Prozessmodellierung zur Gestaltung von Dokumentenmanagementsystemen

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1 Prozessmodellierung zur Gestaltung von Dokumentenmanagementsystemen Prof. Dr. Heinrich Seidlmeier Fachhochschule Rosenheim Marienberger Str Rosenheim Zusammenfassung Da Informationen bzw. Wissen vielfach in Form von Dokumenten vorliegen, sind computergestützte Dokumentenmanagementsysteme (DMS) wichtige Bausteine zum erfolgreichen Informationsbzw. Wissensmanagement in Unternehmen. Im Rahmen dieses Beitrags soll die Notwendigkeit einer oft vernachlässigten Prozessmodellierung zur Gestaltung von DMS diskutiert werden. Dazu wird zunächst auf die beiden grundsätzlichen, vom Umfang der Systemaufgaben abhängigen DMS- Gestaltungsalternativen strukturorientiert und prozessorientiert eingegangen. Die Art der betreffenden Prozesse bestimmt hierbei die Alternativenwahl. Als relevante Prozessmerkmale werden die Dokumentenabhängigkeit und die Dokumentensteuerung von Prozessen vorgestellt und damit eine Prozessmodellierung primär aus Dokumentensicht entwickelt.. Ein einfaches Anwendungsbeispiel Prüfung von Lieferantenrechnungen, erstellt auf der Grundlage des ARIS- Konzeptes, veranschaulicht die Überlegungen v.a. durch Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK). 1. Einordnung und Zielsetzung des Beitrags Dokumentenmanagementsysteme (DMS) wurden schon früh beschrieben, Funktionalität und Vo r- teile sind seit langem bekannt, die notwendigen Technologien vorhanden [vgl. So84, Sp95, Kr95]. DMS als Teildisziplin der Wirtschaftsinformatik werden in der gängigen Grundlagenliteratur regelmäßig angesprochen [vgl. z.b. Ha96, S , StHa99, S ], stellen aber sicherlich kein aktuelles Schwerpunktthema in der deutschsprachigen Forschung dar. Hinweise auf eine aber doch beachtenswerte Bedeutung der DMS liefern beispielsweise die beiden folgenden Aspekte. 205

2 Unbestritten ist zum einen die herausragende Rolle der Information bzw. des Wissens zur erfolgreichen Unternehmensführung. Information bzw. Wissen wird hierbei als moderner Produktions- bzw. Wettbewerbsfaktor verstanden [vgl. z.b. Pi97; Sc99 stuft den Bereich Wissensmanagement als eine wesentliche Herausforderung für das IT Management im neuen Jahrtausend ein]. Dokumente (in Form von Briefen, Belegen, Büchern, Fachartikeln usw.) dienen hierbei vielfach als Trägermedium. Informations- und Wissensmanagement basieren deshalb essentiell auf einem zuliefernden Dokumentenmanagement. Neben der reinen Informationsversorgung besitzen Dokumente zum anderen auch eine Steuerungsfunktion bei der Aufgabenbearbeitung. So wird eine Aktivität in vielen Fällen dadurch angestoßen, daß die zur Ausführung notwendigen Nutzdaten in Dokumentenform am betreffenden Arbeitsplatz vorliegen. Ein Kontrollfluß im eigentlichen Sinne existiert nicht (...). Das Ergebnis einer wertschöpfenden Aktivität besteht v.a. aus auf Dokumenten fixierten Informationen, die wiederum die Ausführung nachfolgender Aktivitäten veranlassen. Es ist somit möglich, Vorgänge durch Dokumente umfassend zu beschreiben. [Ra95, S. 468; die Autoren zitieren auch McDSo91, die von einer XE- ROX-Studie berichten. Eine Erkenntnis hierbei war, dass 92% aller Kanten eines Kerngeschäftsprozesses durch Dokumente determiniert wurden.]. Diesem Prozesscharakter von Dokumenten wird aber m.e. bei Entwicklung bzw. Einführung von DMS kaum getragen. Eine unterstützende Prozessmodellierung unterbleibt [vgl. z.b. KaMe97 und Gu99]. Selbst in der Literatur, die auf die Integration von DMS und Workflowmanagementsystemen (WFMS) verweist, finden sich nur unzureichende Hinweise, wie ein dokumentenbezogener Workflow zu erstellen ist bzw. modelliert wurde [vgl. z.b. Mo97, Gi98]. 2. Dokumente und Dokumentenmanagementsysteme In einem sehr weiten Sinne kann unter einem Dokument eine für den menschlichen Gebrauch aufbereitete Einheit an gespeicherter Information verstanden werden [vgl. Sp95, S. 30 und die dort zitierte Literatur]. Dokumente in dieser Sicht sind beispielsweise Briefe, Verträge, Berichte, Zeichnungen, Grafiken, -nachrichten, Telefaxe, Videos usw. Bezüglich der elektronischen Verarbeitbarkeit kann in Abhängigkeit von den Trägermedien - wie folgt unterschieden werden [vgl. dazu ähnlich Kr95, S. 27 f., Gu99, S. 15 f.]: 206

