Ferienkurs Experimentalphysik 2
|
|
|
- Klaus Weiss
- vor 8 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Technische Universität München Physik Department Ferienkurs Experimentalphysik 2 Vorlesung 4: Elektromagnetische Wellen und spezielle Relativitätstheorie Tutoren: Elena Kaiser Matthias Golibrzuch Nach dem Skript Konzepte der Experimentalphysik 2: Elektromagnetismus von Abel Perera, Andrea Meraner, Gabriele Semino und Adonia Siegmann
2 Inhaltsverzeichnis 6 Elektromagnetische Wellen Wellengleichung Periodische Wellen Polarisation elektromagnetischer Wellen Magnetisches Feld einer elektromagnetischen Welle Energie und Impuls einer elektromagnetischer Welle Spezielle Relativitätstheorie Klassische Betrachtung Die Galilei-Transformation Spezielle Relativitätstheorie Invarianz der Lichtgeschwindigkeit Spezielle Relativitätstheorie: Postulate Die Frage der Gleichzeitigkeit Lorentz-Transformation Längenkontraktion Zeitdilatation Minkowski-Diagramme Abbildungsquellen 14
3 6 Elektromagnetische Wellen 6.1 Wellengleichung Für die Herleitung der Wellengleichungen im Vakuum betrachten wir die Maxwellgleichungen (Kapitel 4.4) und setzen ρ = 0 und j = 0 ein: E = B t B E = ε 0 µ 0 t Man bilde nun auf beiden Seiten von Gleichung die Rotation. ( E) = ( } {{ E } ) E = ( B) t =0 wegen div E=ρ/ε 0 =0 (6.1.1) (6.1.2) (6.1.3) Durch Einsetzen von Gleichung ergibt sich die gesuchte Wellengleichung des elektrischen Feldes. Eine analoge Berechnung führt zur Wellengleichung des magnetischen Feldes. E = 1 c 2 2 E t 2 (6.1.4) B = 1 c 2 2 B t 2 (6.1.5) wobei der Laplace-Operator in kartesischen Koordinaten ist. Man beachte: Die Ausbreitungsgeschwindigkeit beider Wellen ist c = 1 ɛ0 µ 0. Um eine vereinfachte Lösung von zu erhalten, kann man annehmen, dass das elektrische Feld nur von einer Koordinate anhängt. Wählt man diese als die z-komponente, so ergibt sich E x = E y = 0 Wellengleichung: 2 E z 2 1 c 2 2 E t 2 = 0 (6.1.6) Wegen div E = 0 ist die z-komponente des elektrischen Feldes eine Konstante. Man kann also annehmen, dass E z = 0 und man erhält somit eine ebene, transversale Welle in z-richtung. E x E = E y E ez (6.1.7) 0 Da E x und E y nur von z abhängen, hat der Vektor E auf einer Ebene z = z 0 zu einem festen Zeitpunkt t 0 überall den gleichen Wert und die gleiche Richtung. 1
4 6.2 Periodische Wellen Als Lösung der oben genannten Wellengleichung verwenden wir den Ansatz einer periodischen Welle. Mit der Periodizitätsbedingung kλ = 2π (k wird Wellenzahl genannt) und c = ν λ = λ = ω ergeben sich folgende äquivalente Darstellungen. T k E = E 0 sin k(z ct) = E ( 0 sin kz 2πc ) λ t = E 0 sin(kz ωt) (6.2.1) Je nach Anfangsbedingung kann auch die äquivalente cos-darstellung gewählt werden: Man definiere nun den Wellenvektor k mit E = E 0 cos(kz ωt) (6.2.2) k = k = 2π λ (6.2.3) Dieser Vektor definiert die Ausbreitungsrichtung der Welle und steht somit immer senkrecht auf den Phasenflächen. Abbildung 6.1: Räumliche und zeitliche Entwicklung einer sich in z-richtung ausbreitenden Welle (4) Abbildung 6.2: Zur Definition des Wellenvektors (4) Für die häufig verwendete komplexe Schreibweise der Lösung der Wellengleichung für eine Welle mit einer allgemeinen Richtung k = (k x, k y, k z ) ergibt sich E = A 0 e i( k r ωt) + c.c. (6.2.4) Mit c.c. ist der zum ersten komplex konjugierte Term gemeint. Im Fall einer reellen Amplitude gilt dementsprechend: E 0 = 2 A 0. Wählt man wieder die Bewegungsrichtung in der z-komponente (also mit k = (0, 0, k)), lautet die komplexe Schreibweise der Lösung E = A 0 e i(kz ωt) + c.c. (6.2.5) 2
5 6.3 Polarisation elektromagnetischer Wellen Durch die Richtung des elektrischen Feldes kann man die sog. Polarisation der Welle definieren. Lineare Polarisation Zeigt der Vektor E 0 zu jedem Zeitpunkt in die selbe Richtung (und ist gleichzeitig senkrecht zur Ausbreitungsrichtung),so heißt die Welle linear polarisiert. E 0 e z E0 = E 0x e x + E 0y e y = const. (6.3.1) E x = E 0x cos(ωt kz) E y = E 0y cos(ωt kz) (6.3.2) Die Komponenten (senkrecht zur Ausbreitungsrichtung) der Welle schwingen in Phase. Abbildung 6.3: Lineare Polarisation einer Welle: Die zwei Komponenten der Welle (in blau und grün) schwingen in Phase und erzeugen eine feste Orientierung des resultierenden Amplitudenvektor (in rot) (14) Zirkulare Polarisation Gilt nun E 0x = E 0y und sind die Komponenten des elektrischen Feldes um 90 in der Phase verschoben, ergibt sich die sog. zirkulare Polarisation. Beschreibt der E- Vektor eine Rechtsschraube in Ausbreitungsrichtung, spricht man von σ + (links zirkular polarisiertem Licht), sonst von σ, (rechts zirkular polarisiertem Licht). E x = E 0x cos(ωt kz) (6.3.3) ( E y = E 0y cos ωt kz π ) 2 = E 0y sin(ωt kz) (6.3.4) E(z = 0, t) = E x e x + E y e y = E 0 ( e x cos(ωt) + e y sin(ωt)) (6.3.5) Der elektrische Feldvektor E beschreibt somit eine Kreisspirale um die z-richtung. 3
6 Abbildung 6.4: Zirkulare Polarisation einer Welle: Die zwei gleich großen Komponenten der Welle (in blau und grün) schwingen um 90 verschoben und erzeugen eine konstant rotierende Orientierung des resultierenden Amplitudenvektors (in rot) (14) Elliptische Polarisierung Diese Art von Polarisation ist die Verallgemeinerung der linearen und zirkularen Polarisation: hier gelten die Bedingungen der oben beschriebenen Polarisationen allgemein nicht mehr, also ist entweder E 0x E 0y und/oder die Phasenverschiebung zwischen den Komponenten nicht 90. Unpolarisierte Welle Wenn der E 0 -Vektor keine zeitlich konstante Richtung hat, sondern sich statistisch im Laufe der Zeit ändert, spricht man von einer unpolarisierten Welle. Dies ist der allgemeine Fall bei Lichtwellen. 6.4 Magnetisches Feld einer elektromagnetischen Welle Allgemein lässt sich folgende Eigenschaft herleiten: B = 1 ω ( k E ) (6.4.1) Daraus folgt: Bei elektromagnetischen Wellen im Vakuum gilt immer die Beziehung B E k (6.4.2) Ist z.b. das elektrische Feld einer in z-richtung auslaufenden Wellen in x-richtung polarisiert ( E = (E x, 0, 0)), so gilt B = (0, B y, 0). Beide Vektoren sind senkrecht zur Ausbreitungsrichtung, die mit k beschrieben wird. Im Fernfeld schwingen das magnetische und elektrische Feld in Phase. Für die Beträge gilt B = 1 c E (6.4.3) 4
