Grundlagen des Holzbaus Formelsammlung

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Grundlagen des Holzbaus Formelsammlung"

Transkript

1 Grundlagen des Holzbaus Formelsammlung Jan Höffgen 3. März 2013 Diese Zusammenfassung wurde auf der Basis der Bachelor-Vorlesung Grundlagen des Holzbaus und der zugehörigen Übung im WS 2012/13 erstellt. Verweise in Schneider Bautabellen für Ingenieure beziehen sich auf die 19. Auflage. Kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit. Wer einen Fehler findet, melde ihn mir bitte.

2 INHALTSVERZEICHNIS Inhaltsverzeichnis 1 Querschnittsnachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit Beanspruchungen Bauteilwiderstand Zug parallel zur Faser Zug unter einem Winkel α zur Faser Druck parallel zur Faser Druck rechtwinklig zur Faserrichtung (Auflagerpressung, Schwellendruck) Druck unter einem Winkel α zur Faser Biegung Schubspannungsnachweise Schub aus Querkraft Schub aus Torsion Schub aus Querkraft und Torsion Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit 5 3 Versätze Nachweis auf Druck unter einem Winkel γ zur Faser (Stirnversatz) Nachweis der Spannungen im Vorholz Stiftförmige Verbindungsmittel 7.1 Tragfähigkeit auf Abscheren - genauer Nachweis Vereinfachter Nachweis - Verbindungsmittel allgemein VM-Abstände bei Anschlüssen unter Winkel γ Nägel Allgemeines Nagelabstände Mindestabstände Höchstabstände Tragfähigkeit auf Abscheren - Vereinfachter Nachweis - Vereinfachung für Nägel Tragfähigkeit bei Beanspruchung in Nagelachse (Herausziehen) Stabdübel, Bolzen, Passbolzen und Gewindestangen Charakteristische Festigkeitswerte Anwendungsregeln Beanspruchung rechtwinklig zur Stiftachse Mindestabstände Holzschrauben Beanspruchbarkeit in Schraubenachse Beanspruchbarkeit rechtwinklig zur Schraubenachse Kombinierte Beanspruchung von Schrauben Stabilitätsgefährdete Bauteile Biegeknicken von Druckstäben - Ersatzstabverfahren Biegedrillknicken (Kippen) Auflagerkräfte durch Kippen - Schub aus Torsion Schwinden und Quellen Tabellen 2 J.H. Seite 2

3 1 QUERSCHNITTSNACHWEISE IM GRENZZUSTAND DER TRAGFÄHIGKEIT 1 Querschnittsnachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit E d R d 1.1 Beanspruchungen Lastkombination: E d = j γ G,jG k,j γ P P k γ Q,1 Q k,1 i>1 γ Q,iψ 0,i Q k,i γ G = 1.35, γ Q = 1.5 (ungünstige Auswirkungen) (S9.) ψ 0,W ind = 0.6, ψ 0,Schnee,<1000m = 0.5, ψ 0,Nutzlast = 0.7 (S3.5, 9.) Grenzzustand der Gebraustauglichkeit: γ i = 1.0 Außergewöhnliche Kombination: E d,a = j G kj P k A d ψ 1,1 Q k,1 i>1 ψ 2,iQ k,i 1.2 Bauteilwiderstand Bemessungswert der Baustoffeigenschaft: f i,d = k mod fi,k γ M 1. Bestimmung der Nutzungsklasse (NKL) [S9.5] NKL ϑ Φ Ausgleichsfeuchte ω gl mittl. Holzfeuchte (NH) Beispiel 1 20 C 65% 5 10% < 12% geschlossen, beheizt 2 20 C 85% 10 20% < 29% offen, überdacht 3 sonst Witterung 2. Bestimmung der Klasse der Lasteinwirkungsdauer (KLED) [S9.6] KLED akkumulierte Dauer ständig länger als 10 Jahre Eigenlasten, ungleichmäßige Setzungen lang 6 Monate - 10 Jahre mittel 1 Woche - 6 Monate (Temperatur-), Feuchteänderungen kurz kürzer als eine Woche sehr kurz 3. Ablesen von k mod [S9.5] bei Kombination von Einwirkungen: k mod für die Einwirkung mit der kürzesten Dauer maßgebend. Ablesen von γ M (Holz: 1.3) [S9.5] 1.3 Zug parallel zur Faser Mittige Zugkraft: f t,0,d σ t,0,d = F t,d A n J.H. Seite 3

4 1 QUERSCHNITTSNACHWEISE IM GRENZZUSTAND DER TRAGFÄHIGKEIT Ausmittige Zugkraft (symmetrischer Anschluss): f t,0,d σ t,0,d = k t Ft,d A n k t = 1.5, falls letztes VM der Lasche ausziehfest, k t = 2.5 sonst Keine Abminderung des Querschnitts bei Nägeln und Holzschrauben mit d 6mm, die ohne Vorbohrung eingetrieben werden, sonst Abzug der Löcher Symmetrische Zuganschlüsse: Berechnung der Zugkraft in ausziehfesten VM siehe Abschnitt.2 1. Zug unter einem Winkel α zur Faser σ t,α,d f t,0,d f t,0,d f sin 2 α+ f t,0,d t,90,d f sin α cos α+cos 2 α v,d 1.5 Druck parallel zur Faser f c,0,d σ c,0,d = F c,d A n Keine Abminderung des Querschnitts bei Schwächungen im Druckbereich, die mit einem steiferen Material ausgefüllt werden 1.6 Druck rechtwinklig zur Faserrichtung (Auflagerpressung, Schwellendruck) k c,90 f c,90,d σ c,90,d = F c,90,d A ef k c,90 berücksichtigt die Art der Einwirkung, der Spaltgefahr und des Grades der Druckverformung k c,90 = 1.0 für VH aus Nadelholz und BSH mit l 1 < 2h sowie Laubholz k c,90 = 1.25 für VH aus Nadelholz bei kontinuierlicher Lagerung mit l 1 2h k c,90 = 1.5 für BSH aus Nadelholz bei kontinuierlicher Lagerung mit l 1 2h sowie für VH aus Nadelholz bei Einzellagerung mit l 1 2h und bei Auflagerknoten von Stabwerken mit indirekten Verbindungen k c,90 = 1.75 für BSH mit l 1 2h bei Einzellagerung Kontinuierliche Lagerung Schwellendruck (links); Einzellagerung Auflagerdruck (rechts) A ef : wirksame Kontaktfläche bei Druckbeanspruchung rechtwinklig zur Faserrichtung; tatsächliche Kontaktlänge l wird auf jeder Seite (wenn vorhanden) um min{30mm, a, l, l1 2 } erhöht 1.7 Druck unter einem Winkel α zur Faser σ c,α,d = F c,α,d A f c,0,d f c,0,d k sin 2 α+cos 2 α c,90 f c,90,d 1.8 Biegung Biegespannungsnachweis einachsige Biegung: σ m,d f m,d zweiachsige Biegung: σ m,y,d f m,y,d + k m σm,z,d f m,z,d und k m σm,y,d f m,y,d + σ m,z,d f m,z,d k m = 0.7 für Rechteckquerschnitte aus Voll-, Brettschicht- und Furnierschichtholz; k m = 1.0 bei anderen Querschnitten und anderen Holzwerkstoffen J.H. Seite

5 2 NACHWEISE IM GRENZZUSTAND DER GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT Biegung und Zug einachsige Biegung und Zug: σ t,0,d f t,0,d + σ m,d f m,d zweiachsige Biegung und Zug: σ t,0,d f t,0,d + σ m,y,d f m,y,d + k m σm,z,d f m,z,d und σ t,0,d f t,0,d + k m σm,y,d f m,y,d + σ m,z,d f m,z,d Biegung und Druck einachsige Biegung und Druck: ( σc,0,d f c,0,d ) 2 + σ m,d f m,d zweiachsige Biegung und Druck: ( ) 2 ( ) 2 σc,0,d σ f c,0,d + m,y,d f m,y,d + k m σm,z,d σc,0,d f m,z,d und f c,0,d + km σm,y,d f m,y,d + σ m,z,d f m,z,d Zusätzliche Stabilitätsnachweise erforderlich (Abschnitt 8.1) 1.9 Schubspannungsnachweise Schub aus Querkraft Bemessungswert der Schubspannung (Rechteckquerschnitt): τ d = 1.5 A ef = k cr b h k cr = 2.0 f v,k für VH und Balkenschichtholz aus Nadelholz k cr = 2.5 f v,k für Brettschichtholz k cr = 1.0 sonst Bei Stäben aus Nadelschnittholz dürfen die Werte k cr in Bereichen, die mindestens 1.50m vom Hirnholzende des Holzes entfernt liegen, um 30% erhöht werden V d : maßgebende Querkraft im Abstand h vom Auflagerrand (h: Trägerhöhe über Auflagermitte) Einfeldträger unter Gleichlast: V d = q d 2 (l h) Einzellasten, die auf der Oberseite des Biegestabes innerhalb eines Abstandes h angreifen, dürfen vernachlässigt werden Nachweis: τ d f v,d Bei Doppelbiegung in Rechteckquerschnitten: τ 2 y,d + τ 2 z,d f 2 v,d Schub aus Torsion τ tor,d = M T W T k shape f v,d k shape = 1.2 für runde Querschnitte, k shape = min{ h b, 2.0} für Rechteckquerschnitte Schub aus Querkraft und Torsion ( ) 2 ( ) 2 τ tor,d τy,d τz,d k shape f v,d + f v,d + f v,d 2 Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit 1. Charkteristische (seltene) Bemessungssituation (Schäden an eingebauten Bauteilen) (S9.16) Einwirkungskombination: E d = j G k,j Q k,1 i>1 ψ 0,i Q k,i (ψ 0 aus S9.) Sofortige Durchbiegung aus veränderlichen Lasten w inst = w Q1,inst + i 2 ψ 0,i w Qi,inst l 500 l 300 w inst aus Tabellen; Einfeldträger unter Gleichlast: w = 5 E mean : gemittelter E-Modul 38 V d A ef ql E meani J.H. Seite 5

6 3 VERSÄTZE Enddurchbiegung aus seltener Kombination: w fin = w G,fin w G,inst + w Q,fin = w G,inst k def + w Q1,inst (1 + ψ 2,1 k def ) + i 2 w Qi,inst (ψ 0,i + ψ 2,i k def ) l aus S9.) Verformungsbeiwert k def 300 l 150 (ψ i 2. Quasi-ständige Bemessungssituation (optisches Erscheinungsbild) (S9.16) Einwirkungskombination: E d = j G k,j i ψ 2,i Q k,i Enddurchbiegung aus quasi-ständiger Kombination (alle Komponenten mit gleichem Kriechverhalten): w fin,net = (w G,inst + i 1 ψ 2,i w Qi,inst ) (1 + k def ) w 0 3 Versätze l 350 l 250 w 0 : Überhöhung im lastfreien Zustand Komponenten mit unterschiedlichem Kriechverhalten: Berechnung der Endverformungen mit den Endwerten der Mittelwerte der entsprechenden Elastizitäts-, Schub- und Verschiebungsmoduln: E mean,fin = Emean 1+k def ; G mean,fin, K ser,fin entsprechend Vorholzlänge l v 200mm, l v 8 t v J.H. Seite 6