3 - Papiergebundene Dokumente (elektronische Speicherung erst nach entsprechender Erfassung, z.b. Scannen, möglich; Zu dieser Kategorie sollen auch weitere Nicht-EDV-Medien wie Mikrofilme zählen.) - Digitale Dokumente (elektronische Speicherung möglich) - Non Coded Information (NCI) Dokumente enthalten Information, die nicht direkt elektronisch weiterverarbeitet werden können (z.b. Pixel-/Rastergrafiken als gescannte Papierdokumente, Audio-/Videoinformation) - Coded Information (CI) Dokumente werden von einem Computer als Menge maschinenlesbarer Zeichen erzeugt und können dadurch direkt weiterverarbeitet werden (z.b. Texte, Tabellen) Welche Eigenschaften weisen nun Dokumente auf und welche Aufgaben können sie aufgrund dieser Merkmale erfüllen? Neben dem physischen Merkmal des verwendeten Trägermediums und formalen Eigenschaften (wie Aufbau und Layout des Dokuments) ist im Zusammenhang mit der Gestaltung von (prozessorientierten) DMS v.a. die Steuerungseigenschaft zu nennen. Der Inhalt, zeitliche Merkmale (Erzeugungsdatum, Verfallsdatum u.ä.), Erzeuger, Bearbeiter, Empfänger und weitere Attribute determinieren den Ablauf der Dokumentenbearbeitung oft in vollständigem Maße (strukturierter Prozess). Dokumente, die nun Steuerungseigenschaften in ausreichendem Maße aufweisen, können in einem Bearbeitungsprozess ( Geschäftsprozess ) die Steuerungsaufgabe übernehmen. Als weitere gleichrangige Aufgabe eines Dokuments ist selbstverständlich die Versorgung von Organisationsmitgliedern mit Informationen bzw. Wissen zu nennen. Die Aufgaben [vgl. dazu grundlegend Kr95, S ] von DMS lassen sich auf drei Stufen abbilden: 1. Klassische Aufgaben - Erfassen (inkl. Aufbereitung) von Dokumenten - Indexieren (Vergabe von Suchattributen) - Archivieren (Speicherung/elektronische Ablage) - Dokumentenretrieval (Suche/Finden) - Ausgeben (Anzeige/Ausdruck) 2. Integrationsaufgabe 207