7 6.5 Energie und Impuls einer elektromagnetischer Welle Im Abschnitt haben wir die Energiedichte des elektromagnetischen Feldes hergeleitet. Mit Gleichung ergibt sich w em = 1 2 ε 0(E 2 + c 2 B 2 ) = ε 0 E 2 (6.5.1) Diese ist also die Energiedichte, die von einer elektromagnetischen Welle mit Geschwindigkeit c in k Richtung transportiert wird. Die Einheit ist [w em ] = 1 Ws/m 3 = 1 N/m 2. Die Intensität (Energiestromdichte) ist gegeben durch I = c ε 0 E 2 (6.5.2) Da sich das elektrische Feld periodisch ändert, ergibt sich für die Intensität (bei linear polarisierten Wellen) was zeitlich gemittelt I(t) = cε 0 E 2 = I 0 cos 2 (ωt k r) mit I 0 = cε 0 E 2 0 (6.5.3) ergibt. Bei zirkular polarisierten Wellen ist I(t) = I = I(t). I(t) = 1 2 cε 0E 2 0 (6.5.4) Man definiert zusätzlich den sogenannten Poynting-Vektor, welcher i.a. die Richtung des Energieflusses beschreibt und als Betrag den Wert der Intensität besitzt. S = E H = ε 0 c 2 ( E B) (6.5.5) Vakuum S = S = ε 0 c 2 E B = ε 0 ce 2 = I (6.5.6) Dementsprechend ist die Einheit des Betrages die einer Intensität [S] = 1 W m 2. Im Vakuum ist S k und somit senkrecht auf dem magnetischen und elektrischen Feld. Einer elektromagnetischen Welle lässt sich auch eine Impulsdichte zuordnen π St = S c 2 = 1 c 2 E H = ε 0 E B (6.5.7) E 2 π St = ε 0 E B = ε 0 c = w em (6.5.8) c Der Strahlungsdruck p St einer elektromagnetischen Welle bei senkrechtem Einfall auf einen völlig absorbierenden Körper ergibt sich damit zu p St = c π St = εe 2 = w em (6.5.9) Bei der Absorption von elektromagnetischer Strahlung erfolgt also ein Impulsübertrag ( Lichtmühle, Laserwaffen). 5
8 7 Spezielle Relativitätstheorie 7.1 Klassische Betrachtung Abbildung 7.1: Die Definition des Relativabstandes R AB (15) Zu den einzelnen Punkten A und B existieren Ortsvektoren R A und R B mit dem Relativabstand R AB = R A R B (7.1.1) Aus den Geschwindigkeiten folgt die Relativgeschwindigkeit: v A = d R A dt und v B = d R B dt Analog die Geschwindigkeit von B relativ zu A v AB = d R AB dt = v A v B (7.1.2) 7.2 Die Galilei-Transformation v BA = v B v A = v AB (7.1.3) Die Geschwindigkeiten der Punkte hängen von einem Bezugspunkt, im Folgenden von dem Ort der Ursprünge zweier Koordinatensysteme zum Zeitpunkt t, ab. Abbildung 7.2: Die Position eines Punktes bezogen auf das Koordinatensystem O und das Koordinatensystem O (15) Bewegt sich das gestrichene Koordinatensystem O mit der konstanten Geschwindigkeit u relativ zum Koordinatensystem O, so hat ein beliebiger Punkt A in den verschiedenen Koordinatensystemen verschiedene Ortsvektoren R A und R A. Der Wegunterschied zwischen R A und R A ist die relativ zueinander zurückgelegte Strecke u t, und es gilt somit: R A = R A u t (7.2.1) 6
9 Durch die Ableitung nach der Zeit erhalten wir die Geschwindigkeit und die Beschleunigung v A = v A u = d dt R A u (7.2.2) a = a = d2 R dt 2 A (7.2.3) Gleiche Beschleunigung bedeutet auch gleiche Kraftwirkung in verschiedenen Systemen. Zusammenfassend erhalten wir also: t = t R = R + u t Galilei-Transformation v = v + u (7.2.4) a = a F = F Die Zeit ist, genauso wie die Kraft und die Beschleunigung, Galilei-invariant, d.h. zwei Beobachter in den verschiedenen Koordinatensystemen benutzen die gleichen Uhren, die Zeit vergeht für sie gleich schnell. Ist u konstant, so werden die Koordinatensysteme als Inertialsysteme bezeichnet. Für solche gilt, dass physikalische Gesetze äquivalent sind. 7.3 Spezielle Relativitätstheorie Invarianz der Lichtgeschwindigkeit Aus der Galilei-Transformation müsste folgen, dass sich bei relativ zueinander bewegten Bezugssystemen auch die Lichtgeschwindigkeit abhängig von u ändert c = c + u Dies ist aber nach dem Michelson-Morley-Experiment nicht der Fall. Die Lichtgeschwindigkeit ist somit Galilei-invariant und in allen Inertialsystemen, d.h. unabhängig von deren Geschwindigkeit zur Lichtquelle, gleich. Demnach ist die Galilei- Transformation allgemein nicht korrekt, sondern nur, wie wir genauer sehen werden, eine Näherung bei Geschwindigkeiten, die deutlich kleiner als Lichtgeschwindigkeit sind Spezielle Relativitätstheorie: Postulate Albert Einstein formulierte 1905 zwei grundlegende Postulate, auf denen die Spezielle Relativitätstheorie aufbaut. 1. Alle Inertialsysteme sind für alle physikalischen Gesetze gleichberechtigt. 2. Die (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit hat in allen Inertialsystemen den gleichen Wert c, unabhängig von der Bewegung des Beobachters. Das erste Postulat sagt aus, dass man verschiedene Inertialsysteme nicht anhand der physikalischen Gesetze unterscheiden kann, da diese in allen gleich gültig sind. Man kann also innerhalb eines Koordinatensystems nicht mithilfe eines Experiments feststellen, ob dieses in einer gleichförmigen Bewegung ist. Um dies festzustellen, wäre nämlich ein Vergleich 7