7 STIFTFÖRMIGE VERBINDUNGSMITTEL Versatztiefe t v in Abhängigkeit vom Strebenneigungswinkel γ und der Balkenhöhe h γ t v 50 h / 50 γ 60 h ( 2 /3 γ /120 ) 60 h /6 3.1 Nachweis auf Druck unter einem Winkel γ zur Faser (Stirnversatz) NW: σ c, γ 2,d f c, γ 2,d σ c, γ 2,d = F γ c, 2,d A = F d cos γ 2 b tv/cos γ 2 f c, γ 2,d = = F d cos 2 γ 2 b t v f ( c,0,d fc,0,d ) 2+ ( 2 f sin 2 ( γ c,90,d 2 ) fc,0,d ) 2+cos 2 f sin( γ v,d 2 ) cos( γ 2 ) ( γ 2 ) 3.2 Nachweis der Spannungen im Vorholz Wenn l v real nicht existiert, l v = 8 t v ansetzen τ d = H d A ef = F d cos γ l v b k cr f v,d (vgl. Abschnitt 1.9.1) Stiftförmige Verbindungsmittel.1 Tragfähigkeit auf Abscheren - genauer Nachweis Lochleibungsfestigkeit f h,k für alle Holzarten in Verbindung Bei Lochleibung zur Faserrichtung (d 8mm): f h,90,k = f h,0,k k 90 (Abschnitt 1.6, 6.3) Festigkeitsbeiwert β = f h,2,k f h,1,k Fließmoment M y,rk abhängig von der Art des VM J.H. Seite 7

8 STIFTFÖRMIGE VERBINDUNGSMITTEL Holz-Holz und Holz-Holzwerkstoff Verbindungen Einschnittige Verbindungen: f h,1,k t 1 d (a) f h,2,k t 2 d (b) [ ] ] f h,1,k t 1 d 1+β [ β + 2β t2 t 1 + ( t2 t 1 ) 2 + β 3 ( t2 t 1 ) 2 β(1 + t2 t 1 ) + F ax,rk (c) F v,rk = min [ ] 1.05 f h,1,k t 1 d 2+β 2β(1 + β) + β(2+β)m y,rk f h,1,k d t β + F ax,rk 2 1 (d) [ ] 1.05 f h,1,k t 2 d 1+2β 2β 2 (1 + β) + β(1+2β)m y,rk f h,1,k d t β + F ax,rk 2 2 (e) β 1+β 2M y,rk f h,1,k d + F ax,rk (f) Zweischnittige Verbindungen: f h,1,k t 1 d (g) 0.5f h,2,k t 2 [ d ] (h) F v,rk = min 1.05 f h,1,k t 1 d 2+β 2β(1 + β) + β(2+β)m y,rk f h,1,k d t β + F ax,rk 2 1 (j) β 1+β 2M y,rk f h,1,k d + F ax,rk (k) Stahl-Holz Verbindungen Einschnittige { Verbindung mit dünnem Stahlblech (t 0.5 d): 0. fh,k t 1 d (a) F v,rk = min M y,rk f h,k d + F ax,rk (b) Einschnittige Verbindung mit dickem Stahlblech (t d, Toleranz des Lochdurchmessers < 0.1 d): f h,k t 1 d [ ] (c) F v,rk = min f h,k t 1 d 2 + M y,rk f h,k d t 1 + F ax,rk 2 1 (d) 2.3 M y,rk f h,k d + F ax,rk (e) Zweischnittige Verbindung mit innenliegendem Stahlblech: f h,1,k t 1 d [ ] (f) F v,rk = min f h,1,k t 1 d 2 + M y,rk f h,1,k d t 1 + F ax,rk 2 1 (g) 2.3 M y,rk f h,1,k d + F ax,rk (h) Zweischnittige { Verbindung mit dünnen Stahlblechen (t 0.5 d): 0.5 fh,2,k t 2 d (j) F v,rk = min M y,rk f h,2,k d + F ax,rk (k) Zweischnittige Verbindung mit dicken Stahlblechen (t d, Toleranz des Lochdurchmessers < 0.1 d): { 0.5 fh,2,k t 2 d (l) F v,rk = min 2.3 M y,rk f h,2,k d + F ax,rk (m) Bei Blechdicken zwischen 0.5 d und d darf geradlinig zwischen den entsprechenden Grenzwerten interpoliert werden. Es sind Spannungsnachweise für die Stahlbleche zu führen J.H. Seite 8

9 STIFTFÖRMIGE VERBINDUNGSMITTEL Höchstwerte für Seileffekt (Ausziehwiderstand) F ax,rk k ax F Rk,Johansen k ax = 0.15 für runde, glattschaftige Nägel (S9.50, i. d. R. vernachlässigbar) k ax = 0.25 für quadratische, glattschaftige Nägel k ax = 0.5 für profilierte Nägel k ax = 1 für Schrauben k ax = 0.25 für Bolzen und Passbolzen k ax = 0 für Stabdübel Bemessungswert der Tragfähigkeit je Scherfuge und Verbindungsmittel: F v,rd = k mod F v,rk γ M.2 Vereinfachter Nachweis - Verbindungsmittel allgemein Gleichungen für F v,rk des vereinfachter Nachweises sind unabhängig von der Art des Verbindungsmittels Holz-Holz- und Holzwerkstoff-Holz-Verbindungen F v,rk = 2 β 1+β 2 M y,rk f h,1,k d ( ) Mindestdicke für das Seitenholz 1: t 1,req = β 1+β + 2 My,Rk f h,1,k d Mindestdicke ( (bzw. Einschlagtiefe) ) für das Seitenholz 2 einer einschnittigen Verbindung: 2 My,Rk t 2,req = β + 2 f h,2,k d ( Mindestdicke von Mittelhölzern bei zweischnittigen Verbindungen: t 2,req = 1.15 ) My,Rk 1+β f h,2,k d Wird die Mindestholzdicke nicht eingehalten, ist die charakteristische Tragfähigkeit abzumindern, t indem F v,rk mit dem kleineren der Verhältniswerte 1 t 1,req und t2 t 2,req multipliziert wird. Stahl-Holz-Verbindungen Innen liegende Stahlbleche und außen liegende, dicke Stahlbleche (t d) Tragfähigkeit pro Scherfläche: F v,rk = 2 2 M y,rk f h,1,k d Mindestholzdicke: t req = 1.15 My,Rk f h,k d Außen liegende, dünne Stahlbleche (t 0.5 ) Tragfähigkeit pro Scherfuge: F v,rk = 2 M y,rk f h,k d Mindestholzdicke für Mittelhölzer mit zweischnittig beanspruchten Verbindungsmitteln: My,Rk t req = f h,k d und für alle anderen Fälle t req = 1.15 (2 + My,Rk 2) f h,k d Bei Blechdicken zwischen 0.5 d und d darf geradlinig zwischen den entsprechenden Grenzwerten interpoliert werden. Die Mindestholzdicken dürfen dann vereinfacht bestimmt werden zu: My,Rk t req = 1.15 bzw. t req = f h,k d My,Rk f h,k d J.H. Seite 9

10 5 NÄGEL Ist die Holzdicke t kleiner als die Mindestholzdicke t req, ist der charakteristische Wert der Tragfähigkeit F v,rk mit dem Wert zu multiplizieren Bemessungswert der Tragfähigkeit je Scherfuge und Verbindungsmittel: F v,rd = k mod F v,rk γ M mit γ M = 1.1 t t req Das erste Verbindungsmittel in einer Lasche muss ausziehfest sein Bestimmung von F ax,rd (Abschnitt 5.) In Richtung der Stiftachse wirkende Zugkraft: F t,d = F d t 2 n a F d : Zugkraft in der einseitig beanspruchten Lasche ( N 2 ) n: Anzahl der zur Übertragung der Scherkraft in Richtung der Kraft F d hintereinander angeordneten VM, ohne die zusätzlichen ausziehfesten VM t: Dicke der Lasche a: Abstand der auf Herausziehen beanspruchten VM von der nächsten Verbindungsmittelreihe Nachweis: m F ax,rd F t,d (m ausziehfeste VM) Querschnittsnachweis der Laschen: Abschnitt VM-Abstände bei Anschlüssen unter Winkel γ 1. Bestimmung der Mindestabstände a 1,G/D und a 2,G/D im Gurt und der Diagonalen 2. Mindestabstand im Gurt senkrecht zur Faser: a,g = min{a 2,G ; a 1,D sin γ} 3. Mindestabstand in der Diagonalen senkrecht zur Faser: a,d = min{a 2,D ; a 1,G sin γ}. Bestimmung von a 3,c,GD, a 3,t,GD, a,c,gd, a,t,gd 5. Bestimmung der maximalen VM-Anzahl in a,d - und a,g -Richtung Parallelogramm 5 Nägel 5.1 Allgemeines Bezeichnung: z.b. Na2x100 d =.2mm; l = 100mm Nägel sollen so tief eingeschlagen werden, dass der Kopf bündig mit der Holzoberfläche abschließt. Bei Anschlüssen von Holzwerkstoffen an Holzbauteilen dürfen die Nägel nicht weiter als 2 mm versenkt werden. Ggf. sind die Mindestdicken anzupassen. Der Durchmesser von vorgebohrten Löchern sollte ca. 0, 9d betragen, bei Stahlblech-Holz-Verbindungen darf der Lochdurchmesser im Stahlblech bis zu 1mm größer sein. Bei Holz mit einer charakteristischen Rohdichte von mehr als 500 kg /m 3 gesamten Nagellänge vorzubohren. sind die Nagellöcher auf der Ein Anschluss muss mindestens zwei Nägel enthalten. Nagelverbindungen ins Hirnholz (parallel zur Faser) dürfen rechnerisch nicht angesetzt werden. J.H. Seite 10

11 5 NÄGEL 5.2 Nagelabstände Mindestabstände Bauteile aus Sperrholz: Mindestabstände zum Hirnholz und zu den Rändern: 3d bei unbeanspruchtem Holzrand, (3 + sin α) bei belastetem Holzrand (α: Winkel zwischen Kraftrichtung und belastetem Rand) Baufurniersperrholz-Holzverbindungen: Abminderung von a 1, a 2 mit Faktor 0.85 Stahlblech-Holz-Verbindungen: Abminderung von a 1, a 2 mit Faktor Höchstabstände Holz-Holz: Bei tragenden Nägeln und Heftnägeln parallel zur Faser max. 0d, rechtwinklig max. 20d Verbindungen mit HW oder Gipskarton: max. 0d Gipskarton-Holz: max. 60d J.H. Seite 11

12 5 NÄGEL 5.3 Tragfähigkeit auf Abscheren - Vereinfachter Nachweis - Vereinfachung für Nägel Fließmoment M y,rk i. d. R. mit Nägelmindestzugfestigkeit f u = 600 N /mm 2 Lochleibungsfestigkeit f h,1,k : siehe Abschnitt.1 Mindestholzdicken (Spaltgefahr) bei Nagelverbindungen ohne Vorbohren: t max { 1 d; (13 d 30) ρ } k 200 Halbierung des Wertes für NH bei Randabständen rechtwinklig zur Faser von min. 10d für ρ k 20 kg m bzw. min 1d für 20 kg 3 m ρ 3 k 500 kg m und für Kiefernholz 3 Mindestdicke t 2 des Mittelteils bei sich übergreifenden Nägeln (gegenüberliegende Nagellung) ohne vorgebohrte Nagellöcher: t 2 > d + l (l: Einschlagtiefe im Mittelholz) Bei unterschiedlichen k mod für Holz und Holzwerkstoff in einer Verbindung: k mod = k mod,1 k mod,2 Holz-Holz-Verbindungen: F v,rk = 2 M y,rk f h,1,k d Mindest-Einschlagtiefe t req = 9 d Bei Einschlagtiefen 9 d < t vorh d muss die Tragfähigkeit um den Faktor t vorh t req abgemindert werden. Bei Einschlagtiefen t vorh < d darf die der Nagelspitze nächstliegende Scherfuge nicht in Rechnung gestellt werden. Holzwerkstoff-Holz- und Gipswerkstoff-Holz-Verbindungen: F v,rk = A 2 M y,rk f h,1,k d J.H. Seite 12

