicklung PE/OE 2004 Einrichtung Stabsstelle Personal- und Organisationsentwicklung Integration der Mitarbeiterinnen für die Personalweiterbildung Durchführung von Bedarfsanalyse und Experteninterview Erarbeitung eines PE-Konzeptes 2005 Konstituierung eines PE-Beirates Entscheidung über Schlüssel -Projekte Einführung von Mitarbeiterjahresgesprächen 2006 Auftakt der Führungskräfte-Entwicklungsprogramme und Ausbau der Führungskräftemaßnahmen 2011 Integration der Personal- und Organisationsentwicklung als Abteilung (5 Mitarbeiterinnen) in das Dezernat 1 Personal und Organisation 2012 Besetzung der Stelle Koordination Gesundheitsmanagement

3 Ziele der Personal- und Organisationsentwicklung Förderung der beruflichen Handlungskompetenzen kontinuierliche Qualifizierung der Beschäftigten für aktuelle und zukünftige Aufgaben Identifizierung von individuellen Entwicklungsperspektiven Verbesserung der Kooperation und Kommunikation Stärkung und Entwicklung von Führungskompetenzen Einsatz eines professionellen Prozess- und Projektmanagements

4 Entwicklung des Gesundheitsmanagements Konstituierung der Projektgruppe Betriebliches Gesundheitsmanagement Befragung der Mitarbeiter_innen aus Technik und Verwaltung Konstituierung der Steuerungsgruppe Betriebliches Gesundheitsmanagement Modellprojekt: Gesundheitszirkel in zwei OE, Erarbeitung eines Konzeptes zur Krankenstandanalyse, Einführung der Bewegten Pause 2009 Dienstvereinbarung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement 2010 Einführung Betriebliches Eingliederungsmanagement Einführung der Mobilen Massage 2012 Einbettung des BGM in die Personal- und Organisationsentwicklung

5 Ziele des BGM an der Universität Oldenburg die Steigerung des Wohlbefindens der Beschäftigten am Arbeitsplatz, die Verbesserung der innerbetrieblichen Kooperation, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die Erhöhung der Transparenz bei innerbetrieblichen Veränderungen, die Erhöhung der Arbeitszufriedenheit, die Verbesserung des Arbeitsklimas.

6 Handlungsfelder BGM OE Unternehmenskultur und Werte Betriebsklima Arbeitsorganisation Arbeitsplatz / Arbeitsumgebung PE Führung Handlungskompetenz Entwicklungsmöglichkeiten Gesundheitsverhalten Arbeitsaufgabe

7 Angebote und Maßnahmen Gesundheitsverhalten Kurse zur Gesundheitsförderung und Prävention im Rahmen der Personalweiterbildung 30-minütige Vorträge zu Themen der Gesundheit und Vereinbarkeit in der Mittagszeit Kurse des Hochschulsports exklusiv für Beschäftigte Angeleitete Kleingruppen zur Bewegten Pause Mobile Massage (2 x pro Monat für 20 Min) Gesundheitstage zu wechselnden Schwerpunkten (Ernährung, Herzgesundheit, psychische Gesundheit.) Arbeitsplatz/-umgebung Raum der Stille Handlungskompetenz/ Entwicklung Unterstützungsangebot bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz nach längerer Krankheit

8 Projekte Unternehmenskultur Betriebsklima Führung Projekt zu Führung und Gesundheit (gesundheitsbewusstes und gesundheitsförderndes Führungsverhalten) Infoveranstaltungen und Trainings Diskussion über Führungsverständnis Arbeitsorganisation Arbeitsgruppe alternsgerechte Arbeit aus Personalrat und PE/OE Auswertung Altersstrukturanalyse Anregung von Maßnahmen Pilotprojekt zum Generationenübergang im Dezernat Gebäudemanagement Wissenstransfer Analyse von Belastungsmomenten und Ergonomiechecks

9 Fazit Gesundheitsmanagement an der Universität Oldenburg setzt bei der Unternehmens- und Führungskultur und den Arbeitsbedingungen an. In diesem übergreifenden Verständnis ist nicht nur PE ein Eckpfeiler für die Gesundheitsförderung sondern das Gesundheitsmanagement ist Teil der Organisationsentwicklung.

10 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Carolin Schöbel-Peinemann, Telefon: , carolin.schoebel.peinemann(at)uni-oldenburg.de Alexandra Baumkötter, Telefon:

11 Diskussion Kann es PE auch ohne Gesundheitsmanagement geben? Kann es Gesundheitsmanagement ohne PE geben? Welche organisatorischen Anbindungen sind denkbar? Wie ist die Nachhaltigkeit gesundheitsfördernder Maßnahmen zu gewährleisten?

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