Infos etc. => Studium => Lehrveranstaltungen Einführung in die Linguistik

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Infos etc. => Studium => Lehrveranstaltungen Einführung in die Linguistik"

Transkript

1 Einführung in die Linguistik Butt & Co. Do. 12:15-13:45 Fr. 12:15-13:45 Infos etc. => Studium => Lehrveranstaltungen Einführung in die Linguistik

2 Zur Erinnerung: Kerngebiete der Linguistik Phonetik: Phonologie: Morphologie: Syntax: Semantik: Pragmatik: Akustische Eigenschaften Lautsysteme Elemente eines Wortes und deren Kombinationen Elemente eines Satzes und deren Kombinationen Sprachliche Bedeutung von Wörtern und Sätzen Bedeutung einer Äußerung im situativen Kontext

3 Was ist ein Wort? Ich will Ich will dein Rad fahren radfahren 5 Worte 3 Worte Ich will Räder fahren 4 Worte Ist Rad jetzt ein Wort oder nicht???? Ich will Rad fahren

4 Was ist ein Wort? Die Deutsche Rechtschreibung wurde gerade reformiert. Man kann in des Regelwerkes ganz viel zum Thema getrennt und zusammenschreiben nachlesen (nach lesen?) Aber sagt uns Rechtschreibung wirklich ob etwas ein Wort ist? Antwort: nur bedingt.

5 Was ist ein Wort? Man kann versuchen, die Sache aus sprachwissenschaftlicher Sicht anzugehen: Also lernen wir etwas über Morphologie, dann kehren wir zum radfahren (oder auch staubsaugen) zurück.

6 Flexion, Lexeme, und Wörter Hund Katze Katze Katzen zwei Wörter und zwei verschiedene Lexeme zwei Wörter aber ein Lexem flektiertes Wort

7 Lexem Abstrakte Einheit, die mit einem außersprachlichen Konzept verbunden ist (Tiefenstruktur) Wort Reale Einheit, die als Bestandteil eines Satzes funktionieren kann. (Oberflächenstruktur)

8 Wenn Wörter (Lexeme) in Isolation gebraucht werden (z.b. im Lexikon oder in der Linguistikvorlesung...), benutzt man die Nennform diese ist willkürlich festgelegt: Nomen Verben Nominativ (sing) Katze Infinitiv gehen

9 Morphologie Katze-n geh-en Morphologie ist die Untersuchung der Bestandteile von Wörtern. (Gr. morphe form )

10 Flexion Worte können generell flektiert werden. Flexion wird durch Morpheme ausgedrückt.

11 Morphologie Morpheme sind die kleinsten sprachlichen Einheiten, die entweder eine Bedeutung oder eine grammatische Funktion haben geh-e geh-st geh-t geh-en geh-t geh-en 1. Person Singular 2. Person Singular 3. Person Singular 1. Person Plural 2. Person Plural 3. Person Plural

12 -e, -st, -t, -en sind gebundene Morpheme denn sie können nur mit anderen Morphemen zusammen verwendet werden Freie Morpheme können allein verwendet werden: Haus, hoch, zu, ich, dann, weil

13 Regelmäßige Flexion Es wird zwischen regelmäßiger und unregelmäßiger Flexion unterschieden. gehen: regelmäßig geh-e 1. Person Singular geh-st 2. Person Singular geh-t 3. Person Singular sein: unregelmäßig bin bist ist geh-en geh-t geh-en 1. Person Plural 2. Person Plural 3. Person Plural sind seid sind

14 Erster Analyseversuch Meine unfeinen Hunde haben dumm gelacht. Mein-e un-fein-en Hund-e hab-en dumm ge-lach-t. 6 gebundene Morph.: -e, -un, -en, -en, -en, ge- -t 6 freie Morpheme: Mein, fein, dumm, Hund, lach, hab Was ist mit: ge- -t? (Zirkumfix!)

15 Erster Analyseversuch Mein-e un-fein-en Hund-e hab-en dumm ge-lach-t. Was ist mit: hab-, lach-? Lexeme Sie sind der Definition nach Morpheme, werden aber nur selten so bezeichnet. Grammatisch und gebunden: Morphem Lexikalisch (=semantisch inhaltsvoll): Lexem

16 Wurzel und Stamm Zugrundeliegende Einheit: Wurzel Einheit, die alleine stehen kann, die man aber auch noch weiter flektieren kann: Stamm Im Deutschen sind Wurzel und Stamm oft identisch (im Gotischen war das noch nicht so): Katz-/Katz, hab-/hab, lach-/lach

17 Wurzel und Stamm Arabisch Wurzel ist ein abstraktes Muster: z.b. ktb كتب (steht für alles was mit lesen/schreiben zu tun hat) Diese Wurzel taucht nie in der Oberflächenform der Sprache auf.

18 Wurzel und Stamm Arabisch Wurzel ist ein abstraktes Muster: z.b. ktb Es wird ein Stamm gebildet, in dem Vokale zwischen die Konsonanten geschoben werden. Die gebildeten Stämme können ganz unterschiedlicher Art sein: z.b. Verb oder auch ein Nomen.

19 Wurzel und Stamm Arabisch Wurzel: k t b (alles mit lesen/ schreiben) Stamm: k a t a b (Verb: schreiben ) Flektiertes Wort: k a t a b a t ( sie schrieb )

20 Wurzel und Stamm Arabisch Wurzel: k t b (alles mit lesen/ schreiben) Stamm: k i t a b (Nomen: Buch ) (Kann man dann auch weiter flektieren Hier nicht gezeigt...)

21 genereller Aufbau eines Wortes: Wort im Satz Stamm Wortform Flexion realisiert die grammatischen Werte (z.b. Singular, Plural) Wurzel/Lexem (Ergänzung, z.b. Vokale) verbunden mit einem inhaltlichen Konzept legt die Stammform fest (z.b. Verb oder Nomen)

22 Was ist ein Wort? Man kann versuchen, die Sache aus sprachwissenschaftlicher Sicht anzugehen: Trennbar? Wenn etwas trennbar ist, ist es vermutlich ein Wort. radfahren: Ich fahre heute Rad. brustschwimmen: Er schwimmt heute Brust.

23 Was ist ein Wort? Man kann versuchen, die Sache aus sprachwissenschaftlicher Sicht anzugehen: Flexion? Wenn etwas flektiert werden kann, dann ist es sicher ein Wort. radfahren: *Ich will räderfahren. brustschwimmen: *Er will brüsteschwimmen.

24 Was ist ein Wort? Fazit: Diese Fälle sind schwierig einzuordnen: Rad und Brust sind zwar eigenständige Wörter, nehmen aber eine besondere (generische) Bedeutung an, wenn sie sich mit einem Verb verbinden (radfahren, staubsagen, danksagen). D.h. sie formen in gewisser Weise ein neues Wort zusammen mit dem Verb. Aber sie sind auch noch eigenständig und deshalb eiern die Rechtschreibreformer auch rum.