4 Zusammenführung von Dokumenten (z.b. oder ) und Daten (z.b. Buchungssatz oder Kundendatei) [vgl. zu dieser, gerade für die Praxis hoch relevanten Problematik genauer Mo97, S. 3 9] 3. Verteilungsaufgabe Zuweisung von Dokumenten zu Aufgaben bzw. Aufgabenbearbeiter zur Vorgangssteuerung und damit Erweiterung von DMS mit Workflow-Funktionalitäten DMS, die klassische und integrative Aufgaben bearbeiten können, werden im folgenden als strukturorientierte Systeme (auch strukturelles Dokumentenmanagement) bezeichnet, da hierbei logische Dokumenten- und Datenstrukturen im Vordergrund stehen. Werden zudem Verteilungsaufgaben abgedeckt, liegen prozessorientierte Systeme vor (auch prozessurales Dokumentenmanagement). Aufgrund des größeren Aufgabenumfanges werden diese DMS i.d.r. teuerer sein als strukturorientierte Systeme. Ähnlich unterscheidet [Sch99, S. 12] in struktur- und prozessorientiertes Dokumentenmanagement. Allerdings bezeichnet er ein Konzept, das Struktur und Prozess vereint, als Integriertes Dokumentenmanagement. Dem soll hier nicht gefolgt werden, da nach den Ausführungen in diesem Beitrag ein nur prozessorientiertes Konzept ohne Dokumenten-/ Datenstrukturen die definierten klassischen und integrativen (Basis-) Aufgaben nicht erfüllen würde. 3. Strukturorientiertes vs. prozessorientiertes Dokumentenmanagement Auf der Basis der vorangehenden Ausführungen werden nun die folgenden Fragestellungen beha n- delt: Welche Besonderheiten ergeben sich für die Prozessmodellierung aus Dokumentensicht auf Fachkonzeptebene? Auf dieser Basis: - Was sind dokumentenabhängige Prozesse? - Wann besitzen Dokumente Steuerungseigenschaften? Mit anderen Worten: Im Rahmen einer (meist bezüglich des organisatorischen Untersuchungsbereichs begrenzten) Geschäftsprozessoptimierung und/oder der Planung eines DMS-Einsatzes, ist der betreffende dokumentennahe Prozess zu modellieren (zunächst als Ist-Ablauf, dann auch als Soll- Ablauf). Als Besonderheit hierbei dienen die betroffenen Dokumente als Modellierungsgrundlage. Ist das Prozessmodell valide erstellt, ist zu prüfen, ob ein prozessorientiertes DMS zum Einsatz 208

5 kommen soll oder nur ein strukturbezogenes System. Eine (tendenziell aufwendigere) Prozesslösung erscheint dann angemessen, wenn es sich im Anwendungsfall um dokumentenintensive und dokumentengesteuerte Prozesse handelt Prozessmodellierung aus Dokumentensicht Bei einer typischen Prozessoptimierung (als Vorstufe zu einer EDV-Systemeinführung) werden die im abstrakten Prozessdenken i.d.r. unerfahrenen Mitarbeiter meist überfordert - dies insbesondere bei komplexen Abläufen (viele Prozessschritte, Organisationseinheiten, Verzweigungen u.ä.). Leichter zugänglich kann ein solches Projekt werden, wenn die Überlegungen und Analysen an einem konkreten und bekannten Objekt, wie eben einem Dokument, festgemacht werden können und der zu betrachtende Prozess Schritt für Schritt und nicht in einem Wurf entwickelt wird. Dieses schrittweise Denken vom Dokument her prägt dann auch den Modellierungsansatz. In diesen Beitrag sollen die verschiedenen bekannten Vorgehensmodelle und Modellierungsmethoden nicht diskutiert werden [vgl. dazu ausführlich Ja97, S ; die Ausführungen hier beziehen sich zwar auf WFMS, gelten aber weitgehend auch für die Prozessmodellierung im allgeme i- nen]. Verwendet wird als Vorgehensmodell im Grundsatz der in Wissenschaft und Praxis bekannte ARIS-Ansatz (Architektur Integrierter Informationssysteme) und die im entsprechen Softwarewerkzeug ARIS Toolset enthaltenen Modellierungsmöglichkeiten, insbesondere die sogenannte Ereignisgesteuerte Prozesskette EPK [vgl. hierzu und zum folgenden grundlegend Sc97, Sc98a, Sc98b]. Ein wesentliches Merkmal von ARIS ist die Reduzierung der Prozesskomplexität durch Einführung von verschiedenen Beschreibungssichten. Die wichtigsten Sichten sind: - Funktionssicht -> Auszuführende Funktionen (Vorgänge, Tätigkeiten, Prozessschritte u.ä.) im Prozessablauf sowie hierarchische Zusammenhänge - Organisationssicht -> Im Prozess involvierte Organisationsobjekte (Abteilungen, Mitarbeiter usw.) sowie hierarchische Strukturen und Beziehungen - Datensicht -> Datenstrukturen sowie Prozess- und Umweltzustände 209

