Bildungsprogramm 2014

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bildungsprogramm 2014"

Transkript

1 Klar Kompetent Kollegial BILDUNG im Bezirk Küste Bezirk Küste Betriebsräte JAV SBV Bildungsprogramm 2014 wwbildungsportal-kueste.de Arbeit und Leben Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Oldenburg

2 Kontakt und Anmeldung Wir beraten euch gern. Bei Fragen wendet euch bitte an den jeweiligen Veranstalter des gewünschten Seminars. Auch die Anmeldung bitte direkt an den Veranstalter senden oder faxen. Hamburg (AuL HH) Arbeit und Leben Bildungswerk GmbH Besenbinderhof Hamburg Anmeldung und Information Nilgün Baier-Kilic Tel.: Fax: Oldenburg (AuL OL) Arbeit und Leben Nds. Nord ggmbh Klävemannstraße Oldenburg Anmeldung und Information Edeltraut Löning Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Bezirksleitung Küste Kurt-Schumacher-Allee Hamburg Anmeldung und Information Cristina Wolter Tel.: Fax: [email protected] Bremen (AuL HB) Arbeit und Leben Bremen e.v. Bahnhofsplatz Bremen Anmeldung und Information Dagmar Lichte Tel.: Fax: [email protected] Bremerhaven (AuL BHV) Arbeit und Leben Bremerhaven e.v. Hinrich-Schmalfeldt-Straße 31b Bremerhaven Anmeldung und Information Gerrit Annas Tel.: Fax: [email protected] Impressum Herausgeber: Arbeit und Leben/IG Metall Bezirk Küste Verantwortlich: Marita Rehfeuter, Dominique Weber Fotos: Peter Bisping/Gesa Becher Lektorat: Inge Krause Gestaltung/Druck: Peter Bisping/Drucktechnik-Altona.de

3 Vorwort 1 Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Frühjahr 2014 stehen Betriebsratswahlen an, im Herbst die JAV- und SBV-Wahlen. Danach gilt es, schnellstmöglich mit der Arbeit im Gremium zu starten, um die Interessen der Beschäftigten weiterhin zu sichern und auszubauen. Doch rechtssichere und erfolgreiche Interessenvertretung braucht umfassende Kenntnisse im Betriebsverfassungs- und Arbeitsrecht. Hierfür Schulungen in Anspruch zu nehmen, ist nicht nur ein Recht jedes Betriebsrats, der JAV und SBV es ist auch ein Muss: Laut Bundesarbeitsgericht sind beispielsweise Betriebsräte dazu verpflichtet, sich umfassend auf ihr Mandat vorzubereiten. Wir, eure IG Metall und Arbeit und Leben, unterstützen euch mit unserem Seminarangebot 2014 nicht nur bei der Aneignung der erforderlichen Kenntnisse sondern auch bei der Umsetzung und Anwendung im Betrieb. Für alle Seminare gilt: Die Praxis steht im Mittelpunkt. Unsere FachreferentInnen kennen die Probleme im Betrieb und bieten Betriebsräten neben der Wissensvermittlung auch viele konkrete Tipps für den BR-Alltag. Engagierte und gut geschulte Betriebsräte, JAV und SBV können viel bewegen: Nach dem Besuch unserer Seminare wisst ihr, worauf es ankommt und könnt das Betriebsverfassungsrecht mit seinen Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechten zur Durchsetzung der Interessen der Beschäftigten gezielt einsetzen. Mit uns für eine erfolgreiche Interessenvertretung! Meinhard Geiken Bezirksleiter IG Metall Küste Marita Rehfeuter für Arbeit und Leben Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Oldenburg Unser Seminarangebot 2014 findet ihr ab Oktober 2013 zusätzlich auf unserem neuen Bildungsportal Seminaranmeldungen sind dann auch online möglich.

4 2

5 Inhalt 3 Aktuell: Vorbereitung auf die Betriebsratswahl 2014 Wahlvorstandsschulungen Aktuelle Rechtsprechung zur Betriebsratswahl ab Seite 4 Grundlagenseminare Neu und wiedergewählte Betriebsräte BR-Vorsitzende, StellvertreterInnen, Ausschussvorsitzende Schwerbehindertenvertretung BR-Gremien (Inhouse-Seminare) ab Seite 8 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Aktuelle Themen Organisation der BR-Arbeit Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte Arbeitsrecht Kommunikation, Verhandlungsführung, soziale Kompetenz Betriebswirtschaftliches Grundwissen Arbeits- und Gesundheitsschutz, betriebliches Gesundheitsmanagement Entgeltgestaltung und Tarifpolitik ab Seite 26 Seminare für Jugend- und Auszubildendenvertretungen Grundlagenseminare Vertiefende Grundlagen ab Seite 68 Ergänzende Seminare mit Freistellung gemäß 37Abs. 7 BetrVG Gesetzliche Regelungen der Freistellung gemäß 37.7 BetrVG Seminarübersicht ab Seite 74 Anmeldung und Service Seminarhäuser IG Metall in der Region Teilnahmebedingungen Musterformulare Anmeldeformular Adressen Datenschutz ab Seite 78

6 4

7 5 Grundlagenseminare Aktuell: Vorbereitung auf die Betriebsratswahl 2014 Wahlvorstandsschulungen zur Vorbereitung auf die Betriebsratswahlen Neu- und Aktuelle wiedergewählte Rechtsprechung Betriebsräte zur Betriebsratswahl Seminare für BR-Vorsitzende, StellvertreterInnen, Ausschussvorsitzende 24 Schwerbehindertenvertretung 25 BR-Gremien (Inhouse-Seminare) 26 Aktuell: BR-Wahl 2014

8 6 Wahlvorstandsschulungen zur Vorbereitung auf die Betriebsratswahlen 2014 Fit für die Wahl! Betriebsratswahlen finden alle vier Jahre statt und 2014 ist der nächste Termin. Deshalb gilt es jetzt sich vorzubereiten. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die gesetzlichen Regelungen zur Durchführung der Wahl, die im Betriebsverfassungsgesetz und in der Wahlordnung festgeschrieben sind. Weiteres Thema ist die praktische Umsetzung der Wahl im Betrieb. Erfolgreiche Durchführung einer Betriebsratswahl Schutz vor Anfechtungen und Wahlwiederholungen durch Rechtssicherheit Zeitpunkt der Betriebsratswahl Aktives und passives Wahlrecht Auskunftsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber Quotierung Männer / Frauen Wahlvorschläge, Wählerlisten, Wahlausschreiben Fristenberechnung Wahlvorstand und Wahl der / des Vorsitzenden Stimmabgabe und Auszählungsmodalitäten Besonderheiten der Briefwahl Verfahrensfehler / Wahlanfechtung Konstituierung des Betriebsrats ReferentInnen: ReferentInnen-Teams der jeweiligen Region! JAV und SBV Wahlvorstandsschulungen für SBV und JAV auf Seite 22 (SBV) und 70 (JAV). Wahlvorstandsschulungen zum normalen bzw. vereinfachten Wahlverfahren finden ab Herbst 2013 in allen Regionen statt. Termine sind in den jeweiligen IG Metall Verwaltungsstellen und den Arbeit und Leben Organisationen der Regionen zu erfragen. AnsprechpartnerInnen siehe Seite 88.

9 7 Aktuelle Rechtsprechung zur Betriebsratswahl 2014 Rechtssicherheit ist die Basis für die erfolgreiche Durchführung einer BR-Wahl. Und hierfür müssen Betriebsräte nicht nur die relevanten Gesetze anwenden können, sondern auch die einschlägigen Urteile der Arbeitsgerichte berücksichtigen. Im Seminar werden wichtige, praxisrelevante Urteile des BAGs und der LAGs zur BR-Wahl 2014 besprochen und zudem viele Praxishilfen gegeben. Aktuelle Rechtsprechung: Stellenwert des BetrVG bei der Betriebsratswahl Wahlberechtigte im Sinne des 5 BetrVG Besondere Beschäftigungsverhältnisse und Wahlberechtigung Verhältnis Anzahl LeiharbeitnehmerInnen und Größe des BR-Gremiums Verstöße gegen die Wahlordnung Einsichtsrecht des Arbeitgebers in die Wahlakten Kein Sonderkündigungsschutz für WahlvorstandsbewerberInnen Behinderung einer Betriebsratswahl durch den Arbeitgeber Tipps für die betriebliche Praxis JAV-Seminare Vertiefende Grund- und Aktuell: BR-Wahl 2014 Aufbauseminare Rechtssicherheit bei der Durchführung der BR-Wahl Souveränität in der Anwendung der aktuellen Rechtsprechung Referent: NN, Fachanwalt für Arbeitsrecht Bad Zwischenahn AuL OL Kosten: 195,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

10 8

11 9 Grundlagenseminare Neu und wiedergewählte Betriebsräte ab Seite 10 Betriebsratsvorsitzende, StellvertreterInnen und Ausschussvorsitzende ab Seite 18 Schwerbehindertenvertretungen ab Seite 20 BR-Gremien (Inhouse-Seminare) ab Seite 23 Grundlagenseminare

12 10 Grundlagenseminare Start up: Vorbereitung auf die Tätigkeit als Betriebsrat Position und rechtliche Stellung des Betriebsrats Aufgaben, Rechte und Pflichten des Betriebsrats im Überblick Wer unterstützt den Betriebsrat bei seiner Arbeit? Rechtsberatung durch wen und wie? Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit wem? Gewerkschaftsrechte im Betrieb Qualifizierung: ein MUSS für jeden Betriebsrat Neu gewählt, was nun? Dieses Einführungsseminar gibt eine erste Orientierung. Es vermittelt die Rechte und Pflichten, die das Betriebsverfassungsgesetz für Betriebsräte festschreibt, und führt in die wichtigsten Aufgaben des neuen Amts ein. Im Fokus: die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung konkret und praxisnah erläutert. Schnelles Einfinden in die Arbeit als Betriebsrat Praxiswissen für eine gute strategische Ausrichtung der BR-Arbeit! Wir ReferentInnen: NN, FachreferentInnen der Regionen Aurich AuL OL Kosten: 350,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung empfehlen dieses Seminar in der Region zu besuchen, um Kontakte zur zuständigen Gewerkschaft und zu Betriebsräten aus umliegenden Unternehmen aufbauen zu können.

13 Neu und wiedergewählte Betriebsräte 11 Einführung in das Betriebsverfassungsgesetz (BR I) Neu im Betriebsrat: Was genau ist meine Aufgabe? Wie erledige ich sie gut und richtig? Fragen, die sich alle neu gewählten Betriebsratsmitglieder stellen. Dieses Einstiegsseminar ist ein MUSS für alle, die eine Einführung in das Betriebsverfassungs gesetz benötigen: Das Seminar vermittelt die aktuellen Rechtsvorschriften und ihre Anwendung sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für die betriebliche Praxis. Der Grundbaustein für erfolgreiche Betriebsratsarbeit! Souveränität im Anwenden der Rechtsvorschriften Professionelle und effektive Organisation der BR-Arbeit Impulse für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und die Beteiligung der Beschäftigten Position und rechtliche Stellung des Betriebsrats Arbeiten im Team: das Betriebsratsgremium Zusammenarbeit mit Belegschaft und Arbeitgeber Grundlagen der Geschäftsführung und der Aufgabenverteilung Struktur der Betriebsverfassung Grundbegriffe des Betriebsverfassungsrechts Überblick über die Beteiligungsrechte Übersicht über die Überwachungs-, Schutz- und Gestaltungsaufgaben Arbeiten mit Gesetzen und Kommentaren Ebenen der Konfliktlösung Gewerkschaftsrechte im Betrieb Rechtsgrundlagen und Änderungsbedingungen Grundlagenseminare Vertiefende Grund- und Aufbauseminare JAV-Seminare ReferentInnen und Termine auf der nächsten Seite! Wir empfehlen dieses Seminar neu gewählten Betriebsräten ohne Grundlagenkenntnisse zum Betriebsverfassungsgesetz. Aber auch wer schon länger dabei ist und noch keinen Einführungskurs besucht hat, wird in diesem Seminar viele neue Informationen und praktische Anregungen erhalten.

14 12 Grundlagenseminare Einführung in das Betriebsverfassungsgesetz (BR I) ReferentInnen: ReferentInnen-Teams der regionalen Veranstalter AuL HH, HB, BHV und OL Bad Segeberg AuL HH Damp AuL HH Weißenhäuser Strand AuL HH Damp AuL HH Bad Segeberg AuL HH Wismar AuL HH Bad Segeberg AuL HH Damp AuL HH Visselhövede AuL HB Visselhövede AuL HB Visselhövede AuL HB Wremen AuL BHV Wremen AuL BHV Bad Essen AuL OL Bad Essen AuL OL Mit Kinderbetreuung Damp AuL HH Spezial: für Betriebsräte mit Migrationshintergrund Bremen AuL HB Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

15 Neu und wiedergewählte Betriebsräte 13 Auffrischen und vertiefen: Das Betriebsverfassungsrecht und das Neueste aus der Rechtsprechung Nicht mehr auf dem neuesten Stand sein wer kennt das nicht? Da wird es Zeit, das Wissen wieder auf Vordermann zu bringen. Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen die Anwendung und Umsetzung des Betriebsverfassungsrechts in der betrieblichen Praxis. Änderungen aufgrund der aktuellen Rechtsprechung werden praxisnah anhand vieler konkreter Beispiele vermittelt. Sicherheit in der Anwendung gesetzlicher Vorgaben und aktueller Urteile zum Arbeitsrecht Überblick über die wichtigsten BR-Aufgaben und die Beteiligungsrechte Vertiefung zu Mitbestimmung bei sozialen Angelegenheiten: ` ` 7 BetrVG Betriebsvereinbarung Beteiligungsrechte des BR bei personellen Einzelmaßnahmen, insbesondere Versetzung und Eingruppierung Neueste Rechtsprechung zum BetrVG und ihre Auswirkung auf die BR-Arbeit Wirtschaftliche Angelegenheiten Betriebsänderungen Interessenausgleich Sozialplan! Wir empfehlen dieses Grundlagenseminare Vertiefende Grund- und Aufbauseminare JAV-Seminare Seminar für wiedergewählte Betriebsräte und Betriebsräte mit Grundlagenkenntnissen. Referenten: Günter Brauner, Rechtsanwalt und Dozent für Veranstalter AuL HB Hajo Köhler, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Sven Beyersdorff, Projekt- und Prozessberater für Veranstalter AuL OL Bremen AuL HB Bremen AuL HB Aurich AuL OL Kosten: 560,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

16 14 Grundlagenseminare Juristische Formulierungen des Betriebsverfassungsrechts entschlüsseln»kannsollmuss«was meint der Gesetzgeber damit?»juristendeutsch«hat manchmal seine Tücken. Das Seminar hilft, die Formulierungen im Betriebsverfassungsgesetz zu verstehen und die richtigen Paragrafen im Bedarfsfall schnell zu finden. Betriebliche Fallbeispiele veranschaulichen das Gelernte. Wenn die Terminierung der Arbeitsgerichte es ermöglicht, wird eine arbeitsgerichtliche Verhandlung besucht. Schnelles Auffinden von Gesetzestexten Sichere Anwendung des BetrVG Kenntnisse über die neueste Rechtsprechung Gesetzestexte finden und anwenden Lesen und Verstehen juristischer Texte und rechtlicher Formulierungen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und der Landesarbeitsgerichte Aktuelle Änderungen im Arbeitsrecht Rechtsprechung zum Betriebsverfassungsrecht Beispiele für die Anwendung der Rechtsprechung im Betrieb Besuch des Arbeitsgerichts! Wir empfehlen dieses Seminar für neu gewählte Betriebsräte ohne Vorkenntnisse, besonders hilfreich auch für alle, die sprachliche Schwierigkeiten mit dem Juristendeutsch haben, z. B. Menschen mit Migrationshintergrund. Referentin: Aynur Ersin, selbstständige Referentin, ehemalige Betriebsrätin Bremen AuL HB Bremen AuL HB Kosten: 350,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

17 Neu und wiedergewählte Betriebsräte 15 Aktuelle Rechtsprechung kein Buch mit sieben Siegeln Die aktuelle Rechtsprechung weist den Weg. Bei der erfolgreichen Anwendung des Betriebsverfassungsgesetzes kommt es in erster Linie auf gute Kenntnisse der Trends von Bundes- und Landesarbeitsgerichten (BAG und LAG) an. Das Seminar bietet Orientierung im Finden und Anwenden von Gesetzen sowie Hilfen beim Verstehen rechtlicher Formulierungen. Gemeinsam wird überzeugendes Argumentieren mit Gesetzestexten erarbeitet und erprobt. Sicherheit in der Einschätzung der Trends von BAG und LAG Fundierte Kenntnisse in der Anwendung der neuesten Rechtsprechung zum Betriebsverfassungsgesetz Die richtigen Gesetzestexte finden und anwenden Rechtliche Formulierungen richtig verstehen und damit argumentieren können Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und der Landesarbeitsgerichte Aktuelle Änderungen im Arbeitsrecht Rechtsprechung zum Betriebsverfassungsrecht Rechtsprechung anhand aktueller betrieblicher Beispiele Besuch des Arbeitsgerichts JAV-Seminare Vertiefende Grund- und Grundlagenseminare Aufbauseminare ReferentInnen: Aynur Ersin, selbstständige Referentin, ehemalige Betriebsrätin für Veranstalter AuL HB Hajo Köhler, Fachanwalt für Arbeitsrecht für Veranstalter AuL OL Bremen AuL HB Bremen AuL HB Oldenburg AuL OL Kosten: 350,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

18 16 Grundlagenseminare Die Geschäftsführung des Betriebsrats Erfolgreiche BR-Tätigkeit braucht realistische Ziele, funktionierende Strukturen und effiziente Planung. Aber wie lässt sich dies von Anfang an im (neu gewählten) Betriebsrat umsetzen? Welche rechtlichen Grundlagen und Hintergrundkenntnisse sind erforderlich? Wie lässt sich dieses Wissen im Alltag für die Interessenvertretung nutzen? Fragen, die das Seminar praxisorientiert und anhand vieler konkreter Beispiele beantwortet. Organisations- und Gestaltungskompetenz für die tägliche Betriebsratsarbeit Kenntnisse über typische Fehler in der BR- Arbeit und wie sie vermieden werden Konstituierung des Betriebsrats Geschäftsführung: Ziele und Anforderungen Organisation der Betriebsratsarbeit und Geschäftsführung gemäß 36 BetrVG Rechtliche Grundlagen: Gesetze, Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen, Arbeitsverträge Ordnungsgemäße Einladung und Tagesordnung Freistellung, Verhinderungsfall und Ersatzteilnahme Rechtssichere Beschlussfassung Arbeitgeberinformation Kosten der Betriebsratsarbeit Referentin: Eva Reichelt, BR-Fachanwältin Bremen AuL HB Bremen AuL HB Kosten: 350,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

