PS Lexikologie. Sitzung 10 & 11: Wortbildungstypen Flexion, Derivation, Komposition Verschiedene Typen von Affixen Konversion.

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "PS Lexikologie. Sitzung 10 & 11: Wortbildungstypen Flexion, Derivation, Komposition Verschiedene Typen von Affixen Konversion."

Transkript

1 PS Lexikologie Sitzung 10 & 11: Wortbildungstypen Flexion, Derivation, Komposition Verschiedene Typen von Affixen Konversion Sitzung 10 1

2 PS Lexikologie Bisher haben wir hauptsächlich die Zusammensetzung des deutschen Wortschatzes, die Herkunft und Veränderung von Wörtern untersucht. Jetzt kümmern wir uns um die Zusammensetzung von Wörtern. Das ist die Aufgabe der Morphologie. Wir unterscheiden zwischen Komposition und Derivation, die als kreative Verfahren zur Erweiterung des Wortschatzes gelten und der Flexion, die ein grammatisches Verfahren ist. Für uns sind hauptsächlich die kreativen Verfahren relevant. Sitzung 10 2

3 Stamm Wurzel - Basis Bei Flexion werden an einen Stamm sogenannte Flexionsmorpheme angehängt (Katamba/Stonham 2006). Diese Flexionsmorpheme haben rein grammatikalische Bedeutung. du geh-st, des Haus-es, lauf-en, des Lauf-es, höh-er Der Stamm ist der Teil des Wortes, der existiert, bevor Flexion stattfindet. Das kann ein einfaches oder ein komplexes Wort sein. des Haus-es, des Hochhaus-es, ge-lauf-en, untergeh-st Sitzung 10 3

4 Stamm Wurzel - Basis Bei Derivation werden an eine Wurzel sogenannte Derivationsmorpheme angehängt (Katamba/Stonham 2006). Die Derivationsmorpheme haben lexikalische Bedeutung und Suffixe können die Wortklasse ändern. Un-tier, Zer-streu-ung, wahnsinn-ig, Tänz-er, durch-trennen Die Wurzel ist der nicht-weiter reduzierbare (lexikalische) Kern eines Wortes. Haus, Ab-gleich-ung, Hoch-haus, Läuf-er Sitzung 10 4

5 Stamm Wurzel - Basis Basis ist eine Art Oberbegriff, der sowohl Wurzeln, als auch Stämme mit einschließt. Es handelt sich hierbei um eine Einheit, an die sich sowohl Derivations- als auch Flexionsaffixe anschließen können. Basen können einfach oder komplex sein: un-zer-stör-bar des Hoch-haus-es, des Hochhaus-es Sitzung 10 5

6 Aufgabe Identifizieren Sie im Folgenden die a) Flexionsmorpheme b) Derivationsmorpheme c) Stämme d) Wurzeln e) Basen: Gekauft, Weinflaschen, Prüfungen, unbestechliche Sitzung 10 6

7 Typen von Affixen Affixe sind gebundene Morpheme, d.h. Sie können nicht alleine vorkommen. Es gibt folgende Typen von Affixen: Suffix: steht nach der Basis, in der Derivation Köpfe, -ung, -heit, -ig. In der Flexion Träger grammatischer Information. Präfix: steht vor der Basis, traditionellerweise keine Köpfe, sondern bedeutungsverändernd. Un-, ab-, ent-. Zirkumfix: Besteht aus zwei Teilen, die die Basis umschließen. Oft Varianten von Präfixen. Ge-e, ge-t, ge-en. Sitzung 10 7

8 Typen von Affixen Alle Beispiele zu den Affixtypen sind aus Fleischer/Barz Dort finden Sie noch viele weitere. Konfix: können wie normale Affixe nicht alleine vorkommen, können sich aber an andere gebundene Elemente anschließen; meist Vollsemantika, meist nicht nativ. Bio- (Natur), geo- (Erde), aqua- (Wasser), -logie (Lehre), Schwieger-, Stief-. Komposition oder Derivation? Präfixoide: sind eigentlich freie Elemente, die aber in Funktion von Präfixen auftreten können und dann nur verstärkende Bedeutung haben. Klasse-, Sau-, Bomben-, Glanz-, Wahnsinns-. Manche Theorien nehmen hier dennoch Komposition an (Fleischer/Barz 1992). Sitzung 10 8

9 Typen von Affixen Unikale Morpheme: sind gebundene Morpheme, die synchron nicht zu erklären sind. Sie haben alleine keine Bedeutung und kommen weder frei noch mit anderen Basen vor. Sie können Prä- oder Suffixe sein. Him-beere, Bräut-igam, Lind-wurm, Nacht-igall Interfix: (oder auch Fugenelement), semantisch leere, flexionsähnliche Elemente, die allein der Aussprache dienen. Kein Zeichencharakter (d.h. keine Morpheme)!! Lieg-e-stuhl, Arbeit-s-anzug, freundlich-er-weise Sitzung 10 9

10 Aufgabe Welche Typen von Affixen finden Sie in den Beispielen vor? Zerlegen Sie die Wörter in Morpheme. a. Pfundskerl b. Kosmonaut c. verreisen d. Entwirrungen e. Brombeere f. durchlaufen Sitzung 10 10

11 Suffixe Suffixe spielen in der Derivation eine besondere Rolle. Sie sind Köpfe und zeigen die syntaktische Kategorie des Derivats an. Grab(V)-ung(N), Gemein(Adj)-heit(N) Bei Mehrfachsuffingierung zählt immer das rechteste Element als Kopf Kopf-rechts-Prinzip Un-end-lich(Adj)-keit(N) Im Deutschen gibt es eine lange Liste mit Suffixen zur Bildung von Nomen, die zum Teil auch konkurrieren: 1)- schaft vs -tum: Eigentum/-schaft, Bürgertum/-schaft, Witwentum/-schaft, etc. 2) -ung vs. -en vs. Stammderivate/Konversion: Landung/Landen, Schwankung/Schwanken, Rufen/Ruf, Zerfallen/Zerfall. Sitzung 10 11

12 Konversion Eines der interessantesten Phänomene, das die Morphologie zu bieten hat, ist die Konversion. Darunter versteht man den syntaktischen Klassenwechsel eines Worts ohne Hinzufügen von weiterem lexikalischen Material. Beispiele aus dem Englischen demonstrieren das am Besten: to work the work, to form the form, etc. Im Deutschen wiederum besteht oft die Diskussion, was denn nun wirklich alles unter Konversion fällt. Sitzung 10 12

13 Konversion Folgende Formen werden diskutiert: a. laufen der Lauf b. laufen das Laufen c. gehen der Gang Hierbei wird in den meisten Analysen nur a) als wirkliche Konversion bezeichnet. Bei b) wird oft von syntaktischer Konversion gesprochen (Eisenberg 2006) oder von Derivation mit dem nominalen Suffix -en (Heinold 2001). Bei c) ist auffällig, dass eine Stammalternation stattfindet. Solche Formen sind schwierig für eine einheitliche Analyse. Sitzung 10 13