6 - Prozess-/Steuerungssicht -> Integration der isolierten Teilsichten Funktion, Organisation und Daten zu einen vollständigen Prozess Diese vier Sichten können für ein prozessorientiertes Dokumentenmanagement auch als Modellierungsobjekte interpretiert werden [vgl. dazu weitgehend übereinstimmend aus Workflow-Sicht Ga97, S , Ja97, S ], die schrittweise zu behandeln sind. Während im ARIS- Vorgehensmodell gewöhnlich die Funktionen, die Organisation und Daten prinzipiell isoliert nebeneinander modelliert werden und dann zu einen Prozess zusammengefügt werden, bilden Dokumente die einheitliche Ausgangsbasis für die Sichten Funktionen, Organisation und Daten aus Dokumentensicht. Eine ähnliche Vorgehensweise schlägt Raufer [Ra97, S ] als Basis für die Konzeption ODAN (Office Document Analysis) vor. Genannt werden vier Schritte: - Informationsobjekte (Abbildung der Dokumente und Daten mit verschiedenen Merkmalen) - Informationsobjektstruktur (Abbildung der Beziehungen zwischen den Informationsobjekten) - Funktionaler Informationsfluss (Zuordnung von Funktionen mit Input und Output) - Prozessualer Informationsfluss (Verbindung der Funktionen über gerichtete Kanten) Daraus wird ein Ablaufplan bzw. Prozessmodell abgeleitet. Raufer weist auch darauf hin, dass bei der Modellierung besonderer Wert auf die nicht-wertschöpfenden, dokumentenbezogenen Aktivitäten (erfassen, ablegen, wiederfinden usw.) zu legen ist Anwendungsbeispiel Zur Verdeutlichung und Weiterführung der bisherigen prinzipiellen Gedanken wird ein einfaches Beispiel Prüfung von Lieferantenrechnungen entwickelt und mit dem ARIS Toolset (Version 4.11) in den relevanten Grundzügen abgebildet: Eine erste Analyse hat ergeben, dass im genannten Prozess die Dokumente Bestellung, Lieferschein, Wareneingangsbeleg (WE-Beleg) und (Lieferanten-) anfallen. Diese Dokumente können zusammen mit relevanten Attributen in ARIS bspw. durch ein Informationsträgerdiagramm dargestellt werden (Abbildung 1). In diesem Kurzbeispiel wird die als Ausgangspunkt dienende Dokumentenbasis damit gleich in ein Modell der ARIS-Datensicht überführt. 210

7 Aufbewahrung: Einkauf Aufbewahrung: Lager Medium: Text-Datei Bestellung Zustand: Versendet Medium: EDV-Liste WE-Beleg Zustand: Gedruckt Erzeuger: Einkauf Erzeuger: Lager Aufbewahrung: Einkauf Aufbewahrung: swesen Medium: Papier Lieferschein Zustand: Empfangen Erzeuger: Lieferant Medium: Fax Zustand: Empfangen Erzeuger: Lieferant Abbildung 1: Dokumente und Attribute In einem nächsten Schritt werden die notwendigen Funktionen im Prüfungsprozess ermittelt (durch Fragen wie Welche Tätigkeiten werden innerhalb der sprüfung auf der Basis der Bestellung durchgeführt? ): - Alle notwendigen Dokumente zur sprüfung zusammenstellen - Diese Dokumente inhaltlich abgleichen - Bei Abweichungen (z.b. zwischen Liefermenge und smenge) beim Lieferanten reklamieren - zur Zahlung freigeben (wenn keine Differenzen vorhanden sind) - (Falls Reklamation beim Lieferanten erfolglos) Interne Klärung Schon an dieser Stelle ist erkennbar, dass kein Prozessschritt ohne ein Dokument durchführbar ist. Die beteiligten Organisationseinheiten Sachbearbeiter SB (Stelle), Einkauf EK (Abteilung) und swesen ReWe (Abteilung) könnten beispielsweise durch ein Organigramm strukturiert dargestellt werden. Bevor nun die Sichten Daten/Dokumente, Funktionen und Organisation zu einem Prozess sprüfung zusammengefasst werden, soll beispielhaft die Funktion Notwendige Dokumente zusammenstellen genauer dargestellt werden. Die Detaillierung um nicht wertschöpfende, dokumentenbezogene Aktivitäten in einem Funktionsbaum (Abbildung 2) und funktionsbezogen notwendige Dokumente in einem Funktionszuordnungsdiagramm (Abbildung 3) unterstützen das oben genannte schrittweise Vorgehen. 211

