Analysis.
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- Hennie Maurer
- vor 8 Jahren
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1 Analysis Inhaltsverzeichnis 1 Zahlenfolgen Bildungsvorschriften für Zahlenfolgen Monotonie von Zahlenfolgen Arithmetische Zahlenfolgen Geometrische Zahlenfolge Schranken einer Zahlenfolge Nachweis von Schranken Grenzwert von Zahlenfolgen Partialsummenfolge Summenformel für arithmetische Zahlenfolgen Summenformel für geometrische Zahlenfolgen Reihen Differentialrechnung Grenzwerte von Funktionen Verhalten einer Funktion im Unendlichen Grenzwert an einer Stelle Möglichkeiten zur Berechnung der Grenzwerte Stetigkeit Stetigkeit einer Funktion an einer Stelle Unstetigkeitsstellen Stetigkeit im Intervall Stetigkeit an jeder Stelle im Definitionsbereich Sätze über stetige Funktionen Anstieg einer Funktion im Intervall Anstieg einer Funktion im Punkt Differentiationsregeln Ableitungen höherer Ordnung Geometrische Bedeutung der 2. Ableitung Sätze über differenzierbare Funktionen Zusammenhang zwischen Differenzierbarkeit und Stetigkeit
2 3 Anwendung der Differentialrechnung Monotonie von Funktionen Extrempunkte Berechnung lokaler Extrempunkte Wendepunkte einer Funktion Berechnungen von Wendepunkten Weitere Eigenschaften von Funktionen Verhalten im Unendlichen - schräge Asymptoten Nullstellen, Polstellen, Lücken Symmetrie Vollständige Kurvenuntersuchung Kurvenscharen Ortskurven Rekonstruktion von Funktionen Extremwertaufgaben Integralrechnung Integrationsregeln Integration durch lineare Substitution Das bestimmte Integral Erweiterung des Integralbegriffs Mittelwertsatz der Integralrechnung Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung Anwendung der Integralrechnung Flächenberechnungen Die Fläche liegt vollständig oberhalb der Abszissenachse Die Fläche liegt vollständig unterhalb der Abszissenachse Die Fläche wird von der Abszissenachse geteilt Die Fläche zwischen zwei Funktionsgraphen Volumen von Rotationskörpern Rotation um die Abszissenachse Rotation um die Ordinatenachse Weitere Integrationsregeln Allgemeine Substitutionsregel Partielle Integration Uneigentliche Integrale Exponential-, Logarithmus- und Winkelfunktionen Differentiation der Exponentialfunktionen Die Eulersche Zahl Ableitung einer beliebigen Exponentialfunktionen Kurvenuntersuchung für Exponentialfunktionen Integration der Exponentialfunktionen
3 6.3 Differentiation der Logarithmusfunktionen Kurvenuntersuchung für Logarithmusfunktionen Integration der Logarithmusfunktionen Winkelfunktionen Differentiation der Winkelfunktionen Kurvenuntersuchung für Winkelfunktionen Integration der Winkelfunktionen
4 1 Zahlenfolgen Definition: Eine Funktion mit der Menge N der natürlichen Zahlen ( 0) als Definitionsbereich und einer Teilmenge der Menge der reellen Zahlen als Wertebereich nennt man Zahlenfolge. Schreibweisen und Bezeichnungen: Argument n - Nummer eines Folgenglieds Funktionswert a n - Glieder der Zahlenfolge (a 1 ; a 2 ;...) Funktionsgleichung Bildungsvorschrift (a n = 3n + 5) Eine Zahlenfolge hat unendlich viele Folgenglieder. Unterschiede im Graph der Funktion y = 1 2 x + 1 a n = 1 2 n + 1 Beispiele für Zahlenfolgen: - Folge der geraden Zahlen (a n ) = (2; 4; 6; 8;...) (a n ) = (2n) - Folge der Quadratzahlen (b n ) = (1; 4; 9; 16;...) (b n ) = (n 2 ) - Folge der Primzahlen (c n ) = (2; 3; 5; 7;...) (c n ) = keine Bildungsvorschrift möglich 4
5 1.1 Bildungsvorschriften für Zahlenfolgen Beispiel: (a n ) = (3; 9; 27; 81;...) Explizite Bildungsvorschrift Aus der Kenntnis der Nummer des Folgengliedes lässt sich sofort berechnen: (a n ) = (3 n ) Rekursive Bildungsvorschrift Um ein bestimmtes Folgenglied berechnen zu können, muss man alle vorangegangenen kennen. Sie besteht immer aus zwei Teilen: 1. Angabe des ersten Folgengliedes 2. Term zur Berechnung eines Folgengliedes aus dem Vorgängerglied a 1 = 3 a n+1 = a n Monotonie von Zahlenfolgen Definition: Eine Zahlenfolge heißt: - monoton steigend, wenn für alle n N gilt: a n+1 a n > 0 - monoton fallend, wenn für alle n N gilt: a n+1 a n < 0 - konstant, wenn für alle n N gilt: a n+1 a n = 0 - alternierend, wenn für alle n N gilt: a n+1 a n < 0 5
6 1.3 Arithmetische Zahlenfolgen Definition: Eine Zahlenfolge (a n ) heißt arithmetische Zahlenfolge, wenn die Differenz zweier benachbarter Folgenglieder stets eine konstante Zahl d ist. Es gilt: Bildungsvorschrift: a n+1 a n = d (d R) (1.1) rekursive Bildungsvorschrift: Aus der Definition folgt: a n+1 = a n + d ; a 1 =... explizite Bildungsvorschrift: (a n ) = a 1 + (n 1) d (1.2) 1.4 Geometrische Zahlenfolge Definition: Eine Folge (a n ) mit a n 0 heißt geometrische Zahlenfolge, wenn der Quotient q benachbarter Folgenglieder stets eine konstante reelle Zahl ist. Es gilt: Bildungsvorschrift: a n + 1 a n = q (1.3) rekursive Bildungsvorschrift: Aus der Definition folgt: a n+1 = a n q ; a 1 =... explizite Bildungsvorschrift: (a n ) = a 1 q n 1 (a 1 0; q 0) (1.4) 6