10 mit einem weiteren Koordinatensystem erforderlich. Beim Vergleich zwischen zwei Koordinatensystemen kann nur eine relative Geschwindigkeit festgestellt werden; es macht jedoch keinen Sinn, zu sagen, welches von den beiden sich tatsächlich bewegt, da sich beide gegenseitig als bewegtes Koordinatensystem sehen. Dementsprechend darf es kein bevorzugtes Koordinatensystem geben. Das zweite Postulat wurde anhand des Michelsonund-Morley-Versuchs experimentell bestätigt. Die Auswirkungen dieser beiden Postulate werden in den nächsten Kapiteln erläutert Die Frage der Gleichzeitigkeit Nach den Galilei-Transformationen zwischen bewegten Inertialsystemen sollten Ereignisse, die in einem Inertialsystem gleichzeitig geschehen, auch in allen anderen Inertialsystemen gleichzeitig stattfinden (t = t ). Betrachten wir aber nun die folgende Situation: Abbildung 7.3: Gedankenexperiment zur Gleichzeitigkeit, die Aufnahmen sind aus dem Bezugssystem S des Mannes (8) Ein Mann (Bezugssystem S) befindet sich auf der Erde und beobachtet einen vorbeifahrenden Zug, auf dem eine Frau (Bezugssystem S ) steht. Zu einem bestimmten Zeitpunkt (z.b. wenn die zwei Enden des Zuges und des Bahnhofs gemeinsam abschließen) werden an den zwei Enden des Zuges, welche sich in gleicher Entfernung zur Frau befinden, zwei Lichtblitze ( Ereignisse ) ausgesendet; nach der klassischen Betrachtung geschieht dies sowohl für den Mann als auch für die Frau gleichzeitig. Betrachtet man jedoch (aus S) die Ausbreitung des Lichts genauer, so beobachtet man, wie die zwei Lichtblitze gleichzeitig beim Mann ankommen, während die Frau die zwei Lichtblitze (und somit die Ereignisse) als zeitlich versetzt wahrnimmt (sie bewegt sich auf den vorderen Lichtblitz zu). Wegen der endlichen und konstanten Lichtgeschwindigkeit und der allgemeinen Gültigkeit der physikalischen Gesetze in dem Bezugsystem S müssen die zwei Lichtpulse in diesem System nicht gleichzeitig ausgesendet worden sein. Zwei Ereignisse, die im ruhenden Bezugssystem S als gleichzeitig beobachtet werden, sind in einem bewegten Bezugssystem S nicht simultan. Der entscheidende Punkt der Überlegung ist die Annahme, dass die Lichtgeschwindigkeit einen endlichen und konstanten Wert hat; wäre nämlich c unendlich, würde man zur klassischen Aussage zurückkehren. Eine Erklärung dieses Phänomens erfolgt später; die wichtige Aussage dieses Experiments ist: die Galilei-Transformationen gilt, wie schon zuvor überlegt, i.a. nicht mehr. Dies führt zur Formulierung der Lorentz-Transformationen zwischen bewegten Inertialsystemen. 8
11 7.4 Lorentz-Transformation Man betrachte zwei Inertialsysteme S(x, y, z) und S (x, y, z ) wie nach Abbildung. Abbildung 7.4: Koordinatensysteme in der Lorentztransformation (15) Der Ursprung O des Koordinatensystems S befinde sich zum Zeitpunkt t = 0 in O, und habe eine Relativbewegung in x Richtung mit der Geschwindigkeit v = v e x. Zum Zeitpunkt t = 0 wird von O = O ein Lichtblitz ausgesendet. Ein Beobachter in O misst, dass das Licht nach einer Zeit t den Punkt A erreicht: r = c t x 2 + y 2 + z 2 = c 2 t 2 (7.4.1) Im Koordinatensystem S wird gemessen, dass das Licht im gleichen Punkt A nach der Zeit t ankommt. Hier wurde die Relativität der Gleichzeitigkeit und die Invarianz der Geschwindigkeit berücksichtigt. Für die Koordinate x des Punktes O, gemessen im System S, gilt x(o ) = v t. Da alle Werte von x auf O bezogen sind, muss die Koordinate x eines beliebigen Punktes in S, ausgedrückt in Koordinaten des Systemes S, wegen der Relativgeschwindigkeit v von O von der Größe (x vt) abhängen. Der genaue Zusammenhang zwischen den Raumkoordinaten und der Zeit wurde von Lorentz 1890 (also vor der Formulierung der Relativitätstheorie) berechnet. Lorentz-Transformation x = x vt = γ(x vt) 1 v 2 /c2 y = y z = z vx t c 2 t = 1 v = γ(t 2 /c vx/c2 ) 2 (7.4.2) Analog kann die Rücktransformation bestimmt werden. x = γ(x + vt ) y = y z = z t = γ(t + vx /c 2 ) (7.4.3) Hierbei wurde der Lorentz-Faktor γ eingeführt. 9
12 Lorentz-Faktor γ = 1 1 (7.4.4) 1 v2 c 2 Diese Gleichungen gelten für zwei Inertialsysteme, die sich mit der Relativgeschwindigkeit v in x Richtung bewegen. Man beachte, dass die Komponenten senkrecht zum Geschwindigkeitsvektor invariant sind. Für die Geschwindigkeitstransformationen erhält man ( u ist die Geschwindigkeit im sich mit v (in x-richtung relativ zu S) bewegenden System S, u ist die Geschwindigkeit im ruhenden System S). u x = u x v 1 vu x /c 2 u u y y = γ(1 vu x /c 2 ) u u z z = γ(1 vu x /c 2 ) u x = u x + v 1 + u xv/c 2 u y u y = γ(1 + vu x/c 2 ) u z u z = γ(1 + vu x/c 2 ) (7.4.5) Für eine eindimensionale Bewegung in x Richtung sind u y = u z = 0 und man kann in u = u x und u = u x ersetzen Längenkontraktion Man betrachte einen Stab, der im Koordinatensystem S ruht, und dessen Anfangs- und Endpunkt sich in den Koordinaten x 1, x 2 befinden. Für die Länge, gemessen im Koordinatensystem S ergibt sich L = x 2 x 1 Ein Beobachter O im Koordinatensystem S bewegt sich relativ zum Stab (und somit zum Koordinatensystem S) mit der Geschwindigkeit v. Die Bestimmung der Stablänge erfolgt für ihn, indem er gleichzeitig die Endpunkte x 2 und x 1 misst. Mit den Lorentztransformationen ergibt sich: x 1 = γ(x 1 + vt 1) x 2 = γ(x 2 + vt 2) x 2 x 1 = γ(x 2 x 1) wegen t 1 = t 2 L = γ L (7.4.6) Da γ 1 immer gilt, heißt dies, dass die Länge (in Richtung der Geschwindigkeit) eines ruhenden Körpers für einen bewegten Beobachter bzw. eines bewegenden Körpers für einen ruhenden Beobachter kürzer zu sein erscheint, als wenn derselbe Körper relativ zu ihm ruht. Bemerkung: L ist die Länge des Körpers, welche im Bezugsystem gemessen wird, in dem der Körper ruht. L kann man also auch als Ruhelänge ( Eigenlänge ) L 0 bezeichnen. Dies ist die Länge eines Körpers, die man misst, wenn man sich gegenüber diesem nicht bewegt. 10
13 Längenkontraktion L = L 0 γ (7.4.7) Misst man (in einem ruhenden System) die Länge L eines bewegten Körpers, ist diese immer kleiner als seine Ruhelänge (Kontraktion!). Man beachte: die Verkürzung ist nicht vom Vorzeichen der Geschwindigkeit v abhängig und das Phänomen ist symmetrisch unter Vertauschung der Koordinatensysteme. Wendet man dies auf das obige Gedankenexperiment an, so ist die Erklärung zur gebrochenen Gleichzeitigkeit eindeutig: der Mann im relativ zu ihm ruhenden System Erde misst eine kürzere Länge L Z, als die Ruhelänge L Z des Zuges (L Z < L Z). In seinem Bezugsystem erscheint die Länge des Zuges also gleich wie der Abstand der zwei Lichtsender (L Z = L LS ). Die Frau im zu ihr ruhenden System Zug beobachtet dagegen, wie die sich bewegende Erde kontrahiert wird; in ihrem Bezugssystem hat der Zug die Ruhelänge L Z, da sie sich nicht relativ zum Zug bewegt, jedoch ist der Abstand der beiden Lichtsender