Inhalt. Vorwort I. Medizinisch-naturwissenschaftliche Aspekte der Präimplantationsdiagnostik Verena Steinke, Nils Rahner

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1 Vorwort I. Medizinisch-naturwissenschaftliche Aspekte der Präimplantationsdiagnostik Verena Steinke, Nils Rahner 1. Humangenetische Grundlagen Das menschliche Genom Aufbauder DNA Proteinsynthese Chromosomen Zellteilung (Mitose) Reifeteilung (Meiose) Bildung der Keimzellen (Gametogenese) Befruchtung und frühe Embryonalentwicklung Mutationsarten Genommutationen Chromosomenmutationen Genmutationen Variabilität des menschlichen Genoms Erbgänge Autosomal-dominanter Erbgang Autosomal-rezessiver Erbgang X-chromosomal rezessiver Erbgang X-chromosomal dominanter Erbgang Mitochondriale Vererbung Multifaktorielle Vererbung Präimplantationsdiagnostik (PID) Begriffserläuterung und geschichtliche Herleitung Extrakorporale Fertilisation Follikelstimulation und -punktion

2 2.2.2 In-vitro-Fertilisation (IVF) Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) Embryonentransfer Möglichkeiten der Zellgewinnung zur PID Polkörperdiagnostik Blastomerenbiopsie Blastozystenbiopsie Indikationen für eine PID Chromosomenstörungen Monogen erbliche Erkrankungen Geschlechtsbestimmung HLA-Typisierung Multifaktorielle Erkrankungen Analysemöglichkeiten der gewonnenen Zellen Polymerase Kettenreaktion (PCR) Fluoreszenz In Situ Hybridisierung (FISH) Chromosomale Komparative Genomische Hybridisierung (CGH) Prognosesicherheiten der PID Erfolgsaussichten der PID Derzeitiger Stand der PID in Europa und Alternativen zur PID Ausblick Literaturverzeichnis II. Rechtliche Aspekte der Präimplantationsdiagnostik Annette Middel 1. Einfachgesetzliche Rechtslage Präimplantationsdiagnostik und Embryonenschutzgesetz Verstoß gegen 2 Abs. 1, 8 Abs. 1 ESchG und 6 Abs. 1, 8 Abs. 1 ESchG durch Abspaltung und Verbrauch einer totipotenten Zelle Verstoß gegen 1 Abs. 1 Nr. 2 ESchG durch den Befruchtungsvorgang Verstoß gegen 1 Abs. 1 Nr. 5 ESchG durch den Befruchtungsvorgang Verstoß gegen 2 Abs. 1 ESchG durch das Verhalten gegenüber dem»rest«embryo

3 1.1.5 Verstoß gegen 2 Abs. 2 ESchG durch das Verhalten gegenüber dem»rest«embryo Polkörperbiopsie Strafbarkeit gemäß 9 Abs. 2 StGB Präimplantationsdiagnostik und Berufsrecht Exkurs: Einfachgesetzliche Rechtslage in Belgien Verfassungsrechtliche Probleme der Präimplantationsdiagnostik Das Verbot der Präimplantationsdiagnostik als Eingriff in verschiedene Freiheitsgrundrechte von künftigen Eltern, Wissenschaftlern und Ärzten Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG) Das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 Satz1GG) EheundFamilie (Art. 6 Abs. 1GG) Pflege und Erziehung der Kinder (Art. 6 Abs. 2 GG) Die Freiheit von Wissenschaft und Forschung (Art. 5 Abs. 3GG) Die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) Freiheits- und Gleichheitsrechte des Embryos, die bei Durchführung einer PID gefährdet oder eingeschränkt werden könnten Das Recht auf Leben (Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG) des Embryos Das Bundesverfassungsgericht Umfassende Schutzwürdigkeit des Embryos Lebensrecht des Embryos ab einem bestimmten Zeitpunkt Konzeptionen eines abgestuften Lebensschutzes Diskriminierung des Embryos wegen einer Behinderung (Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG) Die Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG) des Embryos Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Schwangerschaftsabbruch Umfassende Schutzwürdigkeit des Embryos Menschenwürde des Embryos ab einem bestimmten Zeitpunkt Konzeptionen eines»abgestuften«menschenwürdeschutzes

4 Verstoß der PID gegen Art. 1 Abs. 1 GG Verhältnismäßigkeit des PID-Verbots Der Gleichheitsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG Zusammenfassung Regelungsvorschläge Anhang: Entscheidung des Landgerichts Berlin vom Zitierte Gesetze Rechtsprechung Literaturverzeichnis III. Ethische Aspekte der Präimplantationsdiagnostik Angela Schräer 1. Einführung Ethische Legitimität und Hochrangigkeit der Ziele der PID PID zur Selektion von Embryonen mit krankheitsbedingenden oder auf Behinderungen hinweisenden Merkmalen PID und die Zulässigkeit des Schwangerschaftsabbruchs nach PND PID und die Frage nach elterlicher Autonomie und reproduktiver Freiheit PID zur Selektion von nicht krankheitsrelevanten Merkmalen PID aufgrund der Eignung als Spender für ein an einer bestimmten Krankheit erkranktes Geschwisterkind PID zur nicht krankheitsrelevanten Wahl des Geschlechts PID zur Steigerung der Erfolgsrate der IVF Bewertung der einzusetzenden Mittel IVF / ICSI als Voraussetzung der PID Entnahme und verbrauchende Diagnostik totipotenter Zellen / Verwerfung von Embryonen PID und ärztliches Handeln Der moralische Status des Embryos Das Speziesargument und die Frage nach dem Beginn menschlichen Lebens Das Kontinuitätsargument Das Identitätsargument Das Potenzialitätsargument

5 5. Folgen der PID Zusammenfassung und Ausblick Literatur Hinweise zu den Autoren und Herausgebern 166 9

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