19 Neu und wiedergewählte Betriebsräte 17 Betriebsversammlungen gestalten Beteiligungsorientierte Betriebspolitik beginnt mit der Information der Beschäftigten. Eine Betriebsversammlung ist daher bestens geeignet, um den Kolleginnen und Kollegen die Position der Interessenvertretung, ihre Ziele und Arbeitsschwerpunkte zu verdeutlichen. Wie diese Versammlungen informativ, interessant und überzeugend gestaltet werden, ist Thema dieses Seminars. Sicherheit um Umgang mit Formalien Kreative Methoden für Gestaltung und Durchführung von Betriebsversammlungen Vorbereitung der Betriebsversammlung Themenauswahl Zeitpunkt der Versammlung Festlegung der Tagesordnung Formal korrekte Einladung Erstellung eines Ablaufplans Aufgabenzuordnungen im Gremium Durchführung der Betriebsversammlung Formal korrekte Durchführung Präsentations- und Kreativmethoden für interessante Gestaltung Einbeziehung und Beteiligung der Beschäftigten Nachbereitung: Auswertung und Weiterbearbeitung der Ergebnisse Grundlagenseminare Vertiefende Grund- und Aufbauseminare JAV-Seminare Referent: Sven Beyersdorff, Projekt- und Prozessberater Bremen AuL HB Aurich AuL OL Kosten: 350,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

20 18 Grundlagenseminare Sitzungen leiten Führungsfunktion wahrnehmen Eine Rolle mit viel Verantwortung: Obwohl der oder die Vorsitzende bzw. die StellvertreterInnen Teil des Betriebsratsgremiums sind, haben sie eine besondere Position, die Überblick erfordert: Es gilt, die Stimmung im Gremium realistisch einzuschätzen, es im Sinne der vereinbarten Ziele zu führen und den Betriebsrat nach außen wirkungsvoll zu repräsentieren. Ein Seminar zur Reflexion und Optimierung des eigenen Führungsstils. Klarheit und Souveränität gegenüber dem Arbeitgeber Überblick auch in schwierigen Betriebsratssitzungen Entwicklung des persönlichen, selbstbewussten Führungsstils Welche Rolle habe ich wann? Kommunikationsstörungen und Blockaden in BR-Sitzungen Konfliktwahrnehmung und Bearbeitung Umgang mit Widerstand, Konkurrenz Kooperation und Teamgeist fördern Wie leite ich? Wie will ich leiten? Führungsstile was passt zu mir? Feedback betriebsbezogene Rollenspiele! Zusatzangebot Coaching Zur Umsetzung des Gelernten bieten wir Interessierten ein Coaching an. Erfahrene Coaches begleiten individuell, ergebnis- und lösungsorientiert. Referentin: Susan Paeschke, Dipl.-Volkswirtin und Supervisorin DGSv Neumünster AuL HH Kosten: 560,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung Kosten für Coaching: Angebot erfragen bei den jeweiligen AuL-Organisationen

21 Betriebsratsvorsitzende, StellvertreterInnen und Ausschussvorsitzende 19 Tätigkeitsbericht des Betriebsrats Der Tätigkeitsbericht ist gemäß 43 Abs.1 Satz 1 BetrVG Bestandteil jeder ordentlichen Betriebsversammlung. Er dient der Information der Belegschaft über die Arbeit des Betriebsrats. Vorgetragen wird er vom Vorsitzenden bzw. der Vorsitzenden, über den Inhalt entscheidet jedoch das Gremium als Ganzes. Das Seminar vermittelt, was beim Erstellen des Berichtes beachtet werden muss und wie er sich spannend und informativ gestalten lässt. Sicherheit bei der Erstellung der Tätigkeitsberichte Beispiele für ansprechende Präsentationen Sinn und Zweck eines Tätigkeitsberichtes Vorbereitung eines Berichts mittels Stichworten zu wichtigen Aktivitäten des BR Was muss / kann ein Tätigkeitsbericht enthalten? Beschluss des Betriebsratsgremiums zum Tätigkeitsbericht gemäß 33 BetrVG Textgestaltung: anschaulich und verständlich Beamer und Co: Einsatz von Medien in der Präsentation JAV-Seminare Vertiefende Grund- und Grundlagenseminare Aufbauseminare Referent: NN, BR-Fachreferent Rastede AuL OL Kosten: 195,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

22 20 Grundlagenseminare Schwerbehindertenpolitik und Betriebliches Eingliederungsmanagement Seminare zu den Themenbereichen Schwerbehindertenpolitik und Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) werden in Kooperation mit Arbeit und Leben Bildungswerk und der Beratungsstelle handicap in Hamburg angeboten. Beispiele für Seminarthemen Schwerbehindertenpolitik: Schwerbehindertenvertretung I Schwerbehindertenvertretung II BEM Grundlagen & Aufbaukurse: Betriebliches Eingliederungsmanagement von A Z Betriebliches Eingliederungsmanagement in der Praxis Beratungsgespräche erfolgreich durchführen Evaluation und Dokumentation im BEM Diese Seminare können auch als Inhouse-Seminare durchgeführt werden. Weitere Informationen unter oder telefonisch unter

23 Schwerbehindertenvertretungen 21 Beratungsstelle handicap Auftrag und Nutzen Innovative Personalpolitik hat die gesamte Belegschaft im Blick ältere KollegInnen und Menschen mit Behinderung gehören dazu! Wer als Betriebsrat oder Schwerbehindertenvertretung einen innovativen Kurs im Unternehmen initiieren und vorantreiben möchte, hat unsere volle Unterstützung. Wir von der Beratungsstelle handicap begleiten dabei mit kostenfreier Beratung. Unser Ansatz ist konsequent lösungsorientiert und behält den jeweiligen betrieblichen Alltag im Blick. handicap berät zu den Themen Schwerbehindertenpolitik Betriebliches Eingliederungsmanagement Qualifizierung Demografischer Wandel handicap unterstützt zudem durch umfassende Informationen zu gesetzlichen Regelungen und vermittelt Kontakte zu externen Institutionen, die bei Bedarf weitere Hilfe bieten. Beratungsstelle handicap Arbeit und Leben Hamburg e.v. Telefon JAV-Seminare Vertiefende Grund- und Grundlagenseminare Aufbauseminare Die Arbeit von handicap wird finanziert durch das Integrationsamt der Freien und Hansestadt Hamburg und den Europäische Sozialfonds (ESF).

24 22 Grundlagenseminare Wahlvorstandsschulungen für die Wahl der Schwerbehindertenvertretung bzw. Vertrauensperson Im Herbst 2014 werden die Schwerbehindertenvertretungen gewählt. Aber was muss beachtet werden, damit die Wahl erfolgreich verläuft? SGB IX, SchwbVWO und auch BetrVG legen fest, was bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Wahl zu beachten ist. Das Seminar vermittelt praxisnah die rechtlichen Aspekte und stellt verschiedene Wahlverfahren vor. Fundierte Kenntnisse in der rechtskonformen Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der SBV-Wahl Sichere Anwendung von SGB IX, SchwbVWO, BetrVG Gesetzliche Grundlage der Wahl zur SBV Bestellung eines Wahlvorstands Einladung, Durchführung und Nachbereitung der Wahl Aktives und passives Wahlrecht Die Rechtsgrundlagen für die SBV und die Teilnehmenden Fristenwahrung und Terminplanung Wahlkosten und Kostentragung Wahlschutz, Kündigungsschutz Besonderheiten des förmlichen und des vereinfachten Wahlverfahrens ReferentInnen: FachreferentInnen der Regionen Wahlvorstandsschulungen für die Wahl der SBV finden im zweiten Halbjahr 2014 in allen Regionen statt. Termine sind in den jeweiligen IG Metall Verwaltungsstellen und den Arbeit und Leben Organisationen der Regionen zu erfragen.

25 BR-Gremien / Inhouse-Seminare 23 Inhouse-Seminare für BR-Gremien In Ruhe und fernab von der Hektik im Betrieb: Themen der Betriebsratsarbeit besprechen und Lösungen für betriebliche Probleme finden dafür bieten maßgeschneiderte Inhouse-Seminare den geeigneten Rahmen. Den Inhalt des Seminars gibt das BR-Gremium vor, um alles andere kümmern wir uns. Die Vorteile von Inhouse-Seminaren Alle Mitglieder des Betriebsratsgremiums sind auf einem gemeinsamen Wissensstand. Betriebsinterne Themen können offen behandelt werden. Lösungen für Probleme werden direkt erarbeitet und entschieden. Die professionelle Zusammenarbeit im Gremium wird gestärkt. Tragfähige Ziele und Strategien für eine erfolgreiche Umsetzung werden erarbeitet. JAV-Seminare Vertiefende Grund- und Grundlagenseminare Aufbauseminare Beispiele für Inhouse-Seminare und weitere Informationen auf den folgenden Seiten.

26 24 Grundlagenseminare Beispiele für Inhouse-Seminare Betriebsratsklausuren Klare Ziele für eine wirksame Ziel der BR-Klausuren Betriebsratsarbeit ist es, Hilfestellung und Die Anforderungen an Unterstützung zu geben. Betriebsräte werden Themen sind u. a. die vielschichtiger. Um die Ziele der Betriebsratsarbeit, die Rolle der kungsvoll mitgestalten zu betriebliche Zukunft wir- Interessenvertretung im können, müssen Betriebsräte genau wissen, was Unternehmensgefüge sowie konkrete Aufgaben, sie wollen. Im Seminar wie die Geschäftsführung werden klare Ziele für die des Betriebsrats, Gestaltung der Ausschussarbeit, matische Vorgehensweise BR-Arbeit und eine syste- Planung der Qualifizierung erarbeitet. der BR-Mitglieder. Gemeinsam handeln Ziele erfolgreich umsetzen Das Miteinander im Betriebsrat ist nicht immer einfach. Selbst wenn es ein gemeinsames Ziel gibt, kann die Umsetzung an unterschiedlichen Vorstellungen über den besten Weg scheitern. Als Team agieren, das ist das Thema dieses Seminars. Die Voraussetzungen für eine gelungene Zusammenarbeit im Betriebsrat werden erarbeitet. Diese und alle anderen Seminare dieser Broschüre können als betriebsinterne Veranstaltungen gebucht werden. Darüber hinaus bieten wir Inhouse-Seminare nach Bedarf zu allen gewünschten Themen des BR-Gremiums.

27 BR-Gremien / Inhouse-Seminare 25 So wird`s gemacht: Inhouse-Seminare Einfacher geht s nicht: Der Betriebsrat benennt ein Thema, eine Fragestellung oder ein spezielles Problem und wir kümmern uns um den Rest: ReferentInnen, Seminarkonzept, Tagungsstätte (bei Bedarf) und Verpflegung all inclusive zu einem fairen Preis! Professionell und praxisorientiert. Mit dem Rückenwind vieler Jahre betrieblicher Weiterbildung garantieren wir eine betriebsnahe und professionelle Durchführung. Unsere ReferentInnen sind erfahrene ExpertInnen mit handfesten, praxiserprobten Lösungen und Antworten, mit denen ihr etwas anfangen könnt. Gern erstellen wir von Arbeit und Leben ein unverbindliches Angebot: Arbeit und Leben Bildungswerk GmbH Hamburg Nilgün Baier-Kilic Telefon [email protected] Grundlagenseminare Vertiefende Grund- und Aufbauseminare JAV-Seminare Arbeit und Leben Bremen e. V. Dagmar Lichte Telefon [email protected] Arbeit und Leben Bremerhaven e. V. Gerrit Annas Telefon [email protected] Arbeit und Leben Nds. Nord ggmbh Oldenburg Edeltraut Löhning Telefon [email protected] Anschriften siehe Seite 88.

28 26

29 27 Vertiefende Grundund Aufbauseminare Aktuelle Themen ab Seite 28 Organisation der BR-Arbeit ab Seite 36 Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte ab Seite 39 Arbeitsrecht ab seite 45 Kommunikation, Verhandlungsführung, soziale Kompetenz ab Seite 49 Betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen ab Seite 52 Arbeits- und Gesundheitsschutz / betriebliches Gesundheitsmanagement ab Seite 54 Entgeltgestaltung und Tarifpolitik ab Seite 64 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare

30 28 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Werkverträge statt Leiharbeit Eine neue Herausforderung für Betriebsräte: Statt LeiharbeitnehmerInnen zu beschäftigen, wird zunehmend Arbeit an Subunternehmer ausgelagert. Die Folge sind Werkverträge, mit denen der Mindestlohn für Leiharbeit umgangen werden kann. Das Seminar zeigt, inwieweit der Betriebsrat auch bei der Vergabe von Werkverträgen und beim Einsatz von Fremdpersonal vom Arbeitgeber zu beteiligen ist. Konkrete Handlungsmöglichkeiten werden erläutert. Sicherheit in der Anwendung der Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte Strategisches Wissen zur Verhinderung des schleichenden Austauschs der Stammbelegschaft gegen FremdarbeitnehmerInnen Einsatz von Werkverträgen / FremdarbeitnehmerInnen Folgen von Werkverträgen / Einsatz von LeiharbeiterInnen Informationsbeschaffung bei Werkverträgen / Leiharbeit Handlungsmöglichkeiten bei Werkverträgen / Leiharbeit Sicherung von Stammarbeitsplätzen trotz Werkvertrag / Leiharbeit Referent: Hajo Köhler, Fachanwalt für Arbeitsrecht Rastede AuL OL Kosten: 195,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

31 Aktuelle Themen 29 Rechtliche Grenzen bei der Kontrolle von ArbeitnehmerInnen Kontrollbefugnisse sind nicht schrankenlos! Das Recht des Arbeitgebers, die MitarbeiterInnen zu kontrollieren, ist grundsätzlich anerkannt aber: Die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten müssen gewahrt bleiben. Nur die Erfüllung arbeitsvertraglicher Haupt- und Nebenpflichten darf überwacht werden. Das Seminar zeigt, welche Mitarbeiterkontrollen unter welchen Voraussetzungen zulässig sind. Videoüberwachung Suchtkontrollen / Internet Krankheitssimulation Telefonate Alkohol- und Rauchverbote Zuverlässigkeitstest Fundierte Kenntnisse über zulässige und unzulässige Überwachung Klarheit und Handlungssicherheit im Hinblick auf die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt und Dozent Bremen AuL HB Kosten: 195,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

32 30 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Vereinbarkeit von Familie und Beruf Familie und Beruf beides geht! Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) bietet erwerbstätigen Eltern viele Möglichkeiten, Kinderbetreuung mit beruflichen Anforderungen zu vereinbaren. Um Eltern wirkungsvoll zu unterstützen, müssen Betriebsräte sich auskennen. Das Seminar vermittelt, wie die in 80 Abs.1 Ziffer 2b BetrVG formulierten Mitbestimmungsrechte am besten genutzt werden können. Kenntnisse der gesetzlichen Regelungen und der aktuellen Rechtsprechung Fachliche Beratungskompetenz Know-how für rechtssichere, praxistaugliche Regelungen im Betrieb Übergang von Mutterschutzgesetz zu Elternzeit Was ist Elternzeit? Wer hat Anspruch? Rechtsanspruch, Inanspruchnahme und Dauer Gemeinsamer Erziehungsurlaub Vorzeitige Beendigung bzw. Verlängerung der Elternzeit Kündigungsschutz während der Elternzeit Rechtsanspruch und Fristen bei Teilzeittätigkeit Elternzeit bei befristeten Arbeitsverhältnissen Berufsbildung und Elternzeit Regelungen bei der Rückkehr in den Betrieb Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten des Betriebsrats Aktuelle Rechtsprechung Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt und Dozent Bremen AuL HB Kosten: 195,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

33 Aktuelle Themen 31 Behinderung der BR-Arbeit Rechte und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats Die Betriebsratsarbeit darf nicht gestört oder behindert werden. So schreibt es 78 Satz 1 BetrVG fest. Aber was ist unter Behinderung zu verstehen? Das Seminar bearbeitet die Frage anhand betrieblicher Beispiele und berücksichtigt dabei die aktuelle Rechtsprechung. Die Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats werden aufgezeigt. Rechtssicherheit in Bezug auf ungehinderte Amtsausübung Handlungsstärke im Umgang mit Behinderungsversuchen Die Rechte des Betriebsrats zur ungestörten Amtsausübung Definition»Behinderung der BR-Arbeit«Beispiele aus der betrieblichen Praxis Maßnahmenkatalog zum Erreichen der Unterlassung der Störung Rechtliche Grundlagen: Behinderungsverbot gemäß 78 BetrVG, grober Verstoß gemäß 23 Abs. 3 BetrVG, Straftat gemäß 119 BetrVG Aktuelle Rechtsprechung Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Hajo Köhler, Fachanwalt für Arbeitsrecht Rastede AuL OL Kosten: 195,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

34 32 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Typische Fehler in der BR-Arbeit vermeiden Rechtssicheres Handeln ist die Basis der BR-Arbeit. Dennoch unterlaufen Betriebsräten in rechtlicher oder taktischer Hinsicht immer wieder typische Fehler. Die Folge: z. B. Beschlüsse und Betriebsvereinbarungen können unwirksam, Stellungnahmen rechtlich wertlos sein. Das Seminar legt diese Fehler offen und zeigt, wie sie vermieden werden. Es vermittelt, wie sich Betriebsräte rechtlich korrekt und taktisch geschickt gegenüber dem Arbeitgeber verhalten können. Rechtssicheres Handeln durch Vermeidung typischer Fehler Taktisches Geschick im Kontakt mit dem Arbeitgeber Typische Fehler in der Geschäftsführung des BR, z. B. beim Erstellen der Tagesordnung bei der Ladung zur Betriebsratssitzung bei der Beschlussfassung Typische Fehler bei personellen Einzelmaßnahmen, z. B. bei Begründung von Bedenken und / oder Widersprüchen bei Kündigungen bzw. Ausnutzen von Fristen bei Begründungen zur Zustimmungsverweigerung z. B. bei Einstellung etc. Typische Fehler beim Abschluss von Betriebsvereinbarungen, z. B. bei der Entscheidung: Betriebsvereinbarung oder Regelungsabrede durch tarifwidrige Betriebsvereinbarung durch Verstöße gegen das Gleichbehandlungsgesetz Taktische Fehler, z. B. beim Einschätzen der eigenen Verhandlungsposition bei der Entscheidung: agieren oder reagieren bei der Anrufung der Einigungsstelle! Hinweis: Grundkenntnisse über das Betriebsverfassungsgesetz sollten vorhanden sein. Referent: Hajo Köhler, Fachanwalt für Arbeitsrecht Rastede AuL OL Kosten: 350,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

