Neue Wege der Kooperation von Pflegekräften und Ärzten/-innen in der stationären Altenpflege am Beispiel der Schmerztherapie

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1 Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg Neue Wege der Kooperation von Pflegekräften und Ärzten/-innen in der stationären Altenpflege am Beispiel der Schmerztherapie Dr. Waltraud Hannes 22. Geriatrietag des Landes Baden-Württemberg am

2 Ergebnisse der Qualitätsprüfungen stationärer Pflegeeinrichtungen Jahr Anzahl geprüfter Einrichtungen Anzahl Einrichtungen mit Verdacht auf gravierende Pflegemängel 100 (17,1 %) 97 (11,6%) 86 (7,6 %) 92 (6,8%) Anzahl visitierter Bewohner Anzahl Bewohner mit Verdacht auf gravierende Pflegemängel 171 (3,8 %) 188 (3,2 %) 118 (1,5 %) 145 (1,5%) Quelle: Controlling

3 Kooperation der Berufsgruppen In allen Expertenstandards in der Pflege ist der Austausch zwischen und die Kooperation mit anderen Berufsgruppen ein zentrales Anliegen. Die Qualitätsprüfungsrichtlinien (QPR) enthalten zahlreiche Prüffragen, in denen Bezug zur ärztlichen Kommunikation genommen wird. Qualitativ gute Versorgung kann nur über eine gute Kooperation von Pflegefachkräften und Ärzten gelingen (DNQP Expertenstandards in der Pflege; MDS 2009) 3

4 Voraussetzungen für eine berufsgruppenübergreifende Kooperation Geklärte Beziehungen und Rollen Übereinstimmung der Interessen, Ziele und Prioritäten Fehlende Konkurrenz Vertrauen in die Kompetenz der Kooperationspartner gegenseitiger Respekt (vgl. Gellert und Nowak, 2010) 4

5 Schmerz: ein weit verbreitetes Problem in Pflegeheimen Schmerzprävalenzraten in Pflegeheimen zwischen 49 % und 83 % (Fox et al. 1999; systematisches Review) Von Pflegeheimbewohnerinnen und bewohnern gaben 68 % Schmerzen an 27 % gaben mittelstarke Schmerzen 25 % gaben starke Schmerzen an (Fries et al. 2001; Studie USA) Erste Zahlen aus Deutschland belegen eine Prävalenz von % (Lukas et al. 2013; Wulff et al. 2012; Osterbrink et al. 2012) 5

6 Häufige Erkrankungen bei älteren Menschen 6

7 Hohe Prävalenz steht in Zusammenhang mit zahlreichen Erkrankungen Die häufigsten Erkrankungen sind: Degenerative Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule Rheumatische Erkrankungen Erkrankungen der Venen und Lymphgefäße Angina Pectoris Eingeschränkte Mund- und Zahngesundheit 7

8 Systematische Schmerzeinschätzung bei Pflegeheimbewohnern in der BRD In die Stichprobe einbezogene Bewohner: Bewohner mit chronischen Schmerzen: (31,1%) Systematische Schmerzerfassung: bei 19,5% aller Pflegeheimbewohner erfolgte eine systematische Schmerzerfassung (Quelle: Controllingdaten MDS ) 8

9 Systematische Schmerzeinschätzung bei Pflegeheimbewohnern in Baden-Württemberg In die Stichprobe einbezogene Bewohner: Bewohner mit chronische Schmerzen: (32,8 %) Systematische Schmerzerfassung: Bei 28,7 % aller Pflegeheimbewohner in Baden-Württemberg erfolgte eine systematische Schmerzerfassung (Controllingdaten ) 9

10 Schmerzvorkommen und Schmerzeinschätzung bei Pflegeheimbewohnern ohne Demenz/ mit Demenz Bewohner ohne Demenz Bewohner mit Demenz In die Stichprobe einbezogene Bewohner (9.609) (27,1%) (72,9%) Bewohner mit chronischen Schmerzen (41,9%) (29,4%) Systematische Schmerzerfassung erfolgt 979 (37,6%) (25,3%) (Controlling ) 10

11 Auswirkungen von Schmerzen beim alten Menschen Geistige & körperliche Inaktivität Mobilitätseinschränkungen Depression & Einsamkeit SCHMERZEN Hilflosigkeit Soziale Isolation Basler et al

12 Behandlung chronischer Schmerzen Systematische Schmerzerfassung und Schmerzdokumentation Information und Beratung von Bewohnern und Angehörigen Medikamentöse Schmerztherapie Nicht-medikamentöse Therapieformen 12

13 Alte Menschen sprechen ungern über Schmerzen denken, dass Schmerzen zum Alter gehören haben Angst vor den Nebenwirkungen der Schmerzmedikamente 13

14 Professionell Pflegende wissen, dass eine Systematische Schmerzerfassung die Grundlage für eine erfolgreiche Schmerzbehandlung ist führen ein initiales Schmerzassessment bei allen Bewohnern durch führen ein differenziertes Schmerzassessment bei Bewohnern mit Schmerzen durch unterstützen die Ärzte bei der medizinischen Diagnostik erleichtern die Kommunikation mit Bewohnern und Angehörigen verleihen Bewohnern eine aktive Rolle im Schmerzmanagement weisen die Wirksamkeit angewandter Maßnahmen nach 14