7 1.5 Schranken einer Zahlenfolge Definition: (a n ) sei eine beliebige Zahlenfolge. Eine Zahl S o n N gilt: R ist eine obere Schranke der Zahlenfolge (a n ), wenn für alle a n S o Eine Zahl S u R ist eine untere Schranke der Zahlenfolge (a n ), wenn für alle n N gilt: a n S o - Besitzt eine Zahlenfolge eine obere (untere) Schranke, so heißt sie nach oben (unten) beschränkt. - Existieren obere und untere Schranken, so nennt man die Folge beschränkt. - Gibt es eine obere (untere) Schranke, so gibt es stets unendlich viele obere (untere) Schranken Nachweis von Schranken Beispiel: (a n ) = ( ) 5+2n 3n untere Schranke: S u = 2 3 Nachweis: Wenn 2 3 eine untere Schranke ist, dann muss nach Definition gelten: a n 2 3 ( ) 5 + 2n 2 3n n 2n ist untere Schranke der Folge (a n). - Die größte aller unteren Schranken einer Zahlenfolge heißt untere Grenze. - Die kleinste aller oberen Schranken einer Zahlenfolge heißt obere Grenze. 7
8 1.6 Grenzwert von Zahlenfolgen Beispiel: ( ) n 1 (a n ) = n Definition: Ist g eine reelle Zahl und ɛ eine beliebig kleine positive reelle Zahl, so nennt man das offene Intervall (g ɛ; g + ɛ) die ɛ Umgebung U ɛ der Zahl g. a n g < ɛ zum Beispiel: g = 1 ɛ = 1 2 a n g < ɛ n 1 n 1 < 1 2 n 1 n n n < n < 1 2 n > 2 Ab dem dritten Glied der Zahlenfolge liegen alle a n innerhalb U ɛ. 8
9 Definition: Eine Zahl g heißt genau dann Grenzwert einer Zahlenfolge a n, wenn in jeder (noch so kleinen) ɛ Umgebung von g unendlich viele Glieder der Zahlenfolge liegen, aber außerhalb höchstens endlich viele Glieder der Zahlenfolge liegen. Das heißt, wenn fast alle Glieder der Zahlenfolge die Ungleichung a n g < ɛ erfüllen. Definition: Eine Zahlenfolge, die einen Grenzwert besitzt heißt konvergent. Zahlenfolgen ohne Grenzwert heißen divergent. Definition: Eine Zahlenfolge mit dem Grenzwert 0 heißt Nullfolge. Grenzwertsätze: Sind (a n ) und (b n ) beliebige Zahlenfolgen, so gilt: 1. lim n (a n ± b n ) = lim n (a n) ± lim n (b n) 2. lim n (a n b n ) = lim n (a n) lim n (b n) 3. lim n (a n : b n ) = lim n (a n) : lim n (b n) 1.7 Partialsummenfolge Definition: Ist (a n ) = (a 1 ; a 2 ; a 3 ;...) eine beliebige Zahlenfolge, so heißt die Summe s n der ersten n Folgenglieder n-te Partialsumme der Folge (a n ). Es gilt also: s n = n a k (1.5) Die Folge (m) = (a 1 ; a 1 + a 2 ; a 1 + a 2 + a 3 ;...) heißt Partialsummenfolge. k=1 9
10 1.7.1 Summenformel für arithmetische Zahlenfolgen Eine arithmetische Zahlenfolge hat die explizite Bildungsvorschrift (1.2). Somit gilt für die Partialsummenfolge: s 1 = a 1 s 2 = a 1 + a 2 = a 1 + a 1 + d s 3 = a 1 + a 2 + a 3 = a 1 + a 1 + d + a 1 + 2d s 4 = a 1 + a 2 + a 3 + s 4 = a 1 + a 1 + d + a 1 + 2d + a 1 + 3d.. s n = a 1 + a a n = a 1 + a 1 + d a 1 + (n 1)d = n a 1 + d [ (n 1) ] ( n 1 ) = n a 1 + d k k=1 Für arithmetische Folgen gilt: n k = n 2 k=1 (n + 1) Daraus folgt: n 1 k = n 1 2 k=1 n Somit ergibt sich: s n = n a 1 + d n 1 2 Durch geeignete Umformungen entsteht folgende Gleichung: n (1.6) s n = n 2 (a 1 + a n ) (1.7) 10
11 1.7.2 Summenformel für geometrische Zahlenfolgen Eine geometrische Zahlenfolge hat die explizite Bildungsvorschrift (1.4). Somit gilt für die Partialsummenfolge: s 1 = a 1 s 2 = a 1 + a 2 = a 1 + a 1 q s 3 = a 1 + a 2 + a 3 = a 1 + a 1 q + a 1 q 2 s 4 = a 1 + a 2 + a 3 + s 4 = a 1 + a 1 q + a 1 q 2 + a 1 q 3.. s n = a 1 + a a n = a 1 + a 1 q a 1 q n 1 Weiter gilt: s n q = a 1 q + a 1 q 2 + a 1 q a 1 q n s n s n q = a 1 a 1 q n s n (1 q) = a 1 (1 q n ) Somit ergibt sich folgende Gleichung: s n = a 1 1 qn 1 q = a 1 qn 1 q 1 (q 1) (1.8) 1.8 Reihen Definition: Ist (a n ) = (a 1 ; a 2 ; a 3 ;...) eine beliebige Zahlenfolge, so heißt (a 1 ; a 1 + a 2 ; a 1 + a 2 + a 3 ;...) (unendliche) Reihe. Man schreibt dafür a n und versteht darunter die Folge der Partialsummen k=1 (s n ) = a n = (a 1 ; a 1 + a 2 ; a 1 + a 2 + a 3 ;...). k=1 Falls der Grenzwert lim n s n existiert, so heißt er Summe oder Wert der Reihe. Für die Existenz des Grenzwertes der Partialsummenfolgen gilt: - Arithmetische Zahlenfolgen sind stets divergent lim n s n existiert nicht 11
12 - Geometrische Zahlenfolgen sind konvergent, wenn q < 1. Für den Grenzwert gilt: lim n s n existiert nur für q < 1 q n ist eine Nullfolge, wenn gilt: q < 1. lim s n = lim a 1 1 qn n n 1 q lim s n = a n 1 q lim s n = a 1 n 1 q (1.9) 2 Differentialrechnung 2.1 Grenzwerte von Funktionen Verhalten einer Funktion im Unendlichen lim f(x) x ± f(x) = x 2 f(x) = x 3 f(x) = 1 x f(x) = 1 x + 2 lim f(x) = + lim x ± f(x) = ± lim x ± f(x) = 0 x ± lim f(x) = 2 x ± 12
13 Es gilt: - Existiert ein Grenzwert lim x ± f(x), so besitzt die Funktion f eine waagerechte Asymptote. Nimmt dieser Grenzwert einen Wert g an, so hat die Asymptote die Gleichung y = g - Ist lim x ± f(x) = ±, so hat die Funktion f keine waagerechte Asymptote. Die Funktionswerte wachsen oder fallen unbegrenzt. Berechnung von Grenzwerten: lim x ± 3x+1 2x 2 1 = lim x ± x 2 ( 3 x + 1 x 2 ) x 2 ( 2 1 x 2 ) = 0 lim x ± 5x 2 + 3x 4x 2 1 = lim x ± x 2 (5+ x) 3 ( ) 5 = x x 2 lim x ± 5x 2 3x 4x 1 = lim x ± x(5x 3) x(4 1 x) = ± lim x ± 5x 3 3x 4x 1 = lim x ± x(5x 2 3) x(4 1 x) = Grenzwert an einer Stelle lim x x 0 f(x) Beispiel: f(x) = x2 1 x 1 x 0 = 1 Die Funktion ist an der Stelle x 0 = 1 nicht definiert. So stellt sich die Frage wie sich die Funktionswerte in der Umgebung der Stelle 1 verhalten. Dazu berechnet man die Grenzwerte für die Annäherung an die Stelle 1 von links (linksseitiger Grenzwert) und von rechts (rechtsseitiger Grenzwert). 13
