Roboter und Hybride im OP

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1 Roboter und Hybride im OP Wohin entwickelt sich die Zukunft der Chirurgie aus Sicht der Hygiene? Prof. Ojan Assadian, MD, DTMH University of Huddersfield School of Human & Heath Sciences Institute for Skin Integrity and Infection Prevention

2 Traditioneller Ansatz Chirurg + Assistenz + Patient in Raum mit Tisch: Gaspare Traversi Die Operation (1753, Staatsgalerie Stuttgart) Gallenstein stechen

3 Entwicklung Operationssaal Bedürfnisse des Chirurgen: Licht + Ruhe (Evangelisches KH Wien, ca. 1946)

4 Wesentliche Elemente Operationsraum Licht, Ruhe, Raum für Geräte Kreiskrankenhaus Krumbach, ca St. Marien-Krankenhaus Berlin, ca. 2008

5 Duden: Raum in einer Klinik o. Ä. mit der für die Operation erforderlichen Einrichtung OP-Saal Eduardus KH, Köln

6 Anforderungen an Operationsräume MangramAJ et al ICHE 1999; 20:

7 CDC-Empfehlungen an OPs MangramAJ et al ICHE 1999; 20: Raumluft Reduktion der Personenanzahl, da Anzahl an Personen im OP direkt proportional zur KbE-Zahl der OP-Luft Relativer positiver Überdruck* Luftwechselrate 15x/Std., davon 20% Frischluftzufuhr* Raumphysikalische Anforderungen: C, 30-60% rel. Feuchte* RLTA mit 2 Filterstufen (1. FS: 30% (M5), 2. FS: 90% (G3/F7)) Luftzufuhr: deckennah, Luftabfuhr: bodennah LAF möglich, dann 3. FS: 99,97% (HEPA, H13), 0,3-0,5 m/s. CDC empfahl LAF nur für orthopädische Eingriffe. Dazu immer PAP! Umgebung Routinemäßige Reinigung Unklar, ob Reinigung oder Desinfektion Bei Aufbereitung des Raumes: OP-Geräte vorher abdecken! Ablehnung gegen tacky mats vor Operationsraum * gem. Am Inst. Architects, 1996

8 RKI-Empfehlungen an Operationsräume

9 RKI-Empfehlungen an Operationseinheiten Allgemein Hygiene-Anforderungen richten sich nach Art des Eingriffes Räume und Flächen OP-Einheit von übrigem KH räumlich abgetrennt (IB) Zugang über Personalschleuse (IB) oder Umbettung (III) OP möglichst wenig Türen Keine Wasserversorgung Flächen und Geräte möglichst gut reinigbar Betriebliche Organisation OP-Einheit besteht aus Operationsräume mit je 1 Tisch (IB) Dazu Personalschleuse, Aufenthaltsraum, Aufbereitung rein/unrein, Entsorgung, Putzraum Gemeinsame Bereiche: Vorbereitung, Handwaschplatz, Lagerung

10 RKI-Empfehlungen an Operationseinheiten RLT-Anlagen Partikelfreie, turbulenzarme Belüftung immer bei Eingriffen mit hohem Infektionsrisiko Endoprothesen-Implantationen Größe der TAV richtet sich nach Art des Eingriffes, auf jeden Fall OP-Tisch und Instrumententisch. Größe TAV Feld: von Eingriff abhängig, i.r. 3,2 m x 3,2 m (Abweichungen von dieser Dimension mit Hygiene-GA möglich) RLT-Anlage muss sich technisch nach DIN richten. 3 Raumklassen: Ia (TAV), Ib, II Raumklassen I (OPs) müssen über 3 Filterstufen verfügen: 1. FS: F5 (besser F7), 2. FS: F9, 3. FS: H13 Zuluft: > 0,23 m/s, > m 3 /h Temperatur 19 C 26 C, einstellbar Zwischendecke im rel. Unterdruck gegenüber OP-Raum Anlagen-Schalldruckpegel < 48 db(a), 1,8 m über Boden