35 Aktuelle Themen 33 Demografischer Wandel: Fachkräftemangel und älter werdende Belegschaften Der demografische Wandel verändert die Arbeitswelt. Seine Folgen für die Wirtschaft gelten als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ein guter Grund für Betriebsräte, sich einzumischen. Das Seminar stellt Methoden zur Erfassung der Altersstruktur im Betrieb vor. Anhand praktischer Beispiele werden Auswirkungen für das Unternehmen und die Beschäftigten diskutiert und Strategien zur Bewältigung des demografischen Wandels erarbeitet. Kenntnisse über Möglichkeiten, dem Fachkräftemangel vorzubeugen Handlungskompetenz in innovativer Personalentwicklung Personalentwicklung nicht nur ein Thema für Personaler Beschäftigungsstruktur heute und in zehn Jahren Werkzeuge für einen Unternehmens-Check Potenziale und Chancen des demografischen Wandels erschließen Betriebliche Lösungen, um einem Fachkräftemangel entgegenzuwirken Beteiligungsrechte des Betriebsverfassungsgesetzes nutzen Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats für eine zukunftsweisende Personalentwicklung Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Sven Beyersdorff, Projekt- und Prozessberater Hamburg AuL HH Kosten: 195,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

36 34 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Sozialrechtliche Folgen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen Beim Ende eines Arbeitsverhältnisses ist oft der Betriebsrat gefragt. Wie können Sperrfristen und Ruhezeiten beim Arbeitslosengeld vermieden werden? Was tun, wenn das Arbeitslosengeld zu niedrig ist? Was ist bei Aufhebungsverträgen zu beachten? Das Seminar informiert darüber, was Betriebsräte in der Beratung von Beschäftigten bei sozial- und arbeitsrechtlichen Problemen bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen beachten müssen. Der Fokus liegt dabei auf unterschiedlichen Beendigungsformen und den Folgen für die Sozialleistungen. Beratungskompetenz bei Beendigung von Arbeitsverhältnissen Fundierte Kenntnisse der relevanten rechtlichen Hintergründe Frühzeitige Meldung bei Arbeitslosigkeit Dauer des Anspruchs und Höhe des Arbeitslosengeldes Anrechnung von Abfindungen auf das Arbeitslosengeld Zumutbarkeit von Arbeit und Freibeträge bei Arbeit Sperrzeiten, Ruhezeiträume und Härtefälle Eckpunkte für einen Aufhebungsoder Abwicklungsvertrag Beitragszahlung bei Arbeitslosigkeit Langandauernde Krankheit und Arbeitslosigkeit Voraussetzungen für aufstockendes Arbeitslosengeld II Erwerbsminderungsrente oder vorzeitige Rente und Zuverdienst Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt und Dozent Bremen AuL HB Bremen AuL HB Kosten: 350,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

37 Aktuelle Themen 35 Sanktions- und Haftungsrisiken von Betriebsräten Fehler können Folgen haben. Das gilt auch für die BR-Arbeit. Im Falle eines Fehlverhaltens ist hier zu beachten, dass Betriebsräte sowohl arbeitsvertraglichen wie betriebsverfassungsrechtlichen Verpflichtungen unterliegen. Das Seminar vermittelt Betriebsräten, wie sie engagiert ihre Arbeit machen können, ohne dabei haftungs- und strafrechtliche Risiken einzugehen. Fundierte Kenntnisse der haftungs- und strafrechtlichen Risiken Souveränität im rechtlich korrekten Handeln Arbeitsvertragliches und betriebsverfassungsrechtliches Fehlverhalten / Sanktionierungen Fehlerhafte Beratung von ArbeitskollegInnen Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen Weitergabe persönlicher Daten von ArbeitnehmerInnen Unterlassene Aufgabenwahrnehmung Amtspflichten des Betriebsrats Verschwiegenheitspflicht Beispiele aus der Rechtsprechung Mögliche strafrechtliche Konsequenzen Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt und Dozent Bremen AuL HB Bremen AuL HB Kosten: 195,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

38 36 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Schriftverkehr und Protokollführung im Betriebsrat Einladungen, Tagesordnungen und Protokolle Betriebsräte müssen nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich kommunikationsstark sein. Beschlüsse müssen rechtssicher verfasst und protokolliert werden. Schon kleine Fehler können gravierende Folgen haben: So sind z. B. Stellungnahmen mit Formfehlern wertlos! Um dies zu vermeiden, werden im Seminar die gesetzlichen Bestimmungen zum Schriftverkehr, zur Protokollführung und zur Abfassung von Stellungnahmen bearbeitet. Know-how zu den rechtlichen Vorschriften bzgl. Schriftverkehr und Protokollführung Praxiswissen für die effektive Arbeit mit Textbausteinen und Musterschreiben Anforderungen an den Schriftverkehr BR-intern / extern: Bestellung von SchriftführerInnen, deren Befugnisse und Aufgaben Schriftformen: Verwendung von Musterschreiben, individualisierte Musterschreiben Anforderung von z. B. Informationen, Sachverständigen, Rechtsbeistand, Gesprächs- und Verhandlungsdokumentation etc. Fristenwahrung Anforderungen an ein rechtssicheres Protokoll: Protokollarten: Wann ist welche Art sinnvoll? Die wichtigsten Rechtsgrundlagen, Rechtsfolgen bei Verstößen Inhalt, Unterzeichnung usw. EDV-gestützte Protokollführung Einsichtnahme, Abschriften, Ablage und Aufbewahrungsfristen Besondere Anforderungen bei personellen Einzelmaßnahmen und Anhörungen gem. 102 BetrVG Fallbeispiele aus der arbeitsrechtlichen und betrieblichen Praxis ReferentInnen: Arne Winkelmann, Dipl.-Volkswirt u. Supervisor DGSv für Veranstalter AuL HH Eva Reichelt, BR-Fachanwältin für Veranstalter AuL HB Hamburg AuL HH Bremen AuL HB Bremen AuL HB Kosten: 195,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

39 Organisation der Betriebsratsarbeit 37 Arbeitsorganisation im Betriebsrat unter Einsatz von MS Outlook, Smartphone, Blackberry und Co Betriebsratsarbeit profitiert von guter Büroorganisation. Sie ist unerlässlich, um bei den komplexen Anforderungen und Aufgaben des Alltags den Überblick zu behalten. Das Seminar zeigt, wie die BR-Arbeit mit einfachen Mitteln effektiver gestaltet werden kann. Ziel ist es, mehr Transparenz und einen besseren Informationsfluss zu schaffen. Wie die neuen Medien dabei helfen können, wird praxisnah erläutert. Effiziente Büroorganisation Hinweise zum sinnvollen Umgang mit MS- Outlook, Smartphone, Blackberry Arbeitsaufteilung im BR-Gremium Organisation der Kommunikation nach innen und außen Ablagesysteme, Datenverwaltung im PC MS Outlook: Posteingang sichten und organisieren Kontakte anlegen und pflegen Verteilerlisten erstellen Termine verwalten, Kalenderübersichten erstellen Aufgaben erfassen und bearbeiten Archivieren, um Platz zu sparen Kommunikation und Informationsaustausch mittels Smartphone, Blackberry und Co Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Sven Beyersdorff, Projekt- und Prozessberater Aurich AuL OL Kosten: 560,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

40 38 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Zeit- und Selbstmanagement für nicht freigestellte Betriebsräte Gut als Betriebsrat und gut im Job. Wer beides vernünftig und mit Freude machen möchte, braucht vor allem eines: Selbstorganisation. Wie behalte ich auch bei hohem Arbeitsaufkommen den Überblick? Wie kann ich effektiver werden? Wie gestalten wir die Zusammenarbeit im Betriebsrat konstruktiv und produktiv? Im Seminar werden praxisnahe Techniken und Strategien des Zeit- und Selbstmanagements vorgestellt. Kenntnisse für die Entwicklung eines individuellen Zeitmanagements Effiziente, konstruktive Gestaltung der Zusammenarbeit im Betriebsrat Rationeller Umgang mit Informationen Zeitdiebe, Zeitplanung, Zeitmanagement Nicht ins Trudeln kommen: Tages- / Wochenpläne aufstellen Effizienz in Sitzungen: wissen, worauf es ankommt Ich bin mal eben weg: was beim Abmelden zu beachten ist Referent: Hans-Christian Allnoch, Prozess- und Projektberater Bremen AuL HB Kosten: 195,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

41 Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte 39 Betriebsvereinbarungen rechtssicher formulieren Betriebsvereinbarungen können Rechtssicherheit schaffen. Sie sind vor allem dort sinnvoll, wo Gesetze fehlen oder Tarifverträge Öffnungsklauseln enthalten. Aber wie lässt sich dieses gesetzlich verbriefte Mitbestimmungsinstrument am besten nutzen? Ein Seminar zu Möglichkeiten und Grenzen der Betriebsvereinbarung sowie zur rechtssicheren Gestaltung. Fundierte Kenntnisse über den formalen Rahmen einer Betriebsvereinbarung Fundus an Formulierungshilfen zur Erstellung einer Betriebsvereinbarung Geltungsbereiche und Gültigkeitsdauer von Betriebsvereinbarungen Aufbau und Gliederung einer Betriebsvereinbarung Bausteine zur Erstellung Praktische Übungen zur Formulierung Ausgestaltung von Musterbetriebsvereinbarungen Unterscheidung erzwingbare / freiwillige Betriebsvereinbarungen Tarifvorbehalt gem BetrVG Musterbeispiele Aktuelle Rechtsprechung Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt und Dozent Bremen AuL HB Kosten: 350,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

42 40 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare BR kompakt: Mitbestimmung und Betriebsratshandeln (Modul I / regional) Bei betrieblichen Konflikten die Initiative ergreifen ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Interessenvertretung. Das Seminar versetzt Betriebsräte in die Lage, ihre Rechte wirksam zu nutzen. Die Voraussetzungen und Auswirkungen der verschiedenen Mitbestimmungsinstrumente werden anschaulich dargestellt und Anregungen für die Verbesserung der eigenen Arbeitsweise gegeben. Umfassende Kenntnisse betriebsverfassungsrechtlicher Vorschriften Sicherheit in der Anwendung dieser Kenntnisse Know-how für die effektive Organisation der BR-Arbeit Systematik und Reichweite der Informations-, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte nach BetrVG Wirkungsweise und Folgen der Mitbestimmungsrechte Durchsetzungsmöglichkei- ten im arbeitsgerichtlichen Beschlussverfahren Betriebsvereinbarung, Regelungsabrede und Einigungsstelle Verhältnis von Tarifverträgen, gesetzlichen Regelungen und Betriebsvereinbarungen (Tarifvorrang, Tarifsperre) Stellenwert der Tarifverträge im betriebspolitischen und gewerkschaftlichen Kontext Strategieentwicklung zur Durchsetzung von Mitbestimmungsrechten! Wir empfehlen den vorherigen Besuch des Seminars Einführung in die Betriebsratsarbeit. ReferentInnen: BR-FachreferentInnen der jeweiligen Regionen Bad Segeberg AuL HH Bad Segeberg AuL HH Wremen AuL BHV Bad Essen AuL OL Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

43 Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte 41 BR kompakt: Personelle Maßnahmen und Betriebsratshandeln (Modul II / regional) Personelle Veränderungen erfordern rasches Handeln und hier ist der Betriebsrat gefragt. Im Seminar werden u. a. folgende Fragen bearbeitet: Wie reagieren Betriebsräte auf personelle Veränderungen? Wie beurteilen sie die Situation im Einzelfall? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Wie gibt man Auskunft? Und: Was müssen Betriebsräte beachten, wenn sie betroffene ArbeitnehmerInnen im Konfliktfall beraten und begleiten? Fundierte Kenntnisse zu den Mitbestimmungsrechten bei personellen Maßnahmen Beratungskompetenz bei Fragen zu Kündigung, Versetzung, Abmahnung etc. ReferentInnen: BR-FachreferentInnen der jeweiligen Regionen Grundkenntnisse der individualund kollektivrechtlichen Regelungen zu Einstellung, Versetzung, Abmahnung, Kündigung, Befristung, Leiharbeit und besonderen Schutzrechten Möglichkeiten und Grenzen der Mitbestimmungsrechte Unterschiedliche Konfliktebenen für Beschäftigte im Betrieb Kriterien für die politische, juristische und tarifvertragliche Beurteilung einer Konfliktsituation Übersicht über die Rechtsquellen Informationen beschaffen, bewerten und für das Beratungsgespräch aufbereiten Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Timmendorfer Strand AuL HH Bad Segeberg AuL HH Wremen AuL BHV Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

44 42 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Kooperationsseminare mit den IG Metall Bildungszentren Berlin und Sprockhövel Die IG Metall-Seminarstruktur EINSTIEG Grundlegende betriebliche, gewerkschaftliche und gesellschaftliche Fragen Regionale Einführungsseminare Für Betriebsräte, Vertrauensleute und Interessierte ÜBERBLICK Fundierte Grundlagen der Aufgaben von BR und VL BR kompakt Die Ausbildungsreihe für Betriebsräte + VL kompakt Die Ausbildungsreihe für Vertrauensleute SPEZIALISIERUNG Vertiefende Kompetenzen in einzelnen Handlungsfeldern Betriebspolitische Spezialisierung + Gesellschaftspolitische Weiterbildung ERA, Entgelt und Leistung Arbeitszeit- und Arbeitsgestaltung Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz Betriebswirtschaft, Personalentwicklung und Qualifizierung Rhetorik, Kommunikation und Arbeitsorganisation SBV und Teilhabepolitik Personen- und Berufsgruppen Geschichte und politische Kultur Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit Politische Jugendbildung Internationale Bildung Fachakademie für Arbeitsrecht Forum Politische Bildung VERNETZUNG/ LEITUNG/ VERMITTLUNG Leitung von Gremien, Ausschüssen oder Projekten Mitbestimmungsakademie für Betriebsratsvorsitzende und Aufsichtsratsmitglieder + Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en Die IG Metall Bildungszentren Berlin und Sprockhövel arbeiten eng mit dem IG Metall Bezirk Küste und den Arbeit und Leben Organisationen zusammen.

45 Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte 43 Ausbildungsreihe BR kompakt Ergänzend zu den regionalen Grundlagenseminaren empfiehlt sich die Teilnahme an der fünfteiligen Ausbildungsreihe»BR kompakt«. BR kompakt ist speziell auf die Bedürfnisse neu gewählter Betriebsratsmitglieder abgestimmt. Die Seminarmodule vermitteln fachliches, methodisches und gewerkschaftspolitisches Wissen für eine aktive Betriebsratsarbeit. Vorteile von BR kompakt Kompetenzorientierter Start in die Betriebsratsarbeit Hohe Flexibilität: Die Module können unter Berücksichtigung persönlicher und / oder betrieblicher Erfordernisse individuell zusammengestellt werden. Themen der BR kompakt-module Modul I: Mitbestimmung und Betriebsratshandeln Modul II: Personelle Maßnahmen und Betriebsratshandeln Modul III: Betriebsratshandeln in effektiven Arbeitsstrukturen agieren statt reagieren Modul IV: Tarifverträge erfolgreich anwenden und umsetzen Modul V: Umstrukturierungen im Unternehmen Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Termine und weitere Informationen unter www. igmetall-pichelsee.de und Danke schön-präsent! Qualifizierung lohnt sich: Wer mehrere Module gleichzeitig bucht, erhält von der IG Metall ein Danke-schön-Geschenk.