13 5 NÄGEL Bei einschnittigen HW-H-Verbindungen mit profilierten Nägeln, nicht jedoch bei Gipsplatten- Holz-Verbindungen, darf F v,rk um einen Anteil F v,rk = min{0.5 F v,rk ; 0.25 F ax,rk } erhöht werden. Stahlblech-Holz-Verbindungen: F v,rk = A 2 M y,rk f h,1,k d Bei einschnittigen HW-H-Verbindungen mit profilierten Nägeln darf F v,rk um einen Anteil F v,rk = min{0.5 F v,rk ; 0.25 F ax,rk } erhöht werden. Erforderliche Nagelanzahl: n erf = F t,ed F v,rd Effektive Nagelanzahl n ef in einer Reihe mit n Nägeln in Faserrichtung: Falls Nägel um mind. 1d senkrecht zur Faserrichtung versetzt angeordnet: n ef = n Sonst: n ef = [ min { n; n 0.9 a 1 }] 13d 90 α α 90 + n Tragfähigkeit bei Beanspruchung in Nagelachse (Herausziehen) Einschlagtiefe t pen einschließlich Nagelspitze (rechtwinklig zur Fasrrichtung und Schrägnagelung) Mindestabstände analog Abscheren (5.2.1), bei Schrägnagelung muss der Mindestabstand zum beanspruchten Rand mindestens 10d betragen. J.H. Seite 13

14 6 STABDÜBEL, BOLZEN, PASSBOLZEN UND GEWINDESTANGEN Charakteristischer Wert des Ausziehwiderstands Sondernägel: F ax,rk = min { } f ax,k d t pen ; f head,k d 2 h glattschaftige Nägel: F ax,rk = min { } f ax,k d t pen ; f ax,k d t + f head,k d 2 h für t pen 12d : f ax,k = ρ 2 k, f head,k = ρ 2 k Bemessungswert: F ax,d = k mod γ M F ax,rk (γ M = 1.3) 6 Stabdübel, Bolzen, Passbolzen und Gewindestangen 6.1 Charakteristische Festigkeitswerte Stabdübel Bolzen und Passbolzen Gewindestangen 6.2 Anwendungsregeln Bohrlochdurchmesser im Holz: d l = d Bohrlochdurchmesser im Stahl: d l d + 1mm Bei außen liegenden Stahllaschen sind statt Stabdübeln Passbolzen einzusetzen In einer Verbindung sind mindestens Scherflächen bei mindestens 2 SDü anzuordnen. Bei nur einem Stabdübel darf nur 50% der Tragfähigkeit angesetzt werden. J.H. Seite 1

15 6 STABDÜBEL, BOLZEN, PASSBOLZEN UND GEWINDESTANGEN Bei n Verbindungsmitteln mit d 6mm in Kraftrichtung hintereinander ist die zu übertragende Kraft rechnerisch von n ef = min { n; n 0.9 a 1 13d} VM aufzunehmen Wird das Spalten durch Verstärkungen rechtwinklig zur Faser verhindert, darf n ef = n gesetzt werden. In biegesteifen Verbindungen mit einem Stabdübelkreis gilt n ef = n. Bei mehreren Stabdübelkreisen gilt n ef = 0, 85 n. Unter dem Kopf des Passbolzens und unter der Mutter sind Unterlegscheiben mit einem Mindestdurchmesser von 3 d und einer Mindestdicke von 0, 3 d anzuordnen. Die Tragfähigkeit eines außenliegenden Stahlbleches sollte auf diejenige einer kreisrunden Unterlegscheibe mit dem kleineren Wert von 12t (mit t als Stahlblechdicke) und d (mit d als Bolzendurchmesser) als Durchmesser begrenzt werden. 6.3 Beanspruchung rechtwinklig zur Stiftachse Nachweis analog.1 bzw..2 (vereinfacht) Charakteristisches Fließmoment: M y,rk = 0.3 f u,k d 2,6 Charakteristischer Wert der Lochleibungsfestigkeit Holz-Holz, Stahlblech-Holz: f h,0,k = ( d) ρ k f h,α,k = f h,0,k k 90 sin 2 α+cos 2 α k 90 = d für NH k 90 = d für Furnierschnittholz LVL k 90 = d für LH Baufurniersperrholz: f h,k = 0.11 ( d) ρ k OSB-Platten und Spanplatten: f h,k = 50 d 0.6 t 0.2 f h in N mm 2, d in mm, ρ in kg m 3 Bei Verbindungen mit Bolzen und Passbolzen darf der nach den vereinfachten Regeln berechnete Wert der Tragfähigkeit F v,rk um einen Anteil F v,rk = min{0.25 F v,rk ; 0.25 F ax,rk } erhöht werden 0.25 F v,rk maßgebend ab Verbindungsmittelabstand a 1 5 d (Bolzen zusätzlich d Loch d Bo + 1mm) Stahlversagen F ax,rd : Schneider S Querdruck unter Stahlplatte/Unterlegscheibe: F ax,head,k = f c,90,k A ef A ef : Unterlegscheibenfläche oder maßgebender Anteil an Stahlblech (Annahme konstanter Spannungsverteilung), vgl. oben Für F ax,rk Minimum maßgebend 6. Mindestabstände Stabdübel und Passbolzen J.H. Seite 15

16 7 HOLZSCHRAUBEN Bolzen und Gewindestangen 7 Holzschrauben Laubholz immer, Nadelholz mit Schraubendurchmesser d > 6mm vorbohren Auf der Schaftlänge mit Schaftdurchmesser, im Gewindebereich mit 0.7 d bohren Bei selbstbohrenden Schrauben muss der Bohrlochdurchmesser kleiner als der Innendurchmesser d 1 der Schraube sein. 7.1 Beanspruchbarkeit in Schraubenachse Anwendungsregeln Mindestholzdicke t 12 d Mindesteinbindetiefe auf der Seite der Schraubenspitze: t 6 d Mindestabstände a 1 7 d a 2 5 d a 1,CG 10 d a 2,CG d J.H. Seite 16

17 7 HOLZSCHRAUBEN Wirksame Schraubenanzahl bei Schraubengruppen: n ef = n 0.9 Ausziehtragfähigkeit des Gewindes je Schraube F ax,α,rk = f ax,k d l ef 1.2 cos 2 α+sin 2 α k d für Schrauben mit 6mm d 2mm und 0.6 d1 d 0.75 f ax,k = 0.52 d 0.5 l 0.1 ef ρk 0.8: char. Wert der Ausziehfestigkeit [N /mm] (ETA/geg.) l ef : Eindringtiefe des Gewindeteils (bei Holz-Holz: kleinerer Wert maßgebend) α 30 : Winkel zwischen Schraubenachse und Faserrichtung (sonst in f ax,k berücksichtigt) k d = min{ d 8 ; 1} ( ) 0.8 F ax,α,rk = f ax,k d l ef 1.2 cos 2 α+sin 2 α ρk ρ s in allen anderen Fällen ρ a : zugehörige Rohdichte für f ax,k (ETA/geg.) Durchziehtragfähigkeit eines Schraubenkopfes: F ax,rk = f head,k d 2 h ( ρk ρ s ) 0.8 f head,k : char. Wert der Durchziehfestigkeit für die zugehörige Rohdichte ρ a d h : Durchmesser des Schraubenkopfes (ETA/geg.) nicht relevant für Stahlblech-Holz-Verbindungen und Vollgewindeschrauben (VG) Zugtragfähigkeit je Schraube: F t,rk = f tens,k (ETA/geg.) F ax,rd,ges = k mod γ M n ef F ax,rk,min 7.2 Beanspruchbarkeit rechtwinklig zur Schraubenachse Effektiver Durchmesser für die Berechnung der Lochleibungsfestigkeit, des Fließmoments und der Mindestabstände für Schrauben mit teilweise glattem Schaft und Gewindeaußendurchmesser = Schaftdurchmesser bei einer Eindringtiefe des Schaftes in das Holz mit der Schraubenspitze von mind. d: d ef = d Sonst d ef = 1.1 d 1 Für Verbindungen mit Schrauben mit d 6mm: Nachweis für Nägel (Abschnitt 5.3), sonst Nachweis für Bolzenverbindungen (Abschnitt 6.3) Schrauben mit einem Gewinde nach DIN 7998: M y,k = 0.3 f u,k d 2.6 (sonst: Versuche) Bei Verbindungen mit Holzschrauben darf der nach den vereinfachten Regeln berechnete Wert der Tragfähigkeit F v,rk um einen Anteil F v,rk = min{f v,rk ; 0.25 F ax,rk } erhöht werden Bei um α zur Lastrichtung geneigten Schrauben lässt sich die Beanspruchbarkeit berechnen zu F v = F ax cos α Bei kleinem α ist der Abschernachweis irrelevant, da die axiale Tragfähigkeit aufgrund der höheren Steifigkeit früher aktiviert wird. 7.3 Kombinierte Beanspruchung von Schrauben ( ) 2 ( ) 2 Fax,Ed Fv,Ed F ax,rd + F v,rd Berechnung der F i,rd für die jeweiligen n i,ef (getrennt zu ermitteln für Abscheren und Herausziehen) J.H. Seite 17

18 8 STABILITÄTSGEFÄHRDETE BAUTEILE 8 Stabilitätsgefährdete Bauteile 8.1 Biegeknicken von Druckstäben - Ersatzstabverfahren 1. Festlegung der zu untersuchenden Achse(n): Knicken um y Ausweichen in z 2. Bestimmung der effektiven Knicklänge l ef = β l allgemein Einfluss der Nachgiebigkeit: Bestimmung über K ϕ = n i=1 K r2 i = K n i=1 (x2 i + y2 i ) R i : Abstand des VM i vom Rotationszentrum K: Verschiebungsmodul eines VM je Scherfuge [ N /mm] K = K ser für den Gebrauchstauglichkeitsnachweis K = Ku,mean γ M = 2 3 K ser γ M für den Tragfähigkeitsnachweis Stabdübel, Passbolzen, Bolzen und Gewindestangen 1, Holzschrauben und Nägel in vorgebohrten Löchern: K ser = ρ 1.5 m d 23 Nägel (nicht vorgebohrt): K ser = ρ 1.5 m d Klammern: K ser = ρ 1.5 m d Ringdübel Typ A und Scheibendübel Typ B: K ser = ρ m dc 2 Scheibendübel mit Zähnen Typ C1 bis C9: K ser = 1.5 ρ m dc Scheibendübel mit Dornen Typ C10, C11: K ser = ρ m dc 2 Da die Norm für BSH noch nicht offiziell ist, dürfen für ρ m entsprechende Werte von Vollholzklassen eingesetzt werden Bei Stahlblech-Holz-Verbindungen sollte K ser verdoppelt werden. Zur Ermittlung der Knicklängenbeiwerte ist E = Emean γ M zu verwenden. 1 Bei Bolzen und Gewindestangen ist mit einem zusätzlichen Schlupf von 1mm zu rechnen, der zu den mit Verschiebungsmoduln ermitteln Verschiebungen hinzuzurechnen ist. J.H. Seite 18

19 8 STABILITÄTSGEFÄHRDETE BAUTEILE J.H. Seite 19

20 8 STABILITÄTSGEFÄHRDETE BAUTEILE 3. Bestimmung des Schlankheitsgrads λ = l ef Trägheitsradius i = I A Rechteckquerschnitte: i y = Kreisquerschnitte: i = d. Bezogene Schlankheit λ rel,c = i h h, i z = b b fc,0,k σ c,crit = λ π fc,0,k E 0.05 σ c,crit = π2 E 0.05 λ : Ideelle Knickspannung nach Euler 2 f c,0,k : char. Druckfestigkeit E 0.05 : char. E-Modul GL 2 h/c GL 28 h/c GL 32 h/c GL 36 h/c λ rel = λ / / / / C1 C16 C18 C20 C22 C2 λ rel = λ C27 C30 C35 C0 C5 C50 λ rel = λ J.H. Seite 20

