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2 20 Brückenkurs 3. Welche drei Produktionsfunktionen sollten Sie kennen?, und Produktionsfunktion 4. Was ist eine Isoquante? alle Kombinationen von Inputmengen, die den gleichen Output erzeugen sie entspricht der Minimalkostenkombination der Produktionsfaktoren 5. Was entspricht der Steigung der Isoquante? sie entspricht dem Verhältnis von Input zu Output sie entspricht der Grenzrate der Substitution die Steigung einer Isoquante liegt stets bei 1 Die Lösungen finden Sie online unter

3 Mikroökonomie 21 5 Kostentheorie Kosten sind der mit Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren, die zur Herstellung einer bestimmten Produktionsmenge erforderlich sind. Da kurzfristig die Einsatzmenge einiger Faktoren nicht verändert werden kann, fallen die mit diesen Faktoren verbundenen Kosten unabhängig von der produzierten Menge an. Diese Kosten sind die Fixkosten. Die variablen Kosten sind hingegen die Kosten der Faktoren, deren Einsatzmengen von der produzierten Menge abhängen. Isokostengerade und Minimalkostenkombination In einem Arbeitsmengen-Kapitalmengen-Diagramm liegen alle Kombinationen, die die gleichen Gesamtkosten verursachen, auf der so genannten Isokostengeraden. Je weiter diese Gerade vom Ursprung ent fernt ist, desto höher sind die Gesamtkosten. Dem Prinzip der Kostenminimierung folgend, lässt sich für jede hergestellte Menge die Minimalkostenkombination bestimmen, also das Bündel an Inputfaktoren, das eine bestimmte Produktionsmenge zu den niedrigsten Kosten herstellen kann. Die Minimalkostenkombination liegt dort, wo eine Isoquante von einer Isokostengeraden tangiert wird (siehe Abb. 2)

4 22 Brückenkurs Menge Faktor 1 Abb. 2 Isoquante Minimalkostenkombination 0 Isokostengerade Menge Faktor 2 Die Minimalkostenkombination zeichnet sich dadurch aus, dass das Verhältnis der Grenzproduktivitäten der beiden Produktionsfaktoren dem Verhältnis der Faktorpreise entspricht. Bei einer Änderung des Verhältnisses der Faktorpreise ändert sich deshalb auch die kostenminimierende Kombination der Produktionsfaktoren. Dabei wird die Einsatzmenge des Produktionsfaktors, dessen Preis steigt, reduziert und durch die Produktionsfaktoren kompensiert, deren Preis unverändert geblieben ist. Angebotsfunktion eines gewinn maximierenden Unternehmens Ziel eines Unternehmens ist es, den Gewinn also die Differenz zwischen dem Erlös und den Produktionskosten zu maximieren. Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Erlös, der mit der letzten verkauften Gütereinheit erzielt wird (der Grenzerlös), genau so groß ist wie die Kosten, die mit der Produktion dieser Gütereinheit verbunden sind (die Grenzkosten). Die gewinnmaximale Menge ist erreicht, wenn der am Markt erzielbare Preis gleich den Grenzkosten der Produktion ist. Voraussetzung für einen Gewinn ist jedoch, dass der Gesamterlös

5 Mikroökonomie 23 alle Kosten deckt. Daher muss der Preis mindestens so hoch sein wie die Durchschnittskosten. Ein Unternehmen bietet die Produktionsmenge an, bei der die Grenzkosten der Produktion mit dem am Markt vorherrschenden Preis für eine Einheit des hergestellten Produkts übereinstimmen und bei der dieser Preis mindestens so groß ist wie die Durchschnittskosten. Grafisch stimmt die Angebotsfunktion mit der Grenzkostenkurve überein, sofern die Grenzkostenkurve über den Durchschnittskosten liegt (siehe Abb. 3). Preis Gut 1, Grenzkosten, Durchschnittskosten Abb. 3 Angebotskurve = Grenzkostenkurve oberhalb der minimalen Durchschnittskosten Durchschnittskostenkurve Grenzkostenkurve minimale Durchschnittskosten 0 Menge Gut 1 Marktangebotskurve Im Regelfall wird in der Mikroökonomie von einer neoklassischen Produktionsfunktion ausgegangen. Diese zeichnet sich durch eine abnehmende Grenzproduktivität und damit durch steigende Grenzkosten aus. Das Angebotsverhalten eines gewinnmaximierenden Unternehmens, für das der Preis

6 24 Brückenkurs eine vom Markt vorgegebene exogene Größe ist, zeichnet sich deshalb durch folgende Zusammenhänge aus: Wenn der Preis eines Gutes hoch ist, ist die angebotene Menge des Gutes hoch. Bei einem geringen Preis ist die angebotene Menge hingegen gering. Wenn der Preis eines Gutes sinkt, geht die angebotene Menge des Gutes zurück. Bei einem steigenden Preis nimmt die angebotene Menge des Gutes zu. Dieser Zusammenhang zwischen der angebotenen Menge eines bestimmten Gutes und dessen Preis gilt auch das gesamte Marktangebot. Das Marktangebot ist das Gesamtangebot aller Anbieter, die auf dem Markt das betreffende Gut anbieten. Formal ist das Marktangebot die Summe aller individuellen Angebote der Unternehmen. Verständnisfragen Haben Sie alles verstanden? Mit den folgenden Fragen können Sie das Gelernte schnell prüfen: 1. Was sind Fixkosten? sie fallen unabhängig von der produzierten Menge an sie fallen abhängig von der produzierten Menge an 2. Was bildet eine Isokostengerade ab? sie bildet die variablen Kosten ab die Kosten, die unabhängig von der produzierten Menge anfallen die Kombinationen von Produktionsfaktoren, die die gleichen Gesamtkosten verursachen die Kombinationen von Produktionsfaktoren, die den gleichen Output erzielen

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