14 Konversion Auch für die linguistische Analyse bereiten diese Formen Probleme. Es gibt Theorien, die Konversionen als reine lexikalische Kategoriewechsel und somit als einen dritten Typ Wortbildungsprozess sehen (Lieber 1981) Andere (z.b. Marchand 1964, Olsen 1990) nehmen eine Unterform der Derivation an und machen den Kategoriewechseln an einem sogenannten Nullmorphem fest, welches zudem für Rechtsköpfigkeit sorgt. N V lauf Ø [N, masc.] Sitzung 10 14

15 Konversion Die Darstellung einer Nullableitung wird also als Spazialfall einer normalen Derivation gesehen. a. [[A locker] ø]v b. [[A blöd] el]v c. [[V Treff] ø]n d. [[V Trenn] ung] N Das Nullsuffix ist, wie andere Suffixe auch, ein Kopf mit Wortartinformation und allen Flexionseigenschaften. Lieber 1981: Problematisch ist, dass das Nullsuffix jedoch keine einheitlichen Wortart- und Flexionseigenschaften hat. Sitzung 10 15

16 Konversion a. Der Lauf die Läufe; aber: der Fund die Funde b. Der Lauf, aber: die Arbeit und das Grab Gäbe es ein Nullsuffix wäre dieses also für Formen mit 3 verschiedenen Genera verantwortlich, sowie für mindestens 2 Flexionsklassen. Normale Derivationssuffixe zeigen solche Unregelmäßigkeiten nicht. Desweiteren müsste man ein Nullsuffix V>N annehmen und weitere mit beispielsweise N>V oder N>A. Es müssten also mehrere Lexikoneinträge mit Nullsuffix geben. Sitzung 10 16

17 Konversion Lieber 1981 lehnt daher eine Theorie des Nullsuffixes ab. Sie bietet eine Analyse der "lexikalischen Konversion", d.h. jede abgeleitete Form bekommt ihren eigenen Lexikoneintrag; die beiden Einträge sind aber durch Regeln assoziiert (Redundanzfeststellung), um einen semantischen und phonologischen Zusammenhang anzuzeigen. a. ruf PC: /ru:f/ KC: V AS: [NP, NP ] b. Ruf PC: /ru:f/ KC: N, mask, e-plural SC: eine Instantiierung von V c. N ~ V (müsste so notiert in beide Richtungen funktionieren) Hierbei wird keine Ableitungsrichtung festgelegt, sondern eine semantische Redundanzregel wird notiert (SC). Sitzung 10 17

18 Konversion Nachteil von Liebers Analyse: Die Redundanzregeln suggerieren, dass alle Konversionen in alle Richtungen funktionieren können. Dies ist aber nicht der Fall. Vorteil von Liebers Analyse: Der Tatsache, dass die meisten Konversionen in der Gegenwartssprache schon lexikalisiert sind und das Muster nicht mehr produktiv (Olsens Aussage), wird Rechnung getragen. Ausnahmen N > V: Google googeln; Skype skypen, Mail mailen, etc. Sitzung 10 18

19 Komposition Bei manchen Typen von komplexen lexikalischen Einheiten ist es schwierig zu bestimmen, inwieweit sie ein einziges Lexem bilden. a. Vóll besétzt vóllbesetzt b. Frísch gebácken - fríschgebacken Akzentunterschiede?: ein einziger vs. mehrere Hauptakzente (vgl. auch neue deutsche Rechtschreibung) Bedeutungsunterschiede?: Kompositum zeichnet sich durch stärkere "inhaltliche Verschmelzung" aus (Herberg 1981). Hierbei sind jedoch die minimalen Unterschiede in der Bedeutung schwer zu fassen. Siehe Bsp. oben. NDR: bei idiomatisierter Gedamtbedeutung zusammen (b); in allen anderen Fällen: beides möglich. Sitzung 10 19

20 Komposition Im Allgemeinen ist im Deutschen die Wortstruktur von Komposita... (Fleischer/Barz 1992, Schmid 2005); expansionsfest zusammengeschrieben (anders Englisch: post card) nicht konstruktionsintern flektiert ( Fugenelemente!!) mit dem Hauptakzent auf dem ersten Element des Mòndes Lícht vs. Das Móndlìcht; wenige Ausnahmen Sitzung 10 20

21 Komposition Bei den meisten Komposita spielt die Reihenfolge eine Rolle für die Semantik bzw. die Wortart. Das Zweitglied ist der Kopf und bestimmt über lexikalische Klasse, Genus & Flexionstyp (Fleischer/Barz 1992). Determinativkomposita. Kopf-rechts-Prinzip wie in der Derivation a. Flaschen (fem.) -geist (mask.) Flaschengeist (mask.) b. Flasch-en (pl.) - geist-er (pl) *Flaschengeisten Sitzung 10 21

22 Komposition Ausnahmen für diese Kriterien sind... Komposita mit determinierendem Zweitglied: Jàhrhúndert bestimmte sogenannte Kopulativkomposita: Schlèswig- Hólstein, Marxìsmus-Leninísmus Konfixkomposita mit Fremdelementen: Dìskothék Komposita mit Bindestrich: Èbbe-Flút-Wirkung, Hàls- Nàsen-Óhren-Àrzt Sitzung 10 22

23 Spezialfälle von Komposita Exozentrische Komposita können semantisch nicht dem Kopf untergeordnet werden (Schmid 2005). Rot-kehlchen ist nicht eine Art von Kehlchen, Bleich-gesicht nicht eine Art Gesicht. Sie bezeichnen meist Personen (oder sonstige Lebewesen), indem sie metonymisch auffällige Eigenschaften stellvertretend für die ganze Person nennen. Bei Kopulativkomposita werden zwei Konzepte miteinander verknüpft, wobei beide gleich wichtig sind und es keinen Kopf gibt. Spieler-trainer, süß-sauer, taub-stumm Sitzung 10 23

24 Synthetische Komposita Nomen mit der Form N+V+er: Appetit-hemm-er, Rechts-händ-er, Weich-spül-er Adjektive mit der Form: Adj + N + Suffix: grün-äug-ig, breit-kremp-ig, hand-greif-lich Sie sind syntaktisch schwierig zu analysieren, weil die Elemente, aus denen sie zusammengesetzt sind, nicht wirklich auseinandergenommen werden können: *die Breitkrempe, *krempig, *der Hemmer, *appetithemmen, etc. Auch Zusammenbildungen genannt. Sitzung 10 24

25 Kognitive Funktion von Wortbildung Insgesamt gilt: je etablierter ein Wort in der Sprechergemeinschaft ist und je länger es bekannt ist, desto mehr Zeit hatte es, um lexikalische "Eigenarten" zu entwickeln (Aronoff 1994). Insgesamt schreibt man folgenden WB-Prozessen folgende Funktionen zu: (Schmid 2005) - Komposita: Konzeptverknüpfung - Präfingierung: Modifizierung - Suffingierung: Rekonzeptualisierung & Profilierung Sitzung 10 25