21 8 STABILITÄTSGEFÄHRDETE BAUTEILE { 5. Knickbeiwert k c = min 1 k+ k 2 λ 2 rel,c } ; 1 k = 0.5 [1 + β c (λ rel 0.3) + λ 2 rel ] β c = 0.2 für VH und Balkenschichtholz, β c = 0.1 für BSH und Funierholz Für λ rel 0.3 ist k c = 1 und der Stab ist nicht knickgefährdet Alternativ: Für C2, C30, GL2 36 k c in Abhängigkeit von λ aus S9.25 ablesen 6. Nachweis Reine Druckbeanspruchung: Druck und Biegung Knicken um y : Knicken um z : σ c,0,d k c,y f c,0,d σ c,0,d k c,z f c,0,d σ c,0,d k c f c,0,d (größerer Schlankheitsgrad λ ist maßgebend) + σ m,y,d f m,y,d + k m σm,z,d f m,z,d + k m σm,y,d f m,y,d + σ m,z,d f m,z,d k m = 0.7 für Rechteckquerschnitte aus Voll-, Brettschicht- und Furnierschichtholz; k m = 1.0 bei anderen Querschnitten und anderen Holzwerkstoffen Für Biegestäbe mit Rechteckquerschnitt und l ef h b > 10 Kippnachweis führen 2 7. Wenn Stab nicht knickgefährdet: Nachweise nach Abschnitt Biegedrillknicken (Kippen) Keine Kippgefährdung, wenn Bauteilhöhe gering ist oder seitliche Abstützungen angebracht sind Kritisches Moment: M crit = π EIz GI l ef T I y I y I z 1 + EAww GI T π2 (A lef 2 ww : Wölbwiderstand) Bemessung: Kippstabilitätsnachweis für Biegestäbe 1. Bestimmung der Einwirkungen 2. Berechnung von M [y/z],d 3. Berechnung von σ m,[y/z],d = M [y/z],d W [y/z]. Bemessungwert der Festigkeit: f m,d = k mod fm,k γ M 5. Effektive Kipplänge Für gabelgelagerten Einfeldträger mit konst. Momentenbelastung gilt: l ef = l l Ansonsten gilt: l ef = [ ] [ l] a 1 1 a 2 az B l T a z = Abstand des Lastangriffspunktes zum Schwerpunkt (unten Minus, oben Plus) B = E I z = E b3 h 12 T = G I T = G b3 h 3 GL 2 h/c GL 28 h/c GL 32 h/c GL 36 h/c B T = E G 2.007/ / / /2.079 C1 C16 C18 C20 C22 C2 C27 C30 C35 C0 B T J.H. Seite 21

22 8 STABILITÄTSGEFÄHRDETE BAUTEILE a 1 ; a 2 aus Tabelle 6. Kritische Spannung: σ m,crit = 0.78 b2 h l ef E 0,05 Für Brettschichtholz darf E 0,05 mit 1. multipliziert werden fm,k 7. Bezogener Kippschlankheitsgrad: λ rel,m = σ m,crit 1, 0 für λ rel,m Kippbeiwert: k crit = λ rel,m für 0.75 < λ rel,m. für λ rel,m > 1. 1 λ 2 rel,m Für Biegestäbe mit Rechteckquerschnitt und l ef h b 2 0 gilt k crit = 1.0 Alternativ: Für C2, C30, GL2 36 k crit in Abhängigkeit von λ aus S9.26 ablesen 9. Nachweis σ m,d Für Biegestäbe ohne Druckkraft: k crit f m,d ( ) 2 σm,d σ Für Biegestäbe mit Druckkraft: k crit f m,d + c,0,d k c,z f c,0,d Für zweiachsige Biegung: ( ) 2 σ c,0,d k c,y f c,0,d + σ m,y,d σm,z,d k crit f m,y,d + f m,z,d σ c,0,d k c,y f c,0,d + ( σm,y,d k crit f m,y,d ) 2 + σ m,z,d f m,z,d J.H. Seite 22

23 9 SCHWINDEN UND QUELLEN Auflagerkräfte durch Kippen - Schub aus Torsion muss durch die Gabellagerung aufgenom- Das durch Imperfektion entstandene Moment M T or,d = M d 80 men werden können. Kein gesonderter Nachweis, wenn die mit der Ersatzstablänge l ef ermittelte Kippschlankheit λ rel,m = l ef h b 225 ist und die Stabilisierungskräfte im Bereich der Auflagergabel abgeleitet werden 2 Sonst: Nachweis der Schubspannungen Einwirkung: τ T or = M T or W T or mit M T or = M d 80 und W T or = β h b 2 (Rechteckquerschnitte) β in Abhängigkeit von h b aus S.29 Maßgebende Querkraft am Auflager (Abstand h vom Auflagerrand): V Ed = q d ( l 2 h a 2 ) (Einfeldträger mit Auflagerbreite a) τ [y/z] = 1.5 V[y/z] k cr b h mit k cr = 2.0 f v,k für VH und k cr = 2.5 f v,k NW: ( τ T or,d τy,d k shape f v,d + k shape = min 9 Schwinden und Quellen ) 2 ( ) 2 τz,d f v,d + f v,d (Siehe Abschnitt 1.9.1) { h b 2.0 für Brettschichtholz Quell-/Schwinddehnung: ε = l l α: Quell-/Schwindmaß = α ω ω = G N G T G T 100: Holzfeuchte in % In Berechnung maximal 30% ansetzen (danach Fasersättigung erreicht, Wasser in den Zellhohlräumen und kein Quellen mehr) Temperaturdehnung bei Holzbauwerken darf vernachlässigt werden, da Dehnen und Schwinden entgegengesetzt sind. Eigenspannungen durch Schwinden: σ = E ε (E entsprechend Schwindrichtung) J.H. Seite 23

24 10 TABELLEN 10 Tabellen NormCD - Stand DIN EN 338: EN 338:2009 (D) Tabelle 1 Festigkeitsklassen Charakteristische Werte Nadelholz Laubholz C1 C16 C18 C20 C22 C2 C27 C30 C35 C0 C5 C50 D18 D2 D30 D35 D0 D50 D60 D70 Festigkeitseigenschaften (in N/mm 2 ) Biegung m,k Zug in Faserrichtung t,0,k Zug rechtwinklig zur Faserrichtung t,90,k 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 Druck in Faserrichtung c,0,k Druck rechtwinklig zur Faserrichtung c,90,k 2,0 2,2 2,2 2,3 2, 2,5 2,6 2,7 2,8 2,9 3,1 3,2 7,5 7,8 8,0 8,1 8,3 9,3 10,5 13,5 Schub v,k 3,0 3,2 3, 3,6 3,8,0,0,0,0,0,0,0 3,,0,0,0,0,0,5 5,0 Steifigkeitseigenschaften (in kn/mm 2 ) Mittelwert des Elastizitätsmoduls in Faserrichtung 5 %-Quantil des Elastizitätsmoduls in Faserrichtung Mittelwert des Elastizitätsmoduls rechtwinklig zur Faserrichtung E 0,mean , , , E 0,05,7 5, 6,0 6, 6,7 7, 7,7 8,0 8,7 9, 10,0 10,7 8 8,5 9,2 10,1 10,9 11,8 1,3 16,8 E 90,mean 0,23 0,27 0,30 0,32 0,33 0,37 0,38 0,0 0,3 0,7 0,50 0,53 0,63 0,67 0,73 0,80 0,86 0,93 1,13 1,33 Mittelwert des Schubmoduls G mean 0, 0,5 0,56 0,59 0,63 0,69 0,72 0,75 0,81 0,88 0,9 1,00 0,59 0,62 0,69 0,75 0,81 0,88 1,06 1,25 Rohdichte (in kg/m 3 ) Rohdichte k Mittelwert der Rohdichte mean ANMERKUNG 1 Die oben angegebenen Werte für die Zug-, Druck- und Schubfestigkeit, das 5 %-Quantil des Elastizitätsmoduls, der Mittelwert des Elastizitätsmoduls rechtwinklig zur Faserrichtung und der Mittelwert des Schubmoduls wurden mit den in Anhang A angegebenen Gleichungen berechnet. ANMERKUNG 2 Die tabellierten Eigenschaften gelten für Holz mit einem bei 20 C und 65 % relativer Luftfeuchte üblichen Feuchtegehalt. ANMERKUNG 3 Es kann sein, dass Bauholz der Klasse C5 und C50 nicht immer zur Verfügung steht. ANMERKUNG Die charakteristischen Werte für die Schubfestigkeit werden entsprechend EN 08 für Holz ohne Risse angegeben. Die Auswirkung von Rissen sollte in Bemessungsnormen behandelt werden. 7 J.H. Seite 2

25 10 TABELLEN Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Seite 22 Holzbau und Baukonstruktionen Tabelle 12: Rechenwerte für die charakteristischen Materialkennwerte für Brettschichtholz, DIN EN 119, Tabelle 1 und Tabelle 2 J.H. Seite 25

26 10 TABELLEN DIN EN /NA: Tabelle NA.1 Einteilung der Einwirkungen nach DIN , DIN , DIN 1055-, DIN , DIN , DIN und DIN in Klassen der Lasteinwirkungsdauer (KLED) Einwirkung KLED 2 Wichten- und Flächenlasten nach DIN ständig 3 Lotrechte Nutzlasten nach DIN A Spitzböden, Wohn- und Aufenthaltsräume mittel B Büroflächen, Arbeitsflächen, Flure mittel C Räume, Versammlungsräume und Flächen, die der Ansammlung von Personen dienen können (mit Ausnahme von unter A, B, D und E festgelegten Kategorien) D Verkaufsräume E F Fabriken und Werkstätten, Ställe, Lagerräume und Zugänge, Flächen mit erheblichen Menschenansammlungen Verkehrs- und Parkflächen für leichte Fahrzeuge (Gesamtlast 25 kn), Zufahrtsrampen zu diesen Flächen G Flächen für den Betrieb mit Gegengewichtsstaplern H nicht begehbare Dächer, außer für übliche Erhaltungsmaßnahmen, Reparaturen K Hubschrauber Regellasten kurz T Treppen und Treppenpodeste kurz Z Zugänge, Balkone und Ähnliches kurz Horizontale Nutzlasten nach DIN Horizontale Nutzlasten infolge von Personen auf Brüstungen, Geländern und anderen Konstruktionen, die als Absperrung dienen Horizontallasten zur Erzielung einer ausreichenden Längs- und Quersteifigkeit Horizontallasten für Hubschrauberlandeplätze auf Dachdecken für horizontale Nutzlasten für den Überrollschutz kurz mittel lang mittel kurz mittel kurz kurz a kurz sehr kurz 5 Windlasten nach DIN kurz / sehr kurz b 6 Schneelast und Eislast nach DIN Geländehöhe des Bauwerkstandortes über NN m Geländehöhe des Bauwerkstandortes über NN > m 7 Anpralllasten nach DIN sehr kurz 8 Horizontallasten aus Kran- und Maschinenbetrieb nach DIN kurz a b Entsprechend den zugehörigen Lasten. Bei Wind darf für k mod das Mittel aus kurz und sehr kurz verwendet werden. kurz mittel NCI Zu Klassen der Lasteinwirkungsdauer (NA.3) Einwirkungen der Klasse der Lasteinwirkungsdauer sehr kurz wirken weniger als eine Minute auf die Bauteile und Verbindungen ein. NormCD - Stand J.H. Seite 26