46 44 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen und die Rechte des Betriebsrats gemäß 102 und 103 BetrVG Ein Arbeitsverhältnis wird beendet was kann der Betriebsrat tun? Das Seminar informiert über verschiedene Formen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen und vermittelt einen Überblick über die Einflussmöglichkeiten des Betriebsrats. Praktische Hilfen zur Formulierung von Stellungnahmen und Widersprüchen sind ebenso Thema wie Tipps zur rechtssicheren Beratung von betroffenen MitarbeiterInnen. Umfassende Kenntnisse über Kündigungsformen und die Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte als BR Rechtssicherheit bei der Beratung von Betroffenen Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt und Dozent Eigenkündigung: Form, Fristen, Vertragsstrafen, Rückzahlungspflichten Arbeitgeberkündigung: Außerordentliche (fristlose) Kündigung / Änderungskündigung Aufhebungsvertrag: Arbeits- und sozialrechtliche Konsequenzen Abmahnung als Voraussetzung von Kündigungen? Gesetzlicher Kündigungsschutz besonders geschützter Personengruppen Spezielle Kündigungsschutzvorschriften, Tarifvertrag, Elternzeit, 613a BGB Beteiligungsrechte des BR bei Beendigung von Arbeitsverhältnissen Informationspflicht des Arbeitgebers gegenüber dem Gekündigten Anforderungen an eine ordnungsgemäße Anhörung durch den AG Gesetzlich zulässige Widerspruchsgründe Formulierungsvorschläge für einen ordnungsgemäßen Widerspruch Die Weiterbeschäftigungsklage des Gekündigten und deren Rechtswirkung Weitere Rechtspflichten bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Bremen AuL HB Bremen AuL HB Kosten: 560,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

47 Arbeitsrecht 45 Arbeitsrecht I: Grundlagen für die Betriebsratspraxis Rechte kennen und durchsetzen: Neben dem Betriebsverfassungsrecht gibt es eine Vielzahl von Gesetzen und gesetzlichen Regelungen, die im betrieblichen Alltag zur Anwendung kommen. Dieses Seminar verknüpft die unterschiedlichen Rechtsquellen mit den betriebsverfassungsrechtlichen Gestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten. Rechtssicherheit in der ordnungsgemäßen Ausübung der Betriebsratsarbeit Souveränität im Umgang mit komplexen rechtlichen Zusammenhängen Grundsätze des Arbeitsrechts Arbeitsvertragsrecht, Haupt- und Nebenpflichten Grundsatz der Vertragsfreiheit Nichtigkeit von Arbeitsvertragsbestandteilen Verstoß gegen die»guten Sitten«Das Nachweisgesetz Schriftlichkeit und Mindestinhalt von Arbeitsverträgen Arbeitnehmerüberlassung Teilzeit- und Befristungsgesetz Arbeitszeitgesetz Verzahnung von individuellem und kollektivem Arbeitsrecht Aktuelle Rechtsprechung zum Thema Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt und Dozent Bremen AuL HB Bremen AuL HB Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

48 46 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Arbeitsrecht II: Europarechtliche Zusammenhänge im Arbeitsrecht und ihre Bedeutung für die BR-Praxis Das europäische Arbeitsrecht beeinflusst die hiesige BR-Praxis. Aber welche Änderungen auf europäischer Ebene haben konkrete Konsequenzen für das deutsche Arbeitsrecht? Wie hängen sie mit dem im 80 Abs. 1 BetrVG geregelten Schutz- und Überwachungsauftrag des Betriebsrats zusammen? Im Seminar lernen Betriebsräte die relevanten EU-Richtlinien kennen und erlangen ein Verständnis für europarechtliche Zusammenhänge. Fundierte Kenntnisse der geltenden EU-Richtlinien und ihrer Konsequenzen für die BR-Arbeit Sicherheit in der Nutzung von Chancen, die sich über die EU-Richtlinien für die Arbeitnehmerschaft bieten Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs und Umsetzung in deutsches Arbeitsrecht Auswirkungen für Betriebe und Betriebsräte in Deutschland Ausweitung des Überwachungsauftrags von Gesetzen und Verordnungen Europarechtliche Zusammenhänge im deutschen Arbeitsrecht Anwendung des Initiativrechts zur betriebsorientierten Umsetzung neuer gesetzlicher Bestimmungen Aktuelle Rechtsprechung Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt und Dozent Visselhövede AuL HB Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

49 Arbeitsrecht 47 Arbeitsrecht III: Sachverhalte analysieren, Beteiligungsrechte erkennen, Gestaltungsmöglichkeiten nutzen Mit System zum Erfolg: Um rechtssichere Vereinbarungen auszuhandeln, muss der Betriebsrat neben gesetzlichen Bestimmungen auch Tarifverträge, behördliche Verordnungen und arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die systematische Überprüfung von Vereinbarungen, die Bewertung von Entwürfen und die Entwicklung von Prüfkriterien für den Abschluss von Vereinbarungen. Rechtssicherheit im Aushandeln von Vereinbarungen Kenntnisse im Umgang mit weiterführenden Informationen, z. B. Literatur, Medien usw. Mitbestimmung versus Direktionsrecht Betriebsvereinbarungen versus Tarifverträge Kollektive Vereinbarungen versus Einzelabmachungen Flexible Arbeitszeiten versus Familie und elterliche Sorge Arbeitszeit versus Gesundheitsschutz Minuskonten versus Annahmeverzug Kollektives versus individuelles Arbeitsrecht Karriere versus Gleichbehandlung Überlastung versus Schadensersatz und Haftung Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt und Dozent Bremen AuL HB Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

50 48 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Das Arbeitszeugnis der Betriebsrat berät ArbeitnehmerInnen haben ein Recht auf ein faires, objektives Arbeitszeugnis. Und das nicht erst beim Ausscheiden aus dem Betrieb, sondern auch für die Karriereplanung innerhalb des Betriebes oder bei einem geplanten Wechsel. Das Seminar vermittelt Basiswissen rund um das Arbeitszeugnis und zeigt, wie Betriebsräte ArbeitnehmerInnen sachgerecht und rechtssicher unterstützen können. Identifizierung versteckter negativer Formulierungen bzw. Geheimcodes in Arbeitszeugnissen Rechtssichere Beratung von ArbeitnehmerInnen in Konfliktfällen Anspruchsvoraussetzungen: Anspruch auf Berichtigung oder Erteilung eines Zeugnisses, Zeitpunkt der Zeugniserteilung, Verwirkung und Verjährung des Anspruchs auf ein Zeugnis Zeugnisformen: Zwischenzeugnis, Einfaches und Qualifiziertes Zeugnis Zeugnis: Feinheiten der Zeugnissprache, wichtige Codes, Bedeutung von Beurteilungsgrundsätzen Konfliktregelungen: Rechtsschutz bei fehlerhaftem Zeugnis, Haftungsrisiken des Arbeitgebers, Schadenersatzansprüche von Beschäftigten Aktuelle Rechtsprechung Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt und Dozent Bremen AuL HB Kosten: 195,00 zzgl. Verpflegung, ggf. Unterkunft

51 Kommunikation, Verhandlungsführung, Soziale Kompetenz 49 Einführung in die Grundlagen der Verhandlungsführung Argumentieren verhandeln überzeugen: Auf der Arbeitgeberseite stehen Betriebsräten oft rhetorisch gut geschulte VerhandlungspartnerInnen gegenüber. Wer da Paroli bieten will, muss die Strategien der anderen durchschauen und selbst geschickt anwenden können. Das Seminar zeigt, woran faire bzw. unfaire Verhandlungstechniken zu erkennen sind und wie angemessene Gegenstrategien aussehen. Sicheres Gespür für Verhandlungstechniken und ihre Anwendung Souveränität und Überzeugungsstärke auch in schwierigen Verhandlungssituationen Grundlagen der Kommunikation und Verhandlungsführung Blickkontakt, Gestik, Mimik und Körperhaltung Aktives Zuhören Rede, Vortrag und Präsentation Umgang mit schwierigen Verhandlungssituationen Einwänden und Störungen richtig begegnen Umgang mit Killerphrasen Praktische Übungen aus dem betrieblichen Alltag Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Sven Beyersdorff, Projekt- und Prozessberater Bremen AuL HB Aurich AuL OL Kosten: 560,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung! Hinweis Aufbauseminare zum Thema Verhandlungsführung «werden ab Februar 2015 angeboten. Termine bitte beim Veranstalter AuL Oldenburg erfragen.

52 50 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Rhetorik: Reden halten, sicher auftreten und argumentieren auf Betriebsversammlungen Ein überzeugender Auftritt stärkt den Betriebsrat. Wer bei Betriebsversammlungen KollegInnen für die BR-Ziele begeistern und in die Arbeit einbinden möchte, muss sicher und argumentationsstark reden können. Was macht eine gute Rede aus? Was tun bei Redehemmungen und Lampenfieber? Wie wird auf Zwischenrufer und Störer reagiert? Ein Seminar rund um die Rede mit vielen praktischen Übungen. Grundlagen der Rhetorik Reden halten, die ankommen: Ziele / Zielgruppen, Themenauswahl Aufbau einer Rede Vortragstechniken Umgang mit Redehemmungen, Nervosität und Lampenfieber Nicht aus der Ruhe bringen lassen bei Zwischenrufen und Störern Redetraining, Tipps und Feedback Präsenz und Klarheit für einen überzeugenden Auftritt Fähigkeit, frei zu sprechen trotz Nervosität und Lampenfieber Viele einfach umzusetzende Tipps für die nächste Rede Referenten: Sven Beyersdorff, Projekt- und Prozessberater Michael Hess, Psychologe Aurich AuL OL Aurich AuL OL Kosten: 655,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

53 Kommunikation, Verhandlungsführung, Soziale Kompetenz 51 Konstruktiver Umgang mit Konflikten am Arbeitsplatz Konflikte: Chance oder Hindernis? Leistungsverdichtung, Überforderung und die Angst um den Arbeitsplatz brauchen ein Ventil und entladen sich häufig auf der persönlichen Ebene. Wer konstruktiv mit Konflikten umgeht, kann Streitigkeiten entschärfen und zudem die Potenziale von Konflikten kreativ nutzen. Das Seminar vermittelt die Grundlagen für eine erfolgreiche Konfliktbearbeitung in der Betriebsratsarbeit. Methodische Fähigkeiten für die konstruktive Bearbeitung von Konflikten Beratungs- und Vermittlungskompetenz in schwierigen Situationen Zusammenhang zwischen psychischen Belastungen, Betriebskultur und (un)sozialem Verhalten Soziale Konflikte und betriebliche Ursachen Konfliktarten und Phasen des Konfliktgeschehens Analyse von Konfliktsituationen, Verhaltensstile Konflikt- und Kritikgespräche: mit dem Arbeitgeber, innerhalb des Betriebsrats, mit der Belegschaft Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Verhaltensweisen Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referentin: Aynur Ersin, selbstständige Referentin, ehemalige Betriebsrätin Bremen AuL HB Kosten: 560,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

54 52 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Einführung in die Arbeit des Wirtschaftsausschusses (WA I) Die Basis für gute Arbeit im Wirtschaftsausschuss: Das Seminar vermittelt die erforderlichen Rechtsgrundlagen, geht auf die Bestandteile eines Jahresabschlusses ein und erläutert, welche Informationen hieraus gewonnen werden können. Weitere Themen sind die Organisation der Wirtschaftsausschussarbeit und die Zusammenarbeit mit der betrieblichen Interessenvertretung. Sichere Wahrnehmung und Durchsetzung der Informations- und Rechtsansprüche Kenntnisse über die Auswirkungen wirtschaftlicher Maßnahmen auf Betrieb und Beschäftigte Informations-, Unterrichtungsund Beratungsrechte des Wirtschaftsausschusses Beurteilung von Art und Umfang der wirtschaftlichen Informationen Übersicht zu Aufbau und Gliederung von Jahresabschlüssen Einführung zu betrieblichen Kennzahlen und deren Interpretation Organisation der Wirtschaftsausschussarbeit Zusammenarbeit des Wirtschaftsausschusses mit dem Betriebsrat ReferentInnen: Christian Hartz, Dipl.-Sozialökonom für Veranstalter AuL HH Eva Reichelt, BR-Fachanwältin für Veranstalter AuL HB Bad Segeberg AuL HH Bremen AuL HB Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

55 Betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen 53 Die Arbeit des Wirtschaftsausschusses (WA II) Wissen zur Arbeit des Wirtschaftsausschusses vertiefen: Im Seminar werden systematisch Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnungskennzahlen erarbeitet. Ausgehend von den Kennzahlen aus der Bilanzanalyse ermitteln wir, wie der Wirtschaftsausschuss qualifizierte Informationen zur Unternehmensentwicklung gewinnen kann. Weitere Themen sind die Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf die Personalplanung und die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat. Sicheres Urteilsvermögen bei der Einschätzung von Informationen zur betrieblichen Entwicklung Unterstützung des Betriebsrats durch Kenntnisse über Auswirkungen wirtschaftlicher Maßnahmen auf betrieblicher Ebene Informationsgewinnung aus einer beispielhaften Jahresabschlussanalyse Entwicklung von Kennzahlensystemen Einführung in die Thematik von Investitionsplanung und -entscheidung Bestandteile der Personalplanung Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch von WA I oder einer vergleichbaren Veranstaltung. Vertiefende Grund- und Aufbauseminare ReferentInnen: Christian Hartz, Dipl.-Sozialökonom für Veranstalter AuL HH Eva Reichelt, BR-Fachanwältin für Veranstalter AuL HB Bad Segeberg AuL HH Bremen AuL HB Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

56 54 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Arbeits- und Gesundheitsschutz / Grundlagen Belastungen am Arbeitsplatz? Der Betriebsrat kann helfen. Ob Hitze, Lärm, gefährliche Arbeitsstoffe oder Stress die Beschäftigten gefährdet: Der Betriebsrat hat das Recht und die Pflicht, bei der Gestaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes mitzuwirken und präventive Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten zu initiieren. Das Seminar vermittelt die erforderlichen Basiskenntnisse für wirkungsvolle Mitbestimmung. Gesetzliche Grundlagen Gefährdungsbeurteilung als zentrales Arbeitsschutzelement Arbeits- und Umweltschutzvorschriften im Betriebsverfassungsgesetz Rechte und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats Das Zusammenspiel der betrieblichen und außerbetrieblichen Arbeitsschutzorgane Umfassende Kenntnisse zum Arbeits- und Umweltschutz Praxisrelevantes Know-how zu den Mitwirkungsrechten gemäß BetrVG Kompetenz in der Beurteilung von Gefährdungspotenzialen und der Gestaltung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes Referenten: Reinhard Becker, BR-Fachreferent (für 24618) Rüdiger Granz, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Peter Salowsky, BR-Fachreferent (für 24622) Damp AuL HH Jesteburg AuL HH Wremen AuL BHV Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

57 Arbeits- und Gesundheitsschutz / betriebliches Gesundheitsmanagement 55 Arbeitsschutz: Gefahrstoffe im Betrieb / Aufbau Ist die Gesundheit gefährdet, muss der Betriebsrat handeln. Die Belastung von ArbeitnehmerInnen durch gesundheitsschädliche Arbeitsstoffe nimmt stetig zu und zwar nicht nur im Produktionsbereich, auch in Büros und Verwaltungen. Das Seminar bietet sowohl Informationen als auch konkrete Unterstützung: Thema sind persönliche und betriebliche Gefahrstoffbegebenheiten und mögliche Lösungsansätze. Fundierte Kenntnisse über Gefahrstoffe und ihre Auswirkungen im Betrieb Handwerkszeug zum Umgang mit unterschiedlichen Gefahrstoffproblematiken Anzahl, Ausmaß, Einsatz und Wirkungsweisen von Gefahrstoffen Grenzwerte, gesetzliche und tarifliche Normen Spezifische Erkrankungen durch Schadstoffe (Allergien) Gesetzliche und gewerkschaftspolitische Handlungsmöglichkeiten Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referenten: Jürgen Hellwich, BR-Fachreferent Peter Salowsky, BR-Fachreferent Bad Segeberg AuL HH Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

58 56 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare DGUV Vorschrift 2: Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit Neue Möglichkeiten durch»dguv Vorschrift 2«: Die neue Unfallverhütungsvorschrift für arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung erweitert den Handlungsspielraum für betriebsspezifische Betreuungskonzepte. Außerdem ermöglicht es eine stärkere Einbeziehung aktueller Themen des Gesundheitsschutzes z. B. psychische oder altersbedingte Belastungen. Das Seminar hilft Betriebsräten, die Vorschrift im Sinne der Beschäftigten zu nutzen. Umfassende Kenntnisse zu den neuen Regelungen der DGUV Vorschrift 2 Handlungskompetenz in Anwendung und Umsetzung Ziele und Grundsätze der DGUV Vorschrift 2 Aufgabenfelder der Grundbetreuung und die Umsetzung Aufgabenfelder der betriebsspezifischen Betreuung: Auslöse- und Aufwandskriterien Betreuungszeiten und Personalaufwand von Betriebsarzt und Fachkraft Mitbestimmung und Einflussmöglichkeiten durch Betriebsräte Bestandsaufnahme des Ist- Zustandes und Gestaltung der neuen Anforderungen Eckpunkte für die Umsetzung einer Betriebsvereinbarung Referent: Rüdiger Granz, Fachkraft für Arbeitssicherheit Wismar AuL HH Kosten: 560,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

59 Arbeits- und Gesundheitsschutz / betriebliches Gesundheitsmanagement 57 Suchtprobleme im Betrieb Alle wissen es, keiner sagt etwas: Die Gefährdung durch Alkohol und andere Suchtmittel wird im betrieblichen Alltag immer noch unterschätzt. Aber was kann und darf der Betriebsrat unternehmen, wenn der Verdacht von Missbrauch oder Abhängigkeit auftaucht? Wie sieht eine wirkungsvolle Prävention im Betrieb aus? Ein Seminar rund um das Thema Sucht. Fundierte Kenntnisse zu Suchtproblemen und ihren Auswirkungen Wissen um die rechtlichen Möglichkeiten der Unterstützung Betroffener Umfassendes Know-how zur betrieblichen Intervention und Prävention Sucht: Begriffserklärung Alkohol und andere Suchtmittel im Betrieb und ihre Auswirkungen Probleme mit Suchtgefährdeten und Suchterkrankten Ursachenanalyse anhand aktueller Fälle Pflichten von Arbeitgebern und Vorgesetzten Disziplinarische Maßnahmen, Abmahnungen, Um- / Versetzungen, Kündigungen Aktuelle Rechtsprechung zum Thema Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats Suchtprävention im Betrieb: Von der Aufklärung bis zu praxisbezogenen Hilfsangeboten Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Peter Zismer, Sucht- und Mobbingberater Bad Essen AuL OL Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

60 58 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Mobbing Psychoterror am Arbeitsplatz Mobbing ist für Betroffene eine existenzielle Bedrohung. Arbeitgeber und Betriebsrat sind bei entsprechenden Vorfällen zum Eingreifen verpflichtet. Aber: Oft ist Mobbing schwer zu erkennen. Wer ist Täter, wer Opfer? Worin genau besteht das Mobbing? Was lässt sich beweisen? Ein Seminar zur Entstehung von Mobbing, zu Verlaufsformen und Risikofaktoren sowie zu den Möglichkeiten des Betriebsrats für Prävention und Intervention. Fundierte Kenntnisse über Mobbing sowie die Abgrenzung zu anderen Konfliktfällen Beratungskompetenz und Rechtssicherheit im Handeln Know-how in betrieblicher Prävention Mobbing, Bossing und Co.: Begriffsklärung Erscheinungsformen und Abgrenzung von anderen Konfliktsituationen Ursachen und Phasen des Mobbingprozesses Auswirkungen für Betroffene und Betrieb Kosten, die durch Mobbing verursacht werden Pflichten von Arbeitgebern und Vorgesetzten Rechtliche und außerrechtliche Handlungsmöglichkeiten Unterstützung und Hilfestellung durch den Betriebsrat Referent: Peter Zismer, Sucht- und Mobbingberater Bad Essen AuL OL Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

61 Arbeits- und Gesundheitsschutz / betriebliches Gesundheitsmanagement 59 Psychische Belastungen am Arbeitsplatz Psychische Belastungen sind der zweithäufigste Grund für Krankschreibungen. Was aber sind»psychische Belastungen«im Sinne eines Krankheitsbildes? Was sind typische Verläufe? Wie entstehen psychisch gefährdende Situationen? Und: Was können Betriebsräte, Arbeitgeber und Betroffene zur Vorbeugung bzw. Vermeidung tun? Das Seminar führt in das Thema ein und zeigt die Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats. Kenntnisse über psychische Belastungen und ihre Auswirkungen Maßnahmen zum Vorbeugen von psychischen Belastungen Rechtssicherheit im Handeln Definition psychischer Belastungen Auswirkungen psychischer Belastungen, Ursachen und Erscheinungsformen Rechtliche Handlungsmöglichkeiten der Betroffenen und des Betriebsrats Aktuelle Rechtsprechung Gesprächsführung mit Betroffenen und Vorgesetzten anhand von Beispielen Betriebliche Präventionsmaßnahmen Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Peter Zismer, Sucht- und Mobbingberater Aurich AuL OL Kosten: 560,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