11 Anforderungen an Operationsräume ÖNORM H 6020:2015 Keine Angaben, wann ein Operationsraum zu verwenden ist. OPs in 2. Raumklassen: H1a (TAV), H1b Größe Schutzzone H1a: > 8m 2, H1b: 6-8 m 2 Zuluft-Temperatur: 20 C-24 C Leichter rel. Überdruck gegenüber Nebenräumen Zuluft-Volumen: H1a (TAV): mind m 3 /h Zuluft: 3 Filterstufen: 1. FS: F7, 2. FS: F8, 3. FS: H13 Abluft: Flusenabscheider und M6; Bei Umluft: F7, H13 (20%) Größe der TAV-Decke: nicht festgelegt. Größe muss sicher stellen, dass sich OP-Tisch, OP-Team und Instrumententisch in Schutzzone befinden. Daher mind. > als 8 m 2 (z.b. 2,9 m x 2,9 m)

12 Anforderungen an Operationsräume RL. 28 Arbeitskreis Hygiene in Gesundheitseinrichtungen Angaben, wann ein Operationsraum zu verwenden ist. Angabe, wie Operationsraum beschaffen sein muss. Räumliche Trennung von anderen Bereichen Mind. 40 m 2 (Abweichungen mit Hygiene-GA möglich) Personalschleuse, Patientenschleuse Medizinischer Handwaschplatz außerhalb OP Vorraum, Entsorgungsraum, Gerätelager, Sterillager Boden antistatisch, fugenfrei, Wand abwaschbar, DM-beständig Anwendungsgruppe 2 nach ÖVE/ÖNORM E 8007 Be- und Entlüftung gem. ÖNORM H 6020:2007 Operationsraum: Muss H1a gem. H6020 ausgeführt sein. H1b = Eingriffsraum!

13 In der Zwischenzeit... Innovation! TAV Decke ÖNORM Infektion Quelle:

14 Innovationen in der Chirurgie Bildgebung, minimal-invasive Interventionen, nichtchirurgisches Fachdiszipline in OPs...

15 Dislozierung Chirurg Patient Eingriff

16 Hybrid-OP Hybrid aus Bildgebung + Chirurgie (nicht OP vormittags und ambulante Radiologie nachmittags!)

17 Treiber der Anforderungen an OPs - gestern Arbeitnehmer schutz Hygiene Anforderungen an Medizinprodukte Ergonomie Bildgebung Bedürfnisse des Patienten

18 Treiber der Anforderungen an OPs - morgen Hygiene Anforderungen an Medizinprodukte Arbeitnehmer schutz Ergonomie Bildgebung Bedürfnisse des Patienten

19 Beispiel biplane Anlage mit digitaler Bildverarbeitung Insuffiziente Angaben zur Reinigung und Desinfektion Katalogbilder zeigen nie alle Kabel und Elemente, die später plötzlich dann doch da sind Philosophie Boden- oder Deckenmontage des C-Bogens Enormer Platzbedarf (kleiner 100 m 2 Bodenfläche = unbrauchbar) Wärmeentwicklung (50 C). Geräte dürfen nur zw. 15 C 30 C RT und rel.f 20-50% betrieben werden! Lärmentwicklung bis 75 db(a) falls Generator im OP Verlagerung möglich!

20 Beispiel Operations-Roboter Platzbedarf für Interventionseinheit Platzbedarf für Steuerungseinheit(en) Deutlich mehr Personal im OP Kabelführungen problematisch Hohe Wärmelast Diskussionen bzgl. Bereichskleidungsregelung Aufbereitung der Instrumente möglich, aber sehr, sehr aufwendig

21 Hygiene muss diese Entwicklungen aber unterstützen Offene Bypass OP mit Thorakotomie Punktion Leistengefäß, Intervention über Schleuse.

22 Hygiene wird auch weiterhin eine Rolle in OPs haben... Präoperative Patientenvorbereitung Einschl. Was kann der Patient selbst vor OP tun? Hautantiseptik (Wirkstoffe, Applikationsart,...) Antimikrobielle Medizinprodukte Warmhalten des Patienten vor, während und nach OP Prävention von Drucknekrosen durch Lagerung Aufbereitung von MP Erfordernis von RLT-Anlagen werden allerdings auch in Zukunft wichtig sein, wenn nicht ausschließlich aus Gründen des Patientenschutzes, dann zusätzlich aus Gründen der Betriebssicherheit der eingesetzten Geräte.

23

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