25 Der morphologische Zoo Was ist mit: ge- -t? (komisches Morphem?) Verschiedene Arten von Morphemen Präfixe: un-, be- (z.b. belebt, bekannt) Suffixe: -t, -e, -en Zirkumfixe: ge- -t (z.b. gelacht) Infixe: (siehe Tagalog) Affixe

26 Infixe in Tagalog Infixe zwängen sich in den Stamm eines Wortes rein. Verbstamm aral sulat basa gradwet Bedeutung lehren schreiben lesen graduieren Infinitiv um-aral s-um-ulat b-um-asa gr-um-adwet

27 Zirkumfixe im Deutschen Zirkumfixe verteilen sich um einen Stamm herum. Verbstamm lehr schreib les speis Bedeutung lehren schreiben lesen speisen Infinitiv ge-lehr-t ge-schrieb-en ge-les-en ge-speis-t

28 Ge- vs. Be- im Deutschen Zirkumfix: Das partizipbildende ge- kann nicht mit allen möglichen Suffixen auftreten, sondern nur mit -t oder -en. Wegen dieser Abhängigkeit nimmt man an, dass es ein Zirkumfix ist. be- ist nicht so wählerisch, deshalb wird es auch nicht als Teil eines Zirkumfixes analysiert. Partizip: be-leb-t ge-leb-t Präsens: ich be-leb-e * ich ge-leb-e du be-leb-st * du ge-leb-st er be-leb-t * er ge-leb-t wir be-leb-en * wir ge-leb-en

29 Noch mehr: Morphophonologische Markierungen Reduplikation: man trennt ein Teil des Stammes ab, kopiert es, und fügt es dazu. Beispiel: einige lateinische Perfektformen

30 Reduplikation im Lateinischen Reduplikation: man nimmt Onset und Nucleus der ersten Silbe, kopiert sie, und fügt sie dazu. Verb(Infinitiv) Redup. 1.Sg.Perfect mord-e:re beissen momordi: ich habe gebissen pend-e:re hängen pependi: ich habe gehangen kad-ere fallen kakidi: ich bin gefallen fall-ere betrügen fafelli: ich habe betrogen tang-ere berühren tatigi: ich habe berührt da-re geben dadi: ich habe gegeben

31 Reduplikation im Lateinischen Noch zusätzlich: Phonologische Regel a -> e Verb(Infinitiv) 1.Sg.Perfect mord-e:re beissen momordi: ich habe gebissen pend-e:re hängen pependi: ich habe gehangen kad-ere fallen kekidi: ich bin gefallen fall-ere betrügen fefelli: ich habe betrogen tang-ere berühren tetigi: ich habe berührt da-re geben dedi: ich habe gegeben

32 Noch mehr: Morphophonologische Markierungen Umlaut (nicht mehr produktiv -kann man heutzutage mit neuen Wörtern nicht mehr machen) Verb futtern trinken sinken (offen) Kausativ füttern tränken senken öffnen (Kausativ= etwas veranlassen von Lt. causare)

33 Kausativ: Umlaut vs. ordentliches Morphem Deutsch: Verb futtern trinken sinken (offen) Kausativ füttern tränken senken öffnen Urdu (-a:): Verb Kausativ kha: khil-a: pi: pil-a: du:b du:b-a: khul khul-a: (Kausativ= etwas veranlassen von Lt. causare)

34 Wo die Phonologie noch reinfunkt Phonologie: Phonem/Allophon Z.B. Deutsch: [ç] (ich) vs. [x] (ach) Morphologie: Morphem/Allomorph

35 Allomorphe Englisch: inelegant, inaccessible, inalienable labial alveolar velar imposssible, implausible in-, im-, il- bedeuten illegal, illiterate soviel wie nicht inconceivable, incongruous [N] 3Morpheme oder nur 1?

36 Allomorphe Analyse: /in/ ist das Morphem, [il], [im], [in] sind Allomorphe dieses Morphems. Phonologischer Prozess: Assimilation zum Artikulationsort des darauffolgenden Konsonanten. inelegant, inaccessible, inalienable imposssible, implausible, illegal, illiterate inconceivable, incongruous Nur 1 Morphem!

37 Allomorphe Noch ein Beispiel: Englische Pluralbildung cats, rats, kicks, flips beds, dogs, pubs [s] [z] Phonologischer Prozess: Voicing Assimilation zum vorherigen Konsonanten /z/ /s/ [s] [z]?

38 Allomorphe: Englischer Plural busses, buzzes [ z] Phonologischer Prozess: Schwa einfügen nach einem Frikativ/Affrikativ (/s/, /z/, etc.) Erste Hypothese: /s/ ist das zugrundeliegende Pluralmorphem im Englischen. Funktioniert dann alles?

39 Allomorphe: Englischer Plural busses, buzzes [ z] Wir versuchen es mal mit dem Plural von bus. 1. Schritt --- Pluralbildung: bus+s 2. Schritt --- Schwa einfügen: bus+ +s 3. Schritt --- Voicing Assimilation: passiert nichts Aber: man sagt [bøs z] nicht [bøs s]!

40 Allomorphe: Englischer Plural Also: /s/ [z] Nächste Hypothese: /z/ ist das zugrundeliegende Pluralmorphem im Englischen. Voicing Assimilation dann: /z/ [s] / C _ [-voice]

41 Allomorphe: Englischer Plural busses, buzzes [ z] Wir versuchen es wieder mit bus. 1. Schritt --- Pluralbildung: bus+z 2. Schritt --- Schwa einfügen: bus+ +z 3. Schritt --- Voicing Assimilation: passiert nichts Resultat: [bøs z] Alles in Ordnung!

42 manao matua malosi atamaki savali laga mananao matutua malolosi Beispielanalyse: Samoan er wünscht (sich) er ist alt er ist stark er ist weise er reist er webt sie wünschen (sich) sie sind alt sie sind stark atamamaki sie sind weise pepese sie singen sie reisen er singt sie weben Wie sagt man? savavali pese lalaga Pluralbildung durch Reduplikation!