62 60 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Burnout erkennen und begrenzen Dauerstress, ständige Erreichbarkeit, Reizüberflutung ideale Voraussetzungen für Burnout.»Burnout«bezeichnet emotionale, geistige und körperliche Erschöpfungszustände. Die Zahl der betroffenen Erwerbstätigen liegt bei sieben Prozent, viele weitere sind gefährdet Tendenz steigend. Das Seminar zeigt Ursachen und Folgen, Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats sowie Methoden der Prävention und Intervention. Umfangreiches Wissen zum Thema Burnout, zu Ursachen und Erscheinungsformen Methoden, um Belastungsfaktoren zu erkennen und zu erfassen Handlungskompetenz für Intervention und Prävention im Betrieb Begriffsdefinition und Zusammenhang von Stress und Burnout Symptome eines Burnouts Ursachen und Erscheinungsformen, Auswirkungen im Betrieb Fürsorgepflicht und Verantwortung des Arbeitgebers Aktuelle Rechtsprechung Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats Betriebliche Präventionsmaßnahmen Referent: Peter Zismer, Sucht- und Mobbingberater Aurich AuL OL Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

63 Arbeits- und Gesundheitsschutz / betriebliches Gesundheitsmanagement 61 Umsetzung einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung Psychische Belastungen führen immer häufiger zu gesundheitlichen Problemen. Aber wie können diese Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung erfasst werden? Das Seminar zeigt, wie sich eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung durchführen lässt, mit welchen Instrumenten und Methoden die psychischen Belastungen erfasst und mit welchen Maßnahmen sie reduziert werden können. Werkzeuge zur Erfassung von psychischen und anderen Belastungen Praxiswissen für die Umsetzung einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung Psychische Belastungsfaktoren in der Arbeitswelt und gesundheitliche Auswirkungen Belastungs- und Beanspruchungskonzept Instrumente zur Ermittlung psychischer Belastungsfaktoren Maßnahmen zur Bewältigung und Reduzierung psychischer Beanspruchung Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte des Betriebsrats bei der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung Aktuelle Rechtsprechung Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referent: Godehard Baule, Dipl.-Psychologe und Supervisor Damp AuL HH Kosten: 560,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

64 62 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Auswirkungen von Führungsverhalten auf die Gesundheit der Beschäftigten Führungsverhalten beeinflusst das psychische Wohlergehen von Beschäftigten. Das heißt: Führungskräfte haben viel Verantwortung. Durch ihre Art der Arbeitsorganisation und -verteilung, Lob und Kritik können sie ihre MitarbeiterInnen stärken oder schwächen. Das Seminar thematisiert die Zusammenhänge zwischen Führungsverhalten und psychischen Belastungen und zeigt, wie Betriebsräte die Auswirkungen von Führungsverhalten ermitteln können. Sicheres Urteilsvermögen in Bezug auf Führungsstile auf ihre Auswirkungen Handlungskompetenz und Rechtssicherheit im Umgang mit gesundheitsschädigendem Führungsverhalten Zusammenhang von Führung, psychischer Belastung und Krankenstand Führungsstile, -konzepte und -instrumente Grundsätze guter Führung Umgang mit schwierigen Vorgesetzten Integration von Führungsverhalten in die Gefährdungsbeurteilung Verfahren zur Erhebung Aufgaben des BR bei gesundheitsschädigendem Führungsverhalten und Bossing, Maßnahmen zur Veränderung Überwachungsaufgaben des BR und Mitbestimmungsrechte bei der ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung Referent: Godehard Baule, Dipl.-Psychologe und Supervisor Bremen AuL HB Kosten: 350,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

65 Arbeits- und Gesundheitsschutz / betriebliches Gesundheitsmanagement 63 BEM Das betriebliche Eingliederungsmanagement Ein Anrecht auf betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) hat jeder, der in einem Jahr insgesamt länger als sechs Wochen krank war. Ziel des BEM: Es soll erneuter Arbeitsunfähigkeit vorbeugen und den Arbeitsplatz sichern. Das Seminar führt in die Grundlagen des BEM ein, verdeutlicht das Präventionsprinzip im Unterschied zum Sanktionsprinzip und thematisiert die Zusammenarbeit von Arbeitgeber und Betriebsrat. Fundierte Kenntnisse zu Hintergründen und Anwendung des BEM Praxisorientierte Beratungskompetenz bei Wiedereingliederungen Rechtliche Grundlagen zum Eingliederungsmanagement nach 84 SGB IX Ziele und Aufgaben des BEM Verpflichtung des Arbeitgebers zur Einführung des BEM Anforderungen an die Betriebsratsarbeit Arbeitsrechtliche Konsequenzen bei fehlendem BEM Bedeutung und Funktionsweise des Präventionsprinzips Voraussetzungen für die Einführung eines BEM Vertiefende Grund- und Aufbauseminare! Hinweis BEM-Seminare des Veranstalters AuL HH siehe Seite 20, Projekt handicap Referent: Godehard Baule, Dipl.-Psychologe und Supervisor Bremen AuL HB Kosten: 560,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

66 64 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare 13 ERA: Belastungen regeln aber wie? (ERA I) Der»Gefährdungsbegriff«ist vom»belastungsbegriff«des 13 ERA-TV abzugrenzen: Im Gegensatz zu Gefährdungen können Belastungen durch Zulagen kompensiert werden so schreibt es 13 ERA-TV fest. Zulagen sind z. B. dann zu zahlen, wenn die Belastung von Muskeln, Sinnen und / oder Nerven bei der Arbeit in nennenswertem Maße über die normalerweise auftretenden Belastungen hinausgehen. Aber was bedeutet»nennenswert«, was»normalerweise«? Und wer ermittelt die Belastung mit welchen Methoden? Ein Grundlagenseminar zu 13 ERA-TV und seiner Auslegung. Belastungsermittlung: wie und durch wen? Mitbestimmung des Betriebsrats bei der Belastungsanalyse und -ermittlung Arbeitswissenschaftlich anerkannte Methodik Regelungen in der Betriebsvereinbarung Verhalten im Nichteinigungsfall Fundierte Kenntnisse über Mitbestimmungsrechte bei der Belastungsanalyse und ihre Durchsetzung Sicherheit in der Bewertung von Methoden und Instrumenten zur Ermittlung von Belastungen Referenten: Wolfgang Franz, Rechtsanwalt, Martin Geißler, ERA-Beauftragter IG Metall HH Wismar AuL HH Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

67 Entgeltgestaltung und Tarifpolitik ERA: Belastungen regeln aber wie? (ERA II) Betriebsräte sind gefordert, bei der Ermittlung von Belastungen mitzuwirken. Auch wenn sie hierfür die Unterstützung von Sachverständigen in Anspruch nehmen können, müssen sie sich im Thema auskennen. Das Aufbauseminar vertieft das Wissen um die einzelnen Belastungsarten und zeigt, wie mit einem Belastungsrechner Belastungen erfasst und Zulagen ermittelt werden. Es vermittelt zudem Basiswissen für Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber. Umfassendes Know-how zu Mitbestimmungsrechten bei der Belastungsermittlung Sichere Nutzung des Belastungsrechners zum Erfassen von Belastungen und berechnen von Zulagen Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats bei der Belastungsermittlung Was tun, wenn kein Sachverständiger zur Verfügung steht? Belastungsrechner: Vorschläge zur Höhe der Belastungszulagen erstellen Vorstellung der methodischen Schritte Hintergründe des Belastungsrechners (festgelegte Parameter, Trendberechnungen) Praktische Übungen Vertiefende Grund- und Aufbauseminare ReferentIn: NN, BR-FachreferentIn Undeloh AuL HH Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

68 66 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Entgeltgestaltung I Zulagen, Eingruppierung, Prämien bei Einführung und Gestaltung des Leistungsentgeltes ist der Betriebsrat gefragt. Bei jeder Einstellung oder Versetzung muss er die Eingruppierung prüfen, mit ihrem Entgelt unzufriedene KollegInnen wollen beraten werden... Ein Seminar zu erfolgreicher Mitbestimmung bei der Entgeltgestaltung. Mitgliedern in den entsprechenden Ausschüssen bietet es die Basis für weitere Qualifizierung. Sicheres Urteilsvermögen bei Eingruppierungen Fundierte Kenntnisse über betriebliche Entgeltgestaltung Handlungskompetenz im Einsatz für Entgeltgerechtigkeit und -transparenz Entgeltsystematik Grundentgeltdifferenzierung Entgeltgrundsätze und -methoden Bewertung von Arbeit Eingruppierung Leistungspolitik mit den Möglichkeiten des Entgeltrahmenabkommens (ERA) Perspektiven der Tarifpolitik Referenten: Thomas Wolf, Fredi Brodersen, Fachreferenten für Veranstalter AuL HH Christoph Paul, Fachreferent und Betriebsrat für Veranstalter AuL HB Wismar AuL HH Visselhövede AuL HB Kosten: 930,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

69 Entgeltgestaltung und Tarifpolitik 67 Gute Arbeit: Schutz vor Überlastung durch Regelung der Leistungserwartung Psychische Belastungen sind auf dem Vormarsch: Überforderung und Zeitdruck sind eine der Hauptursachen für Krankschreibungen. Das Seminar zeigt, wie Betriebsräte psychische Belastungen mittels Gefährdungsbeurteilung erkennen und erfassen können. Am Beispiel zur fairen Regelung von Leistungserwartungen werden die Mitbestimmungsmöglichkeiten verdeutlicht und praxistaugliche Instrumente zur Erfassung psychischer Belastungen vorgestellt. Methoden und Instrumente zum Erkennen und Erfassen psychischer Belastungen Kompetenz in der Entwicklung betrieblicher Handlungskonzepte Ursachen und»stellschrauben«psychischer Belastungen Auswirkungen psychischer Belastungen im Betrieb Arbeitsschutzgesetze und tarifliche Regelungen 13 ERA Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte gemäß BetrVG Handlungskonzept: Überforderung Unterforderung vermeiden Anforderungen an die Leistungserwartung im Zeit- und Leistungsentgelt Leistungserwartungen regeln Praxisinstrumente zur Ermittlung von psychischen Belastungen Tipps und Hinweise zur Umsetzung im Betrieb Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Referenten: Martin Geißler, ERA-Beauftragter IG Metall HH Sven Beyersdorff, Projekt- und Prozessberater Aurich AuL OL Kosten: 560,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

70 68

71 69 Seminare für Jugend- und Auszubildenenvertretungen Grundlagenseminare ab Seite 70 JAV-Seminare Vertiefende Grundlagen ab Seite 72

72 70 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Schulung für Wahlvorstandsmitglieder zur Wahl der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) Im Herbst 2014 finden wieder die Wahlen zur Jugend- und Auszubildendenvertretung statt. Vor Ablauf der Amtszeit muss die Jugend- und Auszubildendenvertretung einen Wahlvorstand bestellen, der sich auf die JAV-Wahl vorbereitet, sie einleitet und durchführt. Das Gelingen der Wahl hängt dabei von der Einhaltung vieler Formalitäten ab. Wahlvorstandsmitglieder erhalten im Seminar das erforderliche Know-how. Wahlberechtigung und Wählbarkeit Termine / Fristen Größe und Zusammensetzung der JAV Wahlvorschriften / Wahlausschreibung Stimmabgabe / Stimmauszählung Abschluss der Wahl Handlungskompetenz für die erfolgreiche Durchführung der JAV-Wahl Rechtssicherheit und damit Schutz vor Anfechtungen und Wahlwiederholungen ReferentInnen: ReferentInnen-Team des regionalen Veranstalters Wahlvorstandsschulungen: Jede Region bzw. Verwaltungsstelle bietet eigene Wahlvorstandsschulungen an. Bitte die Termine bei der zuständigen Verwaltungsstelle oder bei Arbeit und Leben in der Region erfragen.

73 Grundlagenseminare für JAV 71 Basiskompetenzen für Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV I) Wer mitreden und mitgestalten will, muss Bescheid wissen: Welche Rechte und Pflichten hat die JAV gegenüber dem Arbeitgeber, dem Betriebsrat und den Azubis? Was tun, damit dieser Job nicht in Stress ausartet? Wie entsteht ein gutes Team? Wie sieht eine gute Streitkultur aus? In diesem Seminar werden alle Fragen behandelt, vor denen neu gewählte JAV-Mitglieder üblicherweise stehen. Sicherheit: Von Anfang an richtig loslegen, weil man weiß wie es geht Wissen um Aufgaben und Rechte Know-how für den Notfall: lösungsorientiert mit Konflikten umgehen Rollenverständnis und Standortbestimmung Wesentliche Regelungen des 65 BetrVG Beschlussfassung nach 33 BetrVG Teambildung in der JAV Konfliktsouveränität und Konfliktbereitschaft Geschäftsverteilung und Arbeitsorganisation Rechtliche Regelungen zur Geschäftsführung Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat JAV-Seminare ReferentInnen: ReferentInnen-Teams der jeweiligen regionalen Veranstalter! Wir empfehlen dieses Seminar allen JAV-Mitgliedern, die noch keine Einführungsveranstaltung besucht haben. Wir empfehlen euch, dieses Seminar in eurer Region zu besuchen, um Kontakte zu JAV- Mitgliedern aus umliegenden Unternehmen aufzubauen Undeloh AuL HH Undeloh AuL HH Undeloh AuL HH Undeloh AuL HH Aurich AuL OL Kosten: 770,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

74 72 Vertiefende Grund- und Aufbauseminare Mitwirkung der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV II regional) Mehr Kompetenz für die JAV-Arbeit! Das Seminar vertieft das Grundlagenwissen aus JAV I, liefert Fachkenntnisse zu Themen wie Ausbildungsqualität, Jugendarbeitsschutz oder Berufsbildungsgesetz das Ganze praxistauglich und orientiert an den politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen der einzelnen Betriebe. Neben der Wissensvermittlung ist Platz für JAV-spezifische Anliegen und alle offenen Fragen. Spezifische Fachkenntnisse zur Arbeit als JAVi Eigene Fragen und Problemstellungen zur JAV-Arbeit einbringen und Antworten finden Arbeitsfelder der Jugend- und Auszubildendenvertretung Ausbildungscheck, Qualität der Ausbildung JAV-Überwachungsauftrag auf Einhaltung des Berufsbildungsgesetzes Junge KollegInnen im Betrieb, besonderer Schutzauftrag Überwachungsauftrag und Initiativrecht der JAV auf Einhaltung des Jugendarbeitsschutzgesetzes Aufgaben und Stellung von Jugendund Auszubildendenvertretung und Betriebsrat Vertiefung der allgemeinen JAV-Aufgaben Die Qualität der beruflichen Bildung und Handlungsmöglichkeiten zur betrieblichen Umsetzung Organisatorische Voraussetzung der JAV-Arbeit ReferentInnen: ReferentInnen-Teams der jeweiligen regionalen Veranstalter Bad Segeberg AuL HH Papenburg AuL OL Kosten: 770,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung

75 Vertiefende Grundlagenseminare für JAV 73 JAV-Seminare

76 74

77 75 Ergänzende Seminare mit Freistellung nach 37 Abs. 7 BetrVG Gesetzliche Regelung der Freistellung gemäß 37 Abs. 7 BetrVG Seite 76 Nach 37 Abs. 7 anerkannte Seminare Seite 77 Ergänzende Seminare 37 Abs. 7 BetrVG

78 76 Gesetzliche Regelung der Freistellung gemäß 37 Abs. 7 BetrVG Jedes Betriebsratsmitglied hat nach 37 Abs. 6 BetrVG das Recht auf Freistellung für Schulungs- und Bildungsmaßnahmen, die für die Betriebsratsarbeit erforderliche Kenntnisse vermitteln. Darüber hinaus haben Betriebsräte Anspruch auf Freistellung für weitere Qualifizierung, sofern diese von den zuständigen Behörden als für die Betriebsratsarbeit»geeignet«anerkannt wird. Möglichkeiten der Qualifizierung nutzen Als geeignet anerkannte Seminare bieten Gelegenheit, einen Blick über den Tellerrand zu werfen spezifisches Fachwissen zu vertiefen sich mit gesellschaftspolitischen Zusammenhängen zu beschäftigen. Seminare, von denen nicht nur die Betriebsratsarbeit in hohem Maße profitiert. Bedingungen»geeigneter«Weiterbildung Anspruch auf als geeignet anerkannte Schulungs- und Bildungsmaßnahme hat allerdings nicht der Betriebsrat als Kollektivorgan, sondern nur das einzelne Betriebsratsmitglied (vgl. BAG , AiB 97,2). Das heißt: Der Betriebsrat kann nicht entscheiden, an welchem der anerkannten Seminare ein Betriebsratsmitglied teilnimmt. Er entscheidet jedoch über die zeitliche Lage der Teilnahme unter Berücksichtigung betrieblicher Notwendigkeiten. Der Arbeitgeber ist nach 37 Abs. 7 BetrVG verpflichtet, das Betriebsratsmitglied von der Arbeit freizustellen und ihm das zustehende Arbeitsentgelt weiterzuzahlen (Entgeltausfallprinzip). Er muss jedoch keine Schulungskosten erstatten. Zeit für Bildung, die sich lohnt!