wegen der Kontraktion kürzer als für den Mann, der die Ruhelänge misst (L LS < L LS ). Setzt man die Gleichungen in Verbindung so erhält man: L Z > L Z = L LS > L LS (7.4.8) Im System der Frau ist also der Zug länger als der Abstand der beiden Lichtsender. Fährt der Zug an dem Mann vorbei, so erreicht die Spitze des Zuges den rechten Lichtsender zu dem Zeitpunkt, an welchem das Ende noch im Abstand L Z L LS vom linken Lichtsender ist. Der rechte Lichtpuls wird also im Bezugssystem der Frau früher ausgesendet als der linke, der nur später, als das Ende des Zuges endlich bei dem linken Lichtsender ankommt (die Spitze ist schon weiter), ausgesendet wird. Aus diesem Grund sieht die Frau den rechten Puls zuerst, wie wir aus dem System des Mannes schon festgestellt hatten. Die beiden Bezugssysteme sind also gleichwertig Zeitdilatation Eine Uhr, die zwei Lichtpulse aussendet, befinde sich ruhend im System S. Ein Beobachter im Punkt x 0 in S misst den Zeitunterschied t = t 2 t 1. Die zwei Signale erreichen einen Beobachter im bewegten System S zu den Zeitpunkten t 1, t 2. Der Beobachter in S wendet für die Zeiten in S die Lorentz-Transformationen t 1 = γ(t 1 vx 0 /c 2 ) t 2 = γ(t 2 vx 0 /c 2 ) an. Für die Zeitdifferenz im bewegten System misst er somit t = γ t (7.4.9) Da weiter γ 1 gilt, heißt dies, dass ein ruhender Beobachter Zeiten misst, die relativ zu den Zeiten, die im bewegten System gemessen werden, länger erscheinen. Anders ausgedrückt: Bewegte Uhren laufen langsamer. Man beachte: die für die Längenkontraktion beschriebene Symmetrie zwischen Bezugsystemen gilt hier unverändert ( Zwillings-Paradoxon). Bemerkung: Analog zur Längenkontraktion können wir eine Eigenzeit (Ruhezeit) t 0 definieren, und zwar die Zeit, die in einem relativ zu den Ereignissen ruhenden System gemessen wird ( t = t 0 ). 11
14 Zeitdilatation t = γ t 0 (7.4.10) 7.5 Minkowski-Diagramme Für die Darstellung relativistischer Prozesse bietet es sich an, die sogenannten Minkowski- Diagramme einzuführen. Abbildung 7.5: Minkowski-Diagramm mit Weltlinien (1) Bemerkung: Die y Achse wird mit ct beschriftet; beide Achsen haben somit eine Längeneinheit. Dies soll aber nicht zu Verwirrung führen: die Diagramme können weiterhin als übliche Zeit-Orts-Diagramme interpretiert werden, mit c als eine Art Normierungs - Konstante. Der Grund dafür wird später ersichtlich werden. Als Weltlinien werden die Linien definiert, die einen (Bewegungs-)Prozess im Minkowski- Diagramm beschreiben. Man beobachte die parallel zur y Achse stehende Weltlinie: das bedeutet, dass ein Körper, der diese Linie beschreibt, ruhend relativ zum Koordinatensystem ist (sein x Wert bleibt konstant). Der Körper, der die schiefe Weltlinie beschreibt, hingegen, bewege sich mit einer Geschwindigkeit v; diese Geschwindigkeit ist mit dem Winkel zur x Achse wie folgt verknüpft. tan α = c/v (7.5.1) Prozesse, die mit Lichtgeschwindigkeit geschehen (etwa ein Lichtblitz), führen mit auf tan α = c/c = 1 α = 45 Analog zu den vorherigen Punkten betrachten wir nun ein sich mit v x bewegenden Koordinatensystem S. Dies kann man im Minkowski-Diagramm wie folgt einbringen 12
15 Abbildung 7.6: Minkowski-Diagramm für verschiedene bewegte Koordinatensysteme (15) Da sich S relativ zu S bewegt, sind seine Achsen im Minkowski-Diagramm nicht mehr orthogonal. Der Winkel zwischen x und x Achse ist durch gegeben. Es ergibt sich damit tan β = v/c (7.5.2) γ = α β = arctan(c/v) arctan(v/c) (7.5.3) In der Abbildung ist zusätzlich ein Koordinatensystem S eingezeichnet, welches sich mit einer Geschwindigkeit v = v x relativ zu S bewegt. Nicht nur die Achsen(längen) sind bei bewegten Bezugssystemen im Minkowski-Diagramm verschoben, sondern auch die Skalierung der Achsen wird beeinflusst. Um diese zu definieren, macht man sich zunutze, dass die Größe s 2 = (ct) 2 x 2 = (ct ) 2 x 2 (7.5.4) in allen Bezugsystemen und unter allen Lorentz-Transformationen invariant ist. Abbildung 7.7: Zur Skalierung und invarianten Größen (1) 13
16 Man betrachte die zwei invarianten Größen x 2 c 2 t 2 = 1 und x 2 c 2 t 2 = 1. Die Schnittpunkte der Achsen mit diesen Hyperbeln definieren die Längen und Zeitmaßstäbe in den unterschiedlichen Bezugsystemen. Setzt man hingegen in s = 0, ergibt sich die invariante Kurve der Lichtgeschwindigkeitspropagation (in der Abbildung gestrichelt). Bemerkung: Mit der speziellen Beschriftung der Achsen können also Prozesse mit Lichtgeschwindigkeit immer mit der Winkelhalbierenden eingezeichnet werden; da die Lichtgeschwindigkeit nicht überschritten werden darf, kann keine Weltlinie existieren, die einen kleineren Winkel als 45 zur x Achse besitzt. Abbildung 7.8: Zukunft und Vergangenheit im Minkowski-Diagramm (15) Ein Beobachter in einem Raumzeitpunkt (x, t) mit x ct kann prinzipiell kein Signal von Raumzeitpunkten aus den in Abb.7.8 weißen Gebieten mit x > ct empfangen. Ereignisse in den Gebieten anderswo können nicht aus der Vergangenheit erreicht werden oder die Zukunft bestimmen. Abbildungsquellen (1) Hugel, Thorsten (2013): Vorlesungsskript Experimentalphysik 2, München (4) Demtröder, Wolfgang (2009): Experimentalphysik 2, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg (8) sciencehsc.com.au/2015/05/13/einsteins-relativity-of-simultaneity (14) commons.wikimedia.org/wiki (15) Demtröder, Wolfgang (2013): Experimentalphysik 1, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 14
Ferienkurs Experimentalphysik 2
Ferienkurs Experimentalphysik 2 Sommersemester 2015 Gabriele Semino, Alexander Wolf, Thomas Maier Vorlesung 4 Elektromagnetische Wellen und spezielle Relativitätstheorie Nach dem Skript "Konzepte der Experimentalphysik
Ferienkurs der Experimentalphysik II Teil IV Spezielle Relativitätstheorie
Ferienkurs der Experimentalphysik II Teil IV Spezielle Relativitätstheorie Michael Mittermair 29. August 2013 1 Inhaltsverzeichnis 1 Spezielle Relativitätstheorie 3 1.1 Warum heißt das so?.......................