2 Sprachliche Einheiten

2 Sprachliche Einheiten 2 Sprachliche Einheiten Inhalt Semiotische Begriffe Wörter Wortbestandteile Wortzusammensetzungen Wortgruppen Text und Dialog Wort- und Satzbedeutung 2.1 Semiotische Begriffe Semiotische Begriffe Semiotik

Mehr

Grundkurs Linguistik Wintersemester 2014/15. Morphologie. Jens Fleischhauer & Anja Latrouite

Grundkurs Linguistik Wintersemester 2014/15. Morphologie. Jens Fleischhauer & Anja Latrouite Grundkurs Linguistik Wintersemester 2014/15 Morphologie Jens Fleischhauer & Anja Latrouite Morpho-logie morpho ( Gestalt ) logos ( Lehre ); Goethe 1796 Betrachten wir aber alle Gestalten, besonders die

Mehr

Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (morphembasiert mit Transduktoren)

Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (morphembasiert mit Transduktoren) Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (morphembasiert mit Transduktoren) Dozentin: Wiebke Petersen 7. Foliensatz Wiebke Petersen Einführung CL 1 Morphologische Grundbegrie Wort / Lexem: abstrakte

Mehr

Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (1): morphembasierte Morphologie mit Transduktoren

Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (1): morphembasierte Morphologie mit Transduktoren Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (1): morphembasierte Morphologie mit Transduktoren Dozentin: Wiebke Petersen 14.6.2010 Wiebke Petersen Einführung CL SoSe 2010 1 Morphologische Grundbegrie

Mehr

Morphologie. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI

Morphologie. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Morphologie Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Morphologie Was ist ein Wort? Morphologie ist linguistische Teildisziplin, die sich mit dem Gestalt, Flexion (Beugung) und Bildung von Wörtern beschäftigt.

Mehr

Am Anfang war das Wort!

Am Anfang war das Wort! Am Anfang war das Wort! Was ist Morphologie? Der Begriff Morphologie wurde 1796 von Johann Wolfgang von Goethe in einer Tagebuchaufzeichnung für eine neue Wissenschaft geprägt,, die sich mit den Gestaltungsgesetzen

Mehr

Morphologie! Zusammenfassung Phonologie! Zusammenfassung Phonetik! Neues Thema:" artikulatorische Phonetik! akustische Phonetik! auditive Phonetik!

Morphologie! Zusammenfassung Phonologie! Zusammenfassung Phonetik! Neues Thema: artikulatorische Phonetik! akustische Phonetik! auditive Phonetik! Zusammenfassung Phonetik! artikulatorische Phonetik:! Terminologie: Phon (kleinste distinktive sprachliche Einheit); Teilbereiche:! artikulatorische Phonetik! akustische Phonetik! auditive Phonetik! akustische

Mehr

Morphologie - Morphematik. Grundbegriffe: Morphem Wurzel Stamm Affix Morphemtypen

Morphologie - Morphematik. Grundbegriffe: Morphem Wurzel Stamm Affix Morphemtypen Morphologie - Morphematik Grundbegriffe: Morphem Wurzel Stamm Affix Morphemtypen Morpheme Das Morphem ist die grundlegende Einheit der Morphologie. Morpheme sind wie die Phoneme oder Lexeme abstrakte Einheiten,

Mehr

Morphologie. 1. Flexion und Derivation 2. Analyse mittels lexikalischer Regeln

Morphologie. 1. Flexion und Derivation 2. Analyse mittels lexikalischer Regeln Morphologie 1. Flexion und Derivation 2. Analyse mittels lexikalischer Regeln Morphologie Flexion Deklination Flexion der Nomina: Deklination Hund Hund-es Hund-e Hund-en (Stamm + Suffix) Mann Mann-es Männ-er

Mehr

PD Dr. Ralf Vogel

PD Dr. Ralf Vogel Morphologie und Syntax (BA) PD Dr. Ralf Vogel Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft Universität Bielefeld, SoSe 2007 Ralf.Vogel@Uni-Bielefeld.de 3.4.2007 1 / 35 Gliederung 1 Einführung 2 Morphologie

Mehr

Terminus Sprache, Phonologie und Grammatik

Terminus Sprache, Phonologie und Grammatik Terminus Sprache, Phonologie und Grammatik Terminus Sprache Beinhaltet 4 verschiedene Bedeutungen Langage: menschliche Fähigkeit Langue: eine bestimmte Sprache, Untersuchungsgebiet der Linguistik Parole:

Mehr

Einführung in die Linguistik

Einführung in die Linguistik Lösung 4 Einführung in die Linguistik Phonologie Aufgabe 1, Latein Letzte Silbe etrametrikalisch. Parsing: Rechts nach Links Fuß: moraischer Trochäus End-Regel: rechter Fuß wird betont a) lau-'da:-tus

Mehr

Einführung in die Syntax und Morphologie. Vorlesung mit Übung WS 2010/2011, Computerlinguistik

Einführung in die Syntax und Morphologie. Vorlesung mit Übung WS 2010/2011, Computerlinguistik Einführung in die Syntax und Morphologie Vorlesung mit Übung WS 2010/2011, Computerlinguistik 03 Segmentierbarkeit Minimalzeichen Zeichen segmentierbar nicht segmentierbar formal segmentierbar (zwei wiederkehrende

Mehr

Die Wortbildung des Deutschen. Wortbildungsmittel

Die Wortbildung des Deutschen. Wortbildungsmittel Die Wortbildung des Deutschen Wortbildungsmittel Voraussetzungen und Ziele der Wortbildungsanalyse Bildung von Wörtern folgt best. Wortbildungstypen Bildung nach Vorbild eines bereits bekannten Wortes

Mehr

Wortbildung und Wortbildungswandel

Wortbildung und Wortbildungswandel Germanistik Kira Wieler Wortbildung und Wortbildungswandel Studienarbeit Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 2 2 Wortbildung... 2 2.1 Morphologische Grundbegriffe... 2 2.2 Arten der Wortbildung... 3 2.3

Mehr

Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester Morphologie. Walther v.hahn. v.hahn Universität Hamburg

Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester Morphologie. Walther v.hahn. v.hahn Universität Hamburg Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester 2006 Morphologie Walther v.hahn v.hahn Universität Hamburg 2005 1 Morphologie: Definition Definitionen: Morphologie ist die Lehre von den Klassen

Mehr

Syntax und Morphologie. Einführungskurs 2. Vorlesung

Syntax und Morphologie. Einführungskurs 2. Vorlesung Syntax und Morphologie Einführungskurs 2. Vorlesung Grundbegriffe der Morphologie Gliederung Überblick über die traditionelle Sprachtypologie Der Wortbegriff Morpheme als Einheiten der Wortstruktur Morphemklassifikation

Mehr

Assoziation Regelanwendung Auswendig gelernt? Ergebnisse einer Studie mit deutschen Kindern mit und ohne SLI

Assoziation Regelanwendung Auswendig gelernt? Ergebnisse einer Studie mit deutschen Kindern mit und ohne SLI Assoziation Regelanwendung Auswendig gelernt? Ergebnisse einer Studie mit deutschen Kindern mit und ohne SLI ( Work in Progress) Christa Kieferle & Christiane Hofbauer ISES 4, Klagenfurt, 22. 24. Juni

Mehr

und noch allerlei mehr bei nicht-nativen Wörtern, z.b. cact-i, cherub-im,...