26 Überblick Mehrere Arten von Wortbildung: Morphologie Flexion Derivation Komposition (Untertyp: Konversion) Spezialfall: Präfixoide Spezialfall: Konfixe Spezialfall: Konfixe Spezialfall: Präfixoide Spezialfall: unikale M. Sitzung 10 26

27 Literatur Eisenberg, Peter Grundriß der deutschen Grammatik. Band 1: Das Wort. Stuttgart/Weimar: Metzler. Erben, Johannes Einführung in die deutsche Wortbildungslehre. Berlin: Schmidt. Fleischer, Wolfgang & Irmhild Barz Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache. Tübingen: Niemeyer. Heinold, Simone Verbal Properties of Deverbal Nominals. An Aspectual Analysis of French, German and English. Dissertation. Uni Stuttgart: Stuttgart. Katamba, Francis & John Stonham Morphology. New York: Palgrave Macmillan. Meibauer, Jörg, Ulrike Demske, Jochen Geilfuß-Wolfgang, Jürgen Pafel, Karl Heinz Ramers, Monika Rothweiler & Markus Steinbach Einführung in die germanistische Linguistik. Stuttgart/Weimar: Metzler. Polenz, Peter Wortbildung. In: Hans Peter Althaus, Helmut Henne & Herbert Ernst Wiegand (eds.): Lexikon der Germanistischen Linguistik 2. Tübingen: Niemeyer, Sitzung 10 27

Einführung in die germanistische Linguistik

Einführung in die germanistische Linguistik Jörg Meibauer / Ulrike Demske / Jochen Geilfuß-Wolfgang / Jürgen Pafel/Karl Heinz Ramers/Monika Rothweiler/ Markus Steinbach Einführung in die germanistische Linguistik 2., aktualisierte Auflage Verlag

Mehr

Wortbildung und Wortbildungswandel

Wortbildung und Wortbildungswandel Germanistik Kira Wieler Wortbildung und Wortbildungswandel Studienarbeit Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 2 2 Wortbildung... 2 2.1 Morphologische Grundbegriffe... 2 2.2 Arten der Wortbildung... 3 2.3

Mehr

Nikolaus Schpak-Dolt. Einführung in die Morphologie des Spanischen

Nikolaus Schpak-Dolt. Einführung in die Morphologie des Spanischen Nikolaus Schpak-Dolt Einführung in die Morphologie des Spanischen Max Niemeyer Verlag Tübingen 1999 Inhalt Abkürzungen und Symbole XI Einleitung f. 1 1. Gegenstandsbereich der Morphologie 1 2. Diachronie

Mehr

Einführung in die germanistische Linguistik

Einführung in die germanistische Linguistik Lehrbuch Einführung in die germanistische Linguistik Bearbeitet von Jörg Meibauer, Ulrike Demske, Jochen Geilfuß-Wolfgang, Jürgen Pafel, Karl Heinz Ramers, Monika Rothweiler, Markus Steinbach 2., aktualisierte

Mehr

Einführung in die germanistische Linguistik

Einführung in die germanistische Linguistik Jörg Meibauer/Ulrike Demske/Jochen Geilfuß-Wolfgang/ Jürgen Pafel/Karl Heinz Ramers/Monika Rothweiler/ Markus Steinbach Einführung in die germanistische Linguistik Verlag J. B. Metzler Stuttgart Weimar

Mehr

PS Lexikologie. Quiz Einführung Terminologie. PS Lexikologie 1

PS Lexikologie. Quiz Einführung Terminologie. PS Lexikologie 1 Quiz Einführung Terminologie PS Lexikologie 1 Was ist ein Wort? Wieviele Wörter hat der folgende Satz? Katharina hat den Kühlschrank nicht zugemacht. PS Lexikologie 2 Kommt drauf an! Wir unterscheiden

Mehr

Morphologie. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI

Morphologie. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Morphologie Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Morphologie Was ist ein Wort? Morphologie ist linguistische Teildisziplin, die sich mit dem Gestalt, Flexion (Beugung) und Bildung von Wörtern beschäftigt.

Mehr

Einführung in die französische Morphologie

Einführung in die französische Morphologie Nikolaus Schpak-Dolt Einführung in die französische Morphologie 2., neu bearbeitete Auflage Max Niemeyer Verlag Tübingen 2006 Inhalt Abkürzungen und Symbole Phomembestand XI XII Einleitung 1 l._ Gegenstandsbereich

Mehr

Morphologie II. Morphologische Grundbegriffe Typen der Wortbildung Wortstruktur Wortbildungsregeln. Morphologie II 1

Morphologie II. Morphologische Grundbegriffe Typen der Wortbildung Wortstruktur Wortbildungsregeln. Morphologie II 1 Morphologie II Morphologische Grundbegriffe Typen der Wortbildung Wortstruktur Wortbildungsregeln Morphologie II 1 Terminologie Morphem: kleinste bedeutungstragende Einheit: Haus, auf, rot. Silbe: Silben

Mehr

Einführung in die Linguistik. Morphologie: Lösung

Einführung in die Linguistik. Morphologie: Lösung Einführung in die Linguistik WS05 Morphologie: Lösung Aufgabe 1 Welche Morpheme lassen sich in den folgenden Worten identifzieren und welche Bedeutung haben sie? Unterscheiden Sie zwischen: Flexion (Präfix,

Mehr

Die Wortbildung des Deutschen. Wortbildungsmittel

Die Wortbildung des Deutschen. Wortbildungsmittel Die Wortbildung des Deutschen Wortbildungsmittel Voraussetzungen und Ziele der Wortbildungsanalyse Bildung von Wörtern folgt best. Wortbildungstypen Bildung nach Vorbild eines bereits bekannten Wortes

Mehr

Wortbildung und Flexion. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI

Wortbildung und Flexion. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Wortbildung und Flexion Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Wortbildung und Flexion Wie wird ein Wort gebildet? Wortbildung ist der Prozess der Bildung der Wörter, welcher der Erweiterung des Wortschatzes

Mehr

Wortbildung Derivation

Wortbildung Derivation Wortbildung Derivation Durch Komposition setzt man bestehende Stämme zu komplexeren Stämmen zusammen Durch Derivation erzeugt man neue Wörter durch Kombination mit Affixen Das Beispiel aus der ersten Sitzung:

Mehr

Morphologie und Syntax

Morphologie und Syntax Morphologie und Syntax Gerhard Jäger 27. Juni 2006 1 Wortbildung: Komposition Zusammenfügen von Wörtern (bzw. Stämmen 1 ) zu neuen Wörtern ist rekursiv: Kompositum (Ergebnis eines Wortbildungsprozesses)