14 im Beispiel: 1. Linksseitiger Grenzwert: Man ersetzt x durch eine Zahlenfolge, die monoton steigend und den Grenzwert 1 hat. Bsp.: 1 1 n x lim f(x) = lim f(x) = lim 2 1 x x 0 x 1 0 x 1 0 x 1 (1 = lim n) = lim n 1 1 n 1 n 2 n 1 n 2 1 n ( ) = lim 2 1 n n = 2 Nähern sich die Argumente dem Wert x 0 = 1, so nähern sich die Funktionswerte dem Wert f(x) = Rechtsseitiger Grenzwert: Man ersetzt x durch eine fallende Zahlenfolge mit dem Grenzwert 1. Bsp.:1+ 1 n x lim f(x) = lim f(x) = lim 2 1 x x 0 x 1+0 x 1+0 x 1 (1+ = lim n) = lim n 1+ 1 n 1 n 2 n + 1 n 2 1 n ( ) = lim n n = 2 Nähern sich die Argumente dem Wert x 0 = 1, so nähern sich die Funktionswerte dem Wert f(x) = 2. Definition: x 2 1 lim x 1 x 1 = 2 Es sei f(x) eine in einer Umgebung der Stelle x 0 definierte Funktion (eventuell unter Ausschluss der Stelle x 0 ). f(x) hat an der Stelle x 0 den Grenzwert wenn gilt: Für alle gegen x 0 konvergierenden Folgen von Argumenten, konvergieren die Funktionswerte gegen g. Man schreibt: lim f(x) = g x x 0 14
15 2.1.3 Möglichkeiten zur Berechnung der Grenzwerte 1. Funktionsterm ist an der Stelle x 0 definiert: x 0 einsetzen. Der Funktionswert entspricht dem Grenzwert. 2. Funktionsterm ist an der Stelle x 0 nicht definiert, aber lässt sich vereinfachen: Beispiel: x 2 4 lim x 2 x 2 = lim (x + 2)(x 2) = lim(x + 2) = 4 x 2 (x 2) x 2 3. Ist der Funktionsterm an der Stelle x 0 nicht definiert und lässt sich nicht vereinfachen, dann muss man den links- und rechtsseitigen Grenzwert bilden. 2.2 Stetigkeit Stetigkeit einer Funktion an einer Stelle Definition: Eine Funktion f heißt an der Stelle x 0 stetig, wenn diese Funktion an der Stelle x 0 definiert ist, der Grenzwert lim f(x) existiert und lim f(x) = f(x 0 ) ist. x x 0 x x Unstetigkeitsstellen 1. Polstelle - f ist eine an der Stelle x 0 nicht definiert. - Es existiert kein Grenzwert an der Stelle x 0, das heißt, dass entweder der rechtsseitige Grenzwert oder der linksseitige Grenzwert oder beide + oder sind. 15
16 Beispiel: f(x) = 1 x ; x 0 = 0 f(x) = x 2 ; x 0 = 0 ungerade Polstelle gerade Polstelle An einer Polstelle existiert stets eine senkrechte Asymptote. 2. Endlicher Sprung f kann an der Stelle x 0 definiert sein, muss aber nicht. Es gibt keinen Grenzwert an der Stelle x 0, das heißt, dass ein links- bzw. rechtsseitiger Grenzwert existiert, aber sie sind nicht gleich groß. f(x) = x x ; x 0 = 0 3. Lücke f ist an der Stelle x 0 nicht definiert. Der Grenzwert lim x x 0 f(x) existiert. f(x) = x2 1 x 1 ; x 0 = 1 16
17 Ein Lücke lässt sich stets durch eine Zusatzdefinition schließen Stetigkeit im Intervall Definition Ist die Funktion f an jeder Stelle x 0 eines Intervalls [ a; b ] stetig, so sagt man: f ist in [ a; b ] stetig Stetigkeit an jeder Stelle im Definitionsbereich Definition Ist die Funktion f an jeder Stelle x 0 ihres Definitionsbereiches stetig, so sagt man: f ist stetig Sätze über stetige Funktionen Zwischenwertsatz Ist f eine im abgeschlossenen Intervall [ a; b ] stetige Funktion und ist f(a) f(b), so nimmt f im Intervall [ a; b ] jeden Wert zwischen f(a) und f(b) wenigstens einmal an. Der Nullstellensatz von Bolzano Ist die Funktion f im Intervall [ a; b ] stetig und besitzen f(a) und f(b) verschiedene Vorzeichen, so hat die Funktion f im Intervall [ a; b ] mindestens eine Nullstelle. Der Satz von Minimum und Maximum Ist die Funktion f im Intervall [ a; b ] stetig, so besitzt f in diesem Intervall ein Minimum (einen kleinsten Funktionswert) und ein Maximum (einen größten Funktionswert). 17
18 f(a)- Minimum f(x 1 )-Minimum f(x 1 )-Minimum f(b)- Maximum f(b)-maximum f(x 2 )-Maximum Minimum und Ein Extremum Beide Extrema Maximum liegen liegt auf dem liegen im auf den Rändern. Rand, das andere Intervall. im Intervall. 2.3 Anstieg einer Funktion im Intervall Beispiel: f(x) = x 2 P (1 f(1)) P (x f(x)) mit x > 1 1. x = 4 P 1 (4 16) Anstieg der Sekante S 1 : m 1 = y x = = 5 2. x = 3 P 2 (3 9) Anstieg der Sekante S 2 : m 2 = y x = = 4 3. x = 2 P 3 (2 4) Anstieg der Sekante S 3 : m 3 = y x = = 3 Im Beispiel ist erkennbar, dass sich der Anstieg der Funktion im betrachteten Intervall in Abhängigkeit von der Lage des Punktes P ändert. Es lässt sich also eine neue Funktion 18
19 definieren, die der x-koordinate des Punktes P den zugehörigen Anstieg der Sekante zuordnet. Diese Funktion heißt Differenzenquotient. Allgemein: - P 0 (x 0 f(x 0 )) ist ein fester Punkt auf f. - P (x f(x)) ist ein variabel wählbarer Punkt auf f. Definition: Es sei f eine im Definitionsbereich stetige Funktion und x 0, x 0 + n D f. Die Funktion D(h) = y x = f(x) f(x 0) = f(x 0 + h) f(x 0 ) x x 0 h (2.1) heißt Differenzenquotient von f an der Stelle x 0. Sie gibt den mittleren Anstieg der Funktion f im Intervall [ x 0 ; x 0 + h ] an. 2.4 Anstieg einer Funktion im Punkt Je näher der benachbarte Punkt P zum Punkt P 0 wandert, desto geringer ist der Unterschied zwischen dem Anstieg der Sekante durch P 0 und P und dem Anstieg der Tangente im Punkt P 0. Wenn P = P 0 so entspricht der Wert des Differenzenquotienten dem Anstieg der Tangente. Da D(0) nicht definiert ist (Division durch 0), berechnet man lim h 0 D(h). Dieser Grenzwert heißt Differentialqoutient. Definition: Es sei f eine im Definitionsbereich stetige Funktion und x 0, x 0 + h D f. Die Funktion heißt differenzierbar an der Stelle x 0, wenn der Grenzwert f(x 0 + h) f(x 0 ) lim D(h) = lim h 0 h 0 h (2.2) 19