8 Notwendige Dokumente zusammenstellen "Bestellung" aus Einkauf anfordern "WE-Beleg" aus Lager anfordern "Lieferschein" aus Einkauf anfordern "" aus Postkorb holen Abbildung 2: Dokumentenbezogene Funktionen Bestellung Notwendige Dokumente zusammenstellen SB ReWe Lieferschein WE-Beleg Abbildung 3: Dokumenteninput und zuständige Stelle für die Funktion Notwendige Dokumenten zusammenstellen 212

9 In den Abbildungen 4a und 4b ist nun der gesamte, gegenüber der Realität vereinfachte, aber zur Prinzipdarstellung ausreichende Gesamtprozess abgebildet. Ob dieser Ablauf ein prozessorientiertes DMS erfordert, soll im nächsten Abschnitt geprüft werden. Lieferantenrechung eingetroffen Bestellung Lieferschein Notwendige Dokumente zusammenstellen SB ReWe WE-Beleg Bestellung Dokumente abgleichen SB ReWe Lieferschein WE-Beleg Keine Abweichungen vorhanden Notwendige Dokumente zusammengestellt Preisabweichung vorhanden Mengenabweichung vorhanden Artikelabweichung vorhanden Abbildung 4a: Prozess sprüfung in EPK-Darstellung 213

10 Bestellung reklamieren SB EK Lieferschein Reklamation erfolgreich Reklamation nicht erfolgreich Bestellung Leiter ReWe Interne Klärung der Reklamation Lieferschein Leiter EK WE-Beleg zur Zahlung freigeben SB ReWe ist zur Zahlung freigegeben wird nicht bezahlt Zahlungslauf Juristische Prüfung Abbildung 4b: Prozess sprüfung in EPK-Darstellung (Fortsetzung) 214