Experimentalphysik II Elektromagnetische Schwingungen und Wellen
Experimentalphysik II Elektromagnetische Schwingungen und Wellen Ferienkurs Sommersemester 2009 Martina Stadlmeier 10.09.2009 Inhaltsverzeichnis 1 Elektromagnetische Schwingungen 2 1.1 Energieumwandlung
Experimentalphysik 2
Ferienkurs Experimentalphysik 2 Sommer 2014 Vorlesung 4 Thema: Elektromagnetische Schwingungen, elektromagnetische Wellen und Spezielle Relativitätstheorie Technische Universität München 1 Fakultät für
WELLEN im VAKUUM. Kapitel 10. B t E = 0 E = B = 0 B. E = 1 c 2 2 E. B = 1 c 2 2 B
Kapitel 0 WELLE im VAKUUM In den Maxwell-Gleichungen erscheint eine Asymmetrie durch Ladungen, die Quellen des E-Feldes sind und durch freie Ströme, die Ursache für das B-Feld sind. Im Vakuum ist ρ und
Kapitel 3. Minkowski-Raum. 3.1 Raumzeitlicher Abstand
Kapitel 3 Minkowski-Raum Die Galilei-Transformation lässt zeitliche Abstände und Längen unverändert. Als Länge wird dabei der räumliche Abstand zwischen zwei gleichzeitigen Ereignissen verstanden. Solche
Spezielle Relativitätstheorie
Die SRT behandelt Ereignisse, die von einem Inertialsystem (IS) beobachtet werden und gemessen werden. Dabei handelt es sich um Bezugssyteme, in denen das erste Newton sche Axiom gilt. Die Erde ist strenggenommen
Ferienkurs Teil III Elektrodynamik
Ferienkurs Teil III Elektrodynamik Michael Mittermair 27. August 2013 1 Inhaltsverzeichnis 1 Elektromagnetische Schwingungen 3 1.1 Wiederholung des Schwingkreises................ 3 1.2 der Hertz sche Dipol.......................
2. Kinematik. Inhalt. 2. Kinematik
2. Kinematik Inhalt 2. Kinematik 2.1 Arten der Bewegung 2.2 Mittlere Geschwindigkeit (1-dimensional) 2.3 Momentane Geschwindigkeit (1-dimensional) 2.4 Beschleunigung (1-dimensional) 2.5 Bahnkurve 2.6 Bewegung
Übungen zur Theoretischen Physik 1 Lösungen zu Blatt 12. Präsenzübungen
Prof. C. Greiner, Dr. H. van Hees Wintersemester 2012/201 Übungen zur Theoretischen Physik 1 Lösungen zu Blatt 12 (P0) Das Garagen-Paradoxon Präsenzübungen Es kann selbstverständlich mit der Beschreibung
Allgemeine Relativitätstheorie: Systeme, die gegeneinander beschleunigt werden; Einfluss von Gravitationsfeldern.
II Spezielle Relativitätstheorie II.1 Einleitung Mechanik für v c (Lichtgeschwindigkeit: 3x10 8 m/s) Spezielle Relativitätstheorie: Raum und Zeit in Systemen, die sich gegeneinander mit konstanter Geschwindigkeit
3 Bewegte Bezugssysteme
3 Bewegte Bezugssysteme 3.1 Inertialsysteme 3.2 Beschleunigte Bezugssysteme 3.2.1 Geradlinige Beschleunigung 3.2.2 Rotierende Bezugssysteme 3.3 Spezielle Relativitätstheorie Caren Hagner / PHYSIK 1 / Sommersemester
Grundlagen der Physik 1 Lösung zu Übungsblatt 5
Grundlagen der Physik Lösung zu Übungsblatt 5 Daniel Weiss 8. November 2009 Inhaltsverzeichnis Aufgabe - Aberation des Lichtes a) Winkelbeziehungen................................ b) Winkeldierenz für
X.4 Elektromagnetische Wellen im Vakuum
X.4 Elektromagnetische Wellen im Vakuum 173 X.4 Elektromagnetische Wellen im Vakuum In Abwesenheit von Quellen, ρ el. = 0 j el. = 0, nehmen die Bewegungsgleichungen (X.9) (X.11) für die elektromagnetischen
16 Elektromagnetische Wellen
16 Elektromagnetische Wellen In den folgenden Kapiteln werden wir uns verschiedenen zeitabhängigen Phänomenen zuwenden. Zunächst werden wir uns mit elektromagnetischen Wellen beschäftigen und sehen, dass
Lorentz-Transformation
Lorentz-Transformation Aus Sicht von Alice fliegt Bob nach rechts. Aus Sicht von Bob fliegt Alice nach links. Für t = t' = 0 sei also x(0) = x'(0) = Lichtblitz starte bei t = t' = 0 in und erreiche etwas
Symmetrie von Naturgesetzen - Galilei-Transformationen und die Invarianz der Newton schen Gesetze
Symmetrie von Naturgesetzen - Galilei-Transformationen und die Invarianz der Newton schen Gesetze Symmetrie (Physik) (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie) Symmetrie ist ein grundlegendes Konzept der
1 Elektromagnetische Wellen im Vakuum
Technische Universität München Christian Neumann Ferienkurs Elektrodynamik orlesung Donnerstag SS 9 Elektromagnetische Wellen im akuum Zunächst einige grundlegende Eigenschaften von elektromagnetischen
Vorträge gehalten im Rahmen der L2 Vorlesung von Prof. R.A. Bertlmann Jänner Philipp Köhler
Vorträge gehalten im Rahmen der L2 Vorlesung von Prof. R.A. Bertlmann Jänner 2012 Philipp Köhler Übersicht Newton sche Mechanik und Galileitransformation Elektrodynamik Äther und das Michelson Morley Experiment
Spezielle Relativitätstheorie mit Zirkel, Lineal und GeoGebra
Spezielle Relativitätstheorie mit Zirkel, Lineal und GeoGebra Karl-Heinz Lotze und Stefan Völker, Jena 21.07.15 Einsteins Postulate Einstein stellte die folgenden beiden Prinzipien an die Spitze seiner
I.2.3 Minkowski-Raum. ~r x 3 benutzt.