20 existiert. Der Grenzwert heißt Differentialquotient oder 1. Ableitung der Funktion f an der Stelle x 0. Statt dem Grenzwert (2.2) schreibt man kurz: f (x 0 ). Der Differentialquotient gibt den Anstieg einer Funktion an der Stelle x 0 an. Dies entspricht dem Anstieg der Tangente an der Stelle x Differentiationsregeln Ordnet man jeder beliebigen Stelle x 0, an der eine Funktion f differenzierbar ist, den entsprechenden Wert der 1. Ableitung zu, so ist diese Zuordnung wieder eine Funktion. Diese Funktion nennt man Ableitungsfunktion f von f. 1. Konstantenregel Jede Funktion f(x) = c differenzierbar und es gilt: (c R) ist an jeder Stelle ihres Definitionsbereiches f (x) = 0 (2.3) 2. Faktorregel Ist f eine im gesamten Definitionsbereich differenzierbare Funktion, so ist auch g mit g(x) = k f(x) (k R) im gesamten Definitionsbereich differenzierbar und es gilt: 3. Summenregel g (x) = k f (x) (2.4) Sind die Funktionen u und v differenzierbar, so ist auch die Funktion f mit f(x) = u(x) + v(x) differenzierbar und es gilt: 4. Produktregel f (x) = u (x) + v (x) (2.5) u und v sind differenzierbare Funktionen, so ist auch die Funktion f mit f(x) = u(x) v(x) differenzierbar und es gilt: f (x) = u (x) v(x) + u(x) v (x) (2.6) Ableitung einer Potenzfunktion Jede Funktion f(x) = x n (n R) ist im gesamten Definitionsbereich differenzierbar und es gilt: 20
21 f (x) = n x n 1 (2.7) 5. Quotientenregel Sind die Funktionen u und v differenzierbar, so ist auch die Funktion f mit f(x) = u(x) v(x) (v(x) 0) differenzierbar und es gilt: f (x) = u (x) v(x) u(x) v (x) [ v(x) ] 2 (2.8) 6. Kettenregel Eine Funktion f(x) = u ( v(x) ) heißt verkettete Funktion. u ( v(x) ) äußere Funktion v(x) innere Funktion Sind die Funktionen u und v differenzierbar, so ist auch die Funktion f mit f(x) = u ( v(x) ) differenzierbar und es gilt: f (x) = u ( v(x) ) v (x) (2.9) 2.6 Ableitungen höherer Ordnung Ist die Funktion f einer Funktion f differenzierbar, so nennt man f zweimal differenzierbar. Die entstehende Ableitung von f nennt man 2. Ableitung von f und bezeichnet sie mit f. Analog existieren für eine Funktion f die 3., 4., 5.,...Ableitung. Beispiel: f(x) = x 3 + 5x 2 7x + 1 f (x) = 3x x 7 f (x) = 6x + 10 f (x) = 6 f (4) (x) = 0 21
22 2.6.1 Geometrische Bedeutung der 2. Ableitung Beispiel: f 1 (x) = x 2 + 2x 1 f 1 (x) = 2x + 2 f 1 (x) = 2 f 2 (x) = x 2 2x 1 f 2 (x) = 2x 2 (x) = 2 f 2 - f ist für x < 1 negativ, f ist für x < 1 monoton fallend. - f ist für x > 1 positiv, f ist für x > 1 monoton steigend. - An der Stelle x = 1 existiert ein Minimum. Der Anstieg der Funktion wird größer. Die Funktion ist linksgekrümmt. (f (x) > 0) - f ist für x < 1 positiv, f ist für x < 1 monoton steigend. - f ist für x > 1 negativ, f ist für x > 1 monoton fallend. - An der Stelle x = 1 existiert ein Maximum. Der Anstieg der Funktion wird kleiner. Die Funktion ist rechtsgekrümmt. (f (x) < 0) Allgemein: Eine Funktion f sei zweimal differenzierbar. Aus den Werten der 2. Ableitung lassen sich folgende Aussagen über das Krümmungsverhalten ableiten: Ist f (x) > 0, so ist f linksgekrümmt. Ist f (x) < 0, so ist f rechtsgekrümmt. 22
23 Existiert eine Stelle x, an der das Vorzeichen von f (x) wechselt (f (x) = 0), dann hat f an dieser Stelle einen Wendepunkt. 2.7 Sätze über differenzierbare Funktionen 1. Satz von Rolle Ist eine Funktion f im abgeschlossenen Intervall [ a; b ] stetig und im offenen Intervall ] a; b [ differenzierbar und gilt f(a) = f(b), so existiert im Intervall ] a; b [ mindestens eine Stelle c mit f (c) = Mittelwertsatz der Differentialrechnung Ist eine Funktion f im abgeschlossenen Intervall [ a; b ] stetig und im offenen Intervall ] a; b [ differenzierbar, so existiert im Intervall ] a; b [ mindestens eine Stelle c, für die gilt: f (c) = f(b) f(a) b a Das heißt, dass es zur Sekante durch die Punkte P (a f(a)) und P (b f(b)) im Intervall ] a; b [ stets eine parallele Tangente an die Funktion f gibt. 23
24 2.8 Zusammenhang zwischen Differenzierbarkeit und Stetigkeit 1. Die Stetigkeit ist eine notwendige Bedingung für die Differenzierbarkeit. Das heißt: - Ist die Funktion f an der Stelle x 0 nicht stetig, so ist sie dort auch nicht differenzierbar. - Ist die Funktion f an der Stelle x 0 stetig, so kann sie dort differenzierbar sein, muss aber nicht. 2. Die Differenzierbarkeit ist eine hinreichende Bedingung für die Stetigkeit. Das heißt: - Ist die Funktion f an der Stelle x 0 differenzierbar, so ist sie an dieser Stelle stetig. - Ist die Funktion f an der Stelle x 0 nicht differenzierbar, so kann sie an dieser Stelle stetig sein, muss aber nicht. 3 Anwendung der Differentialrechnung 3.1 Monotonie von Funktionen Die Ableitung einer Funktion an einer Stelle x 0 gibt den Anstieg der Funktion an der Stelle x 0 an. Daraus folgt für die Monotonie: Es sei f eine im Intervall ] a; b [ differenzierbare Funktion. Dann gilt: - Ist f (x) > 0 für alle x ] a; b [, so ist f in ] a; b [ monoton steigend. - Ist f (x) < 0 für alle x ] a; b [, so ist f in ] a; b [ monoton fallend. 3.2 Extrempunkte Definition: Ist f eine im offenen Intervall I( ]x0 ɛ; x 0 + ɛ [) definierte Funktion, so heißt f(x E ): 24