und noch allerlei mehr bei nicht-nativen Wörtern, z.b. cact-i, cherub-im,... Plank, WS 03/04, EinfLing, M&S 4a 1 Morphologische Analyse: ALLOMORPHIE Englisch: Plural ( mehr als 1 davon ; Singular = 1 davon ) The cat-s sit on the mat /s/ The dog-s /z/ The kangaroo-s /z/ The small

Mehr

Plank, WS 03/04, EinfLing, M&S 4b 1 Morphologische Analyse:

Plank, WS 03/04, EinfLing, M&S 4b 1 Morphologische Analyse: Plank, WS 03/04, EinfLing, M&S 4b 1 Morphologische Analyse: Segmentieren in Morphe (gegebenenfalls) Zusammenfassen von Morphen als Realisierungen eines Morphems Erfassen von Allomorphie-Beziehungen (Art

Mehr

Einführung in die Sprachwissenschaft Jan Eden

Einführung in die Sprachwissenschaft Jan Eden Einführung in die Sprachwissenschaft Jan Eden Morphologie 1: Wörter und Wortbestandteile Sprachliche Äußerungen lassen sich auf mehreren Ebenen zerlegen (segmentieren). Die Syntax befasst sich mit dem

Mehr

Das Flexionssystem des Deutschen: Allgemeines

Das Flexionssystem des Deutschen: Allgemeines Die Nominalflexion des Deutschen WS 2005/06 Das Flexionssystem des Deutschen 1 Das Flexionssystem des Deutschen: Allgemeines Das Deutsche als flektierende Sprache Nach der an morphologischen Kriterien

Mehr

Morphologie. Gerrit Kentner. May 4, 2010

Morphologie. Gerrit Kentner. May 4, 2010 Morphologie Gerrit Kentner May 4, 2010 Organisatorisches Kommende Woche (11.5.) vertritt mich Frau Volodina. In der übernächsten Woche (18.5.) entfällt unsere Sitzung. Was bisher geschah Überblick Sprachwissenschaft

Mehr

Methodologische Anmerkungen

Methodologische Anmerkungen Methodologische Anmerkungen Die klassische Methode der Morphologie: Segmentieren und klassifizieren: Suche nach (minimalen) Formunterschieden, die systematisch mit (minimalen) Bedeutungsunterschieden korrelieren

Mehr

Einführung in die Linguistik Butt & Co. Do. 12:15-13:45 Fr. 12:15-13:45

Einführung in die Linguistik Butt & Co. Do. 12:15-13:45 Fr. 12:15-13:45 Einführung in die Linguistik Butt & Co. Do. 12:15-13:45 Fr. 12:15-13:45 Infos etc. http://ling.uni-konstanz.de/ Studium Lehrveranstaltungen => Einführung in die Linguistik Einführung in die Linguistik

Mehr

Altenglische Nomina Maskulin. Morpheme. Neutrum. Singular. Plural. Morphe, Morpheme, Allomorphe. Morphe, Morpheme, Allomorphe.

Altenglische Nomina Maskulin. Morpheme. Neutrum. Singular. Plural. Morphe, Morpheme, Allomorphe. Morphe, Morpheme, Allomorphe. Morpheme Das Morphem ist die grundlegende Einheit der Morphologie. Morpheme sind wie die Phoneme oder Lexeme abstrakte Einheiten, die in der Rede durch diskrete, d.h. voneinander deutliche abgrenzbare,

Mehr

WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE

WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE Bs: Eindringlichkeit Eindringlichkeit Eindringlich keit + Eindringlich / keit Traurig / keit Haltbar / keit Regsam / keit SUBSTANTIVE Übel / keit SUBSTANTIV bei Abtrennung von

Mehr

Die Morphologie (d.h. Formenlehre) untersucht die Gestalt von Wörtern, genauer den Wortaufbau einer Sprache.

Die Morphologie (d.h. Formenlehre) untersucht die Gestalt von Wörtern, genauer den Wortaufbau einer Sprache. 7. Morphologie Die Morphologie (d.h. Formenlehre) untersucht die Gestalt von Wörtern, genauer den Wortaufbau einer Sprache. 7.1. Morph, Morphem, Allomorph Die kleinste Einheit einer Sprache, die eine Bedeutung

Mehr

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Morphologie. PD Dr. Alexandra Zepter

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Morphologie. PD Dr. Alexandra Zepter Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen Morphologie PD Dr. Alexandra Zepter Systemorientierte theoretische Linguistik Syntax Morphologie Phonetik/Phonologie Graphematik (Semiotik) Semantik Pragmatik:

Mehr

Einführung in die allgemeine Sprachwissenschaft

Einführung in die allgemeine Sprachwissenschaft Einführung in die allgemeine Sprachwissenschaft Morphologie und Syntax (1/4) PD Dr. Tania Avgustinova http://www.coli.uni-saarland.de/~tania/ws2009/genling-morphology.pdf Was bedeutet es, eine Sprache

Mehr

Wortbildung Derivation

Wortbildung Derivation Wortbildung Derivation Durch Komposition setzt man bestehende Stämme zu komplexeren Stämmen zusammen Durch Derivation erzeugt man neue Wörter durch Kombination mit Affixen Das Beispiel aus der ersten Sitzung:

Mehr

Syntax und Morphologie

Syntax und Morphologie Syntax und Morphologie Einführungskurs 4. Vorlesung Ziele der morphologischen Forschung Das Ziel der morphologischen Forschung ist es, die morphologischen Muster und Operationen in den Sprachen der Welt

Mehr

Einführung in die allgemeine Sprachwissenschaft

Einführung in die allgemeine Sprachwissenschaft Einführung in die allgemeine Sprachwissenschaft Morphologie und Syntax (1/4) PD Dr. Tania Avgustinova Was bedeutet es, eine Sprache zu kennen? Eine Sprache dient primär der Kommunikation, also Sprachen

Mehr

Das Präteritum. Im Präteritum unterscheidet man zwei Arten von Verben: schwache Verben (regelmäßige) und starke Verben (unregelmäßige).

Das Präteritum. Im Präteritum unterscheidet man zwei Arten von Verben: schwache Verben (regelmäßige) und starke Verben (unregelmäßige). Präteritum Das Präteritum Verben in der Form des Präteritums drücken die einfache Vergangenheit aus, d.h. sie sagen, was schon geschehen ist. Ich hörte gestern Radio. Ihr kamt letzte Stunde nicht in den

Mehr

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Morphologie. PD Dr. Alexandra Zepter

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Morphologie. PD Dr. Alexandra Zepter Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen Morphologie PD Dr. Alexandra Zepter Systemorientierte theoretische Linguistik Syntax Morphologie Phonetik/Phonologie Graphematik (Semiotik) Semantik Pragmatik:

Mehr

Alle Menschen schaffen neue Wörter. Würden wir das nicht tun, klängen wir immer noch wie Höhlenbewohner (Ugh, ugh).