I.2 Lorentz-Transformationen 9 I.2.3 Minkowski-Raum Wegen der Absolutheit von Zeit und Raum in der klassischen Mechanik faktorisiert sich die zugehörige nicht-relativistische Raumzeit in das Produkt einer
Ferienkurs Elektrodynamik WS11/12 - Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie
Ferienkurs Elektrodynamik WS11/1 - Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie Isabell Groß, Martin Ibrügger, Markus Krottenmüller. März 01 TU München Inhaltsverzeichnis 1 Minkowski-Raum und Lorentz-Transformation
Kapitel 2. Lorentz-Transformation
Kapitel 2 Lorentz-Transformation Die Galilei-Transformation aus Abschnitt 1.7 wurde durch eine Vielzahl von Experimenten erfolgreich überprüft und gehört zu den Grundlagen der klassischen Mechanik. Die
Übungen zur Experimentalphysik 3
Übungen zur Experimentalphysik 3 Prof. Dr. L. Oberauer Wintersemester / Anwesenheitsübung -.November Musterlösung Franziska Konitzer ([email protected]) Aufgabe ( ) ( Punkte) Eine harmonische elektromagnetische
Einsteins Relativitätstheorie
Dr. Michael Seniuch Astronomiefreunde 2000 Waghäusel e.v. Einsteins Relativitätstheorie 16. April 2010 Inhalt: I. Raum, Zeit und Geschwindigkeit im Alltag II. Die Spezielle Relativitätstheorie III. Die
Klassische Theoretische Physik: Elektrodynamik
Klassische Theoretische Physik: Elektrodynamik Kaustuv Basu (Deutsche Übersetzung: Jens Erler) Argelander-Institut für Astronomie Auf dem Hügel 71 [email protected] Website: www.astro.uni-bonn.de/tp-l
Übung 8 : Spezielle Relativitätstheorie
Universität Potsdam Institut für Physik Vorlesung Theoretische Physik I LA) WS 13/14 M. Rosenblum Übung 8 : Spezielle Relativitätstheorie Besprechung am Montag, dem 03.0.014) Aufgabe 8.1 Zeigen Sie die
Physik 1 für Ingenieure
Physik 1 für Ingenieure Othmar Marti Experimentelle Physik Universität Ulm [email protected] Skript: http://wwwex.physik.uni-ulm.de/lehre/physing1 Übungsblätter und Lösungen: http://wwwex.physik.uni-ulm.de/lehre/physing1/ueb/ue#
2. Kinematik. Inhalt. 2. Kinematik
2. Kinematik Inhalt 2. Kinematik 2.1 Grundsätzliche Bewegungsarten 2.2 Modell Punktmasse 2.3 Mittlere Geschwindigkeit (1-dimensional) 2.4 Momentane Geschwindigkeit (1-dimensional) 2.5 Beschleunigung (1-dimensional)
Theoretischen Physik II SS 2007 Klausur II - Aufgaben und Lösungen
Theoretischen Physik II SS 007 Klausur II - Aufgaben und Lösungen Aufgabe Hohlleiter Gegeben sei ein in z-richtung unendlich langer, gerader Hohlleiter (Innenradius R/3, Außenradius R), der einen Stromfaden
2. Kinematik. Inhalt. 2. Kinematik
2. Kinematik Inhalt 2. Kinematik 2.1 Arten der Bewegung 2.2 Mittlere Geschwindigkeit (1-dimensional) 2.3 Momentane Geschwindigkeit (1-dimensional) 2.4 Beschleunigung (1-dimensional) 2.5 Bahnkurve 2.6 Bewegung
1 Einleitung: Die Lichtgeschwindigkeit
1 Einleitung: Die Lichtgeschwindigkeit In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die elektromagnetische Natur des Lichts erkannt (J. C. Maxwell, ca. 1870). Wir wollen die Argumentation kurz skizzieren.
Ferienkurs der Experimentalphysik II Musterlösung Übung 4
Ferienkurs der Experimentalphysik II Musterlösung Übung 4 Michael Mittermair 9. August 013 1 Aufgabe 1 Ein Elektron hat die Ruhemasse m 0 = 9, 11 10 31 kg. a) Berechnen Sie die Ruheenergie in Elektronenvolt
Einführung in die Spezielle Relativitätstheorie
Einführung in die Spezielle Relativitätstheorie Lara Kuhn 12.06.15 Dies ist eine Zusammenfassung des Vortrags, den ich in dem Semiar zur Elektrodynamik und Speziellen Relativitätstheorie von Professor
Grundlegende Aspekte der speziellen Relativitätstheorie
Grundlegende Aspekte der speziellen Relativitätstheorie Theoretische Physik Universität Ulm 89069 Ulm Kolloquium für Physiklehrende Universität Ulm, 10. Feb. 2009 Inhalt Einleitung Lorentz-Transformation
Minkowski-Geometrie in der Schule. Michael Bürker
Minkowski-Geometrie in der Schule Michael Bürker [email protected] Gliederung Weg-Zeit-Diagramme Grundprinzipien der speziellen Relativitätstheorie Drei Symmetrieprinzipien Der relativistische Faktor Lorentz-Kontraktion
Probestudium der Physik 2011/12
Probestudium der Physik 2011/12 1 Schwingungen und Wellen: Einführung in die mathematischen Grundlagen 1.1 Die Sinus- und die Kosinusfunktion Die Sinusfunktion lässt sich genauso wie die Kosinusfunktion
Experimentalphysik E1
Eperimentalphysik E Schwerpunktssystem Schwerpunktssatz, Zwei-Körper Systeme:reduzierte Masse Alle Informationen zur Vorlesung unter : http://www.physik.lmu.de/lehre/vorlesungen/inde.html 0. Dez. 06 ct
Mathematischer Vorkurs für Physiker WS 2011/12 Vorlesung 3
TU München Prof. P. Vogl Mathematischer Vorkurs für Physiker WS 2011/12 Vorlesung 3 Differenziation und Integration von Vektorfunktionen Der Ortsvektor: Man kann einen Punkt P im Raum eindeutig durch die
Die Spezielle Relativitätstheorie
2 Die Spezielle Relativitätstheorie Mithilfe des berühmten Michelson-Morley-Experiments wurde entdeckt, dass die Geschwindigkeit des Lichts in allen Inertialsystemen den gleichen Wert hat. 1 Einstein war
Wo ist eigentlich Gamma? - Die Mär vom Lorentzfaktor γ (Gemeinverständlich)
Wo ist eigentlich Gamma? - Die Mär vom Lorentzfaktor γ (Gemeinverständlich) Gerd Termathe, Dipl.-Ing. [email protected] c Dezember 206 - Für Tobias - Abstract Es wird gezeigt, dass der Lorentzfaktor, Bestandteil
IX Relativistische Mechanik
IX Relativistische Mechanik 34 Relativitätsprinzip Die bisher behandelte Newtonsche Mechanik gilt nur für Geschwindigkeiten, die klein gegenüber der Lichtgeschwindigkeit sind. Im Teil IX stellen wir die
Klassische Theoretische Physik: Elektrodynamik
Klassische Theoretische Physik: Elektrodynamik Kaustuv Basu (Deutsche Übersetzung: Jens Erler) Argelander-Institut für Astronomie Auf dem Hügel 71 [email protected] Website: www.astro.uni-bonn.de/tp-l
Rotierende Bezugssysteme
Rotierende Bezugssysteme David Graß 13.1.1 1 Problematik Fährt ein Auto in eine Kurve, so werden die Innsassen nach außen gedrückt, denn scheinbar wirkt eine Kraft auf die Personen im Innern des Fahrzeuges.
Lehrstuhl für Technische Elektrophysik Technische Universität München
Lehrstuhl für Technische Elektrophysik Technische Universität München Tutorübungen zu "Elektromagnetische Feldtheorie II" (Prof. Wachutka) SS9 Blatt 1 Aufgabe: Ebene Wellen Im Vakuum, daß heißt die Leitfähigkeit
24 Minkowskis vierdimensionale Raumzeit
24 Minkowskis vierdimensionale Raumzeit Der deutsche Mathematiker Hermann Minkowski (1864 1909) erkannte, daß sich die von Albert Einstein 1905 entwickelte spezielle Relativitätstheorie am elegantesten
Klassische Theoretische Physik III (Elektrodynamik)
WiSe 017/18 Klassische Theoretische Physik III (Elektrodynamik Vorlesung: Prof. Dr. D. Zeppenfeld Übung: Dr. M. Sekulla Übungsblatt 10 Ausgabe: Fr, 1.01.18 Abgabe: Fr, 19.01.17 Besprechung: Mi, 4.01.18
Mathematischer Vorkurs für Physiker WS 2012/13: Vorlesung 1
TU München Prof. P. Vogl Mathematischer Vorkurs für Physiker WS 2012/13: Vorlesung 1 Komplexe Zahlen Das Auffinden aller Nullstellen von algebraischen Gleichungen ist ein Grundproblem, das in der Physik
Abbildung 1: Zu Aufgabe 1. (a) Geben Sie das Potential der Ladungsverteilung im Punkt P mit dem Ortsvektor r an.