25 lokales Maximum lokales Minimum der Funktion, wenn es ein ɛ > 0 gibt, so dass für ] x 0 ɛ; x 0 + ɛ [ mit x x E gilt: f(x) < f(x E ) f(x) > f(x E ) Die Stelle x E heißt Extremstelle. Der Punkt P (x E f(x E )) heißt Extrempunkt. Globale Extremstellen Bei f(x 3 ) und f(x 4 ) handelt es sich um globale Extrema. Das Extremum f(x 4 ) ist ein globales Maximum, f(x 3 ) ein globales Minimum. Lokale Maxima sind f(x 2 ); f(x 4 ); f(x 6 ). Lokale Minima sind f(x 1 ); f(x 3 ); f(x 5 ); f(x 7 ). Die extremsten Funktionswerte einer Funktion im gesamten Definitionsbereich heißen globale Extrema Berechnung lokaler Extrempunkte notwendige Bedingung: Ist die Funktion f in ihrem Definitionsbereich differenzierbar und x E D f eine lokale Extremstelle, so gilt: f (x E ) = 0 25
26 Aber: f(x) = x 3 f (x) = 3x 2 f (0) = 0 Die Funktion hat an der Stelle x = 0 kein Extremum hinreichende Bedingung: Die Funktion f sei im Definitionsbereich zweimal differenzierbar. So gilt für x E D f : 1. f (x E ) = 0 und f (x E ) > 0, so hat f an der Stelle x E ein lokales Minimum. 2. f (x E ) = 0 und f (x E ) < 0, so hat f an der Stelle x E ein lokales Maximum. 3.3 Wendepunkte einer Funktion Definition: Ist die Funktion f im Definitionsbereich differenzierbar und hat f an der Stelle x W (x W D f ) einen Extrempunkt, so hat f an der Stelle x W einen Wendepunkt. Wendepunkt Sattelpunkt Berechnungen von Wendepunkten notwendige Bedingung: Ist die Funktion f in ihrem Definitionsbereich zweimal differenzierbar und besitzt f an der Stelle x W einen Wendepunkt, so gilt: f (x W ) = 0 26
27 hinreichende Bedingung: Ist die Funktion f in ihrem Definitionsbereich dreimal differenzierbar, so besitzt f an der Stelle x W einen Wendepunkt, wenn gilt: f (x W ) = 0 f (x W ) 0 Besonderheiten: 1. Sattelpunkt Ein Punkt P (x y) ist ein Sattelpunkt, wenn f (x) = f (x) = 0 und f (x) Wende- und Extrempunkte f(x) = x 4 f(x) = x 5 f (x) = 4x 3 f (x) = 12x 2 f (x) = 24x f (4) (x) = 24 f (x) = 5x 4 f (x) = 20x 3 f (x) = 60x 2 f (4) = 120x f (5) = 120 Es gilt: f (0) = 0 = f (0) = f (0) f (4) = 24 0 Es liegt ein Extrempunkt vor. Allgemein: Es gilt: f (0) = 0 = f (0) = f (0) = f (4) f (5) = Es liegt ein Wendepunkt vor. - Ist die Ableitung, die erstmalig 0 eine gerade, so handelt es sich um ein Extrempunkt. - Ist die Ableitung, die erstmalig 0 eine ungerade, so handelt es sich um ein Wendepunkt. 27
28 3. Wendetangente Die Tangente im Wendepunkt heißt Wendetangente. Sie schneidet den Graph im Wendepunkt. 3.4 Weitere Eigenschaften von Funktionen Verhalten im Unendlichen - schräge Asymptoten Beispiel: Für beide Funktionen gilt: f(x) = 1 3 x3 2x 2 5x g(x) = x2 + 7x + 7 x + 2 lim f(x) = lim g(x) = ± x ± x ± Aber: Vergleicht man die Bilder beider Funktionen, so stellt man fest, dass die Funktionswerte von f schneller wachsen/fallen als die Funktionswerte von g. Die Funktion g nähert sich im unendlichen offensichtlich einer Geraden an, sie besitzt also eine schräge Asymptote. Die Gleichung für schräge Asymptoten ermittelt man durch Polynomdivision. (x 2 + 7x + 7) : (x + 2) = x x+2 (x 2 + 2x) 5x + 7 5x lim x+5 3 x ± } x {{ + 2 } 0 Die Funktion g hat eine schräge Asymptote mit der Gleichung y = x
29 3.4.2 Nullstellen, Polstellen, Lücken - Ganzrationale Funktion: Es gilt stets D = R Es gibt keine Polstellen bzw. Lücken. Die Nullstellen werden durch Gleichsetzung des Funktionsterms mit 0 berechnet: f(x) = 0 - Gebrochenrationale Funktion: f(x) = u(x) v(x) Es gilt: u(x) = 0 und v(x) 0 Nullstelle (x 0 ) u(x) 0 und v(x) = 0 Polstelle (x P ) u(x) = 0 und v(x) = 0 Lücke (x L ) Besitzt eine Funktion f eine Polstelle x 0, so existiert dort eine senkrechte Asymptote Symmetrie Man unterscheidet zwischen Achsensymmetrie und Punktsymmetrie. Achsensymmetrie: Sonderfall: Eine Funktion ist achsensymmetrisch zur y-achse, wenn für alle x D f gilt: f(x) = f( x) Allgemein: Eine Funktion ist achsensymmetrisch zur Geraden x = a, wenn für alle x D f gilt: f(a x) = f(a + x) 29
30 Punktsymmetrie: Sonderfall: Eine Funktion ist punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung, wenn für alle x D f gilt: f( x) = f(x) Allgemein: Eine Funktion ist punktsymmetrisch zum Punkt P (a b), wenn für alle x D f gilt: f(a x) + f(a + x) 2 = b 3.5 Vollständige Kurvenuntersuchung Beispiel: f(x) = x 3 + 6x 2 + 9x 1. Definitionsbereich: { x x R } = Df 2. Symmetrie: f( x) = ( x) 3 + 6( x) 2 + 9( x) = x 3 + 6x 2 9x f( x) f(x) keine Symmetrie zur y-achse f( x) f(x) keine Symmetrie zum Ursprung 3. Verhalten im Unendlichen: lim f(x) = ± x ± 30
31 4. Schnittpunkte: Nullstelle: 0 = x 3 + 6x 2 + 9x x 01 = 0 x 02 = 3 y-achse: S y (0 0) 5. Extrempunkte: f (x) = 3x x = 3x x + 9 x E1 = 1 ; f ( 1) = 6 lokales Minimum x E2 = 3 ; f ( 1) = 6 lokales Maximum P Min ( 1 4) P Max ( 3 0) 6. Wendepunkte: f (x) = 6x = 6x + 12 x W = 2 f (x) = 6 0 Wendepunkt W ( 2 2) 7. Graph der Funktion: 31
