Wissenstransfer und Innovationsaktivitäten:

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1 1. Klagenfurter KMU-Tagung Wissenstransfer und Innvatinsaktivitäten: Ein Erklärungsmdell zur erflgreichen Gestaltung vn Wissenstransfer zwischen Frschungseinrichtungen und KMUs Rmana Rauter und Stefan Vrbach Institut für Systemwissenschaften, Innvatins- und Nachhaltigkeitsfrschung Karl-Franzens-Universität Graz

2 Agenda Relevanz des Themas Aktueller Stand der Frschung Entwicklung des Erklärungsmdells für den Wissenstransfer Kritische Würdigung und Ausblick

3 Relevanz des Themas Zunehmende Bedeutung vn Wissen als Prduktinsfaktr für den Auf- und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit Stärkere Fkussierung auf KMUs Sich verändernde Rlle der universitären Frschungseinrichtungen Ntwendigkeit des Brückenschlags zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

4 Aktueller Stand der Frschung Themengebiete in der bisherigen empirischen Literatur: Kperatinsfrmate Hemmende und fördernde Faktren beim Wissenstransfer Transferprzesse Relativ wenig empirische Literatur speziell für den Wissenstransfer hin zu KMUs (Vgl. Chen et al., 2006; Lckett et al., 2008) Umfassender Erklärungsansatz für den Wissenstransfer zu KMUs fehlt bisher

5 Transferierbarkeit und Transfer vn Wissen Unterschiedliche Merkmale als Vraussetzung für die Transferierbarkeit Definitin Wissenstransfer

6 Sender und Empfänger als Rlle im Transfer Kmmunikatinsbasierter Ansatz

7 Absrptins- und Diffusinsfähigkeit vn Organisatinen Die Fähigkeit einer Organisatin den Wert vn neuen Infrmatinen zu erkennen, diese zu assimilieren und am Ende zu kmmerzialisieren, wird als Absrptinsfähigkeit bezeichnet (Vgl. Chen und Levinthal, 1990) Die Fähigkeit vn Organisatinen unter gewissen Bedingungen Infrmatinen bzw. Wissen zuerst zu generieren und dann du verbreiten, wird als Diffusinsfähigkeit bezeichnet. Beides steht im Zusammenhang mit den identifizierten fördernden und hemmenden Faktren beim Wissenstransfer, welche swhl bei der Persn als auch innerhalb der Organisatin verankert sind.

8 Vraussetzungen und Charakteristika der Absrptins- und Diffusinsfähigkeit PERSON ORGANISATION KRITERIUM Diversität, Umfang und Tiefe des persönlichen vrhandenen Wissens AUTOR(EN) Vn Krgh, Köhne (1998) Lernfähigkeit und Lernwille der Persn Vn Krgh, Köhne (1998) Erfahrungen aus früheren Transfers Vn Krgh, Köhne (1998 Individuelle, persönliche Charakteristika Vn Krgh, Köhne (1998) Intrinsische Mtivatin der Beteiligten Vn Krgh, Köhne (1998) Persönliches Interaktinsverhalten Vn Krgh, Köhne (1998) Sziale interpersnelle Kntakte Santr, Bierly (2006) Grad der Offenheit der Persn Vn Krgh, Köhne (1998) Vertrauen Santr, Bierly (2006); Vn Krgh, Köhne (1998) Przedurales Wissen Vrhandensein vn Innvatinsprzessen Vn Krgh, Köhne (1998) Partizipatin Cummings, Teng (2003 Zeitliche Freiräume Vn Krgh, Köhne (1998) Kmmunikatinsabläufe und -verhalten Salmi, Trkkeli (2009) Anreizsysteme Lckett (2008); Vn Krgh, Köhne (1998) Umgang mit Wissen Salmi, Trkkeli (2009) Gatekeeper Chen, Levinthal (1990) Organisatinale Wissensbasis Santr, Bierly (2006) Zurverfügungstellung vn ntwendigen Ressurcen Innvatinsförderndes internes Umfeld Unternehmenskultur Salmi, Trkkeli (2009) Diversität, Umfang und Tiefe des persönlichen vrhandenen Wissens Vertrauen Vrhandensein vn Innvatinsprzessen Unternehmenskultur