Aufgabe 1 (6 Pkt.) Vier positive Punktladungen im Vakuum gleicher Größe Q sitzen in der Ebenze z = 0 eines kartesischen Koordinatensystems auf den Ecken eines Quadrats, nämlich in den Punkten a x = a e
11. Vorlesung Wintersemester
11. Vorlesung Wintersemester 1 Ableitungen vektorieller Felder Mit Resultat Skalar: die Divergenz diva = A = A + A y y + A z z (1) Mit Resultat Vektor: die Rotation (engl. curl): ( rota = A Az = y A y
Experimentalphysik Modul PH-EP4 / PH-DP-EP4
Universität Leipzig, Fakultät für Physik und Geowissenschaften 12 Relativitätstheorie Experimentalphysik Modul PH-EP4 / PH-DP-EP4 Script für Vorlesung 06. Juli 2009 Die Relativitätstheorie besteht aus
Seminararbeit. Spezielle Relativitätstheorie
Seminararbeit Spezielle Relativitätstheorie Karl-Franzens-Universität Graz vorgelegt von Philipp Selinger 1011077 eingereicht bei Prof.Dr. Karin Baur Graz, Jänner 2015 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis
1.4 Krummlinige Koordinaten I
15 1.4 Krummlinige Koordinaten I (A) Motivation zur Definition verschiedener Koordinatensysteme Oft ist es sinnvoll und zweckmäßig Koordinatensysteme zu verwenden, die sich an der Geometrie und/oder Symmetrie
Aufgabe K5: Kurzfragen (9 1 = 9 Punkte)
Aufgabe K5: Kurzfragen (9 = 9 Punkte) Beantworten Sie nur, was gefragt ist. (a) Wie transformiert das Vektorpotential bzw. das magnetische Feld unter Eichtransformationen? Wie ist die Coulomb-Eichung definiert?
Inhaltsverzeichnis: Einleitung: 1. Experimentbeschreibung. 2. Ergebnisse. 3. Diskussion der Ergebnisse. 4. Zusammenfassung. 5. Literaturverzeichnis
Braun Josef Pesenlern 61 85456 Wartenberg Tel.: 0876/974 E-Mail: [email protected] 3. Dezember 009 Widerlegung der Lorentztransformation bzw. des Lorentzfaktors aus dem Michelson-Morley-Versuch
Formelsammlung. Lagrange-Gleichungen: q k. Zur Koordinate q k konjugierter Impuls: p k = L. Hamilton-Funktion: p k. Hamiltonsche Gleichungen: q k = H
Formelsammlung Lagrange-Gleichungen: ( ) d L dt q k L q k = 0 mit k = 1,..., n. (1) Zur Koordinate q k konjugierter Impuls: p k = L q k. (2) Hamilton-Funktion: n H(q 1,..., q n, p 1,..., p n, t) = p k
Ferienkurs Experimentalphysik 3
Ferienkurs Experimentalphysik 3 Musterlösung Montag 14. März 2011 1 Maxwell Wir bilden die Rotation der Magnetischen Wirbelbleichung mit j = 0: ( B) = +µµ 0 ɛɛ 0 ( E) t und verwenden wieder die Vektoridenditäet
4. Gleichungen im Frequenzbereich
Stationäre Geräusche: In der technischen Akustik werden überwiegend stationäre Geräusche untersucht. Stationäre Geräusche sind zusammengesetzt aus harmonischen Schallfeldern p x,t = p x cos t x Im Folgenden
Ferienkurs Experimentalphysik 2
Ferienkurs Experimentalphysik 2 Sommersemester 25 Gabriele Semino, Alexander Wolf, Thomas Maier sblatt 4 Elektromagnetishe Wellen und spezielle Relativitätstheorie Aufgabe : Leistung eines Herzshen Dipols
Spezielle Relativitätstheorie. Die ersten Gedankenexperimente: Zeit-Dilatation und Lorentz-Kontraktion. Einsteins Gedanken-Experiment
Spezielle Relativitätstheorie Die ersten Gedankenexperimente: Zeit-Dilatation und Lorentz-Kontraktion Vorlesung von Prof. Dr. Cornelis ( Kees ) Dullemond in Zusammenarbeit mit Elena Kozlikin, Benjamin
5. Raum-Zeit-Symmetrien: Erhaltungssätze
5. Raum-Zeit-Symmetrien: Erhaltungssätze Unter Symmetrie versteht man die Invarianz unter einer bestimmten Operation. Ein Objekt wird als symmetrisch bezeichnet, wenn es gegenüber Symmetrieoperationen
Die Wellenfunktion ψ(r,t) ist eine komplexe skalare Größe, da keine Polarisation wie bei elektromagnetischen Wellen beobachtet wurde.
2. Materiewellen und Wellengleichung für freie Teilchen 2.1 Begriff Wellenfunktion Auf Grund des Wellencharakters der Materie können wir den Zustand eines physikalischen Systemes durch eine Wellenfunktion
Kapitel 1. Bezugssysteme. 1.1 Koordinatensysteme
Kapitel 1 Bezugssysteme Wenn wir die Bewegung eines Teilchens messen oder vorausberechnen, liefern wir eine Reihe von Ereignissen (r i, t i ), die jeweils aus einem Ortsvektor r i und der dazugehörenden
2. Translation und Rotation
2. Translation und Rotation 2.1 Rotation eines Vektors 2.2 Rotierendes ezugssystem 2.3 Kinetik Prof. Dr. Wandinger 2. Relativbewegungen Dynamik 2 2.2-1 2.1 Rotation eines Vektors Gesucht wird die zeitliche
Kapitel 6. Elektromagnetische Wellen. 6.1 Lösung der Maxwellschen Gleichungen in einem Isolator
Kapitel 6 Elektromagnetische Wellen 6.1 Lösung der Maxwellschen Gleichungen in einem Isolator In diesem Abschnitt wollen wir uns mit der Lösung der Maxwell Gleichungen in einem Isolator beschäftigen. Wir
I.1.3 b. (I.7a) I.1 Grundbegriffe der Newton schen Mechanik 9
I. Grundbegriffe der Newton schen Mechanik 9 I..3 b Arbeit einer Kraft Wird die Wirkung einer Kraft über ein Zeitintervall oder genauer über die Strecke, welche das mechanische System in diesem Zeitintervall
1.5 Relativistische Kinematik
1.5 Relativistishe Kinematik 1.5.1 Lorentz-Transformation Grundlage: Spezielle Relativitätstheorie à In jedem Inertialsystem gelten die gleihen physikalishen Gesetze; Inertialsystem: System in dem das
Elektrizitätslehre und Magnetismus
Elektrizitätslehre und Magnetismus Othmar Marti 12. 06. 2008 Institut für Experimentelle Physik Physik, Wirtschaftsphysik und Lehramt Physik Seite 2 Physik Klassische und Relativistische Mechanik 12. 06.