32 3.6 Kurvenscharen Beispiel: f t (x) = 4 x 4t x 2 (t R t 0) D f { x x R x 0 } f t ( x) = 4 x 4t = 4 ( x) 2 x 4t x 2 f t ( x) f t (x) keine Symmetrie zur y-achse f t ( x) f t (x) keine Symmetrie zum Ursprung lim x ± f t(x) = 0 waagerechte Asymptote bei y = 0 0 = 4 x 0 4t x 2 0 x 0 = t x P = 0 f t(x) = x 2 + 8tx 3 0 = 4 + 8t x 2 x 3 x E = 2t f t (x) = 8x 3 24tx 4 f t (2t) = 1 2t < 0, wenn t > 0 lokales Maximum 2t 3 > 0, wenn t < 0 lokales Minimum 2t 3 E(2t t 1 ) 0 = 8x 3 24tx 4 x W = 4t f t (x) = 24x 4 96tx 4 f t (4t) = t 0 W ( 4t 3 ) 4t Ortskurven Den Graphen, auf dem alle Extrempunkte (Wendepunkte,...) aller Kurven einer Schar liegen, nennt man Ortskurve der Extrempunkte (Wendepunkte,...) dieser Schar. 32
33 Beispiel: f k (x) = x 2 2kx + 1 Jede Kurve der Schar hat ein lokales Minimum bei P Min (k k 2 + 1). Für den Minimumpunkt gilt: x = k und y = 1 k 2. Durch Einsetzen der ersten in die zweite Gleichung ergibt sich die Gleichung der Ortskurve der Minimumpunkte: y = 1 x Rekonstruktion von Funktionen Beispiel: Eine ganzrationale Funktion dritten Grades hat einen P Max ( 1 2). Außerdem geht die Funktion durch P 2 ( 2 1) und P 3 (0 1). Wie lautet die Funktionsgleichung? Die allgemeine Gleichung einer ganzrationalen Funktion dritten Grades lautet: f(x) = ax 3 + bx 2 + cx + d f (x) = 3ax 2 + 2bx + c Es existieren vier Variablen, also benötigt man für eine eindeutige Lösung vier Gleichungen. 33
34 I f( 1) = 2 : 2 = a + b c + d II f( 2) = 1 : 1 = 8a + 4b 2c + d III f(0) = 1 : 1 = d IV f ( 1) = 0 : 0 = 3a 2b + c f(x) = x 3 + x 2 x + 1 a = 1 c = 1 b = 1 d = Extremwertaufgaben Beispiel: Von einem rechteckigen Stück Blech mit einer Länge von a = 16 cm und einer Breite von b = 10 cm werden an den Ecken kongruente Quadrate ausgeschnitten und aus dem Rest eine Schachtel gefaltet. Wie muss man die Seitenlänge der auszuschneidenden Quadrate wählen, um eine Schachtel von größtem Rauminhalt zu erhalten? Wie groß ist dieser maximale Inhalt? Man benötigt eine Formel für das Volumen eines Quaders: V = e f g = (a 2x)(b 2x) x = (16 2x)(10 2x) x = 4x 3 52x x D f {x x R 0 < x < 5} Die sogennante Zielfunktion wird nun abgeleitet und Maximum bestimmt. 34
35 V (x) = 12x 2 104x = x x x 1 = 2 x 2 = 20 3 entfällt, siehe D f V (x) = 24x 104 V (2) = 56 < 0 Maximum V (2) = 144 Die Seiten der Quadrate müssen eine Länge von 2 cm besitzen, damit die Schachtel ein maximales Volumen von 144 cm 2 hat. 4 Integralrechnung differenzieren f f f(x) = 1 2 x2 + 4x 3 f (x) = x + 4 integrieren F f F (x) = 1 2 x2 + 4x + C f(x) = x + 4 Die Integration ist die Umkehrung der Differentiation. Das Integrieren ist nicht eindeutig. Alle durch Integration von f entstehenden Funktion F unterscheiden sich durch einen konstanten Summanden C. F heißt Stammfunktion von f. Definition: Die Menge aller Stammfunktionen F einer Funktion f nennt man unbestimmtes Integral von f. Man schreibt: f(x) dx = F (x) + C (4.1) 35
36 4.1 Integrationsregeln 1. Potenzregel Für jedes Intervall, in dem die Funktion f(x) = x r gilt: (r R, r 1) stetig ist, x r dx = 1 r + 1 xr+1 + C (4.2) 2. Faktorregel Für jedes Intervall, in dem die Funktion f(x) = k g(x) gilt: (k R, k 0) stetig ist, [ k g(x)] dx = k g(x) dx (4.3) 3. Summenregel Für jedes Intervall, in dem die Funktion f(x) = g(x) + h(x) stetig ist, gilt: [ g(x) + h(x)] dx = g(x) dx + h(x) dx (4.4) 4.2 Integration durch lineare Substitution Beispiel: = (2x + 1) 3 dx z dz = z4 + C = 1 8 (2x + 1)4 + C Substitution: 2x + 1 = z dz dx = 2 dx = dz 2 36
37 4.3 Das bestimmte Integral Es sei f eine im abgeschlossenen Intervall [ a; b ] definierte Funktion, die in jedem abgeschlossenen Teilintervall von [ a; b ] eine kleinsten Funktionswert f(x i ) und einen größten Funktionswert f(x i ) besitzt. Haben die beiden Folgen s n = S n = 2 n i=1 2 n i=1 f(x i ) x f(x i ) x einen gemeinsamen Grenzwert, so heißt dieser gemeinsame Grenzwert bestimmtes Integral der Funktion f im Intervall [ a; b ]. Kurz: lim s n = lim S n = n n b a f(x) dx (4.5) Besitzt die Funktion f nur nichtnegative Funktionswerte, so entspricht der Wert des Integrals dem Inhalt der Fläche, die vom Graph der Funktion f, der x-achse und den Geraden x = a und x = b begrenzt wird. b a f(x) dx = A 37
38 b a f(x) dx A Ist die Funktion f im Intervall [ a; b ] stetig, so existiert b a f(x) dx. Ist die Funktion f im Intervall [ a; b ] monoton, so existiert b a f(x) dx. 4.4 Erweiterung des Integralbegriffs b a f(x) dx + a a b a c b f(x) dx = 0 (4.6) f(x) dx = f(x) dx = a b c a f(x) dx (4.7) f(x) dx (4.8) 4.5 Mittelwertsatz der Integralrechnung Ist f eine im Intervall [ a; b ] stetige Funktion, dann gibt es mindestens eine Zahl x 0 mit a > x 0 > b, für deren Funktionswert gilt: b a f(x) dx = f(x 0 ) (b a) Beweis: m sei ein kleinster Funktionswert im Intervall [ a; b ]. M sei ein größter Funktionswert im Intervall [ a; b ]. 38
39 Es gilt: m(b a) < b a f(x) dx < M(b a) Da f im Intervall [ a; b ] stetig ist, existiert nach dem Zwischenwertsatz (siehe Abschnitt 2.2.5) jeder Funktionswert zwischen m und M mindestens einmal. Also existiert ein Zahl µ mit m < µ < M, so dass gilt: µ(b a) = Mit µ = f(x 0 ) folgt: b a f(x) dx f(x 0 ) (b a) = b a f(x) dx 4.6 Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung A = b a f(x) dx Lässt man die linke Grenze a des Intervalls fest und verschiebt die rechte Grenze b, so bilden die geordneten Paare ( b b a ) f(x) dx ein Funktion. Durch Umbenennen der Variablen entsteht: ( x x a ) f(t) dt 39