15 Professionell Pflegende informieren und beraten Bewohner und Angehörige Bewohner und Angehörige haben oft keine oder unzureichende Informationen Patienten / bzw. Bewohneredukation haben das Ziel, Bewohner und Angehörige aktiv in das Schmerzmanagement einzubinden Bewohner/Angehörige sollen lernen, die Schmerzsituation zu verstehen, damit sie das Schmerzmanagement mitgestalten können 15

16 Professionell Pflegende kooperieren mit den behandelnden Ärzten besprechen das Ergebnis der differenzierten Schmerzerfassung mit den behandelnden Ärzten thematisieren nichtmedikamentöse Maßnahmen zur Schmerzbehandlung und kombinieren sie ggf. mit der medikamentösen Behandlung besprechen Maßnahmen zur Prophylaxe und Behandlung schmerzmittelbedingter Nebenwirkungen 16

17 Nicht-medikamentöse Therapieformen Physikalisch-medizinische Therapieformen Mobilisation, Lagerungen, Manuelle Therapie, Massage, Hydro- /Thermotherapie, Elektrotherapie Kognitive und verhaltensbezogene Maßnahmen Entspannungsverfahren, Ablenkung, Imagination, Musik, Spiegeltherapie Supportive Maßnahmen Gespräche (Informieren, Beraten), adäquate Hilfsmittelversorgung, Diät Ernährungstherapie, basal stimulierende Angebote, Einreibungen, Akupunktur und Akupressur, bewohnerfreundliche Umgebungsgestaltung 17

18 Teamorientiertes Schmerzmanagement Einrichtungsmanagement Pflegende Ärzte Schmerz ist das, was der Patient als Schmerz angibt und was er als Schmerz definiert Margo McCaffery (1983) Bewohner Physiotherapie Angehörige Psychologen Apotheker.für mehr Lebensqualität im Alter 18

19 Literatur: Basler, H. D.; Hesselbarth, S.; Kaluza, G.; Schuler, M.; Sohn, W.; Nikolaus, T. (2003) komorbidität, Multimedikation und Befinden bei älteren Patienten mit chronischen Schmerzen. In: Schmerz: 17, Basler, H. D.; Hesselbarth, S.; Schuler, M. (2004) Schmerzdignostik und therapie in der Geriatrie. Teil 1 Schmerzdiagnostik. In: Schmerz: 18, BPS & BGS (British Pain Society and British Geriatrics Society) 2007 The assessment of pain in older people. NATIONAL GUIDELINES, GB 2007 Fox, P; Raina, P.; Jadad, A. (1999) Prevalence and treatment of pain in older adults in nursing homes and other long-term care institutions: a systematic review. CMAJ 160 (3): DNQP (2011) Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten Schmerzen. 1. Aktualisierung 2011 einschließlich Kommentierung und Literaturstudie. Schriftenreihe des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege: Osnabrück Fries, B.; Simon, S; Morris, J.; Flodstorm, C.; Bookstein, F. (2001) Pain in U.S. Nursing Homes. Vaslidating a Pain Scale for the Minimum Data Set. In: The Gerontologist (2001) 41 (2) Gellert, M. und Nowak, C. (2010) Teamarbeit-Teamentwicklung-Teamberatung Ein Praxisbuch für die Arbeit in und mit Teams. 4. erweiterte Auflage. Meezen: Limmer Verlag. Lukas, A.; Mayer, B.; Fialova, D.; Topinkova, E.; Gindin, J.; Onder, G.; Bernabei, R.; Nikolaus, T.; Denkinger, M. (2013) Pain Charakteristics and pain Control in European Nursing Homes: Cross-sectional and Longitudinal Results From the Services and Health for Elderly in Long Term care (SHELTER) Study. In: JAMDA 14 (2013)

20 Literatur: MDS (2009) Qualitätsprüfungs-Richtlinien, MDK-Anleitung, Transparenzvereinbarung. Grundlagen der MDK-Qualitätsprüfungen in der stationären Pflege. Asmuth druck + crossmedia gmbh & co. kg: Köln Osterbrink, J.; Hufnagel, M.; Kutschar, P.; Mitterlehner, B.; Krüger, C.; Bauer, Z.; Ewers, A. (2012) Die Schmerzsituation von Bewohnern in der stationären Altenhilfe. In: Der Schmerz 26(1), Sirsch, E.; Bartholomeyczik S. (2010) Prävention von Mangelernährung in der Pflege. Mundgesundheit und ihr Einfluss auf die orale Ernährung. Schlütersche Verlagsanstalt, Hanover Wulff, I.; Könner, F.; Budnick, A.; Dräger, D.; Kreuz, R. (2012) Interdisziplinäre Handlungsempfehlungen zum Management von Schmerzen bei älteren Menschen in Pflegeheimen. In: Gerontologie und Geriatrie 45(6),

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