Alle Menschen schaffen neue Wörter. Würden wir das nicht tun, klängen wir immer noch wie Höhlenbewohner (Ugh, ugh). Medienlinguistik A2 Protokoll von Désirée Lutz, FU1, 5. November 2003 Thema Wörter Alle Menschen schaffen neue Wörter. Würden wir das nicht tun, klängen wir immer noch wie Höhlenbewohner (Ugh, ugh). KommunikatorInnen

Mehr

Aus: Hubert Truckenbrodt und Kathrin Eichler: Einführung in die moderne Sprachwissenschaft. Ms., ZAS Berlin und DFKI Saarbrücken, 2010.

Aus: Hubert Truckenbrodt und Kathrin Eichler: Einführung in die moderne Sprachwissenschaft. Ms., ZAS Berlin und DFKI Saarbrücken, 2010. Aus: Hubert Truckenbrodt und Kathrin Eichler: Einführung in die moderne Sprachwissenschaft. Ms., ZAS Berlin und DFKI Saarbrücken, 2010. Syntax 1 (vorbereitend zur Syntax) Grundlagen der Morphologie Lerninhalte

Mehr

Grundkurs Linguistik - Syntax

Grundkurs Linguistik - Syntax Grundkurs Linguistik - Syntax Jens Fleischhauer fleischhauer@phil.uni-duesseldorf.de Universität Düsseldorf; Abteilung für Allgemeine Sprachwissenschaft 19.11.2015; WS 2015/2016 1 / 24 Jens Fleischhauer

Mehr

Hinweise zur flexionsmorphologischen Glossierung

Hinweise zur flexionsmorphologischen Glossierung Morphologie und Lexikon SS 2006 flexionsmorphologische Glossierung 1 Hinweise zur flexionsmorphologischen Glossierung Allgemeines Die flexionsmorphologische Glossierung steht als zweite Zeile unterhalb

Mehr

Partizip Perfekt per Zirkumfix im Deutschen?

Partizip Perfekt per Zirkumfix im Deutschen? Partizip Perfekt per Zirkumfix im Deutschen? Gereon Müller www.uni-leipzig.de/ muellerg 7. Juli 2006 Hintergrund: Ist ge... t wie in gelegt als Partizipialendung des Deutschen

Mehr

Ein blöder Tag. Grundwissen Deutsch: das Verb - Modus. PDF wurde mit pdffactory Pro-Prüfversion erstellt.

Ein blöder Tag. Grundwissen Deutsch: das Verb - Modus. PDF wurde mit pdffactory Pro-Prüfversion erstellt. Ein blöder Tag Modus Schließlich gibt es noch den Modus, die Aussageweise. Der Indikativ die Wirklichkeitsform ist die normale Form der Kommunikation. Wir hatten unglaubliches Glück: Unsere Mannschaft

Mehr

Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer. Morphologie II

Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer. Morphologie II Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer Morphologie II Aufgepasst! Morpheme und Silben entsprechen einander nicht immer: σ σ σ r a d r E: d å Morphem Morphem Morphem Rad Räder Morphologie Beispielanalyse:

Mehr

Klausur in zwei Wochen Einführung in die Morphologie Flexion

Klausur in zwei Wochen Einführung in die Morphologie Flexion Klausur in zwei Wochen Einführung in die Morphologie Flexion Anke Lüdeling Wintersemester 2002/2003 Bitte mailen Sie mir eventuelle Fragen und Punkte, die wir noch mal üben sollen bis Mittwoch 29.01.03,

Mehr

Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache

Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache Katja Kessel/Sandra Reimann Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache A. Francke Verlag Tübingen und Basel Inhalt Vorwort XI I. Syntax 1. Was ist ein Satz? Zur Satzdefinition 1 2. Das Verb 2 3. Satzklassifikation

Mehr

Einführung in die Sprachwissenschaft -Tutorium-

Einführung in die Sprachwissenschaft -Tutorium- Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Seminar für Computerlinguistik Wintersemester 2010/2011 Einführung in die Sprachwissenschaft -Tutorium- Dienstag, 16.00 18.00 Uhr Seminarraum 10 Aufgaben Kapitel 1

Mehr

Tokenisierung und Lemmatisierung in Suchmaschinen

Tokenisierung und Lemmatisierung in Suchmaschinen Tokenisierung und Lemmatisierung in Suchmaschinen Hauptseminar Suchmaschinen Computerlinguistik Sommersemester 2010 Stefan Langer stefan.langer@cis.uni-muenchen.de Übung: Tokenisierung (5 min) Was ist

Mehr

Konjunktivformen I + II

Konjunktivformen I + II www.klausschenck.de / Deutsch / Grammatik / Konjunktivformen / S. 1 von 5 Konjunktivformen I + II 1. an den Infinitivstamm werden die folgenden Konjunktiv- Endungen gehängt Singular Plural 1. Person -

Mehr

Was ist die Ortsergänzung? Wie fragt man nach der Ortsergänzung? Was ist das Subjekt? Wie fragt man nach dem Subjekt?

Was ist die Ortsergänzung? Wie fragt man nach der Ortsergänzung? Was ist das Subjekt? Wie fragt man nach dem Subjekt? Was ist das Subjekt? Wie fragt man nach dem Subjekt? Was ist die Ortsergänzung? Wie fragt man nach der Ortsergänzung? Was ist das Dativobjekt? Wie fragt man nach dem Dativobjekt? Was ist die Zeitergänzung?

Mehr

III. Sprachliche Ebenen

III. Sprachliche Ebenen III. Sprachliche Ebenen 1. Wie viele Ebenen? 2. Modelle der Struktur gesprochener ; 3. Typologie und Universalien. 1. Sprachstratifikation (Wie viele Ebenen gibt es in der?) Das Problem bei der Definition

Mehr

Fortmann, Proseminar Morphologie / Universität Konstanz Wintersemester 2006/07 IV Morphologische Struktur (Fortsetzung)

Fortmann, Proseminar Morphologie / Universität Konstanz Wintersemester 2006/07 IV Morphologische Struktur (Fortsetzung) Fortmann, Proseminar Morphologie / Universität Konstanz Wintersemester 2006/07 IV Morphologische Struktur (Fortsetzung) Der Aufbau einer morphologischen Struktur ist als eine Operation zu verstehen, bei

Mehr

Morphologie I. Lexikon & Wortschatz Was ist ein Wort? Wort und Wortform Flexionsmorphologie. Morphologie I 1

Morphologie I. Lexikon & Wortschatz Was ist ein Wort? Wort und Wortform Flexionsmorphologie. Morphologie I 1 Morphologie I Lexikon & Wortschatz Was ist ein Wort? Wort und Wortform Flexionsmorphologie Morphologie I 1 Lexikon & Wortschatz Der Umfang des deutschen Wortschatzes wird auf 300.000-400.000 Wörter geschätzt.