11 3.3. Dokumentenabhängige und dokumentengesteuerte Prozesse Liegen nun die entsprechenden Prozessmodelle vor, kann entschieden werden, ob zur (Teil-) Automatisierung der Prozessdurchführung ein strukturorientiertes DMS ausreicht oder ein prozessorientiertes System zu entwickeln ist, welches auch die genannte Verteilungsaufgabe unterstützen sollte. Bei der Herleitung eines entsprechenden Entscheidungskonzeptes wird davon ausgegangen und damit nicht weiter diskutiert, dass die im betrachteten Prozess zu verarbeitende Dokumentenmenge überhaupt ausreichend hoch ist, um einen EDV-Einsatz grundlegend zu rechtfertigen. Unter dieser quantitativen Voraussetzung ist der qualitative Aspekt, also die Bedeutung von Dokumenten im Prozess zu prüfen. Unter bedeutsamen Dokumenten sollen hier Dokumente verstanden werden, die die Prozessqualität/-kosten/-zeiten (als Merkmale des Prozessergebnisses) wesentlich bestimmen. Bedeutsam bzw. ergebnisbestimmend sind Dokumente dann, wenn a. der Anteil der dokumentenabhängigen Prozessschritte relativ hoch ist und b. der Anteil der dokumentenbestimmten Prozessereignisse relativ hoch ist. Die Basis für diesen zweiteilige Ansatz, der nachfolgend erläutert wird, ist die Konstruktion von EPK. Klassifiziert man die ARIS-Sichten Organisation und Daten als funktionsunterstützende Objekte, bleiben als zentrale EPK-Objekte Funktionen und Ereignisse. Will man nun Dokumente und Prozesse bei der Modellierung zusammenbringen, müssen Dokumente im Zusammenhang mit Funktionen (vgl. a.) und Ereignissen (vgl. b.) gesehen werden. Ein Prozessschritt (in einer EPK eine Funktion) ist dann dokumentenabhängig, wenn ohne die Dokumenteninformation der Schritt nicht durchgeführt werden kann. Die Lieferantenrechnung im Be i- spiel kann nicht geprüft werden, wenn dem zuständigen Sachbearbeiter die prüfungsrelevanten Informationen nicht vorliegen. Der relative Anteil der dokumentenabhängigen Prozessschritte an allen Prozessschritten soll als Grad der Dokumentenabhängigkeit des Prozesses bezeichnet werden. Je höher diese Kennzahl ist, desto sinnvoller ist der Einsatz eines prozessorientierten DMS. Zu dokumentenbestimmten Ereignissen führt die folgende Überlegung. In EPK wird wie die Bezeichnung aussagt - der Ablauf durch die auftretenden Ereignisse gesteuert. Hat nun ein Ereignis direkten Dokumentenbezug (Im Beispiel: Lieferantenrechnung eingetroffen ; der direkte Bezug ergibt sich schon oft, aber nicht zwingend, aus der Formulierung des Ereignisses), steuert das entsprechende Dokument ( Lieferantenrechnung ) an dieser Stelle den Prozess. Der relative Anteil der dokumentenbestimmten Prozessereignisse an allen Prozessereignissen soll als Grad der Dokumentensteuerung des Prozesses bezeichnet werden. Je höher wiederum diese Kennzahl ist, desto sinnvoller ist ebenfalls der Einsatz eines prozessuralen Systems. 215

12 Die Frage ist nun, welche Ausprägungswerte die Merkmale Dokumentenabhängigkeit und Dokumentensteuerung mindestens annehmen müssen, um i.d.r. aufwendigere, prozessorientierte DMS zu rechtfertigen. Für das Beispiel sprüfung gilt, dass keine Funktion ohne Dokumente durchgeführt werden kann, d.h. Dokumentenabhängigkeit gleich 100%. Die folgende Übersicht zeigt, dass 8 von 10 Ereignissen dokumentenbestimmt sind, d.h. Dokumentensteuerung gleich 80%. Ereignis Dokumentbestimmtes Ereignis (ja/nein) 1 Lieferantenrechnung eingetroffen ja 2 Notwendige Dokumente zusammengestellt ja 3 Keine Abweichungen (in den Dokumenten) vorhanden ja 4 Preisabweichungen (in den Dokumenten) vorhanden ja 5 Mengenabweichungen (in den Dokumenten) vorhanden ja 6 Artikelabweichungen (in den Dokumenten) vorhanden ja 7 Reklamation erfolgreich nein 8 Reklamation nicht erfolgreich nein 9 zur Zahlung freigeben ja 10 wird nicht bezahlt ja Anmerkung zu den Ereignissen 7 und 8: Im Beispiel soll es sich um eine mündliche Reklamation handeln, deren Akzeptanz bzw. Ablehnung nicht von einem weiteren Dokument abhängt (z.b. Gutschrift) bzw. zu einem neuen Dokument führt (z.b. Aktennotiz). An dieser Stelle erscheint eine empirische Untersuchung zur fundierten Abschätzung konkreter Kennzahlenwerte interessant. Zu untersuchen wären die Nutzeffekte einer repräsentative Stichprobe an eingesetzten struktur- und prozessorientierten DMS. Für erfolgreiche und weniger/nicht erfolgreiche DMS müssten die Werte zur Dokumentenabhängigkeit und Dokumentensteuerung ermittelt werden, um daraus entsprechende Richtgrößen zu ermitteln. Gleichermaßen interessant wäre die Bestimmung von erfolgsbestimmenden Faktoren (wie bspw. eine vorab durchgeführte Prozessmodellierung). 4. Ausblick Die dargestellten Ansätze sind weiterzuentwickeln. Eine Reihe von Ansatzpunkten bietet sich exemplarisch an: - Detaillierte Prüfung der Möglichkeiten des ARIS Toolset zur dokumentennahen Modellierung - Anwendung anderer, z.b. objektorientierter Modellierungsmethoden 216