27 10 TABELLEN Seite 3 EN ISO 709: Maße Siehe Bild 1 und Tabellen 1 und 2. Bild 1 Maße Tabelle 1 Maße (Vorzugsgrößen) Maße in Millimeter Nenngröße (Gewinde- Nenndurchmesser d) Lochdurchmesser Außendurchmesser Dicke min. = Nennmaß d 1 d 2 h max. max. = Nennmaß min. Nennmaß max. min. 5 5,5 5,8 18,0 16,9 2 2,3 1,7 6 6,60 6,96 22,0 20,7 2 2,3 1,7 8 9,00 9,36 28,0 26,7 3 3,6 2, 10 11,00 11,3 3,0 32, 3 3,6 2, 12 13,50 13,93,0 2,,6 3, 16 17,5 18,2 56,0 5, ,00 22,8 72,0 70, ,00 26,8 85,0 82, ,0 102, ,0 122,5 8 9,2 6,8 Tabelle 2 Maße (Zu vermeidende Größen) Maße in Millimeter Nenngröße (Gewinde- Nenndurchmesser d) Lochdurchmesser Außendurchmesser Dicke min. = Nennmaß d 1 d 2 h max. max. = Nennmaß min. Nennmaß max. min. 1 15,50 15,93 50,0 8,1,6 3, 18 20,00 20,8 N1) 60,0 58, ,00 2,8 80,0 78, N1) 27 30,00 30,8 98,0 95, ,0 112,8 8 9,2 6,8 N1) Nationale Fußnote: Siehe nationales Vorwort DIN 1052: G.3.3 Gewindestangen Gewindestangen im Sinne dieser Norm sind Gewindebolzen nach DIN Die charakteristischen Festigkeitskennwerte f u,k und f y,k sind in Tabelle G.12 angegeben. Tabelle G.12 Charakteristische Festigkeitskennwerte für Gewindestangen Festigkeitsklasse nach DIN EN ISO 898-1: Charakteristische Festigkeit f u,k N/mm 2 Charakteristische Streckgrenze f y,k N/mm G.3. Scheiben Vorzugsmaße für Scheiben aus Stahl für die Verwendung als Unterlegscheiben in Bolzen- und Passbolzenverbindungen sind in Tabelle G.13 angegeben. Tabelle G.13 Vorzugsmaße für Scheiben für Bolzen und Passbolzen Innendurchmesser d Außendurchmesser d 2 Scheibendicke mm mm mm Zu verwenden für Schraubenbolzen M M M M M2 218 s J.H. Seite 27

Nagelverbindungen. Geregelt in Abschnitt 12.5 der DIN 1052 Nagelform und Materialien geregelt in DIN EN

Nagelverbindungen. Geregelt in Abschnitt 12.5 der DIN 1052 Nagelform und Materialien geregelt in DIN EN DIN 1052 Nagelverbindungen 2 Nagelverbindungen Geregelt in Abschnitt 12.5 der DIN 1052 Nagelform und Materialien geregelt in DIN EN 10230-1 3 Nagelköpfe Flachkopf Großer Flachkopf Senkkopf Flacher Senkkopf

Mehr

Schraubenverbindungen

Schraubenverbindungen DIN 1052 Schraubenverbindungen 2 Holzschraubenverbindungen Geregelt in Abschnitt 12.6 der DIN 1052 Geregelt sind Schrauben mit Gewinde nach DIN 7998 mit 4 mm oder mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung

Mehr

Seite überarbeitet Juni 2015 Kontakt Programmübersicht Bestellformular

Seite überarbeitet Juni 2015 Kontakt Programmübersicht Bestellformular Seite überarbeitet Juni 2015 Kontakt Programmübersicht Bestellformular Infos auf dieser Seite... als pdf Ringdübel... Scheibendübel... Stabdübel... Schrauben... Nägel / stiftförmige Verb.... Ausziehwiderstand...

Mehr

Abscheren stiftförmiger Verbindungsmittel (Holz Holz)

Abscheren stiftförmiger Verbindungsmittel (Holz Holz) DIN 1052 Abscheren stiftförmiger Verbindungsmittel (Holz Holz) 2 Verbindungen mit stiftförmigen metallischen Verbindungsmitteln Stabdübel und Passbolzen (12.3) Bolzenverbindungen (12.4) Gewindestangen

Mehr

Bemessung von Holzbauteilen und Verbindungen nach DIN 1052

Bemessung von Holzbauteilen und Verbindungen nach DIN 1052 Bemessung von Holzbauteilen und Verbindungen nach DIN 1052 Dr.-Ing. Mandy Peter Lehrbeauftragte für den Ingenieurholzbau Technische Universität Berlin Dr.-Ing. Mandy Peter 1 Bemessung von Holzbauteilen

Mehr

Zugschertragfähigkeiten von ASSY SCHRAUben Nadelholz r k 350kg/m³

Zugschertragfähigkeiten von ASSY SCHRAUben Nadelholz r k 350kg/m³ Zugschertragfähigkeiten von ASSY SCHRAUben Nadelholz r k 350kg/m³ 27.10.2016 Inhaltsverzeichnis Zugscherwerttabellen Nadelholz Allgemein Bestimmung der Tabellenwerte Seite 3 Verwendung der Tabellenwerte

Mehr

Verbindungsmittel auf Zug

Verbindungsmittel auf Zug DIN 1052 Verbindungsmittel auf Zug 2 Versagensarten bei Beanspruchung in Schaftrichtung Herausziehen des Verbindungsmittels aus dem Holzteil Durchziehen des Verbindungsmittelkopfes Abscheren des Verbindungsmittelkopfes

Mehr

Typische Querschnitte und zugehörige Querschnittswerte Die angegebenen Zahlenwerte gelten für eine Holzfeuchte von etwa 20 %.

Typische Querschnitte und zugehörige Querschnittswerte Die angegebenen Zahlenwerte gelten für eine Holzfeuchte von etwa 20 %. Tabelle A-2.1a z VH/KVH b/h [cm/cm] Typische Querschnitte und zugehörige Querschnittswerte Die angegebenen Zahlenwerte gelten für eine Holzfeuchte von etwa 20 %. h Biegung / Knicken um die y-achse: b h2

Mehr

Grat-/Kehlsparren... Pult-/Satteldach... im zweiten Registerblatt werden alle notwendigen Eingaben zum verwendeten Verbindungsmittel vorgenommen.

Grat-/Kehlsparren... Pult-/Satteldach... im zweiten Registerblatt werden alle notwendigen Eingaben zum verwendeten Verbindungsmittel vorgenommen. Detailinformationen Allgemeines... Haupteingabefenster... Anschluss mit Seitenhölzern... mit Zangen...... mit Seitenblechen... Verbindungsmittel Anord. der Verbindungsmittel Schnittgrößeneingabe... Ausnutzungen...

Mehr

Stabdübel, Passbolzen Bolzen, Gewindestangen

Stabdübel, Passbolzen Bolzen, Gewindestangen DIN 1052 Stabdübel, Passbolzen Bolzen, Gewindestangen 2 Stabdübel- und Passbolzen (DIN 1052, 12.3) Stabdübel: Nicht profilierte zylindrische Stäbe An den Enden leicht angefast Passsitz garantiert gute

Mehr

T - B a l k e n t r ä g e r - K o m b i l o c h b i l d

T - B a l k e n t r ä g e r - K o m b i l o c h b i l d Bauteile: T - B a l k e n t r ä g e r - K o m b i l o c h b i l d Artikel-Nr.: 5225 80 x 62 x 104 x 3/6 mm 5226 120 x 62 x 104 x 3/6 mm 5227 160 x 62 x 104 x 3/6 mm 5228 200 x 62 x 104 x 3/6 mm 5229 240

Mehr

Inhaltsverzeichnis 1 Abkürzungen, Formelzeichen, Fußzeiger Einführung in die Eurocodes Baustoffeigenschaften

Inhaltsverzeichnis 1 Abkürzungen, Formelzeichen, Fußzeiger Einführung in die Eurocodes Baustoffeigenschaften 7 Inhaltsverzeichnis 1 Abkürzungen, Formelzeichen, Fußzeiger... 13 2 Einführung in die Eurocodes... 17 3 Baustoffeigenschaften... 23 3.1 Eigenschaften von Holz... 23 3.2 Holzarten und Verwendung... 29

Mehr

Randbalkenanschluss für ASSY SCHRAUben Holz-Holz

Randbalkenanschluss für ASSY SCHRAUben Holz-Holz Randbalkenanschluss für ASSY SCHRAUben Holz-Holz VERBINDET DAS HOLZ - STATT ES ZU SPALTEN 18.07.2016 Inhaltsverzeichnis Wertebestimmung Seite 3 Verwendung der Tabellenwerte Seite 7 Randbalkenanschluss

Mehr

HOLZBAU II Polymodul B VL 7 Holzverbindungen

HOLZBAU II Polymodul B VL 7 Holzverbindungen HOLZBAU II Polymodul B 2.6.5 VL 7 Holzverbindungen Prof. Dr. Wieland Becker 1 Empfehlenswerte Links http://www.holzbau-amann.de/home.html http://www.adams-holzbau.de/2_leistungen.html http://www.stephan-holz.de/

Mehr

Verbindungsmittel nach der neuen DIN 1052

Verbindungsmittel nach der neuen DIN 1052 nach der neuen DIN 1052 Vorbei sind die Zeiten, als man durch das schlichte Nachschlagen in einer Tabelle die Tragfähigkeit einer Nagelverbindung bestimmen konnte. Die Tragfähigkeit einer Verbindung im

Mehr

Stand a 3,c. a k S F. Bemessungshinweise. Hinweise zur Bemessung von tragenden SPAX -Verbindungen

Stand a 3,c. a k S F. Bemessungshinweise. Hinweise zur Bemessung von tragenden SPAX -Verbindungen a Stand 08.2011 F a a k S F Bemessungshinweise Hinweise zur Bemessung von tragenden SPAX -Verbindungen a 3,c Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 3 2. Bezeichnungen Formelzeichen... 4 Ermittlung der Holzdicken

Mehr

DIN EN /NA: (D)

DIN EN /NA: (D) DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08 (D) Nationaler Anhang - National festgelegte Parameter - Eurocode 5: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten - Teil 1-1: Allgemeines - Allgemeine Regeln und Regeln für den

Mehr

Formelsammlung Holzbau

Formelsammlung Holzbau Formelsammlung Holzbau Grundlage der Formelsammlung bildet die DIN 1052:2008-12 Allgemeines: γ Holz 5KN/m³ www.zimmermann-felix.de HFT Stuttgart Seite 1 Zug in Faserrichtung nach DIN 1052:2008-12 Allgemein:

Mehr

mit CNA Kammnägeln. CNA Kammnägel sind speziell für die Befestigung Simpson Strong-Tie Holzverbindern entwickelt worden.

mit CNA Kammnägeln. CNA Kammnägel sind speziell für die Befestigung Simpson Strong-Tie Holzverbindern entwickelt worden. sind speziell für die Befestigung von Simpson Strong-Tie Holzverbindern entwickelt worden. 6,0 100 für Loch 7,5 mm 4,0 100 für Loch 5,0 mm 3,7 50 für Loch 4,2-4,7 mm 6,0 80 für Loch 7,5 mm 4,0 75 für Loch

Mehr

Grundlagen stiftförmiger Verbindungsmittel

Grundlagen stiftförmiger Verbindungsmittel DIN 1052 stiftförmiger Verbindungsmittel 2 Trag- und Verformungsverhalten Starre Verbindungen Klebungen Nachgiebige Verbindungen Die Steigung der Last- Verschiebungskurve ist ein Maß für die Steifigkeit.