Mehr

Einführung in die Phonetik und Phonologie

Einführung in die Phonetik und Phonologie Einführung in die Phonetik und Phonologie Sitzung 6 Phonologische Prozesse (Übungen) Spencer, Andrew (1996): Phonology (Blackwell, Oxford), Kap. 2 /p/: [b] intervokalisch [p] elsewere /p/: [b] intervokalisch

Mehr

Einführung in die Computerlinguistik. Morphologie IV

Einführung in die Computerlinguistik. Morphologie IV Einführung in die Computerlinguistik Morphologie IV Hinrich Schütze & Robert Zangenfeind Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung, LMU München 14.12.2015 Schütze & Zangenfeind: Morphologie (IV)

Mehr

Fragestellungen in der Morphologie: Morphologie. Fragestellungen in der Morphologie: Fragestellungen in der Morphologie:

Fragestellungen in der Morphologie: Morphologie. Fragestellungen in der Morphologie: Fragestellungen in der Morphologie: Morphologie Fragestellungen in der Morphologie: < griech.!"#$%/morphé Form Gestalt + &'(")/lógos Lehre (1) Welche Arten von Wörtern gibt es?! Wortarten Fragestellungen in der Morphologie: (2) Welche Formen

Mehr

Dancing Dino lernt Deutsch 1

Dancing Dino lernt Deutsch 1 4 Dancing Dino lernt Deutsch 1 Dino ist mein Name und ihr glaubt es nicht: ich bin eine Dame, o-o-oh! Ich tanze in den Raum hinein und hebe mein linkes Bein: eins vor, eins zurück, eins zur Seite, ) nach

Mehr

Einführung Computerlinguistik. Morphologie I

Einführung Computerlinguistik. Morphologie I Einführung Computerlinguistik Morphologie I Hinrich Schütze & Robert Zangenfeind Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung, LMU München 2013-10-21 1 / 62 Take-away Einleitung: Was ist Morphologie,

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Schwache und starke Verben. Ein grammatisches "Krafttraining" zur Präsens-, Präteritum- und Perfektbildung (Klasse 5/6) Das komplette

Mehr

Morphem und Allomorph. Jonathan Harrington

Morphem und Allomorph. Jonathan Harrington Morphem und Allomorph Jonathan Harrington Phonologie und Phonetik Kies kühn Kuh Skandal Lexikon /ki:s/ /ky:n/ /ku:/ /skandal/ Phonetische Regeln [c h i:s] [c h y)n] w [k= h u:] w [skandal] Die Eingaben

Mehr

Deutsche Gebärdensprache und Aphasie. Vivian Raithel

Deutsche Gebärdensprache und Aphasie. Vivian Raithel Deutsche Gebärdensprache und Aphasie Vivian Raithel Gibt es eine internationale Nein! Gebärdensprache? Es gibt - Deutsche Gebärdensprache (DGS) - Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) - British Sign Language

Mehr

Organisatorisches. GKC Morphologie Derivation. Derivation - Überblick. Derivation. Bedeutung von Derivationsaffixen. Derivation - Überblick

Organisatorisches. GKC Morphologie Derivation. Derivation - Überblick. Derivation. Bedeutung von Derivationsaffixen. Derivation - Überblick Organisatorisches GKC Morphologie Derivation Anke Lüdeling anke.luedeling@rz.hu-berlin.de Sommersemester 2005 Posterthema: deutsche Adjektivgradation zwischen Flexion und Derivation Literatur: Gregory

Mehr

Die konjunktierbare Wortart: Verben

Die konjunktierbare Wortart: Verben Die konjunktierbare Wortart: Verben Vollverben: volle Semantik Hilfsverben (Auxiliarverben): helfen dem Vollverb dabei, bestimmte Tempusformen (Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und II), den Konjunktiv

Mehr

ABSCHNITT I EINLEITUNG

ABSCHNITT I EINLEITUNG ABSCHNITT I EINLEITUNG A. Hintergrund des Problems Wie die anderen Sprachen weltweit hat Deutsch die gleiche Funktion als Komunikationsmittel um Ideen und Absichten auszudrücken. Es wird nicht nur in Gesprächen

Mehr

Einführung in die portugiesische Sprachwissenschaft

Einführung in die portugiesische Sprachwissenschaft Annette Endruschat Jürgen Schmidt-Radefeldt Einführung in die portugiesische Sprachwissenschaft Gunter Narr Verlag Tübingen Inhalt Vorwort 9 Abkürzungen und Abbildungsverzeichnis 12 1 Weltsprache Portugiesisch

Mehr

Was ist eigentlich ein Morphem?

Was ist eigentlich ein Morphem? Was ist eigentlich ein Morphem? Außer der Standarddefinition, die das Morphem als kleinste bedeutungstragende Einheit versteht, gibt es keine schulenübergreifende Einigkeit darüber, was genau eigentlich

Mehr

Morphologie Einleitung. System der deutschen Sprache Morphologie nominale Kategorie: Genus

Morphologie Einleitung. System der deutschen Sprache Morphologie nominale Kategorie: Genus System der deutschen Sprache nominale Kategorie: Genus Beat Siebenhaar Frank Liedtke Einleitung! Morphem als kleinste bedeutungstragende Einheit! als Lehre von den Morphemen! Agglutination! Flexion! Genus,

Mehr

V Auf ein Wort was ist eines?

V Auf ein Wort was ist eines? Fortmann, Proseminar Morphologie / Universität Konstanz Wintersemester 2006/07 V Auf ein Wort was ist eines? In der bisherigen Darstellung der morphologischen Strukturbildung, ihrer Elemente und Operationen

Mehr

Einleitung 3. s Die unpersönlichen Sätze 14 Übungen Die bejahenden und die verneinenden Sätze 17 Übungen 20

Einleitung 3. s Die unpersönlichen Sätze 14 Übungen Die bejahenden und die verneinenden Sätze 17 Übungen 20 INHALTSVERZEICHNIS Einleitung 3 Kapitel I Der einfache Satz 1. Allgemeines 4 2. Der Aussagesatz, der Fragesatz und der Aufforderungssatz 5 6 3. Stellung der Nebenglieder des Satzes 8 1 9 4. Die unbestimmt-persönlichen

Mehr

Wiederholung. Grundkurs C: Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe. Morphologische Produktivität. Fragen. Beispiel 1: Analogie

Wiederholung. Grundkurs C: Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe. Morphologische Produktivität. Fragen. Beispiel 1: Analogie Grundkurs C: Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe Anke Lüdeling anke.luedeling@rz.hu-berlin.de Wintersemester 2002/2003 Wiederholung Wieviele Wörter hat folgender Satz? Wenn hinter Fliegen

Mehr

Morphologie II. Morphologische Grundbegriffe Typen der Wortbildung Wortstruktur Wortbildungsregeln. Morphologie II 1

Morphologie II. Morphologische Grundbegriffe Typen der Wortbildung Wortstruktur Wortbildungsregeln. Morphologie II 1 Morphologie II Morphologische Grundbegriffe Typen der Wortbildung Wortstruktur Wortbildungsregeln Morphologie II 1 Terminologie Morphem: kleinste bedeutungstragende Einheit: Haus, auf, rot. Silbe: Silben

Mehr

Einführung Computerlinguistik. Was ist ein Wort?