9 Transfer- und kntextbezgene Einflüsse TRANSFER- PROZESS KONTEXT KRITERIUM Zu transferierender Inhalt und gewählte Methde Vrhandensein eines definierten Transferprzesses AUTOREN Vn Krgh, Köhne (1998) Vn Krgh, Köhne (1998) Standardisierung Yakhlef (2007) Partizipatin Cummings, Teng (2003); Yakhlef (2007) Knkretisierungsgrad Yakhlef (2007) Gatekeeper Chen, Levinthal (1990) Kmmunikatinsabläufe und verhalten Salmi, Trkkeli (2009) Umgang mit Wissen Salmi, Trkkeli (2009) Erfahrung mit vrangegangenen Transferprjekten Grad der Offenheit der Organisatin Vn Krgh, Köhne (1998) Gemeinsam vrhandenes Wissen Salmi, Trkkeli (2009); Santr, Bierly (2006) Gemeinsame Sprache Salmi, Trkkeli (2009) Spillvers Salmi, Trkkeli (2009) Standards innerhalb der Branche Salmi, Trkkeli (2009) Räumliche Distanz zwischen den transferierenden Organisatinen Salmi, Trkkeli (2009) Intermediäre Czarnitzki et al. (2001); Wright et al. (2008) Zu transferierender Inhalt und gewählte Methde Gemeinsame Sprache Räumliche Distanz zwischen den transferierenden Organisatinen Intermediäre

10 Ausgewählte Przessmdelle des Wissenstransfers AUTOR(EN) PHASEN DES PROZESSES Bnaccrsi, Piccaluga (1994) Knwledge generatin Knwledge transmissin Knwledge prpagatin and absrptin by the firm Vn Krgh und Köhne (1998) Initiierung Wissensfluss Integratin Szulanski (2000) Initiatin Implementatin Ramp-up Integratin Philbin (2008) Terrain Mapping Prpsitin Initiatin Delivery Evaluatin

11 Bedeutende Transferkanäle für KMUs Ein Transferkanal wird verstanden als ein Kriterium zur Beschreibung der Art der Wissensnutzung und enthält dabei keinerlei Aussage über die Methde und den Inhalt. Die bisher empirisch überprüften Transferkanäle umfassen ein weites Spektrum: Persnaltransfer, Transfer vn Prdukten und Dienstleistungen, Publikatinen, F&E-Kperatinen, Ausund Weiterbildung, Finanzierung vn Frschungsprjekten, sziale Kntakte, etc. TRANSFERKANÄLE Patente und Lizenzen Publikatinen F&E-Kperatinen Beratung Aus- und Weiterbildung Persnaltransfer

12 Innvatinsaktivitäten Bestätigter psitiver Zusammenhang zwischen Wissenstransfer und Innvatinsaktivitäten (Vgl. Arvanitis et al., 2008; Lööf und Brström, 2008; Salter und Martin, 2001) Frage nach der adäquaten Messung vn Innvatinsaktivitäten bei KMUs Verkaufszahl merkbar mdifizierter und/der neuer Prdukte (Arvanitis et al., 2008) In einem Jahr umgesetzte Prduktinnvatinen (Kang und Kang, 2009)

13 Erklärungsmdell des Wissenstransfers

14 Kritische Würdigung und Ausblick Erhöhung der Transparenz Beitrag zu einem besseren Verständnis bei allen Beteiligten Vielzahl und Kmplexität hemmender und fördernder Faktren Messknzept für Innvatinsaktivitäten in KMUs Empirische Überprüfung

15 1. Klagenfurter KMU-Tagung Herzlichen Dank für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit! Rmana Rauter und Stefan Vrbach

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