79 Ergänzende Seminare mit Freistellung nach 37 Abs. 7 BetrVG 77 Nach 37 Abs. 7 BetrVG anerkannte Seminare Arbeit und Leben beantragt jedes Jahr für verschiedene Seminare die Anerkennung bei der zuständigen Behörde. Liegt diese vor, kann das Aktenzeichen bzw. Datum der Anerkennungsverfügung zur Vorlage beim Arbeitgeber bei Arbeit und Leben erfragt werden. Detaillierte Informationen zu Inhalt, Terminen und Veranstaltungsorten sind in der Broschüre Bildungsurlaub 2014 veröffentlicht (erscheint Mitte November 2013). Ab Dezember 2013 sind die Seminare zudem zu finden unter oder sowie auf den Websites der IG Metall Verwaltungsstellen des Bezirks Küste (siehe Seite 83). Folgende Seminare wurden bisher als für die BR-Arbeit geeignet anerkannt: Arbeit und Beschäftigung im Wandel der Zeit Arbeit und Beschäftigung in Verwaltungs- und Angestelltenbereichen im Wandel der Zeit Zukunft der Arbeit im Angestelltenbereich Arbeitsrecht und Betriebsverfassung Arbeitsplatz mit Sicherheit Wenn die Seele im Rücken schmerzt Arbeitssicherheit im Betrieb Neue Produktionssysteme in der modernen industriellen Fertigung Zukunft der Arbeit in der Automobilindustrie Elektromobilität und altersgerechtes Arbeiten Tarifpolitik VW / ERA VW Rationalisierung und Betriebsverfassung Junge ArbeitnehmerInnen in Betrieb und Gesellschaft Jugend-Umweltseminar Azubis machen mit Jugendarbeit in Betrieb und Berufsschule Ergänzende Seminare 37 Abs. 7 BetrVG

80 78

81 79 Anmeldung und Service Seminarhäuser Seite 80 IG Metall in der Region Seite 83 Teilnahmebedingungen Seite 84 Musterformulare Seite 85 Anmeldeformular Seite 87 Adressen und Informationen zum Datenschutz Seite 88 Anmeldung und Service

82 80 Anmeldung und Service Flensburg 11 Kiel Lübeck Hamburg Oldenburg Bremen Seminarhotel Aurich Aurich 2 Europahaus Aurich Aurich 3 Haus Deutsch Krone Bad Essen 4 DAK-Tagungszentrum Bad Segeberg 5 Vitalia Seehotel Bad Segeberg 6 Hotel Kämper Bad Zwischenahn 7 IG Metall Bildungsstätte Berlin Berlin 8 Best Western Hotel zur Post Bremen 9 InterCity Hotel Bremen Bremen 10 Radisson Blu Bremen Bremen 11 Congress Centrum Damp Ostseebad Damp 12 Tagungshotel Jesteburg Jesteburg

83 Seminarorte 81 Rostock Stralsund Seminarorte und Seminarhäuser Die Unterbringung in den Hotels erfolgt in Einzelzimmern. Die Verpflegung mit Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Kaffee wird von uns mit den Hotels und Tagungsstätten abgestimmt. Besondere Wünsche wie vegetarisches Essen oder Diäten sind möglich. Alle Tagungsstätten sind mit moderner Tagungstechnik ausgestattet und bieten ein gutes Preis-Leistungs- Verhältnis. 21 Schwerin 7 13 Altes Stahlwerk Neumünster 14 Historisch-Ökologische Bildungsstätte Papenburg 15 Akademiehotel Rastede Rastede 16 IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel Sprockhövel 17 Maritim Clubhotel Timmendorfer Strand 18 Ver.di Bildungsstätte Undeloh Undeloh 19 Hof Sonnentau Visselhövede 20 Tagungszentrum Weissenhäuser Strand Weissenhäuser Strand 21 Steigenberger Hotel Stadt Hamburg Wismar 22 Marschenhof Wremen Wremen Anmeldung und Service

84 82 Anmeldung und Service

85 IG Metall in der Region 83 Die IG Metall in der Region IG Metall Bezirksleitung Küste Kurt-Schumacher-Allee Hamburg Tel.: Fax: IG Metall Bremen Bahnhofsplatz Bremen Tel.: Fax: IG Metall Bremerhaven Hinrich-Schmalfeldt-Straße 31b Bremerhaven Tel.: Fax: IG Metall Emden Kopersand Emden Tel.: Fax: IG Metall Flensburg Rote Straße Flensburg Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Region Hamburg Besenbinderhof Hamburg Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Kiel-Neumünster Legienstraße Kiel Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Leer-Papenburg Jahnstraße Leer Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Lübeck-Wismar Holstentorplatz Lübeck Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Neubrandenburg Tilly-Schanzen-Straße Neubrandenburg Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Kiel-Neumünster, Büro Neumünster Carlstraße Neumünster Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Oldenburg Amalienstraße Oldenburg Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Rendsburg Schiffbrückenplatz Rendsburg Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Rostock Ernst-Barlach-Straße Rostock Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Schwerin Mecklenburgstraße Schwerin Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Stralsund Alter Markt Stralsund Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Unterelbe Wedenkamp Elmshorn Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Wesermarsch An der Gate Nordenham Tel.: Fax: [email protected] IG Metall Wilhelmshaven Weserstraße Wilhelmshaven Tel.: Fax: [email protected] Anmeldung und Service

86 84 Anmeldung und Service Teilnahmebedingungen Freistellung Voraussetzungen Kostenregelung Freistellung nach 37 Abs. 6 Betriebsverfassungsgesetz Seminare nach 37 Abs. 6 BetrVG vermitteln Kenntnisse, die für die Arbeit des Betriebsrats bzw. der Jugendvertretung erforderlich sind. Die Freistellung erfolgt auf Beschluss des Betriebsrats bzw. der Jugend- und Auszubildendenvertretung. Der Betriebsrat muss dem Arbeitgeber die Teilnahme und die zeitliche Lage des Seminars rechtzeitig mitteilen. Der Arbeitgeber trägt die Gesamtkosten. Die Kosten für die An- und Abreise müssen direkt mit dem Arbeitgeber abgerechnet werden. Seminarkosten sowie die Unterkunft und Verpflegung stellen wir dem Arbeitgeber über den Betriebsrat in Rechnung. Diese Regelung gilt für Betriebsratsmitglieder, Jugend- und AuszubildendenvertreterInnen sowie für SchwerbehindertenvertreterInnen ( 96 Abs. 4 SGB IX). Zahlungsmodalitäten Gezahlt wird erst nach Erhalt der Rechnung. Nach den jetzigen gesetzlichen Vorschriften ist die Seminargebühr gem. 4 Nr. 22 UStG steuerfrei; die Leistungen für Unterkunft und Verpflegung unterliegen der gesetzlichen Umsatzsteuer. Stand Seminarabsagen Bei Absagen bis sechs Wochen vor Seminarbeginn berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 25,00 EUR. Bei späteren Abmeldungen behalten wir uns vor, die entstandenen Kosten in Rechnung zu stellen. Bei Nichtteilnahme ohne Abmeldung bzw. sehr kurzfristiger Absage (bis zehn Tage vor Seminarbeginn) berechnen wir grundsätzlich die gesamte Teilnahmegebühr. Der Veranstalter behält sich vor, Seminare auch kurzfristig aufgrund unvorhergesehener Ereignisse, die die Durchführung der Veranstaltung unmöglich machen, abzusagen. Seminaranmeldungen Seminaranmeldungen sind ab Oktober 2013 auch online über möglich oder wie bisher mit dem Anmeldeformular auf Seite 87.

87 Musterformular 85 Beschluss des Betriebsrats Musterformular Beschluss des Betriebsrats* nach 37 Abs. 6 BetrVG* Der Betriebsrat hat auf der Sitzung am... beschlossen, das Betriebsratsmitglied/Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV)/Mitglied der Schwerbehindertenvertretung (SBV)**... in der Zeit vom... bis... zur Teilnahme am Seminar in... zum Thema... zu entsenden. Veranstalter: Seminargebühr: EUR... Kosten für Unterkunft und Verpflegung: ca. EUR... Vorsorglich benennt der Betriebsrat das Betriebsratsmitglied/ Mitglied der JAV/Mitglied der SBV **... als ErsatzteilnehmerIn. Es handelt sich um eine Schulungsveranstaltung im Sinne des 37 Abs. 6 BetrVG, die für die Betriebsratstätigkeit erforderlich ist. * Gilt auch für die Schwerbehindertenvertretung nach 96,4 SGB IX ** Nichtzutreffendes bitte streichen Anmeldung und Service

88 86 Anmeldung und Service Mitteilung an den Arbeitgeber Musterformular Mitteilung an den Arbeitgeber nach 37 Abs. 6 BetrVG* An die Geschäftsleitung der Firma... Mitteilung des Betriebsrats* über die Entsendung eines Betriebs ratsmitglieds/ eines Mitglieds der Jugend- und Auszubildenden vertretung (JAV) zu einem Seminar nach 37 Abs. 6 BetrVG bzw. eines Mitglieds der Schwerbehinderten vertretung (SBV) nach 96 Abs. 4 SGB IX** Wir teilen Ihnen mit, dass der Betriebsrat in seiner Sitzung am... beschlossen hat, Frau/Herrn... Mitglied des Betriebsrats/Mitglied der JAV/Mitglied der SBV** in der Zeit vom... bis... zur Teilnahme an einem Seminar in... zum Thema... zu entsenden. Veranstalter ist..., die Seminargebühr beträgt EUR..., hinzu kommen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung von ca. EUR... Die betrieblichen Belange wurden berücksichtigt. Vorsorglich hat der Betriebsrat Frau/Herrn... als ErsatzteilnehmerIn benannt. Da es sich hierbei um eine Schulungsveranstaltung handelt, die für unsere Betriebsratsarbeit erforderliche Kenntnisse vermittelt, ist gemäß 37 Abs. 6 in Verbindung mit den 40,1 und 37 Abs. 2 BetrVG der Arbeitgeber verpflichtet, die Kosten zu erstatten und das Gehalt während der Seminarzeit fortzuzahlen. Die Ausschreibung mit Angabe der Höhe der Kosten liegt diesem Schreiben bei Ort, Datum Unterschrift BR-VorsitzendeR bzw. StellvertreterIn * Gilt auch für die Schwerbehindertenvertretung nach 96 Abs. 4 SGB IX ** Nichtzutreffendes bitte streichen

89 Anmeldeformular 87 Anmeldeformular (Anmeldung auch möglich über bitte direkt an den Veranstalter des Seminars senden oder faxen (siehe Rückseite) Seminar-Titel Seminar-Nummer Zeitraum Ausweich-Seminar (falls erstgenanntes Seminar bereits belegt ist) Seminar-Nummer Zeitraum Name Telefon privat Vorname männlich Telefon/Fax dienstlich weiblich PLZ, Wohnort Straße Übernachtung ja nein Arbeitgeber Gewerkschaft Mitglieds-Nr. PLZ, Ort Verwaltungsstelle Straße Ich bin damit einverstanden, dass die zur Weiterbearbeitung erforderlichen Daten auf elektronischen Datenträgern gespeichert werden. Ein Beschluss gemäß 37,6 BetrVG wurde gefasst, der Arbeitgeber ist informiert. Datum, Unterschrift (BR-VorsitzendeR) Bestellnummer des Arbeitgebers Die Teilnahmebedingungen des Veranstalters erkenne ich an.

90 88 Anmeldung und Service Adressen der Veranstalter Bitte die Anmeldung direkt an den jeweiligen Veranstalter senden, faxen oder mailen. Hamburg (AuL HH) Arbeit und Leben Bildungswerk GmbH Besenbinderhof Hamburg Fax: Oldenburg (AuL OL) Arbeit und Leben Nds. Nord ggmbh Klävemannstraße Oldenburg Fax: [email protected] Bremen (AuL HB) Arbeit und Leben Bremen e.v. Bahnhofsplatz Bremen Fax: [email protected] Bremerhaven (AuL BHV) Arbeit und Leben Bremerhaven e.v. Hinrich-Schmalfeldt-Straße 31b Bremerhaven Fax: [email protected] IG Metall Bezirksleitung Küste Kurt-Schumacher-Allee Hamburg Fax: [email protected] Datenschutzerklärung Die Arbeit und Leben Organisationen Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Oldenburg verpflichten sich, die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) einzuhalten. Die für die Geschäftsabwicklung notwendigen Daten werden (elektronisch) gespeichert und im für die Auftragsabwicklung notwendigen Rahmen an Subventionsgeber/Kooperationspartner/Vertragsnehmer wie Tagungshotels/Bildungsstätten etc. weitergegeben. Die Arbeit und Leben Organisationen Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Oldenburg behalten sich vor, die erhobenen Daten für eigene Werbezwecke zu nutzen. Eine Weitergabe der Adressen an Dritte zum Zweck der Werbung ist ausgeschlossen. Nach dem Bundesdatenschutzgesetz haben TeilnehmerInnen als Betroffene das Recht, Auskunft über die über sie gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten.

91 Kalender und Ferientermine 89 Kalender 2014 und Ferientermine Den richtigen Termin finden Januar mo di mi do fr sa so Mai mo di mi do fr sa so September mo 1 di 2 mi 3 do 4 fr 5 sa 6 so Februar mo di mi do fr sa so Juni mo di mi do fr sa so 1 Oktober mo di mi do fr sa so März mo di mi do fr sa so Juli mo di mi do fr sa so November mo di mi do fr sa so April mo di mi do fr sa so August mo di mi do fr 1 sa 2 so 3 Dezember mo 1 di 2 mi 3 do 4 fr 5 sa 6 so Ferien 2014 Winter Ostern Pfingsten Sommer Herbst Weihnachten Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Meckl.-Vorp Niedersachsen NRW Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen Ausgewiesen sind jeweils der erste und der letzte Ferientag. Alle Angaben ohne Gewähr. Stand September Anmeldung und Service

92 Betriebsräte JAV SBV Bezirk Küste Klar Kompetent Kollegial BILDUNG im Bezirk Küste wwbildungsportal-kueste.de wwaul-ol.de wwarbeitundleben-bhv.de wwarbeitundleben-bildungswerk.de wwaulbremen.de wwigmetall-kueste.de Arbeit und Leben Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Oldenburg

Bildungsprogramm für das Jahr 2012 Die Einladungen zu den jeweiligen Seminaren erfolgen zeitnah.

Bildungsprogramm für das Jahr 2012 Die Einladungen zu den jeweiligen Seminaren erfolgen zeitnah. Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Region Leipzig-Halle-Dessau Bildungsprogramm für das Jahr 2012 Die Einladungen zu den jeweiligen Seminaren erfolgen zeitnah. Seminare nach 37.6 Betriebsverfassungsgesetz

Mehr

Jugend- und Auszubildendenvertretung

Jugend- und Auszubildendenvertretung Jugend- und Auszubildendenvertretung Mitwirkung der Jugend- und Auszubildendenvertretung I Mitwirkung der Jugend- und Auszubildendenvertretung II JAV-Crashkurs: Einführung in die JAV-Arbeit Einführung

Mehr

Ein Betriebsrat. In jedem Fall eine gute Wahl.

Ein Betriebsrat. In jedem Fall eine gute Wahl. Ein Betriebsrat. In jedem Fall eine gute Wahl. Unser Wegweiser zur Wahl eines Betriebsrates Inhalt: Warum sollten Sie einen Betriebsrat wählen? 1 Wann wird gewählt? 1 Was macht eigentlich ein Betriebsrat?

Mehr

Betriebsräte Grundqualifizierung

Betriebsräte Grundqualifizierung Stand: 26.06.2013 BR 1: Aller Anfang ist gar nicht so schwer Einführung und Überblick Betriebsräte Grundqualifizierung Um die Interessen der Arbeitnehmer/-innen konsequent und wirksam zu vertreten, muss

Mehr

INHOUSE-SEMINARE. BetrVG I - III ArbR I - III Kombi BetrVG und ArbR. Schulungen für Betriebsräte Betriebsverfassungsrecht Arbeitsrecht Spezialseminare

INHOUSE-SEMINARE. BetrVG I - III ArbR I - III Kombi BetrVG und ArbR. Schulungen für Betriebsräte Betriebsverfassungsrecht Arbeitsrecht Spezialseminare A f A INHOUSE-SEMINARE INDIVIDUELL - KOMPAKT - PROFESSIONELL BetrVG I - III ArbR I - III Kombi BetrVG und ArbR Schulungen für Betriebsräte Betriebsverfassungsrecht Spezialseminare AfA Die Inhouse-Seminare

Mehr

SEMINARE. für Betriebsräte. Individuell Kompakt Professionell

SEMINARE. für Betriebsräte. Individuell Kompakt Professionell A f A SEMINARE für Betriebsräte Individuell Kompakt Professionell Die AfA Inhouse-Seminare bereiten Sie optimal auf Ihren Alltag als Betriebsrat vor: Individuell Nur Sie kennen den Wissensstand und Schulungsbedarf

Mehr

Der Betriebsrat, die Jugend- und Auszubildendenvertretung

Der Betriebsrat, die Jugend- und Auszubildendenvertretung Der Betriebsrat, die Jugend- und Auszubildendenvertretung Der Betriebsrat Grundlage: Betriebsverfassungsgesetz Gesetzlicher Interessenvertreter der Belegschaft Wird von der Belegschaft gewählt (Betriebsversammlung)

Mehr

10 Jahre handicap - 10 Jahre Unterstützung der betrieblichen Interessenvertretungen

10 Jahre handicap - 10 Jahre Unterstützung der betrieblichen Interessenvertretungen Jahreshauptversammlung 2014 der Vertrauenspersonen in den Betrieben der Hamburger Wirtschaft 10 Jahre handicap - 10 Jahre Unterstützung der betrieblichen Interessenvertretungen Beratungsstelle handicap

Mehr

Powerschulungen Programm 2008. Seminar 1: Mitbestimmung bei Kündigungen (28.05.2008)

Powerschulungen Programm 2008. Seminar 1: Mitbestimmung bei Kündigungen (28.05.2008) Powerschulungen Programm 2008 Seminar 1: Mitbestimmung bei Kündigungen (28.05.2008) Der Kündigung widersprechen oder nicht widersprechen? Wenn ja, wie? Die gekonnte Formulierung des Widerspruches des BR

Mehr

Das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) - Die Rolle des Betriebsrats in Cateringbetrieben

Das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) - Die Rolle des Betriebsrats in Cateringbetrieben Das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) - Die Rolle des Betriebsrats in Cateringbetrieben Inhalt I. Errichtung des Betriebsrats II. Grundlagen der Betriebsratsarbeit III. Rechte des Betriebsrats Überblick

Mehr

BR kompakt: Grundlagenbildung mit System

BR kompakt: Grundlagenbildung mit System aktualisiert! : Grundlagenbildung mit System Die Seminare 1-5 bieten wir vor Ort für dich an. Die Betriebsräteakademie Bayern der Kooperationspartner der IG Metall für regionale Seminare veranstaltet die

Mehr

Wir bestimmen mit! JAV-Wahlen nach BPersVG

Wir bestimmen mit! JAV-Wahlen nach BPersVG Wir bestimmen mit! JAV-Wahlen nach BPersVG Was macht die JAV? Die JAV Jugend- und Auszubildendenvertretung ist eure Interessenvertretung: Wir kümmern uns um die Belange von jungen Beschäftigten und Auszubildenden.