13 - (Möglicherweise) Entwicklung einer neuen dokumentennahen Modellierungssprache - Konkretisierung des Zusammenspiels von DMS und WFMS - Konkretisierung des Übergangs zwischen Fachkonzept und DV-Konzept - Beleuchtung der organisatorischen Konsequenzen des DMS-Einsatzes - Durchführung einer empirischen Studie zur Bestimmung von konkreten Werten zur Dokumentenabhängigkeit und Dokumentensteuerung 5. Literaturverzeichnis [Ga97] Galler, S., Vom Geschäftsprozessmodell zum Workflow-Modell, 1997, Wiesbaden [Gi98] Gierhake, O., Integriertes Geschäftsprozessmanagement, 2. Auflage, 1998, Braunschweig/Wiesbaden [Gu99] Gulbins J. u.a., Dokumentenmanagement, 2. Auflage, 1999, Berlin usw. [Ha96] Hansen, H. R., Wirtschaftsinformatik I, 7. Auflage, 1996, Stuttgart [Ja97] Jablonski, S. u.a. (Hrsg.), Workflow-Management, 1997, Heidelberg [KaMe97] Kampffmeyer, U., Merkel, B., Grundlagen des Dokumenten-Managements, 1997, Wiesbaden [Kr95] Kränzle, H.-P., Dokumentenmanagement, in: HMD 31 (1995) 181, S. 26 ff. [McDSo] McDonnel, E. D., Sommerville, G. E., Corporate reengineering that follows the design of document imaging, in: Information Strategy: The Executive s Journal, o.j. (1991) 3, S. 5 ff. [Mo97] Morschheuser, S., Integriertes Dokumenten- und Workflow-Management, 1997, Wiesbaden [Pi 97] Picot, A. (Hrsg.), Information als Wettbewerbsfaktor, 1997, Stuttgart [Ra95] Raufer, H. u.a., Ein Werkzeug zur Analyse und Modellierung von Geschäftsprozessen als Voraussetzung für effizientes Workflow-Management, in: Wirtschaftsinformatik 37 (1995) 5, S. 467 ff. [Ra97] Raufer, H., Dokumentenorientierte Modellierung und Controlling von Geschäftsprozessen, 1997, Wiesbaden [Sc97] Scheer, A.-W., Wirtschaftsinformatik, 7. Auflage, 1999, Berlin usw. 217

14 [Sc98a] Scheer, A.-W., ARIS Modellierungsmethoden, Metamodelle, Anwendungen, 3. Auflage, 1998, Berlin usw. [Sc98b] Scheer, A.-W., ARIS Vom Geschäftsprozeß zum Anwendungssystem, 3. Auflage, 1998, Berlin usw. [Sc99] Scheer, A.-W., Which themes will define IT management in the millennium?, Folienvortrag zur ARIS-Konferenz 1999 [Sch99] Schoop, E., Integriertes Dokumentenmanagement, Folien zum Gastvortrag an der Universität Würzburg 1999 [So84] Somerville, P. J., Use of Images in Commercial and Office Systems, in: IBM Systems Journal 23 (1984) 3, S. 281 ff. [Sp95] Sprague, R. H., Electronic Document Management, in: MIS Quarterly 19 (1995), 1, S. 29 ff. [StHa99] Stahlknecht, P., Hasenkamp, U., Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 9. Auflage, 1999, Berlin usw. 218

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