Mehr

Ingenieurholzbau II, SS 20008

Ingenieurholzbau II, SS 20008 Fachhochschule Augsburg Studiengang Bauingenieurwesen Name:... Ingenieurholzbau II, SS 20008 Arbeitszeit: Hilfsmittel: 90 Minuten Formelsammlung, Bemessungstabellen Aufgabe 1 (ca. 35 min) Gegeben: Anschluss

Mehr

Zugtragfähigkeit von ASSY plus VG schrauben Holz-Holz

Zugtragfähigkeit von ASSY plus VG schrauben Holz-Holz Zugtragfähigkeit von ASSY plus VG schrauben Holz-Holz VERSTÄRKT DAS HOLZ - STATT ES ZU SPALTEN 02.05.2016 Inhaltsverzeichnis Seite 3 Bestiung der Zugtragfähigkeit - Tabellenwerte von ASSY plus VG Schrauben

Mehr

D2.Stichwortverzeichnis 455. D2 Stichwortverzeichnis

D2.Stichwortverzeichnis 455. D2 Stichwortverzeichnis D2.Stichwortverzeichnis 455 D2 Stichwortverzeichnis A Abbrandrate 138 ff. Ablaufschema 8, 32 ff. Abscheren 63, 96 ff. Abstützungen, Einzelabstützungen 33, 57, 155 Anfangsverformung, 33, 75 ff. Anforderungen

Mehr

Anhang Bemessungstabellen

Anhang Bemessungstabellen Anhang Bemessungstabellen 3 Tabelle A - 2.1a VH/KVH b/h [cm/cm] A [cm²] Typische Querschnitte und zugehörige Querschnittswerte Bemessungstabellen Die angegebenen Zahlenwerte gelten für eine Holzfeuchte

Mehr

HOLZBAU II Polymodul B VL 10 Holzverbindungen

HOLZBAU II Polymodul B VL 10 Holzverbindungen HOLZBAU II Polymodul B 2.6.3 VL 10 Holzverbindungen Prof. Dr. Wieland Becker 1 Empfehlenswerte Links http://www.holzbau-amann.de/home.html http://www.adams-holzbau.de/2_leistungen.html http://www.stephan-holz.de/

Mehr

Fachwerkträger für den industriellen Holzbau Karlsruher Tage 2012 Holzbau: Forschung für die Praxis

Fachwerkträger für den industriellen Holzbau Karlsruher Tage 2012 Holzbau: Forschung für die Praxis Karlsruher Tage 2012 Holzbau: Forschung für die Praxis Markus Enders-Comberg 1 14.12.2010 www.kit.edu Ein Fachwerk ist ein Tragsystem aus mehreren Stäben, die durch Gelenke an den Stabenden miteinander

Mehr

Bemessungshilfen für Holzbemessung im Brandfall nach DIN 4102-22:2004-11

Bemessungshilfen für Holzbemessung im Brandfall nach DIN 4102-22:2004-11 Bemessungshilen ür Holzbemessung im Brandall nach DIN 102-22:200-11 1. Baustokennwerte Rechenwerte ür die charakteristischen Festigkeits-, Steigkeits- und Rohdichtekennwerte ür maßgebende Nadelhölzer und

Mehr

prof. dr.-ing. h a r t m u t e r n e r Verwendung von Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben als Transportanker

prof. dr.-ing. h a r t m u t e r n e r Verwendung von Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben als Transportanker Prof. Dr.-Ing. Hartmut Werner,, Adolf Würth GmbH & Co.KG Postfach D-74650 Künzelsau Datum: 15.01.2011 Gutachtliche Stellungnahme Verwendung von Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben als Transportanker 1 Allgemeines

Mehr

DIN Brandschutz praxisgerecht - Bemessung nach neuer. Univ.-Prof. a. D. Dipl.-Ing. Claus Scheer Technische Universität Berlin

DIN Brandschutz praxisgerecht - Bemessung nach neuer. Univ.-Prof. a. D. Dipl.-Ing. Claus Scheer Technische Universität Berlin Brandschutz praxisgerecht - Bemessung nach neuer DIN 4102-22 Univ.-Prof. a. D. Dipl.-Ing. Claus Scheer Technische Universität Berlin 1 Gliederung Ergänzungsdokumente zur DIN 4102-4 Einwirkungen im Brandfall

Mehr

Technische DokumenTaTion holzbau

Technische DokumenTaTion holzbau Stand 11.2014 Technische DokumenTaTion holzbau Technische Dokumentation KÖLNER STRASSE 71-77 D-58256 ENNEPETAL GERMANY TEL + 49-(0) 23 33-799-0 FAX + 49-(0) 23 33-799-199 info@spax.com www.spax.com TÜV

Mehr

Vorwort.. V Inhaltsverzeichnis...VII A Einführung

Vorwort.. V Inhaltsverzeichnis...VII A Einführung Inhaltsverzeichnis VII Inhaltsverzeichnis Vorwort.. V Inhaltsverzeichnis....VII A Einführung A1 Europäisches Normenpaket......1 1.1 Europäische Entwicklung......1 1.2 Nationale Umsetzung...2 1.3 Normung

Mehr

Musterstatik Dachscheibe. 4-seitig gelagert

Musterstatik Dachscheibe. 4-seitig gelagert Statik Nr: xx-xx Seite: 1 Musterstatik Dachscheibe 4-seitig gelagert zwei Auflagerungen jeweils quer zur Elementspannrichtung, zwei Auflagerungen jeweils längs zur Elementspannrichtung Berechnungsgrundlagen:

Mehr

Baustatik und Holzbau. Übungen Holzbau II. DIN EN Eurocode 5: DIN EN Nationaler Anhang: DIN EN /A2:

Baustatik und Holzbau. Übungen Holzbau II. DIN EN Eurocode 5: DIN EN Nationaler Anhang: DIN EN /A2: Prof. Ralf-W. Boddenberg Baustatik und Holzbau Hochschule Wismar Übungen Holzbau II DIN EN 1995-1-1 Eurocode 5:2010-12 DIN EN 1995-1-1 Nationaler Anhang:201-08 DIN EN 1995-1-1/A2:2014-07 Sommersemester

Mehr

Anschluss - Holz EC5 Ingenieurbüro für Musterbauten Dipl.-Ing. Moritz Mustermann; Musterstraße 13; Musterstadt

Anschluss - Holz EC5 Ingenieurbüro für Musterbauten Dipl.-Ing. Moritz Mustermann; Musterstraße 13; Musterstadt Seite 1 Anschluss mit Balkenschuh Anschlusskraft Vd = 4,50 kn Anschlusskraft Hd = 0,00 kn Höhe Hauptträger = 26,0 cm Breite Hauptträger = 16,0 cm Höhe Nebenträger = 18,0 cm Breite Nebenträger = 8,0 cm

Mehr

Verbindungstechnik in der Brettsperrholz-Bauweise

Verbindungstechnik in der Brettsperrholz-Bauweise . Forum Holzbau Beaune 1 Verbindungstechnik in der Brettsperrholz-Bauweise V. Schiermeyer 1 Verbindungstechnik in der Brettsperrholz-Bauweise Techniques d'assemblage en construction avec le bois massif

Mehr

Inhalt. Bezeichnungen und Abkürzungen...

Inhalt. Bezeichnungen und Abkürzungen... Inhalt Bezeichnungen und Abkürzungen...................... XV 1 Einleitung................................. 1 1.1 Tragwerke aus Vollholz....................... 1 1.2 Tragwerke aus BSH und Sonderbauarten.............

Mehr

Europäische Normung im Holzbau Normenpaket, Änderungen gegenüber DIN 1052

Europäische Normung im Holzbau Normenpaket, Änderungen gegenüber DIN 1052 Europäische Normung im Holzbau Normenpaket, Änderungen gegenüber DIN 1052 François Colling Gliederung Normungspaket EC 5 Was hat sich geändert? Sicherheitskonzept Bauteile Verbindungen Zusammenfassung

Mehr

Gutachtliche Stellungnahme Selbstbohrende Würth Holzschrauben als Verbindungsmittel in Brettsperrholz

Gutachtliche Stellungnahme Selbstbohrende Würth Holzschrauben als Verbindungsmittel in Brettsperrholz Ordinarius für Ingenieurholzbau und Bauonstrutionen Mitglied der ollegialen Leitung der Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine des Karlsruher Instituts für Technologie H.J. Blaß Pforzheimer Straße

Mehr

Bemessungshilfen auf EXCEL-Basis

Bemessungshilfen auf EXCEL-Basis Bemessungshilfen auf EXCEL-Basis Allgemeines Die Bemessung nach neuer DIN 1052 ist im Vergleich zur alten Holzbau-Norm deutlich rechenintensiver geworden. Die Möglichkeiten, die die neue DIN 1052 eröffnet,

Mehr

2 Newsletter 19/2 Oktober 2011

2 Newsletter 19/2 Oktober 2011 Newsletter 19/ Oktober 011 Holzbau nach Eurocode 5 3 Vorwort Die Einführung der europäischen Normung im konstruktiven Ingenieurbau steht bevor; bereits Ende 010 wurden wesentliche Teile der Eurocodes veröffentlicht,

Mehr

Buch/Skript Teil 1, Formelsammlung, Bemessungstabellen

Buch/Skript Teil 1, Formelsammlung, Bemessungstabellen Fachhochschule Augsburg Studiengang Bauingenieurwesen... Name:... Holzbau SS 2009 Arbeitszeit: Hilfsmittel: 90 Minuten Buch/Sript Teil, Formelsammlung, Bemessungstabellen. Aufgabe (ca. 90 min) Gegeben:

Mehr

Teil A Einführung in DIN 1052:2004-08 1

Teil A Einführung in DIN 1052:2004-08 1 I Vorwort Mit der neuen DIN 1052:2004-08 Entwurf, Bemessung und Berechnung von Holzbauwerken wird auch im Holzbau das semiprobabilistische Sicherheitskonzept der Bemessung nach Grenzzuständen unter Verwendung

Mehr

Vorlagen für den Holzbau Vorbemerkungen

Vorlagen für den Holzbau Vorbemerkungen Vorbemerkungen Seite: 1 NOTHING BEATS A GREAT TEMPLATE Vorbemerkungen Inhalt Holzbauvorlagen nach für VCmaster Hinweise zu Anwendung Alle Vorlagen können mit VCmaster genutzt werden. Einzige Voraussetzung

Mehr

Einwirkungskombinationen (vereinfacht) Sonstiges. Profil wählen. Gerbrauchstauglichkeitsnachweis

Einwirkungskombinationen (vereinfacht) Sonstiges. Profil wählen. Gerbrauchstauglichkeitsnachweis Einwirkungskombinationen (vereinfacht) Grundkombination 1: 1,35 G k + 1,5 Q k Grundkombination : 1,35 G k + 1,35 ΣQ k Grundkombination 3: 1,0 G k + 0,9 ΣQ k + 1,0 F A,k Sonstiges Gewicht Stahl: g k 78,5

Mehr

Produktdaten S. 1 4 Typenstatische Berechnung S mm. 290 mm

Produktdaten S. 1 4 Typenstatische Berechnung S mm. 290 mm Produktdaten S. 1 4 Typenstatische Berechnung S. 5 18 2 170 mm 210 mm Produziert wird dieses Produkt aus feuerverzinkten Stahlblech mit einer Stärke von 2,0 mm.für die Verarbeitung unserer Holzverbinder

Mehr

Einführung in die Bemessung nach neuer DIN 1052

Einführung in die Bemessung nach neuer DIN 1052 Einführung in die Bemessung nach neuer DIN 1052 Univ.- Prof. a. D. Claus Scheer, Technische Universität Berlin. Univ.-Prof. a.d. C. Scheer Seitenanzahl Entwiclung der DIN 1052 275 250 225 200 175 150 125

Mehr

C D E Gebäudeabmessungen Länge (Traufseite) L = m Breite (Giebelseite) B = 8.00 m Höhe H = 8.