Einführung Computerlinguistik. Was ist ein Wort? Einführung Computerlinguistik Was ist ein Wort? Hinrich Schütze & Robert Zangenfeind Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung, LMU München 2013-10-18 Schütze & Zangenfeind: Was ist ein Wort? 1

Mehr

Einführung in die Linguistik Butt & Co. Do. 12:15-13:45 Fr. 12:15-13:45

Einführung in die Linguistik Butt & Co. Do. 12:15-13:45 Fr. 12:15-13:45 Einführung in die Linguistik Butt & Co. Do. 12:15-13:45 Fr. 12:15-13:45 Infos etc. http://ling.uni-konstanz.de => Studium => Lehrveranstaltungen Einführung in die Linguistik Aufgepasst! Morpheme und Silben

Mehr

Wortbegriff und Wortarten

Wortbegriff und Wortarten Prof. Dr. Peter Gallmann Jena, Winter 2016/17 A Wortbegriff und Wortarten A 1 Grammatiken Wichtige Gesichtspunkte, teilweise überlappend: Tiefe deskriptive (beschreibende) Grammatiken explanative (erklärende)

Mehr

Vorlesung. Interkulturelle Germanistik und Deutsch als Fremdsprache: Eine Einführung. Sommersemester 2006

Vorlesung. Interkulturelle Germanistik und Deutsch als Fremdsprache: Eine Einführung. Sommersemester 2006 Vorlesung Interkulturelle Germanistik und Deutsch als Fremdsprache: Sommersemester 2006 Prof. Dr. H. Casper-Hehne Januar 2006 Prof. Casper-Hehne 1 4. Sitzung (07.12.06) Thema: Interkulturelle Sprachwissenschaft

Mehr

Phonologische Prozesse Phonologie und Grammatik Überblick. Einleitung. Jochen Trommer

Phonologische Prozesse Phonologie und Grammatik Überblick. Einleitung. Jochen Trommer Jochen Trommer jtrommer@uni-leipzig.de Universität Leipzig Institut für Linguistik Einführung in die Phonologie WS 2005/2006 Outline 1 Phonologische Prozesse 2 Phonologie und Grammatik 3 Überblick Stopping

Mehr

Flexion der Verben Themenplan

Flexion der Verben Themenplan ELTE Tanító- és Óvóképző Kar Flexion der Verben Themenplan Német műveltségterület Inhaltsverzeichnis Einleitung... 3 Verben... 4 1. Klasse... 5 Reim... 5 Paare suchen... 5 2. Klasse... 6 Würfelspiel...

Mehr

Morphologische Analyse - Swahili1

Morphologische Analyse - Swahili1 Morphologische Analyse - Swahili1 Die erste Aufgabe besteht in der SEGMENTIERUNG der Daten in Morphe, wobei ein Morph die kleinste REKURRENTE (d.h. in anderen Zusammenhängen wiederkehrende) bedeutungshaltige

Mehr

Wortbildung und Flexion. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI

Wortbildung und Flexion. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Wortbildung und Flexion Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Wortbildung und Flexion Wie wird ein Wort gebildet? Wortbildung ist der Prozess der Bildung der Wörter, welcher der Erweiterung des Wortschatzes

Mehr

System der deutschen Sprache Morphologie nominale Kategorie: Numerus

System der deutschen Sprache Morphologie nominale Kategorie: Numerus System der deutschen Sprache nominale Kategorie: Numerus Beat Siebenhaar Frank Liedtke Repetition zu Genus! Genus als nominale Kategorie zeigt sich in der (grammatischen) Kongruenz! innerhalb einer Nominalphrase!

Mehr

Beobachtungsbogen 1. Klasse Deutsch als Zweitsprache

Beobachtungsbogen 1. Klasse Deutsch als Zweitsprache von Hilde Hess Steinhauer RAA / Büro für interkulturelle Arbeit Essen Beobachtungsbogen 1. Klasse Deutsch als Zweitsprache Name: Familiensprache: Zeitraum: Einschätzung: + / ++ / +++ Beobachtungskriterien

Mehr

Formen des Konjunktiv II. Der Konjunktiv II. Die Formen des Konjunktiv II können etwas verwirrend sein Vergangenheit.

Formen des Konjunktiv II. Der Konjunktiv II. Die Formen des Konjunktiv II können etwas verwirrend sein Vergangenheit. Der Sie wäre lieber Pauls Frau. Maria ist Karls Frau. Maria hat Karl Sie wäre lieber Pauls Frau. Hier wird gesagt, dass etwas in der nicht passiert ist. Der einfache Der zusammengesetzte Formen des Die

Mehr

VORANSICHT. Das hat ja gut geklappt! Verben im Perfekt

VORANSICHT. Das hat ja gut geklappt! Verben im Perfekt Das hat ja gut geklappt! Verben im Ein Beitrag von Jan Flasche und Kathrin Karasek, Stuttgart Illustriert von Julia Lenzmann, Stuttgart M 01 Verben im : eine Übersicht Das : ein Verb, zwei Teile Mit dem

Mehr

DGY 10: Einführung in die Linguistik Universität Athen, WiSe 2009/10 Winfried Lechner Handout #6 26.

DGY 10: Einführung in die Linguistik Universität Athen, WiSe 2009/10 Winfried Lechner Handout #6 26. DGY 10: Einführung in die Linguistik Universität Athen, WiSe 2009/10 Winfried Lechner (wlechner@gs.uoa.gr) Handout #6 26. November 2009 MORPHOLOGIE 1. LEXION UND MORPHOLOGIE Lexikon: Ab ca. dem 6. Lebensmonat

Mehr

Arten und Typen von Grammatiken

Arten und Typen von Grammatiken Arten und Typen von Grammatiken 19.04.2010 Helbig (2001) 2 Was ist Grammatik? 3 Begriff Grammatik bezieht sich auf drei Sachverhalte a) die der Sprache selbst inne wohnende Regeln, unabhängig von deren

Mehr

Infigierung und Interfigierung im Spanischen

Infigierung und Interfigierung im Spanischen Sprachen Sebastian Meindl Infigierung und Interfigierung im Spanischen Studienarbeit Gliederung I Wortbildung durch Derivation... 3 II Das Phänomen des Interfix... 3 III Das Phänomen des Infix... 6 IV