40 Definition: Gegeben sei ein Funktion f. Die Funktion φ(x), die jedem x den Wert des Integrals x a f(t) dt zuordnet, heißt Integralfunktion von f. f(t) heißt Integrant. Für eine Im Intervall [ a; b ] stetige Funktion ist die Funktion φ mit φ(x) = x a f(t) dt eine Stammfunktion von f im Intervall [ a; b ]. Wenn φ(x) eine Stammfunktion von f(x) ist, so gibt es unendlich viele weitere Stammfunktionen F (x). Für x = a gilt: x a φ(x) = F (x) + C f(t) dt = F (x) + C a a f(t) dt = F (a) + C = 0 c = F (a) ( ) Für x = b gilt: b a f(t) dt = F (b) + C ( ) Durch Einsetzen von ( ) in ( ) ergibt sich: b a f(t) dt = F (b) F (a) Durch erneutes Umbenennen der Variablen ergibt sich der Hauptsatz der Differentialund Integralrechnung: Ist f eine im Intervall [ a; b ] stetige Funktion und F eine zu f gehörige Stammfunktion, so gilt: b a f(x) dx = F (b) F (a) (4.9) 40
41 5 Anwendung der Integralrechnung 5.1 Flächenberechnungen b a f(x) dx entspricht im allgemeinen nicht einem Flächeninhalt Die Fläche liegt vollständig oberhalb der Abszissenachse Beispiel: f(x) = x 2 + 4x 3 Der Graph der Funktion f und die x-achse begrenzen eine Fläche vollständig. Wie groß ist deren Inhalt A? Die Nullstellen entsprechen den Integrationsgrenzen. 0 = x 2 + 4x 3 x 1 = 1 x 2 = 3 Für den Flächeninhalt A folgt: A = = f(x) dx ( x 2 + 4x 3) dx ] 3 [ = 1 3 x3 + 2x 2 3x 1 = ( 13 ) A =
42 5.1.2 Die Fläche liegt vollständig unterhalb der Abszissenachse Beispiel: f(x) = 1 2 x2 + 3x 8 Der Graph der Funktion f und die x-achse begrenzen eine Fläche vollständig. Wie groß ist deren Inhalt A? Die Nullstellen entsprechen den Integrationsgrenzen. Für den Flächeninhalt A folgt: 0 = 1 2 x2 + 3x 8 x 1 = 2 x 2 = 8 8 A = f(x) dx oder A = 2 [ 1 = 6 x3 + 3 ] 8 2 x2 8x 2 A = f(x) dx Die Fläche wird von der Abszissenachse geteilt Beispiel: f(x) = x 3 6x 2 + 8x Der Graph der Funktion f und die x-achse begrenzen eine Fläche (, die aus mehreren Teilflächen besteht) vollständig. Wie groß ist deren Inhalt A? 42
43 A = A 1 + A 2 Die Nullstellen entsprechen den Integrationsgrenzen. 0 = x 3 6x 2 + 8x x 1 = 0 x 2 = 2 x 3 = 4 Für den Flächeninhalt A folgt: A = 2 0 f(x) dx + 2 = [ 1 4 x4 2x 3 4x 2 A = 8 4 f(x) dx ] 2 0 [ ] x4 2x 3 4x Die Fläche zwischen zwei Funktionsgraphen Beispiel: f(x) = 2x + 1 g(x) = x 2 4x + 6 Die Graphen der Funktionen f und g schließen eine Fläche ein. Wie groß ist deren Inhalt A? 43
44 Die Schnittstellen der Funktionen entsprechen den Integrationsgrenzen. 2x + 1 = x 2 4x + 6 x 1 = 1 x 2 = 5 Für den Flächeninhalt A folgt: A = = = f(x) dx 5 1 f(x) g(x) dx [ 1 3 x3 + 3x 2 5x g(x) dx ] 5 1 A = Volumen von Rotationskörpern Rotiert ein endliches Kurvenstück um eine Achse, so entsteht dabei ein Rotationskörper. Rotation um die y-achse Rotation um die x-achse 44
45 Der Graph der Funktion heißt erzeugende Kurve Rotation um die Abszissenachse Der Rauminhalt des Rotationskörpers auf der x-achse im Intervall [ a; b ] wird in n kleine Zylinderscheiben mit der Querschnittsfläche πr 2 und der Höhe h = x = b a n zerlegt. Der Radius r entspricht dem Funktionswert f(x i ). Zerlegung in n Zylinderscheiben Es folgt für die Teilvolumina: V i = π (f(x i ) ) 2 x Es werden die Teilvolumina summiert. Der gemeinsame Grenzwert der Unter- und Obersumme entspricht dem Volumen des Rotationskörpers. Somit ergibt sich: s n = S n = n 1 π ( f(x i ) ) 2 x i=0 n π ( f(x i ) ) 2 x i=1 lim s n = lim S n = V n n V x = π b a ( f(x) ) 2 dx (5.1) 45
46 5.2.2 Rotation um die Ordinatenachse Durch Bilden der Umkehrfunktion, wird die Rotation um die y-achse auf die Rotation um die x-achse zurückgeführt. V y = π Beispiel: f(b) f(a) ( f 1 (y) ) 2 dy (5.2) f(x) = 1 2 x2 [ 0; 1 ] x = 2y f(0) = 0 f(1) = ( ) 2 [ V y = π 2y dy = π y 2] V y = π Weitere Integrationsregeln Allgemeine Substitutionsregel 1. Regel: ( f ( g(x) ) g (x)) dx = f(t) dt mit t = g(x) (5.3) 46
47 Beispiel: 2x (x 2 + 4) 3 = t 3 dt = 1 4 t4 + C = 1 4 (2x2 + 4) 4 + C dx Substitution: 2x + 4 = t dt dx = 2x dt = 2x dx 2. Regel: ( f(x) dx = f ( g(t) ) ) g (t) dx mit x = g(t) (5.4) Beispiel: = = x (1 x) 4 dx (1 t) t 4 ( dt) t 4 + t 3 dt = 1 3 t t 2 + C Substitution: t = 1 x x = 1 t dt dx = 1 dx = dt = 1 3 (1 x) (1 x) 2 + C 5.4 Partielle Integration Aus der Produktregel (2.6) der Differentiation folgt: ( u(x) v(x) ) = u (x) v(x) + u(x) v (x) (u(x) ) (u v(x) dx = (x) v(x) ) (u(x) dx + v (x) ) dx u(x) v(x) = (u (x) v(x) ) (u(x) dx + v (x) ) dx (u (x) v(x) ) (u(x) dx = u(x) v(x) v (x) ) dx (5.5) 47
48 5.5 Uneigentliche Integrale Beispiel: f(x) = 1 x 3 Der Graph der Funktion, die x-achse und die Geraden x 1 = 1 und x 2 = b (b > 1) begrenzen eine Fläche vollständig. Wie groß kann der Flächeninhalt maximal werden? Definition: (b ) stetige Funktion und existiert der Grenz- Ist f eine in jedem Intervall [ a; b ] wert b lim b a f(x) dx, so bezeichnet man diesen Grenzwert als uneigentliches Integral der Funktion f im Intervall [ a; ] und schreibt: im Beispiel: a f(x) dx (5.6) A(b) = = b x 3 dx 1 [ 12 ] x 2 ( lim 1 b 2b ) 2 = 1 2b =