Grundsätzliches Produkte Anwendungen in der Geometrie. Vektorrechnung. Fakultät Grundlagen. Juli 2015
Vektorrechnung Fakultät Grundlagen Juli 205 Fakultät Grundlagen Vektorrechnung Übersicht Grundsätzliches Grundsätzliches Vektorbegriff Algebraisierung der Vektorrechnung Betrag 2 Skalarprodukt Vektorprodukt
Polarisationszustände, Polarisation von Materie
Übung 5 Abgabe: 3.3. bzw. 4.3.27 Elektromagnetische Felder & Wellen Frühjahrssemester 27 Photonics Laboratory, ETH Zürich www.photonics.ethz.ch Polarisationszustände, Polarisation von Materie Polarisationszustände
Blatt 1. Kinematik- Lösungsvorschlag
Fakultät für Physik der LMU München Lehrstuhl für Kosmologie, Prof. Dr. V. Mukhanov Übungen zu Klassischer Mechanik (T1) im SoSe 011 Blatt 1. Kinematik- Lösungsvorschlag Aufgabe 1.1. Schraubenlinie Die
Einleitung 2. 1 Koordinatensysteme 2. 2 Lineare Abbildungen 4. 3 Literaturverzeichnis 7
Sonja Hunscha - Koordinatensysteme 1 Inhalt Einleitung 2 1 Koordinatensysteme 2 1.1 Kartesisches Koordinatensystem 2 1.2 Polarkoordinaten 3 1.3 Zusammenhang zwischen kartesischen und Polarkoordinaten 3
Einführung Vektoralgebra VEKTORRECHNUNG. Prof. Dr. Dan Eugen Ulmet. Hochschule Esslingen. October 6, 2007
Hochschule Esslingen October 6, 2007 Overview Einführung 1 Einführung 2 Was sind Vektoren? Vektoren werden geometrisch definiert als Pfeilklassen: Strecken mit gleichem Betrag, gleicher Richtung und Orientierung.
Praktikumssemesterarbeit für Numerik Aufgabe 1 HU-Berlin, Sommersemester 2005
Praktikumssemesterarbeit für Numerik Aufgabe HU-Berlin, Sommersemester 2005 Mario Krell Volker Grabsch 24. Juli 2005 Inhaltsverzeichnis Herleitung aus der Physik. Voraussetzungen und Annahmen Allgemein
Lineare Algebra. Mathematik II für Chemiker. Daniel Gerth
Lineare Algebra Mathematik II für Chemiker Daniel Gerth Überblick Lineare Algebra Dieses Kapitel erklärt: Was man unter Vektoren versteht Wie man einfache geometrische Sachverhalte beschreibt Was man unter
Fallender Stein auf rotierender Erde
Übungen zu Theoretische Physik I - Mechanik im Sommersemester 2013 Blatt 4 vom 13.05.13 Abgabe: 27. Mai Aufgabe 16 4 Punkte allender Stein auf rotierender Erde Wir lassen einen Stein der Masse m in einen
Grundlagen der Physik 1 Lösung zu Übungsblatt 1
Grundlagen der Physik 1 Lösung zu Übungsblatt 1 Daniel Weiss 16. Oktober 29 Aufgabe 1 Angaben: Geschwindigkeiten von Peter und Rolf: v = 1 m s Breite des Flusses: b = 1m Flieÿgeschwindigkeit des Wassers:
X.3.1 Energiedichte und -stromdichte des elektromagnetischen Feldes
X.3 Energie und Impuls des elektromagnetischen Feldes 169 X.3 Energie und Impuls des elektromagnetischen Feldes Genau wie mechanische Systeme trägt das elektromagnetische Feld Energie ( X.3.1 und Impuls
Allgemeine Relativitätstheorie, was ist das?
, was ist das? 1905 stellte Albert Einstein die Spezielle Relativitätstheorie auf Beim Versuch die Gravitation im Rahmen der Speziellen Relativitätstheorie zu beschreiben stieß er allerdings schnell auf
Aber gerade in diesem Punkt ist Newton besonders konsequent.
2.1.Lorentz-Transformationen Aus Einstein, Mein Weltbild 1.) Trotzdem man allenthalben das Streben Newtons bemerkt, sein Gedankensystem als durch die Erfahrung notwendig bedingt hinzustellen und möglichst
Grundlagen der Physik 2 Schwingungen und Wärmelehre
(c) Ulm University p. 1/1 Grundlagen der Physik 2 Schwingungen und Wärmelehre 07. 05. 2007 Othmar Marti [email protected] Experimentelle Physik Universität Ulm (c) Ulm University p. 2/1 Wellen in
Mathematische Grundlagen für die Vorlesung. Differentialgeometrie
Mathematische Grundlagen für die Vorlesung Differentialgeometrie Dr. Gabriele Link 13.10.2010 In diesem Text sammeln wir die nötigen mathematischen Grundlagen, die wir in der Vorlesung Differentialgeometrie
einer Raumkurve, wobei t als Zeitparameter interpretiert wird. w( t ) beschreibt also den kinematischen Kurvendurchlauf (κ ι ν ε µ α = Bewegung).
10.4. Raumkurven Kinematik Wir betrachten eine zweimal differenzierbare Parameterdarstellung w( t) x( t ) y( t ) z( t ) einer Raumkurve, wobei t als Zeitparameter interpretiert wird. w( t ) beschreibt
NG Brechzahl von Glas
NG Brechzahl von Glas Blockpraktikum Frühjahr 2007 25. April 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 2 Theoretische Grundlagen 2 2.1 Geometrische Optik und Wellenoptik.......... 2 2.2 Linear polarisiertes
7.3 Lorentz Transformation
26 KAPITEL 7. SPEZIELLE RELATIVITÄTSTHEORIE 7.3 Lorent Transformation In diesem Abschnitt sollen die Transformationen im 4-dimensionalen Minkowski Raum betrachtet werden. Dabei wollen wir uns auf solche
3. Kreisbewegung. Punkte auf einem Rad Zahnräder, Getriebe Drehkran Turbinen, Hubschrauberrotor
3. Kreisbewegung Ein wichtiger technischer Sonderfall ist die Bewegung auf einer Kreisbahn. Dabei hat der Punkt zu jedem Zeitpunkt den gleichen Abstand vom Kreismittelpunkt. Beispiele: Punkte auf einem
Dass die Rotation eines konservativen Kraftfeldes null ist, folgt direkt aus der Identität C 1 C 2 C 2 C 1
I.1 Grundbegriffe der newtonschen Mechanik 11 I.1.3 c Konservative Kräfte Definition: Ein zeitunabhängiges Kraftfeld F ( r) wird konservativ genannt, wenn es ein Skalarfeld (3) V ( r) gibt, das F ( r)
Polarisationsapparat
1 Polarisationsapparat Licht ist eine transversale elektromagnetische Welle, d.h. es verändert die Länge der Vektoren des elektrischen und magnetischen Feldes. Das elektrische und magnetische Feld ist
Grundbausteine des Mikrokosmos (7) Wellen? Teilchen? Beides?
Grundbausteine des Mikrokosmos (7) Wellen? Teilchen? Beides? Experimentelle Überprüfung der Energieniveaus im Bohr schen Atommodell Absorbierte und emittierte Photonen hν = E m E n Stationäre Elektronenbahnen
