Christian Scholz Multiperspektivisches Management Sommersemester 2017 18.04.2017 Strategische Perspektive Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 1
Das Schema der Multiperspektivität Virtuelle Perspektive Mechanische Perspektive Organische Perspektive Kulturelle Perspektive Intelligente Perspektive Strategische Perspektive Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 2
Strategische Perspektive Strategische Effektivität Strategische Kräfte Strategische Stimmigkeit Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 3
Strategiekonzepte pragmatisch empirisch präskriptiv deskriptiv (nicht verfolgt) präskriptiv deskriptiv ettbewerbsstrategien Merkmalshierarchie Instrumentalisierung Exzellenzstudien Managerverhalten Strategietypen Planungsfunktionalität Potenzialorientierung Komplexitätsreduktion Aktionsorientierung Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 4
Strategische Perspektive Pragmatisch-präskriptiv Wettbewerbsstrategien Merkmalshierarchie Instrumentalisierung Empirisch-deskriptiv Empirisch-präskriptiv Strategische Effektivität Strategische Kräfte Potentiale Bewegungen Barrieren Strategische Stimmigkeit Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 5
Wettbewerbsstrategien: Beispiel Grundstrategien Porter Strategischer Vorteil Wahrgenommene Einzigartigkeit Kostenminimum Strategische Ausrichtung Konzentration Differenzierung Gesamtmarkt Teilmarkt Kostenführerschaft Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 6
Merkmalshierarchie Vereinfachung Potenzialorientierung Aktionsorientierung synergetisch singulär proaktiv geplant-reaktiv kontingenzaktiv initiativaktiv Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 7
Marktwachstum niedrig hoch orga.uni-sb.de Instrumentalisierung / BCG-Matrix Question Mark Ausbauen oder Eliminieren Star Ausbauen Poor Dog Eliminieren (evtl. Halten / Ernten) Cash Cow Halten / Ernten niedrig Relativer Marktanteil hoch Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 8
Instrumentalisierung Markt-/Absatzvolumen Marktwachstum Fragezeichen Stars Portfolio-Modell Zeit Lebenszyklus-Modell Kosten/Stück Arme Hunde Cash Cows Relativer Marktanteil Erfahrungskurven-Modell Kumulierte Menge Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 9
Die Strategietypen von Mintzberg Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 10
In Search of Excellence: Peters und Waterman Acht Erfolgsmerkmale A Bias for Action Close to the Customer Autonomy and Entrepreneurship Productivity Through People Hands-On, Value-Driven Stick to the Knitting Simple Form, Lean Staff Simultaneous Loose-Tight Properties Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 11
Built to Last: Collins und Porras Drei strategische Gestaltungsprinzipien Clock building, not time telling No tyranny of the or More than profits: Preserve the core, stimulate progress Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 12
Das Prinzip des strategischen Verhaltens Intendierte Strategie Unrealisierte Strategie synergetisch singulär proaktiv geplant-reaktiv Vereinfachung Realisierte Strategie Potenzialorientierung Aktionsorientierung kontingenzaktiv initiativaktiv Emergente Strategie Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 13
Prinzip des strategischen Verhaltens Eine vitale Organisation verlangt strategisches Verhalten. bedeutet, die Verhaltensmerkmale (1) synergetische und/oder singuläre Potentialkonzentration, (2) Komplexitätsreduktion sowie (3) geplante Reaktivität, Kontingenzaktivität oder Initiativaktivität aufzuweisen und eine Integration von intendierter mit emergenter Strategie in der realisierten Strategie zu erreichen. Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 14
Strategische Effektivität Vier Ansätze zur Zielartikulation Strategieansatz Stakeholder-Ansatz Systemansatz Sozialansatz Überleben Dienen Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 15
Strategische Effektivität. Prinzip der strategischen Effektivität Eine vitale Organisation verlangt eine strategische Effektivität. Strategische Effektivität bedeutet, klare Ziele im Hinblick auf das Erreichen und Verteidigen strategischer Wettbewerbsvorteile zu formulieren und diese unter Berücksichtigung der Stakeholder-Interessen in entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 16
Strategische Kräfte Potentiale Kernkompetenz (Prahalad/Hamel) = Aktionspotential einer Organisation... mit originärer Nähe zum Geschäftszweck originäre Nähe für das ein Markt existiert mit nachhaltigem komparativem Vorteil gegenüber den Wettbewerbern komparativer Vorteil vorhandener Markt Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 17
Strategische Kräfte Bewegungen: Die Five Forces von Porter Bewegungen neuer (potenzieller) Konkurrenten Bewegungen der Lieferanten Bewegungen von Unternehmen des eigenen Marktes Bewegungen der Kunden Bewegungen im Substitutionsbereich Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 18
Strategische Kräfte Barrieren Austrittsbarrieren niedrig hoch niedrig Eintrittsbarrieren hoch Flohmarkt Goldgrube Mausefalle Goldener Käfig Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 19
Zunahme Abnahme orga.uni-sb.de Strategische Kräfte Barrieren Strategische Ziele (Effektivitäts -kriterien) Strategische Potenziale Strategische Bewegungen Externe strategische Kräfte Strategische Barrieren Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 20
Strategische Kräfte Prinzip der strategischen Kräfte Eine vitale Organisation verlangt die Entwicklung strategischer Kräfte. Strategische Kräfte berücksichtigen strategische Potentiale, Bewegungen und Barrieren, um die Gesamtwirkung der organisationalen Aktivitäten zu antizipieren und diese als (bezogen auf die Konkurrenz) relative strategische Kraft zur Effektivitätssteigerung zu nutzen. Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 21
Strategische Stimmigkeit Die Stimmigkeitssystematik Strategie-Umwelt-Fit Organisation Strategie Intra- Strategie-Fit Umwelt Strategie-System-Fit System-Umwelt-Fit Intra- System-Fit System Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 22
Strategische Stimmigkeit Prinzip der strategischen Stimmigkeit Eine vitale Organisation verlangt die Herstellung einer strategischen Stimmigkeit. Strategische Stimmigkeit bedeutet die inhaltlich konsistente Ausrichtung der strategischen Komponenten untereinander sowie zu System und Umwelt. Zulässig sind lediglich ökonomisch vertretbare oder intendierte Unstimmigkeiten. Multiperspektivisches Management (scholz@orga.uni-sb.de) SoSe 2017 23