Mehr

Inhouse-Schulungen ARBEITSRECHT. für die Druckindustrie

Inhouse-Schulungen ARBEITSRECHT. für die Druckindustrie Inhouse-Schulungen ARBEITSRECHT für die Druckindustrie Ihre Inhouseschulung: ARBEITSRECHT FÜR PRAKTIKER Wann ist ein Arbeitnehmer tatsächlich ein Arbeitnehmer? Welche Fragen darf ich als Arbeitgeber stellen,

Mehr

Seminare für Betriebsratsmitglieder und Ersatzvertreter. in Unternehmen der Kommunikation und Logistik. sowie in Callcentern.

Seminare für Betriebsratsmitglieder und Ersatzvertreter. in Unternehmen der Kommunikation und Logistik. sowie in Callcentern. Seminare für Betriebsratsmitglieder und Ersatzvertreter in Unternehmen der Kommunikation und Logistik sowie in Callcentern Anbieter Kommunikationsgewerkschaft DPV Regionalverband Mitte An den Drei Steinen

Mehr

Schulungsanspruch und Kostenübernahme nach 37 Abs. 6 und 7 BetrVG. Erforderlichkeit von Schulungsmaßnahmen

Schulungsanspruch und Kostenübernahme nach 37 Abs. 6 und 7 BetrVG. Erforderlichkeit von Schulungsmaßnahmen 1 Schulungsanspruch und Kostenübernahme nach 37 Abs. 6 und 7 BetrVG Erforderlichkeit von Schulungsmaßnahmen Pflicht des Betriebsrats zur Teilnahme an Schulungen Gesetzliche Grundlage: 37 Abs. 6 BetrVG

Mehr

TBS-Fachtagung: Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt Durchsetzung der Rechte schwerbehinderter Menschen - Beispiele aus der juristischen Praxis

TBS-Fachtagung: Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt Durchsetzung der Rechte schwerbehinderter Menschen - Beispiele aus der juristischen Praxis TBS-Fachtagung: Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt Durchsetzung der Rechte schwerbehinderter Menschen - Beispiele aus der juristischen Praxis Referentin: Rechtsanwältin Julia Grimme Fachanwältin

Mehr

Mein Recht auf Schulung und Weiterbildung als Betriebsratsmitglied

Mein Recht auf Schulung und Weiterbildung als Betriebsratsmitglied Warum braucht ein Betriebsratsmitglied Schulung & Weiterbildung? Die Aufgaben, Pflichten und Verantwortlichkeiten von Betriebsräten sind mit den Jahren komplexer, umfangreicher und somit auch anspruchsvoller

Mehr

Geschäftsführung des Betriebsrates Seminar für Betriebsräte gemäß 37 Abs. 6 in Verbindung mit 40 BetrVG

Geschäftsführung des Betriebsrates Seminar für Betriebsräte gemäß 37 Abs. 6 in Verbindung mit 40 BetrVG Orientierung mobilfon: 0172-4353159 e-mail: nwkoprek@vircon www.vircon.de Geschäftsführung des Betriebsrates Seminar für Betriebsräte gemäß 37 Abs. 6 in Verbindung mit 40 BetrVG Die Geschäftsführung des

Mehr

Bildungsprogramm 2015

Bildungsprogramm 2015 Klar Kompetent Kollegial BILDUNG im Bezirk Küste Bezirk Küste Betriebsräte JAV SBV Bildungsprogramm 2015 wwbildungsportal-kueste.de Arbeit und Leben Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Oldenburg Kontakt und

Mehr

Arbeitsrecht für Führungskräfte

Arbeitsrecht für Führungskräfte Das Know-how. Arbeitsrecht für Führungskräfte Ihre Qualifizierung bei der REFA GmbH. Experten bringen demografische Herausforderungen auf den Punkt. 27. und 28. Mai 2010, Friedrichshafen Graf-Zeppelin-Haus

Mehr

kritische akademie inzell BR kompakt Der Ausbildungsgang für Betriebsräte

kritische akademie inzell BR kompakt Der Ausbildungsgang für Betriebsräte kritische akademie inzell Der Ausbildungsgang für Betriebsräte : Grundlagenbildung mit System Die Seminare 1-5 bieten wir vor für dich an. Die Betriebsräteakademie Bayern der Kooperationspartner der IG

Mehr

Werkfeuerwehren Übersicht der Seminare 2013/2014

Werkfeuerwehren Übersicht der Seminare 2013/2014 Werkfeuerwehren Übersicht der Seminare 2013/2014 Vorstandsbereich 3 Edeltraud Glänzer Abteilung Zielgruppen Inhalt: 1. Seminare für Betriebsrätinnen und Betriebsräte... 2 a. Demografiefeste Personalpolitik

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis. Jahresplaner... 16

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis. Jahresplaner... 16 Inhaltsverzeichnis Jahresplaner... 16 Grundlagen... 27 Information zur Amtszeit des neuen Betriebsrats... 29 1. Wann beginnt die Amtszeit des Betriebsrats?... 29 2. Wann endet die Amtszeit des Betriebsrats?....

Mehr

Fachakademie für Arbeitsrecht. Das Kompetenzzentrum für Individualarbeitsrecht. Seminartermine 2016 Grundlagen des Arbeitsrechts I, II, III

Fachakademie für Arbeitsrecht. Das Kompetenzzentrum für Individualarbeitsrecht. Seminartermine 2016 Grundlagen des Arbeitsrechts I, II, III Jahre IG Metall: Gute Bildung Gute Arbeit Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren

Mehr

1. Kapitel Grundlagen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen... 17 II. Wie enden unbefristete Arbeitsverhältnisse?... 19

1. Kapitel Grundlagen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen... 17 II. Wie enden unbefristete Arbeitsverhältnisse?... 19 Inhalt Abkürzungsverzeichnis... 15 1. Kapitel Grundlagen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen... 17 I. Wie enden befristete Arbeitsverhältnisse?... 17 II. Wie enden unbefristete Arbeitsverhältnisse?...

Mehr

Bildungsprogramm 2015

Bildungsprogramm 2015 Klar Kompetent Kollegial BILDUNG im Bezirk Küste Bezirk Küste Betriebsräte JAV SBV Bildungsprogramm 2015 wwbildungsportal-kueste.de Arbeit und Leben Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Oldenburg Kontakt und

Mehr

KOLLEKTIVES ARBEITSRECHT WS 2015/16 TU DRESDEN. Rechtsanwältin Yvonne Dietzel, LL.M. Rechtsanwältin Dr. Charlotte Sander, LL.M.

KOLLEKTIVES ARBEITSRECHT WS 2015/16 TU DRESDEN. Rechtsanwältin Yvonne Dietzel, LL.M. Rechtsanwältin Dr. Charlotte Sander, LL.M. KOLLEKTIVES ARBEITSRECHT WS 2015/16 TU DRESDEN Rechtsanwältin Yvonne Dietzel, LL.M. Rechtsanwältin Dr. Charlotte Sander, LL.M. Gliederung der Vorlesung A. B. C. D. E. F. G. Einführung Koalitionsrecht Tarifvertragsrecht

Mehr

Umgang mit dem Betriebsrat

Umgang mit dem Betriebsrat Das Know-how. Umgang mit dem Betriebsrat Ihre Qualifizierung bei der REFA GmbH. Experten bringen demografische Herausforderungen auf den Punkt. 27. und 28. Mai 2010, Friedrichshafen Graf-Zeppelin-Haus

Mehr

FB Tarifpolitik Vorstand. IG Metall erreicht Tarifvertrag zur Qualifizierung. Gesicherte Ansprüche für Beschäftigte und Betriebsräte

FB Tarifpolitik Vorstand. IG Metall erreicht Tarifvertrag zur Qualifizierung. Gesicherte Ansprüche für Beschäftigte und Betriebsräte FB Tarifpolitik Vorstand IG Metall erreicht Tarifvertrag zur Qualifizierung Gesicherte Ansprüche für Beschäftigte und Betriebsräte Qualifizierung sichert Zukunft des Betriebs und der Arbeitsplätze Die

Mehr

Die Freistellung des Betriebsrats von A bis Z

Die Freistellung des Betriebsrats von A bis Z Die Freistellung des Betriebsrats von A bis Z Bearbeitet von Gisela Graz, Maria Lück 1 Auflage 2006 Buch 359 S ISBN 978 3 7663 3719 1 Zu Inhaltsverzeichnis schnell und portofrei erhältlich bei Die Online-Fachbuchhandlung

Mehr

Telearbeit - Geltungsbereich des BetrVG

Telearbeit - Geltungsbereich des BetrVG Telearbeit - Geltungsbereich des BetrVG Der persönliche Anwendungsbereich des BetrVG ergibt sich aus 5 BetrVG. Danach gelten als Arbeitnehmer i.s.d. BetrVG Angestellte und Arbeiter unabhängig davon, ob

Mehr

Hinweise zur Verwendung dieses Mustervertrages

Hinweise zur Verwendung dieses Mustervertrages Hinweise zur Verwendung dieses Mustervertrages Dieser Vertrag soll als Richtlinie für den Abschluss eines befristeten Arbeitsvertrages dienen. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist im Einzelfall

Mehr

BERECHNUNG DER FRIST ZUR STELLUNGNAHME DES BETRIEBSRATES BEI KÜNDIGUNG

BERECHNUNG DER FRIST ZUR STELLUNGNAHME DES BETRIEBSRATES BEI KÜNDIGUNG Frist berechnen BERECHNUNG DER FRIST ZUR STELLUNGNAHME DES BETRIEBSRATES BEI KÜNDIGUNG Sie erwägen die Kündigung eines Mitarbeiters und Ihr Unternehmen hat einen Betriebsrat? Dann müssen Sie die Kündigung

Mehr

Seminarausschreibung. Standort- und Beschäftigungssicherung durch Investition und Innovation

Seminarausschreibung. Standort- und Beschäftigungssicherung durch Investition und Innovation IMU Seminar Seminarausschreibung Seminar: Standort- und Beschäftigungssicherung durch Investition und Innovation Zielgruppe Betriebsräte der SIEMENS AG, vor allem Betriebsratsvorsitzende sowie deren Stellvertreter

Mehr

Alternde Belegschaften Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten für Interessenvertretungen

Alternde Belegschaften Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten für Interessenvertretungen Alternde Belegschaften Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten für Interessenvertretungen Dr. Frank Lorenz schneider : schwegler rechtsanwälte Düsseldorf - Berlin - Frankfurt/Main 7. Düsseldorfer

Mehr

Rechtsanwalt. Arbeitsverhältnis

Rechtsanwalt. Arbeitsverhältnis Thorben Feldhaus Rechtsanwalt Ihr Recht im Arbeitsverhältnis Das Arbeitsrecht ist traditionell das Schutzrecht der Arbeitnehmer! Es befasst sich mit der Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer,

Mehr

Der ohne sachlichen Grund befristete Arbeitsvertrag

Der ohne sachlichen Grund befristete Arbeitsvertrag Der ohne sachlichen Grund befristete Arbeitsvertrag 1. Allgemeines Die Befristung von Arbeitsverträgen ist im Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) geregelt. Zu unterscheiden sind Befristungen des Arbeitsverhältnisses

Mehr

In der Klausurtagung werden die erforderlichen Inhalte zur Bewältigung der grundlegenden Aufgaben gem. 37 Abs. 6 BetrVG vermittelt.

In der Klausurtagung werden die erforderlichen Inhalte zur Bewältigung der grundlegenden Aufgaben gem. 37 Abs. 6 BetrVG vermittelt. - Klausurtagung In der Klausurtagung werden die erforderlichen Inhalte zur Bewältigung der grundlegenden Aufgaben gem. 37 Abs. 6 BetrVG vermittelt. Es werden pro Tag zwei Module behandelt. Jeder Teilnehmer

Mehr

Coaching und Teamentwicklung

Coaching und Teamentwicklung Coaching und Teamentwicklung für Betriebsrätinnen und Betriebsräte Orientieren Beraten Entwickeln Stark für Sie. www.ak-vorarlberg.at Orientieren Beraten Entwickeln Von der AK Vorarlberg unterstützte Pakete

Mehr

Die Adresse für Betriebsräte!

Die Adresse für Betriebsräte! Die Adresse für Betriebsräte! Verlässlich informiert aktuell beraten! BetriebsratsPraxis24.de ist Ihre Anlaufstelle für eine erfolgreiche Mitbestimmung. Ob Nachrichten, Lexika, Arbeitshilfen oder Expertenrat:

Mehr

Gesundheitsförderliche Mitarbeitergespräche (smag) Quelle: GeFüGe-Projekt, bearbeitet durch Karsten Lessing, TBS NRW

Gesundheitsförderliche Mitarbeitergespräche (smag) Quelle: GeFüGe-Projekt, bearbeitet durch Karsten Lessing, TBS NRW Gesundheitsförderliche Mitarbeitergespräche (smag) Quelle: GeFüGe-Projekt, bearbeitet durch Karsten Lessing, TBS NRW Inhaltsverzeichnis 1. STICHWORT... 3 2. KURZBESCHREIBUNG... 3 3. EINSATZBEREICH... 4

Mehr

Vortragsreihe 2015. Einladung zu Fachvorträgen und Workshops BIZ & DONNA

Vortragsreihe 2015. Einladung zu Fachvorträgen und Workshops BIZ & DONNA Vortragsreihe 2015 Einladung zu Fachvorträgen und Workshops BIZ & DONNA Die Vortragsreihe BIZ & DONNA richtet sich an Frauen aller Alters- und Berufsgruppen, die erwerbstätig sind oder sein wollen. In

Mehr

Team Heidenheim. Startbereit für bessere Bildungschancen. Mit Bildung erfolgreich sein. Seminare für die Jugend- und Auszubildendenvertretung

Team Heidenheim. Startbereit für bessere Bildungschancen. Mit Bildung erfolgreich sein. Seminare für die Jugend- und Auszubildendenvertretung Team Heidenheim. Startbereit für bessere Bildungschancen. Mit Bildung erfolgreich sein Seminare für die Jugend- und Herzlich Willkommen bei der BIKO Ute Kieninger führt die Geschäfte Das»Mehr«bei unseren

Mehr

MUSTERAUFHEBUNGSVERTRAG

MUSTERAUFHEBUNGSVERTRAG Muster für einen Aufhebungsvertrag Seite: 1 von 5 MUSTERAUFHEBUNGSVERTRAG für Arbeitsverhältnisse Vorwort: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass diese Vorlage lediglich der Orientierung dient. Die beispielhaften

Mehr

So beenden Arbeitgeber jedes Arbeitsverhältnis

So beenden Arbeitgeber jedes Arbeitsverhältnis So beenden Arbeitgeber jedes Arbeitsverhältnis Inhalt Wir vermitteln Ihnen das entscheidende Wissen und die richtige Strategie, um auch schwierige Arbeitsverhältnisse jederzeit effektiv und effizient zu

Mehr

Die Betriebsräte werden im Zeitraum 01. März bis zum 31.Mai. 2014 neu gewählt.

Die Betriebsräte werden im Zeitraum 01. März bis zum 31.Mai. 2014 neu gewählt. Betriebsräte Seminarprogramm 2014 / 2015 IG BAU Niedersachsen - Süd Liebe Kolleginnen und Kollegen, Das Jahr 2014 ist ein wichtiges Jahr. Ihr habt die Chance in eurem Betrieb einen neuen Betriebsrat zu

Mehr

Arbeitsrechtstag Rhein-Ruhr 23. April 2009 in Essen. Aktuelle Rechtsprechung an Rhein und Ruhr

Arbeitsrechtstag Rhein-Ruhr 23. April 2009 in Essen. Aktuelle Rechtsprechung an Rhein und Ruhr Arbeit und Leben DGB/VHS NW Arbeitsrechtstag Rhein-Ruhr 23. April 2009 in Essen Aktuelle Rechtsprechung an Rhein und Ruhr Fachtagung für Betriebsräte, Personalräte und Schwerbehindertenvertretungen Arbeitsrechtstag

Mehr

Fachakademie für Arbeitsrecht. Das Kompetenzzentrum für Individualarbeitsrecht. Seminartermine 2015 Grundlagen des Arbeitsrechts I, II, III

Fachakademie für Arbeitsrecht. Das Kompetenzzentrum für Individualarbeitsrecht. Seminartermine 2015 Grundlagen des Arbeitsrechts I, II, III Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen.

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 11 Abkürzungsverzeichnis...,' 13. Literaturverzeichnis 15. Kapitel 1. Spielregeln im Arbeitsrecht 17

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 11 Abkürzungsverzeichnis...,' 13. Literaturverzeichnis 15. Kapitel 1. Spielregeln im Arbeitsrecht 17 Vorwort 11 Abkürzungsverzeichnis...,' 13 Literaturverzeichnis 15 Kapitel 1. Spielregeln im Arbeitsrecht 17 A. Einführung in das juristische Denken. 18 1. Systematische Auslegung von Paragrafen - Wie Juristinnen

Mehr

Psychische Belastungen in der Arbeitswelt angehen Was tun, wenn Arbeit krank macht?