49 6 Exponential-, Logarithmus- und Winkelfunktionen 6.1 Differentiation der Exponentialfunktionen Beispiel: f(x) = 2 x f (0) = f(0 + h) f(0) lim h 0 h = 2 0+h 2 0 lim h 0 h = h 2 0 lim h 0 h = 2 h 1 lim h 0 h Durch Einsetzen kleiner Zahlen für h findet man: h 0, 1 0, 01 0, 001 0, 0001 f (0) 0, 718 0, 696 0, 693 0, 693 Für f(x) = 2 x gilt: Wie groß ist f (x 0 )? f (0) 0, 693 f (x 0 ) = 2 x0+h 2 x0 lim h 0 h = 2 x0 (2 h 1) lim h 0 h = 2 h 1 2 x0 lim h 0 h 2 x
50 6.1.1 Die Eulersche Zahl Es gibt genau eine Zahl e (e R), für die gilt: ( e x ) = e x Diese Zahl heißt Eulersche Zahl. Berechnung der Zahl e: e h 1 lim = 1 h 0 h e h 1 1 h e h h + 1 e 1 1 n n + 1 ( 1 e n + 1 e = lim n ) n ( 1 n + 1 e 2, (wenn h sehr klein) (wenn n sehr groß) ) n (6.1) Ableitung einer beliebigen Exponentialfunktionen Es gilt: Für f(x) = a x gilt somit: f(x) = e x f (x) = e x (6.2) f(x) = a x = e log e ax = e ln ax = e x ln a f (x) = e x ln a ln a = a x ln a Für eine beliebige Exponentialfunktion f(x) = a x (a > 0) gilt: f (x) = a x ln a (6.3) 50
51 6.1.3 Kurvenuntersuchung für Exponentialfunktionen Beispiel: f(x) = x e 1 x D f { x R } f( x) = x e 1+x f( x) f(x) keine Symmetrie zur y-achse f( x) f(x) keine Symmetrie zum Ursprung lim f(x) x + = 0 waagerechte Asymptote bei y = 0 f(x) = lim x 0 = x 0 e 1 x 0 x 0 = 0 f (x) = e 1 x (1 x) 0 = e 1 x (1 x) x E = 1 f (x) = e 1 x (x 2) f (1) = 1 < 0 lokales Maximum P Max (1 1) 0 = e 1 x (x 2) x W = 2 f (2) 0 W ( 2 2 e ) 6.2 Integration der Exponentialfunktionen Aus den Differentiationsregeln folgt: e x dx = e x + C (6.4) a x dx = 1 ln a ax + C (6.5) 51
52 6.3 Differentiation der Logarithmusfunktionen f(x) = log a x f (x 0 ) = lim h 0 f(x 0 + h) f(x 0 ) h log = lim a (x 0 + h) log a x 0 h 0 ( ( h )) 1 = lim h 0 h log x0 + h a x 0 ( )) 1 = lim x0 h 0 x 0 h log a (1 + hx0 ( ( 1 = lim n log n x a )) 0 n = 1 ( lim (log x 0 n a ) n ) n = 1 ( ( log x a lim ) n ) 0 n n }{{} e = 1 x 0 log a e = 1 x 0 1 ln a Die Funktion f(x) = log a x ist differenzierbar und es gilt: f (x) = 1 x 0 ln a (6.6) Kurvenuntersuchung für Logarithmusfunktionen Beispiel: f(x) = x 2 (ln x 1) D f { x R x > 0 } keine Symmetrie, siehe D f lim f(x) x + = + 0 = x 2 0 (ln x 0 1) x 0 = e 52
53 f (x) = x(2 ln x 1) 0 = x(2 ln x 1) x E = 0 entfällt, siehe D f x E = e f (x) = 2 ln x + 1 f ( e) = 2 > 0 lokales Minimum P Min ( e 1 2 e) 0 = 2 ln x + 1 x W = 1 e f (x) = 2 x f ( 1 e ) = 2 ( ) e 0 W e e 6.4 Integration der Logarithmusfunktionen ln x dx Partielle Integration: = 1 ln x dx = x ln x x 1 x dx = x ln x x + C ln x dx = x(ln x 1) + C (6.7) 6.5 Winkelfunktionen Sinus (sin x) Kosinus (cos x) Tangens (tan x) { } Db {x x R} {x x R} x x R x (2k + 1) π 2 Wb {y y R; 1 y 1} {y y R; 1 y 1} {y y R} kl. Periode 2π 2π π Symmetrie Punktsymm. zu (0 0) Achsens. zur y-achse Punktsymm. zu (0 0) Nullstellen k π (k Z) (2k + 1) ( ) π 2 (k Z) k π (k Z) 53
54 6.5.1 Differentiation der Winkelfunktionen 1. Sinusfunktion f(x) = sin x f (x 0 ) = lim h 0 f(x 0 + h) f(x 0 ) h = lim h 0 sin(x 0 + h) sin x 0 h = lim h 0 sin x 0 cos h + cos x 0 sin h sin x 0 h sin x 0 (cos h 1) cos x 0 sin h = lim + lim h 0 h h 0 h (cos h 1) = sin x 0 lim h 0 h = sin x cos x 0 1 = cos x 0 + cos x 0 lim h 0 sin h h Die Funktion f(x) = sin x ist im gesamten Definitionsbereich differenzierbar und es gilt: 2. Kosinusfunktion f (x) = cos x (6.8) Aus der Beziehung cos x = sin ( π 2 x) folgt für f(x) = cos x: ( π ) f (x) = cos 2 x ( 1) ( π ) f (x) = cos 2 x f (x) = sin x Die Funktion f(x) = cos x ist im gesamten Definitionsbereich differenzierbar und es gilt: f (x) = sin x (6.9) 54
55 6.5.2 Kurvenuntersuchung für Winkelfunktionen Beispiel: f(x) = 2 sin x + sin(2x) D f { x R } [ 2π; 2π ] f( x) = 2 sin( x) + sin( 2x) = 2 sin(x) sin(2x) = (2 sin(x) + sin(2x)) f( x) = f(x) Symmetrie zu Ursprung 0 = 2 sin x + sin(2x) = 2 sin x + 2 sin x cos x = 2 sin x (1 + cos x) = sin x x 01 = 2π; x 02 = π x 03 = 0; x 04 = π x 05 = 2π 0 = 1 + cos x x 02 = π; x 04 = π f (x) = 2 cos x + cos(2x) 2 0 = 2 cos x + 4 cos 2 x 2 cos x = a 0 = 4a 2 + 2a 2 a 1 = 0, 5; a 2 = 1 cos x = 0, 5 x E1 = π 3, x E 2 = π 3 x E3 = 5 3 π, x E 4 = 5 3 π cos x = 1 x E5 = π, x E6 = π f ( 5 3 π) = 5, 2 lokales Maximum 5 3π - lokales Minimum f ( π ) 3 = 5, 2 lokales Minimum π 3 - lokales Maximum f (π) = 0 nicht existent ( P Max1 5 3 π 2, 6) ( P 5 Min1 3π 2, 6) ( P π Max2 3 2, 6) P ( Min2 π 3 2, 6) 55
56 f (x) = 2 sin x 4 sin(2x) 0 = 2 sin x 8 sin x cos x 0 = 2 sin x( 1 4 cos x) 0 = 2 sin x x W1 = 2π; x W2 = π x W3 = 0; x W4 = π x W5 = 2π 0 = 1 4 cos x x W6 1, 82; x W7 1, 82 x W8 4, 46; x W4 4, 46 x W1 und x W5 sind Randpunkte des Definitionsbereiches und somit keine Wendepunkte. f ( π) = 6 0 W 1 ( π 0) W 2 (π 0) f (0) = 10 0 W 3 (0 0) f (1, 82) = 7, 5 0 W 5 (1, 82 1, 46) W 6 ( 1, 82 1, 46) f (4, 46) = 7, 5 0 W 7 (4, 46 1, 46) W 8 ( 4, 46 1, 46) Integration der Winkelfunktionen Aus den Ableitungsregeln für Winkelfunktionen folgt: sin x dx = cos x + C (6.10) cos x dx = sin x + C (6.11) Für den Tangens gilt: tan x dx = sin x cos x dx cos x = t dt dx = sin x dt = sin x dx 56
57 1 t = ln t + C tan x dx = ln cos x + C (6.12) 57
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Inhalt A Differenzialrechnung 8 Grundlagen 8 Funktionen 8 Differenzenquotient und Änderungsrate 9 Ableitung 2 Ableitungsregeln 2 Potenzregel 2 Konstantenregel 3 Summenregel 4 Produktregel 4 Quotientenregel
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