C D E Gebäudeabmessungen Länge (Traufseite) L = m Breite (Giebelseite) B = 8.00 m Höhe H = 8. S163-1 Pos. Holz-Pfette in Dachneigung, DIN 1052 (08/04) System Holz-Mehrfeldträger 1 2 3 4 3. 0 0 4. 0 0 4. 0 0 3. 0 0 1 4. 0 0 Felder Feld l lef,cy lef,cz lef,m NKL 1 3.00 3.00 -- 3.00 1 2 3 -- -- 1

Mehr

b. Nationaler Anhang EC5 für Deutschland und Österreich

b. Nationaler Anhang EC5 für Deutschland und Österreich 1. Grundlagen und Hintergründe der 70%-Regel a. DIN 1052 Schon in den Normen DIN 1052 von 2004-08, von 2008-12 und deren Berichtigung von 2010-05 wurde im Kapitel 8.3 Zeitabhängige Verformungen, Abschnitt

Mehr

Bemessungsgrundlagen System WT DIN 1052:

Bemessungsgrundlagen System WT DIN 1052: Neue Zulassung ab 01.04.2011 Befestigungssystem WT von SFS intec Bemessungrundlagen System WT DIN 1052:2008-12 Sparren Sparren / Pfette Elementstoss WT Elementstoss Haupt-/Nebenträger Ausklinkung Verstärkung

Mehr

Lasttabellen für Transportankersystem mit Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben d = 10 mm nach ETA-11/0190 ( )

Lasttabellen für Transportankersystem mit Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben d = 10 mm nach ETA-11/0190 ( ) Lasttabellen für Transportankersystem mit Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben d = 10 mm nach ETA-11/0190 (27.6.2013) Gewindelänge l g = 60 mm Transportankersystem mit der ASSY Kombi-Holzschraube und DEHA

Mehr

Lasttabellen für Transportankersystem mit Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben d = 10 mm nach ETA-11/0190 ( )

Lasttabellen für Transportankersystem mit Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben d = 10 mm nach ETA-11/0190 ( ) Lasttabellen für Transportankersystem mit Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben d = 10 mm nach ETA-11/0190 (27.6.2013) Gewindelänge l g = 145 mm Transportankersystem mit der ASSY Kombi-Holzschraube und DEHA

Mehr

Lasttabellen für Transportankersystem mit Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben d = 12 mm nach ETA-11/0190 ( )

Lasttabellen für Transportankersystem mit Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben d = 12 mm nach ETA-11/0190 ( ) Lasttabellen für Transportankersystem mit Würth ASSY 3.0 Kombi Holzschrauben d = 12 mm nach ETA-11/0190 (27.6.2013) Gewindelänge l g = 120 mm Transportankersystem mit der ASSY Kombi-Holzschraube und DEHA

Mehr

Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau

Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau DIN EN 1995-1-1 1 1 DIN EN 1995-1-1/NA 1 1/NA Eurocode 5: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau 1 Tragwerksplanung auf Grundlage von Teilsicherheitsbeiwerten

Mehr

Bemessung und Konstruktion im Holzbau Formelsammlung

Bemessung und Konstruktion im Holzbau Formelsammlung Bemessung und Konstruktion im Holzbau ormelsammlung ür Holzbau nach DIN EN 1995-1-1: 2010-12 DIN EN 1995-1-1/A2: 2014-07 DIN EN 1995-1-1/NA: 2013-08 Zusammengestellt von: Dr. Holger Schopbach Charakteristische

Mehr

Winkelverbinder. KR 285 und KR 285 L. Winkelverbinder KR 285 und KR 285 L sind aus 4 mm Stahl hergestellt und nachträglich rundumfeuerverzinkt.

Winkelverbinder. KR 285 und KR 285 L. Winkelverbinder KR 285 und KR 285 L sind aus 4 mm Stahl hergestellt und nachträglich rundumfeuerverzinkt. Winkelverbinder KR 285 und KR 285 L Winkelverbinder KR 285 und KR 285 L sind aus 4 mm Stahl hergestellt und nachträglich rundumfeuerverzinkt. Die hohe Belastbarkeit wird durch zwei außenliegende Kant-

Mehr

Seite neu erstellt Juni 2015 Kontakt Programmübersicht Bestellformular. allgemeine Einstellungen... Bemessungsverfahren... Haupteingabefenster...

Seite neu erstellt Juni 2015 Kontakt Programmübersicht Bestellformular. allgemeine Einstellungen... Bemessungsverfahren... Haupteingabefenster... Seite neu erstellt Juni 2015 Kontakt Programmübersicht Bestellformular Infos auf dieser Seite... als pdf allgemeine Einstellungen... Bemessungsverfahren... Haupteingabefenster... weitere Detailinformationen

Mehr

Baustatik und Holzbau. Übungen Holzbau III. DIN EN Eurocode 5: DIN EN Nationaler Anhang: DIN EN /A2:

Baustatik und Holzbau. Übungen Holzbau III. DIN EN Eurocode 5: DIN EN Nationaler Anhang: DIN EN /A2: Prof. Ralf-W. Boddenberg Baustatik und Holzbau Hochschule Wismar Übungen Holzbau III DIN EN 1995-1-1 Eurocode 5:2010-12 DIN EN 1995-1-1 Nationaler Anhang:2013-08 DIN EN 1995-1-1/A2:2014-07 Sommersemester

Mehr

Geschichte der Eurocodes - Geltungsbereich

Geschichte der Eurocodes - Geltungsbereich Grundlagen EC5 im Überblick Sicherheitskonzept Verbindungsmittel und deren Nachweise Geschichte der Eurocodes - Geltungsbereich 1975 Artikel 95 der Römischen Verträge Ziel des Programms: Beseitigung technischer

Mehr

Referenzbeispiel Geschoßdecke aus Brettstapel

Referenzbeispiel Geschoßdecke aus Brettstapel Referenzbeispiel Geschoßdecke aus Brettstapel Bemessung einer einachsig gespannten Geschoßdecke nach ÖNORM B 1995-1-1:2014. Berechnungsbeispiel Walner-Mild Holzbausoftware Graz, 9.7.15 Wallner, Mild HolzbauSoftware

Mehr

Buch Teil 1, Formelsammlung, Bemessungstabellen

Buch Teil 1, Formelsammlung, Bemessungstabellen Fachhochschule Augsburg Stuiengang Bauingenieurwesen Name:... Holzbau SS 2007 Arbeitszeit: Hilfsmittel: 120 Minuten Buch Teil 1, Formelsammlung, Bemessungstabellen 1. Aufgabe (ca. 80 min) Gegeben: Statisches

Mehr

Europäische Technische Zulassung ETA-12/0481

Europäische Technische Zulassung ETA-12/0481 ETA-Danmark A/S Kollegievej 6 DK-2920 Charlottenlund Tel. +45 72 24 59 00 Fax +45 72 24 59 04 Internet www.etadanmark.dk Ermächtigt und notifiziert gemäß Artikel 10 der Richtlinie 89/106/EWG des Rates

Mehr

HOLZBAU I Polymodul B VL 5 Holztragwerke als komplexe Systeme -Hallen

HOLZBAU I Polymodul B VL 5 Holztragwerke als komplexe Systeme -Hallen HOLZBAU I Polmodul B 2.6.5 VL 5 Holtragwerke als komplexe Ssteme -Hallen Prof. Dr. Wieland Becker 1 http://www.holbau-amann.de/home.html http://www.adams-holbau.de/2_leistungen.html http://www.stephan-hol.de/

Mehr

Ingenieurholzbau I, WS 2005/06

Ingenieurholzbau I, WS 2005/06 Fachhochschule Augsburg Studiengang Bauingenieurwesen Name:... Ingenieurholzbau I, WS 2005/06 Prüfungstag: 03.02.2006 Arbeitszeit: 90 Minuten Hilfsmittel: Formelsammlung, Bemessungstabellen Aufgabe 1 (ca.

Mehr

HOLZBAU II Polymodul B VL 6 Stabilität und Bemessung

HOLZBAU II Polymodul B VL 6 Stabilität und Bemessung Hbt holbau trier HOLZBAU II Polmodul B.6.5 VL 6 Stabilität und Bemessung Prof. Dr. Wieland Becker 1 Hbt holbau trier http://www.holbau-amann.de/home.html http://www.adams-holbau.de/_leistungen.html http://www.stephan-hol.de/

Mehr

Institut für Tragwerkslehre und Ingenieurholzbau - Fakultät für Architektur und Raumplanung. Trag Werk Holz Bau

Institut für Tragwerkslehre und Ingenieurholzbau - Fakultät für Architektur und Raumplanung. Trag Werk Holz Bau 1 TECHNISCHE UNIVERSITÄT WIEN FAKULTÄT FÜR ARCHITEKTUR INSTITUT FÜR TRAGWERKSLEHRE UND INGENIEURHOLZBAU PROF. WOLFGANG WINTER DR. KARLHEINZ HOLLINSKY DI JOSEF WOLFSGRUBER DI IRENE PRIELER ING. SUSANNE

Mehr

Dr.-Ing. H. Schopbach 1

Dr.-Ing. H. Schopbach 1 Dr.-Ing. H. Schopbach 1 Dr.-Ing. H. Schopbach 2 DIN 1052:1988-04 Teil 1 (34 Seiten) Teil 2 (27 Seiten) Teil 3 (6 Seiten) 67 Seiten A1 Papiere von 1996 Dr.-Ing. H. Schopbach 3 DIN 1052:2004-08 (235 Seiten)

Mehr

François Colling. Holzbau

François Colling. Holzbau François Colling Holzbau François Colling Holzbau Grundlagen, Bemessungshilfen 2., überarbeitete Auflage Mit 223 Abbildungen und 129 Tabellen STUDIUM Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Mehr

Tabelle A-2.1a Typische Querschnitte und zugehörige Querschnittswerte. h Biegung / Knicken um die y - Achse: Wy

Tabelle A-2.1a Typische Querschnitte und zugehörige Querschnittswerte. h Biegung / Knicken um die y - Achse: Wy Tabelle A-2.1a Typische Querschnitte und zugehörige Querschnittswerte y z z b y VH/KVH b/h [cm/cm] h A [cm²] Die angegebenen Zahlenwerte gelten für eine Holzfeuchte von etwa 20%. b h2 b h3 h Biegung /

Mehr

Balkenschuhe. Balkenschuh / -I Vollausnagelung R 1,d zum Bodenblech hin Balkenschuh / -I Vollausnagelung R 1,d zum Bodenblech weg

Balkenschuhe. Balkenschuh / -I Vollausnagelung R 1,d zum Bodenblech hin Balkenschuh / -I Vollausnagelung R 1,d zum Bodenblech weg Balkenschuhe Einbau und Maße. 05. 7 Ausnagelung. 05. 8-9 Einachsige Beanspruchung. 05. 10 Zweiachsige Beanspruchung. 05. 11-13 Anschlüsse an Beton, Mauerwerk und Stahl. 05. 14-16 Berechnungsbeispiel. 05.

Mehr

Gottfried C. O. Lohmeyer. Baustatik 2. Festigkeitslehre

Gottfried C. O. Lohmeyer. Baustatik 2. Festigkeitslehre Gottfried C. O. Lohmeyer Baustatik 2 Festigkeitslehre 8., überarbeitete und erweiterte Auflage Mit 260 Abbildungen, 90 Tafeln, 145 Beispielen und 48 Übungsaufgaben Te Ubner HLuHB Darmstadt MI HU 15182717

Mehr

Nagelverbindungen. Grundlagen, Revision der Bemessungsregeln und Nachweise, Beispiele

Nagelverbindungen. Grundlagen, Revision der Bemessungsregeln und Nachweise, Beispiele Christophe Sigrist Dr. PhD., Professor für Ingenieurholzbau und Stahlbau Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau Biel, Schweiz Nagelverbindungen Grundlagen, Revision der Bemessungsregeln und Nachweise,

Mehr

10 Mechanische Holzverbindungen, Allgemeines

10 Mechanische Holzverbindungen, Allgemeines Mechanische Holzverbindungen, Allgemeines.1 Übersicht über mechanische Holzverbindungen Mechanische Holzverbindungen nach DIN 52: 2004-08 sind tragende Verbindungen von Bauteilen aus Holzbaustoffen untereinander

Mehr

Statikbuch Charakteristische Werte Pitzl HVP Verbinder

Statikbuch Charakteristische Werte Pitzl HVP Verbinder kompetent und leistungsstark Statikbuch Charakteristische Werte Pitzl HVP Verbinder einfach schnel l sichtbar oder ver deckt 1. Allgemeines Pitzl HVP Verbinder sind zweiteilige Verbinder für verdeckte

Mehr

Inhalt 1 Einführung 2 Wirkung der Kräfte 3 Bestimmung von Schwerpunkten

Inhalt 1 Einführung 2 Wirkung der Kräfte 3 Bestimmung von Schwerpunkten Inhalt (Abschnitte, die mit * gekennzeichnet sind, enthalten Übungsaufgaben) 1 Einführung... 1 1.1 Begriffe und Aufgaben der Statik... 2 1.1.1 Allgemeine Begriffe 1.1.2 Begriffe für Einwirkungen... 4 1.1.3

Mehr

Eingabeoberfläche... Leistungsumfang... Stichwortverzeichnis... Druckdokumente... Normen u. Literatur...