Psychische Belastungen in der Arbeitswelt angehen Was tun, wenn Arbeit krank macht? Verwaltungsstelle Neuwied TBS ggmbh Kaiserstr. 26-30 55116 Mainz Tel. 06131 / 28 835 0 Fax 06131 / 22 61 02 [email protected] www.tbs-rlp.de Mainz, Oktober 2015 Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Zahlen

Mehr

Das Leitbild vom Verein WIR

Das Leitbild vom Verein WIR Das Leitbild vom Verein WIR Dieses Zeichen ist ein Gütesiegel. Texte mit diesem Gütesiegel sind leicht verständlich. Leicht Lesen gibt es in drei Stufen. B1: leicht verständlich A2: noch leichter verständlich

Mehr

MITDENKEN, MITBESTIMMEN, MITMACHEN

MITDENKEN, MITBESTIMMEN, MITMACHEN MITDENKEN, MITBESTIMMEN, MITMACHEN Betriebsrat mehr Rechte für alle Beschäftigten Mit einem Betriebsrat haben alle Beschäftigten im Unternehmen mehr Rechte und werden besser in betriebliche Entscheidungsprozesse

Mehr

Außerordentliche, hilfsweise ordentliche Kündigung. Stellungnahme zu den Fristen bzw. Fristverkürzung im Beteiligungsverfahren. Jürgen Jendral (HMAV)

Außerordentliche, hilfsweise ordentliche Kündigung. Stellungnahme zu den Fristen bzw. Fristverkürzung im Beteiligungsverfahren. Jürgen Jendral (HMAV) Außerordentliche, hilfsweise ordentliche Kündigung. Stellungnahme zu den Fristen bzw. Fristverkürzung im Beteiligungsverfahren. Jürgen Jendral (HMAV) Eine außerordentliche (fristlose) Kündigung einer Mitarbeiterin

Mehr

Befristete Arbeitsverhältnisse

Befristete Arbeitsverhältnisse Wann ist ein Arbeitsvertrag befristet? Wenn die Dauer des Vertrages kalendermäßig bestimmt ist (z.b. bis zum 31.12.2007 oder für die Dauer eines Monats) oder wenn sich aus dem Zweck der Arbeitsleistung

Mehr

kritische akademie inzell BR kompakt Der Ausbildungsgang für Betriebsräte

kritische akademie inzell BR kompakt Der Ausbildungsgang für Betriebsräte kritische akademie inzell Der Ausbildungsgang für Betriebsräte : Grundlagenbildung mit System Die Seminare 1-5 bieten wir vor für dich an. Die Betriebsräteakademie Bayern der Kooperationspartner der IG

Mehr

Führungs Kräfte Ausbildung

Führungs Kräfte Ausbildung Führungs Kräfte Ausbildung 1 2 4 3 Für alle Mitarbeiter, die... * Verantwortung haben oder anstreben * lernen und sich entwickeln wollen * bereit sind, die Zukunft zu gestalten In 4 Praxis-Modulen à 3

Mehr

Betriebsrat mehr Rechte für alle Beschäftigten

Betriebsrat mehr Rechte für alle Beschäftigten Betriebsrat mehr Rechte für alle Beschäftigten Mit einem Betriebsrat haben alle Beschäftigten im Unternehmen mehr Rechte und werden besser in betriebliche Entscheidungsprozesse einbezogen. Der Betriebsrat

Mehr

Fragebogen der IG Metall-Jugend zur Qualität der Berufsausbildung

Fragebogen der IG Metall-Jugend zur Qualität der Berufsausbildung - 1 - Fragebogen der IG Metall-Jugend zur Qualität der Berufsausbildung 1. Ablauf der Ausbildung/Ausbildungsplan: 1.1 Der Ausbildungsablauf ist gut gegliedert und erfolgt nach Plan. mtrifft zu mtrifft

Mehr

Leitbild. für Jedermensch in leicht verständlicher Sprache

Leitbild. für Jedermensch in leicht verständlicher Sprache Leitbild für Jedermensch in leicht verständlicher Sprache Unser Leitbild Was wir erreichen wollen und was uns dabei wichtig ist! Einleitung Was ist ein Leitbild? Jede Firma hat ein Leitbild. Im Leitbild

Mehr

Aktuelle Rechtsprechung. Arbeitsrecht am Abend, 16.Juni 2010 Thomas Müller Fachanwalt für Arbeitsrecht

Aktuelle Rechtsprechung. Arbeitsrecht am Abend, 16.Juni 2010 Thomas Müller Fachanwalt für Arbeitsrecht Aktuelle Rechtsprechung Arbeitsrecht am Abend, 16.Juni 2010 Thomas Müller Fachanwalt für Arbeitsrecht Ermessen des Betriebsrats Bei Prüfung der Erforderlichkeit kommt es nicht auf die objektive Lage an,

Mehr

Gesprächsleitfaden Mitarbeitergespräch (MAG) für Mitarbeiter/innen

Gesprächsleitfaden Mitarbeitergespräch (MAG) für Mitarbeiter/innen UNIVERSITÄT HOHENHEIM DER KANZLER Miteinander Aktiv - Gestalten Gesprächsleitfaden Mitarbeitergespräch (MAG) für Mitarbeiter/innen Liebe Kolleginnen und Kollegen, Sie werden in nächster Zeit mit Ihrem

Mehr

Merkblatt VI/2011 Neue Vorschriften für Kündigungsanfechtungen und sonstige Änderungen in der Novelle des Arbeitsverfassungsgesetzes

Merkblatt VI/2011 Neue Vorschriften für Kündigungsanfechtungen und sonstige Änderungen in der Novelle des Arbeitsverfassungsgesetzes Merkblatt VI/2011 Neue Vorschriften für sanfechtungen und sonstige Änderungen in der Novelle des Arbeitsverfassungsgesetzes I. Inhalt und Zielsetzungen: Die Novellierung des Arbeitsverfassungsgesetzes,

Mehr

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst.

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst. 40-Tage-Wunder- Kurs Umarme, was Du nicht ändern kannst. Das sagt Wikipedia: Als Wunder (griechisch thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass

Mehr

IGM BR Info-Tagung 5. Januar 2011. Thema: Behinderung der Betriebsratsarbeit

IGM BR Info-Tagung 5. Januar 2011. Thema: Behinderung der Betriebsratsarbeit IGM BR Info-Tagung 5. Januar 2011 Thema: Behinderung der Betriebsratsarbeit Referenten: Herbert Bühl & Willy Knop Das Thema Behinderung der Betriebsratsarbeit möchten wir unter folgenden Aspekten bearbeiten:

Mehr

Intensivschulungen Programm

Intensivschulungen Programm Intensivschulungen Programm Seminar 1: Kündigungsrecht (13.06.2007) A) Kündigung: personenbedingt, betriebsbedingt, verhaltensbedingt; - 102 Abs. 1-3 BetrVG Widerspruch des Betriebsrates: Formulierung,

Mehr

Seite 1 von 7. Anlage 1. Erstes Anschreiben an den/die Beschäftigte/ -n. Frau/Herrn Vorname Name Straße PLZ Ort

Seite 1 von 7. Anlage 1. Erstes Anschreiben an den/die Beschäftigte/ -n. Frau/Herrn Vorname Name Straße PLZ Ort Anlage 1 Erstes Anschreiben an den/die Beschäftigte/ -n Frau/Herrn Vorname Name Straße PLZ Ort Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Sehr geehrte(r) Frau/Herr, wir möchten Sie über Hintergrunde

Mehr

Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache

Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache Das Persönliche Budget mehr Selbstbestimmung, mehr Selbstständigkeit, mehr Selbstbewusstsein! Dieser Text soll den behinderten Menschen in Westfalen-Lippe,

Mehr

Albrecht Kleinschmidt: Neue Rechtsprechung. Arbeitsrechtstag Rhein-Ruhr 04.11.2009 in Essen. Neue Rechtsprechung

Albrecht Kleinschmidt: Neue Rechtsprechung. Arbeitsrechtstag Rhein-Ruhr 04.11.2009 in Essen. Neue Rechtsprechung Neue Rechtsprechung Verschwiegenheitserklärung Ein Arbeitgeber verlangt formularmäßig von allen Arbeitnehmern die Unterschrift unter eine Verschwiegenheitserklärung. Hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht?

Mehr

Effektive Informationspolitik des Betriebsrates

Effektive Informationspolitik des Betriebsrates connexx.input 2 Effektive Informationspolitik des Betriebsrates Referentin Petra Petra Dreisigacker Dreisigacker Vorstellung Effektive Informationspolitik! Was verstehen wir darunter? Welche Instrumente

Mehr

Persönliches Kompetenz-Portfolio

Persönliches Kompetenz-Portfolio 1 Persönliches Kompetenz-Portfolio Dieser Fragebogen unterstützt Sie dabei, Ihre persönlichen Kompetenzen zu erfassen. Sie können ihn als Entscheidungshilfe benutzen, z. B. für die Auswahl einer geeigneten

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

Der Aufhebungsvertrag Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses Dr. Markus Klimsch Rechtsanwalt Fachanwalt für Arbeitsrecht

Der Aufhebungsvertrag Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses Dr. Markus Klimsch Rechtsanwalt Fachanwalt für Arbeitsrecht Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses Dr. Markus Klimsch Rechtsanwalt Fachanwalt für Arbeitsrecht Einführung: In der derzeitigen Krise denken viele Arbeitgeber darüber nach, wie sie

Mehr

Der Betriebsrat der Musterfirma hat gemäß 36 BetrVG in der Sitzung vom xx.xx.xxxx folgende. Geschäftsordnung. 1 Geltung

Der Betriebsrat der Musterfirma hat gemäß 36 BetrVG in der Sitzung vom xx.xx.xxxx folgende. Geschäftsordnung. 1 Geltung Geschäftsordnung Der Betriebsrat der Musterfirma hat gemäß 36 BetrVG in der Sitzung vom xx.xx.xxxx folgende beschlossen. Geschäftsordnung 1 Geltung Die Geschäftsordnung gilt für die Dauer einer Amtsperiode.

Mehr

Entwurf einer Betriebsvereinbarung zur Qualifizierung und Personalentwicklung

Entwurf einer Betriebsvereinbarung zur Qualifizierung und Personalentwicklung Download von www.boeckler.de Entwurf einer Betriebsvereinbarung zur Qualifizierung und Personalentwicklung 1. Vorwort Betriebsrat und Unternehmensleitung sind sich einig in dem Ziel, die Leistungsfähigkeit

Mehr

Arbeitsrecht am Abend, 10. März 2010

Arbeitsrecht am Abend, 10. März 2010 Arbeitsrecht am Abend, 10. März 2010 -Wahlanfechtung- Sabine Feichtinger Fachanwältin für Arbeitsrecht, Nürnberg Anfechtungsfrist 2 Wochen nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses, 19 Abs. 2 S. 2 BetrVG entscheidend

Mehr

Überblick: Einführung und betriebliche Umsetzung der Weiterbildung zu Prozess- oder Applikationsexperten in der Produktionstechnologie

Überblick: Einführung und betriebliche Umsetzung der Weiterbildung zu Prozess- oder Applikationsexperten in der Produktionstechnologie Überblick: Einführung und betriebliche Umsetzung der Weiterbildung zu Prozess- oder Applikationsexperten in der Produktionstechnologie Ziel: Spezialisten in der Produktionstechnologie Sie wollen als Vorgesetzte/r

Mehr

Sie äußern Ihre Wünsche und wir stellen Ihnen Ihr individuelles Inhouse-Seminar zusammen.

Sie äußern Ihre Wünsche und wir stellen Ihnen Ihr individuelles Inhouse-Seminar zusammen. 288 288 Sie äußern Ihre Wünsche und wir stellen Ihnen Ihr individuelles Inhouse-Seminar zusammen. Inhous Ort, Zeitpun e-semi nare kt und Sem Dauer inarsch selbst b werpun estimm Maß k en! t e festleg geschn

Mehr

INFORMATION FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE

INFORMATION FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE LEITFADEN COACHING-ORIENTIERTES MITARBEITER/INNENGESPRÄCH INFORMATION FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE Inhalt: A: Allgemeines zum coaching-orientierten MitarbeiterInnengespräch B: Vorbereitung C: Ein Phasenkonzept D.

Mehr

Rechte und Pflichten des Betriebsrats beim Arbeits- und Gesundheitsschutz

Rechte und Pflichten des Betriebsrats beim Arbeits- und Gesundheitsschutz Rechte und Pflichten des Betriebsrats beim Arbeits- und Gesundheitsschutz Der Betriebsrat ist als kollektive Interessenvertretung auch in den Bereichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit,

Mehr

Catherina Lange, Heimbeiräte und Werkstatträte-Tagung, November 2013 1

Catherina Lange, Heimbeiräte und Werkstatträte-Tagung, November 2013 1 Catherina Lange, Heimbeiräte und Werkstatträte-Tagung, November 2013 1 Darum geht es heute: Was ist das Persönliche Geld? Was kann man damit alles machen? Wie hoch ist es? Wo kann man das Persönliche Geld

Mehr

betriebsräte akademie bayern EINLADUNG Integration und Anerkennung für die Arbeitskräfte von Morgen 16. und 17. November 2015 in Beilngries

betriebsräte akademie bayern EINLADUNG Integration und Anerkennung für die Arbeitskräfte von Morgen 16. und 17. November 2015 in Beilngries betriebsräte EINLADUNG Integration und Anerkennung für die Arbeitskräfte von Morgen 16. und 17. November 2015 in Beilngries Integration und Anerkennung für die Arbeitskräfte von Morgen Der demografische

Mehr

Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie in unseren Büros in Köln und Gütersloh.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie in unseren Büros in Köln und Gütersloh. für Arbeitsvermittler/innen, Fallmanager/innen, Persönliche Ansprechpartner/innen, Teamleiter/innen und Führungskräfte, Mitarbeiter/innen aus Teams, Projekten und Arbeitsgruppen Veranstaltungsorte: Köln

Mehr

Autorenverlag K. M. Scheriau Berlin

Autorenverlag K. M. Scheriau Berlin Grundlagen der Betriebsratsarbeit Karl Michael Scheriau Soziale Angelegenheiten Mitbestimmung des Betriebsrats nach 87 BetrVG 2. aktualisierte und erweiterte Auflage Autorenverlag K. M. Scheriau Berlin

Mehr

Schulungen für Wahlvorstände zur Betriebsratswahl 2014 in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Schulungen für Wahlvorstände zur Betriebsratswahl 2014 in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Schulungen für Wahlvorstände zur Betriebsratswahl 2014 in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe 9. Januar 2014, 9 16.30 Uhr in Schwerin, IC-Hotel oder 14. Januar 2014, 9-16.30 Uhr in Rostock, penta-hotel

Mehr

Netzwerknewsletter Februar 2013

Netzwerknewsletter Februar 2013 Seite 1 von 5 Falls Sie diesen Newsletter nicht korrekt angezeigt bekommen, klicken Sie bitte hier. Netzwerknewsletter Februar 2013 Liebe Leserin, lieber Leser, in unserem Februar-Newsletter befassen wir

Mehr

Die TBS ggmbh veranstaltet daher zum Thema ein 2-tägiges Praxisseminar, zu dem wir Euch hiermit herzlich einladen:

Die TBS ggmbh veranstaltet daher zum Thema ein 2-tägiges Praxisseminar, zu dem wir Euch hiermit herzlich einladen: TBS ggmbh Kaiserstr. 26-30 55116 Mainz Tel. 06131 / 28 835 0 Fax 06131 / 22 61 02 [email protected] www.tbs-rlp.de Mainz, im Dezember 2015 Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Zahlen der Krankenkassen sind

Mehr

RECHTSANWÄLTE & N OTARE L EGAL C ONSULTANTS LEITFADEN. Betriebsverfassungsrecht

RECHTSANWÄLTE & N OTARE L EGAL C ONSULTANTS LEITFADEN. Betriebsverfassungsrecht RECHTSANWÄLTE & N OTARE L EGAL C ONSULTANTS LEITFADEN Betriebsverfassungsrecht Ein Überblick von Rechtsanwalt und Notar Dr. Wolfgang Weber Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

Mehr

Ziel-, Zeit- und Selbstmanagement

Ziel-, Zeit- und Selbstmanagement Das Know-how. Ziel-, Zeit- und Selbstmanagement Ihre Qualifizierung bei der REFA GmbH. Experten bringen demografische Herausforderungen auf den Punkt. 27. und 28. Mai 2010, Friedrichshafen Graf-Zeppelin-Haus

Mehr

Neu im Betriebsrat Anstoß für Betriebsräte!

Neu im Betriebsrat Anstoß für Betriebsräte! Neu im Betriebsrat Anstoß für Betriebsräte! Einstiegsseminar für einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit für Betriebsräte Außerdem: Jetzt teilnehmen am CAIDAO-Tippspiel zur WM 2010 www.caidao.de

Mehr

Schwerbehindertenvertretung

Schwerbehindertenvertretung Schwerbehindertenvertretung Fachübergreifendes Wissen für die aktive Schwerbehindertenvertretung Zentrale Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung Beschäftigungssicherung und Arbeitsgestaltung für behinderte

Mehr

UMSETZUNGSHILFE Nr. 25. Betriebliches Eingliederungsmanagement als Chance für Mitarbeiter und Unternehmen

UMSETZUNGSHILFE Nr. 25. Betriebliches Eingliederungsmanagement als Chance für Mitarbeiter und Unternehmen UMSETZUNGSHILFE Nr. 25 Betriebliches Eingliederungsmanagement als Chance für Mitarbeiter und Unternehmen August 2011 BEM als Pflicht und Chance: 1. Ziele des BEM 2. Ihre 6 Schritte im BEM 2.1 Überprüfen

Mehr

Zertifizierter GmbH-Geschäftsführer (S&P)

Zertifizierter GmbH-Geschäftsführer (S&P) Zertifizierter GmbH-Geschäftsführer (S&P) Das S&P Unternehmerforum führt die Ausbildung zum Zertifizierten GmbH-Geschäftsführer (S&P) durch. Durch hochkarätige Referenten aus der Praxis bietet dieses zertifizierte

Mehr

D i e n s t v e r e i n b a r u n g über die Durchführung von Mitarbeiter/innen- Gesprächen

D i e n s t v e r e i n b a r u n g über die Durchführung von Mitarbeiter/innen- Gesprächen D i e n s t v e r e i n b a r u n g über die Durchführung von Mitarbeiter/innen- Gesprächen Vom 02.02.2011 Magistrat der Stadt Bremerhaven Personalamt 11/4 Postfach 21 03 60, 27524 Bremerhaven E-Mail:

Mehr

Führungsgrundsätze im Haus Graz

Führungsgrundsätze im Haus Graz ;) :) Führungsgrundsätze im Haus Graz 1.0 Präambel 2.0 Zweck und Verwendung Führungskräfte des Hauses Graz haben eine spezielle Verantwortung, weil ihre Arbeit und Entscheidungen wesentliche Rahmenbedingungen

Mehr

Fachakademie für Arbeitsrecht. Das Kompetenzzentrum für Individualarbeitsrecht

Fachakademie für Arbeitsrecht. Das Kompetenzzentrum für Individualarbeitsrecht Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen.

Mehr

Schwerbehindertenvertretung

Schwerbehindertenvertretung Schwerbehindertenvertretung Teilhabepraxis I Teilhabepraxis II Gespräche führen als SBV Arbeits- und Sozialrecht für SBV Wahl der Schwerbehinderten vertretung (SBV) Das große Ziel der Bildung ist nicht

Mehr