Musterlösung. Frage Summe Note Punkte 1, ,5 1,0

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1 Biochemische Teilklausur zum Grundmodul 0 im Bachelor-Studiengang Biowissenschaften (neue Prüfungsordnung Dauer Std.), , 8:00-9:00 Uhr, Sporthalle, sowie Biochemische Teilklausur zum Grundmodul 07 im Bachelor-Studiengang Biowissenschaften (alte Prüfungsordnung Dauer,5 Std.), , 8:00-9:30 Uhr, Sporthalle, sowie Allgemeine Klausur zur Vorlesung Biochemie (Dauer,5 Std.), , 8:00-9:30 Uhr, Sporthalle, im Wintersemester 202/203 Musterlösung Bitte amen (in DRUKBUSTABE), Matrikelnummer und Studienfach (bei Biowissenschaften auch alte oder neue Prüfungsordnung) unbedingt angeben (dafür gibt s,5 Extrapunkte)! ame Studi Allwissend Matr.-r Studiengang Klausurologie neu alt ATUG: Studierende des Studiengangs Bachelor-Biowissenschaften (neue Prüfungsordnung) müssen Aufgabe nicht bearbeiten. Abgabe nach 60 Min. öchstpunktzahl 34 Punkte, bestanden mit mindestens 4 Punkten. Für alle anderen gilt: Alle Aufgaben bearbeiten, Abgabe nach 90 Min. öchstpunktzahl 50 Punkte, bestanden mit mindestens 20 Punkten. Frage Summe ote Punkte, ,5,0 benötigte Punkte ote % Punkte für Bbio neu für andere 85 28,9 42,5, ,2 40, ,5 37, ,8 35 2, , 32,5 2, , ,7 27,5 3, ,7 45 5,3 22, ,6 20

2 . icht für Bachelor Biowissenschaften (neue Prüfungsordnung): Formulieren Sie die repetitiven Schritte in der β-xidation von Fettsäuren (= Fettsäureabbau; Reaktionsgleichungen und amen der oenzyme angeben!). R 2 2 SoA FAD FAD 2 R SoA trans: 2 R 2 SoA (L),S: AD + AD + + R 2 SoA oas R SoA + 3 SoA Wie unterscheiden sich die entsprechenden Reaktionen in der Fettsäuresynthese bezüglich der verwendeten Enzyme (keine amen), der ofaktoren, der Stereochemie und der Lokalisation Abbau Synthese rt Mitochondrien ytosol Redox-oenzyme FAD, AD ADP -ydroxyacylverb. (L),S (D),R Fettsäure gebunden an: oa AP (Acylcarrier-Protein) Enzyme getrennt Multienzymkomplex (6 Punkte). 5

3 Ab hier für alle. Bitte ankreuzen: 2. Bildung und Verbrauch von ADP: ADP wird im ytosol nicht gebildet. ADP entsteht im oxidativen Zweig des Pentosephosphatwegs bei der Umsetzung von Glucose-6-phosphat zu 6-Phosphogluconolacton, bei der Umsetzung 6-Phosphogluconolacton zu 6-Phosphogluconsäure. ADP entsteht bei der Umsetzung von Malat zu Pyruvat durch das malic enzyme. ADP wird bei der Fettsäuresynthese zur Reduktion von Acetoacetyl-AP verwendet. ADP wird bei der Fettsäuresynthese zur Reduktion von D-3-ydroxybutyryl-AP verwendet. ADP wird in den hloroplasten gebildet und auch verbraucht. Achtung: 5 richtige Antworten möglich (5 Punkte). Werden mehr als 5 Antworten angekreuzt, 3. Bei der Umwandlung von Pyruvat zu Acetyl-oA findet eine oxidative Decarboxylierung statt, muss anschließend Acetyl-oA mit ilfe von L-arnitin in die Mitochondrien transportiert werden, tritt ein Thiohalbacetal als Zwischenverbindung auf, sind 3 schwefelhaltige ofaktoren beteiligt, sind 5 ofaktoren beteiligt, von denen 2 aus der Reaktion verändert hervorgehen, ist die Reaktionsgeschwindigkeit kontrolliert durch lange Diffusionswege der Zwischenprodukte, handelt es sich um eine zur Bildung von Succinyl-oA analoge Reaktion. Achtung: 4 richtige Antworten möglich (4 Punkte). Werden mehr als 4 Antworten angekreuzt, 4. Aminosäureabbau: Viele Aminosäuren übertragen ihren Stickstoff auf 2-xoglutarat. Durch Transaminierung kann auch Alanin entstehen. Durch Transaminierung kann auch Aspartat entstehen. Aspartat überträgt seinen Stickstoff meist auf itrullin. Glutamat wird unter Beteiligung von FAD oxidativ desaminiert. Bei allen Wirbeltieren ist arnstoff die Ausscheidungsform des Stickstoffs. Der arnstoffzyklus ist ein katalytischer Zyklus, bei dem nur arbamoylphosphat eintritt und nur arnstoff austritt. Der arnstoffzyklus ist mit dem itratzyklus über Fumarat und xalacetat verknüpft. Achtung: 5 richtige Antworten möglich (5 Punkte). Werden mehr als 5 Antworten angekreuzt,

