E-Bilanz Fragestellungen in einem Konzern

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1 E-Bilanz Fragestellungen in einem Konzern Richard Roos

2 Elektronische Bilanz nach 5b EStG Für nach dem beginnende Wirtschaftsjahre sind Bilanzen und GuV in einheitlichem Format elektronisch an die Steuerbehörden zu übermitteln. Sonderregelung im ersten Jahr Nichtbeanstandung. Faktisch Jahresabschluss 2013 ist zwingend zu übermitteln. Als technisches Format wird das XBRL Format (extensible business reporting language) vorgeschrieben. Deutlich erhöhte Gliederungstiefe. Wahlrecht Handelsbilanz plus Überleitungsrechnung oder Steuerbilanz zu übermitteln. 2

3 Herausforderungen Definition der erforderlichen Informationen und Analyse wo und in welchem Format diese bei den Konzerngesellschaften zur Zeit vorliegen. (Dies dürften im Wesentlichen SAP Daten und Excel Tabellen sein.) Festlegen von Standardprozessen zur einheitlichen Lieferung der benötigten Informationen. (Ggf. Harmonisierung / Erweiterung Kontenplan in Vorsystemen) Einführung einer Softwarelösung, womit die Informationen gesammelt und in das geforderte XBRL Format gebracht werden können. Mapping der Daten aus Vorsystemen vs. Tagging der Daten auf XBRL Format 3

4 Herangehensweise Zusammenhang E-Bilanz Anforderung mit anderen steuerlichen Reportinganforderungen (Konzernreporting, BilMoG) Berücksichtigung des gesamten steuerlichen Reportingprozesses Analyse der vorliegenden Datenhaltung Frühzeitige Einbindung steuerlicher Anforderungen in Accounting Systeme (z.b. ERP Templates, Konsolidierungssysteme) Einbindung steuerliche Anforderungen in ERP Template Projekt Integration Tax Reporting in Einzelabschluss- und Konzern Reporting Prozesse und Systeme und Ganzheitliche Betrachtung der steuerlichen Reportinganforderungen Mehrfachnutzung der Daten (E-Bilanz, BilMoG, IFRS Bilanzvergleich) 4

5 ERP Template Nutzung Tax Ledger in SAP New GL um steuerliche Daten zu buchen, auszuwerten und bereitzustellen ( Tax Ledger ) Bilanzvergleichreport IFRS HGB Steuerbilanz zur Analyse von Differenzen Periodensteuerung und Archivierungslösung um Steuerbilanzstände einzufrieren Bilanzstruktur für latente Steuerberechnung (HGB und StB nach IFRS Ausweisregeln um nur echte Abweichungen zu identifizieren) Steuerliche Anforderungen an CoA Prozess um redundante Datenhaltung zu vermeiden Schnittstelle in Tax Tool um Daten für latente Steuerberechnung automatisch bereitzustellen Schnittstelle in XBRL Tool um Datenbasis für E-Bilanz bereitzustellen 5

6 Integration steuerliche Reportingprozesse Bereitstellung und Verarbeitung steuerlicher Daten aus den Buchhaltungssystemen sowie Buchung von tatsächlichen und latenten Steuern als integrierter Bestandteil der Abschlussprozesse Technische Integration über Schnittstellen keine Insellösung für Steuern; Steuern setzen immer auf aktuellen Buchhaltungszahlen auf Integrierte latente und tatsächliche Steuerberechnung in Tax Tool unter Verantwortung der Steuerabteilung in enger Abstimmung mit Accounting 6

7 Ganzheitliche Betrachtung der Anforderungen Steuerbilanzwerte für mehrere Anlässe benötigt: Latente Steuern nach IFRS E-Bilanz BilMoG (latente Steuern nach HGB) Einmalige Datenhaltung in ERP und Konsolidierungssystemen (z.b. BW Lösung) Aufbau auf vorhandenen HGB Werten in ERP Systemen (Deltalogik) Möglichst weitgehende Datenaufbereitung in Vorsystemen Bereitstellung der Daten für jeweilige Anlässe Interface Tax Tool zur latenten Steuerberechnung IFRS / BilMoG Interface zu XBRL Tool um Daten für E-Bilanz anzureichern und in XBRL Format umzuwandeln 7

8 Anforderungen an E-Bilanz Lösung Integration in bestehende IT Landschaft (z.b. Stammdaten, Schnittstellen, Zugriff auf Datenbanken) Geforderte E-Bilanz Struktur nach BMF Vorgaben ist hinterlegt und bereits auf XBRL codes getagged Mussfelder, Validierungen und Exportschnittstelle (Eric Client) gemäß BMF Vorgaben bereits integriert Mappinglösung um die vorhandenen Daten auf die E-Bilanz Struktur zu übertragen 8

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