Eingabeoberfläche... Leistungsumfang... Stichwortverzeichnis... Druckdokumente... Normen u. Literatur... Detailinformationen Hauptsteuerelemente... Register Materialeingabe...... Verbindungsmittel...... Tabellenmodus... Nachweise... Handbuch... Programmübersicht... Kontakt... Infos auf dieser Seite... als

Mehr

Tragfähigkeit von Verbin dungen mit selbst bohrenden Holzschrauben mit Vollgewinde

Tragfähigkeit von Verbin dungen mit selbst bohrenden Holzschrauben mit Vollgewinde Karlsruher Berichte zum Ingenieurholzbau 4 H. J. Blaß I. Bejtka T. Uibel Tragfähigkeit von Verbin dungen mit selbst bohrenden Holzschrauben mit Vollgewinde universitätsverlag karlsruhe H. J. Blaß, I.

Mehr

Nachweis des Biegedrillknickens für Kragträger

Nachweis des Biegedrillknickens für Kragträger Nachweis des Biegedrillknickens für Kragträger 1. Allgemeines Nach DIN 18800 Teil dürfen die Stabilitätsfälle Biegeknicken und Biegedrillknicken getrennt untersucht werden. Bei dieser Vorgehensweise sind

Mehr

Bemessungshilfen für Holztafeln nach DIN 1052:

Bemessungshilfen für Holztafeln nach DIN 1052: Bemessungshilfen für Holztafeln nach DIN 1052:2008-12 1. Baustoffkennwerte Rechenwerte für die charakteristischen Festigkeits-, Steifigkeits- und Rohdichtekennwerte für maßgebende Nadelhölzer und Brettschichthölzer

Mehr

S Holzbalken mit Verstärkungen

S Holzbalken mit Verstärkungen S340-1 S 340 - Holzbalken mit Verstärkungen S 340 - Holzbalken mit Verstärkungen 1 Allgemeine Erläuterungen S340-2 1.1 Kurzbeschreibung Das Programm dient zur Berechnung der Schnittgrößen und Verformungen

Mehr

Inhalt. Bezeichnungen und Abkürzungen... XVII

Inhalt. Bezeichnungen und Abkürzungen... XVII Bezeichnungen und Abkürzungen...................... XVII 1 Einleitung................................. 1 1.1 Tragwerke aus Vollholz....................... 1 1.2 Tragwerke aus BSH und Sonderbauarten.............

Mehr

Verarbeitungshinweise und Dimensionierung

Verarbeitungshinweise und Dimensionierung Balkenschuhe Verarbeitungshinweise und Dimensionierung Anwendung: FMG Balkenschuhe außen werden für den Anschluss Nebenträger an Hauptträger sowie für Anschlüsse Nebenträger an Beton, Stahl oder Mauerwerk

Mehr

IV.1 Selbstbohrende Holzschrauben und ihre Anwendungsmöglichkeiten Hans Joachim Blaß, Karlsruhe Ireneusz Bejtka, Karlsruhe

IV.1 Selbstbohrende Holzschrauben und ihre Anwendungsmöglichkeiten Hans Joachim Blaß, Karlsruhe Ireneusz Bejtka, Karlsruhe IV Bemessung im Holzbau IV Bemessung im Holzbau IV.1 Selbstbohrende Holzschrauben und ihre Anwendungsmöglichkeiten Hans Joachim Blaß, Karlsruhe Ireneusz Bejtka, Karlsruhe Seite 1 Einleitung............

Mehr

Dies ist eine Übersetzung der englischsprachigen Originalfassung. Maßgeblich ist das Original.

Dies ist eine Übersetzung der englischsprachigen Originalfassung. Maßgeblich ist das Original. www.etadanmark.dk This ETA is a modification of the previous ETA with the same number and validity from 2012-04-06 to 2016-03-22. Generic type and use of construction product Manufacturing plant Self-tapping

Mehr

Beispiel 3: Ersatzstabverfahren

Beispiel 3: Ersatzstabverfahren Beispiel: Ersatzstabverfahren Blatt: Seite 1 von 9 Beispiel 3: Ersatzstabverfahren Bestimmung der maßgeblichen Knickfigur und zugehörigen Knicklänge in der Ebene. Nachweis gegen Biegeknicken nach dem Ersatzstabverfahren

Mehr

Position zur Dimensionierung des Sparrens. System

Position zur Dimensionierung des Sparrens. System Proj. Bez Bachelor-Thesis Seit e 7 101a Pos. 101a Mittlerer Sparren Position zur Dimensionierung des Sparrens. System M 1:50 1-Feld Sparren mit Kragarmen 2.22 1.40 0.82 5.80 B 25 0.23 A 0.50 3.01 1.75

Mehr

Holzbau. Teill Grundlagen 4., neubearbeitete und erweiterte Auflage 1991. Werner-Verlag. Begründet von Prof. Dipl.-Ing.

Holzbau. Teill Grundlagen 4., neubearbeitete und erweiterte Auflage 1991. Werner-Verlag. Begründet von Prof. Dipl.-Ing. Begründet von Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Werner Neubearbeitet von Prof. Dr.-Ing. Günter Steck Holzbau Teill Grundlagen 4., neubearbeitete und erweiterte Auflage 1991 Werner-Verlag Inhaltsverzeichnis Teil

Mehr

Deckenscheibe-Holz EC5-1-1 Ingenieurbüro für Musterbauten Dipl.-Ing. Moritz Mustermann; Musterstraße 13; Musterstadt

Deckenscheibe-Holz EC5-1-1 Ingenieurbüro für Musterbauten Dipl.-Ing. Moritz Mustermann; Musterstraße 13; Musterstadt Seite 100 Position: 12.1 Deckentafel Bemessung von Deckenscheiben nach EC5-1-1, NA Deutschland 1. System 1.1 Abmessungen / Verlegerichtung Scheibenlänge in x-richtung = 11,250 m Scheibenhöhe in y-richtung

Mehr

Bemessungs- und Konstruktionshilfen für Holztafeln nach DIN EN : (EC 5) + DIN EN /NA:

Bemessungs- und Konstruktionshilfen für Holztafeln nach DIN EN : (EC 5) + DIN EN /NA: Bemessungs- und Konstruktionshilfen für Holztafeln nach DIN EN 1995-1-1:2010-12 (EC 5) + DIN EN 1995-1-1/NA:2010-12 1. Baustoffkennwerte Rechenwerte für die charakteristischen Festigkeits-, Steifigkeits-

Mehr

Z Dezember 2014

Z Dezember 2014 30.01.2015 I 53-1.9.1-1/15 Z-9.1-435 31. Dezember 2014 31. Dezember 2019 Schmid Schrauben Hainfeld GmbH Landstal 10 3170 HAINFELD ÖSTERREICH Der oben genannte Zulassungsgegenstand wird hiermit allgemein

Mehr

-BEMESSUNG EINFACHER BAUTEILE- Prof. Dr.-Ing. Jens Minnert Fachhochschule Gießen-Friedberg TEIL 7 BEMESSUNG IM STAHLBAU.

-BEMESSUNG EINFACHER BAUTEILE- Prof. Dr.-Ing. Jens Minnert Fachhochschule Gießen-Friedberg TEIL 7 BEMESSUNG IM STAHLBAU. STAHLBAU -BEMESSUNG EINFACHER BAUTEILE- Prof. Dr.-Ing. Jens Minnert Fachhochschule Gießen-Friedberg Nachweiskonzept Die Beanspruchung S d darf nicht größer sein als die Beanspruchbarkeit R d eines Bauteils

Mehr

Innovative Holzverbindungssysteme für höchste Ansprüche. Statik-Handbuch Pfostenträger

Innovative Holzverbindungssysteme für höchste Ansprüche. Statik-Handbuch Pfostenträger Innovative Holzverbindungssysteme für höchste Ansprüche. Statik-Handbuch Pfostenträger Willkommen in der Pitzl-Welt Das ist Pitzl Als Anbieter von innovativen Holzverbindungssystemen für höchste Ansprüche

Mehr

Hightech-Baustoff Holz

Hightech-Baustoff Holz Hans Joachim Blaß Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine Holzbau und Baukonstruktionen KIT KIT Universität des des Landes Baden-Württemberg und und nationales Forschungszentrum in in der der Helmholtz-Gemeinschaft

Mehr

S341 Holz-Durchlaufträger mit Verstärkung

S341 Holz-Durchlaufträger mit Verstärkung 14, DIN 1052 (08/04) Leistungsbeschreibung des Moduls S341 von Dipl.-Ing. Thomas Blüm 27.02.2008 mb BauStatik S341 2009.0226 Beispiele S341 Pos. Auflagerverstärkung System Holz-Zweifeldträger mit Kragarm

Mehr

Untersuchungen zum Trag- und Verformungsverhalten von Holzfaserdämmplatten (HFDP) und Holz-HFDP-Verbindungen

Untersuchungen zum Trag- und Verformungsverhalten von Holzfaserdämmplatten (HFDP) und Holz-HFDP-Verbindungen Untersuchungen zum Trag- und Verformungsverhalten von Holzfaserdämmplatten (HDP) und Holz-HDP-Verbindungen Dipl.-Ing. Gunnar Gebhardt Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hans Joachim Blaß Lehrstuhl für Ingenieurholzbau

Mehr

Zimmermannsmäßige Verbindungen

Zimmermannsmäßige Verbindungen DIN 1052 Zimmermannsmäßige Verbindungen Grundlagen 2 Grundlagen Geregelt im Abschnitt 15 der DIN 1052 Zimmermannsmäßige Verbindungen für Bauteile aus Holz Versätze Zapfenverbindungen Holznagelverbindungen

Mehr

Stahlbau 1. Name:... Matr. Nr.:...

Stahlbau 1. Name:... Matr. Nr.:... 1/10 Name:... Matr. Nr.:... A. Rechnerischer steil 1. Stabilitätsnachweis Der in Abb.1 dargestellte Rahmen, bestehend aus zwei Stützen [rechteckige Hohlprofile, a= 260mm,b= 140mm, s= 8mm] und einem Riegel

Mehr

Europäische Technische Zulassung ETA 11 / 0425

Europäische Technische Zulassung ETA 11 / 0425 ETA-Danmark A/S Kollegievej 6 DK-2920 Charlottenlund Tel. 45 72 24 59 00 Fax 45 72 24 59 04 Internet www.etadanmark.dk Ermächtigt und notifiziert gemäß Artikel 10 der Richtlinie des Rates vom 21. Dezember

Mehr

Nachweis in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit für Querkraft

Nachweis in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit für Querkraft Seite 1 Nachweis in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit für Bei der Ermittlung der Tragfähigkeit für wird zwischen Bauteilen ohne und mit rechnerisch erforderlicher bewehrung unterschieden. Bemessungswert

Mehr

HTW Beispiel 1: Holztafelwand mit zwei Platten pro Beplankungsseite nach DIN EN 1995:2010

HTW Beispiel 1: Holztafelwand mit zwei Platten pro Beplankungsseite nach DIN EN 1995:2010 HTW Beispiel 1: Holztafelwand mit zwei Platten pro Beplankungsseite nach DIN EN 1995:2010 Inhalt System... 2 Belastung... 3 Berechnung der Wand... 3 Schnittgrößen 1,0-fach... 3 Nachweis Schwellpressung

Mehr

Berechnungsbeispiele zur DIN EN und DIN EN /NA

Berechnungsbeispiele zur DIN EN und DIN EN /NA Galileo Galilei (1564-1642) Robert Hooke (1635-1702) Jacob Bernoulli (1654-1705) Leonhard Euler (1707-1783) Berechnungsbeispiele zur DIN EN 1995-1-1 und DIN EN 1995-1-1/NA Lösungen können am bei verglichen

Mehr