Mehr

Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester Morphologie. Walther v.hahn. v.hahn Universität Hamburg

Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester Morphologie. Walther v.hahn. v.hahn Universität Hamburg Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester 2006 Morphologie Walther v.hahn v.hahn Universität Hamburg 2005 1 Morphologie: Definition Definitionen: Morphologie ist die Lehre von den Klassen

Mehr

Einführung in die französische Morphologie

Einführung in die französische Morphologie Romanistische Arbeitshefte 36 Einführung in die französische Morphologie Bearbeitet von Nikolaus Schpak-Dolt 3., aktualisierte und erweiterte Auflage 2010. Taschenbuch. XII, 174 S. Paperback ISBN 978 3

Mehr

Vorwort... V Vorwort zur 2. Auflage... VI

Vorwort... V Vorwort zur 2. Auflage... VI INHALT Inhalt VII Vorwort... V Vorwort zur 2. Auflage... VI 1. Einleitung... 1 1.1 Sprache in Literatur und Alltag... 1 1.2 Sprache als soziales Phänomen... 3 1.3 Sprache als historisches Phänomen... 5

Mehr

Vertiefung der Grundlagen der Computerlinguistik. Semesterüberblick und Einführung zur Dependenz. Robert Zangenfeind

Vertiefung der Grundlagen der Computerlinguistik. Semesterüberblick und Einführung zur Dependenz. Robert Zangenfeind Vertiefung der Grundlagen der Computerlinguistik Semesterüberblick und Einführung zur Dependenz Robert Zangenfeind Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung, LMU München 17.10.2017 Zangenfeind:

Mehr

Einführung in die germanistische Linguistik

Einführung in die germanistische Linguistik Neuerscheinungen J.B. Metzler Einführung in die germanistische Linguistik Grundlagenwerk für Seminarlektüre und Selbststudium Bearbeitet von Meibauer, Jörg Meibauer, Jörg, Demske, Ulrike Demske, Ulrike,

Mehr

Einführung in die Computerlinguistik. Morphologie IV

Einführung in die Computerlinguistik. Morphologie IV Einführung in die Computerlinguistik Morphologie IV Hinrich Schütze & Robert Zangenfeind Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung, LMU München 14.12.2015 Schütze & Zangenfeind: Morphologie (IV)

Mehr

VL Morphologie Hintergrund: Eine gemeinsame Analyse von Konversion, Derivation & Komposition

VL Morphologie Hintergrund: Eine gemeinsame Analyse von Konversion, Derivation & Komposition VL Morphologie Hintergrund: Eine gemeinsame Analyse von Konversion, Derivation & Komposition Anke Lüdeling anke.luedeling@rz.hu-berlin.de Sommersemester 2008 Plan Zusammenschau und Hintergrund: Komposition,

Mehr

Morphologie III. Speicherung und Verarbeitung im Lexikon Komposition Verbale Wortbildung Konversion. Morphologie III 1

Morphologie III. Speicherung und Verarbeitung im Lexikon Komposition Verbale Wortbildung Konversion. Morphologie III 1 Morphologie III Speicherung und Verarbeitung im Lexikon Komposition Verbale Wortbildung Konversion Morphologie III 1 Speicherung im Lexikon Im Lexikon sind freie Morpheme (Haus, rot, nur), aber auch sogenannte

Mehr

Grundkurs Linguistik Wintersemester 2014/15. Morphologie. Jens Fleischhauer & Anja Latrouite

Grundkurs Linguistik Wintersemester 2014/15. Morphologie. Jens Fleischhauer & Anja Latrouite Grundkurs Linguistik Wintersemester 2014/15 Morphologie Jens Fleischhauer & Anja Latrouite Morpho-logie morpho ( Gestalt ) logos ( Lehre ); Goethe 1796 Betrachten wir aber alle Gestalten, besonders die

Mehr

Syntax und Morphologie. Einführungskurs 2. Vorlesung

Syntax und Morphologie. Einführungskurs 2. Vorlesung Syntax und Morphologie Einführungskurs 2. Vorlesung Grundbegriffe der Morphologie Gliederung Überblick über die traditionelle Sprachtypologie Der Wortbegriff Morpheme als Einheiten der Wortstruktur Morphemklassifikation

Mehr

Wortbildungsarten. Louisa Reichelt, Sarah Fritzsche, Laura Gersdorf

Wortbildungsarten. Louisa Reichelt, Sarah Fritzsche, Laura Gersdorf Wortbildungsarten Louisa Reichelt, Sarah Fritzsche, Laura Gersdorf 1 Gliederung 1. Begründung der Systematik 2. Komposition 3. Derivation 4. Konversion 5. Kurzwortbildungen 6. Partikelverbbildungen 7.

Mehr

Kanditatenkolloqium Syntax - AG

Kanditatenkolloqium Syntax - AG Kanditatenkolloqium Syntax - AG 5 28.11.2017 Aufgabe C1) Erläutern bzw. diskutieren Sie die Originaltext-Schreibungen aufwändig (Z.13), zu Lasten (Z. 16), die McDonald s Entscheidung (Z. 25) und gentechnik

Mehr

Einführung in die germanistische Linguistik

Einführung in die germanistische Linguistik Einführung in die germanistische Linguistik VORWORT Inhalt V Dieses Lehrbuch ist eine Einführung in die germanistische Linguistik, die während des ganzen Studiums benutzt werden kann. In der Einleitung

Mehr

Lemmatisierung und Stemming in Suchmaschinen

Lemmatisierung und Stemming in Suchmaschinen Lemmatisierung und Stemming in Suchmaschinen Hauptseminar Suchmaschinen Computerlinguistik Sommersemester 2016 Stefan Langer stefan.langer@cis.uni-muenchen.de Trefferquote (Recall) und Genauigkeit (Precision)

Mehr

Lemmatisierung und Stemming in Suchmaschinen

Lemmatisierung und Stemming in Suchmaschinen Lemmatisierung und Stemming in Suchmaschinen Hauptseminar Suchmaschinen Computerlinguistik Sommersemester 2014 Stefan Langer stefan.langer@cis.uni-muenchen.de Trefferquote (Recall) und Genauigkeit (Precision)

Mehr

Morphologie II Gross, L 11, 12 Kessel/Reimann, S

Morphologie II Gross, L 11, 12 Kessel/Reimann, S Morphologie II Gross, L 11, 12 Kessel/Reimann, S. 73-90 Dr. Marina Iakushevich 1 Teilgebiete der Morphologie (nach Müller, H. M. (Hrsg): Arbeitsbuch Linguistik, S. 103) 2 Flexion Flexion ist die formale

Mehr

Die Wortbildung des Deutschen

Die Wortbildung des Deutschen Elke Donalies Die Wortbildung des Deutschen Ein Überblick Zweite, überarbeitete Auflage Gunter Narr Verlag Tübingen Inhalt Vorwort 11 Vorwort zur 2. Auflage 12 1. Einleitung: Warum sich die Auseinandersetzung