Mehr

Substantiv / Artikelwort: Die Deklination

Substantiv / Artikelwort: Die Deklination Substantiv / Artikelwort: Die Deklination Das Substantiv hat ein Artikelwort. Das Artikelwort sagt uns: Das Substantiv ist mask., neutr. oder fem. Das Substantiv ist Sg. oder Pl. Das Substantiv bildet

Mehr

Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Herbstsemester 2011/2012 Assist. Daumantas Katinas

Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Herbstsemester 2011/2012 Assist. Daumantas Katinas Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache Herbstsemester 2011/2012 Assist. Daumantas Katinas 7.9.2011 Überblick 15 Lehrveranstaltungen Teilnahmepflicht an 10 Veranstaltungen 1 schriftliche Kontrollarbeit

Mehr

Inhalt. Vorwort Einleitung Lautlehre / Phonetik. Grundlagen

Inhalt. Vorwort Einleitung Lautlehre / Phonetik. Grundlagen Inhalt Vorwort... 13 Einleitung... 15 Lautlehre / Phonetik 1 Lange Vokale und unveränderte Buchstaben des lateinischen Alphabets... 22 a Die Vokale... 22 b Konsonanten, die wie im Deutschen ausgesprochen

Mehr

1 Das Lernen der norwegischen Sprache Begrifflichkeit... 11

1 Das Lernen der norwegischen Sprache Begrifflichkeit... 11 Inhalt Seite Vorwort 3 Einleitung 10. 1 Das Lernen der norwegischen Sprache... 10 2 Begrifflichkeit... 11 1 Wortarten... 11 2 Veränderbarkeit von Wörtern.... 12 Substantive 13. 3 Grundsätzliches... 13

Mehr

Stichwortverzeichnis. Anhang. Bedingungssatz siehe Konditionalsatz Befehlsform

Stichwortverzeichnis.  Anhang. Bedingungssatz siehe Konditionalsatz Befehlsform Anhang 130 A Adjektiv 68 73, 112 Bildung aus anderen Wörtern 69 mit Genitiv 63 Übersicht Deklination 108 109 Adverb 74 77, 112 Steigerung 76 Stellung 77 Typen (lokal, temporal, kausal, modal) 75 adverbiale

Mehr

Einführung in die Phonetik und Phonologie. Allgemeiner Überblick

Einführung in die Phonetik und Phonologie. Allgemeiner Überblick Einführung in die Phonetik und Phonologie Allgemeiner Überblick Phonetik und Phonologie Die beiden Bezeichnungen Phonetik und Phonologie sind aus dem griechischen Wort ϕωνþ (phōnē) abgeleitet, welches

Mehr

Die deutschen Grammatiken der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Österreich

Die deutschen Grammatiken der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Österreich PAULROESSLER 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Die deutschen Grammatiken der zweiten Hälfte des 18.

Mehr

Reflex Deutsch Débutant Issu de la méthode Sprachkurs Deutsch des Editions Diesterweg à Francfort

Reflex Deutsch Débutant Issu de la méthode Sprachkurs Deutsch des Editions Diesterweg à Francfort Reflex Deutsch Débutant Issu de la méthode Sprachkurs Deutsch des Editions Diesterweg à Francfort Lektion Themen Sprachliches Handeln Phonetik / Grammatik Kapitel A Lektion 1 Rauchen / trinken, Gasthaus,

Mehr

Morphologische Modelle. The Morpheme revisited Item and Arrangement IA Item and Process IP Word and Paradigm WP

Morphologische Modelle. The Morpheme revisited Item and Arrangement IA Item and Process IP Word and Paradigm WP Morphologische Modelle The Morpheme revisited Item and Arrangement IA Item and Process IP Word and Paradigm WP Morpheme Das Morphem gilt in den meisten Darstellungen nach wie vor als die grundlegende Einheit

Mehr

Spezielle Themen der KI. NLP Natural Language Processing. Sprachverstehen

Spezielle Themen der KI. NLP Natural Language Processing. Sprachverstehen Spezielle Themen der KI NLP Natural Language Processing Sprachverstehen NLP - Verarbeitungsstufen des Sprachverstehen 2 Phonologie und Phonetik Phonologie Lautlehre oder Sprachgebilde-Lautlehre untersucht

Mehr

Verzeichnis grundlegender grammatischer Fachausdrücke Vorbemerkung*

Verzeichnis grundlegender grammatischer Fachausdrücke Vorbemerkung* Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland Verzeichnis grundlegender grammatischer Fachausdrücke (von der Kultusministerkonferenz zustimmend zur

Mehr

Im Original veränderbare Word-Dateien

Im Original veränderbare Word-Dateien DaF Klasse/Kurs: Thema: Perfekt 1 A Übung 1.1.1: Wie gehören die Sätze zusammen? Sortieren Sie die Sätze zu einer Geschichte! A) Gestern bin ich sehr früh aufgestanden. B) Dort bin ich vier Stunden gewandert.

Mehr

Wort. nicht flektierbar. flektierbar. nach Person, Numerus, Modus, Tempus, Genus verbi flektiert. nach Genus, Kasus, Numerus flektiert

Wort. nicht flektierbar. flektierbar. nach Person, Numerus, Modus, Tempus, Genus verbi flektiert. nach Genus, Kasus, Numerus flektiert Wort flektierbar nicht flektierbar nach Person, Numerus, Modus, Tempus, Genus verbi flektiert genufest nach Genus, Kasus, Numerus flektiert genusveränderlich komparierbar nicht komparierbar Verb Substantiv

Mehr

Wortartenbestimmung: Sprachtypen MORPHOLOGIE. kurze Wiederholung: flektierende Sprachen: agglutinierende Sprachen:

Wortartenbestimmung: Sprachtypen MORPHOLOGIE. kurze Wiederholung: flektierende Sprachen: agglutinierende Sprachen: flektierende Sprachen: MORPHOLOGIE kurze Wiederholung: Sprachtypen Wurzelflexion (z.!b. Arabisch) oder Flexion durch Affixe (z.!b. Latein) typisch: verschiedene Endungen drücken dasselbe aus (z. B. dt.

Mehr

Einführung in die Phonetik & Phonologie. Lucia D. Krisnawati

Einführung in die Phonetik & Phonologie. Lucia D. Krisnawati Einführung in die Phonetik & Phonologie Lucia D. Krisnawati Vorlesunginhalt Einleitung: Phonetik vs Phonologie Sprachliche Ebene Kommunikationsmodell Teilgebiete der Phonetik Artikulatorische Phonetik

Mehr

Das Nomen (= Namenwort = Substantiv)

Das Nomen (= Namenwort = Substantiv) 1 Grammatik Wortarten Das Nomen (= Namenwort = Substantiv) 1.Es gibt 3 Geschlechter (= Genus) Maskulin (= männlich) : der Feminin (= weiblich): die Neutrum (= sächlich) :das Bei vielen Wörtern kann man

Mehr