Klausur zu Vorlesung Einführung in die Volkswirtschaftslehre VWL 1 (Prof. Dr. Thomas Straubhaar) Wintersemester 2006/07 2. Termin: 21.

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1 Klausur zu Vorlesung Einführung in die Volkswirtschaftslehre VWL 1 (Prof. Dr. Thomas Straubhaar) Wintersemester 2006/07 2. Termin: 21. März 2007 Bearbeitungshinweise 1. Tragen Sie bitte auf jeder Seite in der Kopfzeile Ihre Matrikelnummer ein. 2. Die Klausur umfasst 11 Aufgaben. Kontrollieren Sie Ihre Klausur auf Vollständigkeit! 3. Legen Sie einen Lichtbild- und den Studierendenausweis bereit. Die Bearbeitungszeit beträgt 60 Minuten. Es sind keine Unterlagen zugelassen. Sie haben alle Fragen zu beantworten. Die maximal erreichbaren Punkte pro Frage sind angegeben. Insgesamt können Sie 50 Punkte erreichen. Es werden nur die Aufzeichnungen auf diesem Klausurbogen gelesen und bewertet! Bei den Multiple-Choice-Fragen kann lediglich eine Antwort richtig sein. Sie erhalten nur dann Punkte, wenn die richtige Antwort markiert ist und keine falschen Antworten. Es gibt keine Minuspunkte. Machen Sie eventuelle Korrekturen bitte zweifelsfrei deutlich. Die Wissensfragen sind so gestellt, dass eindeutige und kurze Antworten möglich sind. Zur Beantwortung genügen Wörter oder kurze Stichpunkte. Sie haben ausreichend Zeit, Ihre Antwort ggf. auf dem zusätzlichen Papier vorzuformulieren. Grafiken sind ggf. kurz und prägnant zu beschriften. Verwendete Symbole oder Abkürzungen sind zu erläutern. (Beispiele: Sie haben in der Graphik den Buchstaben P* verwendet. Neben der Graphik steht dann: P* = Gleichgewichtspreis). Bei den Rechenaufgaben sind die Ergebnisse in die vorgesehenen Felder einzutragen. Der Lösungsweg ist ebenfalls aufzuzeigen! Vergessen Sie nicht, ALLE Blätter abzugeben! Viel Erfolg! Ihr Thomas Straubhaar 1

2 Aufgabe 1: (2 Punkte) Bei einem inferioren Gut ist die Einkommenselastizität der Nachfrage kleiner null kleiner eins gleich eins größer eins Aufgabe 2: (2 Punkte) Wenn das Angebot bei einer vollkommen preiselastischen Nachfrage steigt, bleibt die Produzentenrente konstant steigt die Produzentenrente kann die Änderung der Produzentenrente nicht bestimmt werden sinkt die Produzentenrente mit steigendem Preis Aufgabe 3: (2 Punkte) Liegt der Gleichgewichtspreis für Brot bei 2 Geldeinheiten und setzt die Regierung einen Höchstpreis in Höhe von 1,5 Geldeinheiten fest, wird mehr Brot produziert, um die steigende Nachfrage zu befriedigen entsteht ein Nachfrageüberschuss an Brot sinkt die Nachfrage nach Brot, da die Anbieter ihr Angebot reduzieren entsteht ein Angebotsüberschuss an Brot Aufgabe 4: (2 Punkte) Im Minimum der Kurve der durchschnittlichen variablen Kosten liegt die Grenzkostenkurve unterhalb der Kurve der durchschnittlichen variablen Kosten schneidet die Grenzkostenkurve die Kurve der durchschnittlichen variablen Kosten sind die Löhne am niedrigsten sind die Grenzkosten minimal Aufgabe 5: (2 Punkte) Wenn alle Unternehmen auf einem vollkommenen Wettbewerbsmarkt die gleichen Gesamtkosten der Produktion haben, dann gilt im langfristigen Gleichgewicht: der Preis ist größer als die Durchschnittskosten der Preis ist größer als die Grenzkosten einige Unternehmen erzielen einen Gewinn kein Unternehmen erzielt einen Gewinn 2

3 Aufgabe 6: a) Zeichnen Sie in die Grafik eine Transformationskurve mit abnehmender Grenzrate der Transformation. (2 Punkte) b) Zeigen Sie in der Grafik alle Güterkombinationen, die produziert werden können. (2 Punkte) c) Bei einem der Güter kommt es zu technischem Fortschritt. Skizzieren Sie die Auswirkungen auf den Verlauf der Transformationskurve (Geben Sie dabei das Gut an, bei dem es zu technischem Fortschritt kommt). (2 Punkte) Gut 1 Gut 2 Aufgabe 7: Ein Unternehmen habe die Kostenfunktion Geben Sie die Funktionen für - die Durchschnittskosten - die variablen Kosten - die Grenzkosten dieses Unternehmens an (je 2 Punkte). K ( m) = 4 + 4m + 2m 2 Durchschnittskosten: Variable Kosten: Grenzkosten: 3

4 Aufgabe 8: 2 Ein Angebotsmonopolist produziert gemäß der Kostenfunktion K ( m) = 5 + m + 1,5m. Er sieht sich am Markt folgender Preis-Absatz-Funktion gegenüber: P ( m) = 0,5m + 18 a.) Bestimmen Sie algebraisch die gewinnmaximale Ausbringungsmenge m* des Monopolisten. Skizzieren Sie auch den Lösungsweg. (10 Punkte) b.) Wie hoch sind Marktpreis P* und der Gewinn G* des Monopolisten? (3 Punkte) Gewinnmaximale Menge: Preis: Gewinn: Lösungsweg: 4

5 Aufgabe 9: Nennen Sie die drei geldpolitischen Instrumente der Europäischen Zentralbank und beschreiben Sie kurz, welche makroökonomischen Wirkungen davon zu erwarten sind. (6 Punkte) Aufgabe 10: Erläutern Sie die Begriffe strukturelle Arbeitslosigkeit, konjunkturelle Arbeitslosigkeit und friktionelle Arbeitslosigkeit. (6 Punkte) strukturelle Arbeitslosigkeit: konjunkturelle Arbeitslosigkeit: friktionelle Arbeitslosigkeit: 5

6 Aufgabe 11: Das Angebot und die Nachfrage auf einem Markt lassen sich durch folgende Funktionen abbilden: Angebot: p( m A ) = 2 + 2mA Nachfrage: p( m N ) = 12 m N Bestimmen Sie die gleichgewichtige Menge und den gleichgewichtigen Preis. (3 Punkte) Gleichgewichtige Menge: Gleichgewichtiger Preis: Lösungsweg: 6

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