Mehr

WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE

WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE Bs: Eindringlichkeit Eindringlichkeit Eindringlich keit + Eindringlich / keit Traurig / keit Haltbar / keit Regsam / keit SUBSTANTIVE Übel / keit SUBSTANTIV bei Abtrennung von

Mehr

Inhalt EINFÜHRUNG. 1. Einführung I Einführung II...26

Inhalt EINFÜHRUNG. 1. Einführung I Einführung II...26 Tabellenübersicht... XVII Schreibkonventionen... XIX Abkürzungen... XIX Zeichenerklärung... XX Einleitung... XXIII EINFÜHRUNG 1. Einführung I... 1 1.1. Grundlagen... 1 Einführung, Termini, morphologische

Mehr

Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache

Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache Wolfgang Fleischer/Irmhild Barz Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache Unter Mitarbeit von Marianne Schröder 2., durchgesehene und ergänzte Auflage Max Niemeyer Verlag Tübingen 1995 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Einführung in die germanistische Linguistik

Einführung in die germanistische Linguistik Einführung in die germanistische Linguistik Jörg Meibauer/Ulrike DemskelJochen Geilfuß-Wolfgangl Jürgen Pafel/Karl Heinz Ramers/Monika Rothweilerl Markus Steinbach Einführung in die gerll1anistische Linguistik

Mehr

Kanditatenkolloqium Syntax - AG

Kanditatenkolloqium Syntax - AG Kanditatenkolloqium Syntax - AG 5 27.11.2017 Aufgabe C1) Erläutern bzw. diskutieren Sie die Originaltext-Schreibungen aufwändig (Z.13), zu Lasten (Z. 16), die McDonald s Entscheidung (Z. 25) und gentechnik

Mehr

Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer. Morphologie III. Regeln der Zusammensetzung. Zusammensetzung: Komposita

Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer. Morphologie III. Regeln der Zusammensetzung. Zusammensetzung: Komposita Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer Morphologie III Regeln der Zusammensetzung Frage: Können Morpheme eine willkürliche Anordnung haben? Wahrscheinlich nicht, aber was sind dann die Regeln?

Mehr

Einführung in die Computerlinguistik. Morphologie II

Einführung in die Computerlinguistik. Morphologie II Einführung in die Computerlinguistik Morphologie II Hinrich Schütze & Robert Zangenfeind Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung, LMU München 30.11.2015 Schütze & Zangenfeind: Morphologie II 1

Mehr

Einführung in die germanistische Linguistik

Einführung in die germanistische Linguistik 1682 J.B.METZLER Jörg Meibauer / Ulrike Demske / Jochen Geilfuß-Wolfgang / Jürgen Pafel / Karl Heinz Ramers / Monika Rothweiler / Markus Steinbach Einführung in die germanistische Linguistik 3., überarbeitete

Mehr

Terminus Sprache, Phonologie und Grammatik

Terminus Sprache, Phonologie und Grammatik Terminus Sprache, Phonologie und Grammatik Terminus Sprache Beinhaltet 4 verschiedene Bedeutungen Langage: menschliche Fähigkeit Langue: eine bestimmte Sprache, Untersuchungsgebiet der Linguistik Parole:

Mehr

Einführung in die Computerlinguistik

Einführung in die Computerlinguistik Einführung in die Computerlinguistik Finite State Transducers und Morphologie Laura Kallmeyer Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Summer 2016 1 / 18 Morphologische Grundbegriffe (1) Wort / Lexem: abstrakte

Mehr

1. Das Konzept des Lexikons: Die Anfänge bei Ferdinand de Saussure und in der Strukturalistischen Linguistik

1. Das Konzept des Lexikons: Die Anfänge bei Ferdinand de Saussure und in der Strukturalistischen Linguistik Institut für Germanistische Sprachwissenschaft Seminar: Das Lexikon in der Generativen Grammatik Semester: SS 07 Leitung: Dr. Römer, Prof. Dr. Gallmann Referenten: Iris Dielenhein, Anja Mildner 1. Das

Mehr

Morphologie und Lexikon

Morphologie und Lexikon Einführung in die Sprachwissenschaft (PS I) SoSe 2017 Eberhard Karls Universität Tübingen Sarah Zobel, sarah.zobel@ds.uni-tuebingen.de Morphologie und Lexikon Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Grundlegendes

Mehr

Geschichte: Indische Grammatiker. Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe. Geschichte: Griechische Grammatiker

Geschichte: Indische Grammatiker. Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe. Geschichte: Griechische Grammatiker Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe Anke Lüdeling anke.luedeling@rz.hu-berlin.de Sommersemester 2008 Indische Grammatiker Pānini, 5. Jhd. v. Chr. Wortstruktur: Basen und Affixe Einteilung

Mehr

Klausur Sprachwissenschaft Deutsch

Klausur Sprachwissenschaft Deutsch Systematische Vorbereitung, Druckdatum: Donnerstag, 20. Mai 2004 1 Klausur Sprachwissenschaft Deutsch Phonetik & Phonologie des Deutschen Laut = Phon, besteht aus einer charakteristischen Mischung von

Mehr

Einführung in die gertnanistische Linguistik

Einführung in die gertnanistische Linguistik ~ J.B.METZlER Jörg Meibauer I Ulrike Demske I Jochen Geilfuß-Wolfgang I Jürgen Pafell Karl Heinz Ramers I Monika Rothweilerl Markus Steinbach Einführung in die gertnanistische Linguistik 2., aktualisierte

Mehr

Morphologie I. Lexikon & Wortschatz Was ist ein Wort? Wort und Wortform Flexionsmorphologie. Morphologie I 1

Morphologie I. Lexikon & Wortschatz Was ist ein Wort? Wort und Wortform Flexionsmorphologie. Morphologie I 1 Morphologie I Lexikon & Wortschatz Was ist ein Wort? Wort und Wortform Flexionsmorphologie Morphologie I 1 Lexikon & Wortschatz Der Umfang des deutschen Wortschatzes wird auf 300.000-400.000 Wörter geschätzt.

Mehr

VL Morphologie Derivation 2. Anke Lüdeling Sommersemester 2008

VL Morphologie Derivation 2. Anke Lüdeling Sommersemester 2008 VL Morphologie Derivation 2 Anke Lüdeling anke.luedeling@rz.hu-berlin.de Sommersemester 2008 produktiv aktiv stündlich, minütlich, zweimonatlich, täglich Basis: N, gibt Zeitraum an Ergebnis: jedes N produktiv

Mehr

6 Inhaltsverzeichnis

6 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Danksagung... 9 Vorwort... 11 1 Zur Wortbildung des Deutschen... 15 1.1 Zum Forschungsstand... 15 1.2 Entwicklungstendenzen der modernen deutschen Wortbildung... 18 1.2.1 Komposition...