4 5. Kohlenhydratstoffwechsel: Beim Glykogenabbau wirkt Pyridoxalphosphat als Säure-Base-Katalysator. Bei der Glykogen-Synthese wird UDP-D-Glucose als aktivierte Vorstufe verwendet. Bei der Regulation der Glykolyse und Gluconeogenese spielt Glucose-2,6-bisphosphat eine wichtige Rolle. Welche Reaktionsschritte der Glykolyse werden in der Gluconeogenese umgangen? Bildung von Pyruvat und ATP aus Phosphoenolpyruvat Bildung von,3-bisphosphoglycerat und ATP aus Glycerinaldehyd-3- phosphat Fructose-,6-bisphosphat aus Fructose-6-phosphat und ATP Bildung von Glycerinaldehyd-3-phosphat und Dihydroxyacetonphosphat aus Fructose-,6-bisphosphat Achtung: 4 richtige Antworten möglich (4 Punkte). Werden mehr als 4 Antworten angekreuzt, 6. itratzyklus, Atmungskette und oxidative Phosphorylierung: Ein Protonengradient über die innere Mitochondrienmembran (niedrigerer p in der Matrix) wird zur ATP-Synthese benutzt. Im Komplex 2 wird Ubichinol unter xidation von Succinat gebildet. Der Protonengradient wird durch die Komplexe, 3 und 4 aufgebaut. ytochrom c dient als Elektronenüberträger zwischen den Komplexen 3 und 4. Achtung: Frage wird UR DA (und zwar mit 4 Punkten) gewertet, WE ALLE Antworten korrekt angekreuzt sind. 7. ämoglobin, Myoglobin: ämoglobin und Myoglobin haben äm als prosthetische Gruppe. In ämoglobin und Myoglobin wechselt das Eisen des äms seine xidationsstufe je nach Beladungszustand zwischen 2 und 3. ämoglobin hat bei jedem Sauerstoffpartialdruck eine höhere Sauerstoffaffinität als Myoglobin. 2,3-Bisphosphogycerat erniedrigt die Sauerstoffaffinität des ämoglobins, weil es die Konformation des Desoxyhämoglobins stabilisiert. Achtung: Frage wird UR DA (und zwar mit 4 Punkten) gewertet, WE ALLE Antworten korrekt angekreuzt sind.

5 8. Die im Folgenden gezeigten Strukturformeln können richtig oder falsch sein. Bitte entsprechend ankreuzen. Achten Sie auch auf Stereochemie. Gestrichelte Linien sollen Substituenten andeuten, die Sie nicht berücksichtigen müssen. (8 Punkte): Fumarat Adenin 2 3 richtig S 2 Methionin falsch 3 2 Tryptophan 3 α-d-ribose 2 AD 2 arnitin richtig falsch Isocitrat 2 2

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