Mehr

Inhalt. Einleitung... 9

Inhalt. Einleitung... 9 Inhalt Einleitung........... 9 1. Morphologie: Grundlegendes....................... 10 1.1 Grundbegriffe der morphologischen Analyse........... 10 1.2 Morphologie: Flexion vs. Wortbildung..............

Mehr

Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft

Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft University of Vechta Universität Vechta Prof. Dr. J. A. Bär Fakultät III Germanistische Sprachwissenschaft Vorlesung Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft Sitzung 6: Grammatik I Morpheme

Mehr

Morphologie: Was bisher geschah. Morphologie IV. Morphologie. Überblick. Flexion

Morphologie: Was bisher geschah. Morphologie IV. Morphologie. Überblick. Flexion Morphologie: Was bisher geschah Morphologie IV Gerrit Kentner Wortbegriff, Morphembegriff, Morphemklassifikation Derivation Komposition 19. Dezember 2012 1 / 34 2 / 34 Morphologie Überblick heute: Wortformbildung:

Mehr

Überblick. Grundkurs C: Einführung in die Morphologie Komposition. Linguistische Analyse. Linguistische Analyse. (Linguistische) Theorie: -ung

Überblick. Grundkurs C: Einführung in die Morphologie Komposition. Linguistische Analyse. Linguistische Analyse. (Linguistische) Theorie: -ung Grundkurs C: Einführung in die Morphologie Komposition Anke Lüdeling anke.luedeling@rz.hu-berlin.de Wintersemester 2002/2003 Überblick einige Folien zum Sinn linguistischer Analyse e Aspekte Muster, Rekursivität

Mehr

Grammatik des Standarddeutschen. Michael Schecker

Grammatik des Standarddeutschen. Michael Schecker Grammatik des Standarddeutschen Michael Schecker Einführung und Grundlagen Nominalgruppen Nomina Artikel Attribute Pronomina Kasus (Subjekte und Objekte, Diathese) Verbalgruppen Valenz und Argumente Tempora

Mehr

Natürlichsprachliche Systeme I Materialien zur Vorlesung

Natürlichsprachliche Systeme I Materialien zur Vorlesung Natürlichsprachliche Systeme I Materialien zur Vorlesung D. Rösner Institut für Wissens- und Sprachverarbeitung Fakultät für Informatik Otto-von-Guericke Universität Magdeburg WS 2010/11, 19. Oktober 2010,

Mehr

Flexion bei Nomen Verbalflexion Flexion und Wortarten Repetitorium. Morphologie IV. Flexion. Gerrit Kentner. 19. Dezember / 34

Flexion bei Nomen Verbalflexion Flexion und Wortarten Repetitorium. Morphologie IV. Flexion. Gerrit Kentner. 19. Dezember / 34 Morphologie IV Flexion Gerrit Kentner 19. Dezember 2012 1 / 34 Morphologie: Was bisher geschah Wortbegriff, Morphembegriff, Morphemklassifikation Derivation Komposition 2 / 34 Morphologie heute: Wortformbildung:

Mehr

Computerlinguistik I

Computerlinguistik I Computerlinguistik I Vorlesung im WS 2007/08 Prof. Dr. Udo Hahn Lehrstuhl für Computerlinguistik Institut für Germanistische Sprachwissenschaft Friedrich-Schiller-Universität Jena Morphologie A writer

Mehr

Fremde Elemente in Wortbildungen des Deutschen

Fremde Elemente in Wortbildungen des Deutschen Schriften zur diachronen und synchronen Linguistik 10 Fremde Elemente in Wortbildungen des Deutschen Zu Hybridbildungen in der deutschen Gegenwartssprache am Beispiel einer raumgebundenen Untersuchung

Mehr

Segmentierung (Beispielanalyse)

Segmentierung (Beispielanalyse) Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer Di. 12:15-13:45 Do.! 12:15-13:45 Fr.! 12:15-13:45 Infos etc. http://ling.uni-konstanz.de => Lehre Einführung in die Linguistik Segmentierung (Beispielanalyse)

Mehr

Morphologie. Gerrit Kentner. May 4, 2010

Morphologie. Gerrit Kentner. May 4, 2010 Morphologie Gerrit Kentner May 4, 2010 Organisatorisches Kommende Woche (11.5.) vertritt mich Frau Volodina. In der übernächsten Woche (18.5.) entfällt unsere Sitzung. Was bisher geschah Überblick Sprachwissenschaft

Mehr

Partizip Perfekt per Zirkumfix im Deutschen?

Partizip Perfekt per Zirkumfix im Deutschen? Partizip Perfekt per Zirkumfix im Deutschen? Gereon Müller www.uni-leipzig.de/ muellerg 7. Juli 2006 Hintergrund: Ist ge... t wie in gelegt als Partizipialendung des Deutschen

Mehr

Wortbildung des Substantivs Anzahl der Substantive % Wortbildungsart

Wortbildung des Substantivs Anzahl der Substantive % Wortbildungsart Anhang A Tabellen und Graphen zur Wortbildung des Substantivs Seite A. Wortbildungsart Substantive % Wortbildungsart Wortbildung des Substantivs Substantive % Wortbildungsart Substantive % Komposition

Mehr

Sprache und Sprachwissenschaft

Sprache und Sprachwissenschaft Ralf Pörings / Ulrich Schmitz (Hrsg.) J83/I- &5A Sprache und Sprachwissenschaft Eine kognitiv orientierte Einführung 2., überarbeitete und aktualisierte Auflage Gunter Narr Verlag Tübingen INHALT VORWORT

Mehr

Grundkurs Linguistik - Morphologie

Grundkurs Linguistik - Morphologie Grundkurs Linguistik - Jens Fleischhauer fleischhauer@phil.uni-duesseldorf.de Heinrich-Heine Universität Düsseldorf; Abteilung für Allgemeine Sprachwissenschaft 10.11.2016; WS 2016/2017 1 / 21 Jens Fleischhauer

Mehr

Morphologie. 1. Flexion und Derivation 2. Analyse mittels lexikalischer Regeln

Morphologie. 1. Flexion und Derivation 2. Analyse mittels lexikalischer Regeln Morphologie 1. Flexion und Derivation 2. Analyse mittels lexikalischer Regeln Morphologie Flexion Deklination Flexion der Nomina: Deklination Hund Hund-es Hund-e Hund-en (Stamm + Suffix) Mann Mann-es Männ-er

Mehr

Morphologie. Lexikon Morphologie Syntax

Morphologie. Lexikon Morphologie Syntax Wörter alt, neu, einfach, komplex (1) Bullen, zu, Layoutlaie, recyceln, Dachhase, AG, Wegfahrsperre, mächlich, TFT, mobben, Karaoke, Service-Team, outsourcen, andenken, quackelhaft, schneesicher, Seniorenresidenz,

Mehr

Was ist ein Wort? Morphologie I Einf. in die Linguistik

Was ist ein Wort? Morphologie I Einf. in die Linguistik Morphologie I Einf. in die Linguistik Was ist ein Wort? Ich will Rad fahren Ich will radfahren Ich will Räder fahren *Ich will räderfahren 1 Wenn es flektiert ist, ist es ein Wort. (und wenn es keine sichtbare

Mehr

Tokenisierung und Lemmatisierung in Suchmaschinen

Tokenisierung und Lemmatisierung in Suchmaschinen Tokenisierung und Lemmatisierung in Suchmaschinen Hauptseminar Suchmaschinen Computerlinguistik Sommersemester 2010 Stefan Langer stefan.langer@cis.uni-muenchen.de Übung: Tokenisierung (5 min) Was ist

Mehr

Morphologie und Wortbildung (II)

Morphologie und Wortbildung (II) 1 1. Morphologie und Wortbildung V Strukturen des Deutschen 3. Sitzung Morphologie und Wortbildung (II) - Morphologie: Formenlehre - Morphem: kleinste bedeutungstragende Einheit unabhängig von der Selbständigkeit

Mehr

In den Text von Thomas Mann begegnen z.b.: diese Komposita: Vormittagsstunde, Frühlingsnachmittag, Halteplatz oder Gedächtnistafel.

In den Text von Thomas Mann begegnen z.b.: diese Komposita: Vormittagsstunde, Frühlingsnachmittag, Halteplatz oder Gedächtnistafel. WORTBILDUNG 2 1. Komposition 2. Derivation 1. Komposition Kompositum DEF: Komposita oder Zusammensetzungen sind Wortbildungen in denen die unmittelbaren Konstituenten Wörter oder Grundmorpheme sind, die

Mehr

Inhalt. Einleitung. Wortarten 1

Inhalt. Einleitung. Wortarten 1 Inhalt Einleitung XI Wortarten 1 1 Was sind Wörter? 2 1.1 Mehr oder weniger als ein Wort 2 Erster Problemfall: Verbzusätze trennbarer Verben 3 Zweiter Problemfall: Infinitivkonjunktion bei trennbaren Verben

Mehr

Denominale und deadjektivische Partikelverben Nominale, adjektivische und verbale Präverbien

Denominale und deadjektivische Partikelverben Nominale, adjektivische und verbale Präverbien Inhaltsverzeichnis Vorwort... 9 1. Einleitung... 11 1.1. Erhebungsmethode und Korpus... 11 1.2. Carmens allgemeine Sprachentwicklung... 14 1.3. Terminologisches: Analogie, Produktivität, Erwerb.... 16

Mehr

Morphologie! Zusammenfassung Phonologie! Zusammenfassung Phonetik! Neues Thema:" artikulatorische Phonetik! akustische Phonetik! auditive Phonetik!

Morphologie! Zusammenfassung Phonologie! Zusammenfassung Phonetik! Neues Thema: artikulatorische Phonetik! akustische Phonetik! auditive Phonetik! Zusammenfassung Phonetik! artikulatorische Phonetik:! Terminologie: Phon (kleinste distinktive sprachliche Einheit); Teilbereiche:! artikulatorische Phonetik! akustische Phonetik! auditive Phonetik! akustische

Mehr

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Morphologie. PD Dr. Alexandra Zepter

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Morphologie. PD Dr. Alexandra Zepter Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen Morphologie PD Dr. Alexandra Zepter Systemorientierte theoretische Linguistik Syntax Morphologie Phonetik/Phonologie Graphematik (Semiotik) Semantik Pragmatik:

Mehr

Vorlesung Morphologie Flexion

Vorlesung Morphologie Flexion Vorlesung Morphologie 13.6. - Flexion Anke Lüdeling anke.luedeling@rz.hu-berlin.de Sommersemester 2008 Vertretung: Hagen Hirschmann Flexion Inhalte heute Flexionskategorien & Paradigmata Nomen Adjektive

Mehr

KASUS NUMERUS GENUS DEKLIN. MUSTER/PARA. -en Gen (Sg) Schw 10 / 26

KASUS NUMERUS GENUS DEKLIN. MUSTER/PARA. -en Gen (Sg) Schw 10 / 26 Adjektiv-Schema Deutsche Nomen und Adjektive haben wesentlich mehr Paradigmen als unterschiedliche lexikalische Formen. Für die Endungsformen -en und -e ergeben sich 26 bzw. 11 Paradigmen. Eine Darstellung

Mehr

Wortbildung Unter Wortbildung versteht man die Entstehung neuer Wörter aus den in der Sprache vorhandenen Wortstammen auf Grund bestimmter Regeln nach

Wortbildung Unter Wortbildung versteht man die Entstehung neuer Wörter aus den in der Sprache vorhandenen Wortstammen auf Grund bestimmter Regeln nach Wortbildung Шакирова Л.Р., канд.пед.наук,, доц. каф. ЛиП Wortbildung Unter Wortbildung versteht man die Entstehung neuer Wörter aus den in der Sprache vorhandenen Wortstammen auf Grund bestimmter Regeln

Mehr

DELA Wörterbücher ===========================================================

DELA Wörterbücher =========================================================== DELA Wörterbücher =========================================================== Der Umgang mit externen Ressourcen in Unitex Was man beim Erstellen eigener Lexika beachten sollte? Ein Vortrag von Michaela

Mehr

Einführung in die deskriptive Sprachwissenschaft I (VDFO)

Einführung in die deskriptive Sprachwissenschaft I (VDFO) Einführung in die deskriptive Sprachwissenschaft I (VDFO) SS 2016 Einführung1 SS 16, d Avis - 1 Franz d'avis davisf@uni-mainz.de (Benutzen Sie Ihren Studentenaccount.) Sprechstunde: di 10.00 12.00 Raum:

Mehr

Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung Uni München Repetitorium ZP Sommersemester 09. Morphologie. Alla Shashkina

Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung Uni München Repetitorium ZP Sommersemester 09. Morphologie. Alla Shashkina Morphologie Alla Shashkina Morphologie (= Formenlehre) untersucht systematische Beziehungen zwischen Wörtern und Wortformen Regeln, nach denen Wörter/Wortformen gebildet werden 2 Ziel in der Computerlinguistik

Mehr

Morphologie Einleitung. System der deutschen Sprache Morphologie nominale Kategorie: Genus

Morphologie Einleitung. System der deutschen Sprache Morphologie nominale Kategorie: Genus System der deutschen Sprache nominale Kategorie: Genus Beat Siebenhaar Frank Liedtke Einleitung! Morphem als kleinste bedeutungstragende Einheit! als Lehre von den Morphemen! Agglutination! Flexion! Genus,

Mehr

Lateinische Morphologie: Anleitung

Lateinische Morphologie: Anleitung Im Folgenden geht es darum, eine knappe Anleitung für die morphologische Analyse einiger einfacher lateinischer Sätze zu geben. Diese folgt den Schritten, die in der ersten Einführung in die Arbeitsweise

Mehr

Wortbildung: Komposition und Derivation

Wortbildung: Komposition und Derivation Wortbildung: Komposition und Derivation Die Wortbildung beschäftigt sich mit den möglichen systematischen Verfahren zur Bildung neuer Wörter, genauer gesagt neuer Lexeme (Lexembildung). Ein neues Lexem

Mehr

Einführung in die Sprachbeschreibung

Einführung in die Sprachbeschreibung 1 Inhalt Diese Einführungsveranstaltung vermittelt Grundkenntnisse in den Kernbereichen der Linguistik Phonologie, Morphologie/Lexikon, Syntax, Semantik, Pragmatik sowie, in Zusammenhang mit der zugehörigen

Mehr

PD Dr. Ralf Vogel

PD Dr. Ralf Vogel Morphologie und Syntax (BA) PD Dr. Ralf Vogel Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft Universität Bielefeld, SoSe 2007 Ralf.Vogel@Uni-Bielefeld.de 3.4.2007 1 / 35 Gliederung 1 Einführung 2 Morphologie

Mehr

(4) überführen, anerkennen, durchdringen, hinterlassen,..

(4) überführen, anerkennen, durchdringen, hinterlassen,.. Fortmann, Proseminar Morphologie / Universität Konstanz Wintersemester 2006/07 XI Komposition Wortbildung gilt gemeinhin als eine Operation, welche Lexeme erzeugt und e- ben hierin von der Flexion unterschieden

Mehr

QUALIA STRUKTUR NACH PUSTEJOVSKY

QUALIA STRUKTUR NACH PUSTEJOVSKY QUALIA STRUKTUR NACH PUSTEJOVSKY Angewandte Linguistische Datenverarbeitung Sprachliche Informationsverarbeitung Universität zu Köln Dozent: Prof. Dr. Jürgen Rolshoven Referentin: Corinna Asselborn 20.01.2014

Mehr

Allgemeines Kompositionstypen Hierarchie der Wortbildung Semantik der Komposition Fuge Repetitorium. Morphologie IV.

Allgemeines Kompositionstypen Hierarchie der Wortbildung Semantik der Komposition Fuge Repetitorium. Morphologie IV. Morphologie IV Gerrit Kentner 1. Juni 2010 1 / 44 Was bisher geschah Allgemeines zur Morphologie, Morphembegriff, -klassifikation Flexion (Paradigmen etc.) Derivation (insb.: Hierarchie der Wortstruktur)

Mehr

VP vs.?p. N V P N? N P N V Peter kommt nach Hause...dass Peter nach Hause kommt. Syntax V 2

VP vs.?p. N V P N? N P N V Peter kommt nach Hause...dass Peter nach Hause kommt. Syntax V 2 Syntax V Rechts- vs. Links-Köpfigkeit VL-Sätze als grundlegende Muster funktionale Kategorien IP/CP zum Nachlesen: Grewendorf/Hamm/Sternefeld: Sprachliches Wissen, S. 213-223, Kap. 7.1., 7.2 Syntax V 1

Mehr

Basisterminologie I: Basis, Affix, Stamm und Co. Programm. Basisterminologie I: Basis, Affix, Stamm und Co

Basisterminologie I: Basis, Affix, Stamm und Co. Programm. Basisterminologie I: Basis, Affix, Stamm und Co Programm o S. Hackmack Uni Bremen FB 10 PHONMORPH 1 Basiskonzepte der Morphologie o Lexem, Morphem & Co.: Grundbegriffe der Wortanalyse mit Exkurs über linguistische Problemfälle / Argumentation S. Hackmack

Mehr

Morphologie und Syntax (BA)

Morphologie und Syntax (BA) Morphologie und Syntax (BA) PD Dr. Ralf Vogel Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft Universität Bielefeld, SoSe 2008 Ralf.Vogel@Uni-Bielefeld.de 7.4.2008 1 / 38 Gliederung 1 Einführung 2 Morphologie

Mehr

Teilgebiete der Morphologie. Teilgebiete der Morphologie. Derivation. Derivation. Morphologie. Morphologie. Flexion. Wortbildung. Flexion.

Teilgebiete der Morphologie. Teilgebiete der Morphologie. Derivation. Derivation. Morphologie. Morphologie. Flexion. Wortbildung. Flexion. Morphologie: Was bisher geschah Morphologie II Derivation Gerrit Kentner Wortbegriff, Morphembegriff, Morphemklassifikation 5. Dezember 2012 1 / 41 2 / 41 Morphologie Überblick heute: Wortbildung: Derivation

Mehr

Einführung in die Linguistik Butt / Bader / Lutz / Wiemer. Teil II. Morphologie & Syntax. Überblick

Einführung in die Linguistik Butt / Bader / Lutz / Wiemer. Teil II. Morphologie & Syntax. Überblick Einführung in die Linguistik Butt / Bader / Lutz / Wiemer Teil II Morphologie & Syntax Überblick Zur Erinnerung: Kerngebiete der Linguistik Phonetik: Akustische Eigenschaften Phonologie: Laute als mentale

Mehr

Paradigmen-lose, Halb-paradigmatische & Hybride Theorien von M

Paradigmen-lose, Halb-paradigmatische & Hybride Theorien von M Paradigmen-lose, Halb-paradigmatische & Hybride Theorien von Morphologie Jochen Trommer jtrommer@uni-leipzig.de Universität Leipzig Institut für Linguistik Paradigmen WS 2008/2009 Morphologische Theorien

Mehr

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Morphologie. PD Dr. Alexandra Zepter

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Morphologie. PD Dr. Alexandra Zepter Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen Morphologie PD Dr. Alexandra Zepter Systemorientierte theoretische Linguistik Syntax Morphologie Phonetik/Phonologie Graphematik (Semiotik) Semantik Pragmatik:

Mehr

Organisatorisches. GKC Morphologie Derivation. Derivation - Überblick. Derivation. Bedeutung von Derivationsaffixen. Derivation - Überblick

Organisatorisches. GKC Morphologie Derivation. Derivation - Überblick. Derivation. Bedeutung von Derivationsaffixen. Derivation - Überblick Organisatorisches GKC Morphologie Derivation Anke Lüdeling anke.luedeling@rz.hu-berlin.de Sommersemester 2005 Posterthema: deutsche Adjektivgradation zwischen Flexion und Derivation Literatur: Gregory

Mehr

Die denominalen Verben des Französischen

Die denominalen Verben des Französischen Pädagogik Anonym Die denominalen Verben des Französischen Studienarbeit I. Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung...2 2. Definition...2 2.1 Nullsuffigierung (implizite Derivation)...5 2.2 Explizite Derivation...7

Mehr

Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (morphembasiert mit Transduktoren)

Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (morphembasiert mit Transduktoren) Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (morphembasiert mit Transduktoren) Dozentin: Wiebke Petersen 7. Foliensatz Wiebke Petersen Einführung CL 1 Morphologische Grundbegrie Wort / Lexem: abstrakte

Mehr